Letzte Nachrichten.
Am 30.3uni 1930 wird die dritte Zone geräumt.
Haag, 29. Aug. (WTB. Eigener Drahlbericht.) Rach der heutigen Vormittagssihung des politischen Somitees wurde von den Teilnehmern an der Sitzung mitgeteilt, datzderTerminfürdieRäu. mung der dritten Zone nunmehr auf dcnZO. Juni 1 930 festgesetzt worden sei.
„(5raf Zeppelin" in Lakehurst gelandet.
Neu York, 29. Aug. (WTB. Drahtbericht.) Das Luftschiff „Graf Zeppelin" ist kurz nach 12 Uhr ZNLZ. über Neuyork eingetrofsen. — In Lake- hurst hat sich bereits in den frühen TNorgenstun- den eine riesige Menschenmenge angesammelt, um die Rückkehr des Lustschiffes von seinem Meltrund- fluge mitzuerleben. Zahlreiche Regierungsvertreler und über 100 Journalisten warten auf die Ankunft des Luftschiffes, während 450 Matrosen und Marine- soldaten unter Trompetensignalen Aufstellung nehmen, um die Landungsmanöver auszuführen. Gegen 13 Uhr MEZ. erschien das Luftschiff über dem Jlug- hasengelände. Rach einer Schleifenfahrt über Lakehurst schritt Dr. Eckener zur Landung. Um 13.10 Uhr MLZ. waren die Haltetaue ergriffen, das Luftschiff wurde von der bereitstehenden Haltemannschaft zur Erde gezogen. Die Landung erfolgte um 13 14 Uhr.
muhten wir im Jahre 1928 einführen: 1,1 Mill. To. Mais, 1,8 Mill. To. Weizen, 800000 To. Roggen, 500 000 To. G e r st e und 150 000 To. Hafer. Man weih also nicht ganz genau, wie groh die Ernte in diesem Jahre sein wird, aber man kann sie doch ungefähr schätzen. Rach vorsichtiger Berechnung werden wir bis zum Oktober in unsere Scheunen bekommen: 6,8 Mill. To. Hafer. 3 Mill. To. Weizen. Kartoffeln wer- den auf 39 Mill. To., Zuckerrüben auf 8,3 Mill. To., Futterrüben auf 23 Mill. To. geschätzt. Alles in allem also keine schlechte Ernte.
* Geringe Zunahme der Arbeitslosigkeit. Rach den endgültigen Berichten der Landesarbeitsämter weist die Zahl der Hauptunterstühungsempsänger in der Arbeitslosenversicherung in der ersten Augusthälfte zum ersten Male seit der Besserung des Arbeitsmarktes im Frühjahr und Sommer wieder eine leichte Zunahme auf und zwar um rund 5400 Personen oder 0,8 Prozent. Die Gesamtzahl der Hauptunterstühungsempsänger betrug am 15. August rund 716 000, von denen 200 000 Frauen waren. Die Zahl der weiblichen Hauptunter- stützungsempsänger ist in der Derichtszeit zurückgegangen, die der männlichen dagegen gestiegen. Auch in der Krisenunterstützung ist die Zahl der Hauptunterstühungsempsänger leicht gestiegen und zwar ebensalls um 0,8 Prozent. Auch hier ist bei den Frauen noch ein — allerdings kleiner — Rückgang zu verzeichnen, während die Zahl der männlichen Hauptunterstühungsempsänger stieg. Am 15. August befanden sich in der Krisenunterstützung 122 600 männliche und 31 700 weibliche, insgesamt 154 300 Hauptunterstützungsempfänger.
