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Art brr Bvttxmdluitg von Dr Simons in London Angriff" gerichtet. Ich teilte mich für verpflichtet, namens Ser Äepienrng *u erklären, daß Die An- griffe die Mitglieder des Kabinetts in ih.cm u n bedingten Vertrauen zu dem oenti'chen 'Anßenmmister in keiner Weise j u erschüt fern vermögen Beifall.) Wir haben in unserer gemeinsamm Tätigkeit Herrn Tr., Simons als einen io gewi'ienbunten, überlegenen und ruhig abwägenden Mann kennen gelernt, daß wir ock Ueberzeugung waren, die Verhandlungen in Lon ton in keine befiere Hand legen zu können als in die seine. Was hat es für einen Zweck, im g^gen wattigen Augenblick Angriffe gegen ifai und gegen die Art fein-r Verla olmeg zu richten? Sinne Auf gäbe ist vielleicht schwieriger, ernster und veranl worttmgsvoller, als sie jemals aut einem Außen Minister gelastet hat. Gerade »venu Herr Breirickeib darmi hoffst, daß in Lonoon weiter verhandelt wird, hat er keinen Anlaß, durch eine Kritik der Verhaus tungswcise des deutschen Außenministers dessen weitere Verhandlungsfähigkeit in London zu schwächen.

Abg. Tr. Schiffer (Dem.): In dem Sta dium der Verhandlungen, in dem nur uns heute befinden, kann es der Regierung und ihrem Ver- anttvortungsgefichl überlassen bleiben^ zu beftim men, was geschehen muß. Em Ting der Un­möglichkeit ist es, bet solchen Verhandlungen in redem Augenblick iedeu einzelnen Schritt zu ver- ösfentlicken und jebe Maßnahme in der Gemüt­lichkeit zu begründen. Tie persönliche und sach­liche Kritik an Tr Simons ist in dieiem Augen­blick untunlich, die Vorwürfe waren auch un- rtchtig und imverdient, und btc Stellung unterer Unterhändler ist zweifellos dadurch gefd'toäd't War­den. Mit den allgemeinen Grundlinien, die uns heute dargelegt worden sind, sind wir einverstanden Sie sind nichts aicheres als bie Ausstrahlungen der Politik, die wir auch der der Ausführung des Irredeusvertrages vertreten, einer Politik der Ehr­lichkeit imd des guten Willens innerhalb des Mag- l klxn. dmzukvmmen muß die F e st i g 1 c 1t, öie "ich» durch Tnchungen oder Lockungen oder Phan­tasten ins Sdtwanken kommen dan. Wir smd stolz daraus, daß der Monnesmul aller Kreise der befehlen Gebiete uns zum Ausharren auffordert. In der K r legsschuldenfrage schließe ich mich dem Protest Tr. Strefemanns an Wir dür- sm aus materieUen und ideelles, Gründen nicht aus die moralische Rechtfertigung verzichten.

Abg. Stöcker (ft-.): Die Regienmg konnte üch nicht lächerlicher machen als durch die inhalt­lose Rede des Reichskanzlers. Wv Tönncn es der Entente nicht verülieln, wenn sie einem Geg­ner gegenüber mißtrauisch ist, dessen Regierung )td> auS Pattei en zusammenseßt, die bis zum lebten Moment des Zu'arnmenbrucks den kaiserlichen Im­perialismus gestützt und gefördert hatten, einsMieß lich der sozialdemokratischen Partei. 'Wir brauchen keine nationale Front, sondern eine internationale.

Die Abgg. Lei ck t sB. Bp5, Eisenberger

B. Bauernbund' und Alpers 'Hannoveraner uroteftieren in kurzen Erklärungen dagegen, daß die Pariser Forderungen und die angedrohten Sanktionen ntit dem FttedenSvettrag vereinbar 'eien, und sprechen die Erwartung aus, daß unsere Unterhändler in London über die Grenze der deut­schen Vorschläge nicht hinausgehen und vor allem nickst Verpflichtungen unterschreiben, die für Deutschland unausführbar sind.

Damit schließt die Aussprache. Fn einer persönlichen Bemerkung rechtfertigt ' Abg Dr. Breidscheid (U.) leine Mrgrifte gegen die Verhandlung-Ehrung d«S Reichsministers Dr. SimonS damit, daß die Erreichung eines vositiven Der Handlungsergebnisses wichtiger sei als die Person des Berhandlung-führers.

