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2£uf über der Winden rechnen
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brt SBormittaac- die beiden Hullen. Br sonders .non war bet Andrang bet brr ^k*rf<cuapia-di•.neui nb u - ftrte und der elcftrotccbnifchen vlud) du landwirtschaftlich? ?Rafckinen halle sowie btc den Bc»
Helsingfors, 6. Mär, ist daS Gerücht verbreitet, I
bet Rückseite des Teiltiefs. da» morgen Ostsee lagern wird, ist bet nordwestlichen mit wechselhaftem kühleren Wetter tu
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^sichtlich vorzugehen ,
Hunde in den Anlagen frei brrumtaufen zu las. sen, sei ebenfalls besonder- aufmerksam gemacht
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Wcktci Voraussage für DienStag:
Wechselnd bewölkt, nteist trocken, fühlet, stellenweise Nachtfrost nordwestliche Winde.
leute von Kronstadt sich der ganzen 3nfet bemächtigt unb die dort anwesenden Kommunist«« gefangen genommen oder getötet hätten
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».m 9 Uhr, Karl Reühel (rbchau non Warga-
LicherheitZotgane angewiesen roorbat, -tegen die Täter unnachsichtlich vorzugehen. Auf da» Verbot,
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Vie Eröffnung öer trlpziger Meffe.
Leipzig, 6. März. (Wolfs.) ÄormittagS nrurbe die SetMiget Fr ühj ahrSmesfe durch eine Bear Übung der Minister, Vertreter auswärtiger Negierungen unb der Presse int Sitzung#- faale deS MebamteH eröffnet. Von Ministern waren u. a. erschienen: der brffifdie Finanzminister Henrich unb Reich-Minister a T. Schmidt
Lei vz i g, 6 März. «'DDB? Da- Meßamt teilt mit: Der Zustrom zur Leipziger Messe ist <rnt Sonntaa noch ganz bedeutend geftrnyn Bi- in die Nachmittaa-mmden waren etwa 90000 Einkäufer zu verzeichnen. Der Zustrom der Aussteller ist ebenfalls^ außerordentlich gestiegen Ku» der Tfchecho-Slowakei sind an 3000 Einkäufer ringe- hosten, au- Schweden etwa 800, Amerika übet 300. Bulgarien und Rumänien Zusammen über 400. Da- Geschäft seyte am Vormittag nur lang« fast ent, in den späteren Ve>ck'hrsstunben wurde eS jedoch lebhaft und iedenfall« 6efi>r, al- man e- im Hinblick auf bie ungeklärte volittfche Sage erwartete. Die Ausstelluni der Dertilmefse spricht auster- ordentlich an. Schon am Freitag und Samstag erhielten die am Orte ansässigen &rti(firmen in ihren PrivatburcauS grobe Aufträgi- Auf dem Ausstellung:gelände, wo bie techustch- Messe unb die Baumesse untergebracht sind, ' ytc der Berkcbr bereit- m aller Fnlhe ein stufende von Ein Täufern be» Zn- unb Ausland?- füllten im Laufe
Kreis Alsfeld
Die Lichtversorgimg in Lbervesfen
Elbenrod, 6 März Den B-m ih.nym inv- sereS 0km'inberate4, vor allem aber unseres rüf^ riaen Bürgermeisters Schröder, ist ec- gelungen, auch unsere Geiwinde mit deltrischem Lichte au rerforaen Ta bei einem Ansckluf an Dölwrs- beim noch Zahne vergaben fdmtten, bis wir von der trüben Ccllantp? befreit würden, ich i ßt sich Ellen- ood mit ioch Aivei anderen Ofemtrmben an die Uebetlanb*enhxtL des Kreises Kimmlwin an. Es ist dies etn Eni'chluß, der im Interesse bre ge tarnten Torfbevolkeruna zu b-grühen ist Neben zablreichen Lausanschlüssen torben auch ufon — dewnders in den ostbäuerlickren Sn ritten — eine Anzahl Kraft anllgrn ce’.cgt Dir Ge'amtkosten unseres Ortsnetzes dürften sich auf nmb lOOÖOO Mark belaufen, die wum qrdfern Decke iofvrt aufgebracht werden.
