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vorfinbet. Das Futter ist sehr knapp geworden, da der zweite Klee nicht nachwachsen konnte und viele Leute bereits ansangen müssen, Hafer ab- zufüttern. Der Behang der Obstbäume, gleich wel­cher Art, hat sehr unter der Trockenperiode ge­litten; viele Früchte sind bereits heruntergefallen. Auch hat die Apfelmade unter den für sie außer- ordentlich günstigen Witterungsverhältnissen sehr großen Schaden getan und ungeheure Mengen Obst angestochen.

-j- Srünberg, 19. Juli. Sn der Rächt zum Freitag, etwa um Mitternacht, erscholl hier Feueralarm. Es brannte in dem bei der Alsfelder Drücke gelegenen Sägewerk der Firma Haas L Co. Verspätete Spaziergänger hatten das Feuer, das erst im Entstehen begriffen war, zum Glück gleich bemerkt. Mit Hilse des sofort benachrichtigten Besitzers und einiger an­derer Leute gelang es, mit Erde und einigen Eimern Wasser die Flammen bald zu ersticken. Die Arbeit der rasch herbeigeeilten Feuerwehr war deshalb nur noch wenig. Die Ursache des Brandes ist unbekannt.

i. Ettingshausen, 19. SuIL Der hiesige Altveteran aus den Kriegen 1866 und 1870/71 Karl Sommer konnte bei guter Gesundheit seinen 8 4. Geburtstag feiern. Aus diesem Anlaß lieh ihm der Reichspräsident sein Bild mit eigenhändiger Unterschrift nebst einem Glück­wunschschreiben zugehen. Vor einigen Sahren feierten die Eheleute Sommer schon die goldene Hochzeit, und sie hoffen, auch die diamantene noch begehen zu können.

s. Trais-Horloff, 19. Suli. Seit gestern scheinen erneut größere Mengen teerhaltiger Ab­wässer des hiesigen Schwelwerkes in die Horloff gedrungen zu sein, wie ein großes Fisch- fterben beweist. Besonders zahlreich sieht man die Weißfische jeder Größe mit dem silber­glänzenden Bauch nach oben tot treiben. Wider­standsfähiger scheinen Aale und Krebse zu fein, die, wie der Schreiber dieser Zeilen beobachten konnte, unterhalb der Lltpher Mühle noch lebend von Leuten ans Ufer geholt wurden. Abge­sehen von dem wirtschaftlichen Schaden ist die­ses von Zeit zu Zeit sich wiederholende Tier­sterben schrecklich zu beobachten. Ebenso bekla­genswert ist es, daß die D a d e p l ä tz e , die sich die Sugend im Laufe der Horloff einge­richtet hatte, nicht mehr benutzbar sind, zumal in der heißen Sommerzeit. Man sollte unbedingt dafür Sorge tragen, dah durch Schaf­fung anderweitiger Badegelegenheiten Ersah hier­für geschaffen wird auf Kosten der verantwort­lichen Stellen. Was hilft sonst alles Reden und Schreiben über Hygiene, Schwimmunterricht und dergleichen?

s. Aus dem Horlofftal, 19. Suli. Die hochsommerliche Hitze dieser Woche hat die Reife des Getreides derart beschleunigt, dah bereits hier und da mit dem Schnitt der Win­tergerste begonnen wurde. Für den An- sang der kommenden Woche rüstet man zur R o gg enernte. Don allen Fruchtarten läht nur der Weizen hinsichtlich des Ertrags allge­mein zu wünschen übrig. Lagerfrucht hat sich trotz längeren Regens nur sehr vereinzelt gebil­det. Snfolge Mangels an Grünfutter haben zahl­reiche Landwirte Haferäcker grün abgefüttert, zumal die mittlere Heuernte es nicht zuläht, jetzt schon die Heuvorräte anzugreifen. Ein ergiebiger Regen wäre deshalb für den Wuchs des Grum­mets sehr erwünscht. Sn den Gärten ist man zur Zeit mit dem Abernten des Beerenob- st e s beschäftigt. Sowohl Stachel- als auch So- hannisbeeren bringen in diesem Sahre hohe Er­träge, da die Witterungsverhaltnisse zur Blüte­zeit sehr günstig waren und sich so gut wie gar kein Raupensrah an den Sträuchern bemerkbar gemacht hat.

