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9 Fortsetzung
Nachdruck verboten
ging er die Treppe
auf den Drücker.
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Frankfurt a M Polizei Worms
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Klopfen.
Er legte die Hand nachgab
Er trat ein.
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war zu sehen, langsam hinauf.
Auf dem Korridor der ihn, eine Bedienstete -
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Sreis-Pokalspiel.
- Eintracht Frankfurt 4.6.
abermals ging die Tür auf: die beiden Herren von vorhin traten ein.
Er schritt auf den Seitenausgang zu. der zu einer Treppe führte, während er sich umwandte, sah er die beiden Herren, die ihm schweigend nachblickten, einer von ihnen machte eine Bewegung nun wurde auch Marcelle Krentz auf-- merksam.
Er lieh die Tür hinter sich Zufällen. Die Treppe, eine Seitentreppe, mit eurem dünnen Läufer belegt, führte zu den oberen Räumen. Er sah sich um Riemand folgte ihm, niemand
ersten Etage begegnete vielleicht die Zofe der
erkennenswert gegen Schwaben Aug Phönix Karlsruhe und Sp. V
München trennten sich 2:2 unentschieden Die
beiten infolge der langanhaltenden Kälte erst sehr verspätet in Angriff genommen werden konnten, so hofft man üocy, jtc Einweihung zu Pfingsten vollziehen zu können.
-» Hattenrod, 20. April. Gestern nachmlttag entstand in der Nähe unseres Dorfes, als Kultur- arbeiterinnen der Forstverwaltung mit dem Kochen ihres Kaffees beschäftigt waren, infolge einer plötzlich in das dürre Gras züngelnden Stichflamme ein Waldbrand, dessen Ausdehnung durch den starken Wind begünstigt wurde Den Flammen fiel eine Fichte Ichonung in Umfange von f o ft zwei Morgen zum Opfer In der Nähe arbeitenden Landwirten gela:g es, nach zweistündiger Arbeit des Brandes Herr zu werden Für die Gemeinde, in deren Eigentum der Wald sich befindet, dürste der Schaden recht ansehnlich sein
i. L i ch 21. April. Der Vorstand des Turnvereins hielt dieser Tage wieder eine Sitzung ab um sich mit den Vorbereitungen zum hiesigen Gausrauenwetturn'n $u beschäftigen Auf der Tagesordnung stand die Bildung der einzelnen Ausschüsse. Nach längeren Verhandlungen wurden die einzelnen Ausschußmitglieder ihren Ausschüssen zugewiesen. Um deren endgültiges Tätigkeitsfeld zu bestimmen, soll in den nächsten Tagen eine öffentliche Versammlung nicht nur der Der-
F. Sp. B. baden 5:3. 10:1.
Ss war das Boudoir einer Dame Vermutlich das Zimmer der Herrin des Hauses.
Er warf einen Blick in die Runde. Zierliche Stühle standen um einen geschweiften Tisch mit gebogenen Beinen. Drüben, fast die Längswand einnehmend, ein großer Diwan, alles in Lichtblau Der kleine Schreibtisch an der Stirnwand war bedeckt mit zierlichen Briefkarten, in einem silbernen Becherchen stand ein offener Füllfederhalter
Plötzlich ging die Tür auf, auf der Schwelle stand eine junge Dame. Sie sah ihm forschend ins Gesicht und zog die Tür hinter sich zu.
„Guten Abend!" sagte er mit einer Verbeugung
Die Tome, die in Trauer war. antwortete nicht Sie blieb an der Tür stehen, den Kops geneigt, als ob sie lausche. Dabei betrachtete sie unausgesetzt ihr Gegenüber, so. als ob sie von ihm eine Erklärung erwarte, zum mindesten die öroffnung des Gesprächs.
et keine Miene machte, zu reden, tagte sie. sich herwendend
„ES wird Zeit!"
Er trat einen Schritt auf sie zu und zuckte die Achseln.
»Ich weih natürlich, wer Sie sind", fuhr fie fort, immer mit einer tonlosen, flüsternden
technischen Vorbereitungen erledigen.
Kreis -riedberg.
