wiederum auf die Wanderschaft, und zwar noch der „Perle des Odenwalds", im Herzen dieses schönen Gebirges. Es ist Lindenfels, das vielgepriesene, vielgerühmte. Auf der Bergcshöhe hingelehnt, am Fuße einer Burg, liegt es umgeben von hübschen und gepflegten Anlagen, als ein geschätzter Kurort.
Aber damit haben wir die Schönheit dieses mitteldeutschen Berglandes, das so reich an idyllischen Plätzen ist, keineswegs erschöpft. Manch kleines, schmuckes Rest am Wege begeistert den Touristen und lädt ihn zum Derweilen ein, manch interessante Ruine mit ihren Mären fesselt ihn.
Aach dreistündigem Spaziergang von Lindenfels grüßt hoch herab die Starkenburg: wir sind im freundlichen Städtchen Heppenheim, und damit am Ende unserer Querwanderung. Die prächtige Bergstraße — die Westhänge des Odenwaldes — tut sich auf, mit ihren malerischen Orten Densheim, Auerbach, Zwingenberg, Seeheim, Jugenheim. Dazu aber müssen wir eine neue Wanderung beginnen, denn die Bergstraße mit ihrem südlichen Charakter, ihrer ebenso reizvollen wie gesegneten Landschaft ist eine Sehenswürdigkeit und ein Genuß für sich.
Reiseliteratur.
Der Sommerfahrplan 1929.
Beginn am 15. Mai.
Wären die amtlichen Fahrplanentwürfe der großen Allgemeinheit und allen Laien überhaupt verständlich, würden viele ihr neues Kursbuch mit nachdenklicheren Blicken betrachten und beifällig eine Leistung anerkennen, deren Ergebnis sie pünktlich bei jedem Fahrplanwechsel vorzufinden gewohnt sind. Wie entsteht ein Fahrplan? Es liegt in der Natur der Sache, daß sein -Zustandekommen nicht das Ergebnis monatc» langer Vorarbeiten sein kann, sondern daß er das Produkt einer Arbeitsanspannung ist, die die Rächt zur Hilfe herannehmen muh, um die sehr kurzfristigen Termine einhalten zu können. Bei der Zusammenstellung der Kursbücher bzw. zunächst der einzelnen Fahrplanseiten aus dem vielfältigen Material der nach Hunderten zählenden Entwürfe handelt es sich nicht um ein rein mechanisches Hebertragen von Zahlen, sondern um eine sinngemäße Kombination der einzelnen Verbindungen mit ihrem Ablauf und den dazugehörigen Anschlüssen im Rahmen eines größeren Fahrplanbildes. Rach diesen Grundsätzen werden die bekanntesten und verbreitetsten deutschen Kursbücher, die Storm-Hendschel-Llohd-Ausga- ben, zusammengestellt. Zweckmäßigkeit in der Fahrplanfolge, einfachste Benutzung, schnellste Orientierung über alle Zusammenhänge und absolute Zuverlässigkeit sind die Hauptgrundsähe, nach denen gearbeitet wird. „Storni" mit seinen Teilausgaben (für uns kommen die Ausgaben für Süd- und Westdeutschland zu je 2 Mark in Betracht) genießt deshalb auch den Ruf, das fortschrittliche, stets zuerst mit allen Reuerungen vers hene deutsche Kursbuch z >. 'ein. D e So.nmer- ausgabe — gültig vom 15. Mai bis Anfang Oktober — enthält wieder bei allen sieben Ausgaben die bewährten Sondereinrichtungen, wie „Fernverbindungen", ..Täderverkehr", und als Beilage die große zweifarbige Eisenbahn-Ueber- sichtskarte und ein Verzeichnis der durchlaufenden Wagen, Speise- und Schlafwagen. Die Fernverbindungen von Storm Kursbuch fürs Reich (Preis 5 Mk.), werden durch zahlreiche ganzseitige Hebersichtskarten mit tabellarischen Angaben über Fahr- und Dettkartenpreise und Schlafwagen ergänzt. Diese praktische Reuerung gibt dem Benutzer die Möglichkeit, die gewünschte Fernverbindung neben den reinen Zahlenangaben auch in der übersichtlichen, rascher orientierenden graphischen Darstellung zu sehen.
Von „Hendschel", dem ältesten internationalen Kursbuch, erscheinen zum Sommerfahrplan ebenfalls wieder zwei Ausgaben, und zwar „Hendschels Telegraph" und „Hend- schel International". Hendschels Telegraph enthält sämtliche Fahrplane wie Storm Kursbuch Ausgabe fürs Reich, außerdem noch den wichtigen Verkehr von 32 autzerdeutschen Staaten und etwa 53 Fahrplanseiten „ Hebersee- Verbindungen". Wer viel und weit reist, wird deshalb am vorteilhaftesten „Hendschels Telegraph" benutzen, dessen Preis 6 Mk. beträgt. Hendschel International bringt sämtliche Fernverbindungen der großen deutschen Derkehrs- zentren untereinander bzw. mit den Hauptplätzen des europäischen Auslandes. Jedoch enthält er die Fahrpläne der europäischen Staaten in gleicher Reichhal ig eit und Aus üh ich eit wie Hendschels Telegraph, sein Preis beträgt 4 Mk.
Das „Lloyd Kursbuch" erscheint von der Sommerausgabe an in einem kleineren Format, jedoch mit vermehrtem Inhalt. Das Besondere dieses Kursbuches liegt in dem System der kurzen und übersichtlichen Routenfahrpläne, das dem Benutzer ermöglicht, 'jede Verbindung, auch wenn
sie über Hunderte von Kilometer läuft, mit einem Blick zu erfassen. Lloyd Kursbuch kostet 4 Mk.
— „Der Rhein". Kleiner Führer durch das Rheintal. Ausgabe 1929. Herausgeber: Rheinischer Derkehrsverband e. V., Bad Godesberg. Der angenehm illustrierte Führer bespricht die wichtigsten Städte und Stationen des für den Rheinreisenden und Touristen in Betracht kommenden Gebietes von Karlsruhe bis Cleve, gibt außer einer allgemeinen Einführung willkommene Rachweise über die rheinischen Gasthöfe und bringt die in der neuen Saison geltenden Fahrpläne der Rheindampfer.
— In der Reihe der vom Rheinischen Verkehrsverband c. V., Bad Godesberg, herausgegebenen Rheinischen Verkehrsbücher ist ein neues Heft „D i e Mosel" erschienen, worin das als Reise- und Ausflugsgebiet in Betracht kommende Moselland von Trier bis Koblenz in seinen wichtigsten Stationen kurz und aufschlußreich besprochen wird. Die Angaben über Verbindungen, Sehenswürdigkeiten, Hnterkünfte, Ausflüge usw. dürften dem Reisepublikum willkommen sein. Der Preis des hübsch illustrierten Heftes beträgt 20 Pfennige.
— E i n neuer Inselführer. Am Aus- gang der Lübecker Bucht, noch wenig bekannt oder wieder vergessen, liegt die holsteinische Insel Fehmarn, deren Hauptort, das kleine Kurstädtchen Burg, mit Erfolg seit vorigen Sommer eine rege Dadewerbung entwickelt. Ein neuer Inselführer mit einem buntfarbigen Titelbild, in den schleswig-holsteinischen Farben gehalten, ist vor kurzem erschienen. Aus hier veröffentlichten Pressestimmen ist zu entnehmen, daß ein Besuch dieser „Insel der falten Felder", wie sie von einem berufenen Journalisten genannt wird, außerordentlich lohnend ist.
Wanderfahrten.
Zwei Tage an Rhein und Mosel zu Pfingsten.
Für die beiden Pfingsttage sei diese Wanderfahrt bestens empfohlen.
1. Tag: Mit dem D-Zug 7.02 Uhr fahren wir über Frankfurt (umsteigen, fünf Minuten Aufenthalt) nach Rüdesheim, benutzen mit Rückfahrkarte die Zahnradbahn zum Niederwalddenkmal, das stets einen überwältigenden Eindruck macht. Von der Terrasse genießen wir einen prächtigen Blick auf die Rheinlandschaft mit Bingen und Bingerbrück, sowie in das Nahetal: hierauf Rückfahrt nach Rüdesheim. Nach genügender Stärkung besteigen wir den nächsten Rheindampfer, der uns in dreistündiger Fahrt, vorbei an zahlreichen Burgen, Städten und Dörfern, nach Koblenz bringt. Hier besichtigen wir das „Deutsche Eck" und die schönen Rheinanlagen, um am Spätnachmittag noch mit der Bahn moselaufwärts nach Cochem zu fahren. Auch das Moseltal bietet reiche landschaftliche Schönheiten, doch ist der Fluß im Gegensatz zum Rhein von Schiffen und Booten fast unbelebt. Auffallend ist der Unterschied zwischen dem frischen, fröhlichen Leben am Rhein und dem stillen, ernsten des Moseltals. Es mag dies wohl zum größten Teil mit dem mühseligen Erwerb der dortigen Winzer zusammenhängen, deren Weinberge'zumeist auf steilen, schwer zugänglichen Felswänden angelegt sind. In Cochem, das mit seiner hochragenden Burg einen reizvollen Anblick gewährt, nehmen wir in einem der guten Gasthäuser Quartier.
2. Tag: Der andere Morgen gilt zunächst der Besteigung der, das Städtchen und das Tal beherrschenden Burg Cochem. Für den etwas steilen Aufstieg entschädigt reichlich eine prächtige Aussicht auf das Moseltal und die benachbarten Berge. Auch dem Inneren der Burg mit einer Waffensammlung, vielen altertümlichen Geräten und wertvollen Gemälden statten wir einen Besuch ab. Zur Rückfahrt von Cochem benutzen wir den Zug kurz nach zehn Uhr, mit dem wir bis Corden fahren. Don hier führen uns rote Dreiecke durch lauter Weinberge auf die Höhe, wo wir einen entzückenden Blick auf die Mosellandschaft genießen. An der hochgelegenen Gastwirtschaft Windhäuser Hof vorüber aehen wir zuerst auf breiter Straße, später durch Wald nach der herrlichen Burg Eltz, die wir unterwegs schon einige Male gesichtet Haven und die wir nach knapp zwei Stunden erreichen. Auf bewaldetem Bergkegel, von hohen Waldbergen und der Ruine Trutz-Eltz überragt, ist die Lage der Burg von unvergleichlicher Schönheit. Auch hier lohnt sich eine Besichtigung des Burginnem, das zahlreiche Waffen, viele Gemälde. darunter einige echte Dürer, und kostbare Möbel aufweist. Dem lieblichen Eltztale entlang wandern wir nun in eineinhalb Stunden nach Moselkern, von wo wir die Heimfahrt über Koblenz antreten.
Reisewinke.
Neues Naturschutzgebiet in Pommern.
Das naturwissenschaftlich wertvolle Gebiet des großen und kleinen Zietensees im Kreise Bütow in Pommern ist in einer Größe von 32 Hektar durch eine Ministerialverordnung zum Naturschutzgebiet erklärt worden.
Erweitertes Vezirks-Schöffengericht Gießen.
Nanb in Amsterdam.
* Gießen, 8. Mai. Hm sich ihrer Verhaftung wegen Betrugs zu entziehen, waren G. R. von Gießen und W. S. von Wieseck aus Deutschland nach Holland geflohen und hatten in Amsterdam unter falschen Ramen in einer Pension Wohnung genommen. Als ihnen das Geld ausging, verabredeten sie mit einem in der Pension angestellten Kellner, den Pensionsinhaber, einen alten Mann, zu berauben. Durch den Kellner wußten sie, daß dieser in einem Wandschrank seines Zimmers in einem eisernen Kasten stets einen Geldbetrag aufbewahrte. Unter dem Vorwand, nähere Weisungen über die angeblich notwendige Reinigung einer Decke zu erbitten, machte sich der Kellner an den Pensionsinhaber heran und warf dem Ahnungslosen die Decke über den Kopf: die beiden andern, die unmittelbar vorher dazugekommen waren, hielten ihn fest, stopften ihm den Mund zu und banden ihn mit Stricken. Dann brachen sie den Schrank und den Kasten auf, stahlen 160 Gulden und flohen. Bis es dem Heber- fallenen gelang, sich zu befreien und bis Hilfe erschien, hatten sie den Bahnhof erreicht und waren nach der deutschen Grenze zu abgefahren, die sie bei Rächt auf Schleichwegen überschritten. Der Kellner wurde in Wien gefaßt und vom österreichischen Geschworenengericht zu einer Kerkerstrafe verurteilt. Inzwischen war es den deutschen Behörden gelungen, auch R. zu fassen. Er erhielt zunächst wegen des Betrugs, der ihn zur Auch! nach Holland veranlaßt hatte, acht Monate Gefängnis. Weiter wurde das Strafverfahren wegen Raubes gegen ihn eingeleitet. Bei diesem Verbrechen, das den deutschen Ramen im Ausland geschädigt hatte, wich die Staatsanwaltschaft von der Regel, im Auslande begangene Verbrechen nicht zu verfolgen, ab und erhob Anklage. Der Angeklagte suchte sich als unschuldig hinzustellen. Allerdings habe er den Pensionsinhaber festgehalten, aber nicht um ihn zu berauben; sie hätten ihn wohl bestehlen wollen, aber nicht mit Gewalt. Die klare Darstellung des Beraubten, die sich in allen wesentlichen Punkten mit der des Kellners deckte, liehen in Verbindung mit den eigenen Angaben des Angeklagten keinen Zweifel an dessen Schuld. Das Urteil lautete auf eine Gefängnisstrafe von zweieinhalb Jahren.
Ein wegen Wechselfälschung vorbestrafter Einwohner von Grohen-Linden erhielt wegen Betrugs und Urkundenfälschung acht Monate Gefängnis, ein Schlosser, der als angeblicher Medizinstudent Geschäftsleute g e- prellt hatte, unter Berücksichtigung seiner gerichtsärztlich festgestellten Minderwertigkeit sechs Monate Gefängnis.
Rundfunkprogramm.
Sonntag. 12. Mai.
8 bis 9: Morgenfeier, veranstaltet vorn Wartburgverein Frankfurt a. M. 10,30 bis 11: Eltern- stunde: „Die Ausbauschule, eine Kurzform der Höheren Schule", Vortrag von Studienrat Dr. Eckert, Usingen. 11 bis 12: Von Wiesbaden: Funk-Reportage vom Auto-Turnier. 12 bis 13: Von der Insel Siebenbergen bei Kassel: Rundfunk-Reportage: „Gärten im Frühling". 15 bis 16: Stunde der Jugend: Aus dem deutschen Märchenborn, vorgetragen von Hanna Längen: Wunschstunde. 16 bis 17: Stunde des Landes: Zum Muttertag: „Meine Mutter", Vortrag von Pfarrer Ludwig Rüdling von Kleinsassen. 17 bis 18: Konzert des Rundfunkorchesters. 18 bis 18,20: Hans Grimm: Vortrag aus eigenen Dichtungen. 18,20 bis 18,50: Stunde des Rhein-Mainischen Verbandes für Volksbildung: „Technik und Kultur", eine Betrachtung von Studienrat Dr. Meißinger, Frankfurt a.M. 18,50 bis 19,10: Hans Philipp Weih: Vortrag aus eigenen Dichtungen. 19,10 bis 19,30: „Die Ausstellung der Frankfurter Kunstschule", Vortrag von Professor Dr. Fritz Wichert. 19,30: Von Baden-Baden: „Requiem" von Verdi. Anschließend: Zum Muttertag: Literarische Veranstaltung. Darauf: Tanzmusik.
Montag, 13. Mai.
6,30: Morgengymnastik. 12,30: Schallplattenkonzert: Unterhaltungsmusik. 15,05 bis 15,35: Stunde der Jugend: Aus Sport und Spiel, vorgetragen von Redakteur Emst Rebhut: „Große Fußballspieler und ihr Werdegang", für Kinder vom 10. Jahre ab. 17' bis 18,30: Rach Köln: Konzert des Rundfunkorchesters: Operetten. 18,30 bis 18,45: Viertelstunde der Deutschen Reichspost: „Das Reichskursbuch", Vortrag von Postinspektor
Zoll. 18,45 bis 19: „Die Rundfunksender t» Frankreich". Vortrag von Dipl.-Ing.KarlSchmoll. 19 bis 19,25: „Erziehung und Fürsorgeerziehung III., Dreigespräch zwischen Prof. Dr. Raecke, Dr. Heinrich Meng und Dr. Paul Laven. 19,25 bis 19,45: „Redende Kunst und Raumakustik und die Bedeutung für die Rundfunkkunst", Vortrag von Universitätslektor Roedemeher. 19,45 bis 19,55: Englische Literaturproben. 19,55 bis 20,15: Englischer Sprachunterricht. 20,15: Von Stuttgart: „Regina", Oper von Lortzing. Anschließend! Von Kassel: Orchesterkonzert.
Dienstag, 14. Mai.
6,30: Morgengymnastik. 13,30: Schallplattenkonzert: Buntes Programm. 15,05 bis 15,35: Stunde der Jugend: Die schöne Umgebung von Frankfurt a. M. bzw. Kassel: Wanderungen und Ausflüge in Ratur, Kunst, Geschichte und Sage. Für Kinder vom 10. Jahre ab. 16,35. bis 18,05: Von (Stuttgart: Konzert des Rundfunkorchesters. 18,10 bis 18,30: Lesestunde. 18,30 bis 18,40: Don Kassel: Zehn Minuten Ratschläge für den Gartenfreund. 18,40 bis 19: Don Kassel: Vortrag. 19 bis 19,20: Funkhochschule: „Aerztliche Untersuchungen und Betrachtungen über die Schulturnstunde", Vortrag von Prof. Dr. Schlesinger. 19,20 bis 19,40: Französischer Unterricht. 19,40 bis 20: Stenographischer Fortbildungskursus für Anfänger und Fortgeschrittene (Diktat von 60 Silben aufwärts). 20: Dom großen Saal des Saalbnues: Liederabend Giovanni Manuritta, Tennor der Mailänder Scala. Anschließend: Reue Cello- Sonaten, Werke von Mario Castelnuovo-Tedesco.
Kirchliche Nachrichten.
Evangelische Gemeinden.
Sonntag, den 12. Mai. Exaudi.
Sladlkirche. 8 Uhr: Pfarrer Mahr; zugleich Chri, stenlehre für die Neukonfirmierten der Matthäus- gemeinde; 9.30: Pfarrer Lenz; 11: Pfarrer Beckerx Kindergottesdienst der Markusgemeinde; 1.30: Ober- kirchenrat Wagner. — Iohanneskirche. 8: Pfarrer Bechtolsheimer, zugleich Christenlehre für die Neukonfirmierten der Lukasgemeinde; 9.30: Pfarrer Lic. Waas. — Kapelle des Allen Friedhofs. Siehe Stadtkirche. — Elisabclhkleinkinderschule. 8.15; für die Neukonfirmierten der Petrusaemeinde; Pfar- rer Lic. Waas; 9.45: Magister tneol. Falk. — Wieseck. 9.30. — Allen-Vusecs. 10. — Kirchberg. 10; Kirchberg; 11: hl. Abendmahl für die Jugend von Ruttershausen. — Hausen-Garbenleich. 8.30: Hausen; 9.30: Garbenteich. — Wahenborn-Sleinberg. 9.30: Hauptgottesdienst; cand. theol. Müller. — Lich. 9.30: Stiftsdechant Kahn; Christenlehre für die männliche Jugend; 2: Stiftspfarrer Lic. Schorlemmer.
katholische Gemeinden.
Samstag, den 11. Mai.
Gießen. 4.30 und 7 Uhr: Beichte.
Sonntag, den 12. Mai. 6. Sonntag nach Ostern.
Gießen. 6.30 Uhr: Beichte; 7: Messe; Kommunion der Jungfrauen; 8: Kommunion; 9: Hochamt mit Predigt; 11: Messe mit Predigt; 2: Andacht. — Grünberg. 9.30: Messe mit Predigt. — Hungen. 9.30: Hochamt mit Predigt. — Lich. 7.30: Hochamt mit Predigt. — Lollar. 8.45: Messe mit Predigt. — Ridda. 8.30: Hochamt mit Predigt. — Schollen. 10.30: Hochamt mit Predigt.
Sonntagsdienst &.2lerne u. Uvotdcken am 12.5.29 Dr. W. Klein. Dr. Meyerhofs. Engelapolheke.
Zahnarzt: Dr. Kockerbeck. ”D
Mvr !
Trinken Sie einen Monat lang Kaffee Hag.
Versuchen Sie dann wieder gewöjinl ichen Bohnenkaffee und beobachten Sie Ihr Befinden. Sie haben dann die Erklärung für die Beliebtheit des coffeinfreien Kaffee Hag.
Aroma und Geschmack sind unübertroffen.
Über 7000 deutsche Ärzte haben allein im Jahre 1928 lobend üböT Hag geurteilt.
Das große Paket kostet HM 1.90, das kleine 95 Pfg.
XXX. Verbandsschießen Mittelrhem,Baden,pfalz
6. bis 14. Juli 1929 in Gießen
s gibt so Schlag worte
BU LG ARIA
■ KRONE
EU5CHEP
die im täglichen Leben benutzt werden. So behaupten Raucher zuweilen, sie könnten nicht immer dieselbe Marke rauchen. Dies trifft nur dann zu, wenn man unter den vielen Zigaretten die richtige nicht herausfindet. Wer aber das Glück gehabt hat, eine Zigarette ausfindig zu machen,
die wirklich Qualität ist, wird ihr auch treu bleiben. Es muß natürlich eine Zigarette sein, die die wertvollsten Tabake enthält. Es muß eben BULGARIA-KRONE sein, das Meisterstück der 5 - Pfennig • Zigaretten.