Kreis Friedberg.

pb. Butzbach, 19. Suli. Der heutige Schweine markt war mit 285 Ferkeln be­schickt. Es wurden gezahlt für Ferkel bis sechs Wochen alt 40 bis 45 Mk., von sechs bis acht Wochen alt 45 bis 50 Mk., von acht bis 13 Wochen alte 50 bis 55 Mk. Der Handel war gut, der Markt wurde fast geräumt.

Kreis Büdingen.

± Fauerbach, 19. Suli. Sn diesem Sahre wurde unser Sugendfest in größerem Maß­stab als gewöhnlich gefeiert. Unter der Leitung von Lehrer Bauhmann führten nahezu 50 Schulkinder das MärchenDomröschmr" auf. Mit großem Geschick spielten Vie Kinder ihre Rollen. Kirchenvorsteher Wenzel sprach am Schluß der Aufführung, zu der auch aus den um­liegenden Orten viele Sugenöfreunöe gekommen waren, Lehrer Bauhmann den Dank der Ge­meinde für den schönen Tag aus.

Kreis Schotten.

UL' Oberlais, 18. Suli. Der langjährige Etrahenwart Karl Schauermann II. beging hier seinen 8 0. Geburtstag. Er konnte im März 1927 auch das seltene Fest der goldenen Hochzeit feiern. Er ist der einzige noch lebende Kriegsteilnehmer von 1870/71 in der Gemeinde Der Subitar ist noch recht rüstig.

± Herchenhain, 19. Suli. Obwohl in diesem Sahre alle Feldarbeiten später als gewöhnlich ihr Ende sanden, ist die diesjährige Heu­ernte Mitte Suli schon fast beendet. Es ist das auf unserer Höhe eine Seltenheit, in der Regel ist der ganze Suli der Heumonat. Eine gute Mittelernte konnte bei schönstem Wetter in kurzer Zeit unter Dach und Fach gebraut werden.

Y Gedern, 19. Suli Dieser Tage fand hier imBergwirlshaus" eine Lehrerkvnfe-

Buntes

1929 das Rckordjahr der Eheschließungen.

Die Heiratsprognose 1929, die das Mitglied des Statistischen Amtes, Regierungsrat Dr. Wag­ner stellt, sieht außerordentlich günstig aus. Rach den Feststellungen der früheren Sahre, in denen von Sahr zu Sahr eine Steigerung der Ehe­schließungen zu beobachten ist, dürste das Jahr 1929 geradezu ein Rekordjahr für die Eheschlie- Hungen werden. Regierungsrat Wagner nimmt an, daß noch in diesem Sahre die 600 000-Grenze weit überschritten wird und führt das auf die DeränderungendesAltersaufbaues unserer Bevölkerung zurück. Die Zahl der hei­ratsfähigen Männer ist heute durch das Rach­rücken der stark besetzten Geburtsjahrgänge der Vorkriegszeit und durch die gleichzeitige Abnahme der Sterblichkeit erheblich größer geworden als in früheren Sahren. Besonders die Rekord­jahrgänge von 1900 ab verstärken gegenwärtig die Reihen der Heiratskandidaten, so daß bei gleichbleibenden wirtschaftlichen Verhältnissen auch über das Sahr 1929 hinaus mit einer (Stei­gerung der Eheschließungen zu rechnen ist. Dr. Wagner führt jedoch die Zunahme der Ehe­schließungen auch auf eine größere Heiratsfreu­digkeit der Männer zurück, denn nicht nur die absolute Zahl der Ehekandidaten ist gewachsen, sondern auch der Prozen'tsah der Heirats­lustigen unter ihnen ist erheblich gestiegen. Die größere Heiratsintensität ist besonders auffällig bei den Sünglingen unter 22 und bei den Hage­stolzen über 40. Von 1000 ledigen Männern zwi­schen 40 und 45 heirateten 1910 nur 24, 1927 da­gegen 56. Die Gründe, die für das Steigen der Frühehen sprechen, sieht Dr. Wagner haupt­sächlich in der Aufhebung der allgemeinen Wehr­pflicht. Denn noch 1927 heirateten ungefähr dop­pelt soviele als vor dem Kriege unter 22 Sah­ren. Sm starken Kontrast zu den frühen und späten Jahrgängen steht indessen die verringerte Heiratsfähigkeit der jungen Männer zwischen 23 und 28. Hier dürfte weniger der Ausfall durch den Krieg eine Rolle spielen, als die wirtschaft­lichen Schwierigkeiten bei der Gründung eines Haushalts. Snfolge der Verringerung der Hei- ratsfLhigkeit in den mittleren Sahrgängen des Mannes sind auch die Heiratsausfichten für die jüngeren Frauen schlechter als vor dem Kriege. Aller Heiratsfreudigkeit zum Trotz gibt es doch gegenwärtig etwa 900 000 Frauen in den besten Sahren, die infolge des Kriegstodes ihrer Alters­genossen auf die Ehe verzichten müssen.

