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vorfinbet. Das Futter ist sehr knapp geworden, da der zweite Klee nicht nachwachsen konnte und viele Leute bereits ansangen müssen, Hafer ab- zufüttern. Der Behang der Obstbäume, gleich welcher Art, hat sehr unter der Trockenperiode gelitten; viele Früchte sind bereits heruntergefallen. Auch hat die Apfelmade unter den für sie außer- ordentlich günstigen Witterungsverhältnissen sehr großen Schaden getan und ungeheure Mengen Obst angestochen.
-j- Srünberg, 19. Juli. Sn der Rächt zum Freitag, etwa um Mitternacht, erscholl hier Feueralarm. Es brannte in dem bei der Alsfelder Drücke gelegenen Sägewerk der Firma Haas L Co. Verspätete Spaziergänger hatten das Feuer, das erst im Entstehen begriffen war, zum Glück gleich bemerkt. Mit Hilse des sofort benachrichtigten Besitzers und einiger anderer Leute gelang es, mit Erde und einigen Eimern Wasser die Flammen bald zu ersticken. Die Arbeit der rasch herbeigeeilten Feuerwehr war deshalb nur noch wenig. Die Ursache des Brandes ist unbekannt.
i. Ettingshausen, 19. SuIL Der hiesige Altveteran aus den Kriegen 1866 und 1870/71 Karl Sommer konnte bei guter Gesundheit seinen 8 4. Geburtstag feiern. Aus diesem Anlaß lieh ihm der Reichspräsident sein Bild mit eigenhändiger Unterschrift nebst einem Glückwunschschreiben zugehen. Vor einigen Sahren feierten die Eheleute Sommer schon die goldene Hochzeit, und sie hoffen, auch die diamantene noch begehen zu können.
s. Trais-Horloff, 19. Suli. Seit gestern scheinen erneut größere Mengen teerhaltiger Abwässer des hiesigen Schwelwerkes in die Horloff gedrungen zu sein, wie ein großes Fisch- fterben beweist. Besonders zahlreich sieht man die Weißfische jeder Größe mit dem silberglänzenden Bauch nach oben tot treiben. Widerstandsfähiger scheinen Aale und Krebse zu fein, die, wie der Schreiber dieser Zeilen beobachten konnte, unterhalb der Lltpher Mühle noch lebend von Leuten ans Ufer geholt wurden. Abgesehen von dem wirtschaftlichen Schaden ist dieses von Zeit zu Zeit sich wiederholende Tiersterben schrecklich zu beobachten. Ebenso beklagenswert ist es, daß die D a d e p l ä tz e , die sich die Sugend im Laufe der Horloff eingerichtet hatte, nicht mehr benutzbar sind, zumal in der heißen Sommerzeit. Man sollte unbedingt dafür Sorge tragen, dah durch Schaffung anderweitiger Badegelegenheiten Ersah hierfür geschaffen wird auf Kosten der verantwortlichen Stellen. Was hilft sonst alles Reden und Schreiben über Hygiene, Schwimmunterricht und dergleichen?
s. Aus dem Horlofftal, 19. Suli. Die hochsommerliche Hitze dieser Woche hat die Reife des Getreides derart beschleunigt, dah bereits hier und da mit dem Schnitt der Wintergerste begonnen wurde. Für den An- sang der kommenden Woche rüstet man zur R o gg enernte. Don allen Fruchtarten läht nur der Weizen hinsichtlich des Ertrags allgemein zu wünschen übrig. Lagerfrucht hat sich trotz längeren Regens nur sehr vereinzelt gebildet. Snfolge Mangels an Grünfutter haben zahlreiche Landwirte Haferäcker grün abgefüttert, zumal die mittlere Heuernte es nicht zuläht, jetzt schon die Heuvorräte anzugreifen. Ein ergiebiger Regen wäre deshalb für den Wuchs des Grummets sehr erwünscht. — Sn den Gärten ist man zur Zeit mit dem Abernten des Beerenob- st e s beschäftigt. Sowohl Stachel- als auch So- hannisbeeren bringen in diesem Sahre hohe Erträge, da die Witterungsverhaltnisse zur Blütezeit sehr günstig waren und sich so gut wie gar kein Raupensrah an den Sträuchern bemerkbar gemacht hat.
Kreis Friedberg.
pb. Butzbach, 19. Suli. Der heutige Schweine markt war mit 285 Ferkeln beschickt. Es wurden gezahlt für Ferkel bis sechs Wochen alt 40 bis 45 Mk., von sechs bis acht Wochen alt 45 bis 50 Mk., von acht bis 13 Wochen alte 50 bis 55 Mk. Der Handel war gut, der Markt wurde fast geräumt.
Kreis Büdingen.
± Fauerbach, 19. Suli. Sn diesem Sahre wurde unser Sugendfest in größerem Maßstab als gewöhnlich gefeiert. Unter der Leitung von Lehrer Bauhmann führten nahezu 50 Schulkinder das Märchen „Domröschmr" auf. Mit großem Geschick spielten Vie Kinder ihre Rollen. Kirchenvorsteher Wenzel sprach am Schluß der Aufführung, zu der auch aus den umliegenden Orten viele Sugenöfreunöe gekommen waren, Lehrer Bauhmann den Dank der Gemeinde für den schönen Tag aus.
Kreis Schotten.
UL' Oberlais, 18. Suli. Der langjährige Etrahenwart Karl Schauermann II. beging hier seinen 8 0. Geburtstag. Er konnte im März 1927 auch das seltene Fest der goldenen Hochzeit feiern. Er ist der einzige noch lebende Kriegsteilnehmer von 1870/71 in der Gemeinde Der Subitar ist noch recht rüstig.
± Herchenhain, 19. Suli. Obwohl in diesem Sahre alle Feldarbeiten später als gewöhnlich ihr Ende sanden, ist die diesjährige Heuernte Mitte Suli schon fast beendet. Es ist das auf unserer Höhe eine Seltenheit, in der Regel ist der ganze Suli der Heumonat. Eine gute Mittelernte konnte bei schönstem Wetter in kurzer Zeit unter Dach und Fach gebraut werden.
Y Gedern, 19. Suli Dieser Tage fand hier im „Bergwirlshaus" eine Lehrerkvnfe-
Buntes
1929 das Rckordjahr der Eheschließungen.
Die Heiratsprognose 1929, die das Mitglied des Statistischen Amtes, Regierungsrat Dr. Wagner stellt, sieht außerordentlich günstig aus. Rach den Feststellungen der früheren Sahre, in denen von Sahr zu Sahr eine Steigerung der Eheschließungen zu beobachten ist, dürste das Jahr 1929 geradezu ein Rekordjahr für die Eheschlie- Hungen werden. Regierungsrat Wagner nimmt an, daß noch in diesem Sahre die 600 000-Grenze weit überschritten wird und führt das auf die DeränderungendesAltersaufbaues unserer Bevölkerung zurück. Die Zahl der heiratsfähigen Männer ist heute durch das Rachrücken der stark besetzten Geburtsjahrgänge der Vorkriegszeit und durch die gleichzeitige Abnahme der Sterblichkeit erheblich größer geworden als in früheren Sahren. Besonders die Rekordjahrgänge von 1900 ab verstärken gegenwärtig die Reihen der Heiratskandidaten, so daß bei gleichbleibenden wirtschaftlichen Verhältnissen auch über das Sahr 1929 hinaus mit einer (Steigerung der Eheschließungen zu rechnen ist. Dr. Wagner führt jedoch die Zunahme der Eheschließungen auch auf eine größere Heiratsfreudigkeit der Männer zurück, denn nicht nur die absolute Zahl der Ehekandidaten ist gewachsen, sondern auch der Prozen'tsah der Heiratslustigen unter ihnen ist erheblich gestiegen. Die größere Heiratsintensität ist besonders auffällig bei den Sünglingen unter 22 und bei den Hagestolzen über 40. Von 1000 ledigen Männern zwischen 40 und 45 heirateten 1910 nur 24, 1927 dagegen 56. Die Gründe, die für das Steigen der Frühehen sprechen, sieht Dr. Wagner hauptsächlich in der Aufhebung der allgemeinen Wehrpflicht. Denn noch 1927 heirateten ungefähr doppelt soviele als vor dem Kriege unter 22 Sahren. Sm starken Kontrast zu den frühen und späten Jahrgängen steht indessen die verringerte Heiratsfähigkeit der jungen Männer zwischen 23 und 28. Hier dürfte weniger der Ausfall durch den Krieg eine Rolle spielen, als die wirtschaftlichen Schwierigkeiten bei der Gründung eines Haushalts. Snfolge der Verringerung der Hei- ratsfLhigkeit in den mittleren Sahrgängen des Mannes sind auch die Heiratsausfichten für die jüngeren Frauen schlechter als vor dem Kriege. Aller Heiratsfreudigkeit zum Trotz gibt es doch gegenwärtig etwa 900 000 Frauen in den besten Sahren, die infolge des Kriegstodes ihrer Altersgenossen auf die Ehe verzichten müssen.
Die fialenberreform.
Die Bestrebungen der verschiedensten Wirtschaftskreise, in fast allen Kulturländern eine Reform unseres bestehenden gregorianischen Kalenders durchzuführen, bilden bekanntlich seit einiger Zeit Gegenstand eingehender Beratungen im Völkerbund, der einen besonderen Ausschuß zur Prüfung der mit einer Kalenderreform verbundenen Fragen eingesetzt hat. Die weitverzweigten Wünsche, die in allen Ländern voneinander abweichen, sollen in diesem Ausschuß geprüft werden, und er soll späterhin von sich aus einen Vorschlag machen. Sn dem Ausschuß sitzen nicht nur die Vertreter der einzelnen Länder, sondern auch Delegierte großer Wirtschaftsorganisationen und Vertreter der verschiedensten kirchlichen Konfessionen. Bisher sind dem Dölkerbundsausschuß 184 Vorschläge zu einer Reform unterbreitet worden, in denen versucht wird, das Wandern des Osterfestes aufzuhalten und die ungleiche Lange der Monate, Quartale und Halbjahre auf eine einheitliche Formel zu bringen. Die Mehrzahl dieser Vorschläge mußte von vornherein als indiskutabel abgelehnt werden, weil sie allzustark von den bisherigen Traditionen abwichen
r e n z statt. Obmann Häusel teilte mit, dah am 15. August eine botanische Exkursion unter Führung von Professor Spilger aus Darmstadt von Hartmannshain nach dem Hoherods- kopf stattfindet. Sm Klubhaus wird neben Professor Spilger Schulrat Hasenzahl aus Schotten einen Vortrag halten. Als Tag der diesjährigen Reichsjugendwettkämpfe wurde der 22. August festgesetzt. Um 10 Uhr werden die Kämpfe beginnen und in derselben Weise wie 1928 durchgeführt werden. Sn diesem Sahre werden zum erstenmal Mädchen daran teilneh- men; sie fechten einen Dreikampf aus, bestehend aus 75-Meter-Lauf, Hochsprung und Schlagballweitwurf. Zu der geplanten Reufestsehung der Beiträge zur Beamtenkran k'enkasse wurde Stellung genommen, und es als unsozial betrachtet, wenn der Plan in der vorgesehenen Form Annahme findet. Eine entsprechende Entschließung soll dem Lehrervertreter im Vorstand der Deamtenkrankenkasse, sowie dem Vorstand des Landes-Lehrervereins übermittelt werden. Am 1. August tritt der Chrenobmann des Bezirks Gedern, Lehrer Keller aus Ober-Seemen, in den wohlverdienten Ruhestand. Die Lehrerschaft des Bezirks Gedern wird zu Ehren des aus dem Dienste scheidenden Kollegen in Ober- Seemen eine Abschiedsfeier veranstalten.
Briefkasten der Redaktion.
(Rechtsgutachten sind ohne Verbindlichkeit der Schriftleitung.)
Stammtisch Greilich, Steinstraße. Es ist für jeden hiesigen Schlossereibetrieb Pflicht, der Süddeutschen Eisen- und Stahlberufsgenossen-
Allerlei.
und insbesondere die kirchlichen Organisationen nicht ohne weiteres mit den Kalenderüberlieferungen brechen können. Gegenwärtig im Vordergrund des Interesses bei den Erörterungen über die Kalenderreform steht ein Vorschlag, nach dem die 12 Monate mit ihren überkommenen Ramen beibehalten werden sollen, der jedoch jedem Quartal die gleiche Länge von 91 Tagen gibt und zu diesem Zwecke für den ersten Monat jeden Quartals 31, für die anderen je 30 Tage festsetzt. Dadurch hat jeder Monat, da jedes Quartal mit einem Sonntag beginnt, 26 Werk- und 4 Sonntage, die ersten Monate jeden Quartals 5 Sonntage. Der Ostersonntag soll dann stets der 8. April sein. Es bleibt noch ein überschüssiger Tag, im Schaltjahr 2, da ja das Sahr 52 volle Wochen und einen Tag zählt. Dieser Tag soll nach dem augenblicklich zur Diskussion stehenden Vorschlag in die Mitte des Sahres hinter den 30. Suni gesetzt werden und die Bezeichnung Mittjahrstag erhalten. Durch ihn wird es möglich sein, das Wandern der Daten über die Wochentage zu verhindern. Der alle vier Sahre wiederkehrende Schalttag soll dann an das Ende des Sahres gerückt werden. Dieser Vorschlag findet weitgehendste Unterstützung im Handel, der Sndustrie und der Landwirtschaft. Ebenso haben sich hervorragende Su- risten und Gelehrte sowie evangelische und katholische kirchliche Würdenträger im Sinne dieses Vorschlags ausgesprochen.
1000 Stundenkilometer in 25 Höhenkilometer.
Das Problem der Bezwingung der Stratosphäre ist bei ben Wissenschaftlern und Technikern in den letzten Sahren ganz besonders umstritten gewesen. Ernhafte Versuche, in die Stratosphäre zu gelangen und die dünnen Luftschichten in einer Entfernung von 25 bis 30 Kilometer über der Erde dem Flugzeug dienstbar zu machen, sind wiederholt gemacht worden, ohne dah damit die Technik der Lösung des Problems wesentlich nähergekommen wäre. Auch die Versuche, die in Deutschland auf diesem Gebiete gemacht werden, und mit denen sich insbesondere neben den Raketenflugzeug! mrstruk- teuren die Deutsche Versuchsanstalt für Luftfahrt beschäftigte, haben noch zu keinen greifbaren und für die Praxis wertvollen Ergebnissen geführt. Sn diese Ungewißheit über die Zukunft des Stratvsphärenflugs platzt nun soeben die Meldung verschiedener russischer Zeitungen, nach denen der Universitätsprosessor R y n d i n c in Leningrad ein Flugzeug erfunden haben soll, dessen Material wohl schwerer als Luft ist, das aber dennoch ohne Benzin oder sonstiges Heizmaterial in außerordentlichem Maße betriebsfähig fein soll. Die Erfindung basiert, immer nur nach den russischen Zeitungsberichten, auf Verwendung f»genannter Turbo-Kompressoren, die es ermöglichen, dah das Flugzeug in den höheren Luftschichten in einer Höhe von 25 bis 30 Kilometer mit einer Geschwindigkeit «von 1000 Kilometer pro Stunde fliegt. Die Ueberquerung des Ozeans, eine Fahrt von Europa nach Amerika, würde mit diesem Flugzeuge nur 5 bis 6 Stunden, die Reise um die Welt nicht mehr als 2 Tage in Anspruch nehmen. Dem russischen Gelehrten ist es, wie behauptet wird, gelungen, alle technischen Probleme vollständig zu lösen mit Ausnahme der Frage, wie die Piloten und Reisenden die atmosphärischen Verhältnisse in einer Höhe von 25 bis 30 Kilometer ertragen würden. Es mühte nämlich eine Kabine konstruiert werden, in der bei der Aufrechterhaltung des regelmäßigen atmosphärischen Drucks die Herstellung einer erforderlichen Menge von 2uft möglich wird. **
schäft, Sektion VI, Hessen, Hessen-Rassau (in Mainz) als Trägerin der Unfallversicherung anzugehören. Die Höhe der Beitragsleistung richtet sich nach der Kopfstärke des beschäftigten Per-
Rundfunkprogramm.
Sonntag, 21. Suli.
7 bis 8: Von Hamburg: Hafenkonzert. 8 bis 9: Don Kassel: Morgenfeier. 11.30 bis 12: Eltern- stunde. 12 bis 13: Konzert. 13.20 bis 14.20: Stunde der Sagend. 14.20 bis 15.30: Dom Rürn- berger Stadion: Sportveranstaltung des zweiten Arbeiter-Turn- und Sportfestes. 15.35 bis 16: Don Breslau: „Sportsprecher unterhalten sich." 16 bis 18.50: Dom Stadion Breslau: Leichtathletik-Meisterschaften. 18.50 bis 19.50: Stunde des Landes. 19.50 bis 20.10: „Rot und Gesundung des deutschen Theaters", Dortrag von Hans Meißner. 20.10 bis 20.30: Sportnachrichten. 20.30 bis 22.45: Konzert. Anschließend bis 0.30: Tanzmusik.
Montag, 22. SuIL
6.30: Morgengymnastik. 12.30: Schallplattenkonzert: Russische Musik. 15.15 bis 15.45: Stunde der Sugend. 16.15 bis 18: Konzert. 18.10 bis 18.30: Lesestunde. 18.30 bis 19: Höchster Scherwe, Dialektvorträge von F. Renting. 19 bis 19.20: „Die Unterzeichnung in Versailles," Vortrag von Sakob Altmaier. 19.20 bis 19.40: „Sntelligenz- prüfung I: Einleitung und Darbietung von Sn- lelligenzaufgaben zur Selbstprüfung", Vortrag von Dr. R. W. Schulte. 19.40 bis 19.50: Eng- lische Literaturproben. 19.50 bis 20.15: Eng
lischer Sprachunterricht. 20.15 bis 20.45: Frtedr. Wolf. Vorlesung aus eigenen Werken. 20.45 bis 21.45: Alte Streichmusik. 21.45 bis 22.45: Schallplattenkonzert.
Dienstag, 23. Suli.
6.30: Morgengymnastik. 13.30: Schallplattenkonzert. 15.15 bis 15.45: Stunde der Sugend. 16.15 bis 18: Konzert. 18 bis 18.30: Lesestunde. 18.55 bis 19.15: „Das Kind in der Handschrift". 19.35 bis 19.55: „Wo uns der Schuh drückt", Snterviews mit jedermann. 19.55 bis 20.15: Die Glocken von Corneville. Komische Oper in drei Akten von ClaireviUc und Cabet. Musik von Robert Planquette. 0.30 bis 1.20: Rächt« kvnzert.
Mittwoch, 24. Suli.
6.30: Morgengymn astik. 13.15: Schallplattenkonzert. 15.15 bis 15.45: Stunde der Sagend. 16.15 bis 18: Konzert. 18.10 bis 18.30: Bücherstunde. 18.30 bis 18.45: Fünfzehn Minuten Ratschläge für Mutter und Kind. 18.45 bis 19.05: „Fausts letzte Sllufion, Tod und Grablegung." Vortrag von Pfarrer Taesler. 19.05 bis 19.25: „Die Wiener Genesis und ihre Wirkungen auf die kunsthistorische Forschung: III. Vortrag von Alfred Conradt. 19.45 bis 20: Senckenberg- Viertelstunde. 20 bis 22.10: Von München: Mädi. Operette in drei Akten von Alfred Grünwald und Leo Stein. Musik von Robert Stolz
Donnerstag, 25. SuIL
6.30: Morgengymnastik. 12.30: Schallplatten« konzert. 15.15 bis 15.45: Stunde der Sugend. 16.15 bis 18: Konzert. 18.10 bis 18.30: Lesestunde. 18.55 bis 19.15: „Reise nach Rußland," Vortrag von Wilhelm Kahl. 19.15 bis 19.45: Hans Franck: Vorlesung aus eigenen Werken. 20.15 bis 22.15: Die Luftkutsche. Rundfunk-Kabarett. 22.15 bis 23.15: Llnterhaltungskonzerl.
Freitag, 26. Suli.
6.30: Morgengymnastik. 12.15: Schallplattenkonzert: Kammermusik. 15.15 bis 15.45: Stunde der Sugend. 16.35 bis 17.15: Hausfrauen-Rach- mittag. 17.15 bis 17.45: Was erwarten wir von einer Reform des unehelichen Rechts, Vortrag von Dr. Hilde Eiferhardt. 17.45 bis 18: Konzert. 18.10 bis 18.30: Lesestunde. 18,30 bis 18.45: Fünfzehn Minuten Ratschläge für den Gartenfreund. 18.45 bis 19.05: Stunde des Süd- westdeutschen Radio-Clubs. 19.05 bis 19.25: Vortragszyklus des Gewerkschaftsbundes der Angestellten. 19.25 bis 19.45: Stenographischer Fortbildungskursus. 19.45 bis 20,05: Zwanzig Minuten Fortschritte in Wissenschaft und Technik. 20.05 bis 20.15: Film-Wochenschau. 20.15 bis 21.15: Unterhaltungskonzert. 21.15: Der Vetter, Lustspiel in drei Akten von Roderich Denedix.
