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Donnerstag, d.27. Juni 1929,7haDds.

Kaltluft kühlt es sich nachts ab, tagsüber nimmt

Samstag:

Sonntag:

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Naflfrfiche.'

Jean Weisel, Lieben, Sonnenairabt 6, Telephon Nr. 88

. Für die Geiundheit

Wenig Aenderung der Wetterlage.

Lufttemperaturen am 27. Juni: mittags 12,6 Grad Celsius, abends 10,3 Grad: am 28. Juni: morgens 11,6 Grad. Maximum 13,4 Grad, Minimum 6,2 Grad. Erdtemperoturen in 10 cm Tiefe am 27. Juni: abends 14,1 Grad: am 28. Juni: morgens 12 Grad. Sonnenscheindauer % Stunde.

Amtlicher Reisewetterdienst

Aus aller Welt.

Schweres Explosionsunglück

in einer Pretzburger Gummifabrik.

3n der Gummifobrik der Firma hoermes in Preß- »cg wurden durch eine Explosion von Benzol- t impfen sieben junge Arbeiterinnen getötet und zehn Arbeiterinnen teils schwer, teils eicht verletzt. Der durch die Explosion entstandene Btanb konnte von der Feuerwehr nach zweieinholb- liinbigen Bemühungen durch Sand gelöscht wer­den. Der explodierte Kessel enthielt etwa drei Aent- if ner eines Gemisches von Gummi und Benzol. Die Lxplosion ist wahrscheinlich auf einen Funken zu- iiiikzuführen, der in das Ventil eindrang, aus dem Dämpfe der trocknenden Ware entwichen. Sämtliche Gegenstände bildeten nach der Detonation einen mästen Trümmerhaufen. Unter den Trümmern Ingen stöhnend die verletzten und die bis auf die Sfcleftc verkohlten und verbrannten Leichen.

Oer Totschlag-Prozeß Friedländer

Erzieher und Eltern werden als Zeugen vernommen.

Die nützlichsten Reisegefährten.

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Turnen, Sport und Spiel.

Spielvereinigung 1900 Gießen.

Am morgigen Samstag tritt in Marburg die Ligamannschaft der 1900er der dortigen vom V.f.D. 05 Kurhessen im Rückspiel entgegen. DaS Vorspiel in Gießen verlor 1900 3:2. Die Spiele Vereinigung ist zur Zeit wieder im Kommen: daS beweisen ihre fünf in diesem Monat gegen nam­hafte Gegner errungene Siege. Sie wird sich diesmal in Marburg nicht so leicht schlagen lassen.

Arbeiier-Turn- und Sportbund.

Das 15. Bezirksfest des Arbeiter-Turn- und -Sportbundes (9. Kreis 3. Bezirk) findet am kom­menden Samstag, Sonntag und Montag in Heuchelheim statt. 2lm Samstagnachmittag 4 Uhr beginnen bereits die Wettkämpfe, die jedoch kurz nach 6 Ahr unterbrochen werden. Gegen 7 llfjc findet eine Sitzung des technischen Ausschusses und der Kampfrichter statt. Ab 8 Ahr ist ein Kommers auf dem Festplah, bei dem sämtliche Heuchelheimer Gesangvereine einen Massenchor singen werden. Anschließend finden Sondervor­führungen einzelner Bezirksvereine statt. Sonn­tag früh 7 Ahr ist Antreten sämtlicher Teil­nehmer (weit über 500) zu den einzelnen Wett­kampfarten. Rur die Altersklasse tritt gegen 9 Ahr an. 10.30 Ahr findet die Vorprobe zu. den Massenfreiübungen statt. Nachmittags wird sich der Festzug durch den Ort bewegen. Aach Eintreffen auf dem Festplah finden die Massen- freiübungen statt. Dann folgen Ansprache, tur­nerische Vorführungen und Volksfest.

Schmeling schlägt paolino hoch nach Punkten.

