Ausgabe 
13.7.1929
 
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Samstag, 18. Zull 1929

Gießener Anzeiger (General-Anzeiger für Gberheffen)

Ur. 162 viertes Blatt

Preise blieben zum größten Teil gut behauptet.

Wirtschaft

Sprechstunden der Redaktion

11.30 bls 12.30 Uhr. 16 bis 17 Uhr. Samstag nachmittag geschloffen.

Wochenbericht vom Sranffurfcr Gchlachiviehmarki. Das Geschäft am Frankfurter Schlacht-

Vie hm a r k t war in dieser Woche wieder etwas ruhiger. Der größere Auftrieb in fast allen Viehgattungen ist für die jetzige Jahres­zeit für hiesige Verhältnisse etwas zu groß, daher auch die immer stärker werdende Zurück­haltung der Aiehgcr. Auch die Exportbeteili­gung läßt in der letzten Zeit sehr zu wünschen übrig. Am Rindermarkt war.der Auftrieb etwas größer als in der vergangenen Woche. Aach ruhigem Handel wurde fast ausverkauft. Die

Wochenbericht vom Frankfurter Effektenmarkt.

Nachdem sich zum Schluß der vergangenen Woche eine freundlichere und festere Stimmung durchsetzen konnte, war die neue Woche wieder von einer großen Zurückhaltung u n d Lustlosigkeit beherrscht. Die Stimmung war aber nicht unfreundlich, da doch einige Momente Vorlagen, die einen vorteilhafteren Eindruck er- weckten Das Geschäft blieb jedoch tm allgemeinen ziemlich eng begrenzt und beschränkte sich nur auf vereinzelte Spezialmärkte. So konnten vor allem Elektro- und Montanwerte etwas stärker hervortreten. Besondere Beachtung fan­den diesmal die fortschreitenden besseren G e l d m a r k t v e r h ä l t n i s s e und die in den Hintergrund getretenen Diskont­erhöhungsbefürchtungen. Aber auch günstige Konjunkturberichte, das plötzliche Sinken des Tagesgeldsahes von 15 auf 6 Prozent an der Aeuhorker Börse, das Aach- lassen der Goldabflüsse bei der Bank von Eng­land, wodurch in erster Linie die Gefahr einer Diskonterhöhung auf dieser Seite vorläufig be- seitigt sein dürfte, sowie einige günstige Ge­schäftsberichte, blieben nicht ohne Einfluß. Aber dessenungeachtet konnte das Geschäft keine leb­hafteren Formen annehmen, da auf der anderen Seite auch nachteilige Aachrichten wieder einen Ausgleich schufen, und zur Zurückhaltung mahn- ten. Besonders erwähnenswert waren hier die zumeist schwächeren Auslandbörsen, die lange Laufzeit der I.-G.-Farben- Bezüge, die Aengstlichkeit der Spekulation, was vor allem am Warenhaus- und Glanz st vffmarkt stark zum Ausdruck kam. Verschiedentlich wurden hier Daissevorstöße unter­nommen, so daß gerade diese Märkte stark unter .Kursdruck standen, was sich nachteilig auf die übrigen Gebiete auswirkte. Denn vor allem fehl­ten wieder Aufträge, sowohl von feiten des Auslandes als auch von der Dankkundschaft, und die Börse zeichnete sich in Verbindung hiermit zeitweise durch eine fast völlige Stagnation aus. Aber trotzdem zeigte der Markt eine nicht zu verkennende Widerstandskraft, da die Lage durch die wieder in Erscheinung tretenden günstigen Aachrichten nicht allzu trostlos emp­funden wurde. Zur Stützung trugen die höheren K a l i a b s a h z i f f e r n, die Kohlenpreiserhöhung in Belgien, die Auslassungen und das vorge­schlagene Dezugsrecht bei Rheinbraun, das starke Interesse für Kuxen werte und haupt­sächlich der Reichsbankausweis, der eine überraschend starke Entlastung aufwies. Die wieder gebesserte Deckungsquvte von 43 auf 51,3 Prozent fand hierbei regere Beachtung. Die Stimmung war daher wieder freundlich und zu­versichtlich, aber doch trat, mit Ausnahme einiger Spezialbewegungen, keine fühlbare Geschäfts- fteigerung ein. Wurden verschiedentlich Gewinne erzielt, so schritt im nächsten Moment die sehr vorsichtig gewordene Spekulation zu Gewinn- mitnahmen, was nur durch Abgaben erzielt werden tonnte. Dies gab der Baissepartei einen Ansporn für einen neuen Vorstoß, und die ein­getretenen Besserungen gingen zumeist wieder verloren. Am Danken markt war die Um- sahtätigkeit nicht besonders groß, doch blieben hier immerhin Gewinne bis zu 2 Prozent übrig. Reichsbankanteile büßten 3,5 Prozent ein, doch wäre der Verlust größer gewesen, wenn nicht zeitweise für ^ausländische Rechnung Ware aus dem Markt genommen worden wäre, was fast einen Ausgleich schaffen konnte. Gleich zu Beginn der neuen Woche bestand für Montan w e r t e aus den schon zum Teil erwähnten Gründen lebhaftes Interesse. Buderus lagen 4 Prozent, Gelsenkirchen 3 Prozent, Phönix 2 Pro­zent fester. Aur Harpener lagen 1,5 Prozent abgeschwächt. Rhein st ahl (plus 6 Prozent) waren aber führend und traten besonders her­vor, und zwar regten die günstigen Auslassun­gen im Geschäftsbericht an. Stahlverein ge­wannen 3 Prozent, der Quartalsausweis dieses Unternehmens, der eine Mehrausgabe und einen bedeutenden Mehrumsah aufwies, blieben für dieses Papier anfangs ohne Einfluß und konnte sich erst im Laufe der Woche auswirken. Aber die Allaemeintendenz profitierte sofort hiervon. Zur lebhafteren Geschäftstätigkeit trug auch hier das Auslandinteresse und die Käufe aus dem Rheinlande bei. Mansfelder vernachlässigt und 4 Prozent schwächer. Rhein. Braun­kohlen gewannen 3 Prozent. Elektro-

