Nr. 228 sechstes Blatt Gießener Anzeiger (General-Anzeiger für Gberheffen) Samstag, 28. September 1929
ahlungszwang für I n - hat die Möglichkeit geboten, daß
her schon geführten Verhandlungen über die derzeitige Lage der Landwirtschaft. Die unentschiedene Haltung der Reichsregierung und der politischen Parteien des Reichstags bei der Durchführung der Maßnahmen zur Verbesserung der Lage der Landwirtschaft, insbesondere über die Zollerhöhung und den Veimahlun
Die Kolonie kann 50 bis 60 Kolonisten Unterkunft und Verpflegung gewähren. 3m vergangenen Jahre wurde der eine Schlafsaal mit Einbau von Einzelschlafzellen versehen, die jetem Kolonisten eine gesunde, geräumige Einzelschlasstatte gewähren. Diese Einrichtung soll nunmehr in allen Schlafräumen durchgeführt werden. Auch den geistigen Bedürfnissen der Kolonisten soll durch Verbesserung -er Düchersammlung Rechnung getragen werden. Leider ist es nicht möglich, daß die Kolonie sich ganz aus eigenen Mitteln
erhalten kann, da vielfach nur halbe und schwache Arbeitskräfte ausgenommen werden, die nur geringe Arbeit leisten. Die Kolonie bedarf deshalb fortlaufender Zuschüsse des Staates und der Provinzen. Auch eine Anzahl Kreise, Städte und Gemeinden leisten dankenswerterweise frei- willige Beiträge. Weitere Beiträge sind sehr erwünscht.
Vach der Mitgliederversammlung fand unter Leitung des Vorsitzenden und des Inspektors der Kolonie, Oekorwmierat Ritte, eine Besichtigung
Aerzie im Kommunatdienst.
Von ärztlicher Seite wird uns geschrieben: Es ist eine ausfällige Erscheinung, wie wenig der Arzt bisher als Träger der kommunalen Selbstverwaltung in den Vordergrund getreten ist, viel eher schien er sich damit zu begnügen, seiner beruflichen Einstellung entsprechend und abseits von politischer Betätigung nur Diener der Verwaltung zu sein.
Im Kampf um die großen sozial-politischen und sozial-hygienischen Probleme unserer Zeit, um die von den verschiede- nen Parteien angestrebten Reformen, bei der Lösung allgemeiner Gesundheitsfragen, sowie der Seuchenbekämpfung ist die tätige Mitarbeit der Aerzie im Dienste des Staates wie der Gemeinden heute einfach unentbehrlich geworden, und es ist ihre Pflicht, sich solcher ehrenamtlicher Betätigung nicht länger zu entziehen.
Nicht um Standespolitik zu treiben sollte die Aerzteschaft mehr als bisher ihren Einfluß im Provinzialtag, im Kreistag und Stadtrat zu verstärken suchen, sondern um Gesundheitspolitik zu treiben im Dienste des Volkes. Sie muh dann aber auch mitschaffen dürfen an der G e - setzgebungs- und Verwaltungsarbeit und sich den notwendigen Einfluß darauf sichern.
Die Erwägung, welcher politischen Partei der einzelne Arzt angehört und wie weit er parteipolitisch sich betätigt, muß zurücktreten hinter der wichtigen Tatsache, daß er auf einem gerade heute besonders bedeutungsvollen Gebiete die hervorragendste Sachkenntnis mitbringt. Von dieser höchsten Sicht aus, berufener Beamter und wahrhafter Mithelfer am großen Werk der öffentlichen Ge° undheitspflege zu fein, muß und soll er seine Ent- cheidungcn treffen. Die Gesundheit des Volkes ist >ie erste und wichtigste Voraussetzung jeder geistigen und wirtschaftlichen Entwicklung. Sie ist zu einem Gegenstände geworden, dem Staat und Gemeinden ihre ganze Fürsorge zuzuwenden haben. Wessen Mitarbeit könnten sie dabei schwerer entraten als der des Arztes, der sich chnen selbstlos zur Verfügung stellt und der ihnen zum gedeihlichen Wirken unentbehrlich ist! Der außerdem aber auch, wie kaum irgend ein anderer, von Berufswegen erfährt, wo seine Mitbürger aus allen Klassen der Schuh drückt!
