Ausgabe 
1.9.1921
 
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gefleUt.

bleibt noch zu decken

346,

348,

640.

406,

650,

378,

Schweizer granfen

Fr. » 45.70

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5,40

amilicnwvhnungen zu errichten. Diese Bauart

ft). Saarbrücken, 31. 2lug. Wegen

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97,12

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31.8.

6,80

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124,60

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= 21.75

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zus. 44 000 Ml.

16 000 Ml.

Hessen-Nassau. Mlllionentmterschlaguugea.

Fr. 125, Ü

I 23.SJ

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Sd*diHM3j6 ApcM» . Origen» frtJitt Drogerie Noll, Bahnhofstraße 51.

1453,50 1456,^0

1110,851131,15

10,28 10*32

Kreis Friedberg.

Ende des Butzbacher Streiks.

bz. Buh b ach, 31. Äug. In den Werken der hieligen Metallindustrie wurde heute g r ö tz - teateils die Arbeit wieder ausge­nommen. Heute vormittag finden nach den gestrigen Verhandlungen vor dem Schlichcungs- ausschuh in Sietzen we'tere EmigungsverHandlun­gen zwischen den Vertretern der Ärdeitgeber und

622 -

507 -

520 -

740 -

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380 -

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617- 419,60 395, 560,-

den könne.

Ein Häuschen von zirka 60 Quadratmeter Grundfläche mit zwei Zimmern und Küche im Erd- geschoh, zwei Zimmer im Dachgeschoh werde wohl für 55 000 biS 60 000 Mark herzustellen sein. Dre Kosten würden wie folgt aufgebracht werden:

Reichsdarlehen 17 000 Mk.

Sladtdarlehen H 000 Mk.

Eigene Arbeit oder eigene- Kapital 10 000 Mk.

Vermischtes.

Das Sitten eiueS SchlichtnogSansfchusses.

schäftSleitung fand vor dem hiesigen Schlich- tungSauSschuh eine Siyuna statt. Dieser ällte einen Schiedsspruch, in Dem es u. a. heißt, daß der SchlichtungSauSschuh, nachdem

monstrierte gestern nachmittag die gesamte Ar- b e i t e r s ch a f t sowie viele staatliche und städtisch« Beamte gegen den LebenSmittelwucher, gegen po­litische Morde und für die sozialistische Republik. Aach einer Versammlung auf dem Schlotzvlah bewegte sich ein Zug von vielen Tau­senden durch die Hauptstrahen der Stadt.

102,05 102,35 102,45 102,15

22.U2 22,08 21,77 21,83

124,90

369,40

316,85

85,34

667,20

KurS 31.8.

77.5C 78 20

76,-

68,75

196,- 345,-

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207,50

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239,50

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749,50

460,59 384,- 772,-

900.- 420,-

409,7: 385,- 652, - 345. 680,- 383,-

68.75

Kirchliche Nachrichten.

Israel. Äel igio ns - Gesellschaft Sabbatfeier, 3. Sept. Freitag abd. 6 40. SamStag vorm 8.00 Predigt. Tachm. 4.30. Dabdataus- yang 7.55. WochengotteSdienst: morg. 630, abds. 6.30 Uhr.

Handel.

Berlin. 31. Äug. Borsenstimmungs- bild. Am Markte der fortlaufend notierten Werte machten sich Aealisierungsbestredungen, na­mentlich bei Beginn, bemerkbar. Die Kursbewe­gung war infolgedessen ungleichmähtg. Die Rück­gänge, besonders bei Montanwerten, waren er­heblich. Buderus waren über 30, Harpener etwa 20 und Phönix über 20 Prozent niedriger. Spe- zialwerte waren dagegen zum Teil weiter höher. Thaler Eisenhütte gewannen 100 Prozent. Benz- Motoren waren auf MetnungSkäufe höher. Für Schissahrtsaktien zeigte sich weiter Intereste zu meist gebesserten Kursen. Am Einheitsmarkte herrschte wieder ein grvher Kaufandrang des Privatkonsums. Hiervon ausgehend war di« Stim­mung allgemein befestigt, zumal auch die Erwar­tung einen günstigen Einflutz ausudt, datz die heutigen Demonstrationen einen ruhigen Verlauf nehmen. Das kräftige Anziehen der Devisen­preise übte keinen besonderen Einflutz aus. Der Anlagemarkt behielt seine ruhige und feste Hal­tung.