Nächste Sitzung Montag 2 Uhr: Reederei aWommen, Ergänzungsetat, »weite Lesung des Haushalts des Reicksschatzministeriums.

v!« neue Llntommenfteuerveretnbarung.

Berlin, 4. März. Ter Steueraus-- 'ckuß des Reichstages hatte die Bera- ttmgen der Novelle zum Einkommensteuerge- setz unterbrochen, um den Parteivertretern Gelegenheit zu geben, sich mit der Regierung über die Differenzpunkte zu einigen. Das ist nunmehr geschehen. Es sind umfangreiche neue Vorschläge und Anträge ausgearbeitet worden.

Der Berichterstatter Abg. Dr. Pohl- mann fDemI verwies zunächst auf die Ur­sachen der Schwierigkeiten bei der Durchfuhr rung des Einkommensteuergesetzes. Die Re­gierung habe im § 29 vorgcschlagcn, Bcr- anlagungS- und Erhebungszeitraum zusam­menzulegen, und der Ausschuß sei diesem Vor­schläge gefolgt. Man würde niemals zur Ruhe kommen, wenn ein großer Teil der Steuerzah­ler, die Lohn- und Gehaltsempfänger, sagen könnten, wir müssen die Steuer sofort bezah len, während die hohen Einkommen erst nach krägsich herangezoarn werden. An die Stelle des Lohnabzuges solle nunmehr die Lohn­steuer gesetzt werden, so daß mit dem Abzug oie gante Steuer bezahlt wird. Im Hin­blick auf die Geldentwertung sei der Steuerta- ris nicht mehr haltbar. Es soll nun bis zu einem Einkommen inHöhebisru24 OOO Mark Jahreseinkommen ein Betrag v o n 1 0 >' £>. als Steuer erhoben und so eine be deutende Ermäßigung durchgeführt werden. Für die über 24 000 Mark hinausgebenden weiteren 6000 Mk werden 20 v. £>., für die eiteren angefangenen oder vollen .')OOOMark 'ollen 25 v. £>. erhoben werden. Die Tarifoor- chl2ge gehen bis zu einer Einhebung von 60 n-, «v des Einkommens. Tie Speknlationsge- wmne wllen scharf erfaßt werden. Anstelle des vorher ut Anrechnung zu bringenden Exi- 'renzmnnmums solle der Abzug be, der Steuer treten. ES soll also, nicht wie bisher beim Ein­kommen, sondern bei der Steuer ein Abzug ge­macht werden, so daß die Verhältnisse klarer unb eimacher würden.

Als Mitberichterstatter verwies Abg t e n Ho m pel (AI auf die Abänderungsvorschläge betreffend die Abschreibungen und Erneue- rungsfondS. Der Begriff Werlmuiderung sei nicht mehr haltbar. Es soll der Abnutzung-- oert, der Werl der Ersatzbeschaffung für eine abgenutzte eadtc, Maschinen usw bei der Zteuerberechnung in Ansehung arbraHt wer- 5 CiL Abg. Keil (Soz.) hat den Eindruck, daß es sich bei den Vorschlägen der Regie­rungsparteien darum handle, Gewerbe. Fn dustrie und Landwirtschaft zu entlasten, ohne |

r ich T.-Nat- erklärte sich mit

form der

i r Beratung über die Regierung br»

Reick svat imb Rricksregterirng

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often, eine Stammintoit aus se fe*> Mitatte.

tones vieliack' mettlid- hervortrarer..

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nnmistions-

Berlin

Kurs

Datum:

284'

280'

489,75

241

389,

9,60

7,30

Züricher Devisenmarkt.

2.

497,- 406,75

247,

555, 240,

Ke.

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700 OO 100 100 100

1 100

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564,50

236,25

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370,-

V.

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1171,56

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Börsenkurse. Frankfurt

-» Är.

8.12 Sh.

22.60 Fr.

1.62 $

ivn bleiben Tannn bade

500.

