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das solide, hochwertige Seifenpulver

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der neu ein getretenen Teuerung.

Vüchertjsch.

Die musikalischen ötunbenbll« <6er M5*rd.Tla#fen-Ter!a'6. ch n torifen tn jedem Bändchen et ne Stunde musikalischen Ge- nufseS geben. Bei der Ausnxtdl der Kompositio- nen wurden kleine, abgeschlossene Werd' und Aus­lesen au« Zyklen getndblt Die Bändchen enthalten tn der Hauptsache weniger bekannte ober nur in grof'en Ausgaben zugäoglichc Tonschdpiungen Tie l^or^ü pichen Ct Lotungen tnerbet QJ.rftänt»m« U"d ®enuh erhöben Bi« jetzt liegen u. a ror: Sechzig Cbvralgesänge von Johann Lebasttan Bach. Ba­gatellen tn»n Beethoven, WethnachlSlieder und Trauer und Trost von Peter L n r n e 11 u «; Heun deutsche Arien von Georg Friedrich Han­del: Au-gewählie Walzer vmi 3ofe| Danner; wellige Lieder für drei Vingst im inen vc>n Mo- Aart: Missa Papae Marcelli von P a l e st r i n a: Zehn Lieder von Richard Wagner.

Landtag-wahl Tie in der Bekannt­machung vom 14 Oktober 1921 Qtr 236 der Darmliädter Leitung vom 15 Oktober 1921 ge­lebte Frist rar Sinreichung oon Wakl^rrichläaea sür die am Sonntag dem 27 Aovember ia?l flatt- findende Landtag-Wahl Bu!t gem..f| Ar ilel IT Absatz 1 de« Danbfnn«ti>atL?efche« am Sonntag, dem 6. Aovember 1921. abends < Uhr ab

3n der Zeit vom 15 Oktober bi« 1 Aooembee 1921 wurden in Sieden gesunden 3 Fünf, ztamarkscheine. 1 Brosche mit Dame-.kopl l Aickri- drille. 1 Trauring 1 Änetfer. 1 Haarkamm eine Briesmappe, 1 Kinderpvrtemonnaie mit 3nball 1 Damen Handtasche mit Inhalt. 1 Ubrfene und 1 Slac«handlchub; verloren 1 brauner Man­tel. 1 silberne Damenuhr mit Goldrand I schnurze Brickmappe mit Inh^ilt. 49 Mk in Paplertcheinen. 1 schwarzer Pelzkragen. 1 Lohn täte mit übc^ 200 Mark. 1 geschlungene goldene Brotche und eine braunlederne Briestasche mit Inhalt.

Krci- Friedberg.

Butzbach. 5. Aov. Der Aaub>

Da« A m t « v e r kst n d i p u n g « b l a 11 15c vom 4 November en hält Lanht >a Die Be'chästigung weiblicher Angesrell.^.. Gast- und Schankwirtschusten. Dienstnachrichten. Gefunden, verloren.

den Ober- und Aieder-Ingelheim, die grölte ge­meinsame Wasdungen bei Tartoeiler Im Hun«- rüa besitzen, beschlossen, demnächst 3000 Festmcter Bauhof zu fällen und zum Helau) zu bringen. Die zu erwartende Einnahme wird auf mehrere Hunderttausend^ geschäht.

mza. Mainz. 4. Aov. v- Zugdiebe. 2llS ein hiesiger Herr nachtS an Bvnn in den O-Zug etnstieg. wurde ihm im Gedränge die goldene Ubr mit Kette gestohlen. Fahrgäste bemerkten den Diebstahl und machten den Be­stohlenen daraus aufmerksam. Der Dieb sprang in diesem Augenblick von dem fahrenden Zug ab. Der Bestohlene rief zum Fenster hinaus: ..Haltet den Diebl" vorauf es den Stations­beamten gelang, den Flüchtling festzunehmen. Die gestohlene Uhr und Kette fand sich tn seinem Besitze vor. Der Bestohlene kommt da­durch wieder kn Besitz seines Eigentums.

mza. Egelsbach. 4. Avv. Der be­stöhle ne Dieb. Einem hiesigen Landwirt wurde Wäsche im Werte von über 10 000 Mk. gestohlen. Es gelang, den Dieb festzunehmen, der angibt, seinen Raub auf einem Hand­wagen nach Frankfun verbracht zu haben, wo ihm der Wagen mit Inhalt gestohlen wor­den sei.