Frankfurt a. TL, 31. Aug. Börsen- stimmungsbild. Die Spekulation legte sich auch heute wieder Zurückhaltung auf, so datz das Geschäft auf den meisten Märkten sich etwas ru­higer abwickelte. Mich im freien Verkehr blieben die Umsätze b scch?idener. Benz-Motoren schwan­kend. In Hansa Lloyd kam etwas Ware heraus Ang boten waren Sudsre-Ph^sph't. South West ebenfalls angeboten. Türienwerte gefragter. Auf den Inlandsmärkten war das Geschäft ruhiger. Montanpapiere unterlagen in der Mehrzahl "Ab­schwächungen. Es fanden zu Beginn Realisierun­gen statt, wobei Bochumer, Harpener, Oberbedarf und Deutsch-Luxemburger nachgaben. Auch In Elektrowerten trat dieselbe Erscheinung zutage. AEG. und Lahmeher gaben erheblicher nach. Felten und Guilleaume bei erster Rotiz 10 Pro­zent höher. Siemens u. HalSke behauptet. Che­mische Werte unregelmätzig. Von sonstigen 3n- dustri.'werten schwächten Hirsch-Kupfer w.iter ab. Zellstoff-Aschaffenburg zu höheren Kursen gesucht. Im Verlaufe trat wieder mässige Befestigung ein Die Börse schlotz ruhig. Morgen bleibt die Börse geschlossen. Devisen und Toten werden notiert PrivatdiSkont 3s/< Prozent.

Frankfurt a. TL, 31. Äug. Der Dörsen- vorstand teilt mit, datz infolge der weiteren über­mäßigen Anhäufung der Börsenaufträge folgende Tenberungen im Börsenverkehr eintreten: 1. An Samstagen im September fällt die Wertpapier­börse aus. Devisen werden jedoch notiert. 2. Bis ernschlietzlich 15. September fällt die Abendbörse aus. 3. Gleichfalls bis 15. September einschlietzlich finden an den Dienstagen und Donnerstagen keine Börsenversammlungen statt. Tur Devisen und Toten werden notiert.

Frankfvrt a TL, 1. September.

Kreis Wetzlar.

wa. Wetzlar, 31. Tug. An der .Eisernen Hand" (unterhalb der vlar.weide) wurde gestern die L e i ch e eines etwa 18jährigen jungen Mäd­chens aus der Lahn gezogen. Sie wurde als die Tochter einer hiesigen Arbeiterfamilie fest-

186. -

6.80 0.70 6.35

45 C0 21.80 25.90

44.50 1.60

585.-

3.25

6.90

6,21 15,-

118

Landwirtschaft.

Dauern regeln vom September. Wenn der September noch donnern kann.

Hühneraugen

Hornhaut. Schwielen « Warzen

67 ,30 676,70 1474,*0 1477,50 1126,351128,65

1^68 10J2

Datum: Zürich . . . . Amsterdam . Kopenhagen. Prag Stockholm . . Wien London . . . Taris . . .

NeugorK. . .

Thristiania. . . Kopenhagen . . Stockholm . . . helsingfors. . . Italien . . . . . London

Jleupork . . . < Vans......

Schweiz. . . . Spanien . . . Wien (altes). . Dentsch-Oesterr.

Prag Budapest. . . Bulgarien . . Konstantinopel

Wechsel auf AeDanb .......

Deutschland. . Wien ....... Prag Paris .

London ......

Italien.......

Brüssel

Budapest ..... Neuyork. ...... Agram..... .

Bukarest......

1.7.1 L . . Fr. 12», 4) . . FL 59,2) . . Ar. 83,8)

Börsenkurse.