B Burkhard- 6 März Die Wrmembe beschäftigt sich erneu mit ter Frage brr Einführung des elektrischen Lichtes. Die man hört, wird der Ausbau der brer Gemeinden be oberen Riddertales nach dem Plan her UebcrlatibAdtrale über HartmannSham—Levck^nhai'i nach Dichen- bauten, skaulstos unb Burkbards .xyramjmmm.
flrriv Schotten.
Ablehnung einer Auto PostVerdinVung Ful a—Schlitz.
Schlitz. 3 März. Der Stadtrat von Schlitz lehnte es einftimmh ab zu einer zwilchen
Veranstaltungen.
Montag: Gasthof Hindenburg, 3 Uhr: grauen- konferenz des Gemeindefrauenoerein» -- Pbp'i kalifcheS Institut, Stefanstraste 24, k Uhr: Mitglieder-Versammlung des Gießener Lefehallenver- emS. — Gasthof Hindenburg, 8V< Ubr: Mstalie- berabenb bet Deutschen Volkspartet — EafS Leck 71'» Uhr: Konzert und Vorstellung der Medick- Meidingen. — Lichtspielhaus. wie gestern. — Lichtspiele S.-ttersweg: „Die leere Wmserlla'ckw" unb „Um Frauen unb Diamanten"
** Personal nachrichten. In den Ruhestand versetzt wurde am 18 Februar 1921 bet .ÜTC!M>bfrtvad<meifter Adolf R u f f e r zu Lauter- bad) auf fein Rachsuchen unter Anerkennung feiner dem Staat geleisteten Dienste mit Wirkung vom 1 April 1921 ab
Verzeichn ts bei S i n u nae n de - Schwurgerichts für da- 1 Bierteliahr 1921
Aur dem deseislen lebtet
Ausweisung.
fpd. Koblenz, 6. März. Die Rhein- lanbfommtffion hat dir Ausweisung folgender Beamten angeordnet: der Chefpräsident ■Mott, RegierungSrat Müller von der ReichSvermögenSverwaltu.na, Efeh Baurat Strasser unb RegterungSbaumeister Maurer von dem ReichSvermöaensamt Koblenz.
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Uns Stabt Mttö Cant
Gießen, bzn 7. März 1921 Vreisaufgaben bet LaudeSusiverfttat.
Aus dem 3inBertrcM der L'ann-Deul- wih-Stistung der Universität Gießen werden R-isestipendien für Studierende unb andere Wissenschaft!iche Bever- >er oller Fakultäten verqebsn. Tie Bewerber müssen eine non der Pik/chatt auSae schriebene Ausgabe bearbdeet unb dafür den Preis erhalten haben.
Tie P reiSaufyaben für das Jahr 192L22 sind fotgenbe:
Für Ltu dierende, bie miuoestens ün Sommer 1921 oder im Wintn: 1921/22 an der Unirerfität Giestrn immatrikuliert sind:
aus dem Gebiet der theologischen Fakultät: Begriff und Heilsbedrutung des Glaubens ick Calvins Institutto unb im CateckiSmus Genevinsis;
au5 dem Gebiet der juristischen Fakultät: Tie Stellvertretung beim Erwerb von Eigentum an bewsglichen Sachen nach deutschem bür« gerlid'tm Recht:
aus dem Gebiet der medizinischen Fakultät: 1. Untersuchungen über die Variationsbreite der phazozytären Krast der Blutes bet dem Gefunden, 2 Untersuch.ms?n über dm Aalkiehalt de4 BluteS bei aefuncen ’inb kranken Menschen:
auS dem Gwiet der oet/rinärmedizi- nischen Fakultät: Beiträge zur fetalen Zahnentwicklung des PserdeS:
au5 dem Gebiet brr vbilv f o p b i s ch e n Fakultät: 1. Tie ^nkwickrung der Begriffe 8»<af3*inv/i« unb superstttio soll untersucht wer. den, 2. Die £icbftaumFird>c zu Wormö. 3. Tie neuen Formen her Stick?sftdünger und hie Aende rung der früheren Derwendunasm'thoden für solche Stickstoffdünger, 4 CS soll für eine dreisach ausgedehnte Mannigfatti^eit ron konstantem Rio manschen KrümungSmast ausgehend etwa "vn der Ri monschm Form des Lini-n.lnnents, rt G o:nr- trie, ober wenigstens die Trffwentialgeomctrie zweifach auSr.edeynter Mannigfaltigkeiten einheitlich entwickelt werden
II. Für andere wissenschaftlich gebildete Bewerber, unb zwar:
1. T ozenten der Untversität Gieren, soweit sie nicht Mitgl.eder dcs Gesamtsenats inb, die wissenschaftlichen Beamten her kUniversität-bibliothek, die Assistenten der Universität, soweit sie nicht Studierende sind, dirLektvrenundRe- Detenten; 2 frühere Studierende der Universität Gießen:
aus dem Gebiet her theologischen F a - fultät: Die Stellung BoltaireS RonsstauS und deS jungen Kant zum Problem der Tlieodizee:
aus dem Gebet der medizinischen Fakultät: Gibt eS einen echten bindegewebigen Schleim?
