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lhauptstadt.

n 28. März 1929.

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hcn vst von Heber- l sie Menschen, die oungen. Staaten be- ien. Der Karthager kühnen Apenübcr- icr wurde, der tö­nt Jahre 70 Jeru- er sich einen großen :e, gelten als kühne Löller bezwungen enen Schicksal nicht nkheit, gegen den lebens tonnten sie sich auch die Mcn- ah die Ueberwinder sind. Mehr als einer is Los des Kaisers einsamen, ringsum n Insel »erbittert, die Gewalt seiner

il den, auf teilen (Mauten grüntet.

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ie Art des mensch- rnibt. aber auch ein x Welt aufblcht, die Dirtlichleit stehl. Die mr fürchten w>r das Leid ersahren da , icr sich s-'nem icntt er an Goethes von froher Aur^zu- s krächzt er? M p jubeln und sich leben. Sie, welche ' hat, sind st'll un

' denkt mit einer ,n ~' denn er sagr jenseits des Grabes ch nicht mehr ->u E dah das nächste chen. (,n If von mir. w° chten Seelen sind ml rühret sie a -rosus l-inesvegS &r'i*

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*^Liturgis^)erGottesdienstamKar- freitagabenb. Am morgigen Karfreitag findet abends um 6 Uhr in der Iohanneskirche em litur- oischer Gottesdienst statt. Mitwirkende sind als Or­ganist Lehrer Habicht, der hierbei auch die Mad- chenchorschule leitet, sowie der Kirchengesangverecn unter der Leitung des Lehrers L i n d e n st r u t h.

« DerStraßcnbahnbetrieb nach dem N e uen Friedhof wird am nächsten Samstag ver­längert. Näheres ist aus der heutigen Bekannt­machung ersichtlich. .

Dom Schlachthof. Der von der Ma­schinenfabrik Humbold, Köln-Kalk, durchgefuhrte vollständige ilmbau des maschinellen TeUes der Kühlanlage im Schlachthof ist soweit fertiggestellt, daß der Betrieb damit seit acht Tagen wieder ausgenommen werden konnte und in den nächsten Tagen mit der Herstellung von Kristall-Blockers begonnen wird. An Stelle der alten Sauerstofs- anlage ist eine Kühlanlage für Ammoniak ge­schaffen worden. .

" Städtische Brennholzoer st ergc- tung. Bei der gestrigen Brennholzvcrsteigerung aus den Waldungen der Stadt Gießen, Bezirk des Försters Brück, wurden im Durchschnitt fol­gende Preise erzielt: Kiefernscheiter 14 Mk., Fichtenscheiter 12,80 Mk., Eichenknüppel 9 Mk..

Kiefern*'.'.üppel 12,40 Mk.. Kiefernstöcke 8 Mk. je Raummeter: Buchenreisig 25 Mk., Kiefernreisig 15 an;, je 100 Wellen.

Personalien. Ernannt wurden: der Ge- richtsassessor Paul Scriba in Offenbach zum Oberamtsrichter bei dem Amtsgericht Hungen mit Wirkung vom 5. April an; der Oberjustiz­inspektor bei dem Amtsgericht Michelstadt Wil­helm Herrmann zum Dureaudireltor bei dem Amtsgericht Gießen mit Wirkung vom 16. April an; der Sustizfekretär bei dem Amtsanwalt in Friedberg Wi.helm Karl Schäfer zum Sustiz- sekretär bei dem Landgericht der Provinz Star­kenburg mit Wirkung vom 1. Mai ab; der Schul­amtsanwärter Hugo Müller aus Obbornhofen zum Lehrer an der Volksschule zu Reiskirchen mit Wirkung vom Tage des Dienstantritts ab. Sn den Ruhestand tritt auf Grund des Alters- grenzegesehes am 1. Mai der Kriminaloberinspek­tor bei der Staatsanwaltschaft in Gießen Philipp Heinrich Müller.