00 Nieder-Florstadt, 20. April. Die meinde beabsichtigt, die A u t o h a l l e an
Tabelle erleidet auf den Mittelplätzen wesentliche Verschiebungen S.D 1860 München ist im Begriff, seinen nunmehr errungenen dritten Platz zu sichern, während A. S. Nürnberg auf den sechsten Platz zurückfiel Zwischen diese beiden haben sich Kickers Stuttgart und Phönix Karlsruhe placiert.
Die deutsche Fußballmannschaft qegen Italien
Der erweiterte Vorstand des Deutschen Fußball- bundes hielt am Samstag in Berlin eine Sitzung ab, in deren Mittelpunkt die Aufstellung der deutschen Nationalmannschaft zu dem am kommenden Sonntag in Turin stattfindenden Länderkampf gegen Italien stand Um das Anseben des deutschen Fußballsportes im Auslande nicht zu schädigen.
antwortete auf
Das Zimmer lag in ____ ________
Linken tastete er nach dem Schalter, drehte das Licht flammte auf.
Fechien.
Degen-Ulannfdjaftsrampf Rllttelrhein — Rheinland.
Die D.g.iimannschaften der Kreise Mttelrhein und Rhe.niand der Deutschen Turnerschaft trafen «ich am gestrigen Sonntag in Koblenz zum Dorkampf im Degenfechten im Rahmen der dies- lährigen Mannschaftskämpfe der D. T. Rach spannenden, zum Teil technisch außerordentlich hochstehenden Gefechten konnte die Mannschaft des Mittelrheins mit 9:7 Siegen den Kampf für lht.en Kreis entscheiden und damit die Berechtigung zur Teilnahme an den in Magdeburg am 26 Mai stattfindenden Endkämpfen erwerben. — Der beste Mann der Mittelrhein-Mannschaft war Heim. Offenbach, der drei Siege ohne Verlust- punkte für sich buchen konnte und nur von Leverkus. Barmen, eine Riederlage hmnehmen mußte In der rheinischen Mannschaft war Hirt. Köln, mit gleichfalls drei Siegen der Erfolgreichste. - Ergebnisse
1 Mannschaft Mittelrhein (Heim, Tv Offenbach Dr Schöndube. Tv. Eintracht Frankfurt a. M. August Schievelhut, Tv. Mainz- Bretzenheim, I Thomson. L.V Offenbach) 9 Siege 18 erh. Treffer.
2 . Mannschaft Rheinland (Hirt, Fct. Köln. Krämer, Fcl. Düsseldorf: Kronberger, Fv. Barmen: Leverkus. Fv Barmen) 7 Stege 21 erh. Treffer.
Die Volks genbe forber 16346 würbe flu So ketts.:
einsoorsitzenden sondern aller Vereinsmitglieder stattfinden. In dieser Versammlung will man
Vornan einer Nacht
Lon Paul Nosenhayn
Höchst 01 r
Mit diesem Siege ist Eintracht Frankfurt jetzt Kreispokalmeister geworden.
front des Hauses liegen mußte, leuchtete Glühlampe. Riemand
gewann Union-Niederrad gegen Saar 05
Saarbrücken mit 6:5 Toren bei guten
Rundfunkprogramm
M Frankfurter Senders.
(Aus der „Radio-ttmschau*'.)
Montag. 22. April.
6.30 Llhr: Morgengymnastik. — 12.30: Schallplattenkonzert: Aus alten Operetten. — 15.05 bis 15.35: Stunde der Jugend: Aus Sport unb Spiel, Dorgetragen von Rektor Schiller: „Tempo, Tempo, Endspurt!" Rekordfimmel (für Kinder vom 10. Jahre ab). — 15.55 bis 16.05: HcmS- frauendienst. — 16.35 bis 18.05: Rach Stuttgart: Konzert des Rundfunkorchesters: Reue Tanz- schlager. - 18.10 bis 18.30: Lesestunde. - 18.55 bis 19.10: Viertelstunde der Deutschen Reichspost: „Aus dem Frankfurter Fernsprechbetrieb". Vortrag von Telegraphenmspettor Reuer. — 19.10 bis 19.30: „Ottilie W. Roederstein". Vortrag zum 70. Geburtstag der Künstlerin von- Dr. Carl Gebhardt. — 19.30 bis 19.40: Englische Literatur- proben. — 19.40 bis 20: Englischer Sprachunterricht. — 20 bis 21.15: Von Stuttgart: Blasmusik. — 21.15: Rach Stuttgart: Kammermusik.
