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Landwirtschaft.

Der Himmel im Mai.

Ämrnnt der Wonnemond, so gibt es schon lange, schöne Taae. Allerdings stehen noch die drei Eisheiligen bevor, uni) manches

*5» Brm wnmt Aschaffenburger frofen ist daS erste Svhl-nschiff hntxü W ttntlabunq gekommen. Der Baifrrftanb bat sich etwas gebessert, der SchiffSoerlcir biteb trotzdem weiter schwach.

Frankfurt, 1. Mai. Am Freitag weilte m der Gutleutkaferne, dem jetzigen Quartier der Schutzpolizei, eine ffommif- sion der Enten te, die an der Hand gekrackter Listen die Waffenvorräte auf ihrem Befand prüfte und sich insbesondere darüber vergewisserte, daß die Aafscnbestünde sich nicht vermindert haben.

0 M a r bur g, 1. Mai. Em 6 tb rot h bter» paat da- vielleicht auch anderwärts auf raucht, janb sich Dorgeftmt bei einer Arbeiterfrau ^etn Eigentlich hatte die letztere zunächst nur btt Frau gefeiert, die ihr aller lymb ct^tt, wahrend dn Mann sich in die Stube schlich und Trat ber Au»- räunrung eme4 Schranke- sich b'.iaäte Zum Glück wurde er habet gefiert, woraus das Paar die Flucht ergriff.

« »ur-e Nachrichten aus Dessen und den N achbarstaaten. In Grünberg feiert die Familre ffrtebriA lahmer das Fest ber Silbernen Hochzeit. Gieichzeitti halt bte äl­teste T«bter Hochzeit, roShrend sich btc zweite Tochter am gleichen läge verlobt. Ter Deutsche Zugendbund, OttSgviovc £ au bad), begann qe* ftnst seinen btet.öfr i*n Dandeq/an mit «wer Wanderung nach der Betterauelle aui dem Sorgen- los. Ter im 73. Jahrgänge erscheinendeA l f* »elder Anzeiger" mutzte wegen Unrtiitabilität fern Erscheinen einstellen Ttreftor Wagner mm der LraunvohiengrubeErlkönig" bei Ober- Erlenbach gab an b c Einwohnerschaft txm Ober» Eschbach gegen Beiugsichnn vollwertige Brann- Mjle zum ermäßigten Preise von 7 Mk für oen Zenter ab; bei Vrjeg-beschädigtni undffnegSt^nter- I ltelenen ermäßigte sich dieser Preis aut 6'Mk. 3m ff reife Büdingen veranstaltete die leutschnotionale PolkSvartei in den letzten Tagen mehrere gut befudxe öffcnttidx? Versammlungen, io qi ben Orten Kefenrod, Hitzkirchen, Burgbracht, EckartSbausen, Dievach atm Haag, Himbach unb Langenberg heim. Besonderer Wert nxirbe dabei auf ben ÄuSbau ber Organisation gelegt. lie älteste Einwohnerin ron Schlitz, Frau Friederike Merz feierte in großer Frische ihren 91. Ge­burtstag. An SclL.'Ndorner Bald bet ff ö n i g* stein im Taunu- wurde ein 17jähriger Arbeiter beim Hol zahl oben von einem um rzen den Baum­stämme erfcHagen. Mit einem Üvsten auf wand xm 200000 Mk soll an der Nidda bei Höchst ein Strandbad emgerichtct werden. Auch die Gemeinde 9heb wird sich voraussichtlich finanziell an ber Errichtung des Bades beteiligen. Aus der Fahrt nach Frankfurt wurde etn Nieder Mädchen, Kaum 18 Jahve alt, vom fflapverstorch überrascht unb gebar ein gesundes Töchterchen. Mutter und fftnb kamen ins ffranfenhaus. Durch die hochherzige Stiftung eines Ehepaares konnte in Breitenau an der Lahn ein kleines ffloftet mit bormher»igkn ffrankenfchwestern er­öffnet werden, die gleichzeitig auch eine ffinben- bewahrschule leiten werden Der Hauvtlehrer Hack aut Wiesloch hatte nach Frankreich ein Gesuch um Naturalisation alt Franzose gerichtet. Darauf leitete die Schulbehörde gegen den Mann ein Disziplinarverfahren ent, daS letzt abgeschlossen mürbe und auf Dienstentlassung lautet. Aus bet Zahnradbahnstrecke Efrhroege Heili- genstebt werden augenblicklich BersuchSfahrten mit einet sicbenachsigen Lokomotive besonderer Bauart ausgeftchrt, ine bei geringtmrt ffvblen- herbraud) auf einer Steigung 1:20 250 Tonnen befördert, während bte bisher im Betriebe befind­lichen Maschinen nur 100 Tonnen bei derselben Steigung hesörd-rn können. Mit einem Stamm- kavftal von 2040000 Mk. ist die Gesellfdxtft m. b. H.Hessische Heimstätte" in Kassel ge­gründet worden. Die Gesellschaft wird ausschließ­lich nicht genügend leistungsiähigen Familien und Personen gesunde unb zweckmäßig eingerichtete Wohnungen soweit möglich in Ein- ober Zwei- fttnrnienMufem mit ausreichender Garlewzugabe Nt billigem Preise beschaffen.