Osterkarten. Ohne Umschlag versandte, gedruckte einfache Osterkarten, die hinsichtlich der Gröhe, Form und Papierstärke den Bestimmun­gen für Postkarten entsprechen müssen, kosten so­wohl im Ortsbereich des Aufgabeorts, als auch im Fernverkehr 3 Pf. Es dürfen in diesen Kar­ten außer den sogenannten Absenderangaben (Ab­sendungstag, Rame, Stand und Wohnort nebst Wohnung des Absenders) noch weitere 5 Wörter, die mit dem gedruckten Wortlaut im Zusam­menhang stehen müssen, handschriftlich hinzuge­fügt werden. Als solche zulässige Rachtragungen gelten z. B. die üblichen Zusätzesendet",Ihre' , Dein Freund",sendet Dir",sendet mit besten Grüßen Ihre" usw. Werden solche Karten in offenem Llmschlag versandt, so kosten sie sowohl im Ortsbereich des Aufgabeorts, als auch nach

Taten snr Freitag, 29. Man».

Sonnenaufgang: 5.44 Uhr; Sonnenuntergang: 18.27 Uhr. Mondausgang: 23.29 Uhr, Mond­untergang: 7.19 Uhr. , _r

1735: der Märchendichter Sohann Karl August Musäus in Sena geboren (gestorben 1787); 1840: der Afrikareisende Emin Pascha (Eduard Schnitzer) in Oppeln geboren (gestorben 1892); 1850 der amerikanische Schriftsteller Edward Bel- lami) in Chicopee Falls geboren (gestorben 1896); 1863: Frh. von Ompteda in Hannover gebo­ren; 1918: der Rovellist Timm Kröger in Kiel gestorben (geboren 1844).

Gictzencr Wochenmarktpreise.

Es kosteten auf dem heutigen Wochenmarkt das Pfund: Butter 190; Kochbutter von 140 an; Matte 30 bis 35; Käse (10 Stück) 60 bis 140; Wirsing 30 bis 40; Weißkraut 25 bis 30; Rot­kraut 25 bis 30; gelbe Rüben 25 bis 30; rote Stuben 25 bis 30; Spinat 90; Unter-Kohlrabi 10 bis 15; Rosenkohl 75 bis 80; Feldsalat 250 bis 300; Endivien 150; Tomaten 80 bis 100; Zwie­beln 25 bis 30; Meerrettich 50 bis 150; Schwarz­wurzeln 60 bis 90; Kartoffeln 6»/2; ausländische Aepsel 60 bis 80; inländische Aepfel 30 bis 40; Dörrobst 35 bis 40; Honig 40 bis 50, junge Hähne 120 bis 130; Suppenhühner 100 bis 120; Tauben 100 bis 110; Rüsse 70 bis 80; das Stück: Eier 14; Blumenkohl 80 bis 160; Salat 40 bis 45; Salatgurken 140 bis 150; Lauch 15 bis 30; Rettich 20 bis 30; Sellerie 20 bis 100; das Bund: Ra­dieschen 40 Pfennig; der Zentner: Kartoffeln 6 Mark.

Bornotizen.

Tageskalender für Donnerstag. Stadttheater,Hoffnung auf Segen", 19.30 bis 22 Uhr. Lichtspielhaus, Bahnhofstraße:Der Spion der Pompadour".

Stadttheater Gießen. Aus dem Stadttheaterbureau wird uns geschrieben: Die heutige VorstellungHoffnung auf Segen" (Ab­schiedsvorstellung Auguste Prasch-Grevenberg) be­ginnt um 19.30 Uhr. Die morgige Karfreitags- feierParsifal", Fragmente aus Wagners Weihe­festspiel (Gastspiel von Mitgliedern der Wies- babener Staatsoper) ist einmalig und beginnt um 20 Uhr. Für den Ostersonntag ist ein klassisches Lustspiel vorgesehen. Das erste- mal wird in GießenDame Kobold" von Cal- deron aufgeführt. Die Regie hat Oberspielleiter Hans Tannert. 7

