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Nr. 2

6. ^oiiiidr

1921

'Bmdi ber 'Brüblfcbtn UnUHTfitäH«®ud>- und 5tei«bni*«rri. 5?. Pcn<<e.

Volkskommissariat für Ge'undheitswe'en.

Die Finanzkrifis iu Oesterreich.

vor- von an*

die Abteilungen der Wirtschaf'sräte Wusterkommunen in dem Bezirk zu organisieren, sind 200 Mann

fordern, i für das Um für i bildliche Moskau gefordert.

neue Frist -u gewähren. 'Ser Ternpsiflibt bieie Nachricht unter Reserve wieder.

Inhaltr-Ucberficht: Bekämpfung der Tuberkulose. - Feierab ndstunde. - Erhebung der örtlichen Kirchensteuern. - Viehseuchen. - Dienstnach. richten. - Feldbereinigungen Wahenborn-Lteinberg und Stcinbeim

In den Gemeiltden Groß-Eichen, Unter-Seibertenrod (Kreis Schotten), Flensungen i Kreis Ws seid), Münster Kreis Friedberg), Wünschen-Moos, Rcichlos, Rixfeld, Schlechtenwegen und hemmen «Kreis Lauterbachs Tiefenbach, Niederkleen und Tornholzbauscn (Kreis Wetzlar) ist die Match- und Klauenseuche amtlich sestgestellt toorden. Die erforderlichen Sperrmaßnahmeu wurden ungeordnet.

In den Gemeinden Rockenberg, Bauernheim, Ostheim, Har­heim, Massenhemr, Melbach, Rendel und Stade» Kreis Friedberg) Ober-Seibertenrod, Ulfa und Michelbach Kreis Schotten!, Wt- Wiedermus, Bergheim, Bindsackiscn, Wippenbach, Bellmuth, Ran­stadt, Leidhecken, Dos-Dauernl-eirn, Grund-Schwalheim, Eckarts- hmisen, Effolderbach, Selters, Heegheim, Vonhausen unb Glauberg (Kreis Büdingen), Engelrod, Rimbach, Benishausen, Schlitz und Uetzhauscn (Kreis Lauterbach?.!, Lohra (Kreis Marburg), Wten- kirch?en, Kinzenbach, sowie .tzofgütern Mtenberg und Dornburmn: L>of (Kreis Wetzlar) ist die Maul- und Klauenseuche erloschen. Die augeordneten Sperrmaßnahmen tourden ausgehoben.

Aulassungsstempel versehene Lose gelangen. Während der Zeit des Vertriebes der Lose zur 1. Klasse eirrer «Preußisch)-Süddeutschen Slaatslotlerie ist Ankündigung, Llusgabc und Vertrieb der Lose in Lessen nicht gestattet.

B e t r.: Wie oben.

An die Bürgermeistereien der Landgemeinden des Kreises.

Wir empfehlen Ihnen, vorstehende Bekanntmachung ortsüblich bekanutzumacheu und Fragende entsprechend zu bedeuten.

Gießen, den 3. Jamiar 1921.

Kreisamt Gießen. I. V.: Welcher.

rt hätten, daß mit dem Zusammenbruch der virtschaft in kürzester Zeit gereckmet iver- isse, wenn nicht ohne jcbeii Verzug durch t der Repavatünrskomnlission kü ernigen m bcantia-itrn A u s l a n d s k r e d i l e einer i Entwertung der österreichischen Krone und) einer neuen Preissteigerung Eichalt ge- verde. Die Vertreter der Großmäch.« bc-> n hierfür die Nottvendigkeit einer valcken esonderes Verständnis und sagten zu, ihre rngen unverzüglich in Kenntnis setzen -u"

Be t r.: Fcierabendslunde.

An die Bürgermeistereien der Landgemeinden des Kreises.

Wir weisen Sie darauf hin, daß die Feierabendstuude nach wie vor besteht und durch Ihre Polizeidiener scharf zu handhaben list.

Gießen, den 4. Januar 1921.

Kreis amt Gießen. I. V.: Welcher.

Ausnahme deutscher Spezialisten in Sowjet-Nußland.

Moskau, 6. Jan. In einer amtlichen Kund

Bekanntmachung.

Betr.: Maul- und Klauenseuche in Gießen.

Die Maul- und Klauenseuche ist in dem Gehöfte Rtegel- pfad Nr. 18a dahier amtlich festgestellt worden.

