Ausgabe 
20.4.1929
 
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>e nerlt, worauf sie zur Brandstätte eilten. Durch ^gießen aus dem vorbeifliehenden Kaltenbach ireb sonstige tatkräftige Löscharbeitcn gelang es, ,r größeres Umsichgreifen des Brandes zu ver-

1 bt5 lchn, 9-en ch de; -April 'm en f f)at. )mpQ:

Motorradrennen ^und um Schotten^.

Für das MotorradrennenRund um Schotten" am 16. 3uni werden demnächst die Ausschrei­bungen verschickt. Da die 5. Schottener Motor­

Tilgung deS Daukapitals 2100 Mk. übrig bleiben. Man hofft in etwa 10 Jahren die Kleinkinder­schule schuldenfrei zu haben. Die größere Vertre­tung der Kirchengemeinde hat einstimmig be­schlossen. der Frage des Baues der Kleinkinder­schule näherzutreten. Es hat sich ein vorbereiten­der Ausschuß gebildet, dem Pfarrer Schnei­der, Landwirt Anton Braun II., Gemeinde­vorsteher Johannes Jung, Landwirt und Händ­ler Anton Hartmannsheim und Fabrikant Johannes Mehl angehören. Wenn sich nicht un­vorhergesehene Schwierigkeiten ergeben, sollen die Vorarbeiten so beschleunigt werden, daß mit dem Dau der Kleinkinderschule noch in diesem Sommer begonnen werden kann.

Oie Motorradkatastrophe bei Butzbach.

vuhbach, 20.April. (Eigener Drahtberichl.) Zu dem schweren Unglücks fall aus der Landstraße zwischen Vuhbach und Riederweisel, über den wir gestern schon berichteten, erfahren wir weiter, daß bei dem Vorfall außer dem getöteten Kaufmann Dinkel und dem schwerverlehlen An­streicher Müller noch ein dritter junger Mann, der etwa 17 Jahre alte Balser aus vuhbach, zu­gegen war. Balser wurde durch den Anprall des Motorradlers in den Straßengraben ge­schleudert, er hatte aber die Geistesgegenwart, sofort wieder aufzuspringen und die Hummer des davonsausenden Motorrades festzustellen und aufzuschreiben. Es handelte sich um die M a s ch i n e VO 3167, als deren Eigentümer der Spengler- meister Fisch aus Bad-Nauheim festgeslellt wurde. Der schwerverlehle Müller wurde zu­nächst in das Johannilerhospital zu Niederweisel verbracht, im Laufe des gestrigen Tages aber nach seiner Wohnung übergeführt, wo er zur Zelt noch schwer darniederllegt. Vor nächstem Montag wird er nicht vernehmungsfähig sein. Die Staatsanwaltschaft Gießen ist zur Zeit mit der Untersuchung des Vor­falles beschäftigt, hierbei wird sich wohl auch Her­ausstellen, ob der Motorradeigentümer Fisch die Maschine fuhr, oder ob eine andere Person als Lenker des Fahrzeugs in dieser tragischen Stunde in Betracht kommt.

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Spiclplan der Frankfurter Theater.

Opernhaus. Sonntag, 21. April, von 19*/3 bis 22'/« Tlhr: Fidelio. Montag, 22., von 18 bis gegen 23: Parsifal. Dienstag, 23., von 19'/, bis gegen 22'// Der Wildschütz. Mittwoch, 24., von 19'/z bis 23: Aida. Donnerstag, 25.. von 20 bis nach 22'/2: Turandot. Freitag, 26., von 19'/. bis 22'/°: Die Jüdin. Samstag, 27., von 19'/2 bis gegen 22'/2: Don Juan. Sonntag, 28., von 17'/2 bis gegen 23: Die Meistersinger von Aürnberg. Montag. 29., von 19*/2 bis 223/i: Die Fledermaus.

Schauspielhaus. Sonntag, 21. April, von 10'/g Ähr: Aufnahmeprüfung des Bühnenvereins und der Genossenschaft. Von 15 bis gegen 17'/2: Der brave Soldat Schwejk. Von 20 bis gegen 221/i: Die schwarze Kugel. Montag, 22., von 20 bis nach 22'/2: Was Ihr wollt. Dienstag, 23.. von 20 bis 221/,! Katharina Knie. Mittwoch, 24., von 20 bis nach 22'/2: Was Ihr wollt. Donners­tag, 25., von 20 bis 22'/4: Karl und Anna. Freitag, 26., von 20 bis nach 22'/2: Was Ihr wollt. Samstag. 27.. von 20 bis gegen 22'/,: Helden.

einige Zeit auf sich warten lassen. Gras und Klee sind im Wachstum noch sehr zurück, so daß mit einem späten Einsetzen der Grünfutterernte zu rechnen ist.