Aeuhork, 27. 3uni. (WTD.-Drahtbe richt.) 3m Vankee-Stadion bei Aeuyork wurde in der Aacht zum Freitag zwischen dem deutschen Meister Max Schmeling und dem Spanier P a o l i n o die Vorentscheidung um die Welt­meisterschaft im Boxen aller Gewichts­klassen ausgetragen. Der Kampf endete mit einem hohen Punktsiege des Deutschen, der von den 15 Runden 9 für sich entschied und nur 3 an seinen Gegner abgab, während 3 Run­den unentschieden blieben. Max Schmeling wurde von den 50 000 Zuschauern stürmisch gefeiert. Er hat sich nun für den Endkampf um die Welt­meisterschaft im Schwergewichtsboxen qualifiziert.

jedoch die Erwärmung wieder zu.

Wettervoraussage für

Wolkig mit Aufheiterung, nachts kühl, tagsüber wärmer als seither, trocken.

Wettervoraussage für

Zusammenbruch der Deutschen Volkserholungsheime G.m.b. h. Die Berliner Stadtverordneten haben in ge­heimer Sitzung davon Kenntnis genommen, daß itcDsvo" (Deutsche Volkserholungsheime G. m. Wh. H.) vor dem Zusammenbruch steht. Die W S ladt will die von ihr übernommene Bürgschaft von 250 000 Mark, die mit Zinsen auf 400 000 Mark angewachscn ist, dadurch wieder Aurüd* < chatten, daß sie die Liquidation der Gesell- Ichaft und den Verkauf der Grund stücke zugunsten der Stadt veranlaßt. Die Devo ist !i>or einigen 3ahren mit großen Mitteln aufge­zogen worden. 3hr Leiter ist der Stadtverordnete Kein au, ein städtischer Beamter, der zur Ler- tung dieser Gesellschaft beurlaubt wurde. Eine Unzahl Pensionen und Hotels an der See und m Gebirge gehört dieser Gesellschaft, die dadurch finanziert wurde, daß ihre Mitglieder Anteile zeichnen mußten. Eine Sanierung der Gesell­schaft ist nach Lage der Dinge ausgeschlossen.

Die Rettung

des deutschen Ozeanfahrers Paul Müller.

Der Deutsche Paul Müller, der in einem kleinen Segelboot den Atlanti­schen Ozean von Hamburg nach Florida ü berquecte und an der amerikanischen Küste un- oit Charleston Schiffbruch erlitt, ist nun» inehr in Charleston eingetroffen und er- zLhlt, er sei am vergangenen Dienstag in einen s hweren Sturm geraten und hab« sein Boot in Brand gesteckt, um auf diese Weise ein Ilotsignal zu geben. Das Boot trieb sodann bei ;g Mawah auf den Strand zu, geriet in die Bran­dung und zerschellte. Da keine Hilfe kam, ver- luchte Müller schwimmend die etwa 10 Kilo­nieter entfernte 3ohnsinsel zu erreichen, auf der er ein Haus bemerkte. Als er die Hälfte der ! etrede zurückgelegt hatte, nahm ihn der Deutsch- I r.nerifaner Fritz Ströbel, der ihm in einem «uderboot entgegengefahren war, auf. Das Ret- I mgsboot wurde jedoch durch einen neuerlichen Sturm nach der unbewohnten Snakeinsel vcr- s-hlagen. Don dort aus gelang es den Schiff- b»rüchigen, Charleston zu erreichen.

Wettervoraussage.

Allmählich gewinnt der hohe Druck von Westen j her Einfluß auf unsere Wetterlage. Die Bewölkung I ifi bereits zurückgegangen, und westlich der Elbe harscht vielfach heiteres Wetter. Im Bereich hohen Druckes hoben wir zunächst mit mehr aufheitern- b*=m Wetter zu rechnen, wenn auch zeitweise noch Bewölkung auftritt. Durch die noch zufließende

Berlin, 27.Juni. (WB.) Im Brudermordpro- gegen Manasse Friedländer bekundete Prof. Dr.

>i,7anz B i o l e t, der Friedländer ein Jahr lang l nterrichtet hat, daß Manasse Friedländer sich der Schule und den Lehrern gegenüber ablehnend ge­zeigt habe, ohne daß er aber sich dabei unhöflich Dfrer unfreundlich betragen hab«. Ihm persönlich ci Manasse Friedländer nicht sympathisch gewesen, daß er das näher begründen könne. Vielleicht ei es auf den finsteren Gesichtsausdruck des Schü- re zurückzuführen. Manasse Friedländer sei von Mitschülern und Kollegen mehrfach als jähzornig ?e;eichnct worden. Er sei gelegentlich wegen seiner 'xmdartigen Aussprache von Mitschülern gehänselt w orben.