412,

280,

229,

Lohnsteuer im allgemeinen einverstanden. Ter Abzug von 120 Mk. an der Steuer anstatt der Anrechnung eines steuerfreien Betrages Exi­stenzminimum) vereinfache das Sieuergefchäft. Die Junggesellen würden dabei allerdings et­was schlechter fahren als die Verheirateten. Eine bessere Berücksichtigung der kulturellen und wissenschaftlichen Vereine erscheine ange­zeigt. Auch die Abzugsmögtimkeii für Ersatz­beschaffung werde noch verbessert tvcrden Fön nen. Nächste Sitzung Dienstag.

(Zn einem Teil der Auflage crnederholt.- MasMsimrn zur DerblDicung -er Verwaltung

5 e r 11 ne o. M Zu der te urigen Einung, Ein des Ausschustes des Reichstages zur 3 e r b 11 -1 ft reife Saarlouis,

SckgveiH«

= 2O3.A*

<=3 9.65

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= 7.60

--- 43.05.

= 23.3."

- 31.95

= 45.-

1 40

= 598.-

415

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0,67 Fr.

4.72 fr.

1.7.14. 125,10

* 59,20

, 88,80

. . 117,80 . . «MO . . 117,88 . . 97,80

.. 23,80

Wechsel auf: fioffanö . .

T)eutid)[anb Wien Prag Paris ...

London Italien I? raffel........

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Rew-Porb...... Agram .

7. 3, (lran Ben 206. -

9.60 1/175 7.50

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23 25 21.90

14 45

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597 50 410

429,- 295, 278,25

564,- 494,- 409,- 274L5 224,50 490,- 245,- 560, -

235,25 74,-

378,-

Ban&eL

Gründung eines süddeutschen Einzelhandels­tages.

In einer gemeinsamen Sitzung von Ver­tretern der Ci.izelbandels-Landes verbinde von Vaden, Württemberg, 'Canern, Hei'm und der Pfalz, dce am Samstag den 26. Februar 1921 in xarlsrub. statt'and, wurde bie Gründung nnt» iüddeutfchett Ein ell andelsraic.' rorgenommen. in bem oi-n enanue Ein elka ibelslaudescrrbän'e -ur einheitlichen Vertretung ihrer ^ntetcicn ui» sammeugeicklonen und Als Vorott des i'üdseut- ichen Einzclbandetstages nmrbc für 1921 und 1922 die Londcszentrate Des Badischen Einrel Handels in Karlsruhe bestimmt

Eine deutsche Ei'tnenschmel.;e in Etzile.

Pan s, M, ri. Wo^n. Aach einer Blölter- melbung teilte der ®ertretet von Ehi le mit, daß bie Regierung von Chile einem deut'chcn nie-» tallurgijcken svndilat die rtonzesiton zur Errichtung tiner E t f e u e r »sch m e l z e erteilt bat. Ttese Nachricht soll die Meldung richtig stellen, die besagt, bie Mtcgterung von Chile habe dem Hause ftrupp Gelände für eine Fabrik zur Herstellung mm zdriegsmaterial zur Verfügung gestellt.

Marknotiernnqen.

Für 100 deutsche Mark wurden prahlt

316.75

428,50

296,50 280,25

561,12 500,-

414,-

273,-

Meguin A G . B u tz d a ch Hessen . In der außerordentl'.chen Generalversammlung am 2. Mürz wurde leschlviien. das Grnndkovital der Gcsellschatt von 3,75 Millionen Mark um 9 Mill. Mart Stammaktien uitb 75OOOÜ Mk. 'Vorzugs­aktien mit sechs achem Snmmreck't, also aui 13,5 Millionen Matt insgesamt ;u erhö w.i. Tie neun Millionen Matt Stammaktien übernimmt ein Bankenkonsortium mit der Verpstlchrimg, sie den Aktionären im Verhältnis von 1:3 imb uim Nurse von 160 Proz. aniubieten. T?r Aussichtsrat mürbe renur ermächtigt, Schuldversdnciviingcn bis zur Hülste des jeweiligen Aktien la pi als auszu geben Tic G. D. genehmigte and) bei) Erwerb von 300 00.) Mk. Aktien der Nöcker ?l G., Gle. witz. Justiz rat Hosstadl (xit infolge dauernder Krankheit lein Amt im Aufsichtsrat niederqelcgt. Neugewählt wurden bie Herren' Kommerzienrat Wulfs, Tii'seldorf, «Generaldirektor Pistorius, Kattowitz, Varon Tr. Philipp vonBcrcthcun, Schloß Weinheim Baden und Tireftor Möhring, Tillingen Saar.