«reib Wetzlar.

d. Wetzlar. 3. Aov. An Stelle be« von hier Dcrlcfxten R^gierang-astelsvr« Dr Scheuer­nt a n n (jetzt Oanbrat In Bad Pyrmont) ist der Gerichtsassessor Gail vom Amtsgericht Neu­wied dem hiesigen LandratSamte vom Minister be« Innern zur Hilfeleistung überwiesen toorben. | Der Dorschen de be« KreiSauSschusie« hat Assessor Gatt auch zum Dorsitzenden der Krei-preis- Prüfung« fi eile ernannt. Bisher war Ne­gierung«- und Kulturrat Dr Heiser, der auch von hier versetzt ist, Dorsihender der Ärcidprel«. prüfungsstellc. Der KreiSauSschuh bat den Brvtprci- vom 1. Aovemder ab auf 6.60 Ml. fcflgefeftt Der Meblprei« hat ebeniall« eine ge­ringe ErbShung erfahren, und -war kosten Rv^gen- mehl 2 HL. Weizenmehl 2.10 Mk. Derstenmehl 2.05 ML unb Kvchmchl 3.70 ML daS Pfund.

d. Reiskirchen, 3. Aov. Die Arbeiten an dem hier im Dau begriffenen Ortsnetz sind soweit vorgeschritten, baf) voraussichtlich Mitte diese« Monat- da« elektrische Licht bren­nen wird. In den benachbarten Gemeinden Dollnklrchen, Dolpert-Hausen unb Weidenhausen wird bi« dahin auch die elektrische B-tteuchtung einsetzen.

* W i h m a r. 3. Aov 3u her geRrigen Aoti; wird un« mitgeteilt, dah Lehrer Willig wider Willen und nicht auf seinen Wunsch versetz t wurde, da er einem älteren Kollegen die Stelle überlassen muhte.

waz. W e tz l a r, 3. Aov. Das Mitglied des Provinziallandta^eS. Kommerzienrat et

Die Teuerung.

Berlin, 4 Aov. (WB.) Die Teuerung nahm im Oktober infolge der rasch fortschreitenden Entwertung der Mark start zu. Aach den Berechnungen be« Statistischen AeichSam eS. de­nen die Erhebungen über die Ausgaben für Er­nährung. Heizung, Beleuchtung. Wohnung zu­grunde liegen, flieg die Reichrinderziffer für bte LebrnShaltungLkosten im Oktober auf 1.146 (ge genüber 1.062 im September): dabei tourten bc Ausgaben für die gleichen Lebensbedürfnis e Im Jahre 1913/14 gleich 100 gefetzt. Die Erhöhung der Lebenshaltungskosten im Oktober bedeutet eine Steigerung gegenüber dem Tormonat um 7,9 v. H.. gegenüber 41.4 im Januar 1S21 und 35,9 v H im Oktober v. 3- Heben einer mäßigen Steigerung der Ausgaben für Heiz- unb Leucht­stoffe unb Wohnung«miete txtranladten in der Hauptsache die erhöhten 2lufto n'uigen für b.c Ernährung da« Anwachsen der Inderziffer. Ley- tere für die Ernährung stieg allein im Oktober auf 1.532 (gegenüber 1418 im September). Zu dieser Erd öbürg traten teilweise die recht be- lnächtlichen Preissteigerungen für die vielen Le­bensrnittel bei. Aur der BrvtprriS änderte sich durchschnittlich nicht. De Preise für eine Reihe von Semäsen liehen etwa« nach, dagegen wurden die Äartofieln wieder erheblich teuerer. Deson- derS grvh waren die Pr.i^erdödungen fürHül- |enfrüd)te, Fette, »er; auch für Fleisch und Fische zogen die Preise an, während für Aähr- mittcl die Preisbewegung nicht einheitlich war. Innerhalb de« Reiche« war die Entwickelung im DerichtSmonat insofern einheitlich, als überall Erhöhungen der Teuerungezahlen feslgestellt tour-