Parsifalkonzert im Stadtthea- ter. Aus dem Stadttheaterbureau wird uns ge­schrieben: Wie schon mitgeteilt, findet am Kar­freitag um 20 Uhr im Gießener Stadttheater eine geistliche Musikaufführung statt, bei der Bruch­stücke aus dem WeihefestspielParsifal" von Richard Wagner, die ihre Bearbeitung einer Münchener bzw. Wiener Einrichtung verdanken, zum Vortrag gelangen. Die Llbsicht ist, Teile des großen Werkes in der Herausarbeitung des Charakteristischen durch hervorragende Gesangs­kräfte wirksam zu machen. Ausführende sind Mit­glieder der Wiesbadener Staatsoper: Christian Streit, Tenor (Parsifal). Ricola Geiße-Winkel, Bariton (Amfortas), F. M e ch l e r, Daß (Gurnemanz und Titurel), sowie am Flügel Kapellmeister W. Krause. Er­mäßigte Preise.

DasO st erga st spieldesNe uen Ope­rettentheaters im Stadttheater Gie­ßen. Aus dem Stadttheaterbureau wird uns ge­schrieben: Eine große Osterpremiere befindet sich in Vorbereitung, und zwar das vielgenannte Singspiel Friederike" von Franz Lehär, in welchem außer derFriederike" derjung. Goethe" die Hauptfigur bildet. Die Aufführung durch das En­semble des Neuen Operettentheaters Frankfilrt a. M. ist unter der Spielleitung des Oberregisseurs Adolf Wiesner und musikalischen Leitung des Kapell­meisters Kurt Harder vorbereitet worden.

außerhalb 5 Pf. , r

Diebstähle. Der heutige Polizeibencht meldet: Anfang März ist aus einem Grundstück Hinter dem Rahrungsberg (Steinbachsche Sand- kaute) ein Waschkessel entwendet worden. Sn öen letzten drei Tagen wurden vier Fahrräder, die an öffentlichen Gebäuden abgestellt waren, gestohlen. Um sachdienliche Angaben ersucht die Kriminalpolizei.

Rheinfahrten. Das Reisebureau Loeb veranstaltet auch in diesem Sahre wieder mehrere volkstümliche Rheinfahrten, die in den Monaten Suni, Suli und August stattfinden sollen. Die erste Fahrt ist auf den 16. Suni festgesetzt. Snter- essenten, insbesondere auch Vereine, seien auf die gestrige Anzeige verwiesen.

" Halb Raucher, halb Nichtraucher in der Bahn. Rach den Beobachtungen der Reichsbahn hat im Reiseverkehr die Zahl der Raucher zugenommen. Bei der Zugbildung wird jetzt daher, wie die Deutsche Reichsbahngesell­schaft mitteilt, je eine Hälfte der Abteile oder Wagen für Raucher und für Richtraucher Vorbe­halten, die bei ungeraden Zahlen überschüssigen Wagen oder Abteile werden als Raucherabteile bestimmt.

* D i e Fahrpreise für d ie Ferien- sonderzüge. Rachdem in den Kreisen der regelmäßigen Benutzer der Feriensonderzüge be­kannt geworden war, daß die bisher gewährte Fahrpreisermäßigung von 337s v. H. auf 10 v. H. herabgesetzt worden sei, hatte der Gewerkschafts­bund der Angestellten in einer Eingabe an die Deutsche Reichsbahngesellschaft und das Reichs­verkehrsministerium die Ditte gerichtet, die bis­herige Ermäßigung von 337s v. H. beizubehalten, da die Feriensonderzüge für weite Kreise die einzige Erholungsmöglichkeit vermitteln, und alle Einschränkungen der bisherigen Ermäßigung für viele Sntereffenten die Benutzung der Serien- sonderzüge unmöglich machen werden. Die Deutsche Reichsbahngesellschaft hat hieraus, wie derGewerkschaftliche Pressedienst" erfährt, dem Gewerk'chaftsbund der Angestellten mitgeteilt, daß es zutrifft, daß die in die Feriensonderzugsfahr­preise eingerechnete Fahrpreisermäßigung bei der Tarifänderung im Oktober 1928 von 337s auf 10 v. H. für Hin- und Rückfahrt herabgesetzt worden ist. Gleichwohl werden die Fahrpreise für die Feriensonderzüge, abgesehen von gelegent­lichen, geringfügigen Abweichungen gegen das Vorjahr unverändert bleiben, weil zugleich mit her Herabsetzung der ein gerechneten Fahrvreis- ermäßigung auch eine Senkung der Grundpreise stattgesunden hat.