Die Sperrmaßregeln sind angeordnet.

Wir weisen erneut auf unsere Bekanntmachung vom 24. August v. Js. (Amtsverkündigungsblatt Nr. 121) und die Bekannt­machung des Kreisamts Gießen vom 25. August v. Js. <Anrts- verlündigungsblatt Nr. 122) hin.

Zuwiderhandlungen gegen die erlassenen Anordnungen werden mit hohen Strafen geahndet, und zwar, meint sie wissentlich be­gangen werden, gemäß § 328 RStGB. mit Gefängnis.

, Gießen, den 3. Januar 1921. 1

Polizeiamt Gießen. Lauteschläger.

Der Orden der Äoten Fahne!

Moskau, 4. Jan. (WTB.'> Der achte Räte­kongreß hat auch einen Antrag Rylows angenom­men, für Erfolge an der Arbeitsfront den Orden derRotenFahnezu stiften.

Italienische Einreiseverbote für Bolschewisten.

Rom, 7. Jan. (WTB.) Die italie­nische Regierung verweigerte Si­nowjew, Bucharin und Balaboni, die zur Teilnahme am italienischen Sozialistenkon­greß nach Livorno kommen wollten, das Paßvisum.

internationale BerkchrSkonfercnz.

rris, 6. Jan. (WTB.) Ende Februar t Barcelona eine internationale Ver­ton f e r e n z zusammentreten, die vom »und cinberusen wird. Den Vorsitz dieser mz führt der ehemalige französische Mi- für auswärtige ^lngelegenheiien Gabriele l a u x. Die Konferenz beschäftigt sich mit ersonen-, Waren und Durchgangsverkehr, ll einen beratenden Verkehrsausschuß er- , der zu einem ständigen Organismus aus- tvettren soll. An der Konferenz sollen die eder des Völkerbundes, Amerika inid die n tcilnehmen, denen man in Genf ge- lwt, sich an den technischen Beratungen eiligen. Deutschland kommt also ie Konferenz nicht in Frage.,

gebung heißt es: Zur Unterstützung unserer In­dustrie ist eine intensive Vorbereitung zur Auf­nahme von Spezialisten aus Deutsch­land in die Wege geleitet worden. Es wird beab­sichtigt, aus Deutschland 5000 Spezialisten amu* davon 4000 für die Me! all Industrie, 300

Amtsverlündigllngsblatt

für die provinzialdirektion Oberhessen und für dar Kreisamt Gießen

Erscheint nach Bedarf: Montag, Dienstag, Donnerstag u. Freitag. Nur durch die Post zu beziehen gegen Mk. 2.50 Vierteljahr!. Postzeitungsliste Nr.

schon Delegierten und der Repara.ionskommißion über die Regelung der deutschen Koh­lenlieferungen nach Ablauf des Svaa-Ao- ko in mens ist nach Mitteilung der zuständigen Stelle durchaus unbefriedigend. Tie Re­parationskommission teilte in einer Note vom 27. Dezember der deutschen Kriegslastenkom­mission als- die von ihr in Aussicht genommene Regelung folgendes mit: 1. Mit Rücksicht auf die Transportschwierigkeilen bestehe die Wahrschein- lichkeit von Rückständen in den deutschen Kvhlen- lieferungen auf Grund des Spaa-ALLrnmens. Sie sei damit einverstanden, daß die Rückstände im Februar und März mit je 250 000 Tonnen im Monat ausgeglichen würden, die in diesen Mo­naten ohne Anrechnung auf die sonstigen Liefe­rungen vorweg zu liefern seien 2. Für die Mo­nate Februar und März 1921 solle Deutsch­land außer dich'en Rückständen 2,2 Millionen Tonnen monatlich liefern. Derjenige Teil dieser 2,2 Millionen Tonnen, der von Deutschland trotz aller Bemühungen aus irgendeinem Gru.id? nicht abtransportiert werden könne, solle zur Verfügung der RevarattonskomMission gelagert und später nach den Wünschen der Kommiifton beschleunigt abtransportiert werden. Geschehe dies, so werde das einer Erfüllung der Lieferungen in den Mo­naten Februar und März gleichgeachtet.

