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hiesigen Rathaussaal unter

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aeschüfte sind einige Schah- und Otiefelarten. die besonder- beliebt und. in den hiesigen Geschäften völlig auSverkauft. Verschiedene Äummern sind

bc^nxdl 3n Ucbcreientmmuna m l tem Le- gesamt weit über 800 000 Hinterbliebene, sei Schlüsse deS Deutschen Industrie» und Handeln I c5 vorläufig, sei eS endgültig umanerlannt sind

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technisch gar nicht an fernem Platze ift Da nun die Schüler in W erfuhren. daß da» G^letz gar nicht überall bekannt sei. traten sie teilweise in Streik, andere konnten beschwichtigt werden. 3n einigen Volksschulen setzte man Konferenz an und schickte die Kinder nach Hause.

Der neue Minister hat sich dadurch zweifel­los einen sehr schweren Stand gefdyafhn. denn eS steht zu erwarten, bah sich der größte Teil der Lehrerschaft an höheren und Volksschulen gegen ihn wendet.

Verbot desTer Kommunist".

fpd Frankfurt a. M., 2. *2lot>. Wegen eineS Irtifete .Dte Otinnefierunq der Eisenbahn ßeatnrü** wurde das hiesige kommunistisch? Oroan .Der Komma nist" bi» Z'im 6 November am Er­scheinen verboten. Dirch ein Flugblatt teilt die ßeituno der komm'miftischen Partei mit. daß es ihr trotz vieler Versuch? nicht gelungen sei. in Frankfurt eine Druckerei au-findig zu machm. die eine .Ersatzzettung^ für die Dauer deS Verbots hevzustellen bereit ist.

Zum Attentat auf den Abg. Auer.

Berlin. 3. Rov Anher den am Freitag Verhafteten fünf Personen, gegen die sich der Te dac^t ker Mittäter'chst bei dem Atte-'- tat aus den Abgeordneten Auer richtet, sind iefot xtp e t weitere Personen verhftet word?n. Die der .Lokallanz aut München me'd't, wurden diese Personen aus Mangel an Beweisen indes wieder freigelassen.

Aus.fielen.

rm. Darmstadt, 2 Aov. Die hesii'che Rr- flierunq hat eine Vorlage an die Kamm« über die Abgaben für Iagdwatfenpässe und Fischerei karten a 'Sgearbe tet. Davachtoll das Ministerium ermäebt gt weiden, im Ei t> r- nehmen d-m Finanzministerium die Abgaben für 3agtevasie-pittte und F-sch rniterten zu re­geln. 3n de" B-g'^>nd"Ng w'rd d^r^itt h:n^e* wiesen, baß d e G ldmtwe'tt ina eire Er^vteing der Llbgaben für die in Frage kommenden Passe und Karten erfordere, was aber nur durc» ein Gesetz erfolgen kann.

Srtzunosber'cht der Handelskammer Metzen vom 25. Oktober 1921.