auS dem Gebiet der veterinärmedizinischen Fakultät: Die fetale Entwicklung der „Gehnenmu-keln" des Pferdes;
auS dem Gebiet der philosophischen Fakultät: CS soll untersucht werden, wie weil sich die Braggsche Methode der Jnterferen-- reflexion der Röntgenstrahlen an Raumgittern auf Strahlen deS lichtbaren Lichte- anwenden läßt.
BorauSsepung für bie Dewerbuna unter II ist, daß die zu 1. Genannten minoesten- im Sommersemester 1921 ober im Wintersemester 1031/22 an Der Universität im Amte stehen, für bie unter 2. Genannten, daß sie ihre Studien zu einem erheblichen Teil an bet Universität Gießen gemacht haben
Tie PrciSarbeiten muffen in beutscher Sprache geschrieben sein unb büren nur einen 93er- assec haben Die Arbeiten sind nach Wahl der Verfasser entweder unter Nennung des Verfassers ober in der für die Bewerbung um die staatlichen Preisarbeiten üblichen Form vor dem 1. Avril 1922 beim Universitäts-Sekretariat einzureichen. Frühere Studierende haben habet den Nachweis zu lirem daß die Voraussetzungen der Bewerbung erfüllt sind.
lieber die Zuerkennung der Pretse entscheidet bie Pflegschaft aus Grund von Gutachten der Fakultäten. Tic Urteile werden bei der Jahresfeier der Universität im Jahre 1922 verkündet. Die eingereichten Arbeiten bleiben Eigentum bet Verfasser.
Die Preise betragen: für dte Gruppe I je 600 M5, für die Gruppe II je 1500 Mk
Schutz den städtischen Anlagen!
In letzter Zeit werden bie öffentlichen gärtnerischen Anlagen durch Abreißen von Zweigen unb durch Betreten ter Rasenflächen wieder stark beschädigt. An die Bewovner Gießens ergeht daher die bringende Ditte, b?n schönen Anlagen ihren besonderen Schutz angeteiben zu lassen. Bei trotzoem oorlommenben VeschLdigunqen sind bi* Ppli ei unb
rm Da rmftadt, 4 März Tif Stadtverordneten bewilligten in ihrer letzten Sitzung für einen Sportplatz für die Freie Turnflemetnbe 6500 Mk. Für zahnärztliche Untersuchung der Schulkinder 3500 Mark, die Erdölnmg der Vergütung der Schulärzte um 100 Proz, eine Vergütung für Lelfrpersonen an den Schulgärten mit zusammen 13 563 Mk., für Lehrmittel der neuen Iägertorschule 20 000 Mk Für Errichtung einer Fachklasse für Friseure und Perücken machet an der Fortbildungsschule 800 Mk, für Wiedereinrichtung einer Vchnel- derfachklasse 60 Mk., für die Freifahrt her .stinder der Peftalozzischule 4000 Mk, für den gleichen Zweck sollen 15000 Mk. im Voranschlag eingestellt werden. Eine eingehende 2lussprache rief die von dem ßanbe* amt für da- BildungSwesen beabsichtigte Trennung des Realgvmnasiums und die Er richtung einer Reformschule hervor
findet sich Kronstadt noch immer in her Gewalt der Aufständischen. DaS Panzerschiff „Petropawlowsk" hegt zur Aktion bereit, die Geschütze gegen Petersburg gerichtet. GS werden militärische Borberei- runger getroffen. Die Sowjetregierung hat den Gisenbahnverkehr Petersbur g—O r a> nienbaum eingestellt. Die Fabriken in Petersburg werden durch die regierunas- treuen OffizierSaspiranten bewacht und die Arbeiter streng kontrolliert.
