Teuerung und Löhne
Das Finanzproblem.
sp
Deutschland gesetzgeberische T.l ibrwbmcn ergreifen, die ihm erlauben würben, d.e etngegangenen
Reuv Meldung bi
ort, 5. De^ (WTB.) Rach einer
1d)Iag »er- rntlitätisch^
1921
1 920
1921
13 423
andS betreffen. Die 3ntcipenattrm, die über
Die ägyptische Frage
von der britischen Sfegterunq vorgtichlagene Ab- kommen, in dem Aegypten als ein souveräner
feldKDilden-
1919
4669
für PoNNst: «ug. (Bmü; Ur b«n übrigen Izil Karl Dallher; für den Snjeiaeniftk Aon* Sedu sämtlich in (Bteben.
24 Sitze
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jim Ti obn<j<
an den Sultan Die Klausel 3 des briti'chen 3er- träges bestimmt, bah die britische 2Ugiemng in
menge Im Frieden
Mk. 1343
: l. das
»er .Rcuyork Tribüne' aus Washina- ton werden England und Zapan daraus dringen, dav da» Abkommen über b i c Flotten» abrustung bie Form eines Vertrages crbalte und vom Senat ratifiziert werde Wie von mabflcbenber Seite verlautet, stehen bie amcrt’a- nischen Delegierten diesem Gedanken nicht ab- lchnend gegenüber
- - —-----igfetl eines engen
Zusammenarberlens des Uch^mmi'sariats mit dem Btival und ten Behördn des befer ten ©e- biett und erbat sich Verrvauensvvlle Umetitützimg. Er bt-rktleie bann über die seit seinem Amts»
65 Df . sür Bfklame. lepiqtn von 70 mm Drei», .Ü0P<. Ve> Platz- Vorschrift20 .Zuschlag.
antritt geTDonrenen Sbtbrüd. Inisterialdirrt- trr Dt t> Brandt ermattete hieraus einen en»
wird Die Steife ginge indessen auf ein perfön- licheS Grauchen Laurents zurück. zur Aeg-Iung privater 2ngelcacnbciten auf einige Tage Berlin au verlassen Wahrscheinlich werde man jedoch feine Anwesenheit in Pari- benutzen, um sich mit ihm über die schwebenden Revarationsfragen und bie nächsten Zahlungen Deutschlands zu besprechen.
Dcr redelustige Briand.
Pari«. 5. Dez (WB ) Wie Der .Temps" mitteilt, wird Ministeiprästdenl Br »and in der morgigen Sitzung des Senats auf der sofortigen Diskussivn der vorliegenden Znter-pellaiio'-e-n über die auswärtige Politik der Regierung bestehen Der Ministeipräsident habe die Absicht, sich in klarst ei Weise »richt nur über die Orienttragen, sondern auch über btc Fragen auszufprochen. die
Washington. 5. Dez (WTB) Das gesetzgeberische Programm des Kongresses umfaßt in der Hauptsache die Dorlage ü5ct die Revision beZ Zolltarifs und die Borkage über die Konsolidierung der alliierten Schulden Dm Blättern zufolge wird Präsident H a r b i n g in seiner Rede erklären dah bie Bereinigten Staaten, falls die Abrüstungskonferenz scheitern sollte, mehr als 800 Millionen Dollar für Militär» und Marineausgaben in dem am 30. 3uni 1923 zu Ende gehenden Jahr auf»
n , - — -1 3n der Aussprache wurde eine
Hblagl d»e „cngfien Beztehungen »wischen dem Arrzahs von Fragen aus dem O^bxä ber 3e* ägnrn'chen Auswärtigen Amt und dem britischen fatzongsverhältnLsse behandelt und insbesondere Oberkommrssar^ vor- eS Heidt darin: .Die ägyp» I Auskunft über bie WvhTua^Ssrage. über neue
gehenden B-richr über die Lärtgkea kxs Reichs» famnffanatf 5Me 3crtreer der rer'ch edenen Par- teieu sicherten dem Reichskommissar ihre linier* fff ~ ' — - -
Staat unter einem Lnsttttttioneslen Monarchen anerfarait und ein dauernder Friedens-. Frcund-
2. die Antwort der ägtjbtl’Ae't Delcaation und
3. ein Schreiben des britjfchen Lbcrkommissars
Aus Hessen.
Das endgültige Wahlergebnis. Gesamtzahl her abgegebenen Stimmen: 533940.
