ältlich empfohlen 3um Schuh gegen Grippe
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von De. Erich Fischer zu einem einma-
r«nstalleten Konzerts.
Neue Rohrbrüche.
lieben diesen Defekten an der Gasleitung tour.
362A
empfiehlt
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Statt Karten!
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sucht.
Verlobte
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Bischofsheim, Kreis Hanau
Telephon 239.
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Vermählte
Ahholzverfleigerung
Büdingen, den 18. Februar 1929.
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254
Summa 307,01 km
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des
der
Gießen (Kaiserallee 20), den 18. Februar 1929
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mh fluten Zeufl- Nissen für iofort ne-
Emilie Selig David Lublinski
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Gießen
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Mankenbach, den 1,. Februar 1929. Der Bürgermeister. Walk.
Umrahmungen).
,e- und Entwässerungsanlage (im Be-
r Kauß f.
am 5reitagabenb It Direttor bei Gietzmi >uh, im Zitier doe
„ liegt an guter Abfahrt an taatfirn^ Frankenboch—Eisemhandt.
Willy Klein
Ottilie Klein geb. Schwabe
mit Lichtbildern 6 ä s t e willkommen!
144,85 81,33 18,06
4,74
3,61
Abgewiesene Klage gegen Hessen.
WER. Darmstadt. 16. Febr. Am 1.3a- nuar 1921 war der damalige Kommandeur des hessischen Gendarmcriekorps. Oberst Mootz, in den Ruhe st and verseht worden. Sein Ruhegeld wurde nach seiner Gehaltsstufe 12. höchste Gruppe, ohne Ortszulage, unter Zugrundelegung von 44 Dienstjahren auf 6739 Mk. festgesetzt. Las Höchstgehalt der Gruppe 12 betrug dabei 14 5C0 Ml. und die Ortszulage 3420 Mark, so das) er seit Mai 1920 17 920 Mk. Gehalt bezog. Auf dem Klageweg verlangte Oberst a. D. Wootz nun vom hessischen Staat einen Teilbetrag von 1000 Mk. unter der Behaup- tnug. das) sein Ruhegeld seit dem 1. Januar 1921 fortlaufend z u niedrig bemessen worden sei. Seine Klage war vom Landgericht und später vom Oberlandesgericht in Darmstadt zurückgewiesen worden. Die eingelegte Revision ist jetzt vom 3. Zivilsenat des Reichsgerichts ebenfalls verworfen worden.
ArbeitsvergcbrrrlH.
Die Arbeiten zur Regulierung des Moosbaches und zur Entwässerung der Wiesen in Gemarlung Niedermoos, Kreis Lauterbach, sollen öffentlich zusammen oder in einzelnen Losen vergeben werden. Es enthält: 1466t)
Los 1: Moosbachregulierung und Aushub der Seltengräben, rund 8000 Kubikmeter Erdbewegung.
Los 2: Chaussierungsarbeiten.
Los 3: Erbauung einer kleinen Eisenbetonbrücke.
Angebotevordrucke sind, soweit vorrätig, gegen eine Gebühr von 1 Mark für Los 1 und je 0,50 Mark für Los 2 und 3 beim Kulturbauamt Gießen, Nebenstelle Lauterbach. Lindenstraße, erhältlich, woselbst auch die Pläne und Bedingungen in den Dienst-
Die Geburi eines kräftigen Jungen zeigen hocherfreut an
Gustav Müller und Frau Else geb. Schneider
Berow do» MMMlen.
Die bei Erbauung eines Dienslgebändes für die Spar- und Leihkasse zu Hungen vorkommenden Arbeiten des inneren Ausbaues sollen auf Grund der Reichsverdin- gungsordnung im öffentlichen Wettbewerb vergeben werden: 1464D
18 rm Nutzscheit Kiefer. Bedingungen werden beim Verkauf
1.
2.
stunden zur Einsicht offen liegen.
Angebote sind bis Montag, den 4. März d. I.. 12 Ahr vormittags, in geschloffenem Umschlag m.t der Aufschrift „Moosbach- regulteruna" bei uns einzureichen.
