Ausgabe 
3.3.1921
 
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1016 Jahren »uiammenjuWrnen. sie bet Ausübung des Sammelsportes durch öftere

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Ziehung der beteiligten Organisationen statt- gesunden haben, haben zu keiner Ver.

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ganz allein SirnonS verdanke: Amerika habe bazu auchctwas beigetraqen. Tie ame­rikanische Weigerung, das Sy ern ter Mandate, namentlich in Mesopotamien, dec P tto- leumsgegend, anzvnchmen habe Lloyd Ge­orge start erregt. Lloyd George sei ieteu- jalls au vielen Op ern bereit, um in bleiern neuen Konflikt Frankreich an seiner Seite zu haben.

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'ammenkünste sinden vorerst jri>« 1. unb 3 Sonn- ----------------- . . - ,

raa im Mv^ar m der Hantels chnle Svrmrt stakt testierten vor dem 9 u l tu 9 mu n\i(e- Tas Programm der S chlnßfeier, rium Einer Teputanon nmrte der Be'chrd^daV die tie Lolk-Hochfchule als Abschluß ihres. ter Direktor Burg weg« Ber^kstungen r^rtetzl vierten Semesters veranstaltet, ist in einer Anzeig..-, werde und daß die Ängrfegcnhet «e Schmer- in der beim sei Summer embultOL Tie Lehrer. | amen nichts aagehe-

Flensburg.2. März. (WTB.) Wegen Arbeitsverweigerung der beim Sta­pellauf des DampfersT i r p i tz" beschäftig­ten Arbeiter beabsichtigte die Flensburger Schiffbaugesellschaft, die Entlassung der Be­legschaft am 1. März, mittags 12 Uhr, vor­zunehmen. In einer morgens von den Vertre­tern der Arbeiter nachgesuchten Verhandlung stellt die Flensburger Schisfsbaugesellschaft für die Wiederaufnahme der Arbeit die Bo-

Eine Einladung de» Völkerbünde».

Berlin, 2. März. (WTB.) Der Völ» Verbund hat eine Konferenz nach Barce­lona einberufen, um die in der Döller- bundSakte vorgesehene allgemeine Ver­kehrs- und Transitfreiheit der Verwirk­lichung zuzusüh'-en. Das Programm der Konferenz umfaßt die Aufstellung von Ent­würfen zu einem Weltvertrag über die Fre i- heit des Durchgangsverkehrs sowie . zu einer internationalen Rechtsordnung für die schiffbaren Wasserstraßen, Eisenbahnen und Häfen. Eine Einladung zur Teilnahme an der Konferenz, die am 10. März beginnt, ist auch der deutschen Regierung zuge- * gangen unb von ihr angenommen worden. Die Angelegenheit ist für Deutschland inso­fern von besonderer Bedeutung, als es durch den Vertrag von Versailles verpflichtet wurde, jedem allgemeinen Uebereinkommen über internationale Regelung des Durch­gangsverkehrs, der Schiffahrtswege, Eisen­bahnen und Häfen beizutreten, das zwischen den alliierten Mächten mit Zustimmung des Völkerbundes binnen fünf Jaliren nach dem Inkrafttreten des Versailler Vertrages ab­geschlossen wird.

Innern.

Ein Vorschlag der Abrüstung zur See.

Washington. 1. März lWolfsrt Reu'er. Der Senat ra einmü ig ein Hmeuternent znrn Marineetat angenommen, daS den Prä ibrnten ersucht, eine Konferenz Englands, Jo­vans unb der Vereinigten Staaten zurPrüfung be r Frage der Abrüstung ^arSeeeinzu berufen Wie verlautet, tour» >en im Saure der heutigen Senats igu ig die Be- , iehrmgen zwijchen te:i Bereinigten S'aa en unb Japan und alle Streitiraien einschließ ih des laranischen SchissSbanproqramms freimütig er­örtert Es wuidn vectraul che Anaaben über das Schinsbcruvroaramm Japans unb die anderen Mächte gemacht und auch noch andere Fraien be­handelt, wie das Kabel über Yao und Japans Ansprüche aus diese Insel.

Aur dem Hcid>e.

