schen der
bruor d. IS. eigenhändig ^erfaßt
hat.
Kommentar dazu ist überflüssig!
Ein
M
w. Lich, 1. TEtxrä. Heute
wurde dar
Oesterreich von scher der Fall ist. Bedeutende, nr Gießen -um Justizburcauobcr n pektvr tci tvr tzveftmäimer, wie G Heyer, Hetz u. a„ habens StaalSamvallschaft deS Landgerichts oer Provinz
Zentral fvrst'ri^rb« anccg hebert oder noch b.-fter al- selbständige Anstalt ä'igeridtfet werden, nne dies letzt für Württemberg gctfant und in
AmtS-iehrtfen der ban AmtSgeridn Lauterbach mit Wirkimg vom 1. Aprü 1921 ab. am 29. März 1921 der Iustizbursautnipektor Beter Sattler
der sechs ________ ....
Mark. — Ter Gemeinderat von SrufbfökH
(Hanau) hat zur Teckung des Desi-itS beicht eine Nachtragsumlage ron 750 Prozeni brt n Vorjahre bezahlten Steuerb.tragrt zu erheben — Gemeinde Eberstadt bei Tarmstadl hu eint -er. gnügungSsteuer beschlossen, durch tvddx Ton-, belustigungen mit einer Eintritt^elHni-irer ®w 15 bis 100 ML, je nach der Größe des 6a aH, belegt Ni.'dden. vinter,iehun«en werden mit den, ISsachsn Betrage («(hat — Arwlq« erneuten tim tretens der Maul- und Klauenseuche un JhnH Wetzlar kann der in Aussicht genommene ja hrsbullen markt nicht abgehalttm werden, tu Stadtverordneten haben den Antrag des (Figenteit« Vereins Neulol bringen aus Cthöbunn deS fl-tbiiliben Zuschusses von 5000 auf 100ÖO Mk mit 12 m 9 Stimmen abgelehnt. 1— In y ra n kenback kommt jetzt die ZusammenleMmg der Grenzmark sowie die elektrische Licht Versorgung zur fli* sührung.
Gendarmerie ju Lich bekannt, baß ein Lochst a pl e r am De^e sei Bei verschiedemm Geschäftsleuten hatte er versucht, sich Geld -u erschwindeln, wa- ihnr jedoch mißglückte Tie Feststellungen ergaben, daß er inzwischen Lich verlassen und seinen Weg in Richtung Garbenteich getrommm hatte. Tie sofort nrit Auto mifgenvnt- mene Derfolgimg durch die Gacharrnerie Lich hatte vollen Erßolg und führte wr Festnahme deS Schwindlers in Garbenteich Ter seingeklei^ete Herr nnirbc in wenigen Sekunden in das Auto gebracht, das wieder in Richtung Lich davonlauste. Tort wurde der Schwindler in das Haftlokal eingeliefert Sovul weter in Erfahrung gebracht werden konnte, handelt es sich um einen geriebenen Gauner, der an verschiedenen anderen Orten in derselben Weis« aufgetreten ift und durch die Po- lizetb^hörden verfolgt wird.
Kreis Alsfeld.
ed. Schadenbach, 4. April. Unsere Gemeinde verpachtete in der Richtung Weitershain gelegene- Waldgelände, etwa 10 Morgen, an die Bauritverwertung Magdeburg auf 10 Jahre für den Betrag von 100 000 Mk. Der gewonnene Bauxit wird mit Lastautos abtransportiert. Diese Einnahme soll es unserem kleinen Dörfchen ermöglichen, eine Masse cleituny zu bauen oder den Anschluß an die elektrische Ueberland- anlage Wölfersheim zu vollziehen.
Hessen-Rssfau.