Die Oeffnung der Angebote findet in Gegenwart der erschienenen Bewerber statt. Freie Auswahl bei Erteilung
PsrMoter.Ngenaclis
Zuschlages bleibt vorbehalten. Lauterbach, den 15. Februar 1929. hessisches Kulturbauamt Gießen. Nebenstelle Lauterbach.
3. 23.: Steinbrecher.
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>vg.
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1.
aom 15. Januar W dem Provinzial, uni Mehrn, vom 1. Mn, als elfter Eehilje td l. D'tober 1894 murtt (teilt und erhielt bor.n
die Provinzialtal!! r bis Ende Dlai 1919 te die Irennuna biefir nfang der Sfdjnergt Mng eines betonteren
Herr Kautz war js 8. Juni 1C34 M «gemeinte in tr btt Uet verwaltete er in r unserer Uniwrfilct, cherdem bis zuley d'e )ereins. Son 1917 bie :chenvorstand der Man er auf (einen ®un'4 . 3n allen seinen OS' 5 mit ganzer hmM größter DewissenhasuS' ute er sich sowohl m Pslichtbelvvßtsein, wie mmenberunH^ s»
J Ausführung Mp- .Meral l,lld)t'9 m PekÄ. [UsmaKflen Settata ’ Der Ausübung [w betreffende Jx«.
lut etniteiien muy:en. nocy nicyi, oen ütyaunn »i i.VL1'1 ki“9 lrhcben. Seit heute fcü) sind die Wiederherstel-
|i»yr lontwliert war- > - ~ r •** 1—
Holz).
i. Aeußere Verputzarbeiten (420 qm). Sternpuh (43,50 lfd. m Fensterbankgurt, 98 lfd. m Fensterumrahmung, 40 lfd. m Fensterbänke, 5 lfd. m Tür-
bnHsarbeiten erneut im Gange. Man hofft, den 2o|rbrud) bis heute abend beseitigt zu haben, ki^erheitshalber haben die Bewohner der heilen Häuser auf Anraten des Gaswerks aber auch , heute noch nicht i)re Wohnungen betreten. Drei weitere Undichtigkeiten an Gas- wh r e n. bei denen es sich jedoch nicht um Rohr- iiü.che handelt, wurden im SelterSweg vor den fünfem des Kunsthändlers Hirz und dcs Bäckermeisters Müller, sowie in der Reuen
trage von etwa 2000 Mark).
8. Elettrlsche Lichtanlage (54 Stück Brennstellen).
9. Steinholzfußböden (190 qm).
10. Platlenarbe.len (30 qm Wand» und ußbodenplättung).
11. Slockwerkslreppcn (36 Stück Stufen).
Angebotsvordrucke sind bei Architekt Karl Emrnel in Hungen erhältlich. Zeichnungen und Bedingungen können bei dem Genannten eingesehen werden.
Angebote, mit entsprechender Aufschrift versehen, sind verschlossen und postfrei bis zum 27. Aebruar L 3., nachmiilags 2% Ahr, bei der Spar- und Leih- kaste Hungen einzurelchen. Die Eröffnung der 2<ngebote erfolgt nachmittags 3 Uhr im „So.mser Hof" zu Hungen in Gegenwart der etwa erlch cnenen Bewerber.
Freie Wahl unter den Bewerbern vor- behallen.
Zuschlagsfrist 14 Tage.
Hungen, den 15. Februar 1929.
Spar- und Leuka se Hungen G. m. b. h. Der Vorstand.
Glaferarbelten (74,5 qm Fenster).
Schreinerardciten (39 Stück Zimmer- und sonstige Türen, 260 qm Fußboden, 240 lfd. m Fußsockel, Wandvertäfelung 90 qm).
Schloiserarbeiten (39 Stück Türen an« !§eihbinderarbeiten (2070 qm Wand- und Deckenputz, 960 qm Wand- und Dcckenanstriche, 685 qm Llnstriche auf
Grippeepidemie in Kassel.