Gegen Vie unzcllgkmäße Vergnügungssucht. |

Berlin, 3. März. Wie ban Roten! Kreuz auf eine an ben Reichspräjitenteit ge­richtete VotttrN ing tezug ich ter unwürdiger' unb unzeitgemäßen Genußsucht in mancheii Kreisen mitgeteilt wurde, bat sich der Reickspräl i- d e n t bereit am 16. F.b nar an ten Reichskanzler mit der Birte gewandt, bei den R gie.ungen d s Reiches unb der Läuter nacl drückt ich dahin zu wirken, daß mehr als büber im Rahmen der ge­setzlichen Möglichkeiten diesen Auswüch en ent» gegengetreten werde In diri'M Sch eiben des Reichspräsidenten heißt es: Lärmende Geiußsucht und sittenloses Vergnügungstreiben machen üch vielfach rücksichtslos und aufdring ich in aller Oeffentlichkeit bveit in einer Ze t. ba allenthalb m die Not cm uns herandrängt und keine Hilfe ge­nügt, um das Elend zu bewältigen. Auch die Ver­anstaltungen gutgm.älter Wohltäti'keii nehmen manchmal einen El^'ratter an, ter mehr die d'e- sucht gew sser Krei'e als mcischenfreundl icke Zwecke erkennen lässt: WohltätigHeU bedarf nicht eines g'ä'zenden Fesigewantes uw) der I-'uten F-öhlich- leit in diesen Tagen der ernsten Sorge. W.r in b.u.<erlicher Gesinnung geben will unb wer fremder Rot helfen kann, ter gebe im stillen. Der Reichs­kanzler hat sich daraufhin bereits mit den Landes­regierungen wegen der zu ergreifenden Maßnahmen in Verbindung gesetzt.

Der Staprilauf des Dampfers Tirpitz.

militärische Dromenaten, ja selbst gigen bte wirt schöstlicyen ZTvangSmahnahmen, um nicht sehr-1 süchtig zu wünschen, tetz Teutschland besseres Ver­ständnis für feine Pflicht.m aenrinne. Noch fei es Zeit. Alle Demokraten Frankrekchs wünschten ihm dabei zu Helsen.

3oubiu£ sagt m fernem Organ ,LePeuple' : ES sti nicht daS erste Mal, daß durch vollkommenen Manacl von Psychologie und Takt Deutsch­land die Situation schwer verfahren habe.

G a u l o i s" sagt toeim, wrc es den An­schein habe, man in London bte Bckchlagnahme d r Emkünfte im besetzten Rteit lande un> de Jlo- ftnima dieser Zone von dem üb'nen Reich durch -ine Zollgrenze plane, und wenn diese Maßnahme noch verschärft werde durch be Besetzung bei ''kvhlenhä en unb b e t i.'weise errotgei b? B-schag- naiime beutfdxr Zollemnahmen, dann hätte man jdxm kostbare Pfänder in der Ha d, und das deutsche Volk werd.' bald ernteten, wie teuer chm leine HalSstarrrgkeit unb sein schLeckster Sille zu shchen komme Aus diesem Gnm< dürfe man öie Möglichkeit einer Sinnesänderung ter deutschen Delegierten nicht von ter Haid weisen. Es in tatsächlich nickst unmöglich, da), sie den ungenügen­den Konzessionen, die sie sich noch vorbehalten hätten mehr Wert geben wollten.

Oeuvre" schreibt: Simm'S habe sich zu sehr an die Konflikte gehalten, die sich innerhalb der Entente gezeigt hätten, ja sogar an die Tr> kussionen der alliierten Parlamente. Er habe du französischen Zeitungen gelesen, ater nicht bte fran zöstschen Autoren. Tie Franzosen wollten sich wohl unter sich schlagen, aber wenn cm Dritter dazwischen t etc, tenn vereinigten |ie sich und gingen gegen den Eindringling vor. Tr se Szene habe sich gestern in London abgefp ell. Lloyd George, ter die Theatercoups liebe, h'be gestern die Gelegenheit nicht verpaßt, einen net­ter en h-rvorzurufen. Er betrachte die Vorschläge Simons als mtannchmbar unb schließe sich immer mehr der These ter sofortigen Sanktionen an. Tas habe Simons mit seinem Erpostz erreicht. Aber man mülle hinzufügen, daß man bte^ nicht

gesamten Arbeiterschaft aus.