Der Streik der Transportarbeiter in Frankfurt.
fpd. Frankfurt a. M., 4. Avril. Bisher find die Vergleichsverhandlungen zwischen den streikenden Arbeitern und den Arbeitgebern gescheitert. Der Streik macht sich in immer größerem Mähe bemerkbar. Auf der Zeil kam es heute nachmittag gegen 5 Uhr zwischen streikenden Arbeitern und arbeitswilligen Leuten zu Z u s a m m e n st ö ß e n, die erst durch das Einschreiten der Schutzpolizei beseitigt werden konnten. Trotzdem halten sich auß den Hauptverkehrsstraßen größere Menschenansammlungen auf. Dte Polizei hat aUe Boo-
Kreis Gießen); dem Schul'm rscmwäAer Hanitfch auS Attield eine Leh cdfel Volksschule tu Klein-Hauien (Kreis Benshmm). Erledigt ist die mit einem evangelischen Legrer zu besetzende Schulstelle zu Gunzenau (Kreis Lauterbach).
•• Aufhebung der Landes-Kartvf- selstelle Nach der durch die Reichsverordnung über Äartoffdn vom 9. März 1921 verfügten Außcrkran etzuna des 8 6 der Da.ordnuna über btc Kartofielversvrgung vvm 18. Juli 1918 imrd die durch Bekanntmachung vom 24 Februar 1916 errichtete Landes Kar toste, stelle mit Wirkung vom
Sor Zrage des sorglichen hochschul- unterrichtr in heffen.
Bon Prosesfor Dr. H. Weber-Freiburg L Dr wird uns gefcbiejai:
Zu den rn Nr. 47 und 64 des „Gießener An- zeigerS" erfolge.! De--östcncli«liu.igen des P reu c- amts deS hessischen Staatsminrste- r i u m S, des Herrn Professor Dr. Borgmann und der Gießener Studierenden der Forstwissenschaft stelle ich kurz ,ot- Ctnbtj fest:
I. Zur Darlegung deS hefjischen StaatSminifterrums:
1. Durch die Erklärung der hessischen Unter- richtSvernraltung ist jetzt o t fr z re lrEciiä.tgt, roa3 ich längst vermutete:
Dem La'deSlnldungSamt e-fixen Freiburg als gemeinsame fo-ft vbc Unter.i lstSstätte gecng neter, ,da eS m d c Errrchtu ig einer Fo.stiehr- mrstalt in dem näheren Heidelberg eine neue Lel-enSgefnchr für das Giesrener Forstrn ttiit er* Hidte". Sehr treffend bemerkte ba-u bie Sch'tst- leitung des „Gießmer Anzeigers", daß daS Landes* bildungSamt durch die Enti'd)ribung für Freiburg be Möglichkeit deS ErngcchenS deS Ei ßener Aorstmstituts ,zu verbauen a e b a d) t e".
Ob eine solche Politik bn Derhanblun* gen mit zwei deutschen Staotsregie- rungen als ct'intNribfon »u bezeiämen ist, überlaste ich dem Urteil b r Leser. r
2 Selbstver ändkich h den über die Wahl des Ort--s schließlich sachliche Gründe Bodens und Württembergs titfftfi'bc.i. Wer selche Gründe gaben erst den Ausschlag für Freiburg, nachdem das Hessische Landes- amt für daS Bildungswesen am 10 Juli 19 19 in Heidelberg erklärt batte, Hessen könne sich an der Zusammenlegung nicht beteiligen.
3. ES muh stark bezweifelt werden, daß die Zahl b r thüringischen und preußischen yorfifhibrnten in Gießen ,.aa n z bedeutend temtfrmm wt b". Im 9Bri ter ferne " er 1920/21 stu- vrerten bi Gießen nach 4 Thüringer und 3 oder 4 Preußen, in München dagegen : 3 4 Thüringer, 13 Preußen. 21 aus anderen deutschen Ländern und 7 Nicht R ichS^e itsche und iin Freiburg schon im ersten S mester nach oer flufamn nfog-m neben 86 Bala >ern und Würt* Gembergern: 12 Preußen, 4 aus anderen deutschen Ländern, 5 Bulgaren und Türken; ause.kcm noch etwa 12—15 meist preußstche Forst^e ite, die als Sfdterende her Staat-Wissenschaften usw. jimmgtrökuliert waren
Ter Bedarf an hessischen Prtdat- forstdien stanwärtern kommt bet der ganzen Frage wesen seiner Gering- lügigkeit nicht in Betracht.