Frankfurt Ttrlto 1-Uhc- 1-Uhr- Schlutz- Schluh^

6.16

14,84 1

1.171

Gerichtssaal.

Frankfurt a.M., 31. Aua. Margot de la Eamp nannte sich die 26jährige Kontoristin Alice Stademeher aus Strahburg, welche i m Kriege den Franzosen Spionage lei­stete und bei Avricourt verhaftet wurde. Ihren Kollegen soll damals eine Kugel vom Leben zum Tode Verholfen haben, während sie drei Jahre Gefängnis bekommen haben will. Hm sich un­kenntlich zu machen habe sie einen falschen Tarnen angenommen. Da daS Gericht ihre Angaben nicht nachprüfen konnte, obwohl sie nicht ganz glaub­würdig waren, gab man ihr wegen intellektueller Urkundenfälschung 2 Monate Gefängnis.

Ar. = 3.25

L. -= 6.95

zus. 60 000 Mk.

Diese 16 000 ML mühten in anderer Weise, durch Anteilschein oder Anleihe, ausgebracht werden. Wit einem Schlage könne die Erstellung einer groben Zahl von Wohnungen nicht erledigt wer­den. Es dürfe auch nicht leichtsinnig an eine so schwierige Aufgabe herangetreten werden. Die Ansicht, dah nur für Begüterte gebaut werden oll, sei irrig. Man werde bestrebt sein müssen. Minderbemittelten, besonders Kriegsbeschädigten, oweit möglich, Wohnung zu beschaffen.

Sladtv. Fourier sprach dann mehrmals ge­gen die Teugründung, in der er nur eine 3er- plitterung der Kräfte zur Bekämpfung der Woh­nungsnot sehen könne, die besser in der gemein­nützigen Baugenossenschaft zusammengesaht wür­den. Eine ganze Anzahl Redner widersprachen ihm: bei der Baugenossenschaft hätte das einzelne Mitglied kein Interesse am Bauen, da ja die Ge­nostenschaft als solche die Bauten ausführe, wäh­rend beim Sigenheimbau jeder Genoste eigener Bauherr sei und Int eigenen Heim wohne.

Der Statutenentwurs wurde nach Ver­lesung mit einigen unwesentlichen Teuerungen angenommen.

Sodann wurden Vorstand und Tufsichtsrat gewählt. Dem A u f s l ch t s r a t gehören an die Herren: Winn, Dr. EbeL Dr. Walger, Lampe, Dr. Krausmüller, Tllolaus, Strohwig; em Vor­stand die Herren: Weihbäcker, Weidig, Güler, Wenzel, Welsch, Berg, Reih, Schäfer, Schuh­macher, Philippi, Schneider, A. Schmidt, Mattern.

Zum Schlüsse sprachen noch die Herren Weihbäcker und Winn über die nächsten Arbeiten und Pläne der Genossen­schaft. Vor allem müsse endlich mit praktischer Arbeit begonnen werden. Staats- und Stadt­zuschüsse seien zu sicherrn, die Geländefrage zu regeln, die Leistungöfahiakeit der einzelnen Mit­glieder, sei eS in Geld oder Arbeitsleistung, fest­zustellen usw. Weitere Zuschüsse, in erster Linie für die Beamten in der Genossenschaft, seien auch von Eisenbahn- und Oberpostdirektion zu erhoffen. All diese Vorarbeiten würden so gefördert, dah im Spätherbst dieses HahreS mit einer Anzahl von Bauten wohl begonnen werden tönne.

-.'ehren. Dem Ein- erlassen, auch in anderer Weise zu bauen, wenn ihm die erforderlichen Mittel zur Verfügung stehen. Richt grvhe Kolonien für eine bestimmte Richtung sollten an einem Platz errichtet werden. Die Pläne gingen vielmehr dahin, in verschiedenen Teilen der Stadt, je nach Bedarf der Mitglieder Häuschen zu errichten und möglichst an Stellen, wo die Beschaffung eines Teiles der Materialien keine groben Schwierig­keiten biete, um Transportkosten möglichst zu ersparen.