Mehr Aerzte in alle Parlamente! sollte es deshalb bei den bevorstehenden Wahlen heißen, deren Ausfall von weittragender, ja entscheidender Bedeutung für lange Zeit sein wird.
Eine auffallende Erscheinung der derzeitigen Marktlage sind nicht nur die geringen Preise, sondern vor ollen Dingen die geringe kauf- tust, die es dem Landwirt unmöglich machen, sich durch Berkaus von Getreide Barmittel zu verschaffen.
Der Roggen ab so tz ist bei dem geringen nationalen Verständnis für den Verbrauch von Er- zeugnissen der einheimischen Landwirtschaft in hiesiger Gegend besonders schwierig, da nur vereinzelt Großmühlen noch vorhanden sind, die überhaupt Roggenmchl Herstellen. Die Mehrheit der Großmühlen befaßt sich heute nur mit der Herstellung von Weizenmehl.
Bei dem durch die lang anhaltende Hitze in diesem Jahre stark gesteigerten Bierverbrauch hat der
Notruf der hessischen Landwirtschast.
Oer Dorstand der Hessischen Landwirischastskarnrner zu der Lage der Landwirtschast
Landwirt bestimmt auf einen guten Absatz seiner Braugerste gerechnet. Das Gegenteil ist der Fall. Trotz des anzunehmenden Bedarfs ist Braugerste kaum abzusetzen. Nachfrage besteht fast nicht. Man kann es deshalb verstehen, wenn in den Kreisen der braugerstebauendcn Landwirte die Ausfassung vertreten wird, daß hier Bestrebungen ihre Auswirkung haben, die einen niedrigen Brauaerste- preis zur.Folge haben sollen. Während die Braugerste im Monat August des Jahres 1913 17,25 Mk., in 1927 26,32 Mk. und 1928 27,69 Mk. kostete, war der Durchschnittspreis für denselben Monat im Jahre 1929 nur 22 Mark.
Außer bei Getreide sind auch bei Kartoffeln die Preise sehr niedrig. Das O b st ist in vielen Fällen überhaupt nicht, oder oft nur zu solchen Preisen abzusetzen, die eine Aberntung nicht lohnen. Für einen Teil des Gemüses liegen die Verhältnisse gleich ungünstig. Die G u r k e n e r n t e ist in vielen Gemarkungen eingestellt, da die Preise nicht einmal die Erntekosten decken.
Zu dieser allgemeinen ungünstigen Preislage kommen noch die Folgen einer feit Jahren nicht beobachteten Trockenheit, die nicht nur eine große Mißernte an Grün- und Dürrfutter, sondern auch an Rüben zur Folge hat. Dem Landwirt ist es kaum möglich, mit seinem Futter- vorrat feinen Viehbestand zu erhalten.
Die Rindoiehpreise sind gering, Zuchtvieh kaum abzusetzen. Die Milchpreise stehen in keinem Verhältnis zum Milchertrag und dem Aufwand für Futtermittel. Die Aussichten für eine normale Kartoffel- ernte sind infolge der seit Woä)en anhaltenden Trockenheit gering. Alles zusammengefaßt ergibt sich ein äußerst ungünstiges Bild über die derzeitige Lage der Landwirtschaft.
Der Vorstand der Landwirtschaftskammer bedauert, daß bis jetzt seitens der Reichsregierung besondere weitere Maßnahmen zur Behebung der Notstände nicht getroffen sind. Die Landwirtschaft erkennt dankbar an, was von der Reichsregierung mit der Durchführung des Notprogramms zur För- derung der Landwirtschaft beabsichtigt ist. Zum großen Teil können sich diese Maßnahmen, z. B. soweit sie die Organisation des Absatzes und der Standardisierung betreffen, erst in einigen Jahren auswirken.