Aus Hessen.

Zur Neuregelung bet Beamtenbezüge.

Die Gewerkschaft der hessischen D e- metnbebeqmten erhebt mit ausführlicher Begründung gegen die von der ReichSregierung festgesetzte Aeuregelung der Deamtenbezüge Pro­test unb fable folgende Entschließung-

.De hessische Vemeindebeamtenschaft erhebt aus daS Entschiedenste Einspruch gegen die Un­geheuerlichkeiten, wie sie In der Neugestaltung bet Deamtenbezüge zutage treten, unb wie sie durch Reichsgesetz auf längere Zeit sollen sest- aelegt werden. Sie ertoartet dah der Deutsche Deamtenbund unter allen Umständen an der Fest­setzung eineS Mindesteinkommen- fefthält, auf dem erst bte weiteren erforderlichen Steigerungen brr übrigen Gehaltsgruppen aufzubauen sind. Alle Versuche. diese Aeuregelung al« angemesien und den Zeitverhältnissen entsprechend hinzu- stellen. werden entschieden zurückgewiesen. Kein Beamter darf in seinen Gehalt«bezügen unter dem ReichSlohntarif stehen. Wir erwarten, dah der Deutsche Deamtenbund pflichtgemäh so weiter- handelt. baf) die Gefahr der Zersplitterung, bte durch diese Regelung hcrvorgerufen wird. auS- gefchaltet bleibt

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mbrder Richard Schmidt aus DierSdorf. der wegen "Beteiligung an dem in der Pfeiffer- mühle bei Seehcim begangenen Morde zum Tode und 15 Jahren Zuchthaus verurteilt war, wurde heute früh in der Strafanstalt Butz­bach durch das Schaffot hingertchtet, nachdem das Ministerium von seinem ver­sa sfungsmähigen Begnadigungsrecht keinen Gebrauch gemacht hatte.

Starkenburg und Nheinhessen.

bfl. Darmstadt, 4 Aov Sämtliche Ber­einigungen blbenber Künstler In Hessen haben sich beianntlich kürzlich mU dem Ständigen Hat für Äunf! pflege in Hessen zu einer ArdeitSgemei schäft '.usamme^g-schlo fei, die nun­mehr aU erste« grmriischastliches Unter1 ehmen eine grobe Deutsche Kunstausstellung Im Zähre 1922 auf bet Math'.ldenhöhe plant Für da« Plakat ertäfct dir AcbeitSgemrinjchaft ein PreiSauölchreiden.

Ingelheim, 4. Aov. Ein gute« Mit­tel zur Behebung ihrer Finanztzot besitzen bte ®cmeinben mit groben Waldun­gen. So haben jetzt auch die beiden Gemein-

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kenhauS au Lauterbach verbracht, woselbst er an den Folgen eines SchädellrrucheS erle-

i4t, Smiistiitz, Sörnao, Krrica- und

-Ihr PALATOL habe ich alft wirkung-voll nusorobien bei e<tnnuirn unb Mrivve. Lchnuvfcn kenne Id) nicht mehr £in GrivoennfaU. zuerst in beiden Deinen, dann Im Cbertdroer und Onl«, wurde durch täglltbe (tmreibuna oon Prust, Nucken unb Beinen in 2 Tagen behoben. (£in ltzrippe« anfad meiner Irau war in 4 Tagen tuen."