<> Hochelheim, 18. April. Die Arbeiten an dem Bau einer Wasserleitung mit Kanali­sierung für die hiesige Gemeinde sind in vollem Gange. Die Zuleitung von Niederkleen bis Hochel­heim, die durch das Baugeschäft Zöller in Dorn­holzhausen ausgeführt wird, ist bereits von der Ouell- fassung in der Gemarkung Niederkleen bis fast durch das Dorf Niederkleen fertiggestellt. An dem Bau der Ortsleitung mit Kanalisierung ist die Firma Weimer (Gießen) mit etwa 60 Arbeitern beschäf­tigt. Der Kanal ist bereits von dem Auslauf in den Kleebach am hörnsheimer Wehr bis an die Kirche in Hochelheim gelegt, ebenso die Wasserleitungsrohre von der Transformatorenstation am Dorfausgang nach Hörnsheim bis an die hiesige Kirche. Da es sich fast durchweg um Stechboden handelt, schreiten die Bauarbeiten'schnell vorwärts. Infolge der Arbeiten sind die Kleebachtalstraße, die Verbindungsstraße von hier nach Lana-Göns und die Verbindungsstraße von hier nach Klein-Rechtenbach für jeglichen Fähr­verkehr gesperrt. Die Verkehrsumleitung erfolgt bei der Kleebachtalstraße von Niederkleen über Klein- und Groß-Rechtenbach nach Hörnsheim, bei den übri­gen Straßen ebenfalls über Hörnsheim. Das Post­auto der Linie GießenHochelheim verkehrt auf der Mittagsrückfahrt vom Bahnhof Großen-Linden nur bis Hörnsheim, auf den übrigen Fahrten auf der Verbindungsstraße HörnsheimLang-Göns bis zur Gemarkungsgrenze Lang-Göns und von da nach Hochelheim. Bei dem Aufbruch der Kleebachtalstraße wurde am Dorfausgang nach Hörnsheim zu etwa einen halben Meter unter der Straßendecke eine zweite Straßendecke festgestellt, die aus Feldwacken­steinen primitiv hergestellt war.

0 Hochelheim. 19. April. Dem Beispiel verschiedener benachbarter Gemeinden folgend, be­absichtigt die hiesige Kirchengemeinde eine Kleinkinderschule zu bauen. Um das Vor­haben durchführen zu können, hat die Zivil­gemeinde in anerkennenswerter Weise die unent­geltliche Äeberlassung eines Bau- und Spiel­platzes. sowie eines gewissen jährlichen Zuschusses in Aussicht gestellt. Weitere Zuschüsse hofft man von behördlicher Seite noch zu erhalten. Das Baukapital ist auf 25 000 Mk. geschäht: es soll im Anleihewege beschafft werden. Die Verzinsung und Tilgung des Daukapitals erfordert eine jähr­liche Summe von 2500 Mk., deren Aufbringung wie folgt gedacht ist: Schulgeld 1200 Mk., Zu­schuß der Zivilgemeinde 300 Mk., Jahresbeitrag der rund 200 Haushaltungen 1200 Mk.. aus­wärtige Spenden 300 Mk., kirchliche Sammel­tätigkeit 100 Mk., zusammen 3100 Mk. Die ünter- haltungskosten der Kleinkinderschwester berechnet man auf 1000 Mk., so daß zur Verzinsung und

rad-GeschwindigkeitSprüfung, wie die offizielle Bezeichnung ist, die einzige motorsportliche Ver­anstaltung im weiteren Bereich des rhein-maini- schen Wirtschaftsgebietes darstellt, mit der die Austragung eines Laufs um die deutsche Meister­schaft für Motorradfahrer verbunden ist, so be­gegnet sie allgemein großem Interesse in allen Kreisen des Motorsports. Das Aennen .Rund um Schotten" ist nur offen für Inhaber der internationalen Lizenz: für Inhaber des natio- nalen Ausweises findet ein gesondertes Rennen statt, das den Ramen .Vogelsberglauf" führt. Die Anzahl der zu fahrenden Runden ist gegen­über den Vorjahren wesentlich eingeschränkt, es werden nur zwei bis vier Runden der 17,6 km langen Rundstrecke gefahren. In den Klassen 250 bis 350 ccm, den beiden Meisterschaftsläufen, müssen jedoch je 12 Runden gefahren werden. Für die Sieger hat der Veranstalter, der Vogels­berger Automobil- und Motorradklub, namhafte Preise vorgesehen, zu denen noch Stiftungen der Industrie kommen.

chten können. Die Ursache des Brandes war, daß »a einigen am Waldesrand spielenden Schul- itbern ein Knabe ein Feuerchen ange­lnde t hatte. Als die Kinder dann die Aus­dehnung der Flammen sahen, flüchteten sie. Zum

lück wurde daS Feuer alsbald von unserem Ge- zindeförster und seinen Kulturarbeitcrinnen auf >en Heimweg aus dem hiesigen Gemeindewald

i intern.