Dienstag. 23. April.
6.30 tthr: Morgengymnastik — 13.30: Schallplattenkonzert: Buntes Programm. — 15,05 bis 15.35: Stunde der Jugend: Die schöne Umgebung von Frankfurt a. M bzw. Kassel. — 15.55 bis 16.05: Hausfrauendienst. — 16.35 bis 18.05: Don Stuttgart: Konzert des Rundfunkorchesters. — 18.10 bis 18.30: Lesestunde. - 18.30 bis 18.50: „Reuzeitliche Technik". Dortrag von Dipl.-Ing. Erich Laßwitz. — 18.50 bis 19.10: Don Kass«: „Reuzeitliche Geflügelzucht" (Fortsetzung), Vortrag von Direktor Ernst Herberg. — 19.10 bis 19.30: Funkhochschule: „Klima, Wetter und Ge- sundhett", Dorttag von Stadtmedizinalrat Dr. Fischer-Defoy. — 19.30: Dom Frankfurter Opernhaus: „Der Wildschütz" oder „Die Stimme dec Ratur", komische Oper in drei Auszügen von G. A. Lortzing.
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Westdeutsche Außballmeisterschast
In Den Äu.Hpiui um vU . an^s.ueHterfcyasl absolvierte die Runde der Ersten gestern drei ziemlich torreiche Spiele. Der S C. a3 Kasfe! hatte auf dem Kurhesfenplatz In Kassel gegen Fortuna Düfteldorf erwartungsgemäß gar nichts zu bestellen und verlor mit 0:4 Toren Sehr hartnäckig webrte sich der S. D. Herten gegen den F C. 04 Schalke, der schließlich auf eigenem Platze nur 5.4 gewinnen konnte. Dagegen fertigte der S. D Weiderich S u S. 09 Hüsten mit 2 0 ziemlich glatt ab
Süddeutsche Fu ballmeisterschast
Runde der Meister.
Hier begegneten sich gestern der D s. L Neckarau und der 1. F. C Nürnberg Der Klub war seinem Gegner technisch weit überlegen konnte aber trotzdem nur ein knappes 1:0 erzielen
Wormatia Worms und K F V Karlsruhe lieferten sich ein sehr hartes Spiel das 2:2 endete Es wiederholte sich also die Gleichheit der Spielstärke, die bei der ersten Begegnung dieser beiden Mannschaften mit 11 zum Ausdruck gekommen war
Bayern - München gegen Borussia- Neunkirchen endete ebenfalls ähnlich wie das Vorspiel, das von den Bayern 6:2 gewonnen worden war Diesmal siegten sie ebenso sicher mit 6:3 Toren.
Runde der Zweiten und Dritten.
In der Gruppe Nord verschenkte der F. Spo. Frankfurt in einem überlegen durchgeführten, aber nur mit 3:3 Toren beendeten Kampfe einen wichtigen Punkt an den V. f R Mannheim der ihm nur in der ersten Halbzeit gewachsen war
Sehr knappen Ausgang nahm auch die Begegnung des 1 F C Idar mit dem VfL Neu- Isenburg die von Idar 10 gewonnen wurde Das Vorspiel hatte den V. s. L Neu-Isenburg mit 2:6 Toren siegreich gesehen
In einem spannenden und sehr torreichen Kampfe
wurde beschlosien, von der geplanten Aufhebung der Suspension bet Spieler Kalb, Hagen und Hofmann Abstand zu nehmen Nach dem Vorschlag des Spiel- ausschusses wurde dann die deutsche Mannschaft wie folgt aufgestellt Tor Stuhlfauth (Nürnberg), Der- teidige, Beier (Hamburg), Weber (Kastel) Läufer: Geigei (Nürnberg) Leinberger (Fürth), Knöpfle (Frankfurt). Sturm Reinmann (Nürnberg) Horn- auei (Nürnberg) Pöttinger (München), Frank (Nürnberg), Hoffmann (München) Als Ersatzspieler werden Kreß Armbruster (Frankfurt), Heidkamp (München) und Schmitt (Nürnberg) die Mannschaft begleiten
Wirtschaft.