^icucu Oum xaai Uu2 tions-A.-G., Frankfurt a. M.-Höchst (Aktienkapital

Am Schweinemarkt war die Beschickung 384000 Mark) genehmigte den Abschluß mit 52238 ----- ---- ------- - Mark Verlust und beschloß einstimmig die Fusion mit der Hessen-Nassauischen Gas-A.-G. in der ange«

* Fusion Preußische Hypothe ken- Aetienbank Preuh. Pfandbrief- bank. In den Generalversammlungen derPreuß. Hypotheken-Actienbank und der Preuß. Pfand­briefbank wurde die Fusion einstimmig genehmigt I und die Erhöhung des Aktienkapitals der Pfand­briefbank um 4 auf 25 Mill. M"k. beschlossen. Die frühere schwedische Großaktionärsgruppe (Schwedentrust) wird in Zukunft über etwa 25 Prozent des Aktienkapitals der Pfandbrief­bank verfügen; sie hat sich bereit erklärt, den über die 25 Proz. hinausgehenden Betrag an Aktien wieder zur Verfügung zu stellen, wofür sie 7proz. steuerfreie Goldpfandbriefe zum Kurse von 96 Proz. erhält, wobei für die Hypotheken­bankaktien ein Kurs von 180 Proz. zugrunde­gelegt ist. Aus Wunsch können auch die Aktionäre von diesem Angebot Gebrauch machen. Die Ver­waltung bezeichnete dies als nicht besonders vor­teilhaft, da man beim börsemnäßigen Umtausch Pfandbriefe mit höherer Rendite erhalten könnte. Außer dem Schwedentrust haben auch andere Großaktionäre Aktien zur Verfügung gestellt, so daß es möglich gewesen ist, eine Kapital­erhöhung um nur 4 Mill, anstatt um 9 Mill. | Mark vorzunehmen. Die Fusion erfolge nicht nur aus Rationalisierungsbestrebungen heraus, | sondern auch aus volkswirtschaftlichen Gründen. Auch sei das Kapital der Hypothekenbank im Ver­hältnis zum Umlauf an Schuldverschreibungen zu groß, und es fei ungewiß, ob man auch in Zu­kunft die Dividende in der bisherigen Form auf­rechterhalten könne, da die Unkosten weiter steigende Tendenz auftoiefen.