Die ‘.Variier Crirntfonfcrcni.
Paris. 6 Dez. (WTB.) Rach dem .Petit Parisien" nimmt man an. dah die von Lord Lurzon vorgefchlagene Konserenz über bie .. .. - _ . . . Otientfragen n ichl vor körn men der Woche
d^ zukunstigen Zablungen Deutsch- flattftnbcn wird
174 218 Stimmen
28190
78186
80 426 „
39140
92690 „
62 „
20187
20 851
nie. Frankfurt a. 2L, 5. Dez. Der LandesauSschuh der HesfifchenDe- mokratischen Partei tagte dieser Tage hier in Frankfurt. Man beschäftigte sich aus» führlich mit dem Ausgang der Landtagswah. len, die bekanntlich eine katastrophale Dieder»s läge der Demokraten gezeitigt Haden. Angesichts dieser Tatsache und der allgemeinen An» zusriedenhelt der dernokratischen Wähler mit der bisherigen Politik der Partei beschloß man. sich an der Regierungsbildung in Hessen nichtmehrzubetetligea.
Aus dem besetzten Gebiet.
Koblenz. 5. Dez. (Wolfs ) SamS.ag. den 3. D^zemch-r wurde im R« i ch S ko m m l s f a » riat in Kobienz eine Cüjung des pa rla rneo» raritchen BeiratS denn Re.chskvrnmissar für die befetzien Gebiete adgehalten, an der zahl» reiche BeivatSnntLi^de^ u B Vertreier der Ministerien und BerwatiungsbehäiweTt, darunter auch Staatssekretär Brügger, tetinabmen. Der neu« Reichs!vMons'ar Fütit Hatz! bürg betonte die Rotwendi,
Sozialdemokraten Deutschnationale Deutsche Bolkspartei Bauernbund Demokraten Zentrum Revisionspartei Unabh. Soz. Partei Kommunisten 20 851 n 2
Die vorliegenden ÄrelMiHtmerbunacn werden nun von der Zentralstelle für ßandes- statistik nochmals überprüft. Das Resultat dürfte dadurch kaum eine Aenderung erfahren.
____ ___ _____ 20 779
Der Angestellte tonnte also in Frieden mit
wenden mühten. Die Zahl ist um 60 Millionen geringer als die des lausenden Jahres, aber sic »st viel gröber als alle Heeres- und Marine- kredtte In der Zeit vor dem Äriegc. dr werde hinzufügen. die Bereinigten Staaten könnten einer erhebliche" Em'chrär.kung der Militär- und Ma- Nnekrebite nicht Aufttmmen, solange dir anderen Machte nicht ebensaUs Verminderungen vornehmen.
bezirken gar ,»1chl so grob sei. wie man eS bar- (teile, da ja gerade die Festbesoldeten in der La^e feien, durch erbähte Lohnforderungen ble gestio- grien Waren- unb Lebensmiitelpreife einzuholen, trifft tatsächlich nicht zu Die Gehälter der An- aeftcllten unb Beamten sind feil 1914 im Durchschnitt um etwa bas Achtfache ble Löhne ber Arbeiter vielleicht um bau Zwölssache gestiegen, wächre rd die Kosten ber Lebenshaltung eine Steigerung um bas Zwanzigfache erfahren haben. Deutlich wirb bas Q1U hivrbältnie zwischen Ge- bältein unb Lebensmittel preisen durch eine Gegenüberstellung von zuverlässig ermittelten ,3ahle-». die den Friedensstand In Vergleich stell n zu dem Staub von 1921 Dor Angestellte verdiente bn Zahl durchschnittlich tm Frieden 1919 1920
Mk 2400 3897 9012
Aus dem Reiche.
Arbeitslofeu-AlusfchreituugeL.
Berlin, S. Dez. (WTB.) Heute noch- mittag belvegte sich ein Zug von mehreren hundert Arbeitslosen durch die tfintcnfrrafjc. wo cm Klelbevgeschäst geplündert, nach der Prenzlauer Allee, wo eine Bäckerei ausgeräumt wurde. Die Polizei verhasttie 110 Plünderer. — 3n Reukölln räumten heute nachmittag mehrere hundert Personen eine Konditorei auS
Die Besitzungen der Grafen Donnersmarck an ein englisches Konforiium verkauft.