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schont und erhält Ihre teure Wäsche, Extrakt macht sie fein sauber (ohne Zauber!)

Regelung bet Ingenieur-Be- tzei chnu n a Zwilchen Deutschland und Oesterreich Ztoifche^ Drat ch antz undMu'ch- Oesterreich Ifib 'Serba''b'unptn acg schloff wvr- tsm. wonach beide Staaten oegrnfritig ba« Reife- kin Oesterreich her Mit-sschulen. in D rtt ch a b Nr .HS^«-re Le' ranstalt n'"> ane'ken- *nri D m t ist rine ÄrrlAÜctgMt b r ö ubterenben fm Besuch brr Hoch'chulen bc« deutschen Sprach- gtbi^e« grichaf«n Di se Frrizügiake't wirb aber erst effefttP werden, wenn die Hochschulstudien ebenfalls gegenseitig anerfannt werden Wie wir bbren, sind die Derbandiungen dazu hn Dange unb versprechen baldige« Ergebnis Bei der Cegenseitiaen Tlrerfrmnjnn her ?e<f> ifchen Hoch­schulstudien unb ber PrüfungSberechtigungen mühte eine Reaelung der Ingenieur-Bezeichnung' «troffen werben In Oesterreich ist Ingenieur- Bezeichnung den Absolventen der Technischen Hochschulen Vorbehalten, tn Deutschland ist sie Vo^elfrri Aeuer ding- ist ja besann termahen die Ei endthnverwaltuna dani überge anaen. Werk- J^tluecn den Ingenieurtitel zunierkennen Wenn die Dereinbarung zwilchen Deutsch'and und vester- reich zustand? kommt must tn dieser Hinsicht eine Lotung gefunden weiden Erkennl man gegensei ig bic Hoch'cbusstubien an. so geht e« nicht, dah die Äf$t^?<?»^,ruf6^c**4<6nur0 einmal durch ein ab- gefchlollene« Hochfchulftudium. ba« anberemaf burcf) eine bandweri« ßige AuSbi.dung erwor­ben wird

». ' ^.1 ^er Wo hlbeweguNg lieber 77 deutschnationale Dersamwlung'- tflUafeit mtrb un« geschrieben Auster den de^rits erwähnten fanden noch in folgenden Or'en Terfammlung'n statte Oberbcfllngen W tterield Langsdorf Lich Dori- l Bürbach Vei^g'-stem Harbach Tethmbmifen 3el Inh tbcn Münster Sauter. Od'rseidertenrod. Ttnenbori a d. Lda 7ret< a d Lda . HdckerSdorl Sämtlich- Dersamm- wngen waren gut besucht, die 21u«fübningcn der Webner efer. Schmabl. Werner, Thlander ufto sanden lebhaften Beifall.

" Keine Freigabe der Milch. Dieser Tage fand in Frankfurt eine Bersamm- lung der Führer der Landwirt«, der Bertre- tcr der hesiifchen und Frankfuner Molkereien der Mllchbändler und des VedenSmittelamtes statt, die sich mit der Freigabe der Milch be- schäftigte. Die Aussprache ergab übereinstim- menb. dast gegenwärtig der ungünsti-'ste Augenblick zur völligen Freigabe der Milch sei. Man war allgemein der Ansicht, dast die einzig richttae Lösung die Zenttalisation der Milchdewirtfchaftung in ähnlicher Form wie bisher sein wird.

''Keine Abschaffung der er­sten Daaenklasse in den V-Zügen. Die erste Wagenllasse ist nicht wie in den Derlautbarungen für den Dinterfah-plan an- gekündigt worden war. aus den s)-Zugen ent- fernt worden, sondern wird in ihnen tn dem- selben Umfange wie bisher geführt.

Landkreis «testen.