----:ä. (WTB.) hier daß die See-
Htts tem Reich«.
Kommunistische Treibereien.
Berlin, 6. März. (WTB.) Die from- mun i sten veranstalteten heute vormittag in sechs großen Berliner Demonstrations- Versammlungen für den kommunistischen Aufbau, die Herrschaft bet Arbeiterklasse und für ein Schutz- und Trutzbündnis und eine Wirt- fchaftsgemeinschaft mit Sowjetrußland. Die Redner protestierten gegen das Doppeljoch fremder und deutscher Ausbeuter und verlangten die Beseitigung aller Bour- . geoisie-Regierungen. Die Versammlungen nahmen etnen ruhigen Verlauf. GS fanden feine Umzüge statt.
(Bin Zusammenstoß zwischen Marineangehört- gen und Zivilpersonen.
Berlin, 6. März (WTB.) DaS Reichs wehrministerium teilt uns mit: In der Nacht vom 6. auf den 6. März 12 Uhr kam eS in Swinemünde zu einem Zusammenstoß zwischen Marineange- g Sri gen und Zivilpersonen. Beim Anlegen einer Fähre wurde von Land auS eine Handgranate geworfen, durch die ein Matrose und eine Zivilperson getötet und mehrere Matrosen, Zivilpersonen und auch eine Krankenschwester verwundet wurden GS handelt sich um einen bedauerlichen Vorfall unb, soweit bisher zu Übersehen ist, um Reibereien zwischen Marine- angehörigen und Zivilpersonen, die anscheinend Bereits an den vorhergehenden Tagen ihren Anfang genommen hatten. Die Angelegenheit unterliegt bereit» einer gerichtlichen Untersuchung; auch sind die auf militärischer Seite nötigen Schritte ein- geleitet worden
Die Vorgänge ht Rußland.
Stockholm, 6 März. (WTB., „Nor- diSka Preßzentralen" meldet aus Helsina- fors: Wie am SamStag in später Abendstunde nach HesingforS berichtet wurde, be-
etne ttnan-ielle Meiliauitcr avrr t-hr' «ftten —5 An Stelle des von hier nach ärtungeSbain orr- i'eBten Lehrer- Wedel bar Schulverwalt Hrld- mann von dort die Leitung einer Mengen BolkS- schulklo'se übernommen
ArciS Büdingen
• Nidda, 3 Mär; Heber bie nnchngEn. das Volksleben tief berührende Fragen des Bvd«- rechtS wird am fl. Märi nnd>m:iai5 3 Uhr, ün GambrmuS-Saale hier au; Peranlai'ung deS vreii- verein» aller Landb?iverber de» xrei'ei Dü^mqe-a c. B .Herr C P Rüvvcl, General ekrerär deS Bundes deutscher Bodcnreformer au# Derli» sprechen, der durch seine zadlrnchen Dorrröge in gcmr Deutschland als aeschätzter Redner r*uten Tuten Ruf bat.
Starkenburg und Rheinhessen
Gedenkfeier des Inf.MegtS. Nr. 115.
rm T armfta bi. 6. März. Tie Gedenkfeier auS Anlaß deS 300j ädrigen BestebenS be* Infanterie Rogimmts Rr. 115 m Verbindung mit der latrngebenffeier für di an Weltkriege Gefallenen unb der Grundsoeiirlog für ein fu cv- rufctent«-” Denkmal tm Heeregartm hat bet allen Teilnehmern unb Zuschauern ein n uimergeßlichen Eindruck yintcrlalien Die m icber öeiie arotz» zügig vorbereitete 23er an Haltung ^oütt allcrbjige 'rock', in letzter Stunde von malsebender Sl».i.e Sck-nnerigkruen erfabren. E» gelang jedoch, auch diese »u überwinden.