Beuthen. 5. Dez (WB.) Wie hier be- stlmmt verlautet, find die Besitzungen der Grasen Donnersmarck an ein e n g H - sche S Ko n so rlium nzp dem Sitz in Lvnbon verlaust worden. Dio (Stntragung tn das Handelsregister soll bereits am 1. Dezember erfolg! fein. Dio Gesellschaft wird firmieren: .Henkel von Tvr.nerSmarck. Beuthen. Sstates Ltd, London." Dor erste Präsident der Gesellschaft ist der Gras Gdgar von DvnncrSmarck und sein Vertreter Lord Lozen Hardy Die ^chnlsche Direktion in Obetichl flen wird keiner Aenderung unterzogen, t-och ist c« wahrscheinlich dast Vertreter dos englischen Kapitals alS D-.» röfteren nach Oberschlesien dirigiert werden.
tische Regierung wirb fctnctid lleboreinkommen mit auswärttgen Mächten elngebcn ohne Konsultierung ber brittfchen Regierung burch lxn L berkommissar". Hierzu erklärt bie ägyptische De legation. bies würde die unmittelbare Kontrolle bcö bruildxm Oberkommissariat- über die aus- wättigen Angelegenheiten Aegvplen- bedeuten. Tie Acgypter erheben auch Stnuxinbe gegen tnr Bezeichnung .Oberkommillar". der kein üblicher Titel für diplomatische Vertreter in unabhängig n M Die militärischen Klauseln des britischen Vertrages verursachten ble größten echuttr- rtgleiten. Klautel 10 sieht vor, hast die britischon -nipp«, freien Durchzug durch Aegdpton haben und sich an Orten in Aegypten aufballen können
von Zeit zu Zeit festgesetzt werben, ebenso wie bio Dauer des Aufenthaltes der Truppen an enJ?Jlen- 3>ie Antwort der Delegation au« diese Bedingungen besagt Dieser Vorschlag verleiht Grofldritaimien das Rechts militärische etreufräfte in jedem Teil des äavpttschen Gebietes zu allen Zetten ausrechtzuerhalten, und stelle Großbritannien alle Verbindungswege unb Ver- btnbungemitid des Landes zur Vers igung. Dies bedeutet nichts anderes als ein« Besetzung des Landes, die jeden Gedanken an Unabhängig, feit zerstört " "
Än dem Schreiben deS britischen Obertommll- »analS an den Sultan heiht cs. die britische Re- qtc.ung wünsche Ac iypten. sobald wie möglich und wwctl es die Verbaltnilfo zulletzen. seine volle Unabhängigkeit zu gewähren.
Die dieser Tabelle zugrunde gelegten Zahlen für die LebeTisbaltuvgSko'ien sind feit Oki ober ganz erheblich gediegen. DaS RlVr'erhältnis zwilchen Gedältorn und Hauvbaltslvsten 10 noch gröhycr geüwrden. und es wird auch durch inzwischen erfolgte Lohnerhöhungen nicht ausgeglichen. Sin 3rrtum wäre e> anzim^hmerr. bah die HS der b-zcrdlien Kategorien ber Angettclüen und Bo.m ten wef eMl sch btt so 7 abf i?n .i:cn Auch hier läht sich eine starke Snikuiig des Lebens- haltung>nkveaus feflfreflen. bie für Ne Zukunft nichts >7u.s verspricht.
Wer schwerste Erschütterungen des ohnehin kranken WirttichattSkörver- vermc den will, wird feinerleit» nicht da.zu beitragen dürfen di st durch ungerochttert'.gte Preissteigerungen die Rvtlage breiter Dvlk»fchichten noch gesteigert werde Der besonnene Teil der Landwirtschaft und deS Hrr.d^lz wird, soweit eS in seinen Straften steht. a!Iei biran fetzen muffen, den Berteucrungsprozch nich: inS Unendliche und Unerträgliche fort'chreiten zu lassen Sr wird zu einer PreiSgestaltuna zurück- fehren muffen, die tm Rahmen der allaemeincn wtrtfchaftlichen Lage und der durch 3a!uiat>cr,'ält- I niffe ohrxchin hcö.nqt-rn Teuerung m:t fen Löhnen | mck> GehaltSver Lt i ren in S:rklang steht
Nr. 286
Ter ftlcetatt Zfejeieet erlctri lugiid), oufcer Sonn, vnv 3#trrtoa«. ■oaailldRU<)Lgi|rti|e Ulh 6J>4j cin'dji Tid ,er- lohn, öutd) öit Poft ML. 7LV etn chl Beiiill- tzelb, auch bei jli<lerL,,tto wm eiigeincr Tlumreri Infolge höherer (Bemalt 3e» nlprt dj-Snjc.lu -e: fCrbieSdiriftkuur., 112; für Trudt.-rei, Verlag nab Vea/ajisflelie 51. Xn|d)rifl Drühtnach- ndjter 2t»jelger 6ie|ei.
pvitscheslonto: 5to,.kiott e. ®. 116*6.