Die fialenberreform.

Die Bestrebungen der verschiedensten Wirt­schaftskreise, in fast allen Kulturländern eine Reform unseres bestehenden gregorianischen Ka­lenders durchzuführen, bilden bekanntlich seit einiger Zeit Gegenstand eingehender Beratungen im Völkerbund, der einen besonderen Aus­schuß zur Prüfung der mit einer Kalenderreform verbundenen Fragen eingesetzt hat. Die weitver­zweigten Wünsche, die in allen Ländern vonein­ander abweichen, sollen in diesem Ausschuß ge­prüft werden, und er soll späterhin von sich aus einen Vorschlag machen. Sn dem Ausschuß sitzen nicht nur die Vertreter der einzelnen Länder, sondern auch Delegierte großer Wirt­schaftsorganisationen und Vertreter der verschie­densten kirchlichen Konfessionen. Bisher sind dem Dölkerbundsausschuß 184 Vorschläge zu einer Reform unterbreitet worden, in denen versucht wird, das Wandern des Osterfestes aufzuhalten und die ungleiche Lange der Monate, Quartale und Halbjahre auf eine einheitliche Formel zu bringen. Die Mehr­zahl dieser Vorschläge mußte von vornherein als indiskutabel abgelehnt werden, weil sie allzu­stark von den bisherigen Traditionen abwichen

r e n z statt. Obmann Häusel teilte mit, dah am 15. August eine botanische Exkursion unter Führung von Professor Spilger aus Darm­stadt von Hartmannshain nach dem Hoherods- kopf stattfindet. Sm Klubhaus wird neben Pro­fessor Spilger Schulrat Hasenzahl aus Schotten einen Vortrag halten. Als Tag der diesjährigen Reichsjugendwettkämpfe wurde der 22. August festgesetzt. Um 10 Uhr wer­den die Kämpfe beginnen und in derselben Weise wie 1928 durchgeführt werden. Sn diesem Sahre werden zum erstenmal Mädchen daran teilneh- men; sie fechten einen Dreikampf aus, bestehend aus 75-Meter-Lauf, Hochsprung und Schlagball­weitwurf. Zu der geplanten Reufestsehung der Beiträge zur Beamtenkran k'enkasse wurde Stellung genommen, und es als unsozial betrachtet, wenn der Plan in der vorgesehenen Form Annahme findet. Eine entsprechende Ent­schließung soll dem Lehrervertreter im Vorstand der Deamtenkrankenkasse, sowie dem Vorstand des Landes-Lehrervereins übermittelt werden. Am 1. August tritt der Chrenobmann des Be­zirks Gedern, Lehrer Keller aus Ober-Seemen, in den wohlverdienten Ruhestand. Die Lehrer­schaft des Bezirks Gedern wird zu Ehren des aus dem Dienste scheidenden Kollegen in Ober- Seemen eine Abschiedsfeier veranstalten.

Briefkasten der Redaktion.

(Rechtsgutachten sind ohne Verbindlichkeit der Schriftleitung.)

Stammtisch Greilich, Steinstraße. Es ist für jeden hiesigen Schlossereibetrieb Pflicht, der Süddeutschen Eisen- und Stahlberufsgenossen-

Allerlei.