Der Termin für die Ersatzwahl im Wahlbezirk Lauterbach totrb auf den !5. November dS. 3». fest gesetzt ', zum Wahlkom- millar wird Herr 3- Diehm in Lauterbach be­stellt. Von dem Gedanken ausgehend, baß daS derzeitige System der Erwerbslosenfürsorge sobald wie möglich beseitigt werden muh, er­klärt die Handelskammer ihr Einverständnis mit den Grund'ügen des Aeferenten-Entwurfs elneS Gesetzes über die Arbeitslosenversiche­rung. 3n Gemeinschaft mit den übrigen hessischen Handelskammern bat die Handelskam­mer zu dem Gesetzentwurf üfter die Erhöhung der Gebühren im Post- und Telegra- dhenverkehr ihre Zustimmung gegeben trotz der- schweren Bedenken, die gegen eine weitere Verteuerung des Verkehr- bestehen. Es müsie aber dafür gesorgt werden, dah die Gebühren nicht über da- lOfache der Friedenshöhe hinaus- geben. Dementsvrechend wäre z. B die Er­höhung der Gebühr für Postkarten im Fern­verkehr und Briese im Ortsverkehr auf 50 Pf., statt wie vorgesehen auf Z5 Pf., zu beschränken. ES müsse ferner unbedingt geordert werden, dah vor Genehmteung der Gebühren ein genauer Dachweis darüber erbracht wird, welche Ddarmah- nahmen in ber Verwaltung zur Durchführung gegangen und welchr finanziell m Ergebnisse die- stkben haben we>d^n. Zur Erhöhung der Ei s en ba h n - G ü t e r- und Personen- *ta r I f e gibt dte Handelskammer folgende Er- »klärung ab: Die Handelskammer nimmt davon ^Kennntnis. dah ab 1. Avvember eine Erhöhung vber Eisenbihn-Gütertarise um 30 Prozent und ab 1 Dezember eine Erhöhung b.T Pe sonentarif e ebenfalls um 30 Prozent eintreten wird. In jjeberctnü immunq mit dem der ständigen Larif- krmmisfion der deutschen Eisenbahnen angeglie­derten Ausschuß der DerkehrSinteressenten gibt die Handelskammer ihre Uebewuaung dahin furib, baß die fortgesetzten, auf die gesamte deutsche Volkswirtschaft für die Dauer verhängnis­voll wirkenden Tariferhöbungen nicht der rich­tige Weg zur Ges 'ndung der deutschen Esienbahn- finanzen sind. Die Handelskammer gibt weiter

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der bestimmten Erwartung Ausdruck, dah bald in eine ernsthafte Prüfung der Frage getreten wird, inwieweit eine Änderung Frachtsätze für einzelne Tarif ll assen,

rtfentfernungen und Güter, z. W für

LZettcrvorau4iag< für Freitag:

Wechs lnd bewölkt, vereinzelte RtederfchlLgr. kühl, westlich« Winde

Attantifche Tiefdruckvirbel ziehen von der irischen See nach Aordoften. Wir haben unter ihrem Einstutz mit unbcftänbifltr Witterung zu rechnen.

und f«h der Bezüge deS neuen Gesetzes er­freuen Bnnen.

Den Hinterbliebenen solcher Militärper- fönen, deren Dienstleistung vor dem 1. April 1920 beendet worden ist. also insbesondere den Opfern ber früheren Kriege, bringt das 21 (t- rentnergefey vom 18.Juli 1921 die Vor­teile dcS Aeichsversorgungsgesetzes. Durch einen Erlaß des AeichSarbeitSministerS vom 25. Aucrust 1921 ist Vorsorge getroffen, daß diese Hinterbliebenen, die oft wirklich zu den Aermsten zählen, vom 1. Oktober 1920 an vor­schußweise die ihnen nach dem neuen Gesetze gebührenden Bezüge erhalten tonnen.

Amtliche Verfonaknachrichten. Ernannt wurden am 26. Oktob. Franz Donder- s ch m i 11 auS Darmstadt »um Wärter an der Can- des-He'l- und Pllegcanstast.Philippshospitall' bei Godd.lau ipit Wirkung vom 19.3unl 1921 an. Heinrich Hübner aus H 'mmcldach zum Wärter an ber Lomdes-He I» und P teeanstakt »PhilippS- hotpital' bei Goddelau mit Wirkung vom 1 Cf- tober 1921 an. Ernst Schwarz aus Reckarpattach zum Wärter an der Landes-Heil- und Pflege- anftalt _PH livvshokpitall' bei Goddelau mV Wir­kung vom 2. Ott 1£21 an. He'-ertragen wurden am 23 September dem LH« E.)ristiin H ö h n zu Engelstadt eine Lebrerstelte an der Bvllsschute zu Iugeachrim. Kreis Di" am, am 30. September dem Schr lamtSanwärter 3 0 inne» Bernhard auS Friesenheim eine Lehrerstelle an der Bollsschule zu Eimsheim. Kreis Oppenheim.