* Hessen - Nassauische G a s - A. - G., F r a n k f u r t a. M. - H ö ch st. Die Generalversamm­lung dieser gemischtwirtschaftlichen Gesellschaft, deren Aktienmehrheit sich in Händen der Thüringischen Gasgesellschaft befindet, während die Stadt Frank­furt a. M. eine Minderheitsbeteiligung besitzt, ge­nehmigte den Abschluß mit wieder 7 v. H. Divi­dende. Ferner wurde die vorgeschlagene Fusion mit der Hessen-Nassauischen Jnstallations-A.-G., Frank­furt a. M.-Höchst (Aktienmehrheit im Besitz der Stadt Frankfurt a.M.) in der Weise beschlossen, daß das Vermögen der Jnstallations-A.-G. unter Aus­schluß der Liquidation als Ganzes auf die Hessen- Gas übergeht und für je 1000 Mark Aktien der auf- zunehmenden Gesellschaft mit Dividendenschein für 1929 1000 Mark neue Hessen-Gas-Aktien mit Divi­dendenberechtigung ab l.Iuli 1929 gewährt werden. Außerdem können die Aktionäre der aufzunehmen­den Gesellschaft neue Aktien der Hessen-Gas mit Di­videndenberechtigung ab 1. Januar 1929 im Ver­hältnis 2:1 zu 50 v. H. zuzüglich Kosten beziehen. Die Generalversammlung genehmigte sodann die vorgeschlagene Kapitalerhöhung um 880 000 Mark auf" 6 Millionen Mark, also um einen höheren Sc- trag als zur Durchführung der Fusion notwendig, damit die Aktienmajorität im Besitz der Thüringi­schen Gasgesellschaft bleibe. In der Generalver­sammlung vertraten 12 Aktionäre 4,36 Millionen Mark Aktien mit 218 015 Stimmen. Die Gene­ralversammlung der Hessen-Nassauischen Jnstalla-

teerte lagen aber später zumeist vernachlässigt, bei durchschnittlichen Einbußen bis zu 3 Pro­zent. Felten gewannen dagegen 5,5 Prozent, und Siemens 2 Prozent. Gegen Ende der Woche gab eine Sonderbewegung in Siemens dem Markt ein freundlicheres Aussehen. Die schon bekannte Tatsache am Glanz st offmarkt, wo und wo­durch sich die Baissespekulation auch stärker her­vorwagte, führten hier zu einem Rückgang von wieder 12 Prozent. Auch die Einführung einer Warenhaussteuer wirkte bei Karstadt ungün­stig nach bei einem Verlust von 6 Prozent. Renten lagen still, aber wenig verändert. Am Geldmarkt war Tagesgeld reichlich vorhan­den; der Satz wurde aber zum Wochenschluh wieder auf 8 Prozent erhöht. Am Devisen­markt war die Mark wieder fester. Auch das Pfund lag international, was in der Hauptsache durch eine Stützungsaktion und das Einstellen der Goldverkäufe der Dank von England, hervor­gerufen wurde. Zum Wochenschluh neigte die Tendenz wieder eher zur Schwäche, und es er­gaben sich mit Ausnahme einiger Sonderbewe­gungen zumeist Rückgänge bis zu 2 Prozent. Rur für Montanwer te machte sich von rheinischer Seite wieder stärkeres Interesse gel­tend. Hier traten weitere Erholungen bis zu 2 Prozent ein. Reichsbank lagen angeboten und 5 Prozent schwächer. Doch schloß die Dürfe, angeregt durch die Festigkeit des Montanmarktes, die sich teilweise auf die anderen Märkte etwas abfärbte, doch wieder in etwas freundlicherer Stimmung. Die anfangs eingetretenen Verluste konnten verschiedentlich aufgeholt werden.