WSR. Kassel, 16. Febr. Die GripPe hat. nach der Zunahme der Zahl der Kranken zu urteilen, jetzt in Kassel epidemischen Charakter angenommen. In den Schulen fehlen etwa 25 bis 30 Prozent der Kinder. Da die Schulen wegen der ungewöhnlichen Kälte bis zum 20. Februar geschlossen werden, ist mit einem Abflauen der Krankheit unter den Schullindem zu rechnen. Die Allgemeine Ortskrankenkasse gibt die Zahl der in den letzten Tagen an Grippe erkranken Kassenmitglieder mit rund 1800 an. Auch die Reichsbahn, die Rcichspost. sowie die Straßenbahn haben unter der Einwirkung der Grippe stark zu leiden. Man hat die Betriebe bisher durch Hinzuziehung von Hilfspersonal ohne bemerkenswerte Einschränkungen aufrechterhalten tonnen. Leider sind auch bei den Schwestern und dem Pflegepersonal der Krankenhäuser zahlreiche Erkrankungen eingetreten. Tie Krankheit verläuft bisher im allgemeinen nicht bösartig, die Zahl der eingetretenen Todesfälle ist gering.
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Schwere Gasvergiftung in Oberrad.
WSR. Frankfurt a. M., 17. Febr. Als heule gegen Mittag eine Verwandte die Familie des in der Speekgasse in Oberrad wohnenden Baurats Christ besuchen wollte, bemerkte sie beim Betreten des Hauses starken Gas- g e r u ch. Richts Gutes ahnend, alarmierte sie die Rachbarfchaft. Man fand den Bau rat und dessen Frau in ihrem Schlafzimmer, sowie den 22 Jahre alten Sohn in einem andern Zimmer bewußtlos auf. Alle drei Personen wurden sofort in das Städtische Krankenhaus gebracht, wo nach längeren Wiederbelebungsversuchen die Bewußtlosen wieder ins Leben zurück- gerufen werden konnten. Ob das Gas aus einer defekten Stelle der Gasleitung innerhalb des Hauses ausgeströmt oder von der Straße her in das Haus eingedrungen ist, konnte bisher noch nicht ermittelt werden.
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Edgar Vorrmcnri, Eiscnhandlung Dienstag, den 19. Februar, nachmittags 2 Uhr versteigere ich im „Cötoen“, Reuenwcg 28 dahier, zwangsweise gegen Barzahlung:
2 Kassenschränke, 3 Büfetts, 2 Äre- d:nzen, 3 Divans, 4 Rähmaschinen, 1 Leder'essel, 2 Registrierkasien, einen Bücherschrank, 1 Standuhr, 3Auszieh» lische, 6 Stühle, 2 Chaiselongues, 2 Schreibtische. 1 Ladeneinrichtung.
2 Schreibmaschinen, ■ 1 Motorrad, 1 Flurgarderobe. 4 Solas, 1 Regu- latur, 1 bild, 17 Bände Brockhaus- Konversations - Lexiton. I Klavier, 2 Kleiderschränke, I Wäschekommode.
6 Dutzend Handtuchsgebilde, 2 Vaöcn» theken, 2 Schreibladenlasien, 3 Fahrräder, 1 Strickmaschine, 1 Spiegel- schrank, 2 Waschtische, 1 Schrank, 8 Pferde.
Hebbel,
Gerichtsvollzieher, Gießen. Dammstr. 241.
tung des Stromes eintritt, während die ausgespeicherte Wärme zur Weiterbereitung der Speisen verwendet wird. Hierdurch sei es möglich, mit vor» bältnismäßig wenig Strom (ein Mittagessen für fünf Personen koste mit drei Gerichten eine halbe Kilowattstunde gleich 0,05 Marl), mehrere Speisen auf einmal herzurichten. Außerdem ermögliche der Apparat eine etwa fünfzigprozentige Fettersparnis, ganz abgesehen davon, daß die Nährstoffe bei dem Dämpfungsprozeß wesentlich besser onsgenützt würden. Besonders wichtig sei auch, daß die Hausfrau insofern viel Zeit gewinne, als die Speisen ohne Aufsicht vollkommen eßfertig zubereitet würden, ohne die Gefahr des Anbrennens. Im Anschluß an den Vortrag zeigte die Rednerin die vielseitige Verwendung des ..Etektro-Oekonoms", indem sie mehrere Speisen und Backwerke zubereitete. Auch die praktische Vorführung der mit dem „Elektro- Oekonom" verwendbaren Schnellbratpfanne zeigte große Vorteile für die Hausfrau Zum Schlüße erläuterte die Vortragende noch die Verwendbarkeit des Apparates als Heißwasserspeicher und Sterilisierapparat. An die praktischen Vorführungen sch'oh sich eine Verteilung von Kostproben, die den zahlreichen Besuchern vortrefflich mundeten. Die Verlosung mehrerer elektrischer Gegenstände bildete den Abschluß der Veranstaltung.
weitere Lokalnachrichten im zweiten Blatt.