" ProvinzialauSschutz. 2tm SamS- t a g. dem 5. Aov. d. 3t*, vormittag» St- Ubr, finbet im RegierungSg Hände zu Dietzen. Lanb- gra.f-Philivp-Pl.ch Ar. 3. eine öffentliche Sitzung des ProvinzialausschufseS flott mit fol- genber T a g e s o r b n u n g: 1. Klage des O.AV. Friedbeg gegen den 0.AV. Die' er ttcicn Er­satzes der für die 5-imiLe der Christian Schneid« Wwe. in der Zeit vom 10. Zull 1920 dis 25. Ja­nuar 1921 auf gewendeten Unterst ützungskosten (8i .* Ahr) 2. Klage des O.AV. Sciebberg gegen den O.AV. Osten heim wegen Erstattung von Anterstützungskosten des Ludwig Albert Ham- mecschmidt. (8' ? Uhr.) 3. Teurcgttu'g der Be­soldung des Bürgermeisters zu Büdingen- hier: Berufung der Stadt D dingen g:g"n bas Urteil deS KreisausschusseS des 5vreifeS Düdwgen vom 21. Juni 1921. (10 Uhr.) 4. Aeuregtlung ber Bcsclbung dec Gemeind beamten zuBübingen; hier: Berufung der Stadt Büdingrn und der Gcmeindedeamten gegen das Urteil des Krels- ausschusies des Kreises Büdingen vom 29. Hum 1921. (10 Ubr.)

Kriegsbenkmünzenschwinbker an der Arbeit? Wie mitgeteiEt wird, sind in verschiedenen Orten Händler aufgetaucht. die Bestellungen auf die vom Kyffhäuser-Bunde ge­stiftete Kriegsdentmünze 1914 1918 sammeln unter Dem Vorgeben, diese Denkmünze unter dem fest­gesetzten Preis von 10 Mark d'schrsten zu kön­nen. Die Händler suchen nicht nur Einzelpersonen auf, sondern machen sich auch an Versitze heran und suchen diese zu Anzahlungen zu tJeranlaften. Vor diesen Leuten wird auf das dringend te ge- 6>atr:L D r K.) fhä s r Bund t l In n 21g n- ten berumreifen, auch ist die Denkmünze im Han­del überhaupt nicht erhältlich. S.e wird auS- fchlletzlich verliehen, und zwar auf Grund von Anträgen, die an den örtlichen Kriegerverein zu richten sind, die von diesem nachgeprüft und dann Den oberen Verbänden d S ^vfshäu'e-- Bundes zum Zwecke Der 2LudfteIIung ein« Ber- leihungsurlunde zugcleitet werden. Die Uetxx- reichung Der KriegsdenkTnünze geschieht durch den örtlichen Kriegerverein, die Kosten ber Münze, die einheitlich 10 Mark einschl BcsitzzeugniS auS- machen, trägt ber Antragsteller.

Oeffentliche Dücherhalle. 3m Oktober wurden 1717 Bände ausgrlishen. Da­von kommen auf: Erzählende Literatur 1133, Zeitschriften 109, Zugendschriften 154, Lite­raturgeschichte 4. Gedichte und Dramen 39, Länder- und Völkerkunde 47, Kulturgeschichte 23. Geschichte und Biographie 52, Kunstge­schichte 11. Naturwissenschaft und Technologie 71. HauS- und Landwirtschaft 4. Gesundheits- lehre 14. Religion und Ptz Vosovbte 20, SiaatS- wissenschaft 6. Sprachwissenschift 10, Fremd­sprachliches 20 Bände. Äach auswärts kamen 41 Bände.