Hus dem hekfrt'n G-'dset.

Eine neue Taktik der Rh^'.nlandkommission.

Koblenz, 3. März. 'DTB.) Tie inter­alliierte R he i n l a nd k o rn m t s s i o n hat l'ch entschlossen, verschiedene P.ri'önlichlciten zu hören, Me als besond.rs geeignet erachtet w?rxn, dt. moralischen, geistigen, politischen und w^rtichait- lidjen Interessen brr besetzten Gebiete zu «tstreten. Ter Zweck dieser Bespreckmng soll sein, die Politik ter interalliierten Rh.inlan^'kommission uno ihre sonstigen Maßnahmen der Bevölkerung teanntsu» geben. Gleichzeitig s llen die Zusammenkmtrte da zu dienen der Rteinla'ldkommii iin Wünsckie und praktische Dorsck« ;u unterbreiten. Tie mte dte- ser Zusammenkümte hat am 1. unb 2. März ut Koblenz stattgeiunden. Tie Rheinlandkommissum «hörte die Vertreter ter Universitäten tes linken Rcheimtfers, der katholischen und evange­lischen Kirche unb ter Presse ter besetzten Gebiete. Ter Reichskommissar für die besetzten rhetiuschen Gebiete wohnte ten Zusammenkünsten bei, die in befriedigender Weise verliefen. Die interalli^rte Rheinlandkommission b.ub ichtigt ge*e;t Mitte di.ses Monats Parlamentarier d?r besetzten Gebiete sowie di' Bertr.ter br wirtschaftlichen unb fwalcn Interessen bei sich zu sehen.

* Ä'u r|e Rachrichten au» Sef feW undben Nachbarstaaten km tag »arid m ANendorf a Lda ei :e V^r ammlu g artet Staats- und Ganeintebeamlcn vor All« terf uib Elimbach statt, um zu ter Ortsklasserreinteck'M^ unb ten Teuerunr^jilagen Sttt.ung >i neftnot Verlangt wirrte eine Versetzung in die fllei* Or's- klasse, bte Giessen anstrebt (B). Ein m An­wohner eines Ortes bei Laubach rourcar für den Zentner Le > 65. später 80 Mk g bo e '»ahne daß er ten Preis ang messen sand. Bet dem Pvets- aLkHaa ter letzten Tag. m'ßte er se n Leu w 40 Mk. ten Zentner verkaufen Bor cuttgnt Tagen ir rte ter etwa zwei Minuten von F'et- lungm en1 f.tut lensun ger £>of <6ft Gar­ten von Louis Lormann. d^siyer des itetd1Bil- '**'m*»6te// Bad-Nai^eim. für AI (X>1 Mk v"n ter ^emn-te irtntfirign käuflich erwarb«. Der Läufer tenb'efrtgi, in ban Lofgebäude de Erholungsheim für flu gäste nebst 7e noa' ern»u- riiften. &*ü 1913 batten sich rorterbort Lauf- luPbe eäuritrllt ohne daß eine Ei iguna erzielt wurde. Ei' Mann tn Ru vver ten rod sand em von 60 Liter ApfelNxrn, da» er abfüllen wollte, grkert vor. Lin Ber'drrr tes £*otenaft/ he mers hatte das Faß betrnlich abgefüllt

ICircbe Scbult

Ein Lchtilstrelk.

ztcibJ' i Der iiKUtnmg oe» öammeiiporce» oura> aiirre c L.1 << « t.

aa unter dem Vorsitz deS Reflierung.-präsi- -r.'ahrene Sammler iu unterstützen und zu kitcn dtxnlortntinzrfl «mo

deuten in Antvesenbeit des Oderpräsidenten 'owt, .kmen in ter Deko" Gel-genteu znm Aus- gestern, m den ^ulstre.k getr-^, w^ ter «r» iiv. ?<ni'd) von roommelod"k°en zu geben xnt Zu-! Direttor Burg an el« andere amtali oenev

S "imrrmt.mftr hüten vorerst i'tm l mtb 3 Sonn- werten soll-* Etwa 4 00 Schülerinnen vro-

rene deS Poltzeiprastoenten znnscven ver B?err- leituna der Vulkanwerke und dem Betriebsrat der 8urtannxrfe unter Hinzu-

Lörer und Mitglieder oes Vereins, scstvte sonstige Freunde ter Volkshochschule haben freien Antritt.