Wenn >ruch das Eigenheim das Ideal sei, ,fo dürfte es sich doch empfehlen, auch Zwei-

fpd. Altendiez. 31. Aug. Aus dem ehe­maligen Hedungsplah, dessen Betreten streng verboten ist, fanden Kinder einen Explosiv­körper, der im Augenblick der Berührung zer­sprang. Hierbei wurde der 11jährige Karl Teusch schwer verletzt. Tamentlich sind beide Augen der­art in Mitleidenfchast gezogen worden, datz mit ihrem Verlust gerechnet werden muh.

fpd. Gers weil er, 31. Aug. In einem Schuppen am hiesigen Bahnhof wurde ein 18- jähriges Mädchen erschossen aufgefunden. Als verrnullicher Täter wurde ihr Liebhaber, ein Eisenbahnbeamter, in Haft genommen.

Eine Fliegerin von 83 Iahren. Eine unternehmungslustige alte Dame ist augen­scheinlich die Londonerin Mrs. Haynes, die sich trotz ihrer 83 Jahre nicht abhalten lieh, einen Flug zu wagen. Es war ihre erste Fahrt in der Flugmaschine, die sich ziemlich weil ausdehnte. Sie flog 11.20 Hhr vormittags von London ab und landete um 2 Hhr bei Paris, fuhr dann im Auto in die Hauptstadt hinein und stieg 4.23 Hhr zur Rückreise nach London wieder ins Flugzeug. Sie erklärte sich höchst befriedigt von ihren Ein­drücken und war von dem anstrengenden Ausflug keineswegs zu sehr ermübet Allerdings hat die alte Dame ihr ganzes Leben lang ein besonderes Vergnügen am Reisen empsunden und noch im letzten Frühjahr eine Autofahrt durch Palästina unternommen.

auch das Landesarbeits- und Wirtschaftsamt auf «ine Anfrage mitgeteilt, das) es ebenfalls die er­forderliche Hnterstützung gewähre.

Bezüglich der Bauart sei zu bemerken, dah die Häuschen tunlichst aus Holz ausgeführt wer­den. Durch Hebemahme der Baracken des ehemaligen Kriegsgefangenenlagers von der Stadt sei Gelegenheit geboten, billiges Holz zu be­schaffen, und es dürfte sich der sogenannte BauernhauSstil als am einfachsten und bil­ligsten empfehlen. Um billig zu ' wir zu den alten Formen zurücn« -einen bleibe es überlassen, auch i

Gießener Strafkammer.

Dietzen, 30 Aug. 1921.

Der ehemalige Schutze im ReichSwrhr-Regi- ment K St. wurde von der Anklage des Dieb­stahls einer Hose aus dem Spind eines Kameraden mangels ausreichenden Beweises freigefprochen.

Wegen Vornahme unzüchtiger Handlungen an einem Kind unter 14 Jahren wurde der Arbeiter H. L. aus einem Tachbarorte zu 6 Monaten Ge­fängnis Verurteilt

Der LandwirtSsvhn K. L. von H. war als Vater eines von der K. L. daselbst geborenen Kindes auf Unterhalt verklagt worden. In dem AlimentationSprozetz wurden mehrere Zeugen ver­nommen, die L. zu einer falschen Aussage zu verleiten versucht haben sollte: er stand deshalb heute vor Gericht, konnte jedoch 'des ihm zur Last gelegten Verbrechens nicht überführt werden und wurde freigefprochen.

mc Frankfurt a. M, 31. Aug. Der beim lhicsigen AbwlcklungSaml angeiteöte Kauf- Mann M aus Oberrod hat sich bei seiner Tätig- teit Millionenunterschlagungen zu Schulden kommen lassen. Zahlreiche Autos hat er auf eigene Rechnung verkauft und auch sonst Gelder genommen, wo er sie bekommen konnte. Die es der Mann trieb, geht aus der Tatsache hervor, datz er selbst zwei Automobile besatz, mit denen er grobe Touren machte Ende der vorigen Woche nun wurde er mit mehreren seiner Fann- Tienmitglieder verhaftet Die endgültige Summe ber veruntreuten Gelder steht noch nicht fest.