** Wicdersehensfeier und Fahnen­weihen ehemaliger 116er und 168er. Am 29. und 30. Juni findet in Offenbach a.M. eine Wiedersehensfeier verbunden mit Fahnenweihen des ehemaligen 2. Grobherzoglichen Hessischen Jnf.- Reg. K. W. II. Nr. 116 und der Bereinigung des ehern. 5. Großh. Hess. Jnf.-Regts. Nr. 168, sowie deren Kriegsformationen Reserve-Inf.-Regt. 116, Landw.-Jnf.-Regt. 116, Inf.-Regt. 186, Reserve-Jnf.- Negt. 221, Reserve-Infanterie-Regt. 222, Reserve- Jnsanterie-Regiment 254, Infanterie-Regiment 365, Inf.-Regt. 418, Brig.-Ersatz-Bataillon 49, Sanitäts- Kompagnie 518, statt. Alle Angehörigen der Regi­menter werden gebeten, umgehend ihre Adresse an: Ehemalige 116er und 168er, RestaurantSchüttauf", Offenbach a.M., Wilhelmsplatz, mitzuteilen.

" Auftrieb auf dem Frankfurter Schlachtviehmarkt: 1638 Kalber, 39 Schas- lämmer, 259 Schafe, 379 Schweine.

Schöffengericht Gießen.

Gießen, 27. März. Sn den vergangenen Wintermonaten hat ein erheblich vorbestrafter, erst 25 jähriger Arbeiter nicht weniger als 5 Sagdhäuschen gewaltsam a uf gebro- chen und ausgeräubert. Was er von der Diebesbeute nicht für sich verwerten konnte, ver­kaufte er und verbrauchte den Erlös. Dabei sand er bei zwei Einbrüchen die Unterstützung von zwei in dem gleichen Alter stehenden, ebenfalls wegen Diebstahls wiederholt vorbestrafter Ar­beitern. Diese beiden wurden unter.Zubilligung mildernder Ilmstände zu Gefängnisstrafen Don je 1 Sahr 2 Monaten verurteilt. Da­gegen wurden dem Haupttäter mit Rücksicht auf die Gemeingesährlichkeit seines Tuns mildernde Umstände versagt. -Unter Aberkennung der bür­gerlichen Ehrenrechte auf die Dauer von 3 Sah- ren wurde er im übrigen zu einer Gesamtstrafe von 4 S obren Zuchthaus verurteilt.

Unter Ausschluß der Öffentlichkeit sand die Verhandlung gegen einen verheirateten Hand­werker statt, der sich an einem noch schulpflichtigen Mädchen vergangen hatte. Er war in vollem Umfang geständig. Die gegen ihn erkannte Strafe lautete auf ein Sahr Gefängnis.

Ein noch nicht vorbestrafter junger Mann hatte ein Arbeiterhäuschen aufgebrochen und daraus eine Schippe gestohlen. Mit Rücksicht auf sein Geständnis wurde er zu der gesetzlichen Mindest- strafe von drei Monaten Gefängnis ver­urteilt.

Aus der Untersuchungshaft vorgeführt wurde ein schon sehr häufig vorbestrafter Fuhrmann, der einige Wochen als Dienstknecht bei einem Landwirt in Arbeit stand, von wo er eines Tages plötzlich verschwand. Als am Abend der andere in demselben Zimmer schlafende Dienstknecht nach Hause kam, mußte er die Entdeckung machen, daß ihm sein Schrank und Schließkorb gewaltsam aufgebrochen waren und ihm einige Wäschestücke fehlten. Trotz seines teilweisen Leugnens hielt das Gericht den Angeklagten des Einbruchs­diebstahls einwandsrei für überführt und ver­urteilte ihn wegen seines unsozialen Verhaltens zu zwei Sahren Zuchthaus.