Berlin, 5. März. B ö r 1 e n ü i m ni k n g s- b 111*. Tic Börse bewabri' ihre rufngt stn .ick- Ijaltung, wobei aber Anzeichen eines festen Unter»

Abend- Schluß- Scqluß^ Schlup-

Shtrö Kurs KurS

vciändermigcn nach oben un) unten r alten sich meist innerhalb weniger Prozente. Tersten nickt wesentlich verändert.

Frankfurt a. M., 5 März. Börsen- st i m in u nfi s b 11 b. Tic mit io großeli- Iincreiic erwartete Antrittsrede des neuen Präsidenten der Vereinigten Staaten enttäuschte. Fm Hinblick aui die politische Ungeivißbrit blieb das Geschäft auch am Wodn'nfchluß still, wciuigletth sich ein etwae- festerer Grundton bemerkbar machte, da vielfach angenommen wirb, daß die Londoner Konferenz noch zu einer Einigung führen könnte. Montan Papiere bewahrten eine feste Grundtendenz. Anilin werte meist gebessert. Sonst war der Markt der chemischen Werte ungleichmäßig. Tic übrigen Fn buftri-atticn lazen vonvieiend gut behauptet. Auto­werte etwas fester. Merikaner kamen etwas in Frage und stellten sich höher. Tie. teste Stim­mung hielt auch im Verlaufe an. Die Börse schloß sehr fest, aber still. Privatdiskont 37/9 Proz

5zr q n k f n 11 « M, 7. März.

3°/n Deut. Reichsaul. 4 preutz Konsuls Darmstädter Bank. Deutsche Bank . . . Disconto Gesellschaft Dresdener Dank . . Nat,onaldank f. D. . Mitteld. Crebilbank. H.-Amerik. Pakets. . 'Norddeutscher Loyd . Doch Gutzstahlwerk . D.» Luremb. Serge. Gelsenkirch. Bergw. . Harpener 'Sergbau . Oderschl. Eisend.» D. . Oberschies.Eisenmd. . Phönix.Dergb.Äkt. . Bad. Anilin- u. Soda Höchster Farbwerke. Elektr. A. L. G. . . . Schuchert- Werke . . Felten. Guilleaume . Daimler Bud.» Gisenw . Akt. . Adlerwcrke °/o6en StaatsanL . (Electron Griesheim .

Gericht-saal.

Aufruhr gegen eine Feststellungökommission.

X 6 a n a u, 6. März. Tic Sttafkamuicr hatte sich mit den Vorgängen zu befasten, die stch tm Juli 1919 in den bei Frankfurt gelegenen Tör- lern Gronau und N i e d c r d o r f e 5d c n Land­kreis Haiiaul zu getragen bitten. Arn 23 Juli 1919 waren verfd;:ebene Perioiien auS Frankfurt a. Main, die aui Grund der Verordnung des preußischen Sta t ckommst'ars für VA sm chiu g vom 7. Mai 191J zu Mitgliedern der Festüelliing-'- kommission amtlich bestellt^waren, tm Auftrage des Lebensmittelamtes der 5t?bt F-rankfu t a M. in den Gemeinden NbeHerdorfeibeti und Gronau zur Kkntrolle der Milchlieserung tätig. Sie Wüten insbesondere die Berschlepvmig der Milch durch Nichtbezugsberechtigte nach auswärts verhin­dern, da die Produzenten in den beiden Gemein­den in stattem Verdacht standen, große Mengen Milch an Hamsterer zu verkaufen. Ter Kommistian gelang es auch, scstzustcllen, daß eine grünere Menge Milchhamsterer am Platze war. Am Nachmittag befand sich Mstik, ein .ävinmst'fizns- Mitglied, allein in Gwnau, btc anderen Mitglieder waren in Niederdorfelden. Mink würbe in Grinau von der Bevölkerung an der Ausübung der Kon­trolle verhinoett imb mußte sich aur den Bahn- hos zurückziel)en, wohin ihn ein großer Teil der Einwohnerschaft verfolgte. Auf feinem W?ge zur Dalm wollte er eine Fran, die eine Milchkanne trug, kontrollieren und wurde daran unter Trohun gen verhindert. Aus dem Baonbo? selbst wurd. Mink schwer bcbroni. Es hatte fid? eine Menge Leute fn drohender Haltung dottbiu gezogen, von denen eine größere '-jahl mit allerhand Dänen, besonders! Knüppeln, ausgerüstet war. Während dieses Auslaufes wurde dem Miuk ein Reoolvei, den er bei sich trug, abverlangt, den er schließ­lich auch, da er gegen die Menge wehrlos mir, aushündigte. Als die anderen üonimissionsmit-

Das Kasseler Urteil.