Und bann stelle ich die Frage: Ist es nötig, daß der frf i che Staat fü bi- AuSb fxt'ig thüringischer und preußischer ForstLeslistenen allein die Kvf'vi trägt?
TI. Zu den Ausführungen desHerrn Professor - Tr Borgmann, die keine ein* tzige „tatsächliche Beirchtigung" enthalten:
4 Wmn das Hessische LcrnbesbiV^ung^amt sich tzur Herausgabe bwvon. milge'e lt«' B dd gvmgrn entschloß, entschuldigt Ines vvm moralischen Gesichtspunkt auS betrachtet — keneSwegs die Tatsache, daß sich Herr Borgmann b'efcm nicht enflixnrb'reim Borgeben butxb die Beröffentliclning« jener Dcbingungen ansclüoß ober eS gor veranlaßte. Auch die Verletzung der Schweigepflichters cheintdurmdieTeckunghin-, ter einem Änderen in keinem besseren Lichte.
5. MleS. waS ich in meinem vorigen Artikel »üben persönlichen Angriffen des Herrn Borgmann aesagt habe, ist ino>ch peinlichster Prüfung jcdeS Wortes veröffentlicht worden und in jeder Hinsicht wahr. Die Behauptung deS Herrn Borgmann, daß meine Feststellungen den Tatsachen nicht cntfprerfwn bzw. sie entstellen, weise ich mit aller Entschiedenheit zurück.
Oberhessen mit Wttwrg vvm 1. 2ll7rÄ J.921. Uebertragen wurden am 31. März: dem Schul* amtsanwärter Iabob Baumann auS Erfelden d« L<H.er->el:e a.t bx Boltssti^le zu betnre.m iftrciß Alsfeld: dem Srfmiaintdtinwärlcr Karl Beppl cr aus Lang-Göi's eine Lehcerstelle an der Volksschule zu Taubringen । jlreti ®ieü«i); dem Leh.er Hans Buß »u Hetschbach ‘Äreift Erbach) eine Lehrerße le an der Vvllks chule zu Utphe KreiS Cvieijen); dem SchulmtscmwäPer Heinrich H a n i t i ch auS Alsfeld eine Leh e.ftc.1-* an bei
bereitungtn yettofßen, um etwaige Hebelgriffe sofort im Ketm ersticken zu können.
Leichte Pockenerkrankun-en in Frankfurt.
mc. Frankfurt a. M . 4. tt r 5n letzten Wochen tourtet in Fvrmkku t in 11’r.ete Erkrankungen von schwarzen Pock«n fcst- mit denen sich die Erkrankten anläßlich einer 'Haie ins Ausland infiziert batten. Durch d ■ ;:ctr.gt stsolieruny wurde weiter»: Slnfttrfuiw^ic^r.r bo. icitigt. Tie dret Personen bejtnden sich auf dn, Wege der Besserung.
Schweres Amomobilunglück.
fpd. Wiesbaden 5. Avrü Bei Nerbos überschlug sich gestern mittag rin in voller ihnt befindliches Automobil und begr-5 i m.- «jg Insassen unter sich. Der Führer S-tde! mnte sofort getötet. Die übrigen Atewyioen cr.üta lebensgefährliche Derlesungen.
Posten eines Gemeinberechners ausa schrie ea 8* böMm und geringsten G h'lt-svrteü» Bewerber war ein Huterschted von 4100
A«S nnd itand.
Gießen, den 5. April 1921.
Der Verkehr mit dem besetzten Gebiet.
