Einzelbild herunterladen

Samstag, 2. April 192t

Erstes Blatt

m 76

M. Jahrgang

lerel ReichS-

h*T*err Wbcr

Mächten

nteljr in einem friege . . .

-"Zs

<2

Ich bebt die Äigetx. über die politifche Cfli'in dessen >u fradxn. Tas in notsmbit in Rücksübe an» die tonimer2>m Landl o^Äoahten Es war vielleicht gant mit. daß die Dahlen bi# jum November bnwnüg-idiooen warben, denn ich bin überze»-n. die 3cü crbrit-l vfcr nn S^Ter Wet gab bann nnzn Stüxfblif über bv Tätigtet ver Partei .m bcmfdxm Landtaa Er mnnrrte an bie 'Zbkbnung der BericmuT"». 6er 3trjerx>o!itif uns.,

fjrWMI1*

DettW5*1 partti

K *

5. Parteitag der Deutschen Dolfspartei heftens.

6t Tarmftebt, 1. tür-if 1921

Der dritte Pari ei:aa der Tain dien BoNSvarte' , «US allen Teilen d^ienS >für. iaNreich besucht, begann heute txnmtsei 10 Uhr ml einer gcchto*' < nen Sisurg br4 Landesausickufses. in der xl c b« TaTr»3rtnr_mq des LanräagcS iorycfetzt wurde, NaLmütag^ besinnen ün yi>6en Saal ber Turntalle die dgauit^i BrrbcAtangen.

Der Boriynbe "ti SatAesprr r. Tbg T in- gelbep, begrützte pichst i* i#tw vs44»-

Der Versuch oeS früheren Kaiser- Karl, den Königsthron Ungarn# nieder ein* unehmen, scheint zu mißlingen. Staatsrecht- ich ist Ungarn heute tatsächlich noch ein Kö­nigreich. Indessen, das ungarische Volk, so­weit es monarchisch gesinnt ist, sucht doch wohl einen andern Herrscher als den unmög­lichen DabSburger. Was man über den her­auf des Abenteuers der früheren Maicslät hört, verstärkt nur die Abneigung gegen den anmaßenden und imsympalhtschcn Fürsten, der die Nibelungentreue Deutschlands durch Verrat belohnt bat. Wir müssen und daran erinnern, daß Karl vor 2 Jahren, als er rnS chwetzerische Exil ging, bekundete, niemals auf seine Thronansprüche verrichten tu wol­len. Offenbar hoffte er auf französische Unterstützung.

Derr Briand hat öffentlich erklären lassen, Frankreich habe mit dem Staatsstreich nichts zu schossen Heute geht eine HavaS- mitteikung durch die Zeitungen, in der gefügt nrirb:Weit entfernt davon, die Wiederkehr Karls aus den Thron irgendwie zu beaünfü- gen, hat sich die 'Jtegicrung £wn voll und ganz wiberseltzt, wie übrigens der von ihr ausgehende Schritt von heute morgen be­weist, in dem sie dem Bvtschafterrat vor- chtug, eine Entschließung anzunehmen, die ich gegen die Wiederkehr der Habsburger auf den ungarischen Thron ausspeicht." DaS ist in der Tat _qerheben. Dieses äußere Ver­halten erklärt sich dadurch, da-, wie derDaily Telegraph" fefifteflt, nicht weniger als drei Abkommen des Ver* lindes die Wiederaufriä)1ung der Habs­burger Monarchie verbieten, nämlich 1. bie Abmachungen, die im vorigen Frühjahr zwischen Prag, Belgrad und Bukarest getrof­fen worden seien, 2. das Bündnis, das im vorigen Derbst zwilchen Prag und Belgradge­ichlossen worden sei, und 3. der Vertrag von Rapallo zwischen Italien und Süds lärmen. In einigen rechtsstehenden französischen Blättern aber, z. B .imFigaro", spiegeln sich die Stimpathien für den Habsburger und seine Absichten. Er wird den Anschluß Oesterreichs an Deutschland Verbindern, em Bollwerk ge­gen das Deutsche Reich auf ruhten helfen was konnte Derr Briand mehr wünschen! Wahrscheinlich hat Karl in diesem Sinne Füh­ler auSgestreckl. und vielleicht gelingt es ihm noch, die französische Politik offen für sich zu gewinnen wenn er die angedeuteten Bürg­schaften verstärkt. Vorläufig icixxb muß er aus Ungarn unverrichteter Sache wieder ab reisen, in die Schweiz zurück, wo man ihn widerwil lig aufnimmt. Die sogenanntekleine En­tente" hat gegen ibn mobil gemacht, und m Wien wild man ihm ganz gewiß den Tisch nicht decken. Es liegt nirgends eine Anregung ober eine Notwendigkeit vor, den DabSburger wieder mit dem Königsmantel zu bekleiden nur fein eignes, persönliches Iulerene. feine Lust an der Macht und seine Unrtne haben ihn auf den Plan treten lasten Es decht. er wolle sich keineswegs mit der ungariühen Krone begnügen, sondern daneben alle übri­gen Ansprüche seines Dauses aufrecht erhalten. Man wird dem Vahnbefangenen begreiflich macken, daß es pe-yuühcr feinem dynastischen Erbsckein ein viel wichtigeres Hausrecht der Völker gibt, das sich nicht nur auf Gerechtig­keit, sondern auch auf Vernunft und hilto-

