Ausgabe 
30.8.1929
 
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Zreitag, 50. August 1929

Nr. 205 Drittes Blatt

Gießener Anzeiger (General-Anzeiger für Oberhessen)

Wirffchast

*' U

Ohne Gewähr

Nachdruck verboten

29. August 1929

19. Ziehungstag

In der Vormittagsziehung wurden Gewinne

73688 75463 86696 91071 98614

146546

144985

145880

186504 202949 223773 224622 237361

253067 255513 298577 308805 335508

369481

375551

5611 6914 7593

212 Gewinne,n 300 W. 1476 4964

11732

9934

80413 87523 88069 90648 91764 93692

295

ISO

... ISO

70457 79481 82883 91476 91983 92369

Berlin, 25- Äugust

7.4

122

122,25

122,5

114,4

11

229,25

316

den

58,20

111.43

20,31

357405

399475

101542

155634

161,75

315,25

226,5

106,25

76,75

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229.5

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78,25

85.6

127.75

58.44

111,87

20.39

113466 172604 249212 346774 380041

103566 116994 138735 157286

179628

206404

230544

255115

275905

306910 320612 363676 394260

103963 128592

144454

155667

181882 189841

216893 235462

263953 286683

322669 345350

354971

347201

389825

109071 129665 146415 169647 182742 192778 217529 238314

271721 301500 328545

345683 361439

108544 122484 151434 159017 191932

209799 236824

261408 281297

313008 343101

365528

110971

134996 160168 159982

186135 195698 218149

242459 272828 303192

335986 346098 373905

364171

399982

112081

137662

153551

166614

187596

197193

224091

243939

275714

303298

338964

346647

114581 130026

156461 171587 194772

220953 240277

271024 283467 318786 361739

385138

124425 140963 154619

173358 187702 212814 229347

248761 277945

309597 340851

348590

342745 209711

20306

202650

243535 347134

103117

116881

130603

166799

171742

205770

228908

254327

271078

304643

319780

356715

393420

103609 128137 142746 165245

180428

189455 214941 234720 258774

286297

318454 343079 352738

10

10

10

, 8

12

, 5 , 9

, 5 , 6

11

4,8475, gegen gegen Madrid

28,75 1

2.35 I

1.65 :

22.4

geben, Autzer-

23 e r für die schlech­

te,25

162,5

114 126,25 129,25 211.5 183.5

277 170.5

155

162

Devisenmarkt Berlin-Frankfurt a. M.

Telegraphische Auszahlung.

40900 44974 47675 50022 51189 52092 52972

53125 64556 69498 71900 74021 76765 76539

104566 121245 160738 168398 181833 207489 235655

265635 276740 311059 340561 364187

114291 126706

155622 161241

194514 216826

239938 262211 283462 317626 348376

376370

113,75

125.75

129

207,5

183

279

170

154,5

161,25

314.5

109599

170327

. M

2 Gewinn« ,u 5000 M.

2 Gewinn« ju 3000 M.

8 Gewinn« m 2000 M.

252976

46 Gewinn« gu 1000 M.

22.4

22,2 1,75

' 7,4

7,6 7.4

76 -

85 i 85,75

127.51 128

AmerikanischeJZoten Belgische Noten Dänische Noten Englische Noten

friftigcn Kredit. Können wir diesen nicht dann geht er woanders hin, um einzukaufen, dem eröffnet der Fortgang der Haager Handlungen wenig günstige Aussichten nächsten Monate. Die Börse ist infolge des

Im Gewinnrade verblieben:. 2 Prämien zu fe 500000, 3 Gewinne zu fe 500000, 4 zu je 75000, 2 zu je 50000, 32 zu je 10000, 44 zu je 5000, 136 zu je 8000, 250 zu je 2000, 646 zu je 1000, 1706 zu je 500, 3934 zu je 300 M.

Gcwmnauszug

5. Klaffe 33. Preufzifch-Süddeulsche (259. Prcuß.) Klaffen-Lotterie

QuaW211 en.