Wie zahlreiche Beschwerden aus dem besetzten Gebiete erkennen lassen, werden die Schwierigkeiten für den Verkehr mit dem be- I setzten Gebiet sehr unnötigerweise vielfach noch übertrieben. Es ist grundfalsch, wenn einzelne Firmen wegen der angedrohten neuen Zolllinie Aufträge annullieren ober gar schon rob-
ende Sendungen anhalten. Die Einbehaltung eines Teiles des Ausfuhrpreises bezieht sich nur auf England, Frankreich, Belgien usw., nicht aber auf das besetzte Gebiet. Daher ist es unbegründet, neuerdings für Liderungen nach dem besetzten Gebiet etwa Vorausbezahlung zu verlangen. Der Reichsver-- »and der Deutschen Industrie fordert die deub- che Industrie auf, alles zu unterlassen, was )en Verkehr mit dem besetzten Gebiet irgend erschweren könne. Im Gegenteil muß alles ge* tan werden, um den geschäftlichen und sonsti-- gen Verkehr zwischen besetztem und unbesetztem Gebiet ^rccht rege zu gestalten und zu erleichtern und so den beabnchtigten feindlichen Schädigungen entgegenzuwirkcn. Der Reichsverband der Deutschen Industrie hat das Reichsvcrkchrsministerium gebeten, auch den Zugverkehr mit dem besetzten Gebiet eher zu vermehren als Ku vermindern. Ebenso darf das deutsche Retsepublikum die Schwierigkeiten der Paßkontrolle nicht überschätzen. Wer einen Paß oder Reiseausweis hat, reist von und nach dem besetzten Gebiet ebenso gut wie im übrigen Deutschland.
.Wettervoraussage
für Mittwoch:
Wolkig bis heiter, trocken, nachts kalt, tagsüber mild, Winde aus nördlichen Richtungen.
DaS vom Atlantischen Ozean kommende Hoch wird weiterhin trockenes Wetter zur Folge haben Eine neue Enttäuschung also für den Landmann und den Gartenbesttzer. die doch sicher gehofft hatten, bad gestrige Frühlings- gewittcr würde größere Riegen'älle auslösen und der immer mehr austrvcknenden Ackerkrume citblirf) die ersehnte Feuchtigkeit bringen. Die im allgemeinen verbältn!Smäs.iq gründen Niederschläge des gestrigen Mittags gingen dazu noch in sehr schmalen Strichen nieder. Sv wurden zum Beispiel in einigen Straßen Gießens richtige Wasserlachen gebildet, während in anderen kaum daS Pilaster etwas genetzt murbr. Auf den Versuchs dient d S Landwirt cha tlichrt Instituts am Gleiberg sollen eitrige Aecker tüchtig durchaeweicht worden sein, anbere dagegen nur wenige Trovsen erhalten haben. Die Höchstemperatur war gestern übrigens noch größer als am Sonntag, das Thermometer zeigte im Schatten 22 Grad.
Veranstaltungen.
Diens tag: Stabttbeater, 7 Hhr, ,,Ephraims Tochter". — Hotel Groß Herzog, 8*4 Uhr, Öffentlicher Bnrf-ag ber bemcckw tischen Frauen- gruppe. — Dot l Einhorn, 8 Ilh , Thcater-Barie 6. — Cafö Leib, 77, Uhr, Konzen — Ltchp'piel- theater, wie gestern.
** Amtliche Personalnachrichten. Ernannt wurde am 26 März 1921 ber Mtlitär- anwärter Philipp Jentke in Lauterbaw zum
mit guten Gründen die Ansicht veriretat, datz es sich empfehle, daä forstliche BerfuchSweien nicht en organische 23erutinixg nrit bat forstlichen Hochschtä ab tetlungei i -u b-.nigen. DaS Schtckai der heiiischeui forstliche:: Äermchsanstalt ipiibe alw mit ber Äufhe mcg deo Gtrixnec Forstinstttuts ebenfowenig z b-iiegdt" sein tote das der .pürNcm- bctgiidKit mit dem Einge'.-en des Tübntger Forst- mstüuts.
