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sein, dein alter Lehrer, dein Pfarrer, deine Zei­tung, es gibt so viele Menschen, i>u> von dem Glück des eigenen Buches wissen, und die, wen sie um dieses Glück wissen, sich von ganzem Her- zen freuen werden, wenn sie auch dir dazu ver­helfen können.

Dazu kommen noch zahlreiche Organisationen, die durch Anregung und Beratung jedem gerne Helsen, zu guten Büchern zu kommen. Ich kann in diesem Zusammenhänge nur auf einige Hin­weisen: die Deutsche Dichter-Gedächtms-S istung, der Dürer-Bund, der Rhein-Mainische Verband für Volksbildung, der Reichsausschuh für soziali­stische Bildung ^arbeit, der Borromäusverein. der Evangelische Volksdienst, die verschiedensten Pru- fungöausschüsse für Jugendschri.ten. dre Deutsche Zentralstelle für volkstümliches Büchereiwcsen u. v. a. Jeder gute Buchhändler ist in der Lage, die von diesen und anderen Organisationen her­ausgegebenen Verzeichnisse empfehlenswerter Bü­cher zu beschaffen. Den besten Wertmesser hat jedoch jeder in seiner eigenen Brust. Kaufe dir die Bücher, die dir wirklich mehr zu sagen ha- den, als was dir sonst Klatsch und Tratsch der Straße zu sagen haben, und bei denen du daS Gefühl hast, dah du dieses Buch mehr als ein­mal und mehr al 5 zweimal lesen wirst. Denn ich nestme an, dah du mit deinem Geld sparsam um­gehen muht. Ha-

Wirtschaft.

TJr. Sloans Besuch in den Opelwerken. Rüffelsheimer Zukunflsprojekle.

WSA. Mainz, 15. März. Eine hiesige Zei- tung läßt sich aus Rüsselsheim berichten: Am Donnerstag nachmittag um 2 Llhr traf, von Wiesbaden kommend, der Präsident der General Motors, Mr. Sloan, von einem Stabe ameri­kanischer Ingenieure begleitet, in den Opel- werken «in. Begrüß* und geführt wurden die Amerikaner von dem Smiorchef der Ope.wer.e. Gehe mrat Dr. h. c. Wilhelm von Opel, Dr. Frih OPel und Dr. Fritz von Opel jr. Die mehr als dreistündige Besichtigung er­streckte sich nur auf die Abteilungen des M o - lorwagenbaues. nicht aber auf diejenigen des Fahrradbaues. Letzterer soll, wie ein Ge» rücht in den Opelwerken besagt, in die im Besitz von Dr. Fritz von Opel jr. übergegangenen Diamant-Fahrradwerke in Siegen (Sachsen) verlegt werden, weil die Amerikaner angeblich auf die Fabrikation von Fahrrädern in Rüsselsheim keinen Wert legen sollen. Um 5 Uhr verliehen die Amerikaner die Opelwerke und be­geben sich nach Wiesbaden zurück, wo der Ab­schluß der Fusionsverhandlungen stattfinden soll. Mit den umfangreichen baulichen Erweiterungen ter Opelwerke soll auch eine Verlegung der durch die Opelwerte larsen^n S aatsbchnlinie MainzFrankfurt, und des etenfalS jetzt in der Mitte der S adt Rüs- fe shelm gelegenen Staatsbahnhoss um etwa einen Kilometer nach Süden in Aussicht genommen fein. Mit der Verlegung der Bahnlinie und des Bahn- Hoss ist das Projekt verbunden, unter Umgehung des Slaatsbahnhofs Bischofsheim eine direkte Bahn.inie Rüs'e s'feimKömgstädtenRaufe m (Bahnstrecke MainzDarmstadt) zu erbauen, um so deii Personen- und Güterverkehr in Richtung DarmstadtMannheim vom Bischofsheimer Bahnhof unabhängig zu machen. Weiler sollen seitens der Amerikaner in Rüsselsheim groß­zügige Wohnungsbauprojekte erstehen. Mik einem Kostenaufwand von etwa 10 Mill. Mk. sollen der sog. Terggewann im Südosten der S adt in großem Umfang Werkwohnungen für Arbeiter und Ang^lellte der neuen Opelwerke erstellt werden. Es soll nämlich beabsichtigt sein, dir amerikanischen General Motors- wrrke in Berlin- Borsigwalde, die an einer territorialen Ausdehnung behindert fe.cn, nach Rüsselsheim zu verlegen.