Verhängnisvoller Kapitalmangel.

Der Einzug der Amerikaner in die A. E. G. ist nunmehr endgültig zur Tatsache gewor­den. Die Aktionäre der A.E.G. haben die Vorschläge der Verwaltung angenommen und gaben sich mit der wenig aufschlussreichen Begründung dieser so weittragenden Transaktion zufrieden. Nur ein ein­ziger Aktionär wagte es, in der Generalversamm­lung den Mund mifzumachen und seiner Mißstim­mung über die autonome Verwaltungsherrschaft Ausdruck zu geben. Natürlich hat er nicht viel Erfolg gehabt, denn die Aktienmehrheit der A.E.G. liegt zusammengeballt in festen Händen. Deshalb kann die Verwaltung auch ohne große Rücksichtnahme auf die Aktionäre selbst in wichtigen Fragen verfügen. Jetzt liegt nun ein ausschlaggebendes, wenn auch nicht majorisierendes Aktienpaket bei der amerika­nischen General Electric Company, in deren Aus- trage vier Vertrauensmänner in den Aufsichtsrat der AEG., diesen sonst so exklusiven Kreis, eingetre­ten find. Die ganze Ueberfremdungsaktion wäre in diesem Falle nicht möglich gewesen, wenn Deutschland seine Kapitalkraft der Vorkriegszeit noch besitzen würde. Die A E G. gehört zu den Fabri­kanten, die laufend große Mittel in ihrem Geschäft sestziilegen gezwungen sind. Bei ihrer wirtschaftlichen Betätigung handelt es sich oft um Millionenobjekte. Es wäre zu befürchten gewesen, daß die mit Geld­mitteln reichlicher versehene amerikanische Großkon­kurrenz der A.E.G. ihr in aller Welt wichtige Ge­schäfte wegschnappt. Da war eine Verständigung schon besser, die also von der A.E.G. ausging und diese bei den langwierigen Verhandlungen in der Position des schwächeren Partners fand. Leider be­steht wenig Aussicht, daß mir in Deutschland in absehbarer Zeit wieder normale Kapitalverhältnisse haben. Die eben veröffentlichten Bilanzen der deutschen Kreditbanken zeigen ein völliges Stagnieren des Bankgeschäftes. Kein Anwachsen der Einlagen bei den Banken, das auf bessere Kapital- bilbung hindeuten würde! Dementsprechend keine Ausdehnung der von den Banken in die Wirtschaft geleiteten Mittel! Poch haben wir konjunkturell einen Tiefpunkt in Deutschland. Dem Kapital­mangel steht also ein zwar großer, aber doch er- träglicher Kapitalbedarf gegenüber. Wenn sich aber eines Tages die Konjunktur hebt, dann wird die Wirtschaft vergeblich nach Betriebskapital rufen. Bon der Versorgung hiermit hängt es jedoch ob, vb wir uns z. B. im Export behaupten können. Der ausländische Kunde verlangt von uns lang­

ten Eindruckes den die Haager Besprechungen in der Wirtschaft der ganzen Welt hinterlassen, bereits schwach geworden.

Der Fall der Frankfurter Allgemeinen Versicherung skukt immer noch. Augenblicklich tagt der Aufsichtsrat in Permanenz und stellt be­schämt fest, wie lange ihm der Vorstand feiner Ge­sellschaft auf dem Kopf herumgetanzt ist. Die Kopf­schmerzen sind aber erst jetzt gekommen, nachdem man lange genug kein Gefühl für die sich ergebenden geschäftlichen Unmöglichkeiten hotte.

3. ®. Farben-Industrie Dynamit Nobel . . . edieioeonftolt .... Goldjchmidl . . RiUgerswerke .... Metallgeielllchast. . .

1111(1. Teustche liik'iibnbn Hamburg Amccila Palm . . t-ümb. eübum. Damyfidj. . ynnfa Tampjichsti .