Kassel, 5 März. tWTB Fn der Ur» teils begrün du na gegen die Führer bei Roten Armee wird iestgestellt, daß das Bestehen eines militärischen Verbvindes. an dem sich samt liche Angeklagten beteiligt haben, erwiesen sei Besonders komme dafür die genaue Einteilung und Benutzung bet einzelnen Ressorts in Betracht Tie Rote Armee sollte durch die Drqanpatton der Angeklagten im geeigneten Augenblick wieder als Angrisfsoryanisatton in Tätigkeit treten Audi Notwehr lag nicht vor, dann zur '?lbwehr der von den AnyeNogten für beftimml gehaltenen Rechts putsche sei eine Rote Arm« nicht nötig gewesen. Man kann iedock den Angeklagten nickt Elirlosig leit vorwerien, wesdald mir auf Gefängnisstrafe erfaniU werten sei. Dei- Vorsitzende schloß feine Ausführungen, indem er darauf hinwies, daß vor allen Dingen Rübe und Ordnung berr'chcn müsse

zu verantworten hatten. Das Gericht gelangte nur zu einer Verurteilung des Mohr wegen Nö­tigung zu 2 Monaten Gefängnis. Tie drei an- beten Angeklagten Wurden frcigesptocheu, da der Beweis mangelte für das Bewußt'ein. daß ne es mitBeamten" zu tun hatten.

__________________ ________- 8" - Deut kriegsanl.

reich aus Grönmi, die sich Wegen Au f r u hrs 4°/0 Deut. Reicdsanl.

nliebev in Niederdorfcl.deii von der Bedrängnis des Mink 4Lachttchl erhielten, fuhren fte zwischen 7 und 8 Uhr abends nach Gronau, um Mini zu Mfen Mnil gelang es nur mit großer Müße, in Gronau zu seinen Kollegen in den Fug zu kommen, da die Menge ihn am Einsteigcn bin­dern wollte. AlS er schließlich int ^uge war, schickte sich eine größere Anzahl Personen den Wagen zu stürmen, um bie Kommiss

Mitglieder herausznhoten Tabri wurden Trohun- flfn ausgestoßen. Heraus mit beit Hunden, schlagt fte tot. Ter Fug konnte infolge des Aufruhrs längere ^eit nicht abfahren. Ta die (Stetahr für bie Kommissisnsmitglieder fidi beständig steigerte, reu» erte ein gewisser Schmitt einen Schreckschntz ab, worauf der Andrang nachließ und der sjug fchsieß-- lich abfahren konnte. - Als ßauptdeteiligt an btefm Vorgängen wurden ermittelt Landwirt und Mctzgeracselle Mohr. Dienstknocklt Orgcrt, Land­wirt und Metzger Tauterid> und Knecht Heiden-

i tgung her Verwaltung bringt RriM- mnulter ft eth rmqehcniv Tai tegungen üüs de - t;r**:lgen Verlaut der 'Erbarungs-Makm«mi Prüiibenr Gatt bäte Ende lezernder eine T»n*« schritt mit ir-ritgeh-nbeit Vorichri'ken nrr Neu­organstation der Reicherer wo I ttrng nngereiitt. Tie H aur: iartet an bttien Vorickl iaen tei die Verrin­gerung der Ministerien, bi.' B aründvn« von V^ttfctea'tSaetirtert ntit wnfgtbenrr- 5erfr> rcripdltlitig imb Tezentraii'-ttva bet Rrichsteew waRintg durch Ausbaudtr Laubesnnan - ämlcr ; u Bezirkst» erwaltunjsshehör. den, btt Grimdtmg privater L-ia"i attonen zur Uebemabm1 bi-de- imttiider, !ulhin-ffer und unienscl aillicher Auigaten Tte Entfcheidmig Ste r tiefe Fragen könne nickt durch nne nnzttne Der-» idnltrf feit getrogen werden, ronbtrtt nt inte-bet far ungeheuren wlitiWten Trogir itr Reichstag,

daß an eine Entlastung der Gehalts- und I Lohnempfänger in den unteren Klassen gedacht werde. Tie steuer nach oben zu ermäßigen, hatte er nickt für angezeigt; die Kapitalbesitzer dürsten nfchl etwa günstiger behandelt ireroen

Dermifdifet.