Wochenbericht

vom Frankfurter Effcktenmarkt.

An der Effektenbörse machte sich in dieser Woche eine von Tag zu Tag stärker um sich greifende Lustlofigkeit bemerkbar, und die herrschende Zurückhaltung erreichte das denkbar größte Ausmaß. Während der Rahmen des Geschäftes unrerändert eng blieb und sowohl das Publikum als auch das Aus­land dem Markte fast vollkommen fernblieben, schritt die S-ekulation zu Realisationen und darüber hinaus zu Blaneoabgaben. Die Tendenz erfuhr infolgedessen zunächst eine weitere Ab­schwächung. Dies hatte seine älrfad;e einmal wie­der in der Ungewißheit über die Lage bei den Pariser Deparationsverhandlungen. Der Ge­danke einer Reparationsbank wurde zwar

zunächst meist begrüßt, und die aus den Ver­handlungen über die eventuelle Errichtung einer derartigen Dank bekanntwerdenden Einzelheiten fanden keine ungünstige Aufnahme, hinsichtlich des Endergebnisses der Besprechungen bestand jedoch wieder ein ziemlich starker Pessimismus. In der Hauptsache ging die Verstimmung von der ziemlich unbefriedigenden Geld­marktsituation aus. Die kritische Geld­knappheit der Reichskassen lieh ernsthafte 'Be- sorgnisse entstehen, da über die Deckung des etwa 400 Mill. Mk. betragenden Defizits noch keine Beschlüsse gefaßt worden find. Man be­fürchtet, daß sich eine neue Begebung von Reichs- schahwechseln mit halbjähriger Laufzeit nicht um­gehen läßt. Dazu kommt, dah damit gerechnet werden muß. daß die Landwirtschaft bald mit größeren Ansprüchen an den Geldmarkt heran­treten wird. Reben den Industriebelastungs- zinsen wirkten in dieser Woche die weiteren De­visenabwanderungen nach dem Ausland verknappend. Die Reichsbank muhte, um zum Ausgleich Devisen kaufen zu können, in den letzten Tagen für etwa 46 Millionen Mark Gold abgeben. Doch muh darauf hingewie- sen werden, dah bei dem augenblicklichen Gold« bestand der Reichsbank se.bst Goldabgaben im Betrage von mehreren hundert Millionen noch keinen Grund zur Besorgnis bieten. Der letzte Reichsbankausweis zeigte eine mäßige, im allgemeinen jedoch befriedigende Entlastung des Instituts nach dem Ultimo. Am Tages- geldmarkt trat schließlich eine gewisse Entspan- nung ein; der Privatdislontsatz mußte dagegen auf 63/r Prozent erhöht werden. Die Lage der internationalen Geldmärkte b.ieb immer noch un­durchsichtig. Die Gefahr einer Diskonterhöhung der Bank von England wurde schließlich durch das Anziehen des Pfundkurses etwas geringer. Ebenso wurden die Reu^orker Geldmarltverhält- nisse später etwas günstiger beurteilt, da der dortige Satz für Tagesgeld auf 6 Prozent er­mäßigt werden konnte. Die Höhe der Reutzorker Börsenlredite mahnte dagegen weiter zur Zurück­haltung. Auf die Allgemeintendenz von ungün­stiger Einwirkung war der plötzliche Kursrück­gang, den die Reubesitzanleihe erfuhr. Man sprach von Exekutionen und größeren Prä- mienverkäusen, zu denen die ungünstige Beur­teilung der Pariser Verhandlung der Anlaß ge­wesen sein soll. Es dürften aber auch von der Baissespekulation vorgenommene Leerverkäufe zu der schwachen Haltung der Ablösungsschuld bei­getragen haben. Im allgemeinen hielten sich die Kursabschläge in erträglichen Grenzen. Einen gewissen Ausgleich bot die kleine Rachfrage, die sich nach ve.sa iedenen Werten bemerkbar machte. So waren Schiffahrtswerte zeitweise verlangt im Zusammenhang mit der bevorstehenden Oppo­sition in der Generalversammlung der Hapag. Auch für Kupferwerte bestand auf die unver­ändert anhaltende Kupferhausfe wieder Interesse. Am variablen Markt waren Franlfurter Maschi­nen in Erwartung einer wieder 6proz. Dividende mehrere Prozent fester. Zum Wochenlchluh wurde die Haltung allgemein freundlicher, und es konnte sich eine etwas zuversichtlichere Beurteilung der Situation durchsetzen. Dazu trug bei vor allem der mit Befriedigung aufgenommene Abschluß der Danaibank. Die Kulisse nahm Deckungen vor, und die anfänglichen Kursabschläge wur­den großenteils wieder eingeholt. Auch deutsche Anleihen konnten sich wieder erholen.