Weit über 10000 fricjrr und frühere Regiments angehörige jeden Alters, hanmrer nide ^xv valide unb sogar Blinde waren teilweise au» mrter Ferne herbeiae.cklt, um di ütt RemmentSan-iv- börigleit zu bezeugen: nicht wenige üämren über 80 Jahre hatten bie Steile nicht g-icheut, um die alten fvabnen zu be^rüfen unb bie ixTbat *u ehren Schon bei cstrigeB egrützungS a ben v, der wegen starker Bet-iliMMg in jWiri Lokalen, m der Turnhalle und im Mat i denhAhlaale, abgehalten werden prußte, war bn:art überfüllt, daß schon vor Bemnn fern Sitzplatz mehr zu erlangen war. Mit Interesse wurden u a. die Mitteilungen über den D en km alS so n dS entgenei* aenonnnen, bet jetzt etwa 100 000 Mark, nach Äbzug der Unkosten etwa 75 000 Mark betragen dürste, bie aber nicht ausreich-n. obwohl ftch durch das Entgegenkommen des früheren Grob'-erzogs, der die Säulenhalle stellt, bie Kosten bebeutenb verringert haben Ter Oberbürg-rmeister hielt eine trerzlich? Begruft'ingSansprachc.
Dr? blutigen Frub^ügc brachten viele Taufende. Der Beichluß bet Gewerkschaften und der Straßenbahner, baß diejenigen EMlasfung von feiten der Betriebsräte zu erwarten haben, die sich an der Feier beteiligen, batte auf die Deran- fialtung keinen Einfluß Auch die Absage her Regierung, in der ;um Ausdruck kommt, daß sie wohl die Totengrbcnnritr würdige, aber infolge der Regimentsfeier sich nicht beteiligen tonne, hatte der ganzen Veranstaltung keinen Abbruch aetan. Imponierend war der durch die vielfach geschmück- ten Strafen ziehende drei Kilometer lange Festzug mit zahlreiche eignen Musikkapellen bet einz- lnen Vereine
Rach dem Lmmarsch im Herrengarwn und dem erfdvtnen deS früheren GroßherzsgS Helten zunächst bie drei Geistlichen Dfr Roack für dn Evangslischm, Pfr Habner für die Katholikm imb ytabbtner Tr ^taluner für die I'-aeliten Geb äch tn ' San sprach e n, roorau' Gmeval a D. v. Sütter eine längere ihungs- unb GedächtniSrebe hielt. Auch er gdw'tf vionber» der dreitausend Toten, die das Regtrnent Im Weltfrtege verloren bat Rach bet Urfan en* verlesuna wurden bie Kapsel unb ein Stnrmhelm in den öcbenfftein eingefügt Tee ül icben Hammerschläge führten bann aus Unter
off liiere unb Mannsckxikten, tnc im Welkkrtee gekämpft haben: Genevai v Ö u 11 e r, Postastistent H en ß und Herr G r e m m. GS foläle ter Eratz- nerzog mit den Werten: ..Gott ist die 3e.1t, bn Thre da» Leben, da» Vaterland be Ar möge es fein Wei erc Hammerfrtüäge führten noch: Cm Vertreter der Tradition.
Re. 15, Maior Müller-Hicklrr für die uei> gaidisten, General a D. Metzler für Saniiäiet und Müitäcbeamten, Ieldwede'. Den z! au für Unteroffijkiere unb Mannsck)asten, General v. L v n- cker für Offiziere usw., bte nicht am Feldzug be- uiltgf waren, General a. D. v Reid Hard für Die Kriege rka meradschaf t Haifw, br Cber« bürgermeister für die Sta" t Torrn" adt, Prvr *23afbe für bie Tetfri. Hochschule, Bür^e meiner R a h n für die Stabt Worms, b;
unb endlich legte eine H5o<t>rung a - vptts'cher S tudenten einen frtan> an dem ÄrabttttN nieder
An die Grundsteückequng schtotz sich ein Vorbeimarsch an den Fahnen dc- Regiment-, bte am Museum emsgrstait waren.