Nordbentjcher Lloyd . . . lliig. XeutidjetitebitanfL . Barmer Banloerein . . . - Berliner HandelSgelelstch. . stoniincrz- uns PrivakBank . Tarniit. u. Nallonalbaul . . S'ctitidie Bant......

Tiekvntv.cheiclllchast Ant.. . Dresdner Bant......

Metallbau I..... . .

Reichöbank........

f c n b u r g mit plus 3 v. H. Reges Interesse konnten noch .Kali W e ft e r e g e l n auf sich lenken mit plus 3,5 v. H. Aschersleben plus 1 o. H., Salz d e t f u r t b nach der kräftigen Aufwärtsbewegung an der gestrigen Abendbörse eher etwas vernach­lässigt. Am Chemie markt eröffneten I - G Farben, nachdem der Kurs vormittags etwa 1,5 v. H. fester war, nur leicht gebessert. Scheide- a n st a 11 plus 1 v. H. Am Elektro markt konnte man inSchuckert - und Siemensaktien leb­hafteres Geschäft bemerken, bei Erholungen von 1,5 bis 2,5 v.H. (Bergmann und AEG. lagen bis 1 v. H. höher. Auch am M o n t a n m a r k t war die Umfatztätigkeit unter Führung von Rheinische Braunkohlen mit plus 3,5 v. H. reger. Die übrigen Werte dieses Marktes besserten sich bis 1,5 v. H. Verein. G l a n z st o f f büßter zuerst 5,5 v. H. ein. Renten ebenfalls etwas fester. Im Verlaufe blieb die Umfatztätigkeit immer noch recht lebhaft. Die Spekulation schritt aber in Auswirkung der schwachen Veranlagung der G l a n z st o f f a k t i e n (es wird von einer Dividendenreduzierung bei dieser Gesellschaft gesprochen) zu Abgaben, so daß Verluste bis zu 1 v. H. eintraten. G 1 a n z st o f f lagen erneut 5,5 v. H. schwächer. Die Börse blieb im Grundton freundlich und zuversichtlich. Am Geldmarkt war Tagesgeld mit 7 v. n. etwas gesuchter. Am D e - visenmarkt war die Mark wieder etwas ge­drückt. Man nannte Mark gegen Dollar 4,2005, gegen

Pfund 20,367, London gegen Kabel Poris 123,87, gegen" Mailand 92,69, 32,96, gegen Holland 12,0975.

Berliner Börse.

Berlin. 30.2lug. Schon zu heutigen Börse hatte man das

4'/.

. 8 . 8 io

. 8 io io

Letzte Nachrichten.

Oie Rheinland-Protokolle unterzeichnet

Haag, 30. Aug. (TU. Drahtberichl.) Die Proto­kolle und Abkommen über die Rheinlandräu­mung und die Dergleichskommission sind am Freitagvormittag in der politischen Kom­mission der Konferenz durch die Vertreter der be­teiligten sechs Mächte England, Frankreich, Belgien, Italien, Deutschland und Japan unterzeichnet worden. Die Sitzung war um 12.15 Uhr mittags zu Ende. Sämtliche Dokumente werden am Freitag­abend veröffentlicht.

Briefkasten der Redaktion.

(Rechtsgutachten sind ohne Verbindlichkeit der Schriftleitung.)

(3. Sch. in Tr. Wir empfehlen Ihnen, sich mit dem Ersuchen um Auskunft an das Finanzamt oder einen Steuerberater zu wenden.

229,25 I

154 | 155

Kirchliche Nachrichten.

Israelitische Religionsgemeinde. Gottesdienst in der Synagoge (Südanlage). Samstag, den 31. August. Vorabend 7 Uhr: morgens 8.30; abends 7.20 und 8 Uhr.

112,75

125,75

128,5

207,75 ;

183

276,5

170

154

161,5

312

4% Schweiz. Bundesb.-Ani.. . . 4% Oesterreichilche Äoldcie.. . . 4,20% Lcsterr. Silberne.....