VonDfrris ließen.

«merikani che LieteSgrden.

-^.Großen-Llndeu 2. März DerUntrv- lützimflSverein ^xficn 1 at St. Louis. SWiburL ühemn.4 ban bte igntkoang. Pfa.ramre 2503 Mk. ur Anschaffung von Ll.ntern und Unterzeug ftr <düritige ürnder. $>. Rohrbach und F au in der­selben Stadt spende'« bent P artamre za gleichem Zwecke 1000 Mk. «Ebenio schickten dir vetrac Detterau unb Süstner vier Pa e e mit üldbem und Unterj-mg. Wie wir einem B.ie e oo ' dort ent­nehmen, haben die Deutsch-Amrriia ter da'elbst, e die besonders bringen? aus Deutschland Bit en um ftleiber unb Untertleiber ergehen, be i ©ilte>i nft so organisiert, daß jeden Monat in bp beuritten Familien herumgefchickt wird, getragene Äldbung emz-u fordern.

KreiS Schotten.

E. Laubach 2. März. Trr Laudacher De- amtenbunb liatte gestern erir Versammlung seiner Mitglieder einbmifen, um Stellimg gegen die hohen Warenpreise hi-üaer .Hauilcuh? xu neh­men. Es wurde der Beichluß gefaßt, sich mit ten Kaufleuten in gütliches Benehmen zu seren, damit die notwendigen Nab ungomittcl hier nicht teuerer verkauft werten sollen, wie in den umliegenden LandstädtckIm und m Grehen Ferner wurde be­antragt, Laubach rn die Ortsklasse D zu rücken. Eine entsprechende Entschli'ßuna soll an die maß­gebende Stelle grsandt mcrbäi. Die Stadt Laubach beabsichtigt, .das Brennholz zu rationieren. Auf die Person »'allen nur Vs ne ihn-ter ober 1 ? Raum meter entfallen und bafür soll em Preis von mindestens 80 Mark für ten Raummeter tezahlt werden Lierzu wurde beschlossen, beim Stabt/ Vorstand vorstellig zo werten, nm billigere Preise au bekommen. Schließlich wurde noch die Räumung ter hiesigen Turnhalle verlangt, dte schon seit 1914 als Getteitelagerplatz für ten üommunal- verband für jährlich 100 Mark vermietet ist. Ma» wunsckx allgemein, daß sie roieb.T dem Zwecke dient, für ten sie erbaut worden ift nämlich zum Turnen.

ld. Aus dem Bogel-berge, 3. März. Der Vogelsberg ist allenthalben als rückständig verschrien. Daß dies nicht der Fall, beweist bie Tals ach?, daß von ten 54 Gemmiiten tes shttie» Schorteu nur noch 3 ohne Walser lei tuns fmb: Ober-Seibertenrod, Unter-<5eiber:enrob unb Win gershmisen. Wohl kaum ein Kreis Lessen- ist in dieser Bezichung so weit fortgeschritten. Die drei genannten Dörfer d gönnen kurz nor dem Kriege ten Bau von Wasserte tun gen; m Unter-Siterten- rod und Wingershausen fmb ba Caciliaihingen bereits fertig. An eine Fertigstellung ber be­gonnenen Arbeiten ist wohl kaum zu denken, da »etes Dorf fast eine Million Mark für Baukosten aufjiibringen l-ätte, nxis für tte teiten fiduct Ortschajten eine Unmöglichkeit ist.

vesicn Rak cm.

Vetchaftung von V-Zrg Dieven.

ipd. Frankfurt a. M.. 2. März Deanuen der diesigen firiminaüjolijei ge ana es. an zwei aufeinanberfDlgenbeii lagen, in Dem Mit:ags- V-Zuge jroiidjen Frankurt und Da'rnstad: vier internationale V-Z ug -Diebe aus frirtler Tat zu erwisch« und ieihunebmeiL Tie Burlchen. ausnahmslos Polen iührl« viele gestohlene Sachen von erheblichem Werte bei sich.