11. Durch die Aushebung des Gießener Foril- mstitutS w^rie ber deutschen Wtssenlchaft ebensowenig em „Schlag" verhetzt weichen wie durch bas bereits erfolgte Erngeh.m verschiedener anderer ^orstlehransla.ten. Im Gegenteil: wenn die noch destehenbm 6 <nK: 3 vorzüglich aud^eftat- :ete Anstalten re.mutde.t roü b-T, wä e dies pr die Fvntw.sienscl>ast ein großer Gennnn. Lte würbe dadurch weit mehr gefördert als durch ine Erhaltung und den Anwrb.'rungen der heutigen Zeit bod) nicht genüge::b:n Ausbau einer zu großen Anzahl von nid)t leoenssähi^en Instituten.
Mein Vorschlag, da! Forstinstitut in Gießen aufzukbm. ist d.s.alb kein „Vernichtunas- v o r s ch l a g", sondern v । lm hr ein V o r s ch l a g jur Beseitigung eines auf die Dauer unhaltbaren Zustandes und zur Förderung der Wissenschaft
12. Selbst wenn die Fvrstakademie Münden aufgehoben werben sollte, würbe Preußen niemals Gießen als Ersatz taur wählen. Herr Dr. Baader rechn-t selbst nicht mit bieer Möglichkeit. Er hatte lediglich feststellen wollen, daß jeder entb/r? Plan ,unienuGe;ib unkamentiert" sei. Ich wiederhole, daß die preußische Re- fl tcrung nicht die geringste Gegenliebe für diesen Plan gezeigt hat.
13. Ob die hessische Regierung gut daran getan hat. die Erhal ung und b-n Ausbau deS Gießener Forstinstituts zu beschließen, ba’ür hat ^err Borgmann nicht im mi nbeften bm Beweis geführt. Nur die Zukunft kann und wird die AntwoN au, diele Frage geben — wahrscheinlich schon bald! Ich sehe dem Urteil, das sie über daS Giperiment beS hessischen Lanbesbil- dungsarnts fällen wird, nachdem ich eindringlichst davor gewarnt habe, in Ruhe entgegen.
III. Zur Erklärung der Gießener Stubierenben ber Forstwissenschaft, irren „Entrüstung" über meine „Angriffe" jeder 2)evechttgung entbehrt:
14. Wie ich in meinem vorigen Artikel hatte seststellen können, baß bie Eingabe ber Gießener Stubierenben ber Forstwissenschaft vom Sommer- Semester 1920 von Herrn Borgmann selbst redigiert worben war, mnß ich heute seststellen, baß Herr Borgmann bie burch meine früheren Aussühnmgen bereits wiberlegte Erklärungi ber Herren Stubierenben vom 8. Fe-
!Hr*e und S*uXe.
Grgrn Lässigkeit im Schulbesuch, bringt die Novelle zum Bolksschulgeskl präzisere Borschriiten, um diesem als ,iol ie » KrieaSverhaltniise in Erscheinung gd e:a* Uebelstand zn steuern. Danach soll dem ’arttlB " Abjatz 1 angeiüat werden:
„Erz'ehcri ch gesährdete Kinder ohne cnirer* häusliche Ueb rwachung können vorn 26)A\ortt*6 verpflichtet werden üoer die tägliche Untfnt**' leit lnnaus die in ber Gemeinde e*n|I<2rK Fugend horte, Fürsorgeklassen ober ä.,n.iche richtnnikn zu besuchen."