L esterreich. emheill. Rte - - Unoanidje Golvric...... Ungariidje Gtaaitt. v. 1910 . deogl. von 1913.....

llttflc.rvdie Krvncnrie.....

Turl. Zvllanleihe v. 1911 - -

Turkiiche Bagdaddahn-Anl.,

Serie 1. . ..

4% deegl. Serie II. - - 4% Rumänen converl. Site. . 4'2°o iNuuiancn Goldanl.von 1913

dernis bilde und an die Gesellschaft erhebliche Ansprüche stellen werde, denen diese indessen im Hinblick aus ihre vorsichtige Dividenden- und Refervepolitik ohne weiteres gewachsen sei. 2m Anschluß hieran wurde nach einem ergänzenden Bericht des Direktors Dr. S ch l ö ß m a n n der LIebernahme des vollen Aktienkapitals der Frank­furter Lebensversicherungs-A.-G. durch die Allianz und Stuttgarter Lebensversicherungs- bank-A.-G. zugestimmt.

* Ucbergang der Kreditversicherung der Frankfurter Allgemeinen auf die Hermes. Zu der bereits gemeldeten Genehmi­gung der zwischen der Frankfurter Allgemeinen Verfick)erungs-A.-G. und der Allianz und Stuttgarter Verein Dcrfich.-A.-G. über die Uebertragung des Verficherungsbestandes der Frankfurter Allgemeinen auf die Allianz abgeschlossenen Verträge durch das Reichsaufsichtsamt wird noch mitgeteilt, daß die übernommene Kreditversicherung durch Vertrag vorn 28. August 1929 mit Genehmigung des Senats von der Allianz auf die Hermes Kreditverficherungsbank A.-G. übertragen worden ist. Wegen eines Zahlungs­verbots bei der Frankfurter Allgemeinen hat lediglich ein unverbindlicher Meinungsaustausch stattgefunden.

* Frankfurter Schatzanweisungen in Holland. Die Nationale Spaar- en Emisfie- Bank teilt mit, daß sie von Mittwoch ab 8proz.

8n der Nachmittagsziehung wurden Gewinne über 150 M. gezogen

2 ®etoimt« eu 25000 W. 35673

über 150 M. gezogen

2 Gewinn« zu 50000 M. 282003

4 G«winn« zu 6000 M. 75636 144905

8 Gewinn« zu 3000 M. 2938 17099 27256

12 Gewinn- zu 2000 M. 125499 127334 230320 341820 395241

54 Gewinn« zu 1000 M. 3234 3845 12141 31521 43527 122442 128072 164651 194334 202919 205969 231860 237612 238627

285375 294896 300724 312447 327968

360327 378938 387595 396598

en

hemden

3.50

209,5

183,5

71096 75692 76328 77845 101286 166175 170769 170816 198278 207653 210850 222085 227627 241952 274188 275021 334265 393590 395048

68 Gewinn« ,u 500 M. 8278 14263 21646 25851 27163 30398 51839 56214 58215 58890 60123 80557 87719 112686 118613 125535 132429 132789 152355 181729 216395 219266 222406 237273

268725 304153 310351 325549 326912 330439

375234 377429 380855 388502

186 Gewinne ,u 300 M. 4534 6259 11580 20448 26717 32446 33292 47369 49655 58047 59016

7,25

7,3 I

7,3 .

