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Der vergarbeiterstrell in England.

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Die Polarretse Lustspiel von Alexander Zinn. Gießen, bat 1. «April IWI.

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Gießen, den 2. April 1921.

Der Himmel im April.

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Anforderungslisten in Höhe von 7,3 Mark machte. EndgiUtig bestellt ReparationSLnnnrissron bischer mir

London, 2. April. MTB.) Die Berg arbeitet stellen in allen Bergwerken die 9Trbei

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ro gut tote roHfrinmcn ein. Etwa 1 Million Bergarbeiter vermehrt ietzt daS Heer der Arbeitslosen. Ciie Anzahl ro > Purnp- und Maschinenarbetdetn blieb an der Arbeit, um daS Ersaufen einiger Bergwerfe zu verlchrdern. In Rogienmgskreüen herrscht eine optimistische Stimmung, tu man glaubt, daß der Streck nicht lange dauern wird.

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von 0,25 Milliarden Mark. Auch bet Bau­stoffen ist die französische Regierung mit ihren Anforderungen ungemein hinter den deutschen LieferungsaämÄ>oten zurückgeblieben. ES wurden angeboten: ßrment für Schachtbauten im Werte von 7,2 Millionen Mark, angefordert wurde im Werte vom 1,4 Millionen Mark, Toerdachpappe angeboten im Werte von 5,2 Millionen Mark, angefvrdert im Werte van 5,2 Millionen Mark, TvpvelfaKtzivgel angeboten im Werte von 16,8 Millionen Mark, angefordert hn Werte von 14,9 Millionen Mark, Fensterglas angeboten hn Werte von 200 Millionen Mark, amgeforbert nichts. Un­zutreffend ist die Behauptung, daß Deutschland unannehmbare Preise für Gutschrift auf Re­parationsfen t>o berfttnatc. Dke deutschen Angebote hielten sich stets erheblich unter dem deutschen Außenhandelspreis. Bet Holz forderte die Re- parationSfemmissivn Lieferungen zu Preisen, die weit unter den Inlandspreisen liegen. Trotzdem erklärte sich die deutsche Regierung zu dem Ver­such bereit, durch allgemeine Ausschreibungen Holz zu den von der Reparationsfemmission festgesetzten niedrigen Preisen zu erhalten.

In Eislebern wird eine Hilfsaktion für Als­leben vorbereitet.

Essen, 1. April. (Wolff.) Auf Schacht5 der Zeche Rheinpreußen erbrachen und plünderten die Kommunisten Ma­gazine. Große Mengen Dynamit wurden aus der Grube geholt. Als die Besätzungstruppen mittags einrückten, um die Kommunisten zu vertreiben, wurde von letzteren ein Kamin der Kokerei in die Luft gesprengt. Es wur- bert Schüsse gewechselt, wobei ein Mann ge­tötet, drei ober vier verwundet wurden. So­bald die Besatzungstruppen abrückten, be­setzten die Kommunisten die Schachtanlagen von neuem.

Köln, 1. April. (Wolff.) Gestern abend wurden von der Kölner Polizei fünf hie­sige Kommunisten fest genommen, in deren Besitz gefährliche Sprengstoffe vor­gefunden wurden, die anscheinend zu einem Anschläge bestimmt waren. Heute wurden die Verhafteten dem Untersuchungsrichter vorge­führt. $e nach dem Ausfall der Untersuchung wird bie Sache dem britischen Kriegsgericht übergeben werden, wenn es sich um Zuwider­handlungen gegen die in Frage kommenden Bestimmungen der interalliierten Kommission handelt.