Staatssekretär Bergmann Hal darauf auf Anweisung der deutschen Regierung der Repa- rationskomnrissivn mitgeteilt, daß die deutsche Re­gierung nicht m der Lage sei, ckich mit dieser Rege­lung einverstanden zu erklären, vielmehr ihren der Reparationskommission in eingehenden Ver­handlungen dargelegten Standpunkt, daß die deut­sche Leistungsfähigkeit nicht einmal an die in Svaa festgesetzten Mengen hermrreicht. aufrecht erhalten müsse. Sie werde spätestens Mitte Januar eine zujarnmensafsende Darlegung ihres Standpunktes übermitteln. Es handelt sich dabei um erne bereits seit langem in Vorbereitung befindliche Denkschrift über die Wirkungen des Kohlenabkommens von Spaa. Bekanntlich hatte die deutsche Regierung in Voraussicht der seit November bestehenden Transporrschwierigkeiten, um jede Möglichkeit zu

Bekanntmachung.

Betr.: Bekämpfung der Tuberkulose.

Die Tubeikulosefürsorgestelle für den Kreis Gießen (mit Aus nähme der nachstehend genannten Gemeinden-, geleitet von Pro fcssor Dr. Stepp, hält reden Mittwoche, nachmittags von 56 Uhr, in der Medizinischen Universitätsklinik Sprechstunden ab. Die Tuberkulosefürsorgestelle Düngen (für die nachstehend genannten Gemeinden), geleitet von Dr. Schmidt in Düngen, hält jeDcn 2. und 4. Freitag im Monat, nachmittags von 45 Uhr, im Krankenhaus in Düngen Sprechstunde» ab. Tie Tätigkeit der Tuber kulosefürsorgestelle Düngen erstreckt sich auf folgende Gemeinden:

1. Düngen, 2 Jnl)eiden, 3. Utphe, 4. Trais-Dorloff,

5. Stein heim, 6. Rodheim an der Dorlvff, 7. Rabertshausen, 8. Langds 9. Villingen, 10. Nonnenroth, 11. RöthgeS, 12 Ettingshausen, 13. Münster, 14 Ober Bessingen, 15 ?iieder- BcFingen, 16 Langsdorf, 17. Bettenhausen 18 Bellersheim, 19. Obbornhofen, 20. Birklar, 21. Müschen heim, 22. Weickartsl>ain, 23. Stockhausen

Unbemittelte Lungenkranke und Krankl)eitsgefährdete erhalten unentgeltliche Beratung. Sie bedürfen, falls sie sich in ärztlicher Behandlun i befinden, einer lieberroeifimg ihres Arztes an die Fürsorgestelle.

Gießen, den 3. Januar 1921.

Kreisamt Gießen. I. V.: Weicker.

Bekanntmachung.

Betr.: Tie Erhebung von örtlichen Kirchensteuern.

An die tvangclischcn und katholischen Kirchcnvorständc des Kreises.

Unter Bezugnahme auf unser Ausschreiben vom 16. Dezember 1920 (Amtsverkündigungsblatt Nr. 186) empfehlen tvir, alsbald zu berichten, was der Kirchenvorstand in obigem Betreff be­schlossen hat.

Gießen, den 3. Januar 1921.

Kreisamt Gießen. I. B.: Welcher.

ivviji un VTitrncii tanrqvnjaK nnv rn vem ujm gitmp ivertigen Kompromiß die Unmöglichkeit der Eini­gung durch Geschlechter vererbt. Voraussetzung ist weiter, daß diejenige Gruppe, die auf eine längere Kultur zurückblicken kann und über ein größeres Maß politischer Einsicht verfügen muß, die andere Gruppe als die Vertreterin neuer emporkommen- ter Massen furchtlos und mit Ruhe zu politischer Ausgleichsarbeit erzieht.

Tenn so sehr wir auch heute zur Aufstellung gleichstarker Faktoren im sozialen Kamps alle organisatorische Arbeit auf die Seite der Nicht­marxisten unb der Verteidiger der Vorzüge des bis­herigen Systems verwenden müssen, so darf doch umso weniger auf der andern Seite verkannt wer­den, daß der Organisationsbau der Sozialisten noch bet Elastizität ermangelt, mit der man nach den Lehren der Geschichte letzten Endes politischen und wirtschaftlichen Fortschritt allein zu sichern vermag. Einer der Grundfehler der bisherigen Kompromiß- Politik^mußte darin liegen, daß man £roar in rich­tiger Erkennttiis der politischen und wirtschaftlichen Gleichberechtigung der sozialistisch organisierten Massen das moralische Recht mit der praktischen Fähigkeit verwechselte und nun den Führern, zum mindesten den nicht radikal gerichteten, doch das gleiche Maß an Willen zu sachlicher, ausgleichender Arbeit zuschrieb. Ja, man ging darin oft zu weit, daß man unter dem Eindruck der während des Krie­ges gemachten politischen Fehler und im Gesichts­punkt des allgemeinen politischen Erwachens die eigene «Fähigkeit geringer einschätzte als das Kön­nen derjenigen, die bisher auf dem politischen Ge­biete nichts, auf wirtschaftlichem Gebiete nur reine Organisationsarbeit geleistet haben. Djer muß der Weg nicht zu der Selbstsucht und Selbstüberhebung vergangener Tage, wohl aber bis zu dem Punkte «urückgefunden werden, an dem sich die richtige Ein­schätzung der eigenen Fähigkeiten und das Ideal oer völligen politischen Gleichberechtigung die Wage halten.