Argrntirit ches Gefrierfleisch.

jpd. Franksurt a. M. 2. Mär» Trcmd» furttr Großknetzgere en ba.cn es übernommen, große Mengen aigentinifd.en Ochten-^teirierileische» zum Berkau» zu brrngen Tis Fleisch stammt von erstklassigem argentinischem Weue ueg und ist er­heblicher billiger als heimliches Fleisch. Ter V r- tairr beginn: bereits Ente Meier Docke Ver­kaufsstellen werten in allen Sta ereilen nngervftrt.

fpb. Lerbo rn. 2 März Tie bicfiien Melier haben ten Preis für da? Schweine ta'id» von 18 am 16 Mark iür tes Pfund ermäßigt. Auch die Preise rüt ftalbiXeiid) ernähren eine Ler- absetzung

Sektenunwesen.

fpd. Frankfurt a M., 1. Mär». Je grötzer und ausgeklärter eine Großstadt ist bzw f in will, um so mehr Dumme gibt eS auch in ihr die in ten Fesseln von Charlatonen, Grtsterbe»chwöreru, Spiritisten und <rnd<-r« Loku-pokuSmännern lie­gen. Nach oberflächlich« Schätzungen befdiäitig« sich in dem auigeftirten Frankfurt nicht roniifla al- 25 000 Pl-rsonen mit okkultistl chen und spiri­tistisch«Studien" bzw. nehn« an solch« Sitz­ung« teil. Eine Loge, die sich lediglich mi: Spiri­tismus abgibt, »ählt hier mehr als 150 Mitglieder. Wie von Tvihertter Seite heute in einer Zu arnm«- funt mitgeteilt wurde, bat der behm e Karl Daßmann rm Ertenbruch ben größten Zustrom von denen, die nicht alle weroen und tenen daß 'Selb zu locker in ter Tasche sitzt. Tenn Daßmaun läßt sich seineftunft" sehr, sehr gut bezahl«.

©ine entscheiduna ber Arlechifchen Rationalverfammlunfl.

London. 3. Mär». fWolffrt Reuter meltet aus Athen: Die g ri e chische N a t ionalver­sa m m l u n g nahm eine Erschließung an, bte Kalegoropulo- nach Lonbon übermit ein wird. Sie besagt im wesentlichen, daß Griechenland trotz tanCbarer Anerk'n mng te5 wollwollentenSchutzes ter Interessen tes Landes durch die Alliierten nicht imstande sei. den Vorschlag ter Re- visiondesDertrage-vonSevres anzu- nehmen ten eS als Mintestentschädigung für seine Opfer betrachte.

Der Aufruhr in Veter»burg.

Kopenha gen, 2. März. (WTB.) lieber den Aufruhr in Petersburg meldetBerlingSke Tidende" auS Helfing- forS noch Wie von der Grenze gemeldet wird, hat die Garnison von Petersburg un­ter die Aufrührer Waffen verteilt, verhält fick» im übrigen aber neutral. Die Matrosen von Kronstadt haben sich den Ausrührern angeschlossen. WassiljetoSkij, Oftroro und mehrere andere Stadtviertel befinden sich tn den Händen der Aufrührer.

Brüssel, 3. März. HavaS meldet: Ein in Brüssel angekommeneS Telegramm aus Finnland bestätigt die Rachricht, be­treffend bte Gegenrevolution in Rußland. Matrosen und Arbeiter haben die Soldaten in Petrograd angegriffen.

Stockholm, 2. März. (WTB.) Aus HelsingforS wird gemeldet, daß e- der So w - ietregierung gelungen ist, den Aus­stand in Petersburg zu unterdrücken Frvnttruppeii sind hinzugezogen worden.

London, 3. März. Wie HavaS meldet, behauptet die russische Handelsabordnung, in direkter Verbindung mit der russischen Regierung stehen und zu der Erklärung ermächtigt zu sein, daß alle Gerüchte von Aufständen gegen die Sowjetregie- runq in Moskau, Petrograd und anderen russischen Städten während der letzten Woche vollständig falsch friert

Aus Amerika.