Der Vater des Angeklagten erklärte, daß er vx>n 7 uf)r bis 21 Ahr im Geschäft und nur am 2ittagslisch mit seinen Söhnen zusammen gerne* ser und deshalb wenig Gelegenheit gehabt 'hebe, das Verhältnis zwischen ihnen zu beobach- ien. Seit Tibor Földes sich an Waldemar ..»geschlossen habe, sei das Verhältnis zwischen feinen beiden Söhnen schlechter geworden.

den letzten Jahren hätten die Brüder nicht vriteinander gesprochen. Acht Tage vor dem Vor- fdü sei er mit Manasse ausgefahren. Manasse lei sehr niedergeschlagen gewesen. Der Vater hot angenommen, daß der Grund in Manasses Stellungslosigkeit zu suchen sei. Vor etwa zwei

3ahren habe er Waldemar dabei überrascht, wie er den älteren Bruder, den er über das Bett geworfen hatte, ohrfeigte. Er habe beide daraufhin geohrfeigt und gesagt, er wolle es nie wieder erleben, daß sich Brüder prügeln.

Auch die Mutter äußert sich mit überraschen­der Schärfe über den unheilvollen Einfluß, den der ebenfalls von Manasse erschossene Freund Waldemars, Tibor Földes, auf die Beziehungen der beiden Brüder gehabt habe. Die Beziehungen zwischen Waldemar und seiner Mutter waren un­gleich wärmer als die zwischen Manasse und der Mutter. Wenn Waldemar nach Hause gekommen sei, so berichtete die Zeugin, habe sie mit ihm Tee getrunken und er habe ihr alle Erlebnisse aus der Schule, aus dem Konservatorium und aus dem Sportklub erzählt, Manasse sei einganzver- sch lasse ner Mensch gewesen, den sie über- Haupt nicht habe verstehen können. Die Kinder hät­ten immer Pistolen als Spielzeug gehabt. Wenn sie aber von Manasses Waffe gewußt hätte, hätte sie sie ihm weggenommen. Auf die Frage des Verteidi­gers:Ist also das Gefühl des Angeklagten, daß Sie Waldemar lieber gehabt hätten als ihn, berech­tigt gewesen?" erklärte die Zeugin weinend:Viel­leicht. Ich verttaue nur auf Gott, daß er mir das Kind wiederschenkt. Ich bin schuldig, weil ich Tibor nicht hinausgeworfen habe, der unser ganzes Fa­milienglück zerstörte."

nungen vorgesehen. Mit dem Rohbau soll noch in diesem 3ahr begonnen werden, die Fertig­stellung dürfte im Spätsommer des nächsten Jahres erfolgen. Die auf Grund eines engeren Architektenwettbewerbs eingegangenen und von der Bank angekauften Entwürfe sind im Sitzungssaal des Gewerbehauses. Kirchstr. 16, zur Einsichtnahme für Interessenten offengelegt. Besichtigungszeiten sind aus der heutigen An­zeige ersichtlich.

* Die Wartehalle der elektrischen Straßenbahn auf dem vorderen Trieb an der Volkshalle (gegenüber dem Schützenhaus) ist jetzt im Rohbau fertiggestellt: sie ist mit einem flachen Dach versehen worden. Der zweiflügelige Bau birgt im nördlichen Teil des Westflügels (Front nach der Volkshalle) die Transformatorenstation, einen Raum zur Abgabe von Milch und Erfrischungen, den Äassenraum sowie den Warteraum. In dem Süd- flügel sind die Aborträume, für Frauen und Män­ner getrennt, untergebracht. Da der Bau nur ein Stockwerk hoch ist, ist ein Teil der Toiletteräume eine Treppe tief gelegt. Gegenwärtig ist man mit dem Anschluß an das Wasserrohrnetz beschäftigt. Die Fertigstellung des Gebäudes dürfte nur noch kurze Zeit beanspruchen.

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der öffentlichen Detterdienststelle Gießen.