"*DerGesangvereinHetterkeit hielt am bergancenen Samstag seine dieSläh- rige Abendunterhaltung in der Turnhalle am OSwaldSgarten ab. Der geräumige Saal war bis auf den letzten Platz besetzt. 2lls AnfangS- chor wurde ..Der Fahlmann , von Sturm, mit großem Beifall ausgenommen. Aackdem der erste Vorsitzende die Gäste begrüht hatte, wurde die OperetteDie Dinzerliesel" von Llngehörigen der Vereinigung ehemaliger Kriegsgefangener und DereinS77rii gliedern flott und sicher zur Darstellung gebracht. Stür­mischer Beifall lohnte die Darsteller nach je- dem Akt. Eine Sammlung zugunsten der Kriegsgefangenen von Avignon ergab die schone Summe von 340 Mk.

BvrnotiHen.

TageStalender für Donners­tag. Hörsaal 44 des Vorleiungsgedäudes: Vor­trag des Allgemeinen Deutschen Sprachvereins. Zohannessirche, 8 stlhr: EvanaelifalionSvor- trag. Vereinsha'nS. 8 älhr: Mitgsiederverfamm- lung ter Zentrumspartei. Ob.'rrealfchulL. 7 Mbr: Ikginn tc Vortrag reihe: Der F ie.e Sv r.rag ron V«failleS (Volkshochschule). Hotel Ein­horn. 8 Utr: Linier Haltungsabend. Postkeller. 8i - lihr: Ob er schlesierv.rfammlung. L.ch st>:ete hauS. Bahnhofstka^c. heute: .D« Spiclmann. ab morgen bis einschl. Montag: ,Am Wedstubl der Zeit". Astoria-L.chttpiele. deute: .Eher- chez la femmc, ab morgen biS einschl. Sonntag: ^Marienetlen deS Teufels".

AuS dem Stadttheaterbureau. Der Lpielplan bat für kommenden Sonntag eine Acilderung dahin erfahren, datz für .Was ihr wollt" ber am letzten Sonntag mit fo grvtzem V.isall aufgenommere Schwank ,§5-Koller- wie- terhoil wird: dir Vorstellung beginnt um 3 Uhr. Abends wird um 6V. stlhr die Operette .Di« PvstmLifterin" wiederholt. 2lm Donnerstag. Den 10. Aorember findet zu SchMerS GeburtS-

Theater-Verein Die Auffüh­rung desFreischütz" durch daS Hessische LandeStheater am Dienstag, 8. Otooember, be­ginnt um 61/, Ahr pünktlich und endet um A-, Ahr, sie wird von DeneralmusiQirektor BaMng geleitet. Erstmals wurde der Frei­schütz vom Theater-Verein in 1908 gegeben durch daS Großh. Hoftheater, unter Leitung von Hvfkapcllmeifter de Haan. Dieses Hahr liegt eine besondere Veranlassung zur 2luf- führung deS herrlichen Derks darin, daß eS vor 100I<chren im Berliner Opernhaus daS Licht der Rampen erblickke.

Paul-Emst-Abenb. Wie wir r. fah­ren, ist der Dillettv«kauf für den Vortragsabenb des Dichters Dr. Paul Ernst, den die Lit«artsche Gesellschaft eingeladen hat, am künftigen Sonn­tag auS feinen Werken zu lesen, verschwindend g«ing Das ist geradezu beschämend für die int«- cfTiertsn Kreise, sofern eS sich um einen der be­deutendsten zeitgenössischen deutschen Dichter han­delt. Hoffenll^h geben diese Zeilen Anlaß, bah weniastens die Mitglieder ber Literarischen Ge­sellschaft am öonnlagabcnb vollzählig erscheinen.