Eine TeghnentSfeier in Marburg.

js Marburg, 30. Tug. Mit einem Tusflug nach Hansenhaus ging gestern nachmittag nach dreitägiger Dauer der RegimentStag des 83. Reserve-Infanterie -Re gim en ts zu Ende Der Begrüssungsfeier imFronhof" am Sonnabend schlotz sich am Sonntag bei zahl­reicher Beteiligung in den Stadtsälen die Tagung an, bei der beschlossen wurde, datz für die Reserve- Dreiundachtzlger, dessen Ersatz-Bataillon und Re­krutendepot nur ein einziger Verein mit dem Sitz In Marburg massgebend ist und diesem sich die Ortsgruppen anschliehen. Im Tnschluh fand auf dem Ehrenfriedhof im HabichStal ein Feld- gotteSdienst statt, bei dem die Garnisonkapelle und der Liederveretn mitwirkten und Pfarrer Waltemath die Tnsprache hielt Später schlotz ssich Gartenkonzert In den Stadtsälen und Tuf- eührungen und Ball an. Die Stadt trug Flaggen- Ichmuck.

][ Marburg, 30. Tug. In den Stadtsälen . beschäftigte sich gestern abend eine von den kommu­nalen, den gewerblichen und dem Bauernverein etnberufenc Versammlung mit den Steuer­vorlagen, besonders mit dem Plane der Gold- zwangSgrundschuld. Tach Tnsprachen der Herren Kaufmann Schneider und HauptgeschäftSführer Fürst wurde eine Entschlietzung gegen diese Steuervorlag en, die uns an den Rand des Abgrunds bringen würden, angenommen und Er- trag-steuem bei Aufhebung aller die freie Wirt- Ifchcht hemmenden Bestimmungen vorgeschlagen.

fpd. Frankfurt a. TL, 31. Tug. Hm sich der Fahrgeldzahlung auf der Stratzenbahn zu entziehen, sprang am Montag ein Mann von einem schnellfahrenden Motorwagen ab. Er schlug habet so hart auf daS Pflaster auf, datz er nach kurzer Zeit verstarb.

fpd. Frankfurt a_TL 31. Tug. Tuf der Kreuzung der Homburger Landstrabe mit der Straßenbahn nach Homburg bei Obereschbach stieb ein Kraftwagen mit solcher Wucht gegen einen Vtrahenbahnzug, datz der Motor­wagen auS den Schienen sprang. Zahlreiche Fahr­gäste erlitten durch die umherfliegenden Glas- splitter leichtere Verletzungen. Beide Wagen wur­den sehr stark beschädigt Der Zusammenstob dürfte daraus zurückzuführen sein datz das automatische Lautesignal der Stratzenbahn versagte.

deutsche Bank . . . Disconto-Desellschast Dresbner Bank. . . Nationalbank f. D. . Mitteld. (Erebitbanh. H.-Amerik Pakets. . Norddeutscher Lloyd. 'Loch Gußstahlwerk . D.-fiufemb. Berg«.. Delsenkirch. Dergw. . harpener Bergbau . Oberschles. Eisenb.-B. Oberschles. Eiseninb. . Phönix-Bergb -Akt. Dab. Aniltn- u. Soba Höchster Farbwerk«. Llektr. A. E. D Schuckert-Werke. . . Felten-Guilleaum», . Daimler Bub.- Lisenw.- Akt. . Adlerwerke 4*/. Hess.Ltaatranl. , Elektron (Brie,beim.

