Ausgabe 
9.7.1929
 
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Aus der Pwvinzialhauptstadt.

Gießen, den 9. Juli 1929.

Vom deutschen ZugendherbergSwerl in Oberheffen.

Einen ungeahnten Aufschwung in unseren deut­schen Landen hat das deutsche Jugendherberas- werk genommen. Der Gau Main-Rhein-Lahn- Fuldcl, dem das Herbergsneh unserer Heimat­provinz untersteht, hat seinen Jahresbericht für das verflossene Geschäftsjahr nunmehr heraus­gegeben. Es bestehen im Gau Main-Rhein- Lahn-Fulda insgesamt 22 Ortsgruppen, davon in Oberhessen 5, nämlich Alsfeld, Friedberg, Gießen, Ridda-Valzhausen und Schlitz. Die Zahl aller Mitglieder des Gaues betrug bei Beginn des Jahres 1928 : 3197, am Ende des Jahres 3692. Bon den sehr reichlichen Spenden zur Unterstützung des Werkes seien erwähnt die Zuschüsse der Landeshauptmannschaften in Wies­baden mit 48 000 Mt. und Kassel mit 5000 Mk., der Stadt Frankfurt a. M. mit 20 000 Mk. und von Kreisen, Städten und öffentlichen Körper­schaften mit rund 16 000 Mk. In letzterem sind die Zuwendungen enthalten, die für den Aus­bau der Jugendherbergen in Oberhessen vom Dolksstaat Hessen, von der Provinz Oberhessen, vom Kreis Schotten, von der Stadt Gießen, der Stadt Laubach (zum Ausbau der dortigen Ju­gendherberge) und von der Stadt Gedern (zum Ausbau der dortigen Jugendherberge) übermit­telt wurden. Bon den oberhessischen Herbergen, die 1927 in Betrieb waren, muhte Büdingen im Jahr 1928 eingehen, was besonders bedauerlich war, weil gerade durch Büdingen wichtige Wan­derlinien führen. Leider konnten die Borarbeiten für eine Reuschöpfung nicht so weit gefördert werden, daß noch in diesem Jahre mit der Aus­führung der Pläne begonnen werden konnte. Im Frühjahr 1928 wurde die mit Hilfe der Gemeinde völlig neu hergerichtete Herberge in Laubach in Benutzung genommen. In Schotten wurde am 28. Februar 1928 eine neue Jugendherberge ein* e. Stadt und Vogelsberger Höhenklub i haben hier Vorbildliches geleistet. Die Gießener Herberge konnte einen weiteren Schlaf­raum erhalten und durch ein Führerzimmerchen, das neben dem großen Schlafraum liegt, er­gänzt werden, so daß der Führer seine Gruppe unter ständiger Aussicht hat. Weiterhin konnten der Herberge durch das städtische Wohlfahrtsamt eine ganze Reihe von wertvollen Einrichtungsgegen­ständen überlassen werden. Im Laufe des Sommers ivurden die Vorarbeiten für einen Jugendherbergs- bau in Gedern erledigt, mit dessen Einrichtung noch im Herbst begonnen werden konnte. Bei diesem Neubau ist darauf Bedacht genommen, mit möglichst geringen Mitteln Gutes und Gediegenes zu schaffen, um die finanzielle Grundlage des Herbergswerkes nicht zu stark zu belasten. Die Stadt Gedern, die den Bauplatz zur Verfügung stellte, steuerte zu den Bau­kosten erstmalig 500 Mark zu. Im Herbst mußte lei­der die Lauterbacher Herberge geschlossen werden, so daß an zwei wichtigen Plätzen, Büdingen und Lauterbach, keine Herbergen mehr bestehen. Die nächste Aufgabe wird sein, hier Abhilfe zu schaffen. Oie Benutzung der fünfzehn oberhessischen Herbergen hat auch im Jahr 1928 wieder eine wesentliche Zu­nahme erfahren, von 9460 Uebernachtungen 1927 auf 11061 in 1928. Bei den Behörden fand das

Herbergswerk großes Verständnis. In Gießen warb im März ein Jugendherbergstog, dessen Ausgestal­tung die Gießener Jugend übernommen hatte, für den Gedanken der Jugendherberge. Welche Bedeu­tung das Jugendherbergswerk für unser Volk hat, wird nach und nach immer mehr anerkannt. Leider findet das Werk noch nicht allenthalben die Unter­stützung, die ihm gebührt. Möge sich das Werk aus- dehnen zum Wohle der Heranwachsenden Generation und zum Wohle unseres Vaterlandes!