7,5

16

495

sich das inländische Publikum darauf beschränkte, eventuell vorliegende Derkaufslimite zurückzu­ziehen. Don einem stürmischen Geschäft, wie cs teilweise erwartet wurde, konnte aber nicht die Rede fein. Auch deutsche Anleihen wa­ren fester. Ausländer geschäftslos. Pfand­briefe freundlich. Der Geldmarkt war re­lativ leicht. Tagesgeld 8 bis 10 Prozent, Mo­natsgeld 9,25 bis 10,5 Prozent, Geld über Ultimo 9 bis 11,5 Prozent. Warenwechsel ohne Umsatz. Gleich nach Festsetzung der ersten Kurse erfolgte ein Kurseinbruch am Glanzstoffmarkt, der die freundliche Tendenz der übrigen Märkte stark beeinflußte. Man wollte von einer not­wendigen Dividendereduzierung dieser Gesellschaft wissen und konnte stärkere Abgaben eines Privat­bankhauses in diesem Papier beobachten. Aller­dings tauchte auch der Verdacht auf. daß es sich hierbei nur um ein Vaissemanöver handele, da zweifelsohne noch Daissepositionen beständen, die billige Deckungen bieten. Bei den Kunst- seidewerten betrugen die Rückgänge im Ver­laufe etwa 8 bis 11 Prozent, während sich bei bei den übrigen Papieren die Verluste in ein- bis zweiprozentigen Grenzen hielten.

Frankfurter Getreidebörse.

Frankfurt a. M., 30. Aug. Der Produkten­markt verkehrte zum Wochenschluß in ruhiger Haltung. Die festen Auslandnotierungen blieben fast ohne Einfluß. Das Geschäft war sehr klein, die Preise ziemlich unverändert. Rur Weizen und Roggen konnten sich etwas erholen, dagegen lag Hafer etwa 0,50 Mark niedriger. Es wurden notiert: Weizen 25 bis 25,10; Roggen 20 bis 20,10; Sommergerste für Vrauzwecke 22; Hafer, inländischer, alter 20 bis 19,75, neuer 19; Mais (gelb) für Futterzwecke 21; Weizenmehl, süddeutsches, Spezial 0, 38 bis 39; Roggenmehl 28,50 bis 29,75; Weizenkleie 10,75; Roggenkleie 10,75 Mark. Tendenz ruhig.

* Das Umtauschangebot des Banken- k o n f o r t i U m s d e r A. E. G. Das Bankenkonfor- tium der Allgemeinen Elektrizitäts-Gesellschaft hat jetzt das bekannte Umtauschangebot an die Vorzugs- aktianäre erlassen, wonach gegen je 600 Mark Vor­zugsaktien Lit. B 300 Mark neue Stammaktien so­wie eine Barentschädigung von 120 Mark gewährt werden. Die Einlieferung der Vorzugsaktien hat bei den Zahlstellen der A.E.G. bis spätestens 4. Ok­tober 1929 zu erfolgen.

Auf sichtsra t der Allianz geneh­migt Transaktion mit der Frank­furter Allgemeinen. Sn der gemein­samen Sitzung der Aufsichtsratsausschüsse der Allianz und Stuttgarter Verein Dersicherungs- A.-G. und der Allianz und Stuttgarter Lebens- versicherungsbank-A.-G. wurden auf den Vericht des Generaldirektors Dr. Schmitt die vom Vorstände der Allianz aus Anlaß des Zu­sammenbruchs der Frankfurter Allgemeinen Der- sickerungs-A.-G. getroffenen Maßnahmen, ins­besondere die für die Versicherten der Frankfurter Allgemeinen geleistete Garantie, sowie die Heber- nähme des Geschäfts dieser Gesellschaft gebilligt. Der Ausschuß verkannte hierbei nicht, daß die Transaktion ein nicht leicht zu nehmendes Hin-

Veginn der Gefühl, daß irgendein störendes Moment vorhanden sein müsse, denn gegen die sehr festen Vormit- togskurse war die Tendenz nicht voll behauptet. Es ergaben sich zwar gegen die gestrigen Schluß­kurse ansehnliche Kursgewinne, zumal Kaufauf­träge zur Ausführung kamen. Sn erster Linie bestand die Rachfrage nach deutschen Effek­ten. aber wieder nur vom Auslände, während

13922 16024 23840 26566 31950

78579

242539

25317 38229 236224

22811 30425 42806 56646

Israelitische Religionsgesellschasl. Sabbatfeier den 31. August. Freitag abend 6.4 "> Uhr; Samstag vor­mittag 8; Predigt; nachmittags 4; Sabbataus- gang 8. Wochengottesdienst morgens 6.15; abends 6.30 Uhr.