Die hessische Landwirtschaftskammer macht ferner darauf aufmerksam, daß alle Maßnahmen zur Verbesserung des Absatzes und der Schäftung von Markenware so lange nicht zu einer Besserung der Lage der Landwirtschaft führen können, als nicht alle einheimischen Zweige der Landwirftchaft, und zwar nicht nur der Getreide-, Rüben- und Kartoffclbau, sondern vor allen Dingen auch der Obst-, Gemüse- und Weinbau, sowie die Viehzucht und Milchwirtschaft einen
ausreid^nben Schuh gegen die Einfuhr aus dem Auslande
erhalten. Jede Mühe des deutschen Landwirts. Obstund Gemüsebauers, sowie des Winzers ist erfolglos, wenn ihm nicht für feine Erzeugnisse, auch Markenerzeugnisse, ein Preis gezahlt wird, der für seinen Betrieb wirtschaftlich ist. Die diesjährigen Preise für die Mehrheit der landwirtschaftlichen Er- zeugnisse bleiben weit hinter diesen Forderungen zurück. Die Einfuhr aus dem Ausland drückt die Preise inländischer landwirtschaftlicher Erzeugnisse unter die Erzeugungskosten.
Gegen die zum Ausdruck gebrachte Auffassung, daß in erster Linie die von Kleinbauern betriebenen Sonderzweige der Landwirtschaft (Wein-, Gemüsebau, Milchwirtschaft) zu fördern feien, da damit der Mehrheit der landwirtschaftlichen Kleinbetrieb« geholfen würde, und kein besonderes Interesse vorläge zur Unterstützung der vorwiegend getreidebauenden größeren Betriebe, weist der Vorstand der Landwirtschaftskammer mit allem Nachdruck darauf hin, daß der Klein - und Mittel- l betrieb ebenso wie der größere Betrieb an der Gesamtlage der Landwirtschaft in
Arbeiterkolonie Aeu-Michstein.
Jahresversammlung des Vereins zur Beschäftigung
Arbeitsloser.
Dieser Tage sand in der Arbeiterkolonie Veu-Lllrichstein bei Homberg an der Ohm die diesjährige Mitgliederversammlung des Vereins für Hessen und Hessen-Vas- fau zu r Beschäftigung Arbei tsloser statt. An der gut besuchten Versammlung nahmen u. a. Ministerialrat Linkenheld (Darmstadt), Oberkirchenrat Wagner (Gießen), die Provinzialdirektoren G r a e f und Gebhardt, Landesrat H ä r i n g von Kassel, Regierungsrat Strack von Alsfeld, Stadtdirektor Schrauth (Darmstadt) und der evangelische und katholische Anstaltsgeistliche teil. Der Vorsitzende, Geheimrat Best (Darmstadt), berichtete über die Entwicklung der Arbeiterkolonien, die meist nach dem Vorbild der zuerst von Dodelschwingh ins Leben gerufenen Kolonien Wilhelmsdorf und Bethel bei Bielefeld eingerichtet sind. Die Arbeiterkolonien wollen arbeitswilligen, aber arbeits- und heimatlosen Männern Heimat und Arbeit und Willensschwächen Vaturen sittlichen Halt bieten und sie zu einem geordneten Leben zurückführen. Der Gedanke, Arbeit statt Almosen zu gewähren, hat in ganz Deutschland zur Errichtung von Arbeiterkolonien geführt. 3n den 47 Kolonien finden zur Zeit rm ganzen 6700 Kolonisten Wochen-, monate-, ja selbst zahre- lang Llnterkunst, Verpflegung und eine ihren Kräften angemessene Arbeit. Die Landwirtschaftsbetriebe der Kolonien sind meist mustergültig Lurchgeführt und erzeugen nicht nur die zum Selbstverbrauch der Kolonisten nötigen Werte, sondern führen auch große Mengen von Vah- runqsmitteln der Gesamtheit zu. Tausende werden durch ihre Hilfe davor bewahrt, daß sie auf den Landstraßen oder dem Pflaster der Großstadt verkommen. , . ,
Die Arbeiterkolonie ^eu-Lllrrch- st e i n ist von dem Verein für Hessen und Hessen- Vassau zur Beschäftigung Arbeitsloser im Jahre 1885 auf dem Hofgut Veu-Lllrichstein bei Homberg a. d. Ohm errichtet worden. Die Aecker und Wieseii wurden melioriert, die baulichen Anlagen erweitert, ausgebaut und für die besonderen Zwecke der Kolonie eingerichtet. 1916 ging das Gut käuflich in das Eigentum des Vereins über.