London. 3. März. (Dolsfrt Nach enter Reutcrmeldung aus Washington s rach sich bas Revrä entantenbaus iür das vorn Se tat an- genommene Gesetz au», welches io gut rote alle iür

i g u n a geführt. Die Werkslertung vertritt den Standpunkt, daß ihr die Dieder­einstellung sämtlicher Personen, welche sich Belästigung, Bedrohung und Gewalttätig­keiten gegen ihre aroeitswilligen Kameraden zu schulden kommen ließen, schon im Inter­esse der arbeitswilligen Belegschaft nicht xu- qemutet werden könne Die Vertreter ber Arbeiterschaft verlangten dagegen zunächst Wiedereinstellung aller Arbeiter und wollen die Entlassung der bezeichneten Personen erst von der Prüfung der von der Werksleitung festgesdellten Tatsachen abhängig machen. In einer Bekanntmachung spricht nunmehr die Direktion der Dullanwerke die Entlassung der

Aus Sta>t und

Gießen, ten 3. März 1921.

Die Sonntage vor Ostern.

Auf Grund des § 105 b Abs. 2 der Reichs­gewerbeordnung (in der Fossung der Reichs­verordnung vom 5. Februar 1919) ist an den beiden Sonntagen vor Ostern, den 6. und 13. März d. Js., für alle Geschäfts­zweige des Hanoelsgewerbes der Ge­werbebetrieb in offenen Verkaufsstellen und die Beschäfttgung von Gehilfen, Lehrlingen und Arbeitern von 11 Uhr vormittags bis 6 Uhr nachmittags zugelassen.

Veranstaltungen.

Donnerstag: Hotel Einhorn, 8 Uhr, Gießener .Hausfrauenverein, Ausstellung, Vortrag, Aufführungen usw. überDie Kul­tur der Einfachheit". Fohannessaal, 8 Uhr,

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Nation ter Hutt fir gwn 10 5M !

»lehrt T« !

____________ Vortrag über die Kirchenaustrittsbewegung, dingung, daß die Leute sich bereit erklärten, I da[6 Leib, 71/, Uhr, Konzert und Vor- die erforderlichen Arbeiten vorzunehmen und stellung ber Medick-Meidinger Lichtspiel- ben Stapellauf in Gegenwart des Großadmi- theater wie gestern, rals v. T i r p i tz und von Hugo Stinnes oder *

deren Vertreter keine Hindernisse zu bereiten. ** Amtliche Dersonalnachrichtert Mil diesen Bedingungen erHärlm sich die Ar< Een-sn" wurde oni ^ /bniat bet beiter nu nnteb t eint>e t Ranben unbbtr h« Sl°v°,l°uf erUgte 3V- Uhr nachmittags im V«kten3vom 1. April

Beisein des Großadmirals v. Tirpitz unb des 1921 cm 24. Febntar ter Srubienrat an tem Vertreters des bereits abgereisten Hugo Stin- Lehrerseminar* zu iebbe-g Dr. Peter Bogel nes. Die Wiederaufnahme der Arbeit bei der »ml Leiter des bäw »gischen Kursus in Darny Flensburger Schiffsbaugescllschast erfolgt am habt mit ter Amts ngDivektor" mit 3 Mörz morgens Wirkung vom 1. April 1921 ab. Ernannt wur-

W-rstin Nen-burg gesle?n ein & vate. Z

ländlicher Arbeiter cingerunbcn, deren h Darm adt. zu Miiglied-rn der Prüfungskom- Sprecher an den Großadmiral v. Tirpitz Mission für das Justiz und Verwattungsfach. eine Ansprache hielt, in welcher gesagt wurde, Äm 25. Februar 1921 wurde ter Oberlandes- »er Großadmiral habe wie kein zweiter den gerichtspräsitem Tr. Georg Best in Darmstadt Krieg gegen England geschürt. Er sei einer der I auf sein Nachsuchen von ten Di'nstrerrichtungen Hauptschuldigen des U-Boot-Krirges, des Vorsi'xnten ter Pnlfinm>ttmmt'i»m für da­für den man jetzt 10 bitter büßen müßte. Auch unö ««roaü^;^