Förderung der Kurzschrift.

Man schreibt uns: Der Reichsminister des Innern hat kürzlich an die obersten Reichsbehör­den und die Länderregierungen ein Rund­schreiben gerichtet, in welchem eine stärkere Förderung der Ginheitskurzschrift, und namentlich des neuenReichsverbandes der kurzschriftkundigen Beamten und Angestellten" empfohlen wird. In dem Rundschreiben wird darauf hingewiesen, daß die deutsche Einheits­kurzschrift im Behördendienst noch nicht überall die Stellung einnimmt, die sie bei ihrer Bedeu­tung für die Ersparung von Arbeits­zeit und für die Vereinfachung des Schreibwerks beanspruchen darf. Infolge­dessen war es bisher noch nicht angängig, den Gebrauch der Einheitskurzschrift uneinge­schränkt im Behördenbetrieb zuzulassen. Hierzu ist es erforderlich, daß ein erheblicher Teil der Beamten und Angestellten die Einheitskurzschrift lesen und schreiben kann, da sonst die erforderlich werdende Anfertigung von Hebertragungen die Geschäfte nicht erleichtern, sondern erschweren würde.

Bei der Reichsbahn und bei der Reichs- p o st hat die Kurzschrift bereits In erfreulichem Umfange Eingang gefunden. Bei der Reichsbahn konnte daher bereits verfügt werden, daß im wesentlichen alle höheren, mittleren und unteren Beamten und Angestellten im Innendienst die Einheitskurzschrift bis spätestens zum 1. April 1 930 erlernen und sich darüber durch Prüfung ausweisen müssen. Die kurzschriftkundi­gen Eisenbahner und Postbeamten haben sich bereits zu einem besonderen Verbände zusammen­geschlossen. Die übrigen Beamten wollen nun­mehr denReichsverband der kurzschriftkundigen Beamten und Angestellten" ins Leben rufen. Der Reichsminister des Innern fordert ange­sichts des Rutzens der Verbreitung der Kurz­schrift unter den Beamten zur Unterstützung und Förderung des neuen Verbandes auf.

Der Reichsstädtebund bittet gleichfalls die Mitgliederstädte, der Anregung des Reichs­ministers des Innern bezüglich der Förderung des Reichsverbandes der kurzschriftkundigen Be­amten und Angestellten nach Möglichkeit zu ent­sprechen.

Der neugegründete Reichsverband hat sich dem Deutschen Stenographenbund in Dresden, der die Einheitskurzschrift vertritt und 2000 Vereine mit 150 000 Mitgliedern um­faßt, angeschlossen.

Gießener Wochenmarktpreise.

Es kosteten auf dem heutigen Wochenmarkt: Butter 190 bis 200, Matte 30 bis 35, Käse (10 Stück) 60 bis 140, Wirsing 30 bis 35, Weiß­kraut 30 bis 35, gelbe Rüben (Bund) 10 bis 20, rote Rüben 10 bis 20, Römischkohl 15 bis 20, Dohnen, grüne 35 bis 60, gelbe 50 bis 70,

Erbsen 25 bis 30. Mischgemüse 10 618 15. To­maten 30 bis 80, Zwiebeln 10 bis 25, Rhabarber 10 bis 15, Kartoffeln (alte) 51/t, neue 10 bis 15, Aepfel, ausl. 45 bis 70, Dörrobst 35 bis 40. Kirschen 40 bis 60. Sauerkirschen 45 bis 50, Heidelbeeren 45 bis 50, Stachelbeeren 20 bis 25, Johannisbeeren 25 bis 35, Erdbeeren 60 bis 90. Walderdbeeren (Schoppen) 50 bis 55. Aprikosen 50 bis 60, Pfirsche 75 bis 80, Him­beeren 65 bis 70. Honig 40 .bis 50, junge Hähne 120 bis 130, Suppenhühner 100 bis 120 Pf. das Pfund: Tauben 70 bis 90, Eier 13, Blumenkohl 30 bis 80, Salat 5 bis 10, Salat» gurken 25 bis 50, Cinmachgurken 8 bis 15, Ober-Kohlrabi 10 bis 15, Lauch 10 bis 15, Rettich 15 bis 25, Sellerie 10 bis 15 Pf. das Stück, Radieschen Dd. 10 bis 15 Pf., dicke Dohnen 25 bis 30 Pf. das Pfund. Kartoffeln, alte 4,50 Mk., neue 9 Mk. der Zentner.