Am Rachmittag fanden in drei Lokalen fa- meradschasckiche Vereinigmigen statt, bte alle fiter* füllt waren
retrnrhal wegen Meineid» ÄnV«e: Traars* amvalr Iunizrar Beibemann, Deneidjuurrg RecktSanwalr (pngifch Mittwoch Den 9. Mär-, Denn 9 Uhr, Eduard Schmalz, Otto Petri, Richard Hofmann, Ctto Pein, alle in Nieb.-r- Bessingen, roeßen SrttltchkeitSverbrechen Anklage. StariSannwlt Reu rot-, Vertzeibigung RechtsanwaltL Dr. L. Aatz unb Elsoffer. Donnerstag Den 10 März imb Freitag den 11. Mär», oonn 9 Uhr: Gerhard Vösgen von Berlin ro:aen Raubmord- Anklage: Staats anwalt Ististizrat Weidemann, Berteibigung: Rechtsanwalt Leun
** Die Berciniaten Verbände heimattreuer Obertchlesier -i-:lten am Samstag nachtznittaa tm Hotel Einhon: eine landsmannschaftliche Tagung ab. Vor bet wichtigen Abstimmung famntflten sich dort bie Lberschlester aus Hessen und Hessen-Nassau und gaben »o dem Bedürfnis nach einem engen und innigen Znfanrmenschlltß sichtoarrn Ausdruck. Es war, wie wenn eine givtste meuveritteute Familie einen Fam lientag abhält. Diese Zusammenkunft war vorbildlick: für das Gemein'ck>a»t4leben unseres Volkes. Wem betnr Erl° ben solcher se'bswerständ- licher Zusammengehöngteit nickt tiefe Scham übet- kommt, daß er von eigenbrötlerischer .^Tanfbät ick hat beherrschen lasten, der ist lein Mann, auf oen bie Zukunft eine Hv'fnuna setzen wird Alle Gauen -Overschlesicns, fow tt ?6rgen3rig< von vertreten. Obei-Reg -Rat Welcher ereffnete die ihnen in Hesfen und Hessen-Nassau leben, waren Deranstalrung mit einer Begrüßung an die Oberschleiicr, ar. die 25?rtretet von Stabt und Regiment und banlre für ihr Erscheinen. Nack einem kurzen Hinweis auf die Bedeutung unb bnt kultu rellen Wert Obersck'e iens gab ec der Forderung Ausdruck, daß Oberschleiien deutsch bleiben müsfc, damit das Erbe des gcoßen Fiirdrick würdig vermaltet werde. Ti* Unterhaltung wurde von tuten Kräftnt mit gutem Dillen bestritten. Besonderen Anklang fand eine Mahnung deS alten Fridericus Rer an feine Ob-rschlesier. die bet Teufel boten olle, roain sie tfan nicht ein deutsches Ober schlesien aus der Abstimmung herauSholten und barböten. Herr unb F>au Buckwald unb Frl Griss trugen wesentlich zur Anregung der allerdings idjon ko recht herzlichen Stimmung bei Begeistert wurden auch einige Darbietungen in oberschlesischer Mundart ausgenommen Im großen und ganzen war bie Tagung ein Zeugnis von stärkstem oaterlänbischem Dillen und laßt einen zirverfichtlicken Wick in bie Zukunft deS fo heiß umstrittenen Landes tun. Tiefer Einigkeit gegen - über müssen alle Sclnkanen bet Gegner wirkungslos werben, wenn es auch immer für bie Ober- schlesicr noch heißen wird, schärfste Wacksamk it und Mißtrauen *u beobachten. Äuck von den Ober- scklesiern jenseits des Ozcan- wird dem Schicksal dieses Landes lebhaftes^ Teilnahme mtgcgenac- brackt. Sie lyaben daher eine Stiftung gemacht, die solche Zusammenkünfte, wie die am SamStag, ermöglichen soll.