* Drosten-Linden, 3. Aov. Am ©orm- tag. den 30. Cltcbrr fanP bter eint 03 e r f a m m - lung der Deutschen Demokratischen Partei statt bi der Rektor Fische r-Giesten Über die OleichSpolitiL unb L-Hrcr Huf-Dietzen Uber die Bedeutung der kommenden CanbtaaÄ- vahlen sprach. ;

mon -Kirn, bat auS VesundheitSrückllchten sein Mandat niedergelegt und ist an dessen Stelle Direktor Adolf Köhler von hier in den Provittziallandkirg eingetreten.

Hessen-Nasiau.

Wvchtnmarstbericht. Aut bem beu- tfgen W'^'innarll. der schon im .Reichen M Svätberbst ^« fta-d Fnfte*e B'umenkvf'l 29 02k Wikina 130-15*) Akk . Wrib>-rut 105 All.. Roi- kraut 130-150 All. Oberi chkrabi 50-60 All.. llnterioblraM 5080 All. Svinat 160-200 Mk. Tomaten 200 All. Zwiebeln 110 All.. Gelbe Rüben 150180 All. Rot? Rüben 80 All C4trxm,*mi'ie,n 800 All . Endivien 50150 Mk Meerrettich 300 All her Zentner Butter da« B'und 34-« All. Aevfel 160-2*0 All Birnen 150750 All der Zentner Dänse 911 Mark ba« Pfund

* Oberbessilcher Kunstverein. Die AuSstess'-ng hessischer Künstler verbleibt nur noch knr»e Zett 14 Bilder grlangt«m an Stelle b-r zum Teil verkm,s»en neu zur Ansstellunq Die nächste neue Ausstellung deren Erbstnung in 14 Tagen erfolgt wird auber den Arbeiten vom Bund zeichnender Künstler Deutschlands auch Werke von R Surrt». Prof R. Kaiser. Prof. Sllützel. I. G Buchner-München and E. FmeS» Or«-oberg l rinnen Ferner wurden Oonbera j*- Ärdunaen von Pros PH Frank mit Pros La"g» bnmmer^Berktn. Pros 9). von B-llmann mit Th. Ester-ZtarlSrube vereinbart. Aach zweisäbriaer Paule werden Mich die bekanntesten öhirrt- Küntzler-Berkin mit ihren nenetfen Werien im Jamia- hn Kunstverrin Ihren Einzug halten Dm- Süddeutsche Illustratnrrn*»und ha» sich ben Monat F-chrnar und der .st'mstl-rb-nd Äaritnibc den Mo"ai März für etne A '«stell ing grsiche-t Wie alsi^brsich haben auch bleie« 3a5r neu ein- tretende Mitalleder für ba« Jahr 1922 schon von jetzt ab mit ihren AngebSria<-n zu ben noch In diesem 35r stafstndenben 2u«stell maen freien Ofntttf Anmefdunoen nimmt der D-tt»onb tz-« Oberb-ff'fAen Kunst verein« entgegen. Ebenfo liegt eine Anm-ltzeliste zum Einzetchnen al« Muglied hn Kunstverein offen.

* Steuerelnzahluna Da« dritte stiel her ReichOei n komm er st-i, er JQ21 auf vorsäu'i*»e S'ei'erbescheibe kann bi« zum 15 Aovember 1921 r.oit ohne Kosten bei der Bezirkskasse bezahlt werden

**DieHesfifcheArbeitSoemeln- schnfksürblldendeKunstin Darmstadt erläftt ein Preisausschreiben für Erlanonnq von Entwürfen zu einem Plakat für die Aus, stellung ..Deutsche Kunst Darmstadt 1922. Der die näheren Bedinoungen enthaltene Wortlaut de« Preisausschreibens kann auf dem hiesi- sten Stadthaus. Berastraste 20. Zimmer Ar 24, während der Dfenststunden von Interessenten eingesehen werden.