• A. E. G. 3n der G.-D. war ein Kapital von 129.82 Mill. Mk. vertreten mit zusammen 85,72 Mill. Stimmen; davon entfielen auf die Stammaktien 74,18 Mill. Stimmen, auf die Vorzugsaktien Lit. A 6,12 Mill., und auf die Vorzugsaktien Lit. B 5,42 Mill. Stimmen. Vor Eintritt in die Tagesordnung gab Geheimrat D ü - ch e r eine Erklärung ab, in der es u. a. heißt, dah für die Transaktion zwei Gesichtspunkte maßgebend gewesen seien, von denen sich die A. E. G. bei ihrem Vorgehen leiten lieh: Zur Ausnützung der Produktionskapazität, die gleichbedeutend ist mit einer Verringerung der Gestehungskosten, und zur Schaffung von Beschäftigungsmöglichkeiten für die Angestellten und Arbeiter seien gesteigerte Absatzmöglichkeiten nölig und zur Ausnutzung der Märkte eine Finanzierungsmöglichkeit erforderlich. Geheimrat Bücher wies darauf hin, dah das erste Ziel weniger durch Bildung internationaler Kartelle, die durch Außenseiter durchbrochen werden könnten, zu erreichen sei, als durch Zusammenarbeiten starker Kräfte. Die Idee dieser Transaktion sei im übrigen von der A. E. G. selbst ausgegangen. Eine finanzielle Verbindung sei notwendig gewesen, um eine Basis für eine dauernde intensive Zusammenarbeit zu schaffen. Es sei z. D. noch nicht zu beurteilen, welche Vorteile sich bei kommenden Verhandlungen für die A. C. G. ergeben werden; das müsse erst die Zukunft er
geben. Die Verwaltung sei fest davon überzeugt, dah die Verträge sich für beide Teile günstig auswirken werden. Die International General Electric Co. werde über ein beträchtliches 2lltien- paket verfügen, es liege jedoch nicht in ihrem Willen, die Majorität der A. E. G. zu erwerben, worüber bindende Abmachungen getroffen seien. 3n geldlicher Hinsicht werde diese Transaktion jedenfalls eine wesentliche Verbesserung der finanziellen Verhältnisse der A. E. G. bringen. 3n der Diskussion meldete sich lediglich ein Aktionär zu Wort, der verschiedene Aufklärungen verlangte. die aber nicht gegeben wurden, indem auf die früheren Erklärungen der Verwaltung verwiesen wurde. Die Transaktion wurde sodann einstimmig genehmigt und fünf Vertreter der I. G. E. Co. in den Aufsichtsrat gewählt, darunter Owen V o u n g.
* Bankhaus Rauheim & Co.. Darm- st a d t. Unter Beteiligung mehrerer hundert Gläubiger fand am Mittwochnachmittag die erste Gläubigerversammlung des bekanntlich insolvent gewordenen Bankhauses Rauheim & Co statt. Der Vorsitzende, 3ustizrat Dender, erllärte eingangs, dah die Direktion der Discontogesell- schaft, Filiale Darmstadt, sich bereit erklärt habe, im 3nteresse der lokalen Geschäftsleute Engagements zu übernehmen, dah sie sich aber eine Rachprüfung der Konten Vorbehalte. Bisher sei es leider nicht gelungen, einen genauen Status aufzustellen. Unter Vorbehalt wurden folgende Ziffern bekanntgegeben: Aktiva u. a.: 545 000 Mk. Debitoren, 48 000 Mk. Wechsel, 6892 Mk. Kasse, 4300 Mk. Kupons, 88 820 Mk. Banken, 934 000 Mark Effekten, 71 000 Mk. Aktiva der Frankfurter Filiale. Darunter befinden sich an sicher- gestellten Forderungen 677 356 Mk. 3n Abzug gebracht wurden für dubiose Forderungen 234 556 Mark, so dah die Gesamtaktiva 905 000 Mk. betragen. Die Passiva sehen sich zusammen aus 580 000 Mk. Kreditoren, 12160 Mk. Devisen, 541 000 Mk. Bankforderungen, 1 140 000 Mk. Effekten. 59100 Mk. Hypothek auf das Grundstück, zusammen 2 333 060 Mk. Rach Abzug der sicher gestellten Forderungen und unter Berücksichtigung von 34 296 Mk. für rückständige Steuern und Personalverpflichtungen ergibt sich ein Passivsaldo von 1 690 000 Mk., so dah etwa 50—55 Prozent in die Masse kämen. Sehr unklar seien die Verhältnisse bei den offenen und geschlossenen Depositenkonten, hier scheine nicht alles in Ordnung zu sein. — Die Aussprache verlief auherordentlich lebhaft, und von verschiedenen Seiten wurde Einleitung des Konkursverfahrens verlangt. Schließlich wurde eine private Geschäftsaufsicht gebildet. 3n 14 Tagen soll eine zweite Gläubigerversammlung stattfinden. Direktor Gynnot von der Landwirtschaftsbank prüft seit einigen Tagen in behördlichem Auftrag die Bücher der Dank.