tercf fiert ist. Das Interesse der Kleinbesitzer an einem ausreichenden Getreide-, Vieh», Kartosfel» usw. Preis ist dasselbe wie beim größeren Land« wirt.
Der Vorstand der Landwirtschastskammer hält di« Bekanntgabe der Lage der Landwirtschaft in aller veffentlichkeit für notwendig, da in weiten Kreisen der Verbraucher ein wirkliches Verständnis für die schwierige Lage der Landwirtschaft nicht vorhanden ist
Er fordert den deutschen Verbraucher auf, im Interesse der gesamten nationalen Wirtschaft nur solche landwirtschaftliche Erzeugnisse zu oer* brauchen, die der deutsche Boden hervorbringl, und nicht Auslanderzeugnisse.
Er fordert ferner von allen dazu berufenen Stellen, daß schleunigst die Maßnahmen getroffen werden» die die Erhaltung der landwirtschaftlichen Betriebe möglich machen. Insbesondere ist es notwendig, dafür Sorge zu tragen, daß den Landwirten der Absatz ihres Getreides zu einem rentablen Preis« möglich gemacht wird durch eine wirkungsvoll« Durchführung des Bei« Mahlungszwanges, damit die Beimahlung von Jnlandsweizen - gleichmäßig sich auf das Jahr verteilt. Er fordert ferner in kürzester Frist die Schaffung von Lagerscheinen und wenn nötig von Lagerhäusern, die dem deutschen Land- wirt die Beleihung seines Getreides möglich macht, ohne es zu niedrigen Preisen abgeben zu müssen.
Er ist ferner der Auffassung, daß es Ausgabe der Getreidehandelsgesellschaft ist, in umfangreicherem Maße wie seither den Aufkauf von einheimischem Getreide auf dem freien Markt durchzuführen, um dadurch den Bestrebungen der heut« weniger kauflustigen Kräfte entgegenzutreten. Die ausreichende und schleunigste Bereitstellung von Mitteln, die im Reichshaushalt vorgesehen sind für den genanntem Zweck, ist dringend erforderlich.
Reichsregierung und Parteien des Reichstages werden gebeten, dafür Sorge zu tragen, daß
die Einfuhr von Auslandgetreide aller Art bei dec hervorragenden deutschen Ernte gemindert wird.
insbesondere kann die Einfuhr von Futtergetreide beschränkt werden.
Die noch in großem Ausmaße vorhandene Ein* fuhr von Gemüse (Tomaten usw.) und Obst (Weintrauben usw.) wird noch begünstigt durch entgegenkommende Abfertigungsbestimmungen der deutschen Reichseisenbahn beim Umschlag von aus dem Ausland eingeführten Erzeugnissen, und die Umstellung in der Milchwirtschaft wird erschwert durch die dauernd große Einfuhr milchwirtschaftlicher Erzeugnisse aus dem Ausland. Di« Handelsverträge mit bestimmten Staaten begünstigen die Einfuhr von Dieh zum Schaden der heimischen Landwirtschaft.
Der Vorstand der Landwirtschaftskammer mutz ferner mit Bedauern feststellen, daß die begünstigt« Einfuhr von ausländischen Erzeugnissen einen großen Schaden für di« Erzeuger bedingt, aber dem deutschen Verbraucher keinen Vorteil bringt
Zu der vorstehend geschilderten ungünstigen Marktlage landwirtschaftlicher Erzeugnisse kommen die steigenden Schwierigkeiten der Kreditbeschaffung. Die Beschaffung langfristiger Kredite" ist durch bi« geringe Ausnahme. Fähigkeit des Geldmarktes für Pfandbriefe oder Obligationen entweder unmöglich gemacht, oder nur zu untragbaren Geld- und Zinssätzen durchführbar. Persönliche Kredite können nur in geringem Umfange gewährt werden.