fkz. Frankfurt a. TL, 3. Avv. Zum Raubmord in Enkheim Die F-ststellungen der ttnteriuchunaSk^nmt s vn haben ergeben, baf) am Freitag den 28. Oktober gegen 7'- Ubr abend« rin junger Mann mit einem Frhrrad die Bsrstg- Allee panieren wollte. Er sei aber wieder um­gekehrt. weil sich an ber Mordittlle zwei verdäch­tige Männer umbcraetricbcn hätten. Erst später habe dieser junge Mann mit zwei Fra-ien den Rückw^i nach Enkheim angetreten. 3m Interelle ber 2"f lärunq der Mordtat werden die in Frage tommHii'e i Personen er'uchl sich auf Zimmer 369 des Fragst rter Prl zeipr s ^ium5 iu melden

fpb. Frankfurt a. M, 5. Aov. Bei einer Haussuchung in ber Ringelstraste. die au« Aniah bc« Snkbeimer Raubmorde« ftattfanb. entdeckte die Kriminalpolizei ein grobe« DiebeSnest. Hier fand man ein annze« Warenlager gestohlener Wäsche und Porzellan. daS au« dem Parkbotel In Mannheim stammte unb von ber 23jährigen Elise Brückner, bte tn dem Hotel bedienstet ist. nach hier geschafft worden war. Die Diebin hatte da« DiebSgut von Mannheim mit der Bahn nach Frankfurt geschickt. Auf Deranlastung der hiesigen Polizei wurde die Drückner in Mannheim fest­genommen.

Frankfurt a. M. 3. Aov. Anläblich d«S Unglück« von Oppau bat der Derei n für chemlscheIndustrie in Ma nx, drm auch da^ Weck Fit ^richSbütte bei Laubach in Oberfrffrn arg bM rine Spende von 25 003 Mk geftifet.

fpb. Marbu rg. 5. Aov. In ber Sandgrube der ®cmcinbe Berndorf wurden der 56iäbriqe Rottenführer Friedrich Oe hl und der Ikjähnge LandtoirtSsobn Kari Dämmer von einer plötz­lich abstür-mden Öanbtoanb verschüttet. Die beiden Derschütteten konnten nur noch a I« Lei­chen geborgen werden

If Marburg. 4. Aov. Zu dem am nächsten Montag beginnenden Schwurge- rlcht liegen acht Fälle vor. Die hiesige lanbwirtschaftl. Wtnterschule zählt 82 Schüler. Eine Anzahl funccr Leute muhten zurückaewielen werden. Gin« nervenleidende hier studierende junge Dame machte ihrem Leben freiwillig ein Ende.

vbm. Unterrosphe, 4. Aov. Fol­genschweres Unglück. Einer hiesigen Witwe wurde von der Deichsel einer Dresch­maschine so heftig aeaen das Knie gestoben, dah ihr die Zkniescheib« vollständig zersplit­terte. Aach Aebersuhrung tn die Marburger Rllnif mußte der Bedauernswerten das Bein abgenommen werden. Jetzt ist sie ihren Ver­letzungen erlegen. Zwei elternlose Kinder be­klagen ihren Tod.

Vermisstes.

Zürich, 4. Aov. (WTB.) Wegen K i t cbene 1 nbruchS sind die beiden Berlinei Wlchelm Kroener und Flieger Otto Krause scstgenommen worden. Man fand bei ihnen für 200 000 Mk. zahnärztliche Instrumente, die im Dezember 1920 au« einer Berliner Fabril durch Einbruch gestohlen worden waren.