rotrrten mtt; starrer jne. Mern-Vmdm m die Weihrede Tie hoben Landwirte Cm S ckmeiderHörnsheim und Fritz HenovoGnia. heim sind zu Mitgliedern der &ntbn>ut>cbah*r. mer W e tzlar ernannt moeben Ter ffteüiei b» die von der Landwirtschaftskammer grfortcit C Höhung des Zuschusses für LandnnrtfLatüitzr Wtnterschule von 3000 auf 5000 Mark gwr * Stimmen der USPD genehmigt 3* fh> w-llstadt haben Einbrecher einem Lmckm- daS Schlachtschwein gefbobien. Am '.lhrnk wtta vergifteten sie den wertvollen Schäferhund h Arbeiter auS Heddernheim ist als oer iS ttitri'

emS modern bis zu dem Augenbcik, m.' bat; von den alten Paaren eins bei an Eifersüchfeleien fM) rttotfrmt und <i® ba3 nach letzter GefichSoernnrrung den Resignation findet. Die treibende <hnrt wirrt und entwirrt, ist eine lebenSkluge. Frau, der bpari tue rector in allen WWF Fällen ein im )unggcsellentum rinyw köstlicher ftbchfischer Pastor, der auch den WVJ der Ehe mit einer Polarreise findet, Dtm bee Stück seinen Warnen herleitet - ,

Gespielt wurde, unter Leitung von C47ar g el. mit jo guter Laune, daß tüs Pufetkue » vielfache Lachsalven bei offener Szene ba*m tat Feige l selbst verkörperte mu*< . MarrkS da» nach einer lefiten ©efinx.**®*^ deS männlichen Partner- großel^nlich KfW1 Ehepaar. Tie verliebten Strc^b w*® Karl Jahnke und Karla Keller g<5<*TjL bei besonders Herrn JuhrfeS köstlicher zweiten Aufzuge her vor gehoben sein möoe y K inneren Paare wurden von Cläre t ö r L ® Koop, Georg £) ebin g und SMbemtr tu L deS mit twffenbrr Lharakteristik borgest^ lebenSeriahrene Frau Dr. Gerich 'and.» Rubner eine sehr geeignete fcertrtfcwb der humorvolle sächnuhe Pastor in theiser. Luise Ra mmel stellte eine wo*** PensionSwirtin.

Tas anmutige Stärkchen wird noch o>

. ri Snmdir l dem 1 n* »eichöw< C.Lriutfrait L; dieser werde ***% diese

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Vie wie-eraiifbaufrage in zrankreich.

Berl in, 1. April. (Wolfs.) Zur Rede Loucheurs am 30. März wird von zuständiger Seite mitgeteilt: Es ist richtig, daß die französische Regiermrg durch Louchcur bereits Ende Juli 1919 bte sofortige Lieferung von Baumate­rialien (Fensterglas, 30 Millionen Ziegelsteinen, 50 Millionen Dachyiegeln, 30000 Tonnen Ze­ment und Kalk) verlangt». Trotz der damit oer- frirnbenen Gefährdung des Jnlandsbedarses erklärte sich die deutsche Regierung zur Lirserung bereit und bat um Mitteilung, an welche Stel­len die Tfei'cnmgtn erfolgen sollten. Erne Ant­wort aus dieses Angebot ist nie erfolgt. Wie Louchcur zu der Feststellung gelangt ist, daß Frank­reich für 5 Milliarden Mark Sacht ieferungrn an­gefordert, Teutschlmid al<er nur für 4 Milliarden Mark geliefert habe, läßt sich bei dem Fehlen näherer Angaben nicht nachprüien. Tatlache ist, daß bis Ende Februar 1921 bie beutfd;e Aufhau­vertretung in Paris der Reparationskommisston Angebote aus die von der Entente überreichten

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In diesem Monat macht die Zunahme deS Tages noch immer gewaltige Fortschritte 1 Stunde 54 Min.), wenn sie auch die Tageszunahme des vorangegangenen Monats (2 Stilnden 4 Min.) nicht erreicht. Am 20. April nachm. 5 Uhr tritt die Sonne in daS Zeichen beß Stiers; bas TageSgestirn geht an biesem Tage 4 Uhr 55 Min. auf, 7 Uhr

einer Entscheidung bes ReichSgerichtzs braucht für Fehler in einer Anzeige, welche tnfolge unleierftrt?