er Einblick in die Geschäftslage genommen habe, zu der Erkenntnis gekommen fei, daß sich eine Lohnverminderung nicht vermeiden lasse. Der Ausschuß empfahl der Firma, eine gestaffelte Lohnverminderung derart eintreten zu lassen, daß hiervon die nie­deren Einkommen weniger getroffen werden als die höheren. Der SchlichtungSauSschutz legte der Firma auf, dah sie bei Annahms des Schiedsspruches durch die Arbeiter vor­erst, zum mindesten aber zwei Monate, von jeder BettiebSeinschränkung gegenüber dem heutigen Stande absieht. Die Vertreter der Firma Röchling nahmen den Schiedsspruch an, während die Vertreter der Arbeiterschaft er­klärten, erst die Betriebsversammlung fragen zu müssen. Der Vorsitzende deS Ausschusses sprach den Wunsch auS, dah das Verfahren der Firma Röchling, die dem SchlichtungSauS­schuh in seiner Gesamtheit zur Information über den tatsächlichen Stand deS Hnterneh- menS Einsicht in die Geschäftsbücher gewährt habe, bei gleich schwierigen künftigen Ver­handlungen vorbildlich sein möge.

Die Gründung einer Gigenheimbau-Genossenschast in (Sieben.

Dieben, 1. September 1921.

Tachdem die Arbeiten der vorbereitenben Kommlsfion einer Eizenheimbau-Genossenschaft au einem gewissen Abschluh gekommen waren, wurde gestern abend die eigentliche Gründung der Ge­nossenschaft vollzogen. Die GründungSverfamm- lung tagte Im groben Sitzungssaal des Stadt­hauses und war recht gut besucht.

Oberpoflsekretär Weibbäcker eröffnete die Versammlung und dankte besonders dem Ober­bürgermeister für Heberlassung des StadthauS- saales.

Stadtverordneter Winn hielt dann ein län­geres Referat über die Cigenheimbaubewegung. Zunächst berichtete er über die bisherige Tätig­keit der vorbereitenden Kommission. Der Ober­bürgermeister der Stadt Dieben habe feine best­möglichste Hnterstützung versprochen. In einer Sitzung mit Vertretern der Stadt seien die An­wesenden mit den Vorschlägen des Oberbürger­meisters einverstanden gewesen und es sei zu 'hoffen, dab die Stadl dem Eigenbau weitgehendste Hnterstützung zuttil werden läs e. Inzw schen habe

Kurs KurS ÄurS 30. 8. 31. a. SO. 8.

77.50 77,50

jei billiger und bringe dem Erbauer durch Ein» nähme von Mietzins eine erhebliche Erleichterung.

QBet es sich leisten könne, solle bei dem Ein- . ।v. wuuiviuucn, ui.wiyi»

tamilienhaus bleiben. Jeder Bauende solle sein | Lohnstrelttgketten zwischen der Belegschaft der

Büchertisch.

Albert Gebhardt. .Politisch, Gespräche": (Verlag der Liga zum Schuhe der deutschen Kultur, Berlin W 35). Vier Heftchen »WaS heitzt Schuld am Weltkrieg?", »Wie ent­stand der Weltkrieg?", »Was beweisen die bel­gischen Akten?", »WaS enthüllt der serbische Ge­schäftsträger in Berlin Bvghitschewitsch?"

(In einem Teil der Auflage wiederholL)

Die englische Presse über die kritische Lage in Deutschland.

London. 31. Tug. (WTD.) Die Morgen« blätter beschäftigen sich in ausführlichen Tele­grammen aus Berlin mit der kritischen Lag« in Deutschland. WirthS Erklärung, datz du Republik in Gefahr fei, findet grösste Beachtung Die .Time S" fchreibt in einem Leitartikel, Der Wiederausbruch der heftigen monarchistifchen Kundgebungen in Deutschland müsse auf die 0 be r- schlesische Frage ungünstig elnwir- ten. Der Berliner Berichterstatter des Blattes sagt, eS feien zahlreiche willkommene Anzeichen vorhanden, dah, wenn die Regierung Wirth die notwendige Festigkeit zeige, eS ihr nicht an Hnter­stützung mangeln werde.

Frankreich als Geldgeber des polnischen Militarismus.