Französische Noten.....

Holländische Noicn......

italienische Noicn......

Norwegische Noten......

Deutsch üefterr, ä 100 fironen Rumänische Noten......

Schwedische Note»......

Schweiler Noten ...... Spanische Noten.......

Tschechoslowakische Noten . . Ungarische Noten.....

to

*0.95

*0.95

;wert 11

(Held

16,41

167,78

21,96

111.43

58.98

2,485

112,15

80,58

61,58

12,39

73,00

Bries

16,47 168,46

22,04

111,87 59.22 2,505

112,59 80,90 61,82 12.45 73,30

Sprechstunden der Reduktion.

11.30 bis 12.30 Uhr, 16 bis 17 Uhr. Samstag nachmittag geschlossen.

Verantwortlich für Lokales: i. 23. Dr. Thyriot.

dreijährige Schatzscheine der Stadt Frankfurt a. M. mit AblöfungsterMin per 1. DFL 1932 in Abschnit­ten von 10 000, 5000, 1000 und 500 Mark zum Kurse von 96 v. H. deutscher Usance zur Zeichnung auflegt. Gleichzeitig werden 8proz. Zjjährige Schatz- scheine der Stadt Breslau mit Ablösungstermin per 1. April 1933 in Abschnitten von 2000, 1000, 500 und 200 Mark zum Kurse von 95 v. H. deutscher Usance zur Zeichnung aufgelegt.

* Metallgesells chaft A.-G., Frankfurt am Main. Die Gesellschaft hat den Alleinverkauf in Deutschland für australisches und indisches Blei übernommen und wird ebenso ausschließlich das mexikanische Blei der American Metal Co. ver­treiben.

* S. G. MousonL Co., F r a nkf u r t a. M. Wie von gut unterrichteter Seite mitgeteilt wird, beabsichtigt die Firma ihren Vetrieb demnächst nach auswärts zu verlegen und die Frankfurter Fabrik zu schließen. Sedenfalls ist bekannt ge­worden, daß die Firma nach den verschiedensten Richtungen hin Unterhandlungen wegen Ge­ländekaufs führt. Die Zahl der in den Mouson- werken beschäftigten Personen beläuft sich ins­gesamt auf etwa 1000 Köpfe. Die Firma be­gründet ihren Schritt mit der Kommunalpolitik Frankfurts, die sie als verfehlt bezeichnet.

* Golo Schuhfabrik A. - G., Frank­furt a. M. In der außerordentlichen General­versammlung, in der 11 823 Stimmen vertreten waren, wurde Fabrikant Siegfried Levi als Ver­treter der Schuhfabrik Luwal A.-G., Luckenwalde, mit der die Goto Schuhfabrik bekanntlich einen Jnterefsengemeinschaftsoertrag abgeschlossen hat, ge­gen 105 Stimmen eines Aktionärs in den Auf- sichtsrat gewählt. Der Geschäftsgang fei befriedi­gend.

Terra A. - G. für Haus, und Grund­besitz in L i q u., Frankfurt a. M. Die vierte Liquidationsquote auf den Nennwert der Aktien der Gesellschaft beträgt 10 o.H. Von insgesamt 4,8 Millionen Mk. Aktien find also bereits 85 v. H. zurückgezahlt.

Frankfurter Börse.