Wie sieht nun die Durchführung dieser Ge- Gesichtspuntte in der politischen Praxis dieser Tage aus? Tie Minderheitsregrerung hat iit zwar länger, als man erwarten konnte, gehalten. Sie lebt aber in vielfacher Hinsicht nur von der

Wien, 7. Jan. lWTB.) Wre die Staats­korrespondenz meldet, tat der Bundeskanzler Mayr m den letzten Tagen in Sfcgleitung der Burmes­in in ister der Finanzen und Vollsemährurcg bet den in Wien beglaubigten Vertretern der Groß-

S$ «7S5 tonmsensorfäfte bet ^nuntiant selbst sei Staates ausemanderzusetzen, wöbet er betonte, daß der von der Polizei in ^lensöi^gangestellt sich die Staatsausgaben in der letzten Zett derart I war. Der Kommandeur der Sicher yertspvlr*.

türme im sächsischen Landtag.

rresden, 6. Jan. (Wolff.) Zu Beainn eitrigen ersten Sitzung des sächsischen )tags nach der Ferienpause verlang- ie Kommuni st en stürmisch die so- e Beratung ihres Antrags betreffend Unterstützung der Erwerbs- n, der gegen den Willen des Präsiden- nter großem Lärm auf den Tribünen en wurde. Der Tumult steigerte sich t, daß der Präsident sich kaum mehr ndlich machen tonnte. Der kommunisti- fbgeorbnete Renner wies auf die ge­lten polizeilichen Maßnahmen hin, was t wilde Pfuirufe hervorrief und bean- !, daß der Präsident den Antrag 6c- nd die Unterstützung der Erwerbslosen auf die heutige Tagesordnung setze und' ofort eine Abordnung der Erwerbslosen ause empfange. Diese Anträge wurden Hause abgelehnt. Unter anbau ernbent; »euren Lärm sah sich der Präsident ge­gen, die Sitzung zu unterbrechen.

)resden, 6. Jan. (WTB.) Nach Wie- fnabme der Sitzung des Landtags teilte Zrästdent mit, daß je ein Mitglied der iebenen Fraktionen bestimmt sei, um ieser Aborbnnng ber Erwerbslosen ' r h a n d e 1 n. Darauf würbe die Tages- :ng ohne weitere Störung glatt erlebigt.

ntuniften ab gelernt unb zum Ausbruck gebracht wirb, daß bas Verhalten ber bis aufs Blut gereizten Sicherheitspoli­zei verständlich und gerechtfertigt erscheine.

Berlin, 6. Jan. (Wolff.) In einer Sitzung des Hauptanss chusses ber preußischen Latchesversammlung erwiderte Minister Severing auf das Verlangen nach Auskunft über den Fall in Flensburg, daß der moralisch Verantwortliche für bte 'alle ber Denunziant selbst sei,

us dem braunschweigischen Landtag.

8raun schweig, 6. Jan. (Wolff.) Det ag hat den Antrag ber Rechtsparteien insetzung eines Kontrollausschus- ürPie Anstellung von Sch u tzpo l ije i- nten, worin die Regierung ein Miß- nsvotum erblickt, und weswegen sie die trauensfrage aufgeworfen hat, mit gen 27 Stimmen abgelehnt. In ber yteiamtabftinunung wurde bann bie Regie­rungsvorlage wegen Vermehrung ber Schutz­polizei mit 80 gegen 28 Stimmen ebenfalls abgelehnt.

Aus dem Reiche.

Die Forderungen der Eisenbahner.

B e r I i n, 6. Jan. (WTB.) Der Reichs- verkehrsminister hat den aus den Ver^ Handlungen des Staatssekretärs S t i e 1 e r mit den Gewerkschaften des Eisenbahnperso- nals am 5. Januar Hervorgeyangenen Eini­gungsvorschlag über bte Erhöhung ber Teuerungszuschläge zu den Beamtengehältern unb Arbeiterlöhnen gebilligt und ber Reichs­regierung zur Annahme empfohlen.

Aus Flensburg.

Berlin, 6. Jan. (Priv.-Tel.) (Sefbmt abertb tagte in Flensburg eine von vier­hundert Delegierten besuchte Sitzung der Vorstände der Gewerkschiaften, ber sozial­demokratischen Partei, der Unabhängigen und der Vertreter der Betriebsräte. Wre vom Vorwärts" berichtet wird, wurde mit sämt­licher;, gegen neun Stimmen eine Entschlie­ßung angenommen, worin jegliches fernere Zusammenarbeiten mit den Kom-

Bckanntmachung.

Betr.: Maul- unb Klauenseuche.

Die Gemarkung Göbelnrod lvird aus dem Beobachtungs­gebiet aiisgcschieden.

Gießen, den 31. Tezernber 1920.

Kreisamt Gießen. I. V.: W e l cke r.

Dicnstnachrichten des Kreisamtcs.

Das Ministerium des Innern hat dem Münslerbauverein Ucberlingen die Erlaubnis erteilt, 20000 Lose der am 6., 7. und 8. Oktober 1921 stattfindenden Ziehung der 8. unb 9. Reihe seiner Gelblotterie zum Zweck ber Wiederherstellung des St. Niko- lausmünsters zu Ueberlingen innerhalb des Freistaates Dessen zu vertreiben. Nach dem von ber zuständiger: Behörde genehmigten Verlosiingsplan dürfen 270 000 Lose zu je 3,60 Mark ausgcgeben werden. Zum Vertrieb in Hessen dürfen nur mit dem hessischen

Bekanntmachung.

Betr.: Feldbereinigung Watzenboru-Steinberg.

In der Zeit vom 5. bis einschiließlich, 18. Januar 1921 'liegt auf der Hess. Bürgermeisterei Watzenborn-Steinberg

das Projekt über die Drainierung von Grundstücken in den Fluren III und IV nebst Kostenanschlag und dem Kommis- swnsbeschluß vom 30. Dezember 1920"

zur Einsicht der Beteiligten offen. >

Einwendungen hiergegen sind bei Meidung des Ausschlusses während ber Offenlegungsfrist bei der Hess. Bürgermeisterer Watzenborn-Steinberg schriftliche und mit Gründen versehen ein­zureichen.

Friedberg den 30. Dezember 1920.

Ter Hessische Feldbereinignngskommissär

Dr. Iann, Regierungsrat.

Bekanntmachung.

Betr.: Feldbereinigung St ein he im: hier: vorläusige Kosten­tilgung.

In der Zeit vom 10. bis 18. Januar 1921 liegt werktags auf dein Gemeindehaus zu Steinheim der Beschluß ber Vollzugs- konimission über die Tilgung von Feldbereinigungskosten vorn 26. November 1920, sowie der Kvstenausschlag vom 20 Dezember 1920 zur Einsicht der Beteiligten offen. Ausgeschlagen sind 50 Mk. auf den Morgen.

Einwendungen können nur innerhalb der Offenlegungsfrist bei der Bürgernreisterei Steinheim erhoben loerbm. Die Ein­wendungen sind schriftlich und mit Gründen versehen einzurerchen.

Friedberg, den 30. Dezember 1920.

Ter Hessische Feldbereinigungskommissär.

Dr. Koch, Regiercmgsassessor.

Srettag, 7. Januar 1921 Ln.l.qnt Dan SnjUgea für die lagesnummer bis zum Nachmitlag vorher 4^ ohne jede Verblndbchkeit.

M Preis für l mm höhe für

Anzeigen v. 34 mm Breit«

Wf R örtlich 35 Pf., auswärts 45 Pf.: für Reklame. Anzeigen von 70 mm Breite 150 Pf Bei Platz» Vorschrift 20*,. Aufschlag. Hauptschriftletter: Aua. i^oey. Verantwortlich für Politik. Aua. Goetz; für den übrigen Teil: Dr. Nemhold Zenz: für deo Anzeigenteil: H. Bech, §chulstratze 7. sämtlich in Diehen.