Bayern (Garmisch-Partenkirchen): Gestern vorherrschend kühl, regnerisch: heute morgen 10 Grad, Aordwind, wollig. Berchtesgaden: Ge­stern vorherrschend kühl und regnerisch: heute morgen Aordwestwind, 12 Grad, wolkiges Wetter.

Küste (Westerland a. Sylt): Gestern vorherr­schend kühl, teils heiter, teils wolkig: heute mor­gen 14 Grad, Aordwind, heiter. Borkum: Ge­stern teils heiter, teils wolkig: heute morgen 13 Grad, Westwind, wolkiges Wetter. Helgo­land: Gestern teils heiter, teils wolkig: heute morgen 10 Grad, Aordwestwind. wolkiges Wetter.

Baden (Baden-Baden): Gestern vorherrschend kühl, meist trübe; heute morgen 13 Grad, Ostwind, wolkiges Wetter. (Freiburgs Gestern vorherr­schend kühl, teils heiter, teils wolkig: heute morgen 12 Grad, Nordwind, wolkig.

Rhein gebiet (Köln): Gestern vorherrschend kühl, teils heiter, teils wolkig: heute morgen zwölf Grad, Windstille, heiter. (Koblenz): Gestern vor­herrschend kühl, teils heiter, teils wolkig: heute mor­gen Nordwestwind, 12 Grad, wolkig.

Schlesien (Schreiderhau): Gestern vorherr­schend kühl, veränderlich mit Schauern; heute mor­gen 10 Grad, Westwind, wolkig.

Aus der Provinzialhaupistadt.

Gießen, den 28.3uni 1929.

Das Gleiberg-Festspiel im Gtadttheater

Des Gleibergs festliche Farben wehten gestern über dem Gießener Stadttheater zu Ehren des Glei- dergvereins, der die Reihe froher Feste zum Ge­dächtnis des denkwürdigen Tages, an dem vor fünf­zig Jahren die Burg Gleiberg aus der Hand der preußischen Krone in seinen Besitz überging, mit der Aufführung eines von Rudolf Schmeling aus diesem Anlaß verfaßten Textspiels begann. Der Autor hat mit gutem Blick aus der an interessanten Ereignissen überreichen Geschichte des Gleibergs eine besonders packende Szene heraus- gegriffen und mit dichterischer Freiheit wirkungs­voll gestaltet. Es ist eine der düstersten Stunden deutscher Geschichte. Gegen den römischen Kaiser, den Salier Heinrich IV., wenden sich am Ende seiner Tage neben Papst, Fürsten und Städte auch die eigenen Söhne. Heinrich V., schon zu Lebzeiten des Vaters zum deutschen König ge­krönt, sucht Bundesgenossen gegen den kaiser­lichen Vater. Als Spielmann verkleidet, weilt et auf dem Gleiberg, um dessen Herren für seine Sache zu gewinnen. Don den auf der Burg ge­meinsam regierenden Dettern ergreift der ältere Graf Hermann feine Partei, der jüngere dagegen wendet sich leidenschaftlich gegen den königlichen Empörer, der in seinem Inkognito bei Mechtild, dem schönen Durgsräulein nebenbei auch noch zarte Eroberungen macht. Am ein Haar wäre das Liebesspiel ihm teuer zu stehen gekommen, doch rechtzeitig rückt das Heer des Königs vor die Burg, seinem Herrn Gehorsam zu verschaffen. Den Grafen Dietrich bannt der Spruch des Königs in die Ebene an das Afet der Lahn, wo aus seiner Siedekung unser Gießen entstehen sollte, die Gräfin Mechtild, die nach dem königlichen Spielmann keinem anderen ihr Herz schenken mag, erbittet sich vom Vater den Schiffenberg jenseits des Flußtals, wo sie ein Kloster zur Ehre Gottes und zur eigenen Ruhe gründen will. Das ist in wenigen Strichen die Handlung des Festspiels, das Paul Gehre vom Stadttheater mit viel Geschick und Verständnis für die Bühnen­wirksamkeit in drei hübsche Bilder gebracht hatte. Für die Rolle der beiden Grafen Gleiberg waren Otto Knur vom Stadttheater und der ehe­malige Oberspielleiter Adolf Seietb gewonnen worden. Paul Gehre selbst hatte den Keller­meister, die komische Figur des Stückes, über­nommen. Ein reizendes Durgfräulein, blond und blauäugig, war Luise Decker, Geo D u s e b e r g ein liebedurstiger Spielmann und streitbare König, weitere Rollen waren Marie Wagner, Hermann Gantenberg, Lisbeth Krauskopf und Heinz 3 m m e l anvertraut. Karl Löffler hatte ein lokalgetreues Bühnenbild geschaffen. Für die Musik zeichnete Paul Schuh verantwortlich. Das zahlreiche, festlich gestimmte Publikum folgte der | wirkungsvollen Aufführung mit sichtlichem 3nter- esse und feierte zum Schluß lebhaft Autor sowohl wie Schauspieler. Ein würdiger Auftakt für wei­tere Feststunden!