Rheinhessen.

WSR. B o d e n h e i m, 27. März. Eine Ver­käuferin, die in einem hiesigen Geschäft tätig ist, verkaufte an einen Landwirt Futtermehl. Der Landwirt fütterte mit dem angeblichen Futtermehl sein V ie h, und als es nach einigen Tagen nicht mehr aufstand, holte er den Tierarzt. Dieser stellte fest, daß das Vieh kein Futtermehl, sondern Bleiweih bekommen hatte. Die Ver­käuferin hatte Futtermehl mit Bleiweih verwech­selt. Gestern mußte der Landwirt zwei Kühe abschlachten lassen. Ein Tier schwebt noch in Lebensgefahr.

Preußen.

Kreis Wetzlar.

Krofdorf, 27. März. Die weiteren amts­tierärztlichen Feststellungen haben ergeben, daß bei dem Ferkeltransport eines hiesigen Händlers der Verdacht der S ch w e i n e p e st sich nicht bestätigt hat. Die gesperrten Gehöfte und der Handel sind daher wieder freigegeben worden.

Kreis Biedenkopf.

* Günterod, 27.März. Der hiesige Klein- kalibcr-Schützenoerein veranstaltet am 21. Juli ein Schütz en fest, mit dem ein Kreis- Kettenschießen und ein Prei schießen verbunden wird. Gelegentlich dieser Schützenveranstaltung soll auch ein historischer Festzug stattfinden. ,

# Holzhausen bei Gladenbach. 25. Marz. Der hiesige Spar» und Darlehnskassen- verein hielt am Samstagabend seine 56. Hauptversammlung ab. Der Vorstand legte die Bilanz von 1928 vor und gab den Ge­schäftsbericht. Die Bilanz wurde einstimmig ge­nehmigt und dem Vorstand Entlastung erteilt. Der Umsatz im vergangenen Sahre hat sich um 100 000 Mk. vermehrt, was besonders auf die Zunahme des laufenden Rechnungsverkehrs zu- rückzuführen ist. Die Spareinlagen stiegen von 30 000 auf 40 000 Mk., während sich die Schul­den der Mitglieder für Waren und Darlehen gegen das Vorjahr vermindert haben. Trotz größerer Abschreibungen auf Mobilien- und Aktienkonto u. a. verblieb ein Reingewinn von 551,82 Mk., der dem Reservefonds zugewiesen wurde, welcher dadurch die Hohe von 4000 Mk. erreicht. Die Derwaltungskosten betrugen 7» Proz. des Umsatzes. Vorstand und Aufsichtsrat wurden ermächtigt, zu dem Sugend- und Wohlfahrts­heim einen angemessenen Betrag zu stiften. Einsam und verlassen standen auf der Höhe vor Holzhausen die Gebäude der Grube Glück­stern. Sie wären vielleicht verfallen und ein Versteck für Dohlen und Eulen geworden, wenn nicht im letzten Herbst die hiesige Kirchenge­meinde den Platz samt den Gebäulichkeiten von der Gewerkschaft käuflich erworben hätte. Sie wollte die Gebäude zu einem Sagend- und Wohlfahrtsheim umbauen, jedoch an einem anderen Platz, näher beim Dorf. Freiwillige