ober undeutlich geschriebenen Manuskriptes

verein ein Denkmal errichten, für bat er 2!i0) Mark gesammelt hat. DaS Kreisöauamt würbe mit der Ausführung betraut; bie öinrfr- una ist für ben Herbst vorgesehen. Die eri, Schwalben trafen in diesen lagen in fieabe* ein. Der Landwrrt öfhiet ibnen gern de Ifr eines Stalles, um ihnen ein schützende« ur den Sommer Ai gewähren Am CIk» ornttag wurde in Laubach eine Ortsgrum beß Weltbundes für Sammel w^e.i «ö bildende Korrewondmz gegründet. Tie Ct*rtrirui| für Deutschlands bie zuammen mit Irr «Steilung der Gießener Wefe anwefenh nwr, er­nannte Herr Ad. Fischer tn Lembach tum w- läufigen Bvrstand In Hirzenhain eine gentaruppe des B. H. E. unter 9fl6net

von Albert Haustein gegründet. In t) r ter­be rg fauO am Karfreitag ein liturgischerofl* bienst stall, bet dem der Kirchen^ns«.-rgverem « ersten Male vor der Ceftmtlkbfeit sang fair* dem wirkten Lehrer skSblee Kapellmri v <*- mann, Apochelri Ott, Fräulein Anna de be! an- eine größere Anzahl hiesiger und <niitorirtwa Schüler mit. Die dankbare Gemeinde r6mh* dem Kirüiengesangverein 155 Mark Äo.'l'f't flm 2. Feiertag wurden 22 Äwfirmanben ewnar.f. bie Kollekte für baß bcfiifdr Arüwfedm r<#b hierbei 400 Mark.Die elektrischen Lichtanlage in Bergheim und Ufr n bo r n sind meuntN beendet und bereit- in Betrieb genommen.

Hessen-Nassau.

Waldtzrände.

fpd. Bad Ems, 1. April. Durch Unvorsichtigkeit von Ausflüglern, die :tti delhochwald ein ^euer anaezündet barten,«w. stand in den Waldungen beim nahen Fach^ ein größerer Waldbrand, der jedoch hZ isoliert werden konnte.

fpd. Gelnhausen, 1. 9Q?ril. Aus biß. her unbekannten Gründen brach im Gfemembe- wald von AltenmiUlau ein größerer 9a\ t. brand aus. Dem rasenden Feuer, das bet dem heftigen Winde sich leicht zu einemerpV brande hätte entwickeln können, fielen t5wi zwei bis drei Hektar zum Opfer. Den ic- kräftigen und angestrengten Bemühnnpen Einwohnerschaft gelang endlich, das ^tr einzudämmen.

** Kur^e Nachrichten aus Hesse, und den Na ckbar sta at en. 2et tumNtai in Allendorf an der Lahn hat -u Oftm rw Ehrentafel für feixe im Weltkrieg gefallenen ü :.

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daß Anzeigen, welche man einer Zeitung za- lenbet, deutlich geschrieben fein müssen.

ab und geben bie Kraft zum Betrieb der eht. gebauten Turbinen ab. Es hcnwelt ftch um ein Millionenprojekt, bei bem

5 Min. unter. Am 8. Älpril 10 Uhr vorm. haben wir Neunwnd, am 15. April 11 Uhr vormittags erstes Viertel, am 22. April 9 Uhr vormittags Vollmond, am 30. Achlll 5 Uhr morgens letztes Viertel. Von den Pla- netenerscheimingen ist zu bemerken: Merkur bleibt unsichtbar. Venus kommt gegen Ende des Monats in bie untere Konjunktion zur Sonne und wird Morgenstern. Mars ist am Ende des Monats nur noch kaum »/.Stunde lang beß Abenbs im Nordwesten zu sehen. Jupiter fängt in der zweiten Hälfte des Monats an, vor Tagesanbruch unteren gehen, so daß er am Enbe nur noch 6Vi ötunben lang sichtbar ist. Saturn bleibt auch währeiw dieses Monats die ganze Nacht hindurch sichtbar.