Einbrecher und Gradschünder.

* Berliil, 5. März Wie dar ,.Berl. Lokal» an»tiger" aus Magdeburg meldet, haben ver ffangtnc Nacht Einbrecher in Sowmer'chen bürg bie Gruft deS Grafen von Gu c i senau beimgesncht. in der fick auch btc lieber rtste des Ftldmarfchalls Neitbardt von Gutisenau befinden. Die Täter zertrümmerten die Zinkhütten der Tärye, mußten aber ohne Beute abjoeden

5tfUfitiinttrrirher.

Fn Schmalkalden wurden gtiegentltd) einer Haussttcht ng 6ri entern ang.'tebcttai Einwoh ner, brr unter Hn Verdacht ten Lteuerh-mlerited^ ung stand. 566000 Mark bares Weib iwrga-- funben imb von btm Fsttanzanu befchlaguatrmk.

Sin neuer Typ Dtinerflu-ztitae

Bonbon. 4 MSrz 'DTB.s ,.T<tify Mail" ittoldct, daß für Rechnung der eng- ltscken Regierung ein neuer Snv W-tsscr» f lu g3cu gc im Bau ist, die mit besonderen Ftügein ausgerüstet sind, welche es den Flug zeugen ermöglichen, mir mit ihnen eignen Mitteln selbst bei rauher See aur dem Wasser zu bleiben und sich mittels ihrer Luftschrauben fvrkzubewegen. Diese Wasser flug.zeugc können nvchen und monatelang ohne jede Unterstützung burck Transport­schiffe auf höher see blecken.

mr(btr. eine 5<h(agwtltcrcrBlo'ion freit Eli actöte.c Äci.üct warben ü.oorgrw llcb.r 150 Mann iittb noch in der G>'ube «lage'bloneu

gmetr Leu bet Belegichasr stammt aus

Tatnm:

3üriä)..........

Amsterdam

Kopenhagen .......

Eprag...........

Stockholm..... .

Wien ......

London..........

Pari* .....

R«w»Pork .......

ent biefer Ctganc rin zu Hern''en.

ver französische jmperialismus.

Paris, ö März. VTB5 Lkm Laufe bet acflrigen Mainmerbcbatti über btc (Finl'erufnn x ccr Wahres klasse 1921 stellte General Eastcl v a tt bie Frage, wie bie augenblickliche Lage Frankreichs fri. Kriegtzwintster Dartbon t rwibsrte: Wir sind am Rhnn. und wir haben rflatantc Beweise unteret Mäßigung geö'ben. ®h nähren feint agrrs' ivcn Gefühl c gegen De utschlanb. ' 59ir nerlangtn nur ivas es uns schuldig ist. Wir wollen nickt zur Gewalt tu rück kehren. Aber wenn Teutsck'.anb uitv nnritn wir einmal tzott iinb, nicht ohne Garantien das Retonrb.lletl lösen Teiiticvli.'.'.d kann gegen UNS nichts unifrnchntCTt, wir aber alles Legen e- Tic Hterrskommisnon vcttretc den t a n b p n tt 11, d a st bi. Stunde noch nickt ge kommen fei. die militärische Lchra ube zu lockern. Ein großer Tumult eutslanb nach de Rebe des ftriegsministers, als der kommu n i st i s ch e Abgeordnete flenn n b, ein M riegsverletzter, einen Protest der kontmunistl scheu Grupp? verlas, in beut er den aiWimiliuiriiti

brachte. Hiergegen urotcflierte strlegsininst' Bartho u, namentlich gegen die Behauptung, der französische und der cemsche ^wverialismu ftitnU'ii sich einander gegenüber. «Fiaukrrich sei liberialten worden, und .war unter Bedingungen, gegen die bie Kammer einmütig Stellung geuoni meu labe Auch in diesem '.üineiiblid ßtre Frank reich den BiNveis der Mäßigung. Des hall' könne er 3:rantrci(h nicht beleidigen lassen Tie gehörte Siebe tei eine Sckanb- Sie sei bas Echo b«s von Tr. rinioit ieu'eits be Rseins imtcmnntmc u u ProvagandateldzugeS.