Samstag, 27. SuIL
6.30: Morgengymnastik. 13.15: Schallplattenkonzert. 15.15 bis 15.45: Stunde der Sugend. 16.15 bis 18: Konzert. 18.10 bis 18.30: Lesestunde. 18.30 bis 18.45: Der Briefkasten. 18.45 bis 19.05: Esperanto-Tlnterricht. 19.05 bis 19.25: „Das Anagramm als Denrbeschäftigung für müßige Stunden". 19.25 bis 19.45: Die Stunde des Arbeiters. 19.45 bis 20.15: „Die Entstehung neuer Worte. Ein Kapital lebendiger Sprachentwicklung", Vortrag von Dr. A. Selzer. 20.15 bis 21.15: Unter« Haltungskonzert. 21.15 bis 22.15: Literarische Veranstaltung: Alfred Polgar und Franz Hessel: Vorlesung aus eigenen Werken. 22.15: Konzert. Anschließend: Tanzmusik.
Kirchliche Nachrichten.
Evangelische Gemeinden.
Sonntag, den 21. Juli. 8. Sonntag nach Trinitatis.
Stadtkirche. 8 Uhr: Pfarrer Becker. Zugleich Christenlehre für die Neukonfirmierten der Markus- gemeinde. 9.30: Pfarrer Mahr. — Johanneskirche. 8 Uhr: Pfarrer Ausfeld. Zugleich Christenlehre für die Neukonfirmierten der Johannesgemeinde. 9.30: Pfarrer Bechtolsheimer. 11: Kinderkirche für die Lukasgemeinde; Pf. Bechtolsheimer. 8: Bibelbefpre- chung im Johannesfaal, Pfarraffiftent Schlaudraff. Kapelle des Alten Friedhofs. 9.30 Uhr: Pfarrer Lenz. Zugleich Christenlehre für die Neukonfirmierten der Luthergemeinde. — Elisabeth-Kleinkinder- fchule. 8.15 Uhr: Christenlehre für die Neukonfirmierten der Petrusgemeinde. 9.45: Pfarrer Lic. Waas. 10.45: Kinderkirche für die Petrusgemeinde. — Klein-Linden. 8.30: Hauptgottesdienst. 9.30: Kin- dergottesdienft. — Wiefeck. 9.30: Kandidat Heldmann, Friedberg. 10.45: Kinderkirche. — Kirchberg. 11: Christenlehre für die konfirmierte männliche Jugend. 1.30: Lollar. — Allen-Buseck. 10: Alten- Buseck. 1: Trohe. — Watzenborn-Steinberg: 1: Hauptgottesdienst. Hausen-Garbenteich. 9: Garben- teich. 10.30: Hausen. — Lich. 9.30 Uhr: Stiftsdechant Kahn. Christenlehre für die weibliche Jugend. 12.45: Kindergottesdienst. 2: Gottesdienst in Nieder-Bej- fingen; Stiftsdechant Kahn.
katholische Gemeinden.
Samstag, den 20. Juli.
Gießen. 4.30 und 7 Uhr: Beichte.
Sonntag, den 21. Juli. 9. Sonntag nach Pfingsten, Gießen. 6.30 Uhr: Beichte. 7: Messe. Kommunion der Jünglinge. 8: Kommunion. 9: Hochamt mit Predigt. 11: Messe mit Predigt. — 2: Andacht. — Grünberg: 9.30: Messe mit Predigt. — Hungen: 8: Messe mit Predigt. — Laubach. 10: Messe mit Predigt. — Lich: 10: Hochamt mit Predigt. — Ridda. 8.30: Hochamt mit Predigt. — Schotten: 10.30: Hochamt mit Predigt.
Sonntagsdienst d.Aerzte u.'Uvotbeken am 21.7.29 Dr. Klewitz. Dr. Meyerhofs. Hirschapotheke.
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