Veranstaltungen.

Samstag: Cafs Leib, 71/» Uhc, Kon­zert. Lonnstraße 2, 81/* Uhr, Vortrag der Baptistengemeinde. Lichtspielhaus, wie gestern. Lichtspiele, Seltersweg,Nir- vana", 2. Teil.

Varietee. Lonystraße 2, 81/* Uhr, Vortrag der Baptistengemeinde. Lichtfpieltheater, wie Samstag.

** Amtliche Nachrichten. Infolge Arbeitsüberhäufung sind der Präsident und die Mitglieder des Landesamtes für das Bil­dungswesen sowie der Abteilung für Sck)ul- angelegenheiten vorerst nur an den vorgesehe­nen Zprechtagen lMittwoch uno Samstag vormittag) zu sprechen.

** Fe st genommene Diebe. Der hiesigen Polizei ist es nunmehr gelungen, Oie Diebe, öie vor einiger Zeit durch einen Ein­bruch soiebstahl das Bootshaus der Gießener Rudergesellschaft 1877 heimsuchten, festzu- nehmen. Als Täter kommen zwei Personen aus ft ag en in Frage, die sich vorübergehend in hiesiger Stadt aufhielten und in deren Be­sitz noch ein Teil der gestohlenen Sachen vor­gefunden wurde. Ferner wurde vor einigen Tagen hier eine Person fest genommen, die mit einem Komplizen, der sich aber recht- zeitig in Sicherheit gebracht hat, zwei Fahr- räber gestohlen hat. Gestern wurde ein junger Mensch hier mit einem Fahrrad anaehalten, das er sich in Marburg erschwindelt hatte. Er wurde dem Gericht zugeführt.

** Kleine Mitteilungen. Der heutige Anzeigenteil enthält eine wichtige Verein­barung -wischen dem Hausbesitzer- Verein und dem Mieterverein, wonach die Grundmietc 81/» Pro-. Verzinsung von dem Wert des Gebäudes ergeben soll. Die Waren- ausgabetabelle des LebenSmittel- a mte S für bie Woche vom 4. bis 10. April ist ebenfalls im heutigen Anzeigenteil veröffentlicht. Die neuen Kohlenkarten für Haus­haltungen sind in den letzten Tagen auSge- geben worden, und bie Kontrollabschnitte müssen bis spätestens 9. April bei der Kohlenhandlung ober Bezugsoereinigung abgegeben werden. Die Kohlcnlartcn für Einzelpersonen werden spater auSgcgebtn. Brennholz wird jetzt in be­liebigen Mengen vom Layer An den Bahnhöfen abgegeben; die Bezugsscheine hierzu werden (aut Anzeigenteil im Brennswsfamt ausgegeben.Der Stenrgraphenverein GabelSberger und Damen­verein, sowie die Stenographengesellschaft Gabels­berger und Tamenabtcihmg beainnen beide am Montag einen Anfänger le brgang in GabelSberger Stenographie: nähe e> wurde bereits im Anzeigenteil veröffentlicht. Die Direktion des Gießener Pädagogiums teilt im Anzeigenteil mit, daß Anmeldungen für das neue Schuljahr noch bis zum 7. April ent* gegenaenommen werden. Die Sprech­stunde der Fürforaeschwester findet vom Montag den 4. April 1921 ab im alten Stadt­haus, Gartenstraße 2. 1. Obergeschoß, Zimmer Nr. 14, statt. Die Zeiten bleiben unverändert (Montag und Donnerstag von 67 Uhr nachm.). Das Fest der silbernen Hochzeit feiern am Montag den 4. b. M. Franz Ganß unb Frau Elisabeth geb. Rinn, Bleichstraße 40, sowie Kaufmann Heinrich Aubel und Ehefrau.