Aeuyork. ö Dez. (WTB ) Dem 2feroehmen nach werden die chinesischen Delegierten, falls nicht die ganze Provinz S ch a n t u n g un- Derlcört an Lhina zuruckgegeben wird, die direkten I Verhandlungen beendigen unb btefe Frag? ber Abrüstungskonferenz unterbreiten, da sie eine un- vermeidliche Quelle für Streitigkeiten und ba,zu angetan fei. ben Stieben im fernen Osten zu stören.
Tie '2!nfbrbimq des englisch-japanischen Bündnisvertrages
Paris, 6. Dez <WTB) Wie ber .Mali n“ I berichiet. wirb, wenn ber englisch-japanische A l l t a n jöc r t r a g bu rch eine Sn» Henle erseht werde, burch die ber Friede im Stillen Ozean aufrechterhalten weichen soll, auch Frankreich aufgesorbeti Vierden, an blclcr Sntcate teilzunehmen Formelle Versicherungen nach dieser Richtung seien dem Ministerpräsidenten Drianb gegeben worden, der aber HugbeS noacnülwr erklärt haben soll, bah auch noch anbcrc ilferflaaten. wie beispielsweise Sbi na unb Holla n b, daran teil nehmen mühten
(England und Rnhland.
L o n d o n. 5. De^ (WTB.) Der S?nderdetichl- erflaöcr der .Morning Post' berichtet, Lloyd Deo r g c beabsichtige die Entsendung eine- besonderen Beamten nach Ruhland zur Untersuchung der finanziellen Lage deS bestehenden Reg'mentS in Ruh'and und der Frage, ob der Sowjetregierung von England, fiianüclc Unterstützung gewährt werden tönne Dem Bericht- erstatter der .Morning Post" zufolg- soll Lord Deaverbrook b-abs ch igen, sich demnächst nach Ruhland zu begeben
^<tte Beschwerde Finnlands beim Bölterbnnd.
Berlin. 5. Dez (Wolfs.» Der sinntschen Desandtschastin Berlin ist solgende Meld ing aus Helsingfors Augeqanaen: Die finnische Regierung hat an den Dölkerbun d eine Rote gerichtet, in der sie daraus auhnerflam macht, dah bie Sowjetregierung durch den Dvrpaler Frieden der ostkarelischen Bevölkerung die 2lu'o- nomie zugesichert habe, statt dessen aber durch Zwangsrequisilionen und andere Grausamkeiten die Divölkerung unterdrü-^e. Znf'l jcdes'en sei die Bevölkerung gegen ib e Un'erdrücker aufständisch. Da Finnland f. Ine kriegerischen Unruhen an her Drenze dulden könne, unb auch sell^er wirtschnstlich unter diesen Verhältnissen leite, und nachdem es vergeblich die Sowjetregierung wiederholt an die Erfüllung der üfrrnnmnv en Ve-pflichtungen erinnert habe, wolle die finnische Regierung den Völkerbund aus die erwähnte Tnisache aufmerksam machen und die Bildung einer Kommission Vorschlägen, die durch etgenen Augenschein sich non den Verhältnissen in Ostkarelien überzeugen und ein Gutachten darüber erstatten solle.
my ter . e- - London, 5 Dez. (Wolfs.) Die Downing
Die H>ait)ingtoner Konferenz. Street bat ber. Dtitiwcchs i ud.-r m« , »zwi'chen
r ~ u adgebrochmei Derha.nd.u.n.,en zwitch n dem Au s-
n ** j ^onderbe- wartigen Ami und derägypiikchen De-
richter st alter von Havas m Washington meldet, es Hegatton vervssentüchl. Sr enthält fct wahrlcheinl^ dah dte Frage der Herab- 1 * ' ..... ~
f ehung der f rauzösischen und italienischen Flotte in dieser Woche zur Beratung kommen werde Dekannikich verlangt Frankreich eine Dtiamtwnnage von 330 OCX? Tonnen. einschließlich 75 000 Tonnen an Unterseebooten.