Absatz 2 soll lauten: ,,Urlaub ins dm Tagen erteilt ber Lehrer, bis zu vierzehn der Schulvorstanb nach Andren bi Kia'p., lehrerS. für mehr als 14 Tage daS fträliAu a"”*-
Abiatz 8 soll lauten: „Bei ungerecht er:igr« Versäumnissen unterliegen die Eltern oder deren Stellvertreter einer für Orksschulzwecke verwendenden Strafe; für den einzelnen Fall frirjg ber Straifab für die Volksschule ein Bifftj! bie FvrlbrldMigSschule die Hälfte (auf abgerundet^ des OrtslohneS gewöhn'if*r *•“ arbeitet für männliche Berficherte un;tr I V3" in Wiederholungsfällen kann dieser Str al a? m auf 20 Mark erhöht werden Der Kla le^eD« ist verpflichtet. Ber»richnt.le der unieied) trrw Bersäumninc allmonatlich ausz istdlcn und den Schulleiter spätestens bis »um 6. *' Monats bem Borfitzenb-n dcS Schulvorit'Nd« em- »ureichen. Dieser hat die Stea en alsbald wrechen und ihre Beitreibung auf dem tungSwege zu veranlasfen öcrifun^ tu * acht Tagen nach der An orbnrung bei H schularnr einzurrichen. welches rn^gü. unb auch im Falle der Unemvringltu.eu Strafen diese nach Maßgabe bet in denV atauben 28 und 29 des Strafaeietzduches bad Teuttche Reich hinsichtlich der MWre*« für Uebrrtrehntflen mk dal lenen Vestrmmmutdi t-iait umzuwandeln und bü Vollstreckung der vo strafe durch daS Amtsgericht zu veranü» 'rn vau
Begründend heißt es hierzu m der Vorlage: TaS Recht ber UtlaubsertnE wtd mebr den Bebürrnisfen des vta^chen Saw lebens angepaßt. Der Strafiav von 30 bzw enttpricht nicht mehr dem sriunkenen Gd Tie Erhöhung ist auch nötm um bet Lö taten » Sänrlbesuch, wie sie mriiach als 5°l,t*{5cr ® ‘ e»* DctMIhtifle in Erscheinung trtit, iu Schwankungen im Geldwert gerben bur lehnung an ben Ortslohn rür Tagarb tte gleichen verrucht. Ter Ottslohn für mÄrmlt» Versicherte unter 16 3abrm betrug a« 1 'g0 w 1914 1.60-3 Mk.. am 1. SM; 1S'S 1 w £ >2.70 Mk., am 1. Januar 1921 »L. »
- Kurze N a chrichten aus £)th'e| und den Na chba r staa ten. In ® r üjt 5111 betrug die Zahl ber Konntrnanden am Sm,»», 77, und zwar 33 Ältabat u D 44 larv
waren 55 aus Gtünberg, während 22 auf d-e Filial gemeinden Lumda, Lehn heim und Biangrn« tob entfielen. Musikpetrin und Mönnerge'ar-. vetem wirkten bei oer Frier n.it - lm Samstag fand in Lardenbach eine guibefu^xe Betsammluna ber Landbdvetbet stall zur Örtiu bwcg deS 3toe:gvc;eri4 mit Aus-lug an t«i Kreis verein der Landbewerber im Kreis Schon»» In längerer Rede sprach Brigeotdncter 04»gf (GonkerSkitcknn^ über daS EiedlungSaesetz, nrran lid) ritte rex Aus,>»^he wtscbloß. 8wn 3-dji.i arünbeten sich Zwriyvereine in LarHenbach unä Kletn-Eichen, denen eine größere Anzahl TOilglieiw beitrat. —- Tie Gemeinde E s che n r o b kalte :<j
ÄuS dem Niddertal Da^ warme Wetter vor Ostern hat die land wirk« schaftlichen Arbeiten sehr gofördett. Die Wintersaaten zeigen bis jetzt einen guten Stand, verlangen aber mit den fertia ausgestellten Sommerfruchl einen ausgiebigen Regen, da daS Erdreich infolge der meniam Niederschläge im Winter sehr auZgetw-pn ist. Pfirsiche, Aprikosen, arabisck-e, Hrsch.-n und andere frühe ©orten bei Steinkiste; stehen in voller Blüte, ja sind z. T W*\ abgeblüht, Kirschen, Pflaumen, Frühzwev schen, Frühbirnen stehen unmittelbar nor bem Aufblähen und zeigen großartigen Blüten- ansatz. lieber bie Aussichten bei übrigen Obstes läßt sich noch kein abschließendes Urteil fallen. In vielen Gemeinden und von vielen Privaten finb trotz der hohen Precse für Bäurpe größere Neuanlaaen gemacht morden.