Die Landwirtschaft ist am Ende ihrer Leistungsfähigkeit angelangt. Schnelle durchgrer- sende Hilfe ist erforderlich, soll nicht eine dauernde Schädigung unserer gesamten nationalen Wirtschcftt eintreten.
landsweizen hat die Möglichkeit geboten, daß sich die Bäckereien in umfangreicher Weise für längere Zeit mit Mehl und die Mühlen in größerem Umfange mit Inland- und Auslandweizen versorgen konnten. Die Getreideläger der Mühlen sind überfüllt mit Getreidemengen, die sie vor Erhöhung des Zolles und der gesetzlichen Festlegung des Bei- mahlungszwanges eingelagert haben. Diese Maßnahme hat nun zur Folge, daß die Nachfrage nach Mehl durch die Bäcker gering ist. Die Mühlen, bestrebt, nur in dem Maße wie sie Mehl absetzen, deutschen Weizen herein'zunehmen, kaufen deshalb nur in geringem Umfange. Dazu kommt, daß die Angebote der deutschen Landwirtschaft aus Kapitalmangel groß sind. Am Frankfurter Markt wird der Weizen aus Gegenden angeboten, die in der Regel kein Getreide auf dem Frankfurter Markt zum Verkauf bringen. Die angegebenen Verhältnisse bedingen eine Zurückhaltung der Mühlen beim Ankauf von Weizen. Die Landwirtschaft hat ferner das Gefühl, daß nur einige wenig« Mühlen die Aufkäufe am Markt tätigen, demgegenüber eine große Anzahl von Verkäufern stehen. Naturgemäß muß ein solches Ueberangebot gegenüber «irrigen wenigen Käufern, in Verbindung mit den obengenannten Erscheinungen, zu einem Preisdruck des Getreides führen.
Der Vorstand der Hessischen Landwirtschastskammer befaßte sich in seiner letzten Vorstandssitzung besonders mit der derzeitigen Lage der Landwirtschaft. Ucbereinftimmenb wurde hierbei fest- gestellt, daß die Lage der Landwirtschaft noch nie so schwierig gewesen ist, wie in der gegenwärtigen Zeit, infolge von Mißernten und ungünstigen Preisen. Nachdem schon in den letzten Jahren die Landwirtschaft gezwungen war, eine erhebliche Schuldenlast aufzunehmen, ist die Hoffnung, bei der diesjährigen gut eingebrachten Mittelernte eine entsprechend« Einnahme zu erzielen, vorerst zunichte gemacht worden. Die landwirtschaftlichen Betriebe, die in ihrer Mehrheit schon im Laufe des Jahres nicht über die erforderlichen Barmittel zur Deckung der wichtigsten Ausgaben verfügten, sind jetzt gezwungen, um nur die dringlichsten Schuldverpflichtungen zu erfüllen und um Barmittel für die Unterhaltung des Betriebes au erhalten, ihre Getreideernte an den Markt zu bringen..
Die Preise für die landwirtschaftlichen Erzeugnisse. wie Getreide, Kartoffeln. Gemüse. Obst, wein, bleiben weit hinter den Vorkriegspreisen zurück unter Berücksichtigung der Geldentwertung und der hohen Steuern und Abgaben, sowie sonstiger Lasten, ganz abgesehen von den erhöhten Ausgaben für den landwirtschaftlichen Betrieb und die Bedürfnisse des täglichen
Lebens.
Der Vorstand der Landwirtschaftskammer nahm Kenntnis von den durch die Geschäftsführung feit-
bet Anstalt statt, bei der die Mitglieder sich anerkennend über die Einrichtungen aussprachen.
Sprechstunden der Redaktion.
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