Wochecidencht

vom Frankfurter produktenmarkt.

Bei kleinster Llmsatztätigkeit war am Frank­furter Produllenmarlt die Haltung ruhig. Ob­wohl vom Ausland: meist höhere Rotierungen gemeldet wurden, blieben diese ganz ohne Ein­fluß, da die Händler große Zurückhaltung bekun­deten. Das Angebot von Inlandware war trotz des milden Wetters weiter recht klein, und der Grundton des Marktes zeigte in der Hauptsache aus diesem Grunde eine gewisse Widerstands­fähigkeit Einige Rachfrage bekundeten die Müh­len und der Export, die sich aber auch nur auf die beiden Hauvtmarkttage beschränkte. Die Händ­ler H e en im H nlergrunde, und auch d e üb.izer Interessenten schritten nur im Bedarfsfälle zu Deckungen. Diese Vorsicht war in erster Linie auf die entgegenkommenden Forderungen der Provinz zurückzuführen, da sich infolge der in nächster Zeit zu erwartenden größeren Beschickung der Märkte, im Zusammenhang mit den eisfreien Flüssen, die Hoffnung einer Preissenkung heran­gebildet hatte. Weizen war bei geringem An­gebot und etwas vermehrter Rachfrage etwas gebefsert, Roggen dagegen zeitweise abge­schwächt, und die daraufhin einfetzende starke Rachfrage hatte einen gut gehältenen Preis für diesen Artikel zur Folge. Rur geringere Quali­täten blieben vernachlässigt, aber hierfür zeigte

sich nur wenig Interesse. Sommergerste gab weiter bis zu 0,25 Mark nach, ohne dah ein be­sonderer Grund für diesen Rückgang vorhanden gewesen wäre. Der M e h l m a r k t zeigte immer noch schleppenden Absatz. Die Preise blieben jedoch, da auch das Angebot hierin klein blieb, alle gut behauptet. Auch am Futtermittel­markt war eine nennenswerte Geschäftsent- toidelung nicht festzustellen gewesen. Rur für Roggenkleie zeigte die Landwirtschaft infolge des langen und strengen Winters zur Auffrischung ihrer Bestände zeitweise lebhaftere Rachfrage. Rur mit Ausnahme von Weizen konnte hier ein zu nennender Gewinn erzielt werden. Zum Wochenschluß blieb die Geschäftstätigkeit eng begrenzt. Von den überseeischen Märk­ten lagen keine Anregungen vor, und demzufolge traten die am Produktengefchäft interessierten Kreise ganz in den Hintergrund. Das Angebot von Inlandgetreide blieb gering; die Wühlen zeigten, angeregt hierdurch, einiges Deckungsbe­dürfnis. Sonst war nennenswertes Geschäft nicht zu verzeichnen.

Die Preise erfuhren keine Veränderung mehr. 3m Vergleich zu den (Kotierungen der ver­gangenen Woche waren Roggen, Mais für Futterzwecke, Weizenmehl, niederrheinisches Wei­zenmehl, Roggenmehl und Weizenkleie gut be­hauptet. Sommergerste büßten 0,25 Mark ein. Dagegen konnten Weizen 0,12 Mark und Roggen- kleien 0,25 Mark gewinnen. Die Woche schloß zu folgenden Rotierungen: Weizen 24 bis 24,15, Roggen 23,75 bis 23,50, Sommergerste 24 bis 24,25, inl. Hafer 24,50 bis 24,75, Mais für Futterzwecke 24,50, Weizenmehl 33,50 bis 34,50, niederrheinisches Weizenmehl 33,25 bis 33,75, Roggenmehl 30,75 bis 31,75, Weizenkleie 14,25 bis 14,35, Roggenkleie 15,50 Mk.