Wochenbericht

vom Frankfurter produktenmarkt.

3n dieser Woche machte sich am Frank­furter Produktenmarkt eine stärkere Reaktion bemerkbar. Die nicht mehr so feste Haltung der überseeischen Märkte verstimmte zeitweise, und das Geschäft schränkte sich wieder wesentlich ein. Die anfangs hohen Forderungen wurden nur schwer bewilligt. Doch als schwächere Auslandnotierungen eintrafen, kam genug Ware an den Markt, auch die Forderungen lauteten niedriger, so daß die Höchstkurse dieser Woche nicht immer behauptet werden konnten. Aber der Markt zeigte sich recht widerstands­fähig, so daß immerhin noch ganz beträcht­liche Gewinne gegenüber der Vorwoche er­zielt werden konnten. Die Deteiligung der außen­stehenden Interessenten war auch geringer. Inter­esse bestand immer noch für Weizen, inländ. Hafer, und am Mehlmarkt für Weizen­mehl. Roggenmehl war dagegen schleppend und angeboten, was aber auf die schwache Ver­anlagung von Roggen zurückzuführen war und dies wurde wieder gegenteilig begründet. Am Futtermittelmarkt lagen Mais und W e i z e n k l e i e ebenfalls etwas schwächer. Doch wurde zum Wochenschluh die Haltung wieder etwas besser, da höhere Auslandmeldungen ein­getroffen waren. Das Geschäft erfuhr aber trotz­dem keine Delebung. Rur Weizenmehl, in­ländischer Hafer und Weizen konnten bei vorübergehender Rachfrage etwas anziehen.

Verglichen mit den Rotierungen der vergange­nen Woche gewannen Weizen eine halbe und inländ. Hafer eine viertel Mark, Weizenmehl, beide Sorten. lagen sogar je eine weitere Mark fester. Roggenmehl gab dagegen eine Mark nach. Roggen büßte eine viertel Mark, Weizenkleie dreiviertel und Mais eine viertel Mark ein. Behauptet blieb Roggenkleie. Die Woche schloh zu folgenden Dotierungen: Weizen 26.50, Roggen 23.25 bis 23.50, inländ. Hafer 23.50, Mais für Futterzwecke 21.75, Weizenmehl 38.50 bis 38.75, niederrhein. Weizenmehl 38.50 bis 38.75, Rog­genmehl 31.25 bis 32, Weizenkleie 12, Roggen- fleie 13.

Frankfurt a. M., 12. Juli. An der Abend­börse war die Stimmung bei im allgemeinen nicht umfangreichem Geschäft freundlich. Für Montan, werte waren wieder einige Orders eingetroffen, und die Nachfrage hielt einer namentlich nach Stahlver« ein an, die weiter etwas anziehen konnten. Höher lagen ferner Mannesmann und Phönix während Gelsenkirchen und Rheinstahl nur knapp behauptet blieben. J.-G.-Farben waren weiter stark vernach- lässigt und im Shirfe unverändert. Leicht anziehen konnten noch Schuckert und Wayß & Freytag. Ren- ten ohne Geschäft. Abl. Schuld 10,10, Barmer Bank 129,50, Danatbank 282, Reichsbank 318, Buderus 78,25, Gelsenkirchen 141,50, Harpener 150, Aschers- leben 244, Westeregeln 250, Mannesmann 126,50, Phönix 107, Rheinische Braunkohlen 302,50, Rhein- stahl 131, Stahlverein 114, AEG. 195, Chade 431, Daimler 57, Deutsche Linoleum 313,50, J.-G.-Farben 232, Gesfürel 216, Holzmann »111,50, Schuckert 236,75, Siemens 396,50, Glanzstoff 416, Zellstoff Aschaffenburg 161,50, Hapag 123,75.