Dori;1

verve^'-

bei ter Wnwaung auch gleichzeitig Befreiuna von moskowitischer Senmrnmg beim noch vönnen die kommunistischen Drahliul^-r I>off- nungSvvll fegen:Nur Arbettslopgkett kann unS retten" "

Nun, die produktive Einschränkung ver Arbeitslosigkeit ist ein Problem, an dessen Lösung auch die bürgerlichen Parteien mit hei Hestern Bemühen teiknehmen und teil ge­nommen haben Mit den, Radikalrezept ber Unabhängigen, dem Umsturz der kapitolisti­cken WirtfctmstSordnung, kommt man freilich nicht zu deii gewünschten Zielen, sondern zum Gegenteil! Nach der Lo^ik derFrei- teit" ist also die gegenwärtige Rcgteruny an bem fhomnrunistenputsch insofern mit- ckxuldig, als fie deii Revolutionären nicht vorher friedlich den Willen getan hat. . .

U)od><*ri<f>li<L

Der Ausruhr in Mitteldeutschlatid und tit kt Großstadtherden der kommunistischen 1lthrrrien ist so ziemlich beendet und nteber- gte: .$m Man farm dazu übergehen, aus V4V lotgangm und der Politik, die ihnen 'itf über eingeietzt hat, daS Faztt zu ziehen. 6UFLÜsse von Beamten der Reichs reg ieru ng uzH ber preutzisckZen Regierung, die an Ort uns Stelle Untrrfudmirgni an stellten, haben, litt toir gestern berichteten, den Anfang t*er gemocht Die Schchpolizei hat nicht vsMßßt; es ist ihr gefunden, des Aufruhrs

htzterss bleiben tatbereit. Der Fernstehende *«>» ohne genaue und lückenlose Kenntnis d4U Tatbestände nicht darüber urteilen, ob \NT Severing, der preußische Minister deS fWrrn, von vornherein das erforderliche Wo »en uwrrbittlulMr Entschlußkraft auf- ru hat, um dem Verbrechertum zu ?Mt> reden Soviel ist sicher: Räubern und Wte-hfriftew gegenüber, die mit dem auf «ilitzb H und in lieber ei n ftim imm g mit Mos­kau Handelnden" kommunistischen Rittertum sch ». idgpeiflich identisch waren, durfte eS k«H yaubeni unb keine Nachsicht geben. ES lato a.it unb seksswerstündlich, van Organe bw1 ei <bfl r e g i eru n g sich um die Pläne michdrücklich bekümmert haben, bett lckließlich Ixmbe(te sich'» doch um eine f« emllch auf daS ganze Reichsgebiet sich rtrfcdrnbc Ilnterwühlung aller Ordnung und 'Sdrheit Es sind ungeheuer viele Serbaf-

natrn und ttnel auf die Bedeutung des Parleitoges bm Zum 1 Voriipa»ben des Pan e> vages rvurte P«sesjor D. 6 d> t a n. |um 2. Bors Pfarrer Berg, air 3 Norf Frau Adg Brerau gr- wShtt Es te4«1f eine Reche txni Öeflrüfeung> <mfyract>en brr öte:tereLefraarc der süddeutschen Ai beitsgemdw «hast Abg Admiral Brüning- {»ans überbrachte die Grüße der Stechspattri- rthmg.