Buderus'sche Eisenwerke, Wetzlar.
Der gesamte llmsay des Unternehmens mit fremden Abnehmern stieg im Jahre 1928 auf 45.16 (im Dorjahre 41,62) Millionen Mark die Lieferungen zwischen den Werken erhöhten sich daneben auf 32,50 (30,47) Millionen Mark. Es wurde ein erhöhter Betriebsüberschuß von (in Millionen Mark) 4,64 (4,01) erzielt. Andererseits stiegen ilnloftcn auf 2,17 (1,67) in der Hauptsache infolge der Mehrausgabe an Steuern, Abgaben und Zinsen. Abschreibungen erforderten 1,41 (1,32). Es verbleibt einschließlich 1,03 (0,95) Dortrag ein Reingewinn von 2,09 (1,97), woraus bekanntlich wieder 5 Proz. Dividende auf 26 Millionen Stammaktien und 0,30 Mlllionen Vorzugsaktien vorgeschlagen werden Der Reserve werden 0,25 Millionen zugewiesen und die restlichen 0,92 Millionen vorgetragen.
Die Bilanz zeigt keine großen Veränderungen. Anlagen sind mit 13,55 (12,68) bewertet: die Zugänge betragen 2,38 (1,51). Beteiligungen erscheinen mit unverändert 2,26, Wertpapwiere mit 2,31 (2,30), Rohstoffe und Waren mit 3,77 (3,69), Kasse und Wechsel mit 1,53 (1.40), Außenstände ermäßigten sich auf 19,39 (20,81). Andererseits gingen Schulden geringfügig auf 10,23 (10.77) zurück. Hypotheken und Restkaufgelder erhöhten sich infolge der erwähnten Zugänge auf 0,47 (0,37).
Rach dem Bericht habe die Ausgabe großer Summen feit der Stabilisierung der W^rung zur Rationalisierung der Bettiebe zwar eine Senkung der Unkosten herbeigeführt, doch sei oiese ausgeglichen worden durch die Steigerung von Steuern und Abgaben, sowie durch Lohn- und Gehaltserhöhungen. Trotz der unverkennbar
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gnädigen Frau. Sie sah ihn erstaunt an, blieb stehen, stellte eine Frage. Er gab eine kurze und scharfe Antwort, sie ging eilends die Treppe hinunter. Er sah ihr nach; sie trat in den Wintergarten, offenbar, um ihre Herrin zu unterrichten.
Dort, über dem Zimmer, das an der Rück-
Zweckverband Wetterau zu verkaufen. In feiner letzten Sitzung beauftragte der Gemeinderat den Bürgermeister, den Verkauf abzuschließen. Die Gemeinde fordert 18—22 000 Mark. Beim Zweck- verband Wetterau ist in Aussicht genommen, die Stadt Bad-Nauheim als Mitglied aufzunehmen Das Betriebskapital soll auf 72 000 Mark erhöht werden. Nach den neuen Satzungen des Verbandsausfchuste^ sollen Friedberg, Nieder-Florstadt und Bad-Nauheim je zwei Stimmen, Ober-Florstadt und Ossenheim je eine Stimme in diesem Ausschuß erhalten. Der Gemeinderat in Nieder-Florstadt hat den vorgesehenen Aenderungen zu- gestimmt.
ausgeglichenen Leistungen.
In der Gruppe Süd behaupleteie sich S p i e l - D g. Fürth mit einem überlegenen gegen den A S Nürnberg an der Spitze Tabelle
D. f. B Stuttgart hielt sich mit 0:1 lehr
Er führte sie an den Tisch zurück. Merkwürdig, er sprach kein Wort, keine Ballsaalbanalität, die den Zauber zerrissen hätte: fast war es, als ob er sich ihrer Gefühle bewußt war Vielleicht: sie teilte . .