Vorträge über Physiologie Professor Bürker. ber in weiten Kreisen bunt) seine ausgezeichneten vrl'stümlihen Vvrträg? <ril bem Gebiet der LebenSkun>< bekannt ist. » r) Md« 'Borträge nunTnehr an Rahmen ber BcllLb'ch chulo weiter halten. Der nächste behandelt an Han) zahl­reich« Versuche da» Sehen mit beiden A u a e n. Lllles 2iähere besagt eine Anzeige in der heutigen Hummer.

Volkshochschule Gießen. Am kommenden Sonntag, nachmittags 5 Ahr, hält Professor Dr. Bürker im Physiologisch?» 3n» stitttt den 10. Vortrag über: Gesichtsempfm- bung IV: Das Sehen mit beiden Augen.

Der Obst- undGartenban-Der- e l n lädt leine Mitglied« zur 2lbrechnung In der Wasserversorgung auf Samstag abend 8 Ahr in da» Kau . män n jsche Vereins Haus ein.

Ringkämpfe im Hotel Einhorte Wie auS dem Llvzeigentcll ersichtlich ist. wird am kommenden Sonntag der beste Mittelgewichrs- meister von Deutschland, van ber Hcyd zwei Kämpf« gegen bie hier bereit» bekannten Ringer Ehristensen und Hihler auStragen. Die Ring- kämpse geben am Sonntag bi» zur Entscheidung.

3m Lichtspielhaus in ber Vahnkof- strafte wird von morgen ab bis einschließlich Mon­tag der Afa-Zilm .Am Webstuhl der Zeit" ge­spielt.

Kreis «Isfeld.

§ Oder-Ohmen. 2. Rov ülifer elek­trisch e» Licht hat seither niemand ir d« Ge­meinde gefallen, weil e» ganz unregelmäßig brenn! und sehr oft aanz rerhat Die Lichtanlige bat zur Krastguelle ei ten Aarb.Lall r-Mokor. Da geht run sehr oft Der Betriebsstosi »Mtz u rd wir srtzen tm Dunkeln. Eigentlich war W Verkr f ium Betrieb des Motors vorgcfchen. D« außergewöhnliche niedere Was'erstand diese» 3ah «8 läßt aber daran gar nicht denten ja selbst bei normalem Wasierstand wird Wass^rkrast nfch» auSreichen. Die Demcindc bat sich deshrlb entschlösse i sich an die vorüberziebe de elektrische La.rdeS- zentrale on^uschl eßen Zu dicsnn ?weke muß die Gemeinde ein Lran.formatrr.-nh^u.chen er­bauen lasten. waS gegenwärtig in Angvist ge­nommen wird.

oa Ober-Ohmen, 2. Avv. Den Ochsen- baltcr 3 Scharmann von hier übermfft» b't 3; o b mitten in seiner Arbei t Der Mann, in den 60er Jahren, fuhr einen Mi tDarren au» dem Ochsenstall Mitten im Hof ftürzre er jiufammen; ein Herzschlag batte seinem Leben ein Ziel gefetzt.

Kreiß Schotten.

b. Schotten. 1. Rov. De ordentlich« Krei»tagsfihung fand am 31. v M im

KreiSbirettvr Boeckmann statt. D:e Rechnung und der Berwaltunasbericht aus dem3aßre 1919 wurden und arrstandet enigegengeno nmen. Ster Kreisvoranschlag für 1921. ber mit etwa 2 Mill Mark in Einnahme und Ausgabe abschließt, xeigt bas gewaltige Anschwellen der La'tea und Bedürfnisse des Kreise». Die Ausaabrn flr bie KreiSstraßenunterhaltung belaufen sich allein aul ca. 14 Million, die Gemeindeumlaqen wurden auf 815 000 Mk. feftgeleo.L Der Kreistag gab In einer Entschließung an die Regierung seiner Mei­nung AuSdruch daß da» feitbedae Kreisumlage­verfahren. da» für bie ohnehin sichrer belasteten Gemeinden immer unerträglicher wird, auf die Dauer in Meter Weile nicht dell»-hallen ©erben könne, und fordert von ber Regierung, da» Ver­fahren entfprechenb zu ändern und den Kreisen noch andere Sinnahmequellen zuzuwesten. Ein gemeinsame» Esten, bei dem Hr« Är«t»birettor Boeckmann untere» schwer gevrtften Bat «land«» gedachte, schloß sich an die Sitzung

fpd A1 r ichftein. 2. Rov. Bei der Itu» Verpachtung der Pfarrwiese w'ird« eir fährllchei Pachtprei» von 12 000 Ml. «zielt, gegen 580 All bet letzten Pachtzeit.