Daraus erstattete Gorer«chekretär Wittich- T a r m ft a b i den (Sefchöftstxnkhr Tie Zahl der Vereine hat sich txxi 87 auf 155 erhöht, die Mit-

«ÜH von 12 000 mr nter 6000

Fronen, die ber Ber mtnrmiNrKrr er auf 2600. '-.Unir Go cb-insi»eilen wurden in Mainz, Dffen# bad) und Gießm errichtet

RrichsttagsabH Fütanzminister Dr. Becker begann fernen xtertM-i über Reichspo 1 it, k und politische Lage nnt eurer Eä/Lderimg ber Reichspolitik feil EH Urin ber Deutschen VvlkS- partei m bte Regttrung Auch bau sich b.e grobe Menge ber Ar bei :er heute von den LmkAnufch- versuchen fern hält, vt laobt »um Teil der 2*jo# viNonsreattrung |uiuf(henben. Wir haben auch erreicht, bat letfer beuhches Volk an Innern sich wieder ^ufammeufdiriy m einer Geschlossendeu in großen Fragen Tas hat Oberfchlesien betoirfnt r brauchen aewiß nicht alles an*uerfernten, was unser Außenminister getan und nicht getan hat. Dr. SimonS ist in feinen Angeboten weil über vaS htnaus geganfltn. was nach Ansicht ber Sachver- fümbigen Teulschland tragen kann Deute sind wir «ni diesem Pin gebet loS Gegen alles Recht hat die Entente weiteres deutsches Gebiet befehl. Zwi­schen einer Kritik an dem Außenminister und der (yorberun# feiner Beseitigung heat aber noch ein OtiDolriger Scheut Wir müssen doch anerkennen, daß er fcwobl im Innern wie im Aus­land Vertrauen besitzt Dinzu kommt, daß es ihm auch an geeigneter IhttrrfrütHing

fehlte, vor allem beim Hinanzminister Eines aber ist dock injfrt erreicht worden, cme Ern# bett in ber Abwehr der äußeren Angrifie. Es bleibt ju bosten, datz diese Eindeu 11 brr Ab­wehr bestehen Hebt für die Zuürn't. Alles, was uns die Gegner juueutrn, gebt *urücf am das große Schuldbekenntnis, das in dem Ver- wfiter yertoag liegt Vir naifoi im'erc Gegner davon übrrzeugen, was auch Lloyd George schon anerkannt bat, ba 6 wir nicht allein Schuld an bem Kriege sind fSkhr richttg!), dumm auck nicht allein verurteilt )werben tonnen, tnr K^riegSschädon tu tragen Weiter sprach Redner über tnr Pveußenwahien unb ihre Folgen. Wrr fmb auch hier bereit, an ber Rem'-.ung mitzu- mrbeiiai, l»an unser Ziel auch nach ime vor bleibt, eine eöcheit iche bürgerliche Front zu bilden. Wir bringen unS gewiß m&t nach einer Kvalition mit der Sojnrldemvkratie,

aber an eine rein bürgerliche Mehrheit

ist eben nicht zu heilen. Ber brr Nieder­werfung des Aufstandes ist überall ba, wo so; laldernokratische Lbervräiidenten sind, nicht ener­gisch genug »erfobren werden, sonst wäre die Be­wegung längst endgültig unterdrückt Auf die fi- ri anstelle Lage kurz eingehend, führte bet Webner aus. imierc Berwallung sowohl in Desfen, wie im Reich, fei viel zu teuer Die an ber Spitze der Verwaltungen ftrbmben Manner sollten selbst foenanwT verwalten Die Anfänge find gemacht und es bleibt u wünfchrn, daß wirklich unb prak­tisch Sparsam keil geübt wird Dier können wir nur prast,sch brffen, wenn wir in ber Regierung m ft arbeiten Dir müssen »u einer georbnren Vud- getberatung torxmen unb Dieüadx zu einem ganz anderen Aufbau des Steuersystems

LandtagSatzg. Dingeldev:

Dir haben die Genugtuung unb Freude, zu erkehen, daß unsere (brundiätze und unsere Arbeit sich der machienden Zustimmung unb beS Ver­trauens ber Wöhler und brr deutschen Staatsbürger sich erfreuen, liniere Partei ist zu vielen Millumen angkioachscn. In dem. waS man nationale (r r $ ie b un g nennt haben wir im letzten Fahre doch viel erreicht. Eine Stärkung des Teutfch- bewußtieinZ ist unocrfmnbar Tie Einheitsfront trom Arbeiter biS zum Grafen Destarv in ber Ab­wehr der Gm.nifangrtre bebrütet nationale Barle von nicht zu uni en djaynber Größe Tiete nationale Arbeit ist tm wesentlichen innere Aufgabe gewesen unb wird es bleiben c\c scheibet uns von links, scheibet unS von dem Schwaärnui ber Paziststen, aber auch von bem bottynni des AesthetrkevS, ber da glaubt, baß das veil nur von fremdländischer Kunst herfommen kann Bir wollen, daß in solcher Leit nationaler Rvl das Unheil tenfr^io- nrtlrr Kämpfe von uns fminrDcltei wirb unb ver­kennen nickt, ba® religiöse Erztttpwg unterer Fu­gend beute nötiger ist. wie ie. Denn das Zentrum rrlarmt bat. baß b« iittliche Gesundung unseres Volkes allein uns retten kann, mutz es rlnmen, wobrn es sich iu orieeiicrai hat unb muß ertemei. wie 2?;'bettel bic Politik eineS EtHdetgers auch m dieser Be^ichung war. ixerin fällt auch der Kampf gegen daS Preußen Bismarcks, den bx 3-Hiilbmrtraru führt wollen tenym für dieses Preußen ter Pflichterfüllung, ber Unter- errbrnrng. der tiFHtbex Lebensführung Vrarv Ti? Löstm^ ber vreußvchvi Frage ist tmtrennbar verbundrm mit der Frage der Emde deS Reiches Part erkämpfe aus kemllch« (Sef;dh:5tr-rfrcT müs­sen tmR leben werden.

gehender verweilte ber Redner bei bem Verb'lltnis »um Bildungs- unb Schul mini fier Tr. Strecker Man könnte hx*bi mittrti1n zufam- menarbeiten, Itemi man nicht immer Meter eifrr.- nm müßte, daß er nicht m erster Vimr Schulmann Conbem Partei rnarm ist £?zt-beite# Boa»' Em Mam» w,e Tr Strecker, der sich ui i^eaei.^tz hi Schule unb Universität gestellt bat. bar mdjt ^chulMinister bleiben (Vd* B>a v ' Bnirr te­st rach ber Redner de Beamten ewlbang Tu Partei ersterbt Brsfermip ber Emkü ilte der unteren Veamien, bie bas Ünitnunnnunum rt I ba m, 'jKieitiwig ber Bsrocktnligrma der A'ad n k er, Eleickstellmrg ber wädlichen tixunim r t p-edx-nb ber Itenaffung ustv. Beiter hetra»t» Rckner tue Regier un gsu m bilbung, teerzn den eiten Antrag ber Teutleben itelKrpartrt, die Munte- nen ;u uervtntedm, bie Befer «rmg des Minrfiers des Innern Tt Fulda, ber von ferner Parte, fallen gelassen wurde Seni Amt tonb Derr - laafte prüf ident Ultidi übernehmen. Ibib ba in nnrm Augenblick, in bem ber Derr StaalSmästbent feine Unterschrrst unter em (besetz gefetzt bat. nach bem Beamte über 65 3aber penfionieri inerben sollen, ohne Rücksicht auf ihre Leistengsfätzrgßeri (härt, hört!). Derr Ulrich ist ja freilich brr bödtfle Be­amte. den Seiner pensionieren kann (^eitrrfeit ) Daß Derr v Brentano Justiz unb 8 i - nanzen übernehmen kann, bat fidrr kein Pol ltiker für möglich gehalten, el*n- fvwenia. das; verr Raab noch Horsten unb alles mögliche mit übernimmt «Sehr richtig! Deiter- tert.) Tie kommenden -Zahlen sollen uns Ge­legenheit geben, dm Boden ; auf dem

erne andere Regierung Platz tir.bei Bvavo i

Diskussion und Entfckllikßungrn.