Frankfurt a. M., 30. Aug. Tendenz: fest. Die Festigkeit der gestrigen Abendbörse übertrug sich auch auf den heutigen Vormittagsverkehr, und man konnte weitere Interessenkäufe beobachten. Die endgül­tige Regelung im Haag ließ eine vermehrte Unternehmungslust aufkommen. Das Geschäft war auf allen Märkten lebhaft, bei Besserungen bis zu 2 v. H. gegenüber der gestrigen Abendbörse. Nicht ganz ohne Einfluß blieb noch die feste gestrige Neu- yorker Börse und die unverändert leichten G e I d- marktverhältnisse trotz des heutigen Zahl­tages. Auch Auslandorders sollen in größerem Um­fange eingetroffen fein. Kurz vor Beginn des offi­ziellen Marktes kam in G l a n z ft o f f a k t i e n ziemlich Material an den Markt, ein stichhaltiger Grund mar nicht zu erkennen. Die übrigen Markt­gebiete wurden hiervon beeinflußt, und die hohen gestrigen Kurse konnten sich nicht behaupten. Aber trotzdem verblieben zu den ersten Kursen immerhin noch beachtenswerte Gewinne. In den Vordergrund rückten heute bei recht lebhafter Nachfrage Zell­stoff W a l d h o f mit plus 3,5 v. H. und A f ch a f -

92 ©etotnne au 500 -m. 4391 10254 18943 23522 42043 43215 54147 58935 61938 62268 68099

ichtücher 025 0.58 0.68

... 1.25

Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.

angeführlen Ziffern geben die Höhe der zuletzt beschloffenen Dividende an. Reichsbankdiskont 7,5 Prozent, Lombardzinsfuh 8,5 Prozent.

Auf jede gezogene Nummer sind zwei gleich hohe Gewinne gefallen, und zwar je einer

aus

die Lose gleicher Nummer in den Abteilungen I und II

beiden

Rranlrurt a M.

Berlin

2d)lufc»i 1-Ubr fturi I Kur-

Schlnh- ftui:

Anfang- ftur?

Dalum

29.8. i

30. 8.

29.8.

30 8-

Phtltpp Hoizmann.....<

Heidelberger (Semcnl .... 10

(Sement Karlstadt......6

Wayb & Freitag......1°

Schultheis Patzenhoser . . .

Cflroerte....... 12

Ber. öiianjftoff......18

Bemberg.........14

Rellftofi Waldhos.....12

ZeUstosi Mchassenburg ... 12

Charlottenburger Sailer . . . <

Destauer GaS........8

Daimler Motoren......0

Deutsche Maichinen-Fabrik . . 0

'.'tdlcrwerle Klcoer......5

Ludw. Loewe.......1°

Nat. Automobil.......0

Orenstein 4 Koppel.....5

Franks. Maichineu......6

Gritzner.........H

Heoligenstaedt ....... v

Hunghons..... 4

Vediroetle. ....... 8

Mamkraitwerke.......8

Aelari ulmer........8

Peters Union........8

Gebr. Roeder.......10

Poigt 4 Haesfner......8

Südd Zucker........8

Dan

109

132,5 185

100

-

399

241,5 158.5

53

46

55.5

57

9,25 63

107 107

124

125

109,5 222

159

knoten

; 1 1 1 *- 1 1 £ 1 53 1 1 ff I 1 I I I 1 1 ' 1 1 1 1 2 o a> «-» ^2

. m m

_______

109

100

301,5 239

393,25 314

240

155

108,75

197,5

53,13

56

44,5

207

27,25

89.75

210

55 58

'23,75

122

222 158

109,5

205,5

242

393.5

317

244,25

109.6

201,9

55

57.5

46.75

210

27.6

91.23

210,3

E

125,25

Berlin, 29. August__Held__Brief

Frankfurt a w.

Benin

Schluß

J-Uljr I

Schlug.;

Anfang-

Kurs 1

Kurs |

Kurtz |

fluir

Datum

29-8.

30-8.

29 8.

30- 8^

5% Di. Reiw-anieitze o. r.'z« .

Si. Anl.-Abloj.-Schuld mit AuS

87,5

52,35

87,5

52,3

52,5

lol.»Rechten.........

Dec gl. ohne Auslol. Rechte . . . ;°n Franst. Hup.-Bt. Goldpl. un>

11,4

11,5

11,4

11,5

kündbar bis 1932......

85,5

4>.° Rheinstche Hnv.-Bank fiiqu >

fflolÖUl............

A ü ch. abg. VorkriegS-Lbligation.,

78,13

rückzastlbor 1932 .....

86,5

-

Frankfurt a M.