Msilüfterl ist nxxh ein richtiges SchneelSfterl 9&xf) immer nuufyt ine Zunahme bc4 Tages gute Fortschritte: sie beträgt in diesem Mo­nat 1'/, Stunden. Die Sonne geht zu An fang d M. 4 Uhr 32 Min. auf, 7 Uhr 23 Min. unter, yi Ende de- Mai erbebt sie sich schon 3 Uhr 47 Min., tun erst 8 Uyr 9 Mtn. ui ver­schwinden. Die Mondphasen im Mat sind: Am 7. Neumond, am 14. erstes Viertel, am 21. Vollmond und am 29. letztes Viertel. Von dem Planetenstande ist Ku fügen: Merkur wird sichtbar in der zweiten Hälfte d M. am Abend, zuletzt */, Stunde.4 Bonus ist an­fänglich XJV am Ende d. M. */» Stunden als Niorgensdern sichtbar: am 21. d M. erreicht der Planet 1 oieher seinen größten Glan-. Mars Nähert sich immer mehr ber Sonne und wird in den ersten Tagen d. M. ganz unsicht- bar. Jupiter steht in den ersten Tagen d. M bei Sonnenuntergang hoch im Meridian und ist daher von jetzt an nur noch am ivestlichen Himmel zu sehen, am Ende d. M. 3»/, Stto> den. Saturn steht Mitte d. M. bei Son­nenuntergang im Meridian, geht aber von da an bereite vor Taaesanbruch unter, so daß er zuletzt nur noch 3»/2 Stunden lang sichtbar ist.

Das Buschobft

nimmt eine Mittelstellung ein zwischen dem Formobst und den eigentlichen Obstbäumen. Es ist in allen Fällen zum Anpflanzen da zu empfehlen, wo dem Gartenbesitzer die nötigen Sachkennmisse für die Formobstzucht fehlen und die Anlage doch bald einen E rtrag ob:ver­leit soll. Ein Hochstamm braucht zur richtigen Ausbildung seines Stammkörpers bis fünf­zehn Jahre. Erst von da ab ist auf größere Erträge zu rechnen. Das Buschobft bittet kei­nen Stamm, erspart sich also diese Zeit. End­lich bringt das Buschobft ost bessere und grö­ßere Früchte als der Hochstamm. Auf dem Raum, den ein alter, votttragender Hoch­stamm für sich beansprucht, können sechzehn Buschbäume stehen. Die schwachwüchsigen Obstsorten eignen sich für die Anzucht als Buschobft ganz besonders. An Buschbäumen gibt es nicht viel zu schneiden. Der Boden un­ter den Bäumen ist offen zu halten, es dür­fen keine Unterkulturen betrieben, noch bart Gras und Unkraut darunter geduldet werden.