Wochenbericht

vom Frankfurter Schlachtviehmarkt.

In dieser Woche war das Geschäft am Frank­furter Echlachtviehmarkt wieder ruhiger. Am Rindermarkt konnte sich trotz de3 geringeren Auftriebs nur langsames Geschäft entwickeln; bei gut behaupteten Preisen verblieb sogar noch üleberstand. Für Schweine machte sich an­fangs der Woche regeres Interesse geltend, und die Preise konnten hier allgemein etwas anziehen, doch wurde zum Wochenschluß die Stimmung wieder flauer, so daß die zum Ddginn der Woche erzielten Prci (gewinne größtenteils wieder ver­lorengingen. Schaf e hatten trotz des größeren Auftriebs in dieser Woche, regeres Geschäft zu verzeichnen, jedoch konnten die Preise bis zu 3 Mark anziehen. Am Kälbermarkt war das Geschäft ruhig, obwohl der Auftrieb gerin­ger war. Der Gesamtauftrieb bestand aus 1596 Rindern, darunter 334 Ochsen, 78 Bullen, 639 Kühe und 410 Färsen, ferner aus 1592 Kälbern, 472 Schaden und 5535 Schweinen. Verglichen mit dem Auftrieh der vergangenen Woche waren 91 Rinder und 240 Kälber weniger, dagegen 182 Schafe und 341 Schweine mehr angetrieben.

Bezahlt wurde pro Zentner Lebendgewicht in Mark: Rinder: Ochsen AI 5256, All 4951, BI 45-48; Bullen: A 50-53, B 4549; Kühe A 4146, B 36-40, C 3235, D 2531; Fär­sen A 53-57, B 48-52, C 4347; Kälber: B 7376, C 6872, D 60-67; Schafe: AI 56 bis 61, B 5055, Schweine: B 7881, C 7982, D 7881, E 76-80.

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Lederwerke Martin Zimmer A.-G., Offenbach a.W. LautgranlfL Ztg." ist bei dem Hnterneßmen (1,2 Millionen Mark Aktienkapital) mit einer Ünterbilanz von etwa 350 000 Ml. zu rechnen. Die Gesamtverpflich- tungen dürften sich auf 2,3 Millionen Mark be­laufen, darunter 860 000 Mk. Bankkredite. Die Gesellschaft benötigt etwa 400 000 Mk. neue Mit­tel. zu deren Aufbringung sich erst ein Teil der Gläubiger und Aktionäre bereiterk.ärt hat. Vor­aussichtlich wird das Aktienkapital im Verhältnis 2:1 gufammengclegt und auf eine Million Mark wieder erhöht werden. Man hofft, daß die der Gesellschaft nahestehende Alpina A.-G. Leder­fabrik in ©ümlingen (Schweiz) einen Teil der neuen Aktien übernehmen wird.

* Barmer Bankverein Ginsberg, Fischer 8c Co., K. a. 21. Nach dem nunmehr vorliegenden Geschäftsbericht für das Jahr 1928 wurden einschließlich 256 840 Mk. Vortrag insgesamt (alles in Mill. Mark) 14,030 (13,394) vereinnahmt. Hiervon entfallen auf Gebühren 7,073 (6,755), auf Zinsen 5,675 (5,187), auf Wertpapiere 1,025 (1,224). Derwallungskosten erforderten 7,314 (7,027), Steuern und Lasten 2,512 (2,188), so daß ein Reingewinn non 4,205 (4,179) verbleibt, aus dem wieder 10 v.H. Dividende verteilt werden sollen; 279 396 Mk. ge» langen zum Vortrag.