* Frankfurts Anteil am Zusammen, bruch der Frankfurter Allgemeinen, lieber die Höhe der direkte.» oder indirekten Schädigung der Stadt Frankfurt durch den Zusammenbruch der Frankfurter Allgemeinen hatte ein sozialdemo- kratischer Dringlichkeitsantrag in bei letzten Frankfurter Stadtverordnetensitzung Auskunft verlangt. Wie Bürgermeister G r ä f im Namen des Magistrats mitteilte, beträgt Frankfurts Besitz an Aktien der Frankfurter Allgemeinen nur 64000 Mark, während sich im Geschäftsbereich der Hinterlegungsstelle Bürgschaften der Frankfurter Allgemeinen und ihrer Tochtergesellschaften über insgesamt 240 000 Mark befinden, die aus Frachtstundungen, Lieferantengeldern, Kautionen usw. bestehen. Nach Ansicht des Bürgermeisters werden diese Bürgschaften von der Allianz übernommen werden.
* Uebernahrne-Dertrag Allianz- Frankfurter Allgemeine genehmigt. Das Reichsaufsichtsamt für Prioatversicherung hat in der Senatssitzung am Mittwoch die Genehmigung der zwischen der Allianz und Stuttgarter Verein- Dersicherungs-A.-G. und der Frankfurter Allgemeinen Versicherungs-A.-G. abgeschlossenen Garantie- Verträge erteilt. Der Neuen Frankfurter Allgemeinen Versicherungs-A.-G. ist in der gleichen Sitzung die Genehmigung zur Aufnahme des Geschäftsbetriebes erteilt worden.
Frankfurter Börse.
Eigene Drahtmeldung des „Gießener Anzeigers".
Fr a n k f u r t a. M., 29. Aug. Tendenz: im Verlaufe wieder freundlicher. — Im Vormittagsverkehr war die Stimmung an der Börse recht unsicher. Die sich erneut ergebenden Schwierigkeiten im Haag drückten auf die Stimmung. Vor allem befürchtet man in Börsenkreisen, daß die deutsche Delegation sich zu größeren Konzessionen bereiterklären müsse, um auf der anderen Seite die Frage der Räumung zu beschleunigen. Daraufhin wurden Abgaben vorgenommen, so daß Abschwächungen nicht zu umgehen waren, doch zeigte zu Beginn des offiziellen Marktes die Börse ein freundlicheres
Aussehen, da man den Glauben an einen günstigen Ausgang der Verhandlungen, der auch für Deutschland Vorteile von größerer Tragweite bringen dürfte, nicht verloren hatte. Mit Spannung verfolgt man den neueren Stand der Verhandlungen. Die anfänglichen Verluste konnten später nicht immer aufgeholt werden. Nur Spezialwerte traten stellenweise in den Vordergrund, denn hier wirkte sich die wiedererwachte Unternehmungslust der Spekulation in erster Linie aus. Ganz ohne Einfluß blieb heute das langsame Ansteigen der A r b e i t s l o s i g- k e i t im Reiche, und der uneinheitliche Schluß der gestrigen Neuyorker Börse. Die hiesigen Geld- marktverhältnisse waren aber unverändert günstig. Gegenüber der gestrigen Abendbörse war die Kursgestaltung nicht einheitlich. Bis 1,5 v. H. fester eröffneten Co'm merzbank, Buderus, Farben, Gesfürel, Rheinische E lektro und Deutsche Linoleum; Scheiden n st a 11 plus 2 v. H. Schwächer lagen Zell st off Waldhof mit minus 2,75 v. H. AEG., Li ch t & Kraft, Schuckert und Montanwerte gaben bis zu 1 v. H. nach. G l a n z st o f f gaben 2 v. H. nach. Renten still. Ablösungsschuld etwas fester. Im Verlaufe schrumpfte das Geschäft stark ein, die Grundstimmung war aber unverändert freundlich. Die Kurse lagen gut behauptet, zum Teil noch etwas gebessert. Am Geldmarkt war Tagesgeld zu 6 v. H. unverändert. Am Devisenmarkt nannte man Mark gegen Dollar 4,1989, gegen Pfund 20,355, London gegen Kabel 4,8477, gegen Paris 123,945, gegen Mailand 92,68, gegen Madrid 32,96, gegen Holland 12,10.