Erweitertes

Schöffengericht Gießen.

* Gießen, 10. Juli. Der Leiter einer örtlichen Verwaltungsstelle einer Ersahkrankenkasfe hatte längere Zeit hindurch die von Kassenmitgliedern empfangenen Beträge oft erst einige Monate später an die Kasse abgeführt, aber er hatte, was auch sehr häufig vorkam, die einkassierten Gelder gar nicht oder nur in geringerer Höhe abgeliefert und dementsprechend verbucht, wie denn auch seine ganze Buchführung sehr lässig war. Er bestritt zwar, daß er die bei der un­vermutet vorgenommenen Revision sestgestellten Fehlbeträge für sich verbraucht habe, mutzte aber zugeben, in der gleichen Woche noch wäh- i rend der Anwesenheit des Revisionsbeamten den größten Teil des Fehlbetrags aus eigenen Mit­teln ersetzt zu haben. Auf Grund der eingehen­den Beweisaufnahme kam das Gericht zu der Ueberzeugung, daß der Angeklagte einen Betrag von mindestens einigen hundert Mark für sich verbraucht hat, und verurteilte ihn wegen fort­gesetzter Unterschlagung zu 2 Monaten Gefängnis. Um die Entdeckung dieser Unterschla­gung zu verhindern, fälschte er in drei Fällen noch auf einigen Belegen die Quittung, wes- 1 halb er auch wegen Urkundenfälschung zu je 3 Wochen Gefängnis verurteilt wurde. Aus diesen Einzelstrafen wurde eine Gesamt­strafe von 3 Monaten Gefängnis ge­bildet.

Wegen fahrlässiger Tötung hatte sich ein Kraftwagenführer zu verantworten, der in Dorn-Asfenheim mit feinem unbeladenen Last­wagen einen alten Mann derart angefahren hatte, daß dieser mehrere Rippenbrüche davon- trug, an deren Folgen er einige Zeit später verstarb. Der Angeklagte hatte insofern recht fahrlässig gehandelt, als er beim Ueberholen des alten Mannes, der infolge Taubheit kein Signal I hörte, an ihm so nahe vorbeifuhr, daß dieser von dem Lastwagen angestotzen und zu Boden geschleudert wurde. Gegen den Angeklagten I wurde auf eine Strafe von 2 Monaten Ge - I fängnis erkannt, wobei ausdrücklich betont wurde, daß in derartigen Fällen der <5traf« I zweck durch Verhängung einer Geldstrafe nicht erreicht werden könne.

Ein Strafgefangener hatte versucht, mit einem anderen Gefangenen gewaltsam auszubrechen, doch I wurden sie in ihrem Vorhaben durch das plötz­liche Erscheinen von Gefängnisbeamten gestört. Wegen Meuterei wurde er jetzt dafür zu 6 Monaten Gefängnis verurteilt.

erheblich stärker. Infolge der starken Preissteige rung in der vorigen Woche kam von Provinz ................. -

feite sehr viel Material an den Markt in der I gebenen Weise. Die Fusion wurde damit begründet.

Hoffnung, von den höheren Preisen auch etwas daß sie die zweckmäßigste Form der Zusammen-

zu gewinnen, was jedoch nicht eintrat, da durch I arbeit beider Gesellschaften in der Gesamtwirtschaft

die starke Beschickung eine Reaktion die Folge barftcUc. Die Interessen der Aktionäre hoffe man in

war. Rach schleppendem Geschäft verblieb Ueber- ausreichendem Maße gewahrt zu haben.

stand. Kälber erfreuten sich in dieser Woche * Betriebseinschränkung ber der infolge des schwächeren Auftriebs einer regeren Lokomotivfabrik Krauß. Wie die Vev- Rachfrage. Bei regem Handel wurde der Markt waltung der Lokomotivfabrik Krauß derBayern- geräumt. Schafe durch den wieder schwächeren schen Staatszeitung" mitteilt, ist die Tempergutz- Auftrieb nicht notiert. Der Ges amtaustrieb Abteilung der Stahlgießerei stillgelegt worden: bestand aus 1651 Rindern, darunter 371 Ochsen, dagegen wird der Betrieb der Elektrostahlgietzeret 85 Dullen, 588 Kühen und 440 Färsen, ferner aus normal weilergeführt.