und insbesondere die kirchlichen Organisationen nicht ohne weiteres mit den Kalenderüberliefe­rungen brechen können. Gegenwärtig im Vorder­grund des Interesses bei den Erörterungen über die Kalenderreform steht ein Vorschlag, nach dem die 12 Monate mit ihren überkommenen Ramen beibehalten werden sollen, der jedoch jedem Quartal die gleiche Länge von 91 Tagen gibt und zu diesem Zwecke für den ersten Monat jeden Quartals 31, für die anderen je 30 Tage festsetzt. Dadurch hat jeder Monat, da jedes Quartal mit einem Sonntag beginnt, 26 Werk- und 4 Sonntage, die ersten Monate jeden Quar­tals 5 Sonntage. Der Ostersonntag soll dann stets der 8. April sein. Es bleibt noch ein überschüssiger Tag, im Schaltjahr 2, da ja das Sahr 52 volle Wochen und einen Tag zählt. Dieser Tag soll nach dem augenblicklich zur Dis­kussion stehenden Vorschlag in die Mitte des Sahres hinter den 30. Suni gesetzt werden und die Bezeichnung Mittjahrstag erhalten. Durch ihn wird es möglich sein, das Wandern der Daten über die Wochentage zu verhindern. Der alle vier Sahre wiederkehrende Schalttag soll dann an das Ende des Sahres gerückt wer­den. Dieser Vorschlag findet weitgehendste Unter­stützung im Handel, der Sndustrie und der Land­wirtschaft. Ebenso haben sich hervorragende Su- risten und Gelehrte sowie evangelische und katho­lische kirchliche Würdenträger im Sinne dieses Vorschlags ausgesprochen.

1000 Stundenkilometer in 25 Höhenkilometer.

Das Problem der Bezwingung der Stratosphäre ist bei ben Wissenschaftlern und Technikern in den letzten Sahren ganz be­sonders umstritten gewesen. Ernhafte Versuche, in die Stratosphäre zu gelangen und die dünnen Luftschichten in einer Entfernung von 25 bis 30 Kilometer über der Erde dem Flugzeug dienst­bar zu machen, sind wiederholt gemacht worden, ohne dah damit die Technik der Lösung des Problems wesentlich nähergekommen wäre. Auch die Versuche, die in Deutschland auf diesem Ge­biete gemacht werden, und mit denen sich ins­besondere neben den Raketenflugzeug! mrstruk- teuren die Deutsche Versuchsanstalt für Luftfahrt beschäftigte, haben noch zu keinen greifbaren und für die Praxis wertvollen Er­gebnissen geführt. Sn diese Ungewißheit über die Zukunft des Stratvsphärenflugs platzt nun soeben die Meldung verschiedener russischer Zeitungen, nach denen der Universitätsprosessor R y n d i n c in Leningrad ein Flugzeug erfunden haben soll, dessen Material wohl schwerer als Luft ist, das aber dennoch ohne Benzin oder sonstiges Heiz­material in außerordentlichem Maße betriebs­fähig fein soll. Die Erfindung basiert, immer nur nach den russischen Zeitungsberichten, auf Verwendung f»genannter Turbo-Kompressoren, die es ermöglichen, dah das Flugzeug in den höheren Luftschichten in einer Höhe von 25 bis 30 Kilometer mit einer Geschwindigkeit «von 1000 Kilometer pro Stunde fliegt. Die Ueberquerung des Ozeans, eine Fahrt von Europa nach Ame­rika, würde mit diesem Flugzeuge nur 5 bis 6 Stunden, die Reise um die Welt nicht mehr als 2 Tage in Anspruch nehmen. Dem russischen Gelehrten ist es, wie behauptet wird, gelungen, alle technischen Probleme vollständig zu lösen mit Ausnahme der Frage, wie die Piloten und Reisenden die atmosphärischen Verhält­nisse in einer Höhe von 25 bis 30 Kilometer ertragen würden. Es mühte nämlich eine Kabine konstruiert werden, in der bei der Aufrechterhal­tung des regelmäßigen atmosphärischen Drucks die Herstellung einer erforderlichen Menge von 2uft möglich wird. **

schäft, Sektion VI, Hessen, Hessen-Rassau (in Mainz) als Trägerin der Unfallversicherung an­zugehören. Die Höhe der Beitragsleistung richtet sich nach der Kopfstärke des beschäftigten Per-

Rundfunkprogramm.

Sonntag, 21. Suli.