* Brown. BoveriLCie., A. >G., Mann­heim. Das Geschäftsjahr 1928 schließt mit einem

ÄDhtn von 17,48 Mill. Mk. Generalunkosten rten 11,37, d. h. 1,94 Mill. Mk. mehr als im Vorjahre, Steuern beanspruchten 2,33, Abschreibun­gen 1,81 Mill. Mark. Für soziale Leistungen wur­den 1,64 Mill. Mk. aufgewendet; in dieser Summe sind die für die Pensionskasse bereitgestellten 500 000 Mark enthalten. Aus dem verbleibenden Rein­gewinn von 1,96 Mill. Mk. werden wieder 9 v. H. Dividende auf die Stammaktien vorgeschlagen. Die 15 Mill. Mk. alte Stammaktien sind für das ganze Jahr, die 10 Mill. Mk. jungen für ein halbes Jahr dividendeberechtigt. Zum Vortrag auf neue Rech­nung verbleiben 51 420 Mark.

Frankfurter Börse.

Frankfurt a. M., 16. März. Tendenz: zurück - hallen. Obwohl an der Neuyorker Börse die Haussestimmung anhäll, ging von dieser Tatsache heute keine besondere Anregung aus, utzd zu Beginn der heutigen Börse konnte sich nur schleppend Geschäft entwickeln. Die Umsätze waren sehr be­scheiden und beschränkten sich nur auf ganz verein­zelte Spezialwerte. Die Spekulation oerh.ell sich aber sehr zurückhaltend, da Orders von Publikumsselle so­wie günstig lautende Nachrichten nicht vorlagen. Die Stimmung war im allgemeinen lustlos doch zeigte der Grundton der Börse eine gewisse Widerstands­fähigkeit, da von der Etatsdebatte und den neueren Meldungen über den Stand der Reparationsverhand- lungen eine Beruhigung ausging. Gegenüber der gestrigen Abendbörse war die Kursgestallung keine einheitliche, doch blieben die Veränderungen nach bei- den Seiten gering. Vereinzelte Werte, in denen wei­tere Auslandaufträge eingetroffen fein sollen, konnten sich bis zu 2,25 v. H. bessern. So lagen z. B. AEG. bevorzugt. Auch Svenska konnten 2 Mark gewinnen. Bis 1,5 v. H. fester eröffneten noch Westeregeln, Adlerwerke, Deutsche Linoleum und Discontogesell- schäft. Teilweise waren aber auch Verluste bis zu 2 v. H. zu verzeichnen. So waren Licht 8- Kraft, Metallbank, Montanwerke und Kupferaktien trotz der weiteren Steigung der Kupferpreise stärker vernach- läffigt. Chadeaktien, Farben und Montecatini blieben bei kleinsten Umsätzen knapp behauptet. Fest waren im Freioerkehr von amerikanischen Äunftfelbenroerten Shares Bemberg mit 81 und Glanzstoff mit 64,5 Dollar gehandelt. Renten ohne nennenswertes Ge­schäft, doch weiter etwas gebeffert. Im Verlaufe wurde es stimmungsmäßig etwas freundlicher. Die Umsätze blieben aber sehr klein, vereinzelte Orders bewirkten bei den meisten Werten eine Besserung bis zu 0,5 v.H. AEG. lagen weiter bis 0,75 v.H. gebessert. Farben konnten ihren anfänglichen Verlust ausgleichen. Der Geldmarkt zeigte heute für Tages- gelb mit 6 v. H. eine kleine Erleichterung. Am De­visenmarkt nannte man Mark gegen Dollar 4,2152, gegen Pfund 20,458, London gegen Kabel 4,8528, gegen Paris 124,26, gegen Mailand 92,68, gegen Madrid 31,70, gegen Holland 12,1180.

Berliner Börse.

