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Ändre Länüec andre Zigaretten.

Wir pflegen süddeutsche Art und

richten uns nach dem süddeutschen

Geschmack. In unserer Oberst findet

jeder Süddeutsche das, was ihm ver­

traut ist den süddeutschen Typ.

Wenn es in der Heimat so gute Zl-

►ttertwe.

bleibe im Lande

nehmen, dann

und rauche

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garetren gibt, die auf die Wünsche des Süddeutschen besondere Rücksicht

Sieben

Marktstrabe 22

IIIIIIIIIIIIIIIKIIIIIIIIIIIIIIIIIU Solides, kräftiges

Mädchen das selbständig ar- beitet. 1. Han. 1930 gesucht. Eltvvs Koch- kenn nisie etiD. gute Beuflti. Beding. «so.D Frau Oberilörtter Hcrwi».

Braunfels (tiflbn).

"Dleibe im Bande..

OBERST

SÜDDEUTSCHLANDS GUTE FÜNFER

geM Schnupfen !

teressen der Hausfrauen vertrete, die auch oo(f$w(rt» fchaftlich von großer Bedeutung feien. Die Haus- Wirtschaftslehre, in vielen Städten schon eingcführt, werde dazu beitragen, daß die Hausfrauen selbst ihren Beruf höher einschätzen, als dies bisher ge­schehe. Die Iugcndleiterin, Fräulein Watz, gab ein klares Berufsbild über die Kinderpflegerin, den viel­leicht frauenhaftesten Berus der Frauen, der bei Lust und Eignung immer Befriedigung gewähren wird. Alle Vorträge fanden großen Beifall und wurden noch durch Lichtbilder erläutert.

Ausstellung von Familienspielen. Man schreibt uns: Im Rahmen der Volkshochschule wird der bekannteSpiclpastor" Jahn aus Züllchow Familienspiele ausstcllen und vorführen. Es handelt sich dabei um Tischspiele für Erwachsene und Kinder. Die Veranstaltung findet am Sonntag im Studenten­heim, Burggraben, statt. (Siehe heutige Anzeige.)

Aus der Prvvinzialhaupistadi

Durhen, den 15. November 1929.

Philosophie der Scheidungskammer.

Wer ist roetfeV

Der von jedem lernt."

Wer ist mäd)tiy?" .

Der feine Leids «schäften zugelt.

Wer ist reicht * Der zufrieden ißt." Wer ist zuftiedern?" Niemand."

So ist es seit Beginn unserer Tage. Im Zeitaller des DoX ist cs noch genau so, wie zu jener Zeit, als Arabiens Märchen dw Runde machten durch die er­wachende Welt. Als ivr König die Hälfte feines Rei­ches jenem versprach, vor ihm das Hemd eines voll­kommen glücklichen Menschen bringen würde. Und sie fanden auch einen Marnn, der so glücklich war, daß er den ganzen Tag aus ivllem Herzen sang. Aber er war so arm, datz er nicht einmal ein Hemd hatte.

Die Araber erzählen Dieses Märchen, ohne zu be­richten, daß auch dieser singende Bettler voller Sehn­sucht und Unzufriedenheit war.

Denn es gibt keinen zufriedenen Menschen. Bist du jung, willst du alt sein. Im Alter ergreift jeden die Sehnsucht nach der Jugend. Lebst du in ber (Stabt, locken bich grüne Wiesen, Blumen unb (StaUbufL Lebst bu auf bem Lande <mb kommst in tue Stadt, versäumst bu gelegentlich Aern ben letzten Zug, um den Pulsschlag des Ungewohnten zu suhlen..

Heiratest bu in Glanz un,V Reichtum, so kommen Zcitcn, in denen du wähnst, bu wärest tn ber be­kanntenkleinen Hütte" gleicher geworden.

Heiratest bu ein armes Manchen, so stellt sich noch früher das entgegengesetzte Zehnen nach Reichtum

Der Ledige wähnt in der d be das höchste Glück, der Verheiratete bentt nicht sek» en an jene Tage, in denen er noch frei war. Der Kleline mochte groß sein, der Magere wünscht sich nichts sehnlicher, als Fett.