1294 Kälbern, 169 Schafen und 5622 Schweinen. frankfurter Abcndbörfe.

Verglichen mit dem Auftrieb der letzten Derichts- - - 1 ~ .

Woche waren 249 Kälber und 39 Schafe weniger angetrieben, während 56 Rinder und 1105 Schweine mehr zum Verkauf standen. Bezahlt wurde pro Zentner Lebendgewicht in Mark: Ochsen: Klasse A1 60 bis 63, All 55 bis 59, 81 50 bis 54. Dullen A 55 bis 59, B 50 bis 54. Kühe A 49 bis 53, B 43 bis 48, C 36 bis 42, D 25 bis 35. Färsen A 60 bis 63, B 55 bis 59, C 50 bis 54. Kälber B 78 bis 82. C 72 bis 77, D 65 bis 71. Schafe nicht notiert. Schweine B 84 bis 86, C 84 bis 87, D 85 bis 88, E82 bis 85. Im Vergleich mit den Preisen der vergangenen Woche lagen Ochsen und Färsen je 1 Mark, und Schweine bis 4 Mark niedriger, während Kälber bis 2 Mark anziehen konnten und Dullen und Kühe gut behauptet blieben.

Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse

123,75

124,25

Banknoten.

325,25

317

318

die Höhe der zul-ht beschlossenen Dividende an. - Reichsbankdiskont 7,5 Prozent, Lombardzinsfutz 8,5 Prozent.

Die hinter den Papieren

Bettln

Rranffurt a.M.

127

129,5

124

195

167,5

116,13

127,13

129,5

217,5

185,75

279,25

173,5

158,75

162,75

-.

. b . f

io 8

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10 10

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187

282

174,75

159,25

163,25

124

194

168,5

116,13

127

129,5

217,5

187,25

281,5

174,9

159

163,65

116 126,75

130

218 185,75 278,75 173,5

158,75 162,75

euig. Deutsche Eilenbahn . Camburg-91merifa Patel . Camb^Gübam. Sampfld). Hansa Dampfschiff Norddeutscher Lloyd

21110. Deutsche GrebhanfL . Barmer Bankverein Berliner HandelSgesellsch. - Lomme^. und Pttval-Ban! Darmst. u. Nationolbant Deutsche Bank Di-konto-Geiellschaft SünL. Dresdner Bank . . Mitteldeutsche EredttbsU . IRetaffbanl ....... Rtlätoanl ......

Devisenmarkt Berlin-Frankfurt a. *2H. Telegraphische Auszahlung.

ÄIMt.-Notl. Buen-AireS Bris.-Antw- GLriftiairia. Kop-nhagrn Stockholm . Heliingsors. Italien. . . London. . . 9?eut)or! . . Paris.... Schweiz .. Spanien. . yavan .. . Mo dc Jan- Dien in D-- Qest. abgeft Prag . . . . Belgrad . . Budapest. . Bulgarien. Lissabon . . Danzig. . . Konstantin. Alben. . . Kanada .. UrocnnU). . Tatro h<

Berlin, 12. Juli

Geld

Bries

Französische 'Jioteit.....

16,395

167753

Holländische Noren......

Italienische Noten......

Norwegische Noten......

168,11 22.01

168,79

22,09

111.43

111.87

Deutsch-Oesterr., a 100 Kronen

59.07

59.31

Rumänische Noten......

2,489

2,509

Schwedische Noten ......