Massen beschlagnahm« von Ei­ern. Die Wuchertzolizer in Mühlhausen tn Thüringen hatte vor einem Monat 40 000 (her beschlagnahmt, woraus der Preis aus 86 Ps yirüd» gegangen war. Tie Grosthänld.er leiteten nun tn den letzten Wochen, um die Wucherpvlizer zu um* gehen, ihre Eier nicht mehr über Mühllvusen, son­dern über Treffurt. Aber auch hier sind letzt auf Veranlassung ber Mühlhauser Wuckserpolrzet S5 000 Eier beschlaVwhnn Wochen.

Trockenheit und Viehbestand Wegen ber immer noch andauernden Trocken­heit ist daS Grünfutter sehr knapp. Wie aus Mainz gemeldet wird, müssen viele liai btüirte in der dortigen Gegei d fb.cn DteIHestand ver­mindern, wodurch natürlich daS Ochsen- unb Rind­fleisch billiger zu haben ist als vor einigen Wochen. Während man nun aber aus der einen Seite Tiere abschasst, leat man anderseits jetzt so viel Ferkel zur Mast em, Wie dies selbst tn Vorkttegchahren nicht der Fall war. Kein Wunder, daß daher fünf­wöchige Ferkel mir 200 bis 225 Matt bezahlt wer­den. Kenner der Verhältnisse belxtiüxtcn, datz bei der Übergroßen Zahl der Aum Fettmachen ein­gelegten Ferkel mit billigen Mastschvevien <m 2 vächerbst zu rechnen ist.

sk. Schotten, 28. April. Die Regie­rung beabsichtigt, in Schotten im nächsten Jahre eine Forstschule zu errichten. Aus­gedehnte Waldungen, das Vorhandensein einer Realschule und landwirtschaftlichen Winter­schule begünstigen diesen Plan.

mc. F r a n r f u r t a. M., 1. Mai. Ter Verein süddeutscher Mehkbäi d er bat emstimmrg den Be­schluß gesoßt, die sofortige Aushebung ber Getreidezwangsbewirrfchaftung zu fordern.

<terid>tffaaL

[i «Marburg, 30. Avni Am 17. August v. Q. kam e» in Ziegenhain pi Demon­strationen und Ausschreitungen zwecks Herabsetzung ber 5ebrn»mitteLprriie. Die Äenge zog schließlich nach Treysa, wo ein Beamter belästigt wurde Gestern hatten sich deshalb eiroa ein Tuyend Angeklagte vor der diesigen Straf» kaimner wegen Land sriedenSbruchS zu ver­antworten. Die Berhandtung endete mit der Ver­urteilung von zwei Angeklagten zu je 4 Monaten und einem Angeklagten zu 6 Wochen Gefängnis. Die anderen erzielten Freisprechung.

fiocbfdiultKt dir lebten.

Neue Ordinarien.

Hk. Marburg, 3u. Apnl. Wie imr ter*n, smd zu ordentlichen PiVsessoven an der Univer­sität Marburg ernannt worden: der md .Hono­rarprofessor für gerichtliche Medizin, Mrrixir*i Gckh. Med-Rat Dr. Heinrich Hildebrand, bet a. o Professor der Phnsiologie wch Abtcüuugs- ix>rHd)cr am physiologischen Institut Dr. Frucht) Kutscher, der a. o. Professor der tiotantr Lx Mar Nordhaus en, bte a. o. Professoren in der medizinischen Fakultät Tr. Oskar Wagen er, Direktor der Poliklinik für Obren-, Nasen- unb Halskrankhciten, Tr. Eduard Müller, Direktor ber mebij. Poliklinik und Dr. Hans Serbel, Direktor des Zahnarztliä^n Instituts.

P Mardnry, 30 April. An der hiesigen Universität habilitiert sich morgen Dr. ing. H. Dieterle mit einer Antrittsvorlesung über Chemismus und Technologie".

TCircbc ttttö Scbitk.