Berliner Börse.
Eigene Drahtmeldung des „Gießener Anzeigers".
Derlin. 29. Aug. Die Defürchtungen hinsichtlich der Haager Verhandlungen, die ausschlaggebend für die Tendenz des heutigen Vormittagsverkehrs waren, und bei der Spekulation Unsicherheit und stärkere Zurückhaltung ausgelöst hatten, wurden ausgewogen durch die im Verlaufe des Vormittags einlaufenden Aus- land-Kauforders. Die D i s k o n t s o r g e n , die man sich nach dem gestrigen G o l d v e r l u st von 350 000 Pfund für London gemacht hatte, stellten sich gleichfalls als unbegründet heraus. Es war ja auch kaum anzunehmen, daß die Dank von England, nachdem sie schon so lange eine Diskonterhöhung vermieden hatte, ausgerechnet zum Ultimo die Geldsituation durch eine solche Maßnahme noch mehr komplizieren würde. Die heute vorliegenden Wirtschaftsbe r ichte der Deutschen Dank und der Diskonto- G e s e ll schäft brachten keine besondere Anregung. Auch die Zunahme der Arbeitslosenziffern, ebenso wie die höheren Ziffern der Güterwagengestellung und die Meldungen von festeren internationalen Geld- sätzen wurden nur zur Kenntnis genommen. Auf Grund der schon anfänglich erwähnten Auslandaufträge, wobei besonders Amerika mit stärkerem Kausinteresse aufgefallen sein soll, hatte man vorbörslich recht feste Kurse genannt. Wenn dann die ersten offiziellen Rotierungen diesen Erwartungen nicht ganz entsprachen, so lag das daran, daß nach den teilweise übertriebenen! Steigerungen von gestern bei den eiirzelnen Märkten durch die erneuten Limiten Kurskorrektionen vorgenommen wurden, die mit der Allge- meinten^nz kaum etwas zu tun hatten. 3m allgemeinen lagen die Kurse gegen gestern mittag gut behauptet und größere Abweichungen waren äußerst selten. Polyphon, in denen die England- Verhandlungen wieder ausgenommen sein sollen, lagen 5 Prozent höher. Dank für Brau- industrie, Reichsbank, Chade, Transradio, Telephon Derliner 2 bis 3 Prozent höher. Pöge erschienen mit Plus-Plus-Zeichen. Dagegen verloren Elektrische Lieferungen und Glanzstoff 2 bis 3,5 Prozent. Deutsche Anleihen ruhig. Ausländer geschäftslos. Pfandbriefe wieder zur Schwäche neigend. Am Geldmarkt war Geld gefragter. Lagesgeld 6,5 bis ^Prozent. 3m übrigen blieben die Sätze unverändert. Auch nach den ersten Kursen war die Tendenz uneinheitlich. Die Grundstimmung blieb aber fest und es überwogen auch größtenteils au Deckungen einprozentige Gewinne. 3n 3.-G.- Farben, Reichsbank und am Elektromarkt war das Geschäft zieinlich lebhaft. Reichsbank und Julius Derger konnten um 2,5 Prozent anziehen. Als die Deckungsneigung später aufhörte, wurde das Geschäft allgemein ruhiger und das Kursniveau ging teilweise sogar unter Anfang zurück.
Frankfurter Getreidebörse.