mt”ar. Der jeoerzeit emo 2Lu«naftme’teile ein- nimmt unb gegenüber bei Derrretern der anderen Länder den Vorroiig hat. Klausel 4 ränmt 2legyp- ten diplmnatische Vertrerung durch Sefanfc?c in London und anderwärts ein. Klausel 5 und 8
Das Einkommen des Angestellten hat sich also unter xsugrundelegung d«S F-.ledensgcdaltes um BN. 13 200 jährlich oder Mk 1100 monatlich Der- mebrL Demgvgenuder (lebt aber sein Verbrauch an den notwendigsten Lebensmitteln, die im Ver- bältnU zu btn Sxballern eine weit gröbere Ctei- crlabren haben. Wihrenb b:r Angestellte tn Dorfriegs zeiten von seinem Einkommen au her feinem Aabnlngsn'.tttelv.rbra ich *un Teil noch Ersparnisse zurücklegen konnte, »st ihm dies heute nicht nur nicht möglich, ,dn- dern er muh tonen Verbrauch noch ganz bc» deutend ein schränken, d h negativ ausg-Brüctt: der Angestellte (ebenso wie der Beamte, ArbeUer ufto.) muh seinen Verbrauch im Verhältnis zur Friedens zeit um die Summe etnschränken, um die er bei Vergleichung deS Gehalts zur gleichen Menge be» Aufwandes der Ftted.msz?ll ärmer geworden lst. Sein Aul wand für notwendig« Uebensmitlel betrug, gemessen an der Frieden«-
tinem verhälttlismähig d sch ideneli D Hali auS- Bonancn und unter Um äftben |c-gar span.n, wäy- renb ct im Jahr« 1919 schon 772 Mk. zu sehen oder um Summe seinen Verbrauch einschränken muhte. Diele Derarmungssumme betrug im 3aore 1920 : 4401 Mk. und jeht 5179 Mk.
Deutlicher vielleicht wird das MihverhällniS zwischen Löhnen und Lebenslraltungskostcn durch «ine Darstellung des Haushaltsve biauchs eines kausmännischen Angestellten Im Alter von 35 jabren. verheiratet, mit 3 Kinbern
Die gesamten Haushalt<-ausgaben unter Berücksichtigung ber Wohnungsmiete. Bronn- und Leuchtstosse sowie ber Dcllcibung und sonstigen Ausgaben betrug vor bem Kriege 175 Mk.- sic betragen jetzt 2563 Mk. monatlich b h. bie Ötci- oerung des Auswands beträgt gegenüber dem Stieben 1541 Proz. Die 2lusgaben für Brenn- unb Leuchtstoffe. Wohnung usw. für sich allein betrachtet, beliefen sich im Frieden auf 90 Mk. monatlich, während sie gegentt>ärüg 1025 Mk. betragen. bas bedeutet eine Steigerung von 1405 Prozent
C-ihe’l J) mögen noch zur Veranschaulichung di« monai i3)cn XifttxmZ>ungen bic'cS Haushalts für einige besonders wichtige landwirtjchastliche Produkte hier wiedergegeben werden
cs zu einer Panik und das war der Zusammenbruch Die gegenwärtige Lage ist daher nichts weiter als die Folge der allgemeinen Spekulationen mit der Mark und dem deutschen Kredit."
London. 5. Dez (Wvlss.) Die .Times" berichtet, der Finanzausschuh des britischen Kabinetts werde in bieser Woche seine Beratungen über die ihm vom Schahamt unterbreiteten. die deutschen Reparationen betreffen bei» Vorschläge wieder ausnch- n-.en Ein Beschluh in dieser Frage werbe erst gegen önbe ber Woche erwartet DaS vorgeschlagene Moratorium für Dcutschlanb sei. wie angenommen werbe, bie Lösung, die von den Ministerien am meisten begünstigt werde. Die Frage sei jedoch sehr schwierig und werde wohl nicht ohne Beratung zwischen den alliierten Regierungen geregelt werden Bevor daS Kabinett Beschluh sasse, werde die Ansicht der Rcpara-! tionskommission eingeholl werden müffen.
Rathenau in Loudon.
ß o n b o n, 5. Dez. (Wolfs.) Der .^Times" zufolge steht der Zeitpunkt der Abreise R a - thenauS aus London noch nicht fest; er werde aber auf jeden Fall heute noch nicht ab- relsen.