6. Ter Tatsa-chc gegenüber, daß ber lyssisckze Staat die Mittel für ten vollwertigen Ausbau beS Gießener Forstinstituts, wie v s f i z i e 11 junegeben, nicht <tufbringen kann, muß jebe andere Rücksicht heute zurücktreten.
7. Tern Bedürfnis brr Gießener Studierenden der Landwirischäft, auch diese oder jene forsttvissen- schaftliche Bm-lesung zu hören, kann in ebenso be» friedigender Vrise Meckmung getragen werden, wie irmgrfcfrt dem BrdürfniS ber Forstltubenfn, landwirtschaftliche Bvrle ungon «zu befucbeit, burch Erteilung von Lehraufträgen it Münden. Tdaran b t, Freiburg usw. ait'pvochen wirb
8 TaS Sparen im Staatshaushalt muß bei der heutigen Finanzlare überall — natürlich am rechten Orte! — rinrcben und entspricht. trotz der gegenteiligen Ansicht des Herrn Boramann, ei er gesunden Wirtschaftspolitik. ®itvi ich insbesondere für die R xjefimg des fvrsckichen HochschulimterrichtS in Hei en zur Sparsamkril gemalmt hab«, so geschah eS, rotil nur diefeS Kapitel zur Erörterung stand.
9 Tie Ausgaben für das Aü'ßmer Frorst- cnftihit gehören nicht zum Titel ..StaatSvomä' nm" im HauShoätSv'an. Sie dürfen auch aus diesem Grunde nur mit her wirklichen Einnahme auS den StaatSsorsten, d h. mit ihrem Netto ertrage in Vergleich gefetzt werden. Tie Betriebs- und Venvait"-n<nS*osben gehen von vornherein vom er;t Ite > Brutto ertraa« ab : sie bilden für die Staatskasse nur einen ourch- lausenden Posten.
Im üb.her. ist eS ziemlich belanglos, ob bie Ausgabe Vb Ptvzent vvm Brutto- ober ’/s ober auch 2—3 Prvzmk vom N e t to ertrage ausmacht Trn SteuenaUer mterriVrt d> absolute Höhe der Aus-al-e i und ihr Erisluß auf daS Gesamt- bubgvt Tie Borgmannsche öe echnungSire se aber ist geeignet, über bie fönvrzi <le Bc'iastung hinwe^zutäuschen. Zwar hat Herr Borgmann ferne 'tforbemng inzwischen schon von einer halben auf 1 Wällton Mark, al^o um 100 'Prozent, gesteigert, aber auch mit 1 Mill. Mk. als trirmaliaer Aufwendung für ben , grafeügigen" A>iSlau des Gießener Forstinstituts ist i it)t zu rechnen, andern mit mindestens l1/. bis 2 Mill. Mark.
10. Bn meinen ffüix tu AuSfübru'gen habe ich bie Forschung, aud) auf bem Gebiete ber angewandten Naturwissensda ten. lemeSweg» „überlebe n". Aber wenn das Forstinsiirat am* grhobeti werden würde, b.-stände in Gießen kein Bedürfnis für die Spezialfächer der wnttichen Bodenkunde, Bokmiik und Zoologie. Tie forstliche BerfuchSanstalt oagenm Bann entweder der
1. Juli 1921 aufgelöst.
**ZukassungzumDorbereitunss- biensttürdieIustizobersekretärprü- fung. Wer die Ab.tcht hat, sich der Laufbahn eines mittleren Iustizbo^mten zu roibm:n, kann dem Vernel/m.n rach rod) bis zum 1. Mai ds. <)S. zum Dorbereit mi-dimst für die y be 'cfretar- Dü nj zu- la sen w rbat i. e uch. ncbTt Ab,a> gS» ^.-u^niS cntei Roalichirle mit 7jäbri- m Nurs ooer bem Nachweis ber Reife für bi« Unterprima erneS GvmnaZ. mS, Realg MLiosiurns obre einer Realschule fmb um>eezüg. ich bei bem 'Kini.'e rum (er Justiz evizuleichen Tie Aussich.a.i im m ttlerrn Jusii'.verwlltungSbienst sollen zur Zeit nicht un» günstig fein.