Eigene Drahtmeldung des „Gießener Anzeigers".
Frankfurt a. M., 29. Aug. Der heutige Hauptmarkt verkehne in flauer Haltung. Die Umsätze waren sehr bescheiden, da schwächere Auslandnotie- l rangen verstimmten. Die Preise waren zumeist leicht
abgeschwächt. Besonders war das Mehlgeschäft schleppend, bei einem Nachgeben der Preise bis 0,50 Mark. Es notierten: Weizen 25 Mark, Roggen 19,90 bis 20, Sommergerste für Brauzwecke 20, Hafer (in- ländischer), alter 20, neuer 19 bis 19,50, Mais (gelb, ür Futterzwecke) 21, Weizenmehl ( süddeutsches, Spezial 0) 38 bis 39, Roggenmehl 28,50 bis 29,75, Weizenkleie 10,65, Roggenkleie 10,65 Mark. — Tendenz: flau.
Frankfurter Schkachtviehrnarkt.
Frankfurt a. M., 29. Aug. Auftrieb: Rinder 74 Stück, Kälber 1033, Schafe 301, Schweine 440. Kälber. Defte Mast- und Saugkälber 76 bis 80, mittlere Mast- und Saugkälber 70 bis 75, geringe Kälber 64 bis 69. Schafe. Mast- lämmer und jüngere Masthämmel, Weidemast, 48 bis 54, mittlere Mastlämmer, ältere Mast- hämmel und gut genährte Schafe 40 bis 47. Schweine. Vollfleischige Schweine von etwa 240 bis 300 Pfund Lebendgewicht 88 bis 90, von etwa 200 bis 240 Pfund Lebendgewicht 88 bis 91, von etwa 160 bis 200 Pfund Lebendgewicht 88 bis 91, fleischige Schweine vvn etwa 120 bis 160 Pfund Lebendgewicht 85 bis 88. Marktverlauf : Schweine ruhig, ausverkauft. Kälber rege, ausverkauft. Schafe schleppend, geräumt. ___
Verantwortlich für Lokales: i. V. Dr. T h Y r i o t.
Gcwinnauszug
6. Klasse 33. Prcußisck-Süddeutsche (259. Preuß.) Klassen-Lotterie
Ohne Gewähr Nachdruck verboten
Auf jede gezogene Nummer sind zwei gleich hohe Gewinne gefallen, und zwar je einer auf die Lose gleicher Nummer in den beiden
Abteilungen I und II
18. Ziehungstag 28. August 1929
Sn der Vormittagsziehung wurden Gewinne über 150 M. gezogen
2 Gewinn« iu 10000 M. 105623
2 Gewinn« ju 6000 M. 174396
14 Gewinne ju 3000 M. 212351 217830 348217
358447 371707 378820 399993
24 Gewinne ju 2000 M. 14435 26475 84104 107511 112349 140812 236644 256391 284216 330920
138992 172022 220931 327472 365210
102310
120215
148678
211041
278316
332112
105415 127190
153186 216826 294607
357706
106663 133898 168526 220598 312603 358101
38203 101435 119491
' 144005 202631 273438 328817
143963
185164
265073
328361
386129
371109 387191
30 Gewinn» ,n 1000 M. 2458 25354 66560 92270 93453 120810 134747 236823 245081 249707 297282 307448 329985 356203 389302
98 Gewinn- ju 600 M. 12773 16912 20876 25524 45419 56445' 59078 63510 70034 78614 ------ ------ ------ 115681 119426
38276
52047
74488
101566 128654
148415 161363
190520 207849 228835 240566
263255 268454 288313 307522
336869 352580
366283 393772
101902 132295
161650 168463
196496 211032 232192 241215 265666 271765 292290 313306
338383 362721
369369 394950
103210 135216
164916
171507
199174
213221
233087
241246
256030
274832
296663
315026
338905
366433
375663
397389
104961 137936 158678 171945 201651 214660 233305 241303 257032 278738 298456 317570 345395 355780 376507 397921
108117 138923 160500
176743
201987 219046 236121