KrciS -ricd-crg.

gw Butzbach. 2. Rod. 3n ber Rächt vorn Montag Aum DtenStag gegen 3 Ahr branqen zwei Einbrecher hier in eine Gerberei ein Ein Wacht« des Dießen« Wach- und Schließinstitut» bemerkte die» und durch dao zielvewußie Vor­gehen des Wachbeamten war eS den Dieben nicht möglich au entfliehen; sie konnten am Morgen gegen ,8 Ahr in einem Nebengebäude, wohin sie mittels einer Leit« geflüchtet waren, mit Hilfe von PvNzeibeamien festgenommen werden. Stern Wachmann wurde eine Belohnung zuteil, und der G«bereibesitzer vor großem Schaben bewahrt

Starkenburg und Nhetuhcffeu.

bn. Mainz. 2. Rov. Infolge de» wilde» Anstürme» der Käufer auf die Schuh-

tag eine Aus ühruna von Maria Stuart" außer Abonnement Natt, die am Sonntag, den 13. Rov., nachmittag- 3 Ahr. bei kleinen Preisen Bleber- holt wird, um besonder» auch den auswärtigen ____w_________

Schülern Gelegenhett zu geben, einer ungekürzten nicht mehr zu hoben, well sie in den letzten Darstellung diese» Werke» beiwohnen zu tonnen 1 Wochen zu Tausenden gelaust wurden.

Aus Stadt und Land.

Gießen, den 3. Rov. 1921.

Rcichsversorstringsacsetz und Hinterbliebene.

Das RcichSversorgungSgeseg vom 12. Mai 1920. das mit Wirkung vorn 1. April 1920 in Kraft getreten ist. konnte aus verfchiadenen Gründen erst jetzt richtig in Vollzug gesetzt werden. 6d)on lange vorher tourDe jedoch alles daran gesetzt, um wenigstens den Hin­terbliebenen. bie am schwersten unter der Rot der Zeit litten, die Vortelle des neuen Gesetzes rnögsichst bald zuzuwenden. Schon am l.Mai 1920 wurde zu ihren alten Gebühr­nissen ein laufender TeuerungSzuschlag (40 v. H.). vom 1. August 1920 an eine weitere, nach Ortsklassen abgestufte, laufende Teue­rungszulage (bis zu 70 v. H.) gewährt. Bedürftige Hinterbliebene konnten auch durch die Fürsorgestellen Vorschüsse auf die ihnen nach dem ReichSversorgungSgesetz -u- stehcnden erhöhten Bezüge erhalten. Eine durchgreifende Maßnahme stellte der Erlaß deS ReichsarbeitSministers vom 28. Oktober 1920 dar. der hauptsächlich für W i t w e n u n d Waisen eine beschleunigte vorläufige Amanerkennung ermögllchte. S)a die enbgültige Amanerkennung ^). t. die Aeber- leitung der alten Bezüge in Gebührnisse des ReichSversor^nngSgeseyeS) meist längere Vor­arbeiten erheischt, wurden einstweilen in einem vereinfachten und abgekürzten Verfahren, in dem Fürsorgestellen und VersorgungSbehörden zusammenwirkten, di: nötigsten Feststellungen getroffen und die Fälle nach ihrer Dringlich- kett gesichtet. Dann setzte das Hauptversor­gungsamt die neuen Bezüge umgehend fest und wies sie zur ungesäumten Zahlung an. 3n Zweifelsfällen wurden wenigstens die Be­träge gewährt, die den Berechttgten unter allen Amständcn zustanden.