Häusliche Arbeit al« Schön» heitSmittel. »Die Hand, die wochentags den Besen fuhrt, wird Sonntags sich am besten karefsieren^ Dieser DerS aus dem Oster­spaziergang des »Faust- erhält eine Überra­schende Bestätigung, von der Goethe gewih noch nichts ahnte, durch die Beobachtung einer englischen Schönheitsdoktorin Margaret Hal­lam, die soeben ein Buch©cfunbbcit und Schönheit für Frauen und Mädchen- ver­öffentlicht hat. Sie behauptet, das) die Dienst­mädchen die schönsten Arme hätten, und zwar leitet sie diese Auszeichnung der dienstbaren Geister von ihrer Berufötättgkeit her. Das Mn von Teppichen, bag Bettenmachen, ürsten und Putzen sollen den ArmmuS- kein die beste Hebung und damit der Form des Armes eine hohe Dollendung verleihen. Mi!) Hallam hält überhaupt körperliche Xlcbun- «en für das wichtigste Mittel zur Erlangung einer schönen Figur und ebenmäßiger Formen, unb f(c meint, dah die häuslichen Arbeiten eine sehr gesunde Beschäftigung seien, die tn den vergangenen Jahrhunderten sehr viel zur Schönheit der Frauen beigetragen hätte. ^DaS Amwenden der Matratzen und da« Schütteln der Betten bringt die Muskeln der Taille in Tätigkeit,- schreibt sie,unb das Klopfen von Kissen und Teppichen verschönert die Arm- sorm. Alle die verschiedenen Bewegungen, die beim Auflegen von Tischtüchern, beim Legen von Wäsche usw. notwendig sind, bringen eine 9rohe Anzahl der wichtigsten Muskeln in Tä­tigkeit. Auherdem wirkt häusliche Arbeit an­regend auf die Leber unb vertreibt schwer-' mutige Stimmungen schneller als irgend etwas anderes. Wenn aber eine Frau plötzlich in Zorn gerät unb wo ist eine von uns, die so sanftmütig wäre, bah sie nicht einmal einen Wutanfall bekäme! bann finb 10 Minuten Arbeit mit bem Teppichbesen ba« beste Mittel, um sichabzuregen- unb in eine gleichmütige Stimmung zu kommen.-

Stirn men nns dem Publikum:

arziltch emoloblen aeaen: ßidif.

C Gründer«. 4. 3od Der diesige Bür­gerverein Lrföäfiigte sich imr'n mit ber Wohnungsfrage S, wurde bcschlo'ien, eine Eingabe an bte Dabnbeb rde gu malten, um btrie «er Erbau unq einer Anzahl Wohnungen zu ve gniaffen. Aks Grund bafüi tou bi angegeben, baö bte Bahn früher schon »tmal Woonungen für ihre Brainten erbaut habeab dah unter Den Wohnung suchenden sich auch Bahnbecimtr bejän» ben. Die Stadt habe vorerst durch Umbau be« Brauhauses schon etwa« in bteer Beziehung ge­tan. In ter Frage ter Geländestellung totib Die etabt tocUqcbmbc« »itgegatfommen zeigrn. Ruch bte Frage ber Aufhebung ber 5 c a I- LxU Le Ofgcnträ-tig hier durch Umlauf einer Eingabe an ba« Ministerium viel hon sich reden P'<*wt. kam rar Sprache, unb e« wurde alHeltig bebauert. bah etne derartige Detoerunq entstehen konnte. Untrnntni« der Sache Feindschaft gegen höhere Schulen, mitunter peri bnsich-? Angel ege . ,- b'tlen. baten wohl manchen veranlaht. feinen Jiamcn unter diele« Schriftstück zu letzen. Man war sich darüber einig, bau ein solche« Doraehen nicht tum Bort eile unsere« Städtchen« eu'sch.agen würde, und brichlost die Sache mit Ccbtorijen «u übergehen in bet Annahme, dah die höhere Be­hörde der Eingabe doch (rin Gehör leihen würde.

Kreis Lauterbach.

lta. Frischdvrn. 4. Aov. Hier ereig­nete sich während der HerbstkirmeS ein M n - glückssall mit tödlichem AuSgang. Der auf dem Sisenbacher Hof beschäftigte Taglöhner H fiel die Treppe vor bem Himm­lers chen Saale herunter. Der Derungluckte wurde In bewußtlosem Zustande tn da« Kran-