247017
260348
282097
302667 326191 346291
356654 376734 399909
388157 388578
242 Gewinne zu 300 M. 4665 6405 9020 17172
39948 43056 43731 43989 46097
57318 80936 62832 64057 69877
76238 78997 83828 90681 91960
21122
48774
74300
92501
117283 139950 160607
185274 206898
225823 239675
261645 262364 284284 306819 330175 351643
369469 376809
Sn der Nachmittagsziehung wurden Gewinne über 150 M. gezogen
327175
68494 90656 91176 103124
158893 214059 304443 345202 389697
30331
136306
202570
259723
336865
366801
148998
204175
300796
339297
376487
169256 230533 316613 346033 390960
20479 115102 168807 247105 322679 362772 394854
6 Gewinn, ju 5000 M. 3554 172330 338561
6 Gewinn« ju 3000 M. 13262 200195 202264
16 Gewinne ju 2000 M. 16394 22681 47490 65654
165253 177740 248023 275484
40 Gewinn« ja 1000 W. 12986 41951 83862 98760 104110 107334 128642 171407 177277 207366
213163 267296 272012 319493 320923
332881 348363 376346 397104
84 Gewinne zu 500 W. 3043 4825 13696 ........... 105510
163611
238770
319100
360117
394510
399888
124629
205968
230679
267287
288530
309172
321776
339838
372342
380393
394285
107796
168789 214714
236609
274874 297407 310123
321918
352930
373860
383738
24531
46034
99567 135170
206575
231657
270748 291828
309763 321809 352470 373032
380877
114702
161263
219615
244201
275647
303658
311826
327500
366633
377541
385185
121343
178146
226441
245161
281272
306786
316734
333753
370237
378835
388656
121502 178666 226577 260226
286575
308403
318403
334968 370888 380145
393878
168 Gewinne zu 300 M. 1823 9394 10841 17906
28664 32242 36767 40599 45047 45213
46628 68407 70863 71328 87351 95277
Im Gewinnrade verblieben: 2 Prämien zu |e 500000, 2 Gewinne zu je 500(XX), 4 zu je 75000, 4 zu je 50000, 2 zu je 25000, 32 zu je 10000, 50 zu je 5000, 146 zu je 3000, 270 zu je 2000, 746 zu je 1000, 1866 zu je 500, 4332 zu je 300 M.
Berlin
JVanlrurt a M.
Datum
106.75
100
397
399
238,75
238
53
56,4
45
204
62,25
107
123,75
124
126
157,75
Banknoten.
108,75
196,5
240,75
157,5
12,445
73,30
107
132,5
185
100
222
157
300
238
398,5
90
208
10 . 8
10
15
12
18
14
12
12
55,5
57,5
9,25
63
107
107
122,5
8 . 8 10 , 8 . 8
10 , 8 , 8
Brief
16,47
168,39
22,04
111,87
59,33
2,505
112,54
55,75
58
126
109
221,5
159
Devisenmarkt Derlin-Frankfurt a. M.
Telegraphische Auszahlung.
100 299,5 238,5
400 314
240
152 108,75
197
53 56,65 44,25
204,5
27,5 87
209,5
. 8 . 0 . 0 . 5
10 . 0 . 5 . 6 . 0 . 6
11 . 0
Philipp Holz mann .... Heidelberger Cement . • . . Gement Karlstadt.....
Wayb 4 Freitag......
Schultheis Patzenhoser . . . Ostwerke.........
8er. Glan,stoss ...... Bcmberg.........
»ellsiosi Waldhos.....
Zellstosj Aschassenbura . . . Charlottenburger Master . . Destauer ®aS.......
Daimler Motoren.....
Deutsche Maschinen-Fabrik . Adlerwertr Klever.....
Ludw. Loewe.......
Nat. Auwmobil......
Orenslein & Koppel . . . • Leonhard Tietz......
Bamag-Meauin......
Franks. Maschinen.....
Gritzner.........
Heyliaenstaedi......
JunghanS.........
Lechwerke.........
Mainkrastwerke......
Mag...........
Nekarsulmer.......