Bismarck-Abend. Im Mittelpunkt der Gedenkfeier von Bismarcks Geburtstag, bie die Deutschnationale Volkspartei am letz­ten Donnerstag veranstaltete unb bie einen sehr eindrucksvollen Verlauf nahm, stand, wie man uns schreibt, der Vortrag von Dr. Lenz überBis­marck unb sein Werk". AxSgebend von ben Ern- heitSbesttebungen deS bcutfd)en Volkes, entwarf bet Redner in großen Zügen ein Bild von der gewal­tigen PertSnlichkeit oeS größten Staatsmannes, ben jemals bte deutsche Erde hervorbrachte. öierfünftel der Bevölkerung der ganzen Erde genügten nicht, fein Werk zu zertrümmern. Ter innere Feind mußte dazukommen, um einen Bau zu zerstören, an dem ein Bismarck zeitlebens bis ins hoho Alter hinein «eroirfi unb geschafft. So sehen wir, wie dieser schöpferische Geist schon bei seinem ersten Auftreten durch sein Eintreten für daS Recht der Krone die Ausmerisamfeit der Feinde wie der Gegner auf sich lenkt, wie König Wilhelm I. diesen energischsten Der- tretet feiner Politik zum BunbestaHSgesandten in S-t macht, wo Bismarck die Stellung Preu- chickt unb tatkräftig zu wahren weiß. MS Dcäffbent schreckt er vor dem Kvnstikt mit dem AbaeordnetenHaus nicht zurück, verliert aber bei all Viesen Kämpfen nicht ben Blick über die gesamte deutsche Politik. Fn meisterhafter Weise löst er bte deutsche Frage unb bereitet der Diplomatie Napoleons III. eine empfindliche Niederlage. Die Einigung Deutschlands und die Erneuerung der deutschen Kaiserwürde find fein ureigenstes Werk. Als Reichskanzler wirkt BiSrnarck an dem Ausbau deS Reiches weiter, unb erhebt es zur tanagebenbert Macht in der ganzen 2Bdt Eine solche überragerwe Persönlichkeit konnte neben einem Herrscher von dem stdlzen Sellrstvefühle Wilhelms II. nrcht bestehen, unb so mußte es zum Bruche kommen, dessen un­selige Folgen wir biS in unsere Tage hinein zu spüren haben unb die schließlich zu dem Nieder­gange des einst So stolzen Reiches führen mußten, xer Redner schloß feine von großer Be­geisterung getragenen Ausführungen mit den Dor­ten des Dichters R. Gen6e: Erst verspottet, bann befehdet, vielgcschmäht in allen Landen, hat et ben- noch höhnt MuteS, aufrecht stets und fest gestanden; dann gehaßt unb bann gefürchtet, bann verehrt, geliebt, bewundert: Also steht er, eine Säule, überrag mb baß Jahrhundert.

"Anzeigen deutlich schreiben! Nach

Ein witziger Kops bat dieses L'uftfxin > schrieben, beiten Hauptaufgabe eS ist, ofletlfl > vadoxe, sophistische, farfaitilcfr, srntiMenAiie ly* sinnige und resignierende Gedankenfpüter bte Ehe an ben Mann zu bringen .'rein, n» nur an ben Mann, auch an bie 7r.au. Zu Zweck werden vier Paare zu einer 01*11100 Handlung verschlungen. Zwei Paare, «

bet Münster des Aeuheen. Gratz, vertreten. Es wurde die beoerts gemeldete Reiseroute durch Oester rech mit den entsprechenden Schutzmaßnah­men Deambart

Ein Protest

deS österreichischen 92ationa(ratei.