Bornotizen.

Tageskalender für Freitag: Licht­spielhaus, Bahnhofstraße:Männer vor der Ehe", Du sollst nicht stehlen" undGastspiel des Kar­pathen-Balletts" (Tanz-Revue).

Stadttheater Gießen. Aus dem Stadt- theaterdureau wird uns geschrieben: Am 2. Juli findet die Uraufführung von Miles Mallesons Liebe auf den zweiten Blick" statt. Diese Komödie ist nach dem RomanSafety First" von Margot Neville verfaßt und von Held ins Deutsche über­tragen. Die Uraufführung hat die Intendanz des Gießener Stadttheaters allein erworben. Es handelt sich also nicht nur um eine deutsche, sondern über­haupt um die Uraufführung des Werkes. Die Spiel­leitung hat Oberspielleiter Hans Tannert.

*

* Sperrung der B o-o t s h a u s st r a ß e. Dom Polizeiamt wird mitgeteilt: Wegen der Ruder­regatta des Gießener Ruderclubs ,Ha|'sia 1906" ist die Bootshausstraße vom Bootshaus der Gießener Rudergesellschaft bis zur Wißmarer Straße (Bahn­überführung) am Samstag von 14 bis 19 Uhr und am Sonntag den ganzen Tag für den Publikums- 'verkehr gesperrt.

** Spendet für dieBahnhofsmissionl Am Samstag und Sonntag veranstaltet die Bahnhofs­mission am hiesigen Bahnhof eine Sammlung. Je­dermann sollte diese segensreiche Arbeit unterstützen, die jedem Hilfsbedürftigen zugute kommt, einerlei zu welcher Konfession oder Weltanschauung er sich bekennt. Die Bahnhofsmlssion, ein Netz, das alle größeren Bahnhöfe des In- und Auslandes um­schließt, leistet alle Dienste unentgeltlich. Auf recht­zeitige, genaue Anmeldung werden alleinreisende Kinder, junge Mädchen, Blinde und Alte unbedingt sicher betreut und befördert. Darum gebe jeder gerne sein Scherflein.

* Die Aeubaupläne derHandels- unb Gewerbebank Gießen in derGoethe- strahe, auf dem früher Zurbuchschen Gelände, haben izunmehr greifbare Gestalt angenommen. Geplant ist ein dreistöckiges Gebäude mit etwa 27 Meter Straßenfront. 3m Erdgeschoß finden die Bankräume Aufnahme. Das erste Ober­geschoß ist vom Gewerbeverein und der Hand- werkskammernebenstelle auf lange 3ahre ge­mietet worden und wird nach deren Wünschen eingerichtet. 3m zweiten Obergeschoß sind Woh-

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Ordnung sei auch möglich. Die Wirt-

Haltung veranlaßt egierungsfarteien den irtei auf Aussetzung DodeMfvmentfchlie- Ae Dirtschastspartei Opposition, aber sie i Aegiermgskoalition e Rücksicht nehme, chließt das Hans, noch

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zur lex Brüning will steigende Auskom- :uer nicht mehr zur entern für die knapp- ung und für die In« Novelle zur Zucker- Mucker von der Steuer hssinanzministei. auch Lebens- und Senuß- r von der Steuer zu lex Brüning wird in n, Md Sie Novelle ien wir6 ein QIntrair M aus

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