Dem „Daily Telegraph" zufolge kann der in den Plänen für eine neue Repa » rationspolitik eingettekene Stillstand nicht behoben werden, bevor das Reparationsproblem einfchliehlich des alliierten Abkommens vom 13. August und des Wiesbadener Abkommens vom Obersten Rat oder mindestens von einem Ausschuh der alliierten Finanzminister erörtert worden sei.
Reise des französischen Botschafters nach Paris.
P a ri S, 5. Dez (WTB ) 5>cr..3ntranfigeant" bestätigt die Rachtichl der Morgenbläller. bah ber sranzösischc Botschafter in Berlin, Laurent, heule abenb In Paris erwartet!
. dem Sommer Hal brr Sturz des Mark- P a r i s . 5. Dez. (Wolfs.) Havas Ein Mil- kurfes tn Derbtndung mit anberen Faktoren alle glied des GaranrieauOIchuIses erklärte bem S r.
«etrlebCT..3n celsioe". ber Ausschuh sei nur mit Prüfung e ef 1 i I 4) e n Be- unb Ucberwachung beau'kragt Die Reparatious-
völferung badurch in Mitletbrnfchafl gezogen wirb, komrniffwn thrrrseils habe keine Zwangsmittel 25 £*C . uielU4> fefHlellcn tann in«^^^» Denn bie Alitierten energisch blieben, werd«
SLÜLTsä* . I?"ich' Deul'chland gesetzgeberische Blahnabmm ergrci- bekannt D,e Ausfaflung, dah die Rot t.n, d»e ihm erlauben würden, d.e elngegangenen tn da, Städten und dichtbevölketien 3ndustrie-! Derpslichtungeu zu erlülkn Denn andererseits
" **’ ** *" Ne deutsche Regieruna nichts getan habe, den
Sturz ber Mark aufzuhalten, so müsse man auch Jagen, bah bie ganze Welt einen Teil ber i Verantwortung ber Entwertung des Reichsgeldes trage. Man habe Detirauen in die Möglichkeiten de- winschastlichen Wiederausbaues in Deutschland gezeigt, da man diesem Lande Krebit gewährt habe baburch. bah man sein Papiergeld annahm. Es betäuben sich etwa zehn Mil- ltarben in ber Welt im Verkehr .Sic Mark stieg", fo sagte ba» Ausschuhmilglieb - .unb al» später bie Markbesitzer bie Baisse kom- men sahen, wollten sie sich ihres Markbesitzcs entkbigen. Auf allen Märkten ber Welt kam
die auswärtige Polittk tn der Kämmer etngedrächt ...
ist. wird vorausfüLtlich erft nach Erledigung der ttzeschastsministerinm in Belgien.
Budgetdebatte zur Verbandluna kommen, trenn Brüssel. 6. Dez (Agem-e Belae» Der T^^2i^CL.r^€' Jic-fc* Ifefbre- König ersuchte den FmanzministcTr ThcuniS. ein chung des Budgets deS MrmNeroums für d«e aus- Deschäslsministerium zu bilden, dtifen ttKrT!(1^cn r9cJc9£n?L kn^en. Programm der ernsten finanziellen Lage des
Parts. 5. Dez (WTB.) Briand emp- Landes Rechnung tragen soll.
fing heute den Präsidenten der alliierten Kon- trollkommtsswn in Berlin General Rollet unb den englischen Botschafter.
Erstes ölatt IN-Jahrgang Dienstag, 6. Dezember 1921
▼ rw © lfe*ah«e »OB ÜBKlaca
GietzenerAnzeiger
General-Anzeiger für Gberhessen
nrnrf und Perlag: Brille Uuio. vuch. und SteinOrutferti R. langt. SchlWtitnng, »t,chäs„|,tll. und Ondtrei: Sch°I|tr-z. r.
Lebens- bebürfniHc (in Berlin)
Auswenbung bafür
Steigerung b. Auswendun- gen gegenüb. 1913 14
vor bem Kriege 1913 14
.M
bei gleich. Le» benshalt. im Sept. Ort 21
J*
Brot . .
12,60
164.70
1204“,
Roggenmehl
1.46
35.80
2352%
ÄartDffcln
8.50
153.-
1700“,
Gemüse
5.16
99,76
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Rinb- unb
Schweiue-
heisch il:l)
4.50
165-
3567 7,
Butter . . .
2.60
60-
2208 7.
Sier . . .
7.20
21,-
2525 7,
Dollmilch. .
7.20
114.—
1463"'.