Ter Vorsitzende sprach allen Red-iern Dank aus und gab eine An^ihl von Enifchti ßunge« beCar. I 'fhict daun eine Aussprache.

(Fortsetzung folgt.)

Die Mission Vivlank.

London, 1. April. (Wolff.) Dte M orniny Post" meldet auS Washington über die Mtssion BivianiS, ber Zweck oer Reise BivianiS sei, die Washingtoner Re­gierung zu überreden, keinen (5o nbe r f r io- oen mit Deutschland abzuschließen Wenn eS mrolge der Forderungen der inneren Politik der amerikanischen Regierung nicht möglich sei, diesem Wunsche stattzugeben, möchte sie beim FriedenSschluß mit Deutschland ber deut­schen Regierung unzweideutig und aller Welt offenbar machen, daß die Bereinigten Staa­ten Die Alliierten nicht verlassen haben, daß fie die Anwendung der Strafmaßnadme« durch die Alliierten nicht mißbilligen unb daß Deutschland die Bereinigten Staaten nickt als seinen Verbündeten ansehen kann. Vlv'ani habe auch Auftrag, als Sondergesandter Frankreichs jeder Abänderung des Bol- kecbundver träges, bie bie Ver­einigten Staaten verlangen sollten, zu- zustimmen als Preis der amerikani- scheii Beteiligung am Frieden-vertrag von Versailles und am Völkerbund. Biviani werde deutlüh zum Ausdruck brin­gen, daß er nicht die Befugnis habe, auch für die anderen Unterzeichner des VcrttageS iu sprechen Man nimmt jedock an, daß daS, was für Frankreich und bir Vereinigten Staaten annehmbar ist, auch den andere»

vor genommen worden, unb den aMhnterdentlickK-n Oferickten, die eingesetzt \M:<3 sind, obliegt eine tiefernste Ausgabe TXe ei erst tvirb es sich »eigen, ob ber revo- I»*!täTCTi Fveiheit, bie Leben unb Gut un­fee Volkes bedroht, unendlichen Schaden lartTreurr in zahllosen Familien hervorrust, ieot ein Rest jener Ack)tung entgegengv- iitz-te-r itfrcb, die auf den Trümmern des ,dtte .PolizeistaateS", je irnch Bedarf, eine i*»j# ober rote Flaa« auf zog.

Denn toir einen Blick in bie sozialistische, a. :.Lf) in die unabhängige Presse tun, so wir H unserer Freude, daß barin bie L» des Aufruhrs keinerlei Entschulbigung füteni Es werdeii unb müssen bie s chär s- fl« Strafen verhängt werden; dies erfvr- l«er iuch alle strafrechtlichen Theorien in b« Sürbigung unserer heutigen Lage. Dir [ i her |en 1 etwas Hinaus, wo

llM rge ungestraft ©taertönt buchstäblich * : üßen zerttaten, die Eisenbahnwagen beffthdten und ^schädigten und eS der All- !theit überließen, die Kosten dafür aus- -tz^ngen x)hir mit Ekel mag man an diese wurflcfbenTen: aber bamalS ivalteten die nn^s-ütSfoziasislischen und unabhängiaen (S^itcifter nod) über dem Tun und Treiben des «tieftluftigenVolkeS" Heute hat auch füs Bibcrunlte ersaßt gegen biePolitik'' btt Straße, bie sie einstmals selbst in Szene fdem ober verteibigten. Unb die kommu- nül'Sen Hetzorgane Übernehmen heute alle bke pbrafen unb Flausen, die vormals im UnzartS" und in derFrecheit" gestanden So z B die Borfvieaelung von den ,.!Srybi", bie ben Streit herausgeforberl um bann Blukbäber unter dem Volk titttÄen zu können. Heute richtet ber ,,B o r- :S" den Vorwurf berB lut schuld»" cm )ne alleinige Adresse ber Sornmutristen, Nam er das Dort Buttlers zitiert:I^r s-At Blut, unb steht bestürzt, daß Blut rst aacki^angen."