Engel-Bronchia-Mlen voroeugena una nndemdi werden fett Jahren mit bestem Ariola bet allen Erkrankungen ) yltniuiifldoraan:.ucfon£>.*rd bet .lüsten, flslhma, Grims sie. und ieöet tirtaltunn mit beitem «rr-otq angewandt, schachtel 1.5 i ranko bei Vorctnienduna öeJ etetraaes au' üoitscheckkonta rim. UM7 Beitelten sie »cute noch bet Der cnMitoiß rramiirl a. M «.
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imo seboÄ? Lvooi- n und A MM iota ß«1!
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Oberhess. Geschichtsverem
Donnerstag, den 21. Februar 1929, abends 8'/« Uhr im Hörsaal des Physikalischen Instituts der Universität Vortrag von Herrn Prof. Dr. Vonderau, Fulda über
Büraberg bei Fritzlar
(Sestern vormittag gegen 9 Uhr wurde dem pülischen Gaswerk ein Gasrohrbruch in lei Stein st raße gemeldet. Das sofort ent- mLte Personal des Gaswerkes stellte fest, daß i ten Häusern Steinstraße 23 und 25 erheblicher tzaSgeruch zu bemerken war. Auf Empfehlung
Wettervoraussage.
Wettervorhersage für Dienstag. Meist heiteres und trockenes Wetter, Fröste teils wenig verändert, teils verschärfend.
WettervoraussagefürMittwoch. Noch wenig Aenderung der Wetterlage wahrscheinl.ch.
Lufttemperaturen am 17. Februar: mittags —5,8 Grad Celsius, abends —9,9 Grad Celsius: am 18. Februar: morgens —14,3 Grad Celsius. — Maximum —4,5 "Grad Celsius, Minimum —15 Grad Celsius. — (frb'emperaturen in 10 Zentimeter Tiefe am 17. Februar: abends —5,1 Grad Celsius, am 18. Februar: morgens —5,7 Grad Celsius. — Sonnenscheindauer 7‘a Stunden.
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1928
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LU. Don der Lander-Universität Gießen. Der ordentliche Professor für Kirchengeschichte an unserer Universität, Lic. Heinrich Sornfamm, wurde von der Theologischen Fakultät der Universität Berlin ehrenhalber zum Doktor der Theologie ernannt.
** Personalien. Ernannt wurden der Lehrer an der Volksschule zu Alsseld Karl Dotter zum Oberreallehrer an der Oberrealschule in Alsfeld mit Wirkung vom l.Febr. ab: K. Hardt aus Altenkirchen zum Pfleger bei der Landes-Heil- und Pflegeanstalt bei Gießen mit Wirkung vom l.Febr. an — 3n den Ruhestand versetzt wurde auf Grund des Gesetzes über die Altersgrenze der Staatsbeamten ab 1. März der Lehrer an der Volksschule zu Gießen Friedrich Görlach.
•• Goldene Hochzeit. Am morgigen Dienstag können die Eheleute Konr. Schmidt, Reuenweg 40, daS Fest ihrer Goldenen Hochzeit begehen.
"DerLlnterricht in berBolksschule vorübergehend geschlossen. Rachdem die Schillerschule wegen starker Grippeerkrankungen der Kinder bereits ab Samstagmorgen für den Unterricht geschlossen blieb, sind von heute ab auch die Pestalozzischule und die Goethefchule, zunächst bis übermorgen einschließlich, geschlossen wordeiu Rach den vorläufigen Disposi.ionen foH der Unterricht am kommenden Donnerstag wieder ausgenommen werden, ob das aber möglich sein wird, hängt natürlich von dem Stand der Erkrankungen ab. Zur Zeit liegen etwa 40 Prozent aller Kinder an der Grippe darnieder.