** Kleine Mitteilungen. De gemrv* sarne Tagung des sübwe ftbeu tf eben un b des norbwe stdcu! schen Be rdanbes für r ö rn i f ch-g e r rn an i f che AlterturnSfoc- f chun g, die Mitte Mai rn Gr ßen slattfindet, wirb zahlreich« narnhaf.« Gelehrte von auSwä tS hier vereinigen, um durch anregenden Gedanken Austausch, burch das Studium der vor- und früb- geschichtlillen A^teilmig des Oberh fischen Museums und dirch Ausflüge zu bebeutiamcn Denkmälern un « er I)e mifite.i Borz il Lite Forschungen zu fördern. Alle Vorträg« such öfent ich zugänglich und werden weiteren Krci en Gelegenheit bieten, über wichtige unb neue Ergeb, i c der deutschen AltertumSwi sensckiaft sich zu unternd)* len. Bis fetzt fteten folge.tb- Borträge (meist mit Lichtbildern) in Aussicht: Be i He dm Be.brnd?e iwrsitzenden (Prof. Dr. AriÜies, Hessisd^r Denkmalpfleger für di« Mtertümer in Tarmstedt, Geheimrat Pros. Dr. Schudchardt Direktor b‘r vor* geschichtlihen Abteilung ter Musern tn Berlin), Stand ber Dor- unb FrüHges<t)icbtSfor-chung m Oteichri en (Lswam.Sa se sor Kunt'kl, A sistert am Otecheffischen Mu'eum), ein Vortrag miS bem Gebiet« der österrnchischrn Archäologie (Hofrat Dr. Reisck-, Ti ektor des österrrilnschm archäolog, d'en Instituts in Wien), Ter Kaiserpalast 11 Ingelheim (Univ -Profeisor Dr. fRand)), Das Prätonnm ber Kaper-Sburg (Professor Helmkel. Zur .rüdesten alemannischm Besiedelung 'Professor Tr. Göhler, Landes Konservator in Stuttgart; Diskussion ringelei*t von Dr. Drexel von der Röm - germtm. Kommission in Frankfurt a M l, Archäologische Untersuesrnrgen in der alten Hofhaltung tn Bamberg (Professor Dr. 9Imc.it) ; Führungen km OberhessisckLN Museum und ben Gail.chcn Sammlern gen (Professor Dr. Kramer, Direktor des Ober- hessischen MuseumS). — Weiteres über öffentlich Beranstoltungen sowie genaueres über Od Unb Zeit wird noch bekanntgegeben.
*’ Bornotizen. Ter Hausbesitzer- v er ein bittet uns, auf bie Widrigkeit feiner nächsten Mitgliederversammlung am Mittwoch lnn- zuweisen. Tie früheren Sttritigkciten zwi'chrn Hausbesitzer- imb Mie'erverrin seien 'etzt durch bie neue Dwembarung über Mictpreisbi düng usw. beseitigt, wodurch das Mieteii igungSamt sehr entlastet und ben beiben Vereinen ein größeres nützlicheres Be ätigungsfeld eröffnet wo'den sei. — I« Lichtspielhaus, Bahrhofttaß«, wo augenblicklich baS spannende Schicksal bes Millionen- b i e b e s Peter Voß einen großen Erfolg erringt, wird morgen als Pressevorführimq ein Sprrt- und Lehrfilm „Tas Wuirder bes Sch'^eeschubeS", gezeigt. — In den Lichtspielen, SelterSweg, läuft der PrämicnfUm „Ter Totenkopf".
Landkreis Gießen.