7 bis 8: Von Hamburg: Hafenkonzert. 8 bis 9: Don Kassel: Morgenfeier. 11.30 bis 12: Eltern- stunde. 12 bis 13: Konzert. 13.20 bis 14.20: Stunde der Sagend. 14.20 bis 15.30: Dom Rürn- berger Stadion: Sportveranstaltung des zwei­ten Arbeiter-Turn- und Sportfestes. 15.35 bis 16: Don Breslau:Sportsprecher unterhalten sich." 16 bis 18.50: Dom Stadion Breslau: Leicht­athletik-Meisterschaften. 18.50 bis 19.50: Stunde des Landes. 19.50 bis 20.10:Rot und Gesun­dung des deutschen Theaters", Dortrag von Hans Meißner. 20.10 bis 20.30: Sportnachrich­ten. 20.30 bis 22.45: Konzert. Anschließend bis 0.30: Tanzmusik.

Montag, 22. SuIL

6.30: Morgengymnastik. 12.30: Schallplatten­konzert: Russische Musik. 15.15 bis 15.45: Stunde der Sugend. 16.15 bis 18: Konzert. 18.10 bis 18.30: Lesestunde. 18.30 bis 19: Höchster Scherwe, Dialektvorträge von F. Renting. 19 bis 19.20: Die Unterzeichnung in Versailles," Vortrag von Sakob Altmaier. 19.20 bis 19.40:Sntelligenz- prüfung I: Einleitung und Darbietung von Sn- lelligenzaufgaben zur Selbstprüfung", Vortrag von Dr. R. W. Schulte. 19.40 bis 19.50: Eng- lische Literaturproben. 19.50 bis 20.15: Eng­

lischer Sprachunterricht. 20.15 bis 20.45: Frtedr. Wolf. Vorlesung aus eigenen Werken. 20.45 bis 21.45: Alte Streichmusik. 21.45 bis 22.45: Schallplattenkonzert.

Dienstag, 23. Suli.

6.30: Morgengymnastik. 13.30: Schallplatten­konzert. 15.15 bis 15.45: Stunde der Sugend. 16.15 bis 18: Konzert. 18 bis 18.30: Lesestunde. 18.55 bis 19.15:Das Kind in der Handschrift". 19.35 bis 19.55:Wo uns der Schuh drückt", Snterviews mit jedermann. 19.55 bis 20.15: Die Glocken von Corneville. Komische Oper in drei Akten von ClaireviUc und Cabet. Musik von Robert Planquette. 0.30 bis 1.20: Rächt« kvnzert.

Mittwoch, 24. Suli.

6.30: Morgengymn astik. 13.15: Schallplatten­konzert. 15.15 bis 15.45: Stunde der Sagend. 16.15 bis 18: Konzert. 18.10 bis 18.30: Bücher­stunde. 18.30 bis 18.45: Fünfzehn Minuten Rat­schläge für Mutter und Kind. 18.45 bis 19.05: Fausts letzte Sllufion, Tod und Grablegung." Vortrag von Pfarrer Taesler. 19.05 bis 19.25: Die Wiener Genesis und ihre Wirkungen auf die kunsthistorische Forschung: III. Vortrag von Alfred Conradt. 19.45 bis 20: Senckenberg- Viertelstunde. 20 bis 22.10: Von München: Mädi. Operette in drei Akten von Alfred Grünwald und Leo Stein. Musik von Robert Stolz

Donnerstag, 25. SuIL

6.30: Morgengymnastik. 12.30: Schallplatten« konzert. 15.15 bis 15.45: Stunde der Sugend. 16.15 bis 18: Konzert. 18.10 bis 18.30: Lesestunde. 18.55 bis 19.15:Reise nach Rußland," Vortrag von Wilhelm Kahl. 19.15 bis 19.45: Hans Franck: Vorlesung aus eigenen Werken. 20.15 bis 22.15: Die Luftkutsche. Rundfunk-Kabarett. 22.15 bis 23.15: Llnterhaltungskonzerl.

Freitag, 26. Suli.

6.30: Morgengymnastik. 12.15: Schallplatten­konzert: Kammermusik. 15.15 bis 15.45: Stunde der Sugend. 16.35 bis 17.15: Hausfrauen-Rach- mittag. 17.15 bis 17.45: Was erwarten wir von einer Reform des unehelichen Rechts, Vor­trag von Dr. Hilde Eiferhardt. 17.45 bis 18: Konzert. 18.10 bis 18.30: Lesestunde. 18,30 bis 18.45: Fünfzehn Minuten Ratschläge für den Gartenfreund. 18.45 bis 19.05: Stunde des Süd- westdeutschen Radio-Clubs. 19.05 bis 19.25: Vor­tragszyklus des Gewerkschaftsbundes der Ange­stellten. 19.25 bis 19.45: Stenographischer Fort­bildungskursus. 19.45 bis 20,05: Zwanzig Mi­nuten Fortschritte in Wissenschaft und Technik. 20.05 bis 20.15: Film-Wochenschau. 20.15 bis 21.15: Unterhaltungskonzert. 21.15: Der Vetter, Lustspiel in drei Akten von Roderich Denedix.