Berlin

»tblue-l 1-Uhr fiur? \ Knr^

Schluß

Kur« |

Anfang.

Kur

Datum

A.E.G............

Bergmann.........

Elektr. Lieferungen.....

Licht und krall 1" Felten 4 Guilleaume.....°

chcf. f. Elektr. Untern.....1»

Hamb. Elciir. Werke .... 10 Rbein. Elektr..........

Lchlef. Elektr........lf'

Echuckert....... '

Siemens 4 Halske . i-

Buderus . . ...... 8

Deutsche Erdöl.......6

dienet Steinkohle . . . .-

Gelsenkirdieucr ... f- n 3-4

Ilie Bergbau........®

ftlödncnverfe........<

Abln-Neucstcn........»

Mannesmann........k

Mansselber ......... y

cberfchics. Estenb. Bedarf. . . <

Lberschlei. KokSwcrkc.....c

Phönix Bergbau......6Yt

8Il>einstche Braunkohlen... 10 glbeinstabl . . - s- % 3ci)t 4'/, Sstebeck Montan......1.-

Bereinigte Stahlw......1

Otavi Minen.......2 sh

Kalt Aschersleben.....V

Kall Westeregeln......10

Kaliwerk Salzdetfurth ... 15

29.8.

200

233

171

216.5

143

219

154.4

234,25

392

172,5

78

118,25

143.5

152

221

117

123

112,5

289,25

131,75

122,5

69,5

239,5

244

| 406,5

30-8.

200,6 234

217

235,75

394.5

78,25

117,5

143,9

118,5

122,25

112,25

292,5 132

122,75

69,6 240,5 247,5

406

29-8.

198,75

232 170,25

215,5 142,25

217

154 182,25 231,75 388,13 151,25

172

116.5 145,25

142 151,75

137,5 220,75 116,65

133,9 120,75

137,5

86,5 107,5 111,13

287 130,4

121,13 68,75

236,25 242,5 400,5

30-8.

200.5

234

171,9

218

143

221,75

146.6

154.25

185

237

395

152

77,5

117,9

146,25

143,5

151,75

138

222

119

135,25

123

140,25

88

109.75

112

292.5

133.25

122,5

69,13

241,25

247

406,75

29. August

30. August

Amtliche Notierung

Amtliche 'J Geld

Dotierung Brief

Geld i

Brier

2111111.-- )Kott.

168,11

163,45

163,13

168,47

Busn- Aires

1,758

1,762

1,759

1.763

Brff.-Antw

58,33

58,45

58,335

58.465

Christiania -

111.69

111,91

111,71

111.93

Kopenhagen

111,69

111,91

111,70

111,92

Stockholm .

112,39

112.61

112,26

112,58

Helstngfors.

10.54

10,56

10,542

10,562

Italien. . .

21,94

21,98

21,95

21,99

London. . .

20.34

20,38

20,343

20.383

Neuvork . .

4,196

4,204

4,1965

4.2045

Daris....

16,42

16,46

16,42

16,46

Schweiz ..

80,745

80,905

80,74

30.90

Spanien . .

61,69

61,81

61.80

61.92

Japan . . .

1.958

1,962

1,956

1.960

'Rio de Jan.

0.4975

0,4995

0,497

0.499

Wien in D-- Oeft. abgcst.

39,075

59,195

59,09

59,21

Prag . . . .

12,427

12,447

12,425

12.446

Bclzrad . .

7,375

7,389

7,371

7.285

Budapest. .

73,17

73,31

73,175

73,315

Bulgarien .

3,032

3,038

3,037

3.043

Lissabon

18,80

18,84

13,81

18,85

Danzig. . .

81.34

81,50

81.35

81,51

Konitantin.

1.998

2.002

2,000

2,004

Athen. .

5,25

5.35

5,42

5,43

Canada . .

4,164

4,172

4,164

4,172

Uruguay.

4,101

4,109

4,101

4.109

Cairo . .

20.86

20.90

20.86

20.90