112.13

112,57

Schweizer Noten.......

80.64

80,96

Spanische Noten.......

60.60

60.84

Tschechoslowakische Noten ..

12,39

12,45

Ungarische Noten.......

72,95

73,25

Frankfurt a. M. |

Berlin

Schluß» flure

Schluß!. Abend- börie

Schluß- Kure

Schluß!. Mittag- hörte

Darum

11.7.

12.7.

11.7. |

12.7.

.........

. v

196,75

195

196,5

195,4

Bergmann......

. 9

226,75

226,5

225,5

Elekrr. Lieferungen. . .

10

158,75

Licht und Kraft ...»

10

215,5

216

215,5

215,5

Felten <t Guilleaume. .

. 6

139

139,5

140

139,5

Ges. s. Eleltt. Untern.. .

10

217

216

217

216

Hamb. Cleftr. Werke .

10

141,75

Rhein. Elcktt......

-

154,5

10

196

. 8

237

236.75

236,75

236

Siemens 4 Hal-Ie . .

12

398

396,5

398,75

396,5

TranSradio ......

. 8

144,5

146,75

10

173,5

171

172,25

171,4

BuderuS.......

Deutsche Erdöl ....

Essener Steinkohle . . .

Gelsenkirchener . . . f

Harpener.......

4

. 5

. 6

. 8

3-4 . 6

77 119,75

140,5 149,5

78,25

141,5

150

77 119,25 143.75 140,9 149,25

78,5

120,25

143,5

141,5

149,5

Hoesch Eisen......

Ilse Bergbau.....

filödncrrpcrte.....

. 8 . 8 . 7

-

219

218

114

140

218,75

112

140,9

114

Köln-Neuessen.....

. 9

136,5

137

Mannesmann.....

. 8

126

126,5

126

125,5

Manrselder......

7

138,75

137,75

Obcrsch'.es. Eisend. Bedarf

. b

91,75

91,5

Obcrschles. skokswerkc. .

. 6

109,65

110

Lbönix Bergbau ....

b'/r

105,65

107

104,75

106

Rheinische Braunkohlen .

10

301

302,5

301,25

303

Rbeinstahl . . . s. Jahr 4',-

130

131

130,4

131,25

Riebeck Montan ....

7,2

Bereinigte Stahlw. . .

. 6

110,75

114

110,4

113,25

Olavi Minen.....

2 sh

69,65

69,25

Kall Aschersleben . . .

10

242

244

241

244

flalt Westeregeln....

10

247

250

247

249,5

Kaliwerk Salzdetsutth .

15

405

405

406,5

406 5

I. 0. Farben-Indufttte .

12

233,25

232

233,5

232

Dynamit Nobel ....

. 5

Scheide anstatt .....

. 9

158,5

Goldschmidt .....

. 5

78

78

78,13

78,13

RütgerSwcrte .....

. 6

89

89

89,25

89,25

MetMgejellichast.

«

U

127

127

127,25 127,25

Frankfurt a.M.

Berlin

Schluß- ftntf

Schluß! Abend bötye

Schluß- Kurs

Schluß». Mittag- bötte

Datum

11.7.

12-7-

117.

12 7-

6% Di. Reichranleihe o. 1627 . . Dt. «nI.-Ablös^Schuld mit Aue

87,25

87,25

87,8

87,5

los.-Rechten.........

50,75

50,75

50,9

50,9

Desgl. ohne Auslos.-Rechte . . .

10

10,1

10,1

10,1

7% Franks. Hyp.-Bl. Goldps. un

kündbar bis 1932.......

85,5

85,5

Rheinische Hyp.-Bank Ligu^

Goldps............

79,25

79,05

A.EG- abg. DorkriegS-Obligation.,

rückzahlbar 1933 .....

87

87

4% Schweiz. Bundedb.-Lnt.. .

98

98

4% Oestcrretchische Goldtte.. . .

29,5

29,5

4,20% Lesterr. Silberne. . . .

2,3

2,3

2,35

4% Oesterreich, einheitl. Rte .

1,725

1,725

4% Ungarische GoldNe.....

23,15

23,25

23,3

23,2

4% Ungarische StaatLr. v. 1910

19,9

20,13

4y,% desgl. von 1913 ....

22,2

4% Ungarische flronenrte.. . .

1,75

1,75

1,75

1,75

4% Türk. Zollanleihe v. 1911 .

7,5

7,65

7,6

7,5

4% Türkische BagdadbahwÄnl

7,7

Sette 1.........

7,5

4% desgl. Sette 11 ... -

7,3

7,3

7,3

4% Rumänen conveN. Rte. . -

8,5

8,5

414% Rumänen öolbaiü. von 1913

17,5

17,4

Schluß Sure

Schluß!. Abend- bürte

Schluß-! flute |

Sllstußl. Mittag­börse

Datum

11.7.

127.

11.7. 1

127.

Philipp Heizmann......<

112,5

111,5

112,75

111,5

Heidelberger Eement .... 1»

135,5

Eement Karlstadt......»

181

184

Wayß & Freitag......10

101,5

102,75

101,75

103

Schultheis Payenhoser . . . 15

309

310

Ostwette.........12

246,5

248,5

Ber. Glanzstosf......19

420

416

418

419

326,5

325

Zellstoff Waldhos.....12

247,5

245,5

Zellstosj Aichassenburg ... 12

162,5

161,5

162

162

Charlottenburger Wasser ....

111,13

111,25

Dessauer ............8

202

201,25

Daimler Motoren......0

57

56,13

57,75

Deutsche Maschiuen-Jabtt! . . 0

52,75

56,5

Adlerwerte Stiener......b

51

51

Ludw. Loew?.......1°

205

203,5

Rat. Automobil.......°

24

24,5

Crenftcln & floppd.....5

91,75

91,5

Leonhard Tietz.......6

220

219

Bamag-Meguin.......0

Franks. Maschinen......6

57

57

58,25

58,75

71

71

71,5

71

Heyligenstaeot .......0

IungbanL..........*

62

61

63,5

62

107,25

107

Mainkrastwette ....... 8

105,75

105,75

Mtag...........1°

123,75

123,75

124,75

124

Rekurs ulmer........6

PeierS Union........8

122

120,5

121,25

121

Gebe. Roeder.......1°

114,5

114,5

Boigt & Haesfner......?

220

220

222

222

Südd. Zucker........8

150

149

150

11. Juli

12. Juli

Amtliche Notierung

Geld 1 Briet

Amtliche Notierung

Geld | Brief

168,44

168,78

168,43

168,77

1,759

1.763

1,760

1,764

58,28

58,40

58,275

58,395

111,76

111,98

111,75

111,97

111,73

111,95

111,72

111,94

112,42

112,64

112,44

112,66

10,544

10,564

10,54

10,56

21,945

21,985

21,95

21,99

20,347

20,387

20,344

20,384

4,1945

4,2025

4,195

4.203

16,42

16,46

16,415

16.455

80,645

80,805

80,665

80,825

60,72

60,84

60,82

60.94

1,890

1,894

1,910

1,014

0,497

0,499

0,4975

0,4995

58,995

59,115

59,025

59,145

12,415

12,435

12,411

12,431

7,365

7,379

7,363

7,377

73,09

73,28

73,10

73,24

3,032

3,033

3,027

3,033

18,73

18,77

18,75

18.79

81,39

81,55

81.35

81,51

2,020

2,024

2,021

2,025

5,43

5,45

5,42

5,43

4,165

4,173

4,168

4,176

4,036

4,044

4,036

4.044

20,87

80,91

20,855

80,905

Berlin, 12-Juli

Geld

Brief

Amerikanische 'Jioten ..... Belgische Noten ...... Dänische Noten........ enalitiK. JlatoL^**»***

4,173

58,28

111,43

20,305

4,193

58,52

111.87

20,385