** Tie Volkshochschule beendigte ihr 4. Semester am Samstag mit einer Scklußfeiet im großen Hörsaal d.t Universität. Tu Mi wirkenden, des Abends, Fräulein Melme Müller, Wetzlar lBortraa), Frau Landgerichts rat Schudt lGcsanaV Herr Habenicht Klavier), denen der überfüllte Saal herzlich dankte, boten vorzüglich lurchgearbeitete Leimmgen von eind-ingl ckerWirkung ^ayßlers (?r$ä(-(ung „Ta3 Kind ragt" eröffnete stimmunggebend die Vortragsfolge, „Ter Gerichtstag" sauS der Novelle „Das Mädchen vom Moorhof" von Selma Lagerlöfi war ein Musterbeispiel schlichter GrzählunaLkunst Andersens feine», gedankenreiches Märchen „Die Nachtigall" bildete nicht nur rein äußerlich den Höl>e- vunkt de- Abend;. Lieder von Schubert >Greilen- gefang, Die lidrähe, Wohin?) und DrahmS (Don ewiger Liebe, Serbische» Mädchenlied, (Sonntag, Ständchen und Gedichte von Goethe und Fontane l'üaten sich fein unb wirkungsvoll da; i, so vast ein Abend voll schönster Harmonie die Hörer erfreute. — Da» abgelanfene Kmestet war auch rein zahlet'- mäßig das bis jetzt beste der Bolk-hochschule, wie au» ben Berichten bc» Gcfchä'tSsührers unb deS Kassenwarts auf der letzten Generalversammlung zn cntnehmc.i ist. Die Besucherzahl ist von 430 im 1 unb 2. Semester und 370 im 3. Semester Sommer auf 520 gestiegen. Tie Mitgliederzahl de» Dereins ist im Jahre 1930 von etwa 150 auf 3.35 angewachsen. Der Ge danke brr Volkshochschule gewinnt also langsam, aber sicher an Boden Da- Verhältnis zwischen km Besuchern und den Lehrern ist das denkbar beste. Da- beweist wohl schlafend der Wunsch der Hörer, die Beziehungen auch in bat Ferüm aufrechtzuer- balten. was auf gcmeint'amLn Spaziergängen geschehen soll. Die Ferien bauern bis zum 18. Avril. An diesem Tag begimtt das neue (60 Semester, über bas Räbere» in den nächsten Tagen bekannt- ocmacht wird
** Kleine Mitteilungen. Gastwirt Wilhelm Bastian unb dessen (Sienau Lina geb. Sei bewand feiern morgen das Fest der silbern
Ter Schuläusschuh hat sieb dahin auSge- sprachen, daß der Errichtung einer fHefornfr fckule in Verbindung mit dem Realgymnasium grundsätzlich zugestimmt werden könne, daß aber einer Trennung deS Realgynmae siumS durch Verlegung der Reformschule rn daS Gebäude deS neuen Gymnasiums, die mit einer Ausgabe von etwa 200000 Mark verbunden wären mit Rücksicht auf Rinamlaoe her Stoßt, btc Zustimmmts ”riW w-tttn io». X'r «ntt«9 b«
der FabrprerS b-drntend höher al? bet der Bahn > Verwaltung mürbe schließlich angenommen^ fc: und bie in er ter Linie in Frage kommenden >2te Etadtverorbnelen Utmmten ferner einem anderen Gemeinden des SchlitzerlMwes ebenfalls!Vorfchlaa der Direktion der Geweroe
unter dem V Montag den Schmidt von
orntz des Landg-rtckl?rat- Sckudt.
7 Märi, penn ‘V Uhr. Auguste . Münster wegcu E in deS tö tu n g.
Anklage oertittt Staat-anivalk stnauß, tn? — —,— , , .... — Bcrteiditnm' füb cn bi: Rock'-anwaltt 3umirat
forderungSrnttteln bunenben .vollen futfcen stvrlcn , Wtüneiraib unb Lckneidcr. ?
Einreise für Deutsche nach China.
Für Deutsche find feiten- der chrnesilchen Ministerien des Aeußern unb deS Innern neue zu- sammenfassende Bestimmungen über die Ginreise unb den Aufenthalt deutscher ReichSangehönger in Dhina erlassen worden, die unter dem 3. November 1920 befanntgegeben wurden. Darnach ist bte Einreise an den Besitz einer besonderen Erlaubnis febunden, und Personen, die ohne gültigen Paß ommen, wird Die Landung verboten. Bei der Landung selbst wird eine Paßkontrolle ausgeübt-, Über diejenigen Deutschen, die sich ohne Erlaubnis in China aufhalten und nachträglich um eine Aufenthaltserlaubnis nachsuchen, werden genaue Erkundigungen über Beruf und Benehmen ein» gezogen. Sie müssen die Verpflichtung unterschreiben, txiß sie sich allen Gesetzen Ehinas unterwerfen und eine Beicheinigung von einem niederländischen Konsulat oder einem fremden glaubwürdigen Kaufmann beibringen, erst bann kann ihnen von den Lokalbehörden der Aufenthalt erlaubt werden, Im Schanghai tintvefienbe Teuhche müssen sich bei dem dortigen Fremdenamt melden.
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