Lbarakteristisch ist. daß berVorwärts" b*J TSerhrcdteu mifdKineitb nur darum so dGajennruisgswürbig nennt, weil eS .,au5- siLK'los" fei, werl eine Mehrheit des Volkes v-at ter Arbeiterschaft ben Putsch ablehne. £wilba5 Blatt früher auch nach derMehr- HM ctmiÄ gefragt, meint ihm daran ge- lg«n war, in demagogischer Weise unb imter Mahnung von Straften tum utten das Volk yU.. verhetzen? - Rock weit bezeichne.tdqt ?fc * wie dieFreiheit" ft£ gewandett k«t Unsere Leser kennen ihre miberc von der wir manchmal Proben llrTbabcn. (kft fdritt da» Statt über dir .lülo < taue r Sc 11ob er.b o n jerr\ amijenh Revolution diktteren wollten L-. fni auch hier im Grunde nicht mora- .sitzeBedenken, die gegen,den Pmsck gel- inot gemacht worden: außer ber Ueber- ,;<wunng von ber AuSsicktsb-sigkcit des nuf- 'Müe-s macht sich die Wut über bie 3er* internerer ber eigenen Partei qeltenb. ,,Dte 'Üriarr, die sich zum Teil bisher bimf) bte Än ber von Moskau reichlich be- isonirten Rebner haben blenben lauen, .xracex nach ben Erfahrungeti testen erkennen, ivohin ber -reg ber 28. b.nfte führt." Zur Entschuldigung man- ebte ,Verführten" macht bieFreiheit" daS Mrbeitslosenelenb" geltend, indem ifeeu. a. schreibt:Die Lösung des Ärbeits- üösttDva^lems bedeutet für bie deutsche Ar-

fügt hinzu, in dieser Frage renne vi- viani gegen eine steinerne Sand a n. Der Berichterstatter meldet nxiter, wenn es Biviani nicht gelingen werde, die ameri­kanische Beteiligung am Völkerbund zu sichern, so werde er bie Frage bes englisch- französisch-amerikamfcken Vertrages auf wer­fen. Die Mehrheit ber Senatoren wiber- setze sich jedoch einem solchen vertrag, ba er eine europäifdx Allianz beoeulen würde, b.e bet amerikanischen Trabikion enigeqm- gesetzt sei. Lwioni würde, wie ber Berichterstatter meldet, gern von Dar­bing eine Mitteilung über feine aus­wärtige Politik erhalten, es sei jebock zwei­felhaft, ob dieser Wunsch erfüllt werde

Das abenteuer bes früheren Kaifers Karl.

Budapest. 2. April WTB Tu 3t«* t,onalveriammlunq tret m-firn» zur Öe» tirredxcui ber durch bir Rückkehr des Erkö aigs o r l <nr unganfcheS ätelxe: fltfdxifairn Lage jiifcxmmCT. 3ir emr Xrtfragr über ;v Dalnmg ber Regierung gegenüber ber ftrmx-te -frn y? «-

<nr mioarckdem Boden ertä:t ^v-v.e> xr.rtbent Teleti: Tie unoarifde R gr ui ? ift fidj X*~ Vermuwoctunq vollständig lön.:.- u b K*rt ennchlofttn, jene Aktion |u Enoe zu^rn« y.e orrol« der Anweienk<u des Stonvq; nornentxg wurde Sobald de 2kum bombe! i't, wir.- ;tf Semeaxng üLer ffcntiidr Maßruck e -. ft* bolrlid) Reck-nschrft ablegm " cj öfter Vn'all.j Tie Befckllckanträge Denk rmd^Me-'' w-r r' em-, fhmmifl engntonnnen. Ti- Z-itzunz wurde ' im 5. vertagt

Wien, 2. April. ^STB. Bte basNeue Wiener Tageblatt" von untre:v*-tr*r Seit- er­fährt, wurde gestern natet-ßci in Srrt-n-' rtr rat Abkommen über die Rückfe » Er- kaifers Karl nack P^icmm s i- E-. medm-'L mit b»ent getrofien. Tre imaan'-'hc ?. :t tng war dzwtz ba. MuvvttVräjrbrateu Zdeft «vs b.'iJ*

B GietzenerAnzeiger

-WZ General-Anzeiger für Gberhe en fes-

m. 11686. Dmd ur6 Perlig: Vrühl'sche URiR.'vNch. und SteiHdeuckerek H. Lange. SchrtftieltLR-, Gefchäftrsteüe URd Drederd: SchRlstraße 7. in 'd'n