Berlin, 16. März. Schon im heutigen Dor- mittagsverkehr war eine Haltung nur schwer er­kennbar, und auch zu Beginn der Börse selbst hatte sich noch keine Einheitlichkeit in der Kursgestallung herausbilden können. Auch vorbörslich noch eher schwächer, zeigte sich zu den ersten Notierungen einige Kaufneigung, die der Spekulation auch an den übri­gen Märkten zu Deckungen Anregung gab. Vereinzelt waren zwar heute kleine Kursverluste zu verzeichnen. Reichsbank, Holzmann, Waldhof und Mannesmann verloren bis zu 2,5 v. H. Die Mehrzahl der Werte eröffnete gegen gestern wenig verändert, Berger Tief­bau, Chadeaktien, Svenska und Bemberg hatten Ge- minne bis zu 6 v. H. erzielen können. Wie klein das Geschäft aber auch heute wieder blieb, geht daraus hervor, daß z. B. die 4,5-v. H.-Steigerung bei Bem­berg auf eine Nachfrage von 6000 Mark zurückzu­führen war, und aus der großen Anzahl zur ersten Notiz gestrichenen Kursen. Deutsche Anleihen etwas freundlicher. Ausländer geschäftslos. Pfandbrief­markt ruhig und nicht einheitlich. Der Geldmarkt war unverändert. Nach den ersten Kursen war am Elektro» markt für AEG. eine größere Kauforder eingetroffen, was anscheinend auf die übrigen Märkte etwas ab- färbte; später aber setzten, wie schon in den letzten Tagen, Abgaben einer größeren Kommissionsfirma ein, die zu einer erneuten Derflauung der Börse führten. Die Rückgänge betrugen bis zu 1 o. H. Die nichtssagende Erklärung der Mannesmann-Ber- roaltung zu den Dividendegerüchten von gestern konn­ten nicht verh'ndern, daß ein erheblicheres Angebot an den Markt kam, das den Kurs weiter stark drückte.

Aus dem Amisverkündigunasblatt.

* DasAmtsverkündigungsblatt Nr. 16 vom 15. März enthäll Prooinziallag der Provinz Oberhcsien. Abgang der Landgestütsbeschäler. Forst- und Jagdschutz. Maß- und Gewichtspolizei und die Durchführung der Nacheichung. Die Sue« führung des Urkundenstempelgesetzes. Dienstnach- richten.

Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.

Banknoten

Devisenmarkt Berlin-Frankfurt a. M.

Telegraphische Auszahlung.

Die hinter den Papieren angeführ:en Ziffern neben die Höhe der zuletzt beschlossenen Dividende an. Reichsbankdiskont 6,5 Prozent. Lombardzinsfuß 7,5 Prozents

Berlin, 15. Mär;

Geld

*nef

tfranjuHirne 'Jloten.....

Holländische Noten......

at lienische Noten......

Norwegische Noten......

Dem lch-Tcslerr,-t 100 Kronen Rumänische Noten......

Schwedische Noten......

Schweizer Noten ....... Spanische Noten.......

Tschechoilowakische Noten .. Ungarische Violen . ...

16,44 168,38

22,09 111,93

59,03 2,49

112,23 80.99 64,86 12,43 73,20

16,52 169.08

22.17 112,42

59.27 .2,51

112.67 81,31 65,14 12,49 73,50

Franlsuct a M

Berlu.

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1 Ubr

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Kure

Kure

Kure

Kure

Datum

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16 3.

153.

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124

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10

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10

126,75

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LchultheU Darenhofer . . .

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278

279,5

Cftrocrfc.......

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-

233.5

231,25

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427

429

11

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360.5

365

Zellstoss Waldbof.....

12

257,9

258.5

256,5

Zellstoss AIckasscnburg . . .

12

184,25

Charlottenburger Maller . .

I

118,25

118,25

Dclimier Gas.......

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214,4

214

Daimler Motoren.....

. 0

55

55,75

Demag ..

. 0

51

51

Adlerwerke Kleber.....

. 5

56

57

55,25

56,5

Ludw. Loewe . ......

10

211,5,

Nat. Automobil ......

. 0

-

33

Ctenftttn 4 Koppel ....

. 6

85,25

Leonhard Tie» .....

. 6

268.5

268,5

Bamag-Megmn ......

. 0

Franks. Maschinen.....

. 6

64,5

64.5

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11

95,75

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. 0

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72,5

1,5

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10

142

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102,5

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10

116,4

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Voigt 6 Hoesfner.....

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213

213

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Berlin

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Dr. Anl.-Abiöl.-Schulv üuü los.-Rechten

Secfll. ohne AuSloi.-Rechte 7% Franlf. Hyp.-Bk Goldpf. un

Ifincbar bU 1932

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S.E.G. abfl. BorkriegS-Obllgation rückzahlbar igz<r

4% Schwerz. Vundesb.-Anl.. 4% Lesterrelchilche Golvrte.