Samstag, 27. SuIL

6.30: Morgengymnastik. 13.15: Schallplatten­konzert. 15.15 bis 15.45: Stunde der Sugend. 16.15 bis 18: Konzert. 18.10 bis 18.30: Lesestunde. 18.30 bis 18.45: Der Briefkasten. 18.45 bis 19.05: Esperanto-Tlnterricht. 19.05 bis 19.25:Das Ana­gramm als Denrbeschäftigung für müßige Stun­den". 19.25 bis 19.45: Die Stunde des Arbeiters. 19.45 bis 20.15:Die Entstehung neuer Worte. Ein Kapital lebendiger Sprachentwicklung", Vor­trag von Dr. A. Selzer. 20.15 bis 21.15: Unter« Haltungskonzert. 21.15 bis 22.15: Literarische Ver­anstaltung: Alfred Polgar und Franz Hessel: Vorlesung aus eigenen Werken. 22.15: Konzert. Anschließend: Tanzmusik.

Kirchliche Nachrichten.

Evangelische Gemeinden.

Sonntag, den 21. Juli. 8. Sonntag nach Trinitatis.

Stadtkirche. 8 Uhr: Pfarrer Becker. Zugleich Christenlehre für die Neukonfirmierten der Markus- gemeinde. 9.30: Pfarrer Mahr. Johanneskirche. 8 Uhr: Pfarrer Ausfeld. Zugleich Christenlehre für die Neukonfirmierten der Johannesgemeinde. 9.30: Pfarrer Bechtolsheimer. 11: Kinderkirche für die Lukasgemeinde; Pf. Bechtolsheimer. 8: Bibelbefpre- chung im Johannesfaal, Pfarraffiftent Schlaudraff. Kapelle des Alten Friedhofs. 9.30 Uhr: Pfarrer Lenz. Zugleich Christenlehre für die Neukonfirmier­ten der Luthergemeinde. Elisabeth-Kleinkinder- fchule. 8.15 Uhr: Christenlehre für die Neukonfir­mierten der Petrusgemeinde. 9.45: Pfarrer Lic. Waas. 10.45: Kinderkirche für die Petrusgemeinde. Klein-Linden. 8.30: Hauptgottesdienst. 9.30: Kin- dergottesdienft. Wiefeck. 9.30: Kandidat Held­mann, Friedberg. 10.45: Kinderkirche. Kirchberg. 11: Christenlehre für die konfirmierte männliche Jugend. 1.30: Lollar. Allen-Buseck. 10: Alten- Buseck. 1: Trohe. Watzenborn-Steinberg: 1: Hauptgottesdienst. Hausen-Garbenteich. 9: Garben- teich. 10.30: Hausen. Lich. 9.30 Uhr: Stiftsdechant Kahn. Christenlehre für die weibliche Jugend. 12.45: Kindergottesdienst. 2: Gottesdienst in Nieder-Bej- fingen; Stiftsdechant Kahn.

katholische Gemeinden.

Samstag, den 20. Juli.

Gießen. 4.30 und 7 Uhr: Beichte.

Sonntag, den 21. Juli. 9. Sonntag nach Pfingsten, Gießen. 6.30 Uhr: Beichte. 7: Messe. Kommu­nion der Jünglinge. 8: Kommunion. 9: Hochamt mit Predigt. 11: Messe mit Predigt. 2: Andacht. Grünberg: 9.30: Messe mit Predigt. Hungen: 8: Messe mit Predigt. Laubach. 10: Messe mit Predigt. Lich: 10: Hochamt mit Predigt. Ridda. 8.30: Hochamt mit Predigt. Schotten: 10.30: Hochamt mit Predigt.

Sonntagsdienst d.Aerzte u.'Uvotbeken am 21.7.29 Dr. Klewitz. Dr. Meyerhofs. Hirschapotheke.

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