Eine Beipiechung dec ReichskavinettS.

Berlin^ Mär; Tcu Blitttilrn ,u« folge trat gestern das R c ichs kab inett zu einer Besprechung über die Londoner 'Pc1 Handlungen.ufnmrnen. Den Beratungen n viii ausführlicher Situationsbeticht von Di Simons zu Grunde. x3m Anschluß an bie tc bntetlssitzung sand eine Besvreckung mit den Partciführerit statt. Der Reichskanzlei wird heule im Reichstage im Namen bei Re gierung eine Erklärung zu den Verband iunnev in London abgeben. Alsdann wirst iir der Reichstag um einige Stunden vertagen, um oeii Fraktionen Gelegenheit zu geben, >ti der Regierungserklärung Stellung zu nehmen Nach Viederbeginn bei Sitzung wird dann eine roste politische Anssvrack stattfmden.

Ein Telegramm Dr. Simons .

Essen, k März WB Vsn le. $ i ui 3 n ging bei fterbfirgennrifter Tr. L n t tze r hem trün tolgenbc drahtliche Autwott ein: Für twe \t. der 5tahn^rorbnetcnperiammluna in Eisen eir stimmig trirf lonene Kuussfebuna fpretl:«- td> Ihnen. Herr Ctt rbürgermeiner, uub aKen Betririgten fct." wdrnnten Tarif aus. TaS Beioußnetu, bafe rll- Kreis' des beutidten BvlteS einig mit mir smd in brr Ablehnung bet unmöglichen hu - m n t it n g e n, stärkt mir bas .Herz 'ntz eti richten mir die sckwrr 9tufgebi', bte ick tm viern mit den übrigen oeurschen Trleffierten hier in ttonaui zn erfüllc*< bäte Mir der Essener etahtven,*» netenctriannnhmg sind mrd' wir ül'erzeugt, bat nur solche Ben -nbarmtgen getrosten werden dür­fen, bie nir txt« deutsche w imb br beuttehf Wirtschaft erfüllbar kinb.

Die lochringischen Bergardeiker unb der Bolschewismus.

Saarbrücken,.'). März. DDö M'i 74*28 gegen 7Z8 Stimmen hat iteft der loth- ringische Bergarbeiterkongreß der Moskauer Gewerkschaftsinterna- tlonole angcschlossen In äußerst be lochten Sitzungen haben btc Bergarbeiter diesen Beschluß gefaßt

Reue Aufftaicksmewungen aut- Rußland

Kopenhagen. 5. März. Politiken^ meldet: Heber Reval 'tnd neue alarmierende Nachrichten auf tersburg einaeganyen Die Matrosen von Kronstadt, ungeiähi 10lX)0 Mann, Kbert einen neuen Aufruhr tN?rBorgerufen. Die Be festigungswcrke und das Sckloß befinden kick' nach Meldungen, bie der Außenminister von Lipchnd erhalten hat, in den Händen des rtrt* lutionären Komitees Andere Meldungen wol len wissen, daß auch ianz Petersburg von diesem Komitee bederiickl wird.

Toppetmoril.

l. Eickwege. 5. Mürz. In der b*t« qangenen Nacht wurden tu dorn lj^nackbarten Mudlhauien der Kaufmann unb ät>rad>l4r<( Cvfat Bartd und seine Ehefrau in ihrer Vob nung ermordet aufgerunben Sie waren durch Bcilhi'ckc getötet worden. Als Täter wurde der ruiiiich-polnitche Flüchtling Hockbaum ucrhai ret Er bat di Tat eingestandtn, Weigert aber, die Gründe ntiingcben.

«Druden ttnglück.

Berlin 4. Kürz iLTB. Auf hne Si* monichacht bei "früh, be iköLndet bti_ Forbeck fand gntem. wie der .^vkalanz." aus Saarlouis

4.3.

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