Helfer begannen damals gleich mit dem 2rbBru(5( jedoch verhinderte die einsehende strenge Kalte eine Fortsetzung der Arbeit im Freien. Deshalb blieben aber die hiesigen kirchlichen Körper­schaften nicht in Untätigkeit. Baupläne wurden entworfen, Kostenanschläge gemacht, eine Bau» kommission gewählt und anderes. Als nun Ende voriger Woche das schöne Wetter einsehte. da rief 'die Ortsschelle die freiwilligen Helfer, und jeden Morgen waren hundert fleißige Hande am Werk. Das Dach wurde abgedeckt, das Gebälk sachgemäß abgetragen, die Mauern abgerissen, eine ganze Kolonne putzte gleich die eoteme. und unablässig fuhren die Fuhrwerke das Bau­material zur neuen Baustelle. Dort war mittler» weile der Bauplatz abgesteckt worden, und der Aufbau kann nun beginnen. Da alle Arbeit frei» willig geleistet wurde, bot Holzhausen ein Bild seltener Einigkeit: und wenn die Arbeit so weiter fortgeht, wird der Bau im Herbst unter Dach fein.

Rundfunkprogramm.

Freitag, 29. Mär;.

6.30: Morgengymnastik. 8.30 bis 9.30: Kon­zert des Frankfurter Motetten-Chors. 10: ^Übertragung des Gottesdienstes aus der Katha» rinentirche. 12: Schallplatten-Konzert. 13: Von Köln: Konzert des Petersburger Stradi» varius-Quartetts. 16: Don Stuttgart: Konzert des Rundfunkorchesters. 18.10 bis 18.30. Lesestunde. 20.15: Karfreitags-Konzert. An­schließend: Don Kassel:Auferstehung und Süngstes Gericht". Fresko für Orchester und Rezitation von Gerhard von Keußler.

Samstag, 30. März.

6.30 Alfjr: Morgengymnastik. 12.30: Schall­platten-Konzert: BeethovenMissa Solemms' O-Dur op. 123. 15.05 bis 15.35: Stunde der Sugend: Aus dem deutschen Liederkranz: Oester» kicher Traumgesang von Srma Rippel, Hofheim im Taunus. 15.55 bis 16.05: Hausfrauendienst. 16.35: Rach Stuttgart: Konzert des Rundfunk­orchesters. 18 bis 19: Don der Peterskirche: Motetten-Konzert. 19 bis 19.20: Briefkasten. 19.20 bis 19.35: Esperanto-Unterricht. 19.35 bis 19.55: Von Kassel:Die letzte Stunde", ein Zyklus von Rovellen von Fritz Groß. 19.55 bis 20.15: Stunde des Frankfurter Bundes für Volksbildung:Wolfram v. EschenbachsParsi­fal" und die Wagnersche Llmdichtuna", Vortrag von Dr. Doris Sauber. 20.15: Rach Stuttgart: Das Leben und Sterben unseres Heilandes Sesus Christus". Anschließend: Von Stutt­gart: Konzert.

Kirchliche Nachrichten.

Evangelische Gemeinden.

Karfreitag, den 29. März.

Klein-Linden. 10 Uhr: Hauptgottesdienst; 1.30: hl. Abendmahl.

Israelitische Gemeinden.

.Israelitische Religionsgesellschaft. Sabbatfeier den 30. März. Freitag abend 6.25 Uhr; Samstag vor­mittag 8.30; nachmittags 3.30; Sabbatausgang 7.40; Wochengottesdienst: morgens 6.45; abends 6.30 Uhr.

Israelitische Religlonsgemeinde. Gottesdienst in der Synagoge (Südanlage). Samstag, 30. März. Vor­abend 6.45 Uhr; morgens 9; abends 7 und 7.40 Uhr. Eounrnnöv,e»,t n. ierztcu. Ivotbefen am29.3.29 Pros. Dr. Homnmann. Dr. Wolf. Gnnelavoibefe.

Zahnarzt: Dr. Wertheim.

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Werdende und stillende Mütter sollten ihrem Kinde und der eigenen Gesundheit zuliebe nur den coffeinfreien Kaffee Hag trinken. Sie brauchen dann auf den Kaffeegenuß nicht zu verzichten, denn Kaffee Hag schmeckt ebenso gut wie jeder an­dere Bohnenkaffee bester Qualität und ist dabei für jeden vollkommen un­schädlich.

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