Lernmfttclfreihest.

fp. Frankfurt a. 1. Asai. Der Sludt- rat bewilligte gegen die stimmen der bürger­lichen Bereinigung 150000 Mark zur Entführung der unbeschränkten Lern m ittcl s rei­he iran ben hiesigen Volksschulen. Nur Religionsbücher müssen dir 5knider aus eigenen Mitteln beschaffen.

Ter Evangelifche ffirche nge- sangverein für Hessen hielt am vorletzten Sonntag fein 37. Jahresfest in Alzey ab. Von nah und fern auch anS Ober he ff en waren die Vertreter der anaeschlossenen Vereine und viele Hunderte ans bet Um.wg^nd nach Alzey getont men und bekundeten, daß die wahrend des ffrtegrs naturgemäß zurückgegangene Pflege des kunftmäßi^en ffirchmaesanges in der letzten Zeit wieder erkreulicherweise eine ganz erheblich? Äuf- wärtsbewegung zeigt. In dem FestgotteSdicnst wirkten 15 De reine mit über 600 Sängern und Sängerinnen mit. Ter Schriftführer, Reallehrer Weide, berichtete über den derzeitigen Stand deS Landesvererns. Tmiach zählt Siarfcnburg 90 Ver­eine mit 8 Lhorschulen, Rhemhessen 52 Vereine mit 2 Chor schulen und Oberhessen 44 Ver­eine mit 1 Chor schule, Msaminm 186 Vereine mit 11 Chors chulen.

6 Lick, 30 April. Am Himmelfahrtstage fin­det im Wattdistrikte Meilbach roiebtr nach allem 'Brauche der in der ganzen Umgebung bei i<bte Gottesdienst im Freien statt: am dritten Dsingsttage ist mit der Jesusseier des RettungS- yauses in Kloster Arnsburg auch em Wald­gottesdienst verbunden.

tt. Tret- a. L., 1. Mai. Der heutige ©onrp tag war für unsere Gemeinde ein M i s s i o n s s o n n t a g. Sowohl im VormitlagSgottesdienst wie auch nachmittags predigte Missionar Walther- Beuern. Er schildette die große Not der Heidenwelt in ergreifenden Worten und forderte zur reich­lichen Unttrstützung der Mission auf. Nachmittags erzählte er von ferner sjächrigen ffriegdgefangen/* schast in Marokko und Frankreich

# Düdelsheim, 1. Mai Der Kir ch e n- bau geht seiner Vollendung entgegen, so daß die Einweihung im Lause des Sommers oder Herbst erwlgen kann. Die SDrgeßxrufabnT llorsler und Nicolaus in Lich liefert das Orgelwerk.

# Lindheim, 1. Mai. Der früher an der hiesigen Volksschule tätige Lehrer Clarius zu Langen kann aui eine fünfzigjährige ersprießliche Tätigkeit im Dienste der Schule -urückbiicken. Etwa 30 Jahre wirkt er schon an der Volksschule zu Langen.

* Schotte». 30 LpeA Äum »Aaäfc* an die ädrige Jubelleier der Resorrnatton bt Jahre 1817 mrmert die ,41 u t b e r 11 n be~. die links der Straße BurkoardS-ffäulsto» «uf der Grenze der Äemarkungetl Burkhard- unb ffxiuiü»* stedt Der Gedanke, sie zu ptLanden, wurde durchs daS Resormationöfstbiläum un Javre 1817 art» geregt und der Baum wadrschcmli-v im Jahre 1818 von dem bamaligcu Biarra fflectrrgcr |u BurS- dards gepftanzl Im Jahre 18L8 während der Reparatirr der Burkhardser ffirche wurde untre dieser Linde medrmal. (^waeSdienst für die be&ei fftrebipidgemrinben gehalten.

Turnen, Spiel unb Sport.

Tennissport Zwei der heften Plätze auf der Liebigshölie hat (ich örr G S. E. 1900 f« feine Spieler gesichert. Unter Aufficht bdmer Spider soll hier geübt werden, um sich einem Spart zu widmen, der an fförver unb Geist gleich höbeÄiijürbmtnnfn stellt, wie kein zwefter Sport»« rnteressenten, besonders btc Vüigcbörigen der Ten* nUabtrilung dcS G. S. tt. 1900, seien auf die An­zeige, über die nwrgen abend im oberen Saale deS UniversitätSkaffeeS, Plocki'trase 3, fhittiuite»* den Bersamnrlung ber TenniSadtetltmg aufmei* fam gemadjt.