Run ist das Geschäft der vorläufigen Am­anerkennung der Hinterbliebenen im großen und ganzen beendet. Daneben hat bereits die endgültige Amanerkennung der Hinterbliebe­nen eingesetzt mit dem Erfolge, daß heute ins-

teuanifte b-r ®r-»'*n>'rte. nach ihrer tnirtfdvxft- ü<t<m Belastungssähigtett möglich und tu ch'übr- Mt ist 3m Zi'sammendange hiermit wirb einem Anträge des ö aate» Bremen im Reich5>-at auf Prüfung b r Frage der Personentar fe für b:n Wochmderkchr xugestimmt bahlngehenb. baß ber seit 1. Oebtcmber g-'ltenb« Aotftanbstarif für 3dt!arten von jeder Verte cru g au genommen, der RotstaiiDStaris durch Wiederci-f tzrung von Mcnatsnedenkar'en und Gestzwistertarton crgin t und die Ausgabe von Jahre»- und Hald.atzis- farten mit Preisermäßigung angevrdnet wirb Gegen bie mit Wirkung Dom 15. Ot^ber an- flcorbneic fünffache Erhöhung der Wagcn- Uanb»gelber wird bie Handelskammer mit den übrigen hessischen Handelskammern Elnspr ch erbeben. Die Hand- ISkammer hat bie Er- rlchtuna einer Dampfkessel-Inspekt'vn für bie Provinz Obe r bei f en mit dem Ditz« In Dießen beantragt, da sich h «für cln dringende» Wb'?rf'i^ tz:rau»ge!.«lll tat. HUt te. g Karten Abi. b rang ber Vorschriften über die Sonntagsruhe im HanbelS» gewerde. wonach im Debürfnissalle bte hö­here Derwaltungsbetzörbe berechtigt s.in soll, für einen Sonntag in jedem M.mat eine BeUäfti- gungSbauer di» zu drei Stunden und außerdem die untere Verwaltungsbehörde für 2 »vettere Öcnntage im Jahr eine B.fchäfllg n, bi» zu 6 Stunden, jedoch nicht über 6 Ahr abend» Jiinau», zuzu lasten, kann sich bie Handels- ammer nur bann «inverstanben erllären, wenn di« Frage einhettsich für daS ganze Reich geregelt olrd. Die Handelskammer flimmt Der geplanten Abänderung beS Oe- IeyeS über die D c s c U f ch a f t e n mit b c schrä nkter Haftung zu. welche eine dem gefunlerei Geltwe t entsprechrnbe Er''öd ng d S Drundkapitals von 200)3 M. aaf 2)0 020 2HL