3u all dem kommt, daß rmm das Ziel feiner Wünsche niemals kaufen kann, denn ber Reiche

Berliner Börse.

Berlin, 15. Vov. (WTD. Funkspruch.) Der heutige Frühverkehr liegt zwar wieder geschästS- loS stimmungömäßig aber erstmallg wieder etwas freundlicher. Man hofft, daß die gestrige V,Prozentige Diskontscnkung in Veuyork weitere Ermäßigungen der internationalen VcUnbaick- ratcn nach sich ziehen wird, und glaubt, datz vom Geldmarkt ausgehend eine allgemeine Be­ruhigung der Effektenbörsen cintreten kann. Kurse sind noch nicht zu hören. Am Devisenmarkt nannte man London gegen Kabel 4,8790 zu 4,8795, London gegen Berlin 20 3950 zu 20,3990, Kabel gegen Berlin 4,18 zu 4,180750.

über bre Stadtratspvlitik seiner Fraktion, an­schließend sprach der Kandidat Kaufmann Schmidt. Hierauf setzte eine lebhafte und teilweise recht bewegte Aussprache ein. die sich so lange hinzog, daß die Versammlung erst gegen ein ilbr beendet wurde, lieber den 'Berlauf der Versammlung werden wir morgen naher berichlen. r .

" Vom Hoherodskopf. Die Vorberei­tungen für die Ausübung des Wintersports auf dem Hoherodskopf und im Oberwald sind in vollem Gange. Der Sliklub Gießen hat die Qlb- sicht, bei guten Schneeverhältnifsen am 12. Ja­nuar 1930 bei Benutzung des vor zwei Jahren errichteten Sprunghügels ein Schneeschuh-Wett­fahren abzuhaltcn. Außerdem ist für den 20. Fe­bruar ein Hochschul-Skircnncn geplant, an dem die Stiabteilungen der Universitäten Gießen, Frankfurt a. M., Marburg, Darmstadt und viel­leicht auch Heidelberg teilnehmen werden.

* Tragisches Ende einer jungen Frau. Gestern nachmittag stürzte sich eine erst seit kurzer Zeit verheiratete Frau in Geilshausen aus einem Fenster des Obergeschosses ihres Wohnhauses auf die Straße. Die Bedauernswerte erlitt "ciabei einen schweren Schädelbruch und Brüche beider Arme. In der Ehirurgischen Kli­nik zu Gießen, wohin die Freiwillige Sanitäts- kolonne vom Boten Kreuz die arme Frau schleu­nigst verbrachte, ist sie unmittelbar nach der Einlieferung ihren schweren Derlehungen er­legen. Die Gründe zu der verzweifelten Tat sind unbekannt. _

** Berufskundlichc Vortrage. Das Arbeitsamt Gießen veranstaltete am Mittwoch den zweiten sehr gut besuchten berufskundlichen Vor­tragsabend für weibliche Berufe. Herr Carl Röhr jun. sprach über den Beruf ber Verkäuferin. In bem sehr interessanten Vortrag kamen besonders auch die für eine Verkäuferin erforderlichen körper- Hohen, geistigen unb sittlichen Eigenschaften zur Gel­tung die häufig unterfchätzt werden. Die Rektorin ber Mädchenfortbildungsschule, Frau E. Weitzel, schilderte in ausführlicher Weise bie hauswirtsc^st- lichen Berufe unb bedauerte wiederholt, daß in Gie­ßen noch fein Hausfrauenbund bestehe, ber die In­

itr Mdtter.