4,20% Gelten. Silberne. 4% cÖsterreich, cinheitl. Rte 4% Ungarische Goldne.

4% Ungarische Staat», v 1910 4H% oeefli. von 1913

4% Ungarische Kronenrte..

4% Türk. Ljollanleihe v. 1911

4% Türtiiche Bagvabbahn-Anl Serie 1

4% ocefll. Serif H 4% Rumänen ronven. Rte.

454% Rumänen (Bolbani. von 1913

Wlg. Deutiche Eilendahn . 4& Hamburg-Amerika Paket ... 8 Hamb.-Süvam. Dampfich. . 8 Hansa Dampflchifs ... 10

Rorddeutfchrr Lloyd ... 8

Allg. Deutiche EredltanÜ. . . 10 Barmer Bankverein 10

Berliner Handelsgelcllfch. 12

Lommerz- und Privat-Bank U Darmlt. u. Rarlonalbank 12

Deutiche Bonk 1°

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Licht und Straft .....

Gei- f. Elektr. Untern.....

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Schlei- Elektr. . ......

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Siemens & Halöke .....

Lahmcyer L Co.. .....

Buderus . . .....

Deutsche Erdöl......

Eijener Steinkohle.....

Gellenlirchener . . . |. V* Harvencr .......

Hoeich Eilen. ....... Zlie Bergbau.......

Käln-Neuellon. ...... Mannesmann ...... Mansfelder........

^berschlei- Etlenb. Bedarf. . CberWri. Rotflroetle . . . Phönix Bergbau......

Rheinische Braunkohlen . . . iHbelnfiabl f. % Jbhr

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Ctaol yiinen . . .

Mali Aschersleben.....

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NütgerSwerke ...... Metallgelelllchaft......

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94,25

68.5

211

216

>12,5

245

?9.75

92,4

167,75

266,5 162

206,5

140.6

228,75

217

371,25

77

120,5

127,25

104,75

113,4

125

94.25 288,75 122.75

82,5 69

211

214.5 311

244,5

89.6

15- M n

16- März

ÄMiliche Noneruna

Amtliche Notierung

(')cl6

Brie

i^eld

Briet

»UN 1.. Non.

168.60

168,94

168,64

168.98

Bun.-Aires

1.770

1,774

1,770

1.774

Brsf.-Antw

58.465

58.585

58.46

58.60

Ctzristiania.

112,27

112.49

112.28

112.50

Kop.'niiagtn

112,21

112,43

112,22

112.44

Stockholm -

112,45

112,67

112,45

212,67

-helnngforS.

10,592

10,612

10.59

10.63

Italien. .

22,045

20,473

22,05

22.09

London. . .

20,433

22,085

20,434

20,474

'J.'cnnorf . .

4,2105

4,2185

4.211

4,219

PrriS. . .

16.44

16,48

16.445

16,485

Schweiz ..

80.98

81,14

80.99

81.15

Sva btt .

64.50

64,62

64.24

64.36

Japan . . -

1.873

1,877

1,875

0,879

Hio de Jan Wien in D->

0.4995

0,5015

3.4995

0,5005

CtfL abgelt

59,145

59.265

59.14

59.26

Prag . - - -

12,466

12.486

12,466

12.486

Bcltrad . -

7.391

7.405

7.395

7.409

Bndav^t - -

73.36

73.50

63.37

63.51

Bul arien

3.039

3,045

3.039

3.045

L'ssobon TanV«. . .

18,83

18,87

18,8

18,84

81.70

81,86

81,69

81,85

Konst ntin-

2,071

5,452

2,071

2,075

9uten. .

5,442

2,075

5.445

5,455

Tanada

4,183

4.191

4.183

4.191

11 ru nat) .

4,276

4,284

4.266

4.274

Cairo .

20,958

20,998

20.96

21,00

Berlin. 15- Marz

"tlb

Her

....ri.aunajt 'Jloten.....

4,203

4,223

belgische Noten .......

58,28

58,52

Däniiche Noten .......

111.98

112.42

Englische Noten........

20,427

20,507