Der scharfe Takt eines Onesteps klang auf: die zweite Kapelle spielte den neuesten Schlager: „Lockende Lichter im Tivoli . ." Der Herr des Hauses erschien: er verbeugte sich vor Linda, mit einem fragenden Blick aus ihren Begleiter: die beiden verschwanden im Gewühl des Tanzes.
Linda blickte zurück, ihn mit den Augen su- chend. Er erhob sich, deutlich sah sie sein lächelndes Gesicht. Dann verschwand er aus ihrer Blickrichtung, tanzende Paare schoben sich dazwischen, einen Augenblick tauchte er wieder auf; sie sah. toie er schlendernd die Runde machte — dann hatte sie ihn aus den Augen verloren.
(Sr ging, die Hände lässig in die Taschen versenkt, an zwei Herren vorüber, die ihm aus den Augenwinkeln entgegenblickten Einen Moment lang vielleicht um dem Gewühl zu entgehen, vielleicht aus Zufall, schien er stehenzub^iben. Emer der beiden Männer sagte etwas, er öffnete den Mund zu einer kurzen Entgegnung die vielleicht eine Entschuldigung war. vielleicht eine höfliche Phrase Der Zweite deutete mit den Qlugcn nach drüben, die drei sahen flüchtig, mit gleichgültiger Miene, zum Saaleingang h nüber
Dort drüben stand Marcelle Krenh. die Augen auf den Fremden gerichtet.
Einer der beiden Männer sagte
,3m ersten Stock!"
Schlendernd ging er weiter. Dort war der Wintergarten er öffnete die Glastür, schloß sie wieder hinter sich und betrachtete mit gelassener Reugier die Blumen. Seltene Orchideen prangten an der Südseite Plötzlich flutete eine Musikwelle herein er toaftbte langsam den Kops.
Durch die Pendeltür trat Marcelle Krentz ein.
öie Ichloh die Glastür hinter sich wieder wurde es still im Raum.
Sie wandte sich zurück, et gtng an ihr vor- über Sie sah ihm lächelnd ins Gesicht, er sagte em paar höfliche Worte über die Kostbarkeit der exotischen Blumen
Sie schien stehen bleiben zu wollen, so. als beabsichtige sie die Unterhaltung fortzusehen. Gr deutete mit einer kurzen Handbewcgung nach links hinüber, eben ging an der Glastür ein Herr vorbei der aufmerksam hereinsah
Don neuem wandte er sich um, wieder ging er an ihr vorüber, flüsterte ein paar Worte, die sie vielleicht ht»rftnn?> niAf verstand:
Stimme. .Der Wagen wartet. Haben Sie dafür gesorgt, daß wir nachher keinen Aufenthalt haben?"
Er betrachtete sie schweigend; endlich erwiderte er: •
„Ich bin der Meinung, daß das Unternehmen zu gefährlich ist."
Sie schüttelte den Kops. „Wenn von Gefahr die Rede fein kann, so ist sie einzig auf meiner Seite. Ich denke, Sie können zufrieden fein, daß wir alles in die Hand genommen haben."
„Rein", antwortete er und schüttelte den Kops.
3ndem sie auf ihn zutrat, sagte sie, lauter werdend:
„Warum sind Sie eigenllich hier?"
Er hob den Finger, als ob er sie warnen wolle. Lauschend wandte sie sich herum. Schrttte kamen über den Korridor.
Die Tür ging auf. Herein trat Marcelle Krentz, gefolgt von den beiden Herren.
Er ging auf sie zu; vielleicht wollte er sein Hiersein erklären, vielleicht eine Entschuldigung aussprechen. Aber fie sagte:
»In fünf Minuten müßt ihr fahren."
Während sie seinen fragenden Blick auffing, ging sie auf ihn zu, ein Lächeln stieg in ihrem Gesicht auf, fie reichte ihm die Hand.
„Dies ist das einzige Haus in Kopenhagen, in dem man in dieser Rächt Fedor Sokoloff nicht sucht."
„Ja", sagte er. „Darum bin ich hier."
„Wißt ihr, mit wem er gekommen ist?" wandte sich Marcelle Krentz zu ihren Begleitern. „Mit der Frau des Polizeipräsekten."
Die beiden drehten sich erstaunt herum, die junge Dame musterte ihn mit einem betroffenen Blick.
»Du weißt doch, wer das ist, Fedor?"
„Ich glaube", sagte er gelassen.
»Es ist Dera Ermoliefs - Marfas Schwester."
»Wie denkt eigentlich dein Mann über mich? Er sah mich sehr mißtrauisch an."
Marcelle nickte „Er war voll Argwohn gegen dich. Hätte ich nicht beständig gegen dich gesprochen ..
„Du ..? Gegen mich...?"
„Du scheinst ihn nicht zu kennen. Wenn ich Schwarz läge, antwortet er. Weiß. Wenn ich Schön sage, erwiderte er. Häßlich. Da ich geäußert habe, ich fände dich im höchsten Grade verdächtig, entschloß er sich augenblicklich zu der ileberjeugung. du wärest der harmloseste Mensch unter der Sonne."
„Wo ist er jetzt?"
„Er macht deiner Dame den Hof."
„Der Teufel sott ihn holen!"
Marcelle trat auf Fedor Sokoloff zu, ein hartes Lächeln in den Augen.
.Liebst du sie etwa?"
£ Wiefeck, 22 April Ein Zusammenstoß zwischen zwei Radfahrern und einem Motor- radier ereignete sch am Samstagnachmittag auf der Landstraße zwischen Gießen und Wiefeck Die beiden Radler wurden dort von einem Auwbus überholt, der eine gewaltige Staubwolke hinter sich ließ. Um aus dieser rasch herauszukommen, fuhren die Radler vorschriftswidrig auf die linke Seite der Fahrbahn, wo .hnen beim Auftauchen aus der Staubwolke unmittelbar ein Motorradler entgegen- kam Bei dem Zusammenprall wurde das Fahrrad de-, einen Radlers oollständigzertrümmert und der Mann iclbft licht verletzt während der andere Radler mit dem Schrecken daoonfam, und der Motorradfahrer leichte Beschädigungen an feiner Maschine erhielt. Der Vorfall sollte eine erneute Mahnung fein, stets die richtige Selle der Fahrbahn einzuhallen.
s. Beuern, 21. April. Zur Zeit werden die bildhauerischen Arbeiten an dem Ehrenmal für unsere Gefallenen durch den Kunst- bildhauer Arnold (Allendors a. d. Lda.) auS- geführt. Da eS sich um vier überlebensgroße Figuren handelt, dienen als Material ausgesucht große und gute Blöcke aus den Dasattlava-' brüchen der hiesigen Steinbruchbesiher Damm und Fuhr. In diesen beiden Bettieben werden auch die Einzelgedenlsteine für den Ehrenfriedhof ausgcsührt Da als solcher der freie Platz neben der Kirche, der in älteren Zeiten auch schon als Friedhof diente, benutzt werden soll, wird zur Zeit das Mauerwerk der Kirche ausgeputzt, sowie das Dachgesims mit Oelsarbe gestrichen Die der Denkmalsanlage zugewandte Seite des Kirchendaches wurde durch einen auswärtigen Klempner mit einer Kandel verschon Wenn auch die Ar-
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ves 8 nmfl svrd s im 2 nimmt neu!,1 Infolk int -r stehen insges orgs Ire!: tolffe< neu ] Io öaf ui pei Schleu! ffluff IW Mai den d eifern lsti-m eta' erwei Eis' Herst len . im 2 men um e 1927 der § 630 (i beiter, auf 6i neben Kvnj> (3014
Liebesintrigen.
„lind wenn ich sagen würde: Vielleicht."
Sie wies auf das Telephon auf dem kleinen Schreibtisch. „Was glaubst du, wie mir der Her« Polizeipräfekt dankbar sein würde, wenn ich ihn jetzt anriefe und ihm sagte: Rehmen Sie ein Auto, kommen Sie her — ich hatte Fedor Sokoloff in meinem Boudoir eingeschlossen?" Sis ging auf die Tür zu und streckte die Hand nach dem Schlüssel aus, als wolle fie die Drohung in die Tat umsehen.