3S- ?0.1 emigu Seil V61' M bet Maurer 'ber-6eetnen (Ober, bett das Geständnis Km im tot auf. Mlien xu haben. Diese vielmehr hatte sich der

1 vor dm Erweiterten wegen Wilderns er- nachdem er bereits 1925 »Mäßigen Wilderns und reu und 3 Monaten Er- n war 3m vergangenen »en Wäldern des Kreises ite einen Dock nach dem je und die besten Fleisch- .

nur noch das Streben, Am 25. Juli wurde er unschädlich' gemacht. Er n Bock nachgegangen und w in dem Augenblick, als . wollte, angerufen. Der schnell herum und legte n diesem Augenblick gab Silderec einen Schuh ab, .; rächte. Der Staatsanwalt Jahre alten Angellagten

Wilderns, unbefugten rrstandes drei Jahre @e# kannte auf ein 3ahr ngnis.

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trägt die gleiche Last ber Unzuftiedenheit wie der Arme.

Du kannst wohl einen wertvollen Hunb für vieles Gelb kaufen, aber bu kannst nicht bas Wackeln seines Schwanzes kaufen.

Das Rätsel menschlicher Unzuftiedenheit ist im Landgericht III in Berlin Charlotten- burg gelost. In der dortigen Scheidungs- k a m m e r ist an ber Wanb hinter bem Richtertisch in großen gotischen Lettern ein Spruch zu lesen, der ben Dingen auf ben Grunb geht:

Die Meisten hoben das Meiste satt, was ihnen bas Glück beschieben Hat, weil sie fortwährend bas anbre quält, was anbre haben unb ihnen fehlt." Das ist wohl ber einzige Spruch einer Schsi- bungskammer, dessen Wahrheit von keiner Partei bestritten wirb, benn nur wegen dieser Spruchweis- I beit stehen sie alle dort vor bem Richter, um die mit | so vielen Hoffnungen begonnene Ehe wieber lösen zu lassen. M. A.

Bornotizeu.

Tageskalenber für Freitag. Stabt- tbeatcr:Der arme Heinrich", 19.30 bis 22 Uhr. Wahlversammlung ber S. P. D., 20.30 Uhr, Caft Leib. Lichtspielhaus:Das Grabmal einer großen Liebe". Astoria-Lichtspiele:Der Gaucho". Lichtspielhaus, Bahnhofstraße: Nachtvorstellung »Falsche Scham", Anfang 23 Uhr.

*

LU. Universitäts - Gottesdienst. Am Sonntag, 17. November, vormittags 11.15 Uhr, fin­det in der Neuen Aula ein Universitäts-Gottesdienst statt. Die Predigt hält Prof. D. Cordier.

** Der neue Direktor des hessischen Staatsarchivs. Die hessische Regierung hat ben Archiorat D. Fritz Herrmann zu Darmstadt zum Direktor des hessischen Staatsarchivs ernannt.

* ®in? öffentliche Wählerver­sammlung der Mittel st andsver- cinigung (W irtschastspartei) sand gestern abend bei voll besetztem Saale im Gase Leib statt. Der Vorsitzende der Mittel­standsfraktion des Stadthauses. Architekt Ni­colaus. sprach in gut zweistündiger Rede

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-n. Es besteht dtt »^eits oerhaftete "ch nur pcho "e ^"lbruche der Bande

Statt "besonderer Anzeige.

Unsere liebe Mutter. Großmutter und Urgroßmutter

Frau Ernst StuhlWwe. in Wetzlar

ist am 13. November 1929 von ihrem langen, schweren Leiden durch den Tod erlöst worden.

Im Namen der Hinterbliebenen:

Dr. med. F. Scbfiffer und Frau Lisel geb. StuhL

Gießen, den 14. Dezember 1929.

Die Einäscherung findet in der Stille statt

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Gestern morgen 4l/, Uhr verschieb nach kurzem Leiden unsere liebe Gote, Schwester, Schwägerin und Tante

Anna Marie Schneitier Wwe. geb. Balser

im 76. Lebensjahre.

Im Namen aller trauernden Hinterbliebenem Ludwig Baiser I , Schmied.

Steinbach, den 14. November 1929.

Die Beerdigung findet Samstag, den 16. November, nachmittags

21/ Uhr, vom Trauerhause aus statt

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