Peters Union...... .
Gebr. Roeder.......
Botgi 4 Haessner.....
Südd. Zucker.......
Kurszettel der Berliner und Frankfurier Börse.
Die hinter den Papieren angeführien Ziffern geben die Höhe der zuletzt beschloßenen Dividende an. — Reichsbcmldiskont 7,5 Prozent, Lombardzinsfuh 8,5 Prozent
Ansang. flute
29 8-
i-Uht Kurs
29.8.
Schlug» Kurs
28.8.
Schluß" Kurs
28-8-
Berlin, 28- August
Geld
Frauzönscde Noten.....
Holländische Noten ......
16,41
167,71
Italienische Noten......
21,96
Norwegische Noten......
Deutsch Oesterr , ä 100 Kronen
111,43
59,09
Rumänische Noten......
2,485
Schwedische Noten......
.12,10
Schweizer Noten.......
80,58
Spanische Noten.......
Tschechoslowakische Noten . •
61,53
12,385
Ungarische Noten . ......
73,00
.xrantnirt a ...
Berlin
Frankfurt a M.
Berlin
Schlub-l
Kurs I
)-Ul)t Kurs
Schlutz-I Anfang- Kurs 1 Kurs
Schlub- Kurs
1-Uhr Kurs
Schluh-l Anfang- Kurs | Kurs
Datum
28.8.
29 8.
28 8.
29.8.
Datum
28.8.
29.8.
28-8- |
29. 8.
b°,!> Dt. ReichZanleihe o. W2< ■ - Ti. Aul.-Mlos.-Schuld mit AuS- Ws.-Rechten.........
TeLgl. ohne AuSws.-Nechte . . . 7% Franks. Hyp.-Bk. Goldps. um
4y2% Rheinische Hyp.-Bank Ligu.-
Goldps............
0.G.®. abg. SorftießS-(Obligation., rückzahlbar 1932 .......
4% Schweiz. BundeSb.-Anl.. . . 4% Oesterreichische Goldrte.. . . 4,20% Lesterr. Silberrte.....
4% Oesterreich, einheitl. Rte. . - 4% Ungarische Goldrte......
4% Ungarische Staats!, v. 1910 . 4!4%idesg1. von 1913.....
4% Ungarische fltoncnrte.....
4% Türk. Zollanleihe v. 1911 . . 4% Türkische Bagdadbahn-Ani., Serie 1...........
4% bcßßl. Serie II.......
4% Rumänen amtiert. Rte. . . . 4>/i% Rumänen Goldanl. von 1913
Lllg. Deutsche Eisenbahn . . *yt Hamburg-Amerika Paket ... 8 Hamb.-Südam. Tampssch. . . 8 Hachsa Dampfschiss.....10
Norddeutscher Lloyd.....8
Allg. Deutsche Creditanst. . . 10 Barmer Bankverein .... 10 Berliner Handelsgesellsch. . . 12 Commerz- und Privat»Bank . 11 Tarmst. u. Nationalbank . . 12 Deutsche Bank . . • • • • Tiskonto-Geselstchast eint. . 10 Dresdner Bank......