•• E i n Berkehrsunsall ereignete sich am Freitagabend bei der üblichen Fahrt eines der Kraftwagen des »Gießener Anz igers" auf der Alsfelder Straße bei Grünberg nahe der Brücke, über den der »Grünberger Anzeiger" folgendes berichtet: Der Landwirt H. Schultheiß aus Weickartshain geriet auf dem Rachhauscweg vor den ihm entgegenkommenden Lieferwa'en des ^Gießener Anzeigers" und wurde zu Boden gestoßen und über,ähren. Die sosort benachrichtigte Gendarmerie ließ den Berunglückien schnellstens in ärztliche Behandlung bringen. Außer einem Bruch des linken Oberschenkels wurden zunächst keine Terletzungen festgeste.lt. Rach ärztlicher Einrichtung des Beines verbrachte der Lieferwagen den Derunglückten noch am Abend in seine Wohnung in Weickartshain. Rach den polizeilichen Feststellungen trifft den Kraftfahrer keinerlei Schuld. Schultheiß war ihm unbegreif- licherwcise direkt in den Wagen gelaufen.
** Elektrische Koch Vorführungen. Das städtische Elektrizitätswerk veranstaltete am Freitag- abend im Saale des früheren Hotel Einhorn einen Vortragsabend über die Verwendungsmöglichkeiten der Elektrowärme in der Küche, verbunden mit praktischen Vorführungen. Die Vonragende, Frau O b e r r e i ch, erwähnte zunächst kurz die Anwendung der Elektrizität als Licht- und als Krafterzeu- gung, um sich dann einaehend mit den Vecwer- tungsmöglichkeiten der Elektrizität als Wärmeerzeuger zu beschäftigen. Sie wies auf die gute Heizung des Saales hin, die einzig und allein durch Elektrowärme erzielt worden fei. Zu dem Hauptthema übergehend, zeigte die Rednerin die Nutz- barmachung der Elektrowärme in der Küche, wies auf die anfangs gemachten Fehler hin und stellte fest, daß bereits vor dem Kriege in dieser Hinsicht ein entscheidender Wendepunkt eingetreten war. Durch den Krieg sei Deutschland gegen das Ausland in der Elektrowirtschaft zunächst zurückgeblieben, heute stehe es auf diesem Gebiet aber fast an erster Stelle. Ein vorzügllches deutsches Erzeugnis fei der „Eleklro-Oekonom", bei dem wäh- reno der Zubereitung eine automatische Ausschal-
ttn. zwei weitere W a s s e r r o h r b r ü che k-ineldet, und zwar je einer im Ricgelpsad und i» der Wolkengasse. Da die Anwohner den Dasserschaden alsbald bemerkten und das Ta'ifcttoctt umgehend benachrichtigten, konnten Nachteile für diese Mitbürger dadurch ver- nieien werden, daß die Wasserleitung sofort cbgestellt wurde. Die Sperre dieser Wasser- jjjLibr muß solange ausrechterhalten werden, bis i Ne Gasrohrschäden, die natürlich wegen der rtcutucHen Lebensgefahr für Mitbürger bei den Reparaturen den Borrang genießen müssen, be- , kiLigt sind. Die Wasserversorgung in den hißen Straßen wird einstweilen aus der Rach- kcschalt durchgesuhrt.
Bekanntmachnng.
Suf Grund der Vorschriften der Reichs- ttrtingungsDrbnung sollen die Fuhrlei- Ölungen für die dem Städtischen Tief- i.namt unterstehenden Betriebe für die acü vom 1. April 1929 bis 31. März 1930 i ffcchs Losen vergeben werden. 1470C Die Unterlagen liegen bei uns zur Ein- scdti Dffen.
Ungebote sind bis zum Eröffnungster- him am
Himwoch, 27. Februar 1929, vorm. 10 Uhr, ttrssHlossen, oerfiegelt und mit entsprechen- kr Aufschrift versehen, an das Städtische !i( sbauamt, Asterweg Nr. 25, einzure.chen.
Zuschlags- und Bindefrist vier Wochen. Gießen, den 15. Februar 1929.
Städtisches Tiefbauamt: Braubach.
ta. Brandl b”™ Sonn, tnöbl. Zimoor, GuteKttcj». Tel. 1085 |Stellenangejote|
Sereroigte rourbe am stü-che handelt, wurden im SelterSweg vor den treis ©iefeen) geboren. Säufern des Kunsthändlers H i r z und dcs er ^roDinjialöitefrion 2ä<kermeisterS Müller, sowie in der Reuen t Gieße!, als SM ' Säue vor dem Hause der Zigarrenfabrik R a 11 - 29. AuM der Zahle« r.<tnn festgestellt. Auch hier wurden die Ar- tarnt bei# hibm zur Beseitigung der Rohrschäden sofort tn scmber M arbeitet! i Dege geleitet.
5>ie Gemeinde Jramenbaaj versteigert IlKtwoch, den 20. Jebruar 1929, 10 Uhr lomüitags, auf dem Gemeindehaus sollendes Kiesern-Nutzholz: 1410D
Klass lb 159 Stück, 54,47 fm
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Gastspiel zu gewrnnen.
- Bom Orchester verein totrb uns ge- Ur JcLen: Am Donnerstag, 21. d. M , veransta.tet So Orchesterverein sein dritte- Symphonie-Kon- yt in dec Reuen Aula der Universität. (Siehe Hi/:ge vom Sa.ns.ag.) Zum Bortrag kommen ^.ike von Beethoven und Mozart. A.s Dir.gent ffr dieses Konzert wurde Professor Oscar fjridncr, Wiesbaden, ein Musiker und Siri» Sil ersten Ranges, gewonnen. Als Solist totrb ier heimischer Künstier, Herr Franz Dauer ^-iior das dritte Konzert für B'wltne (mit Hesterbegleiiung) von Mozart spielen, um . weitesten Kreisen (besonders auch den wirt- Kastlich schwächeren) den Besuch guter Orchester» . rmzerl« zu ermöglichen, wurde auch diesmal f i äußerst niedriger Eintrittspreis auf allen «fäLen festgesetzt. Der Orchesterverein will mit i t Te.ansta.tung solcher Kon erce cls Liebhaber- Ttxfoe'Ler nicht berufsmäßig in den Dien t der inft treten, er will echte Bollskunst pflegen und kmlikverständnis in allen Schichten des Bolles V rbreiten. Der Orchesterverein bedarf für seine
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1 des OtortanL? ^tarebungen der Mitwirkung und des Derständ- an fin,h •" - M der breitesten Bolksschichten und erhofft
M. L. . .en «V gu^n Besuch dieses mit hohen Llnkostrn
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Mädchen nicht unter 20 .V. tnfolne Erkrankung des fcubcnaen'Di -d- eben> iür >oiori ober l.'-Uiär^ fiel. 1477M
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vom Yonbc, ntd): unter 20 3abicn, das schon tn Sl.lltinfl war, für tageü et i fleinrftt 1486i |
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5- 94 Ftchtenstangen 1. Klasse, 95 2. Klasse und 23 3. Klasse.
6- 165 rm Eichenscheit und knüppel.
210 rm Buchenscheck und -knüppel.
67 rm Nadelholzknüppel.
2700 Laub- und Nadelholzreiser.
2er Verkauf des Nutzholzes beginnt um !- Uhr.
Atzbach, den 16. Februar 1929.
Der Gemeindevorsteher.
Brückmann.
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Vn gehörte ^Gaswerks verliehen die Bewohner dieser
ge hat üitIm»S k'Dcn Häuser ihre Wohnungen, um einer Ge- ' smLheilSgcfährdung oder -Schädigung vorzubeu- tn. Die Arbeiten zur Behebung des Roorscha- tnd wurden sofort mit großer Tatkraft in An- riff genommen und dauerten den ganzen Tag her biS nachts 12 älhr. Trotz dieser eifrigen !c»nühungen gelang es aber bis Mitternacht, als ic Arbeiter wegen der starken Kälte ihre Tätig- dl einstellen mußten, noch nicht, den Schaden zu