[ Kinzenbach, 19. April. Die hiesige Ge- niindevertretung bat in ihrer letzten Sitzung be­ll, offen, für den Gemeinde wo ld ein neues Betriebswerk aufstellen zu lassen. Der auf 0« Jahre geltende bisherige Betriebsplan ist abge- efen. Zur Deckung der durch die Anfertigung des , h jen Betriebswerkes entstehenden Kosten will die lameinte einen Extrahieb im Gemeindewald be­itragen. Für das laufende Jahr sind in unserer 1 «meinte verschiedene Wegeverbesserungen

- gesehen. Die Bahnhofsstraße soll auf der rechten, ii« Krosdorfer Straße auf der linken Seite mit 'iinnenpflafterung versehen werden: außerdem ist Lc r Ausbap einer Ortsstraße, des sog. Waldwegs, na dem in den letzten Jahren mehrere neue Häll- c gebaut worden find, geplant.

-x) Aus dem Hüttenberg, 18. April. Am :i mstag hat die gesetzliche Schonzeit für : *i) n e p f e n begonnen. Wohl noch in keinem Jahre ilcn die Schnepfen so spätgestrichen", als in eiern Jahre. Zweifellos ist dies auf den strengen .uh langanhaltenden Winter zurückzuführen. Die Ergebnisse des diesjährigen Schnepfen- rrichs waren durchweg s c h r g e r i n g. In ver­miedenen Jagdbezirken des Hüttenbergs wurden erhaupt keine, in andern nur wenige Schnepfen -.schossen, so z. B. in Niederkleen nur eine.

-sAusdemK 1 eebachtal, 18. April. Nachdem kif Beginn dieser Woche besseres Wetter eingetreten hat in den Gemeinden des Kleebachtales die irühjahrsbeftellung in vollem U m - m n g e begonnen. Trotz der Feuchtigkeit läßt sich der Beben im allgemeinen gut bearbeiten. In verschiede- Gemeinden des Kleebachtals ist die Aussaat des jjajers bereits beendet. Wenn das zur Zeit herr- rjenbc günstige Wetter anhält, wird in den nächsten lagen auch mit der Aussaat der Gerste und dem ce-gen der Kartoffeln begonnen werden. Saatkor­ns sein werden zum Preise von 4,50 bis 6 Mark für len Zentner angeboten. Das Wintergetre i d e loggen und Weizen) ist trotz der starken Källe mler der verhältnismäßig hohen Schneedecke g u t iZrchgekommen und steht im allgemeinen gut. ?ie Ob ft b ä u m e zeigen fast durchweg einen guten Fruchtansatz, werden jedoch mit der Blüte noch

Bekanntmachung

An der Lehranstalt für Obstbau und Landwirtschaft in Friedberg finden in diesem Jahre folgende kurzfristige Lehr» gänge statt:

1. Obstbaulehrgang für Geistliche, Lehrer, Landwirte und sonstige Freunde des Obstbaues. Dauer 14 Tage. 1. Teil vom 29. April bis 4. Mai, 2. Teil vom 29.Juli bis 3. August. Schulgeld 8, JLK.

2. Wiederholungslehrgang für Baum­wärter. Beginn am 6. Mai. Schluß­prüfung und Anerkennung als staatlich geprüfter Baumwart. Dauer 5 Tage. Schulgeld 5,

3. Gartcnbaulehrgang für Männer, Frauen und Mädchen. Beginn am 13. Mai. Dauer 6 Tage. Schulgeld 3, 3Ut.

4. Beerenobstverwcrtungslehrgang für Frauen und Mädchen. Born 16. bis 18. Juli. Schulgeld 3, 5ML

5. Obst- und Gemüscverwertungslehr- gang für Frauen und Mädchen. Bom 27. bis 29. August. Schulgeld 3,

6. Eintägige Lehrgänge für Obstwein­erzeuger und Obstverpackung.

Anmeldungen und Anfragen sind an die unterzeichnete Direktion zu richten.

Für den im Frühjahr 1930 stattfindenden achtwöchigen Baumwärterlehrgang werden schon jetzt Anmeldungen bei der Direktion der Lehranstalt entgegengenommen.

Direktion der Hessischen Lehranstalt für Obstbau und Landwirtschaft:

3564 D Dr. Schad.

Lohrindenverkauf.

Der diesjährige Lohrindenanfall nach­stehender Gemeinden des Amtes Rechten­bach soll im Wege des schriftlichen An­gebotes verkauft werden, und zwar aus den Waldungen:

Ebersgöns ... zirka 100 Zentner 18jährig

Oberkleen.... 80 19

Reiskirchen... 40 17

Vollnkirchen.. HO 15

Die Kaufbedingungen, denen sich die Bieter zu unterwerfen haben, sind von hier gegen Voreinsendung des Portos zu be­ziehen.