Bornotizen.

lagestalenber für Dienstag: Schützenfest: Kuban-Kosaken-Chor, 20 Uhr, in der Dolkshalle. Lichtspielhaus Bahnhofstraße:Der St Witwer",Tommy wird Filmstar", und e macht seekrank".

Kuban-Kosaken-Chor. Aus dem Stadttheaterbureau wird uns geschrieben: 2m ersten Teil des heutigen Konzertes der Kuban- Kosaken gelangen russische geistliche Gesänge, im zweiten Teil Balladen und ernste Gesänge, im dritten Teil heitere weltliche Lieder, Ratur-, Liebes-, Volks» und Kosakenlieder zum Vortrag. Das Konzert beginnt um 20 Uhr in der Volks­halle. Leitung: Dirigent Jwanoff.

*

Dr. Karl Ritter, der Dramaturg des Gießener Stadttheaters, wurde von Intendant Hartung zu den diesjährigen Heidelberger Fest­spielen berufen. Die hiesige Intendanz hat dem Dramaturgen für dieses Engagement Urlaub be­willigt.

* Evangelisch-kirchliche Persona­lien. Durch die Kirchenregierung wurden dem Pfarrer Gustav Schmidt zu Udenhausen die evangelische Pfarrstelle zu Beuern, Dekanat Gie­ßen, dem Pfarrer Richard Weber zu Kaichen die erste evangelische Pfarrstelle zu Lampertheim, Dekanat Zwingenberg, dem Pfarrverwalter Friedrich A x t zu Romrod die evangelische Pfarr- stelle zu Romrod, Dekanat Alsfeld, übertragen.

Berliner Börse.

Berlin, 9. Juli. (WTB. Funkspruch.) Rach der Unsicherheit des gestrigen Abendverkehrs konnte sich heute früh noch keine Tendenz her- auskristallisieren. Das Geschäft ist wie immer sehr ruhig. Kurse werden noch nicht genannt. Während einerseits die außenpolitische Situa­tion zur Zurückhaltung mahnt, könnte anderer­seits von dem heute zu erwartenden Reichsbank­ausweis eine Anregung ausgehen. Am Devisen­markt nannte man London gegen Paris 123,97, London gegen Mailand 92,75, London gegen Spanien 33,48 zu 33,50, London gegen Kabel 4,8520 zu 4,8530 etwa, London gegen Berlin 20,3725 zu 20,3750, Kabel gegen Berlin 4,1985.

Sprechstunden der Redaktion

11.30 bis 12.30 Uhr. 16 bis 17 Uhr. Samstag nachmittag geschlossen.

Briefkasten der Reboftion.

(Rechtsgutachten sind ohne Verbindlichkeit der Schriftleitung.)

A. S. 100. I. Eine Vereidigung eines Privat- klägers in einem Straf verfahren findet nie­mals statt. In einem Zivilprozeh wird der Kläger nur dann zu einem Eide kommen, wenn ihm über eine bestimmte Tatsache ein vom Gericht in seinem Wortlaut festgelegter Eid auferlegt wird (richterlicher Eid), oder wenn ihm, dem Kläger, vom Beklagten, der über eine rechtserhebliche Tatsache zugeschobener Cid zu­rückgeschoben wird. Die Vernehmung einer Par­tei unter Eid gibt es im deutschen Zivilprozeh nicht. II. Warum sollen Kellnerinnen nicht auch zehn Prozent Trinkgeld verlangen können? III. Emile Coue, geboren 26. Februar 1857 in Troyes, war in seiner Vaterstadt von 1882 bis 1910 Apotheker. Ob er einen akademischen Grad erwarb, ist uns nicht bekannt. IV. Wil­helm Friedemann Bach, der sog,Hallesche- Dach, der begabtste der Söhne Johann Se­bastians, unter denen vier als Musiker Bedeu­tung haben. (3m ganzen hatte Joh. Seb. Dach zwanzig Kinder aus zwei Chen.) Friedemann ist geboren am 22. Rovember 1710 zu Weimar, gestorben am 1. Juli 1784 in Berlin. 1733 Hof­organist in Dresden. 1747 Organist und Musik­direktor in Halle.

K. S. Die von Ihnen gestellte Frage ist nach der Rechtsprechung strittig: ihre Beantwortung ginge auch über den Ramen einer Briefkasten­antwort hinaus. Wir raten Ihnen, im etwa be­vorstehenden Termin Ihre Ansicht zu Protokoll zu geben und gegen die Sie etwa beschwerende Berechnung des sog. geringsten Gebotes Be­schwerde zu führen. Es wird sich empfehlen, daß Sie sich hierbei anwaltlicher Hilfe bedienen. Verantwortlich für Politik: i. V. Ernst Blumschein.

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Nachdem die Ortssatzung sowie die Po- li^eiverordnung über die Reinigung der vlraßen und das Wegschaffen des Mülls in der Stadt Gießen erlassen ist, werden olle Einwohner aufgefordert, die vor­schriftsmäßigen Müllgefäße umgehend zu beschaffen. 5930C

Die Gefäße sind in folgenden Geschäften ju haben:

Appel. Georg, Gießen, Seltersweg 56.

Borrmann, Edgar, Gießen, Neustadt 11.

Brüder Schmidt Rachf.» Gießen, Sei- tersweg 83.

Elsoffer. Kaufhaus, Gießen, Marktstr. 27.

Jaber, K. 21.. Gießen, Marktstraße 1.

Häuser, 3.B., Gießen, Neustadt 56.

Heimer & Eo., Gießen, Bleichstraße 2. tiensel, Karl, Nachs., Gießen, Walltorstr.10. heyd & Sofja, Gießen, Selterswcg 12. Höß, Wilhelm, Gießen, Neuen Bäue 10. Kaiser-Magazin, Gießen, Seltersweg.

Konsumverein Gießen, Schanzenstr. 16. pislor, Emil, Rachf.» Gießen, Marktstr.10. Schon, h., Gießen, Marburger Str. 22. Stoll, Albert, Rachf., Gießen, Frank­furter Straße 86.

Weinern, jriedr., Gießen, Licher Str. 15.

Oer Verkaufspreis beträgt für die auf Lager nor vorrätigen Eimer

für die Gefäße von 35 Liter. Inhalt 7,50 Mark,

für die Gefäße von 60 Liter Jnhall 10 Mark.

Nach dem 1. August 1929 wird Müll aus unoorschristsmäßigen Gefäßen nicht mehr entleert.

Gießen, den 8. Juli 1929.

Städtisches Tiefbauamt: Braubach.

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Am Freitag, dem 12. Juli 1929, von nachmittags 2 Uhr ab, werden im 1. Stock der Alten Klinik, Liebtgstraße 16, die nachstehend ausgelührlen Gegenstände gegen Barzahlung öffentlich meistbietend versteigert:

25 Akiengerüste. 2 Bänke, 22 Kleider- riegel, 56 elektrische Lamven «Decken- und Zngpendel-Lampen), 9eleft. Tisch­lampen, 3 Ofenschirme, 31 Schemel.

34 Akienschränke, 11 Klciderschranke, 53 Stühle, 51 .Schreibtische, 1 Trag­bahre. 6 Waschständer, 16 Waschtische, 1 Kommode.

Gießen, den 6. Juli 1929. 5921D

DersorgungsamtGießen.

Bekanntmachung.

Die Stadt Lich verkausi im Wege des öffentlichen Wettbewerbs einen erstklafsi- aen, außergewöhnlich fetten Bullen im Gewicht von 20 bis 23 Zentner. Schrift­liche Angebote, auf den Zentner Lebend­gewicht ausgedrückt, sind bis zum INitt- woch, dem 17. Juli d. I.. vormittags HVi Uhr, verschlossen, mit der AufschriftBul­lenoerkauf" bei uns einzureichen. Die Be­dingungen liegen bei uns zur Einsicht offen. 59220

Lich, den 6. Juli 1929.

Hessische Bürgermeisterei Lich. Gril.

Von der Reise zurück

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