P a r l S. 31. 2lug. (WTD.) Wie die Blätte» melden, hat der Abgeordnete Tu rlol gestern In der Finanzkommission eine Anzahl Fragen gestellt über die Vorschüsse, die der fran- fische Staatsschatz Polen gewährt hat und besonders über die Fristen der Zurück­zahlung. Er fragte, fall« die französische Re-' gterung die Ausgaben bezüglich der polnischen Munition zu ihren Lasten nehmen würde, In welches Kapitel Des Budgets diese Ausgaben ein­gereiht würden.

Dom irischen Bürgerkrieg.

London, 31. Tug. (WTB.) Bei den ge­strigen Kämpfen zwischen Sinnseinem und Hlster- leuten in Belfast wurden 8 Personen getötet und 54 verwundet. In den Stratzen der Stadt wurden Sandbarrikaden errichtet. In den Haupt- straben patrouillierten Panzerwagen.

Sozialistische Demonstration

Datum:

5, Disch- AriegsanL 47, D'sch- BeickranL 87, Dlsch. BeichsanL 4*, Preutz. Aonfols Darmstädter Bank .

Züricher Devisenmarkt.

31.8. 1.9.

Berliner Devisenmarkt.

Geld Brief Geld Driq Datum: 30. August. 31. AvgusL

Amsterdam. Aotterd. 2672,30 2577,70 2722.25 2727.74 Brüssel-Antwerpen . 641,86 643,15 6x* 4,30 655,70 1166,301168,70 1176,30 1178,70 147'\50 1 481,50 1513,45 1516,öS 1853,10 1856,90 1860,60 1864,tO ' ----- 125,l® 125,40

375,60 376,40 320,15 3:0,8S 86,28 86,46

Marknotierungen.

Für 100 deutsche Mark wurden gezahlt: 3J.8.

fetzen die Bäume viel Blätter an. Wenn Sep­temberregen den Winzer trifft, so ist er so schlecht als Gift Viele Eicheln Im September, viel Schnee im Dezember. Im September Gewitter, viel Schnee im März, ein reiches Kornrohr aller- wärtS. Wittert'- im September noch, liegt im März der Schnee noch hoch. Tach Septernber- getoittern, wird im Hornung vor Kälte zittern. Septemberregen, kommt Saaten und Reben ge­legen.

Kirche und Schule.

W. Sieben. 31. Tug. Tuf einer Kon­ferenz der Lehrer deS Dezirksvrreins Gieben-Land, auf der der Vorfreude übet die TeamtenbunMtagung in Darmstadt berichtete, kam es, wie uns mitgeteilt wird, zu heftigen Aus­einandersetzungen über die Besoldung der Beam­ten nach Ortsklassen. Die von- der Härte dieses .Orttklasienunfuges" am meisten b.trolferen An­gehörigen der L-Klasse machten besonders dem Vorstand des Hesiischen Deamtendundes bittere Vorwürfe. Der 1. Schriftführer des Hessischen Vearntenbundes, Dr. Clatz, Darmstadt, wird nun­mehr in einer KreiSlehrerversammlung cm 3. Sep­tember, die im katholischen VereinShaus ftatt- firtbet, die Geschäftsführung des Vorstandes zu verteidigen suchen. Bei der Erregtheit der Ge­müter tfl mit einer lebhaften Debatte zu rechnen.

eigner Bauherr fern, und seine Einrichtung IFirma Röchling-Völklingen und der Ge- sowie sein Haus nach seinem Geschmack Herstellen. h*.«. k« kioHnon A * I i rft.

Bedingung sei hierbei nur, dah der Baustll im äuhecen in einheitlichen Formen ausgeführt und kein HauS über Zweistockwerkshöhe gebaut werde. Unter sachkundiger Leitung werde jedenfalls alles versucht, um so billig als möglich zu bauen. Wer einen Teil eigner Arbeit leiste, werde durch ge­lernte Arbeiter angeleitet, sv dah ein ziemlich hoher Betrag durch diese Selbsthilfe erspart werde, der mindestens auf 10 000 Mark veranschlagt wer-

100 fR - 181.50

100 ORfc. = 6.775

100 Ar. = 0.70

100 Ar. = 6.95