Metallbau k• 8 Reichsbank........12
87,5
52,3 11,2
85,5
78,05
86,5
28,75
2,35
1,7
22,5
22 1,75 7,25
7,25
7,25
8
16
122,25
114,25
125,75
129 205,5 181,25
277
168
152,5 160,25
07,5
S131 ilSl n = l i l 1 III..... i i l l i i i SI i
87,5
52,3
11
28,9
22,4
20,3
22,13
1,75
7,35
7,4
7,45
122,5
162,25
114
125,4
128,5
207,5
181,25
276,5
168
152,75 160
"05
52,25
11,25
122
113,25
125,5
128,5
206,5
181,75
275,5
168,25
152,6
160
307
.................8
Elektr. Lieserungen. .... 10
Licht und Kraft ...... 10
Felten & Guilleaume..... 6
Ges. s. Elektr. Untern.....10
Hamb. Elektr. Werke .... 10
Rhein. Elektr.........9
Schlei- Elektr........10
Schuckert..... 8
Siemens & Halöke • • « • • 12
Lahmeyer 4 <Eo.. • • • • . 10
BuderuS..........6
Deutsche Erdöl ....... 6
Essener Steinkohle......8
Gelsenkirchener ... f. Vi 9 4
Harpener..........6
Hoesch Eisen.........8
Ilse Bergbau . .......8
Klöcknerwerke........*1
Köln Neuesten........9
Mannesmann........8
Mansselder.........7
Oberjch'.es. Eilend. Bedarf . . . 5
Oberschlei. Kokswerke.....6
Phönix Bergbau......6%
Rheinische Braunkohlen... 10
Rheinstabl . . . f. % Jahr 1'/,
Riebeck Montan......7,1
Bereinigte Stahlw......।
Otavi Minen.......2 sh
flall Aichersleben.....10
fiali Westeregeln......10
Kaliwerk Salzdetfurth ... Iß
I. ®. Farben-Industri- ... 12
Dynamit Nobel.......t
Scheideanstalt........£
Goldschmidt ........ 6
RütgerSwerke ........ 6
MetallgeseUschakt......11
198 231
171 212
143 214
151,75
230,5 386
172,5
77
140,75 151,5
220
123,4
110,75 285
130
121
237,5 243,5
398
225,25
75,75 64 26
197
211
214,5
153,26
229,75
385,5
77,75
115,9
140,5
122
110,5
129,75
120,5
68,13
237
225,5
152
84 1 125,75
198,25
231,9
170,75
213,5
143,25
214
143
152,5
181
229,75
385,5
146
172
77,25
116
146
140,25 151,75
137,5
220
116,75
134
122,9
139,5
87
107,75
111 284,25 130,25
121,5 67,75
236,5
242
224
106
76,25
84.5
126
198
230,5
168,5
214
142
214,5
153,75
180,75
229
386,25 148,25
115,75
141
151,5
136,75 220,5
116,75
132,5
121,5
140
86,75 107,,5 110,75 283,75 130,75
121
67.6 236
241
398
225,75
77 83,5
28. August
’ 29. August
Amtliche Notierung
Amtliche Notierung
ipeld 1
Briet
ciield
Brief
Amft.« Nokt-
168,08
168,42
168,11
168,45
Bucn.-Aires
1,759
1,763
1,758
1,762
Brss-Antw-
58,335
58,465
58,33
58,45
Christiania -
111,70
111,92
111,69
111,91
Kopenhagen
111,66
111,88
111,69
111,91
Stockholm .
112,34
112,56
112,39
112,61
Helstngfors.
10,539
10,559
10,54
10,56
Italien. . .
21,935
21,975
21,94
21,98
London. . .
20,335
20,375
20,34
20,38
Neuyork . .
Poris....
4,195
4,203
4,196
4,204
16,42
16,46
16,42
16,46
Schweiz . .
Spanien . .
80,735
80,895
80,745
80,905
61,66
61,78
61,69
61,81
Japan . . . Nio de Jan-
1,960 0,497
1,964 0,499
1,958
0,4975
1,962
0,4995
Wien in D-- Oest. abgest
59,075
59,195
59,075
59,195
Prag . . . .
12,425
12,445
12,427
12,447
Belgrad . .
7,368
7,382
7,375
7,389
Budapest - -
73,175
73,315
73,17
73,31
Bulgarien .
3,032
3,058
3,032
3,038
Lissabon
18,81
18,85
18,80
81,34
18,84
Danzig. - -
81,35
81,51
81,50
Konstantin-
2,000
2,004
1,998
2,002
Athen- .
5,433
5,443
5,25
5.35
Canada -
4,164
4,172
4,164
4,172
Uru uap.
4,101
। 4.109
4,101
4,109
Cairo - -
20,86
1 20,90
20,86
20,90
Berlin. 28. August
Geld
«rief
Amerikanische Noten.....
4,175
4,195
Belgische Noten ......
Dänische Noten........
58,21
58,45
111.38
111,82
Enalische Noten........
20,312
20,392