Aunst und Wissenschaft.

Die ausländifchen Zeitschriften in den deutschen Bibliotheken.

Tas Auskunstsburemi ber deutschen Dibsios theken bat soeben mit« dem TitelGesamt- verseichniS der ausländischen ZeitB schriften" ein Verzeichnis der von bet deut­schen Bidliotbeken noch gehalten« auSlänbischrn. Zeitschriften nach dem Stand vorn 1. Teymott 1920 he i auSgegeben. Es l-atte sich an nrarr al> 1200 Bibliotln'ken gelpünbt, von denen aber nur noch 367 ausländisch- Zeitschriften lwlten. Xnw rcicliüen au-gestalt et sind mit ausländischen Zeit­schriften die beiden grossen StaMsbibliotheken 6t Bettin unb München, jene mit 566, biefe mit 543, eS schließen sich an: Pie T«M'che Bücherei m Leipzig mit 443, da« Patentamt in Beilln mit 276, das Institut für «eeverftbr und Weltwitt- fchafl cm der Universität lliel 238, die Uni- versitatsbibliothek Gießen mit 229, ba5 Sta­tistische ReichSoant in Beilin mit 226, daS Ibero- Omerikanisclie Institut m Hamburg mit 223, die ScikfenbergiidK- Mbliotltzck in Frankfurt a. M nrü 213 Zeitschriften usw. Jn^esamt werden die 3394 Zeitlchriften durch das Verzeichnis m 8010 ÜrentVarcii nachgewirsen, von denen 4125 auf die flneutlidm Bibliotheken entfalle,

3394 au^äubiidx Zeitschriften, das scheint ajif den ersten Wick eine große Zahl zil sein. In­dessen bei näherer Tnrchsicht tmb besonders bei einem Vergleich mit dem 1914 erfdjmencn Ge- famlzeitschriftenverzeichnis erweist hd) das neue VerzeidmiS, wie eS m der ®onr?e heißt, doch als ein erschreckendes Dokument der trostlosen Verarmung, ber un sere öffentliche« Bibliotheken auf dem Gebiete ber auSländis chen Literatur anheinrgesall« sind." ES fehlen noch fast 4000 ausländische Zeit­schriften, die wir vor dem Kriege hielten, von denen ber größte Teil von hol^m wifsenfchaftlichar Wett ist. DaS AuSkunftSbureoer legt eS daher allen, die noch in ber Lage find, anSläitzbifche Zeit- fchciften M kmffen, dringend ans Herz, wenn irgend möglich, nur «lche Zeitschriften vt bestellen, bte noch nicht m dem neuen Berreichnis vertreten ftnb, damit unser Bestand an ausländischen Zeitschrift« soweit cffS nur irgend möglid?, Dem ber Vvv- trvgSzeit nahe kommt. DaS GefomkverzeichutS bet ausländischen Zeitschriften ist vom 'lluSkunftS- burcau der deutschen Bibliotheken, Berlin NA. 7. Unter den Linden 38, zu beziehen.

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mc. Frankfurt a. M, 1. Mai. eff Schauspieler Heinrich George vmn hro, [igen Schauspielhaus, der ohne Urlaub in Tarrn- flabi in Unruh'sPriirz Louis Ferdinand" bi* Hauptrolle spielte, obwohl er hier gebraucht wurde, ist in der gestrigen Sitzung des^'ensche.d^ gerichteS für koittraktbrüchig erklärt worden. Er kann aifo vorerst nkfr nrehr auftreie*. Qcr bat an das Oberschiedsgericht in Berlm Berufung etn- aelegt. Bom Landgericht wurde er wegen seine» ffontroftlwucheSzu 3600 Matt GeULttat, zahlbar an d e Neue Thoater-Akttengesellschaft tn Frank- ftoft, verurteilt.

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