3 23 Februar 1921 wurden werter ber Senats

Dolles Riemen zu schneiden. Tirpitz ec» Dra itent Geheim-rat Dr. Dillelm Keller, Ge widerte, Zusammengehörigkeit und Ar-alstaatsamvott Geheime^n Tr. Karl Pree- beitSgemeinschafl waren unserem Volke verlo- fvrius, OberlanteSgerichrsrar Dr. Dilhüm reit gegangen, das half den Räubem rings- Be rchrlm an n und LandgerickitSdirektvr Geb um, die nur auf eine Gelegenheit lauerten, Oberjusti'rat Tr Ludwig R ü st e r. alll in Darm- Deutschlands blühende Wirtschaft an sich zu flabt, auf >hr Nachsnckien von ten TtmÜderrtch reißen. Möge unserem Volke immer flarer tnngen rinr^l TOgIrb£>ter werten, daß Großes nur geleistet werden kann, wenn der Kops die Faust fühlt, daß aber atr- 6tmUe aU'

dererseiks Kopf- und Saltdarbetter sich gleich- Einbruch. In der vergangenen

wertig zur Arbeitsgemeinschaft vereinen muß- wurde in ein hiesiges Schuh ge- ten. Die Beratung m London soll enttch^den, ft Ungebrochen und größere Mengen ob nicht nur die lebende Generation der Deut- Herren- Damen- und Knabenschuhe, nur 'chen, sondern auch unsere Sinter bis zum unbare Größen in Qualitätsware (Mark, dritten und vierten Glied zur Fronarbeit für Pblikan und Rahmenwareh im Werte von den fremden Kapitalismus verurteilt werden ^yoo Mk. entwendet. Diese Bezeichnuna ist »ollen. Ein Wort aus besseren Tagen hat uns jn bie Sohlen eingestanzt Die Schuhe sind die Nordurark, m der wir hier stehen, hinter- brei j^rtonS weggebracht worben, an- das nach außen und nach innen tn bie f£beinnb narf) 1 uhr nachts. Der Personen Querköpfe ter Deutschen eingchammert rott- mit ffnrton8 bepackt um diese Zeit beobachtet >en sollte, bi» es rest drinsitzt:Up croig un- n7ilb fle6eteu, dieses ter Kriminalabtei- gedeelt. Erst wenn die Seele unwres Volkes L mitzuteilen.

erfaßt hat, werden wir wie- mttzuteil

)ct nei ,ein- , . Fang machte die hiesige Polizei am 18 ifcbruar

Strelk In Hamburg I mit ter Festnahme eines Strohschiebers,

Berlin, 3. Marz Die dasTageblatt"! der nur noch von 14 Beerten we^ien Betrügereien auS Hamburg m ltet. haben die Hafenarbei-l ge'uch.' wird.Die De l t k0 r re f v 0 n e n r" ter in Homburg-Altona wegen Ableki-I DekohDcltbund für Sammelwes« und bildend« nuno des von ibn« ge ord'rten Lohnzuichloges von I Brrenvechek, die in Gießen e ne ter größt« OrtS- 10 Mk pro Tag gestern die Arbeit nieder -1 anioom unterhält, bar neuerbmg# hier auch eine gelegt Der Ha enbetrirb ruht faft Doltommen. I rtu 'enbabtriluna in- Leten gerircn Zweck dieier A,r Nvuemttchtuna i l, bte rugtnfrtten D frmerlei».

Der streik bei den Bt l anwerken. Notgeld-, Amichtriart«- ufro. Sammler im Alter Stettin, 2. März (WTB.) Die Ber- von 1'---- ' ""' " ' '

haben. Tas Watt sagt, es 1« ra »ehr gegen bte bu Kriegs zert erlassenen Gesetze au t*| <xn d 1 militärischen Promenadni, ja selbst g.g« bte wirt- hebt Das Griey wirb nunmehr bem Pra ttenken

' - 1 " zur Untirzeichnung voroel gt Das Gesetz, bendrjb

oen Hansel mit Dem Fein), bleibt noch in Kran Harbins bat mbiül ig Andrew Nellon zum Schaysekretär gewählt. Will 6 ab 5 »um Poit- »cfrctär unb Albert Fall zum SeLeiär teS