Wien, 1. April. (WTB.s Der National- rat hielt heute eine Sitzung ab, um zu dem RestaurationSvcrfuch des Monarchen in Ungarn Stellung lu nehmen. Die Grundlage der Debatte bildete eine dringliche Anfrage der Sozialdemo­kraten, worin verlangt wird, daß die Regierung alle erforderlichen mill ärischen Vorbereitungsmaß­regeln zum Schutze der Grenze gegen Ungarn ergreife und Karl Habsburg, falls er deutsck»- öfterreikbischen Boden betreten sollte, verhaf­ten lasse. Der Bundeskanzler Mayr be­tonte die Pflicht unb die Verantwortung der Re­gierung, gegen alle Ereignisse, die die versa'sungS- mäßige StaatSform gefährden könnten, rechtzeitig und mit allen ihr zu Gebote stehenden Mitteln alle notroenbigen Vorkehrungen zu treffen. Wenn auch bie ungarische KöniySfrage gewiß in erster Linie als interne ungarische Angelegenheit an­gesehen werden muß, so habe sie doch unzweifelhaft intemattonalen Charakter. Die österreichische Re- rnerung wird allen Großmächten und Nachßolge- Itaaten mitt eilen, daß bie Restauration bes Habs­burgers in Ungarn als Bedrohung der ftiedlichen Emwicklung der österreichischen Republik ansehen würde. Sie wird von den alliierten und assoziier- ten Mächten unverzüglich baldigste Ratifizierung deS FriedensverttageS von Trianon erbitten, ins­besondere bie baldige Uebengabe deS Burgerlandes an Oesterreich verlanaen. (Lebhafte Zustimmung.'» Sie wird gleichzeitig die Herabsetzung des ungari­schen fixeres auf den im Friedensverttage enthalt toten Stand im Interesse und der Sicherheit Oesterreichs fordern. lBeifall.s Die Regierung wird alle erforderlichen Vorbereitungen und mililäri- schen Schutzmaßnahmen an unseren Grenzen gegen Ungarn treffen. Die Regierung wird alle Per­sonen, welche dem früheren Kaiser die gesetzwidrige Betretung österreichischen Bodens ermöglichten, zur gesetzlichen Verantwortung jieljen. lLebh. Beifall '»

Ter Großdeutsche Dr. Zinn Hofer er- klärte: Unter ben heurigen Verhältnissen in ganz Europa sei der vom Exkaiser unternommene Oster- auöllug nach Ungarn ein Zeichm, daß der Exkaiser selbst unb seine unverantwortlichen leichtfertigen Ratgeber vollkommen Volks fremd sein müssen. (Zu- srimmung bei ben Großdeutschen und Sozialdemo traten.) Tie Geschichte könne nicht zurückgeschraubt werden. Tie einzige vernünftige unb richtige StaatSform für unser Staatswesen ist die Repu­blik. woran wir festhalten müssen. (Lebhafter, an- ballenbcr Beifall.) I

Die Maßnahmen der Schweiz.

Bern, 2. April. (WTB.) Der ungarische Geschäftsträger in Bern hat, wie gemelbet, ein Gesuch an ben Bundesrat gerichtet, oem Exkaiser Karl die Medereinreise in die Schweiz zu ge­statten. Der BundeSrat bat in seiner gestrigen Sitzung tzu dem Begechren Stellung genommen und chch in dem Sinne ausgesprochen, daß dem früheren Monarchen provisorisch der Aufenthalt bewilligt wird. Ties« wird sich jedoch nicht nur wie früh« verpflichten müssen, sich jed« poli­tischen Betätigung yi enthalten, sondern wirb, wie semerzell König Konstantin von Griechenland, das formelle Versprechen abgeben müssen, die Schweiz unter keinen Umstünden zu verlassen, ohne vorher den BundeSrat von ein« biesbepüglicyen .Absicht in Kenntnis zn setzen. Ob bet Exkaiser ein« Syntemimmg unterworfen werden wird, ist noch nicht bestimmt. Auch ist üb« [einen künftigen Aufenthaltsort noch feine Entscheidung getroffen worben Möglicherweise wird er nicht mehr nach ^PvangrnS lirrikflfebrcn können. Hervorzuheben ist, daß die erneute Erlaubnis zum Aufenthalt nur -proollorifch ist unb m erster Linie mit Rücksicht aus boS Gesuch bet ungarischen Regierung gegeben worben ist.

Vie Unterdrückung der Aufruhr;.