Angebote im einzelnen oder insgesamt sind verschlossen, mit entsprechender Auf­schrift versehen, bis zum Montag, dem 29. April 1929, vormittags 10 Uhr, hierher einzureichen. 3605D

Großrechtenbach, den 18. April 1929.

Der L Bürgermeister.

_________Dr. Neumann.__ Drucksachen allerArt tiefen In feder gewünschten Ausstattung itPrein und

1 xeiswert die BrühPeche Ualv. DrucketxL R. lu»

Weitershain, den 20. April 1929.

02416

3617D

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Danksagung.

Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei dem uns so schwer be­troffenen Verluste sagen wir auf diesem Wege unseren innigsten Dank.

Im Namen der Hinterbliebenen:

Karl Ludwig Petri.

Gießen, im April 1929.

Danksagung.

Für die herzliche Teilnahme bei dem Heim­gänge unseres lieben Entschlafenen, für die Eh­rungen bei seinem Begräbnis, sowie für die vie­len Beweise treuer Anhänglichkeit, sagen wir auf diesem Wege unseren innigsten Dank.

Die trauernden Hinterbliebenen: i. d. n. Katharine Sann.

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Todesanzeige.

Heute vormittag 77, Uhr starb plötzlich und unerwartet mein lieber, für seine Familie treu­sorgender Mann, mein lieber guter Vater, unser Sohn, Schwiegersohn, Bruder, Schwager und Onkel Eduard Schmidt im nahezu 30. Lebensjahre.

Im Namen der trauernden Hinterbliebenen:

Frau Käthe Schmidt geb. Schmitt und Kind Hildegard

J. Schmidt, Polizeioberwachtmeister i. R. und Frau.

Gießen, den 19. April 1929.

Die Beerdigung findet Dienstag, den 23. April von der Kapelle des Neuen Friedhofes aus statt.

36010

Todesanzeige.

Allen Freunden, Bekannten und Verwandten die traurige Nachricht, daß meine einzige Schwester

Anna

am 3. April d. J. im Alter von 39 Jahren und 11 Monaten in Brooklyn (Neuyork) entschlafen ist

Georg Lampus.

Brooklyn, am 4. April 1929. onso

Anerkannte

Saattarloffeln Modr. Industrie, l.u. II.Absam, hand­verlesen. abzugeben nach den Bedingung. sürdieSaaibauitelle der Hess. Landwtrt- schaftskammer.

Saatbaustelle

Wild. Wanner U.

Kircl.-Göne-.

Saisongetränt:

I a frische *nD

Maibowle

Ausichankwcin in befannier Güte, 30, 40u.50Pf. ieGlaS. Zum Mittagstisch werden noch einige Abo nenten ange­nommen. Kein Wein zwang und keine BedtenunaSkoiien.

Weinstube Naals Häuschen Walltorstr. 34

Reparaturen an Garienspalter lHäuScheni ufro. werden gut u. billig ausgesührt. 02431 Schack.

Zimmermann, Asterweg 12III.

Nach einem arbeitsreichen Leben verschied gestern vormittag 7 Uhr nach langem, mit großer Geduld ertragenem Leiden nach einer schweren Operation in der Klinik zu Gießen mein lieber Mann, unser guter, treusorgender Vater

Herr Gemeinderedmer i.R. GeorgStein

Beuern, Wetzlar, Gernsheim a. Rh., den 20. April 1929.

Christine Stein geb. Ranft und Kinder Enkel und Urenkel.

Die Beerdigung findet Sonntag, den 21. April, nachm. 2*/, Uhr statt.

J574D

i Bekanntmachung.

| TienStag, den 23. April 1929, findet , Rindvieh- (Nutzvieh-) Markt statt', sämt­liches Vieh wird gegen Maul- und Klauen­seuche fchutzgeimpft. Auftriebszeit am Markttage von %8 bis 9 Uhr vormittags. Der nächste Schweinemarkt findet am 8. Mai 1929 statt. 3580 C

Gießen, den 20. Aprll 1929.

Der Oberbürgermeister. J.V.: Klingspor.

Sperrzeit für Tauben.

Die Besitzer von Tauben werden auf­gefordert, ihre Tauben während der Saat­zeit, vom 15. April, bis 15. Mai 1929 ein­schließlich, einzuhalten, andernfalls die Taubenhaller zu gewärtigen haben, daß sie bestraft und die Tauben von dem Feld­schutzpersonal abgeschossen werden. (3418C

Gießen, den 13. April 1929.

Der Oberbürgermeister.

J.V.: Dr. Rosenberg.

im 78. Lebensjahre.

In tiefer Trauer: