Nr. 264 viertes Blatt
Samstag, 9. November 1929
Gießener Anzeiger (General-Anzeiger für Gderheffen)
Wirtschaft
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Berlin
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• Devisenmarkt Berlin — Frankfurt
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Deutsch-Oesterreich, ä 100 Schilling Rumänische Noten.......
Schwedische Noten Schwerer Noten........
Spanische Noien T'chechoslo.oakische Noten..... Ungarische Noten
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105.4
und Polyphon verloren bis zu 3 v. Sy Deutsche Anleihen behauptet. Ausländer und Pfandbriefe gc- schäftslos. Liquidationspfandbriefe wieder etwas fester. Der Geldmarkt war unverändert. Tagesgeld wurde mit 6,5 bis 8,5 v. H., Monatsgeld mit 8,5 bis 10 d. Sy und Warenwechsel mit zirka 7,40 v. H. notiert. Nach den ersten Kursen blieb die Stimmung weiter unsicher, und leichte Ansätze zu Erholungen wurden durch die Geschäftslosigkeit immer wieder erstickt. Neubesitzanlcihe hatten vorübergehend etwas mehr Geschäft und konnten bis 9,75 o. Sy anziehen.
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222 ।
Aus dem Amtsverkündigungsblatt.
• Das Amtsverkündigungsblatt Ar. 82 vom 8. Aovcmber enthält: Bekämpfung der Tuberkulose. — Ausstellung von Wander- gcwcrbescheinen. — Tewerbelegitimationskarten. — Einstellung von Holzhauern. — Das Ergebnis der Hauptlörung. — Die Wahl der Vertreter der Aerzte und Krankenkassen. — Dienstnachrichten.
Wochenbericht
vom Frankfurter Effektenmarkt.
2n der Berichtswoche bot die Börse ein allgemein freundlicheres Bild. Die Dis- tontscnkungen in allen Ländern und die kräftige Erholung der Aeuyorker Börse machten einen guten Eindruck. Bor allem wurden die Diskontsenkungen viel erörtert; denn man erwartet hiervon ausgehend eine allgemeine internationale Geldmarktverflüssigung, und knüpft die Hoffnung daran, daß hierdurch das Börsengeschäft mit der Zeit wieder ein gesundes Aussehen annehmen dürfte. Das Geschäft war aber nicht wesentlich groß, da die katholischen Feiertage, sowie der Ausfall der Aeuyorker Börse für einige Tage als geschäftshindernd empfunden wurde. Der Ordermangel hielt weiter an, so dah die Spekulation auf sich selbst angewiesen war, aber auch nur geringe Unternehmungslust zeigte. Aach Erledigung der wenig vorhandenen Aufträge stagnierte das Geschäft zeitweise fast vollkommen. Sonstige Anregungen waren in der Hauptsache nicht weiter vorhanden, von denen die interessierten Börsenkreise einen Ansporn hätten erhalten können. 3m Gegenteil trat das in Erwartung stehende Endergebnis des Volksbegehrens als älnsicherheitsfaktor im Hintergründe, und die Tendenz der Börse wurde, hcrvorgerufen hierdurch, im Laufe der Woche unsicherer, ohne daß sich jedoch größere Verluste ergeben hätten, da das Angebot nie dringend wurde. Die Stimmung an der Börse hatte hierunter verhältnismäßig wenig zu leiden, da man damit rechnete, daß, wenn die erforderlichen 10 Prozent der wahlberechtigten Stimmen erreicht würden, es doch noch ein sehr weiter Weg bis zum Volksentscheid sei, wodurch erst die Angelegenheit zum Gesetz wird. Die Börse war daraufhin be^zu nehmendem Vertrauen eher fester, unter Bevorzugung von Elektro- akticn, die trotz kleinem Geschäft teilweise, ganz erheblich anziehen konnten. Rur in Kunstseide- werten kam in Aku-Aktien beträchtliches Material heraus, und hier ergab sich im Laufe der Woche ein Verlust von 41 Prozent,' hervor- gerufen durch die schwachen Börsentage in Amsterdam und die größeren Abgaben von dieser Seite. Gegen Ende der Woche war die Stimmung lustlos, da ein neuer Kurseinbruch an der Aeuyorker Börse eine Verschärfung der Lage herbeiführte. Aber erstaunlicherweise wurde der Frankfurter Markt, sowie die übrigen deutschen Börsen hiervor nur ganz wenig berührt. Cs traten vereinzelt sogar noch kleine Besserungen ein. Die zunehmende Arbeitslosigkeit im Reiche machte wenig Eindruck, doch war die Spekulation so reserviert, daß sich das Geschäft in den denkbar engsten Grenzen bewegte, zumal der Auftragsmangel anhielt. Günstig ausgenommen wurde dagegen das große Interesse von amerikanischer Seite für deutsche Motors unter Führung von B. M. W. Autowerte waren daraufhin lebhafter gehandelt und fielen aus den Rahmen der Allgemeinverfassung, da noch hinzukam. daß durch älebernahme des Schapiro- und Castiglioni--Paktes durch deutsche Banken dieser Industriezweig vom äußeren Druck befreit wurde. Daimler gewannen 10 Prozent. Chade lagen 5 Mk. schwächer, Svenska büßten infolge des Kurssturzes der Kreugcr-Aktien in Stockholm 11 Mk. ein. Sonst hielten sich die Verluste und Gewinne die Waage und gingen kaum über 25 Prozent hinaus. Aur noch Deutsche Linoleum 7 Prozent schwächer. Anleihen zeitweise etwas lebhafter, jedoch infolge der schwankenden Lage unverändert. Am Geldmarkt war Tagesgeld nach einer vorübergehenden Erleichterung mit 8 Prozent wieder gesuchter. Am Devisenmarkt war Spanien weiter abgeschwächt. Der Dollar lag leicht gebessert.
Wochenbericht
vom Frankfurter produktenmarkt.
Die weiter unsichere Haltung an den Ausland- märften, hervorgerufen durch die starken Kursschwankungen an der Aeuyorker Effektenbörse, machte an den deutschen Produktenbörsen zunächst wenig Eindruck, doch war eine gewisse Zurückhaltung nicht zu verkennen. Die Umsatztätigkeit hielt sich nach wie vor in sehr engen Grenzen.
48 bis 52; Dullen a) 56 bis 59, b) 50 bis 55; I Kühe a) 47 bis 51, b) 43 bis 46. c) 36 bis 42,
d) 28 bis 35; Färsen a) 57 bis 61, b) 53 bis 56,
c) 48 bis 52; Kälber b) 81 bis 85, c) 76 bis 80,
d) 68 bis 75; Schafe a) 44 bis 47, b) 40 bis 43,
c) 30 bis 39; Schweine b) 84 bis 87, c) 85 bis 88, d) 85 bis 83, e) 80 bis 85. 3m Vergleich mit den Preisen der vergangenen Woche konnten Ochsen, Kühe, Färsen und Schweine bis 1 Mark anziehen, während Schafe bis 2 Mark nachgaben. Dullen und Kälber blieben behauptet.
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Kurszettel der Berliner und Franksurter Börse.
Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt beschlossenen Dividende an. — Reichsbankdiskont 7 v. Sy, Lombardzinsfuß 8 p .Sy
Amil.-Rou Bum. Aires Brn-Antw (£hriftiania Uop:nbnq:n Stockholm Helnngfors Italien . . London. . . Wcunort . . Paris... Schwei; . . Spanien . Japan - . • »io de st'an
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ern und deren Angehörigen gestattet und 25 •eilnehmem am Kursus gererTeilnehmenahl erhöht r Kursus soll nach Geber- ags nachmittags oder Sonn- Jen.
immer-Nebenstelle Gießen, um 20. November 1929.
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1 13.Nov.1929
, d. Lumda mermarkt idiweinemarkt eben werden ans den Fe- Alsfeld und Harburg, dann, wenn eine Bescheim- -bars vorliegt daß die in ’.pjcpc Marburg seuchenirei 'Ändiortspollz^ igen, daß die Tiere aus de der die Tiere, zum Markt iere nachzuweisen ««« )ls 8'h Uhr stattfinden.
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• Deutsche Bank und Discontogc- s e l l s ch a f t. Auf Grund eines Prospektes lind 135 Mill. RM. neue, aus den Inhaber lautende Aktien der Deutschen Dank und Disconto- Gesellschaft zum Handel und zur Aotierung an der Berliner Börse zugelassen worden. 3n dem Prospekt wird mitgeteilt, daß die Kosten der Fusion aus dem äleberfchuß gedeckt werden, der sich durch den Niedergang der Vermögen der Rheinischen Creditbank und der Süddeutschen Disconto-Gesellschaft auf die D. und D.-Bank gegenüber den bisherigen Einstandspreisen der Aktien dieser beiden Gesellschasten und dem Erwcrbspreise der für den Umtausch weiter be° nötigten D. und D.-Bank-Aktien ergibt. Der verbleibende äleberschuß wird als Agio dem Reservekonto der D. und D.-Dank mit mindestens 3,5 Mill. RM. überwiesen, so daß sich die Reserven auf 160 Mill. RM. erhöhen werden.
• Rheinische Mctallwarcn- und Maschinenfabrik, Düsseldorf. Der Aufsichtsrat beschloß, der auf den 5. Dezember einzubcrufendcn G.-V. aus dem nach 2 428 851 (2 197 431) Mark Abschreibungen sich ergebenden Reingewinn von 1 808 407 (1 582 932) Mark die Verteilung einer Dividende von 7 Proz. (1927 28 6 Proz. auf 12 Mill. Mark A.-K.) vorzuschlagen.
Frankfurter Börse.
Frankfurt a. M., 9. Nov. Tendenz: lustlos und schwächer. — Im Vormittagsoerkehr hörte man noch gut behauptete Sturfe, aber Geschäft kam kaum zustande. Zum offiziellen Beginn der Wochenschlußbörse wirkten sich jedoch die Abschwächungen an der gestrigen Neuyorker Börse stark aus. Bei der herrschenden Lustlosigkeit und Aufnahmeunlust ergaben sich gegen gestern abend Rückgänge von 0,5 bis 3 d. Sy Kaufaufträge von irgendeiner Seite lagen nicht vor. Material kam nur in geringem Umfange an den Markt, doch war die Allgemeinlage ziemlich unsicher, die zu den erwähnten Abschlägen Anlaß bot. Hinsichtlich der Geldmarktlage war man auch heute nicht zufrieden. Man hatte erwartet, daß nach den Diskontsenkungen eine fühlbare Entspannung eintreten würde. Tagesgeld war gegen gestern eher noch gesuchter. Am Elektromarkt war das Geschäft äußerst bescheiden. Siemens verloren 3 v. Sy, AEG. 0,75 v.H., I.-G.-Farbcn eröffneten 2,90 v. Sy schwächer. Am Montanmarkt ergaben sich Abschläge bis zu 1,75 v. H. Banken zumeist knapp behauptet. Am Kunstseidenmarkt lagen Aku 1,5 v. Sy schwächer. Renten still. Ablösung für Neubesitz leicht erhöht. Im Ber- laufe waren die Kurse gegen den Anfang ganz unverändert. Die Tendenz blieb unsicher. ~.ne Belebung wär nicht zu verzeichnen. Das Geschäft schrumpfte immer mehr zusammen. Am Geldmarkt war Tagesgeld mit 8 v.H. unverändert. Am Devisenmarkt war die Lage nur unwesentlich verändert Man nannte Mark gegen Dollar 4,1797, gegen Pfund 20.3930. London gegen Kabel 4,8790, gegen Pa »ns 123,87, gegen Mailand 93,12, gegen Madrid 34,45, gegen Holland 12,0825.
Berliner Börse.
Berlin, 9. Nov. Man hatte im heutigen Bor- mittagsvcrkehr trotz des schwachen gestrigen Neuyorker Schlusses mit unveränderten Kursen gerechnet, da in erster Linie die große Rede Briands in der gestrigen Kammersitzung einen guten Eindruck machte. Zu Beginn der Sitzung überwogen dann aber doch die ungünstigen Momente, vor allem drückte die Geschäftslosigkeit. Orders lagen bei den Banken so gut wie gar nicht vor. Das Ausland hatte mit dem Moment nichts zu tun, und die Spekulation schritt zu den üblichen kleinen Wochenendglattstellungen. Etwas verstimmte wohl auch, daß bei der Favag die Entscheidung über das Zahlungsverbot gestern vertagt werden mußte. Auch sind die Schmierigkeiten bei der gestern bereits erwähnten Bankfirma anscheinend größer, als ursprünglich angenommen war. Im allgemeinen waren die Veränderungen gegen gestern minimal. Es überwogen zirka 1-v. H Rück- aänge, und nur einige Spezialmerte, wie Essener Steinkohlen. Rheinisclie Braunkohlen, Konti Gummi, Schuckert, Siemens, Dessauer Gas, Bemberg, Tietz
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Weizen war in dieser Woche etwas vermehrt angeboten, und zwar zu höheren Preisen, die nur schlecht erzielbar waren. Cs kamen wieder nur für einige rheinische M lhlcn Umsätze zustande, bei leicht anziehenden Preisen. Das wieder ins Stocken geratene Mehlgeschäft ließ auch kaum Geschäft aufkommen. Das Interesse für Auslandweizen war weiter sehr gering, wozu die unsichere Haltung an den ileberfeemörlten wesentlich beigetragen haben dürfte. 3n Roggen hat sich das Angebot wieder vergrößert, was auf die Beendigung der Feldarbeiten, sowie auf den Geldbedarf der Landwirtschaft zurückzuführen sein dürfte. Auch das neuerdings schlechte Kleiegeschäft übte einen gewissen Einfluß auf die Haltung des Roggenmarktes aus. Das Mehl geschäft ist wieder ruhiger geworden, trotz der entgegenkommenden Haltung der Mühlen, und beschränkte sich nur auf Bedarfskäufe, wobei Weizenmehl mehr gefragt war. G e r st e war in allen Sorten weiter stark angeboten. Zu erheblich niedrigeren Preisen tarnen einige Umsätze zustande. Auch Hafer wurde von der unsicheren Haltung des Brotgetreidemarktes stärker in Mitleidenschaft gezogen, und nur zu ermäßigten Forderungen kamen kleine Bedarfsumfähe zur Ausführung. Mais im Einklang mit der schwachen Veranlagung des Futtermittelmarktes angeboten und niedriger. Weizen- und Roggenkleie war stark vernachlässigt im Zusammenhang mit dem matten Geschäft am Brotgetreidemarkt, wobei Weizenkleie besonders start im Angebot lag.
Zum Wochenschluß war die Haltung ausgesprochen schwach. Die weiter flauen Uebersee- Meldungen übten jetzt doch einen größeren Einfluß aus, und die Preise gaben allgemein nach. Besonders gedrückt lagen Weizen, Roggen und Gerste. Die Preiseinbußen betrugen bis zu 0,75 Mart. Das Geschäft war nicht sonderlich groß, aber das Angebot ziemlich drängend.
3m Vergleich mit den Preisen der letzten Woche lagen Weizen, Roggen, Mais und Roggen- rnehl je 0,50 Mk., Hafer, Weizen- und Roggen- Hcie je 0,25 Mk. und Gerste 0,75 Mt. niedriger. Weizenmehl gab gegen den Montagsmarkt 0,25 Mark nach, war aber gegen die Vorwoche behauptet. Die Woche schloß zu folgenden Rotierungen: Weizen 25,10 bis 25,20 Mk., Roggen 18,50 (Brief), Gerste 19,75, Hafer 18,25 bis 18,50, Mais 18,75 bis 19, Weizenmehl (südd.) 37,75 bis 38,25, (niederrh.) 37,75 bis 38,25, Roggenmehl 26,75 bis 27,50, Weizenkleie 9,75, Roggen- tleie 10 Mk.
Wochenbericht vom Frankfurter Schlachtviehmarkt.
Die Stimmung am Frankfurter Schlachtvieh- martt tonnte sich in dieser Woche wieder etwas heben, und das Geschäft war wieder etwas lebhafter. Die wieder normale Beschickung des Schweinemarktes, sowie der anderen Märkte verhinderte ein weiteres Abgleiten der Schweine- Preise. Auf dem Rinder markt war der Auftrieb erheblich geringer, als in der Vorwoche. Die Rachfrage tonnte jedoch befriedigt werden. Die Exportbeteiligung war wieder recht start. Das angetriebene Vieh war nur von mittlerer Qualität. Bei mäßig regem Handel wurde nahezu ausvcrtauft. Die Preise tonnten leicht anziehen. Am Kälbermarkt war der Auftrieb gegen die Vorwoche volltommen unverändert. Rach regem Geschäft und unveränderten Preisen wurde der Markt geräumt. 3n Schafen war der Austrieb etwas stärker, verzeichnete jedoch reges Geschäft, bei allerdings etwas nachgebenden Preisen. Es wurde ausverkaust. Am Schweine- markt war die Beschickung, wie schon oben erwähnt, wieder normal, uni) das Gefchäft bewegte sich wieder in etwas lebhafteren Bahnen. Vereinzelte Gewichtsklassen konnten im Preise sogar etwas anziehen. Rach ruhigem Geschäft verblieb geringer Ileberstand. Der Gesamtauftrieb bestand aus 1608 Rindern, darunter befanden sich 338 Ochsen, 60 Dullen. 625 Kühe und 432 Färsen, ferner aus 1328 Kälbern, 1050 Schafen und 5465 Schweinen. Verglichen mit dem Austrieb der letzten Woche waren 128 Schafe mehr angetrieben, dagegen standen 274 Rinder und 803 Schweine weniger zum Verkauf. Kälber hatten unveränderten Auftrieb.
Bezahlt wurden pro Zentner Lebendgewicht in Mark: Ochsen al) 57 bis 61, a2) 53 bis 56, dl)
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a. m.
Kunst und Wiftenschast.
Professor Dr. Georg wolsf t-
Frankfurt, 8. Rov. (211.) Hier starb im Alter von 85 3ahrcn Professor Dr. Georg Wolff. Wolsf, der früher Lehrer an einem Frankfurter Gymnasium war, widmete sich nach seiner Pensionierung ausschließlich der Archäologie und erwarb sich einen internationalen Ruf durch seine Arbeiten auf römisch-germanischem Gebiet. Seine Tätigkeit galt vor allem der Limesforschung und der Erkundung der früheren Römerstadt Rida bei Frankfurt. Er war Mitglied der römisch-germanischen Kommission dxs deutschen Archäologischen 3nstitutes in Frankfurt.
Neues vom Insel-Verlag.
„Bruder und Schwester", Leonhard Franks soeben erschienener neuer Roman, in dem das uralte Motiv der Liebe zwischen Bruder und Schwester zu einem kühnen Ende geführt wird, ist schon vor seinem Erscheinen in Deutschland von Amerika, England, Holland und Spanien erworben worden.
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Kirchliche Nachrichten.
Evangelische Gemeinden.
Sonntag, 10. November. 24. Sonntag nach Trinitatis.
Sladtkirche. 9.30 Uhr: Pfarrer Becker; 11: Kinderkirche für die Markusgcmeinde; Pfarrer Becker; 5: Pfarrer Mahr. — bohannestirche. 9.30: Pfarrer Ausfcld; 11: Kinderkirche für die Johannesgemeinde; Pfr. Ausfeld; 5: Pfr. Bechtolsheimer; 8: Bibelbespre- chung im Johannessaal: Pfarrer Bechtolsheimer. — Kapelle des Alten Friedhofs. 9.30: Pfarrer Lenz. — Elisabeih-Kleinkinderschule. 9.45: Pfarrer Lic. Waas; 6: Pfarrer Lic. Waas. — Konfirmandensaal (Liebig- straße 56). 2: Taubstummengottesdienst; Pfarrer Bechtolsheimer. — Klein-Linden. 10: Hauptgottesdienst; 11: Kindergottesdienst. — Wieseck. 9: Beichte; 9.30: Predigtgottesdienst; im Anschluß Feier des hl. Abendmahls. — Allen-Vuseck. 9.30: Beichte; 10; 11: hl. Abendmahl; 1.30. — Kirchberg. 10: Kirchberg; 11: Feier des hl. Abendmahls für die Jugend von Lollar. — Hausen-Garbenleich. 10: Hausen; 1: Garbenteich. — Watzenborn-Steinberg. 9: Beichte; 9.20: Predigtgottesdienst; im Anschluß Iugendabendmahl; Kollekte; 1.15: Christenlehre (Schlußfeier). — Cid). 10.30: Stiftsdechant Kahn; 12 45: Kindergottesdienst. — Rieder-Bessingen. 10.45: Pfarrer Köhler.
katholische Gemeinden.
Samstag, den 9. November.
Gießen. 16.30 und 19 Uhr: Beichte.
Sonntag. 10. November. 25. Sonntag nach Pfingsten.
Gießen. 6.30 Uhr: Beichte; 7: Messe; Kommunion der Jungfrauen und Hausangestellten; 8: Kommunion; 9: Hochamt mit Predigt; 11: Messe mit Predigt; 16 30: Versammlung der Iungfrauen-Kongre- gation; 17: Christenlehre und Andacht — Grünberg. 9.30: Messe mit Predigt. — (jungen. 9.30: Hochamt mit Predigt. — Cid). 7.30: Hochamt mit Predigt. — Ridda. 8.30: Hochamt mit Predigt. — Collar. 8.45: Messe mit Predigt.
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Sprechstunden der Redaktion.
11.30 bis 12.30 Uhr, 16 bis 17 Uhr. Samstag nachmittag geschlossen.
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308,5
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87,25
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7% Tenlsche fllcfdtSanleltje von 1029 . ........
99
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St. .in . eiblüs. Schul!» mit An.- tm.,Rechten.....
50
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50,1
L-» rfm’ ' In" m. Nacht"
9,55
9,6
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8% Heg. VoNestaal von 1929 (riickzahlli. tO2%)
89,4
—
89,75
—
Oberhciien Provinz - Anleihe mit . 5lu?lc).'9icd)tcn . - • ■
47,25
—
—
-
Teutidte fiomm. Sammelabl Anleihe Serie 1 . ■
47,75
—
47,5
—
8% sträng. Hnp.'Banl OolbCfc XIII unkündbar 618 1934 .
96,5
—
—
—
7% stranks. Hnp.-Bank OJolöpfe unkündbar bi: 1932 .....
85,5
—
—
—
i y.% Rbelngche Hvd -Bank
80,5
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s% -yt. Landespsandbrleianstali, Pf.'.nvbriese 9L 17.....
• % Pr. y.»noe: pfanDbrtelanftalt fli>min..£bl ili. 16.....
'“n Br. VdnDcvVfanDbrtelanftalt, Pfandbriefe Si. 10
98
—
98
—
95
—
95
—
89
—
89
—
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—
-
—
—
Amtliche Notietuna
Äm.liche Notierung
Geld 1 Brief
Geld
Brief
168.54
168-88
163.55
163,89
1.728
1,732
1,721
1.725
58,41
58 53
58.39
58,51
111,89
112.11
111,87
112.09
111,89
112,11
111,90
112,12
112,15
112-37
112,17
112,39
10.491
10.511
10.491
10,511
21.88
21.92
21,87
21,91
20,366
20,406
20,37
20,41
4,176
4.134
4,175
4.183
16.44
16.48
16.44
16.48
80,92
81.03
80,935
81,095
58,69
53,81
59.12
59.24
2.037
2,041
2,049
2,050
0.486
0,488
0.484
0,486
58,71
58,83
58.70
58,82
12.368
12.388
12,371
12,391
7.389
7,403
7,389
7.403
73.00
73,14
73.00
73,14
3,017
3.023
3,012
1,018
18,32
18.86
18.78
18,82
81.48
81.64
81.45
81.61
1,978
1,982
1.978
1.982
5,425
5,435
5,425
5,435
4.096
4,104
4.101
4,109
4,036
4.044
4,046
4.054
20,885
20,925
20.89
20.93