Berlin, 1. April. (Wolff. Amtlich.) Der Obermaschinist Wilhelm Sylt ist hezite nacht in bet EharitS feiner Schußverletzung erlegen. Die in einigen Blättern wiedergege- denen Behauptungen, daß Sylt keinen Flucht­versuch gemacht habe, widersprechen den er­mittelten Tatsachen.

Berlin, 1. April. (Wolff.) In Mittel­deutschland ist eine weitere Beruhigung eingetreten. Die Unternehmung gegen Wiehe führte zu vollem Erßolge. ES wurde dort eine Hundertschaft der Polizei zurückgelas- fen, die .Streifen in bie Umgegend unter­nimmt. Nach völliger Unterdrückung beß Auf­standes wirb eine Umgruppierung unb Ver­mehrung der Poltzeikräfte in der Provinz Sachsen vor sich gehen, da die rapid ange- wachsene Arbeiterzahl in keinem Verhältnis steht zu den bisher dort stativnierten, Pollzeiorganen.

Magdeburg,1. April. (Wolfs.) 11 Uhr vormittags: Die Meldestelle beim Oberpräsi­denten meldet: Die Lage bessert sich

Sonntag: Stadttheater, 3 Ubr (ge­schlossene Vorstellung),Der ersten Siebe gol­dene Zeit": 7 Uhr,Wenn Liebe erwachs. Volkshochschule, 2 Ubr, Spaziergang ins Lahntal. .Hotel Kobel, 3 Uhr, Versamnv» Caf6 Leib, 7Vt Uhr, Kow-

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Eine grohe Talsperre hn Kreise BrSingen geplant. 1

Lißberg, 2. April. Zur Entlastung der elektrischen Ueberlarrdzentrale soll nun endlich der schon vor einigen Jahren auSge­arbeitete Plan einer Talsperre in An- griff genommen werden. Nach ben vor liegen- den Plänen soll das Wasser der Nidder zum erstenmal in der Nahe deS Bahnhofs Hirzenhain durch eine große Sperrmauer ge­staut werden. ES wird dann in einem langen Kanal bis oberhalb der RingShausenschen Mühle bei Lißbera geführt und trifft hier mit dem Kanal zusammen, ber von Schwickartshausen her kommend das Wasser der HillerSbach mit sich führt, ©ewe Wasser stürzen dann in mächtigem Gefälles

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ganz wesentlich. 2luS oem RegierungS- bezirk Magdeburg liegen keine beunruhigende Nachrichten vor. AuS dem Regierungsbezirk Merseburg wird gemeldet, daß die Streifen, die um EiSleben und im Unstrutbtol auS- geführt wurden, ohne jeden Verlust für die Schuhstvlizei ungefähr 150 Ofesanoene, zwei Maschinengewehre und ungefähr 80 Gewehre einbrachten. Die Aktion geht weiter vor­an. Die Bande, welche gestern in Naun­dorf, Loebejuen, Könnern, sowie in Wettin auftrat, wurde von der Schutzpolizei Halle auf Autos verfolgt. Infolge der Absperrung der anhaltisch-preubischen Grenze koimte sie sich nach Anlmlt nicht zurückziehen und wird jetzt innerhalb der Provinz Sachsen weiter verfolgt. $n Sangerhausen Ei-leben, Mans­feld, Hetf edt und Bitterfeld herrscht Ruhe In den Kreis Liebenwerda rückte die Reichs­wehr ein und bie Aktion gegen die kommu­nistischen Elemente ist im vollen Ysange.

Giöleben, 1. April. (Wolff.) Das Eisleber Tageblatt' meldet: InA1 sleben (Kreis Eisleben) sind neue Unruhen aus- gebrochen. IS EiSleben verlautet, daß dort das LandratSamt in die Luft gesprengt wor-

bon »en kom- lung der 168er. Eaf6 Leib, 7''. Ühr,' munisttschen Banden erschossen worden sein.lzert. Holcl Einhorn, 8 Uhr', The.

Handlung verschliomen. Zwei P< erst finden, zwei Paare, Vie sich drohen. Don ben jungen Paaren en

Di al« toaaei Weinstube