tags wirb bie HandelSkamm« tn DemrinKhan mit ben übrigen he'fichrn Hanb<lZkamMern die alsbaldige Aufhebung der gesetzlichenBefhnawn- aen über Kettenhanbel und Preistrei­berei beantragen. Zu bem Regierur. gs- entwurf betr. bie 2tenbenng be» h 11 de? he - lischen Ge me i n tze u m la aen g esetzes (Gc- toerbefteuer) nahmen dir h s ich n 5<mb.blam- mecn gemeinsam m einer Besprechung mtt dem Herrn ^i^a-zwinifter St llung. 3m H nd il auf bie Erklärung des Herrn Finanzminift«», daß d z jetzige Regierungsvorlage nur em durch die (Selbenttoertu-g bebtrgter Rottxehelf sei anb eine grundlegende Revision des ganzen Gesetzes bedv7ftehe. haben Die Handels­kammern ihre grundsätzlichen Bedenken gegen die Bo läge zurückgeft llt und sich damit eimxrftanden erklärt, baß bte Regierung tn Erwägung ziehen wird: die burchgehenbe Derzeh-7fachung ber Sähe in ber Staffel für bie Vervielfachung des Mehr- erkragS die Elnfihrung eine? Minbeststeuerwertes, di: 2hjfl<nung von Richt.'in en unter Mitwirkung der Handelskammern für bie Anwertduno bes sog. Härt^paragraphen wodurch un*« D:rüffich ig'irg verfchlebener, etwaig« betriebllch« Derhältnsife eine Aebe lastung DerB?trier e verhindert tixrben soll. Zu bem -wetten Gesetzentwurf über die Regelung ber Arbeitszeit gewerb­licher Arbeiter haben die HaTtdeiSkarnmern in einem gemeinsamen Bericht an dir Regierung ihre früheren Anträge, soweit sie keine Berücksich­tigung g f inden haben, w.eiterholt. Za dem den Handels kammern zur Deputachtung Dor gelegten Entwurf über die Regelung des Rechtes an Erfindungenderbehördlichen An­gestellten haben die hessischen Handelskam­mern ebenfalls gemeinsam Stellung genommen und eine Reihe von Abänderungsantragen gestellt. Mit dem Entwurf einer Verordnung üb« die E r- toeitei ung der Steueraufsicht beim Straßenhandel. inSbesond«e der Heran­ziehung der Wandergew«betrcibenden zur Um« fahfteuer haben die Hand lrkammem ihr Eiuver- ftändnis erflärt. 3n Ausführung deS 8 4 der von den Handelskammern aufgestcllten Bestim­mungen über die Bestellung und Beeidi­gung von Bücherrevisoren ist bet der alnto'rtität Fran's rt a. M ein Prüfungsausschuß eingesetzt worden, in wrlchrn die helsischrn Han­delskammern vier Vertreter entsandt haben. SHc Hand Utammer hat sich für bie alsbaldige Wie­bereinführung ber Gießener Viebmärktc eingesetzt. Die Bestrebungen der Schaf'ung einer neuen Rord-Südvollbahn Münster- HammRehelmHüstenFinnentropSiegen Dillenburg Frankfurt a. M. xur Enllasding der Siegbahn sind von der Handelskammer zu Dunsten der Linienführung über Allendvrf unterstützt wor­den Rach § 86 der S'serbebn-Vertehrvordr.una haftet die Eisenbahn nicht bei Gütern, tie. obgleich ihre Aatu- eine Ve packuna zum Schutze pcgen*Ber- lust. Minderung ober Beschäbigung währenb b« Beförderung erfordert, nach Erllärung des Ab­senders zur (Beförderung aufgegeben sind, für den Schaden, der aus der mit dem Mangel oder mit der mangelhaften Beschaffenheit der Verpackung verbundenen Gefahr entsteht. Mese Beschränkung der Haftung ber Eisen­bahn beidesoteberen Gefahren hat zu lebhaften Klagen aus ber DefchäftSwett geführt. De Hanbelskammer wird besha'b eine Aenkerung biefcs Paragraphen tn dem Sinne beantragen, baß von einer Forderung deS Anerkenntnisses mangelhafter Verpackung abzusehen ist. wenn einwandfrei festgestellt ist, baß e» sich um eine handelsübliche Verpackung der Güter handelt. 3m Interesse eines Teile» ber Arbeiterschaft ber Duberusschen Eisenwerke in Lollar hat sich bie Handelskammer für bie Schaffung einer besseren Zugverbindung in der Richtung Lol­larRiederwalgernHerborn ein­gesetzt. Di« Gisenbahndirektivn hat auch ben Dor- getragenen W inschrn entsprochen. Die Han- belskammer wirb v«suchen, dah bie Anordnung des Eisenbahnverkehrsamts Gießen, wonach der Güter-Annahmeschluh auf 4 Ahr nach­mittags festgesetzt worden ist, rückgängig gemacht wird.

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