Er sah ihr erheitert zu. „Bitte," sagte er, „in der Zwischeirzeit würde ich deinem Herrn Gemahl ein bißchen aus dem Vorleben seiner Fran erzählen. Bon ihren Sympathien für die Unternehmungen des Zaristischen Klubs — und von ihren zärtlichen Beziehungen zu einem gewissen Fedor Sokoloff."
„... die du ihm zuvor beweisen müßtest, mein Lieber."
Er lachte auf. „Hast du die wundervollen Aufnahmen vergessen, die ich von dir am Strande von Deauville..."
„Habt ihr wttkllch in diesem Augenblick nichts anderes zu tun“, unterbrach der eine der beiden Männer an der Tür den Sttett. „Seht ihr ins Gesicht, der Vera, sie weih sich vor Angst um ihre Schwester nicht auf den Füßen zu hatten — und ihr verbringt die kostbare Zeit, indem ihr euch gegenseitig eure Liebesgeschichten vvr- werft."
„Er hat recht", sagte der Zweite. „Wenn Fedor mit der Frau Präfekt hierhergekommen ist, so weih er schon, warum."
„Ich finde," sagte der andere, „das war das Klügste, was er tun konnte. Anstatt das anzuerkennen, siehst du, echt weiblich, nur die Reben- buhlerin Ich finde es einfach genial: der Präfekt sucht ihn in der ganzen Stadt wie eine Stecknadel - und er geht mit der Frau Präfekt mittlerweile auf den Ball. Hast du für den Humor dieser Situation kein Verständnis? Dann bist du durch ein Versehen in unsere Kreise gekommen."
„Weih Gott, ich habe Verständnis dafür", sagte Marcelle. „Aber ich kenne diesen Filou. Er pflegt das Angenehme mit dem Rühllc^n zu verbinden."
Don unten kam ein Hupensignal.
Dera Ermoliesf erhob sich.
Die beiden Herren gingen zur Tür.
„Gibt eo hier keinen zweiten Ausgang?"
„Zur Linken", sagte Frau Marcelle. AlleTüreu sind unverschlossen.
„Hat sie die Sprecherlaubnis?"
„Hier ist sie", sagte einer ber Männer. „Vom Vorsitzenden persim'ich unterzeichnet."
(Fortsetzung folgt.)
Kreis Alsfeld.
WSR. Alsfeld, 21. April. Oberst udiendirektor Graeber, der kürzlich von der Alsfelder Oberrealschule als Direktor an die Oberrealschule Grünberg versetzt wurde, wird sett Freitag nachmittag von feiner Familie vermißt. Graeber, dessen Familie noch in Alsfeld wohnt, war am Rachmittag nach Erledigung des Unterrichts in Grünberg heimgekommen und ist dann zu einem Spaziergang weggegangen. Don diesem Spaziergang ist er nicht zurückgekehrt. Er wurde zuletzt auf dem Wege Herzberg Lingelbach—Alsfeld gesehen. Alle Rachforschungen nach dem Der- vleib des Direktors sind bis jetzt erfolglos geblieben.
Kreis Lauterbach.
WSR. Schlitz, 21. April. Der Gemeinde- r a t genehmigte in seiner jüngsten Sitzung den Voranschlag der Stadt für 1 929. der in der Betriebsrechnung in Einnahme und Ausgabe 164 473 Mk., in der Dermögensrechnung 34 000 Mk. vorsieht Ferner wurde der Voranschlag des Elektrizitätswerkes genehmigt, bei dem die Betriebsrechnung mit 83 000 Mark, die Dermögensrechnung mit 3000 Mark schließt.
Starkenburg.
WSR. Darmstadt, 20. April. Auf der Straße Seeheim—Jugenheim kam gestern nachmittag der 19jährige Monteur Wilhelm Gaul mit seinem Motorrad beim Lieberholen eines Fuhrwerkes ins Schleudern und zu Fall. Sein Soziusfahrer kam mit geringen Verletzungen davon, während Gaul so schwer verunglückte, daß er nach kurzer Zeit verstarb.
Endsieg mit 7:3 (3:1) und errangen damit den Meistertitel.
Handball.
ßotalf le Bezirk Main-h^ssen.


