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1

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Gießen, den 5. April 1929.

Meter resp. Stück verschlossen, mit schrift versehen, bis zum 22. d. 21L, mittags 3 Uhr, bei uns einzurciche^

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alsdann die Ocffnung der Angebote er­folgt. Das Holz ist mit Ninhe gemessen. Auskunft erteilt Förster Heß, dahier. Mit Abgabe des Angebots unterwirft sich der Käufer den Verkaufsbedingungen.

Leihgestern, am 6. April 1929. Bürgermeisterei.

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sind nicht zu beklagen. Der Dachschaden ist aber recht groß, zumal außer den Wirt­schaftsgebäuden und einem Teile deS Wohnhauses auch der ganze Kolonialwaren- laden, den Netz neben einer Gastwirtschaft besah, ausbrannte. Auf welche Weise das Feuer entstanden ist, konnte bis jetzt nicht festgestellt werden.

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Das Holz ist mit Rinde gemessen, ist aber entrindet und an die Wege verbracht.

Die Angebote sind verschlossen, mit der AufschriftHolzsubmission", noch Klassen getrennt, bis zum Freitag, dem 12. April l. 3., nachmittags 4 Uhr, auf unterzeich­neter Bürgermeisterei einzureichen, wo auch die Verkaufsbedingungen bekannt- gegeben werden, welche sehr günstig sind.

Mainzlar, den 9. April 1929.

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Die Gemeinde Mainzlar verkauft im Wege schriftlichen Angebots folgende

Mtzholzverkauf.

Fm Wege des schriftlichen Angebots werden aus der Waldung der Gemeinde

Bekanntmachung.

Der vom Gemeinderat durchberatene Voranschlag der Gemeinde Eberstadt für Rj. 1929 liegt vom 10. d. 211. ab eine Woche lang auf dem Amtszimmer der Bürger- meisterei zur Einsicht offen. Einwendungen dagegen können während dieser Zeit schrift­lich oder zu Protokoll vorgebracht werden.

Es wird eine Umlage erhoben, zu der auch die Ausmärker beizutragen haben.

Eberstadt, den 8. April 1929.

Bürgermeisterei Eberstadt.

Görlach. 32010

über 80 Jahren. Die Zahl der Geburten in diesem Vierteljahr betrug 11, das Jahr 1928 zeigt tm ganzen 37 Geburten.

# Ltch. 8. April, ilnter dem Vorsitz des Präsidenten der Landwirtschaftskammer für Hessen, Oekonomierat Hensel-Dortelweil, fand hier imLöwen" eine Versammlung der neuge­wählten Gemeindevertrauensmänncr des Wahlmännerbezirks Lich-Hungen statt, die sich u. a. mit der Wahl der Mitglieder zum L a n dwir t s ch af ts k am m e r au s- schuh für die Provinz Oberhessen befaßte. Cs wurden einstimmig Landwirt Richard Schäfer (Hungen) und Landwirt K. Roth (Muschen- heim) dazu bestimmt. Der Vorsitzende wies in längeren Ausführungen noch darauf hin, daß die Londwirtschaftskammer mit allen Mitteln be­strebt sei, der Landwirtschaft die Rentabilität zu verschaffen, und forderte die örtlichen Ver­trauensmänner auf, in den Kreisen der Be- rufsgenossen aufklärend zu wirken.

Kreis Alsfeld.

mr. Wallersdorf, 8. Llpril. 3n der Rächt auf Montag brach in der Ho freite von L. Reh gegen 2 Ahr ein Grohfeuer aus. Bis der Besitzer und die Bewohner des Ortes den Brand bemerkten, hatte er sich schon auf alle Wirtschaftsgebäude, sowie das Wohnhaus aus­gebreitet. Die sofort herbeigeeilte Ortsfeuerwehr und die Wehren der umliegenden Dörfer, die bald eintrafen, hatten schwere Arbeit, den im vergangenen Jahre erst neu errichteten Anbau des Wohnhauses zu schützen. Sie erhielten gerade rechtzeitig Anterstühung durch die Motorspritze aus der Kreisstadt Alsfeld. Menschenleben

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könne leisteten, bis ein Arzt eingetroffen war, die erste Hilfe. Der Verletzte wurde unter Be­gleitung mittels Autos in seine Wohnung ver­bracht.

-s-Grünberg,8. April. Am gestrigen Sonn­tag fand in der hiesigen Stadtkirche die Ein­segnung der Konfirmanden statt. Die Zahl der Konfirmierten war dieses Jahr kleiner als sonst; sie betrug nur 46, nämlich 25 Knaben und 21 Mädchen. Davon waren 17 Knaben und 12 Mädchen aus Grünberg, von den drei Filial­dörfern waren es 5 Mädchen aus Lumda, 4 Kna­ben und 1 Mädchen aus Stangenrod, 4 Knaben und 1 Mädchen aus Lehnheim, außerdem waren noch je 1 Mädchen aus Beltershain und Gießen. Durch die Mitwirkung des Musikvereins, unter dessen Klängen der Eintritt der Konfirmanden, geleitet von den beiden Geistlichen und dem Kirchenvorstand, in die geschmückte Kirche er­folgte, sowie durch 2 Chöre des Männergesang­vereins gestaltete sich der Gottesdienst sehr feier­lich. Auch die Konfirmanden trugen unter der Leitung ihres Pfarrers G r a u l i n g vor und nach der Einsegnung je einen dreistimmigen Chor vor, darunter den 23. PsalmDer Herr ist mein Hirte". Sn unserem etwa 2300 Einwohner zählenden Landstädtchen waren im e rsten Vierteljahr 1 929 17 Sterbefälle zu verzeichnen, während das ganze Sahr 1928 nur 23 aufweist. Diese hohe Zahl der Todesfälle durfte wohl der im Februar und März auch hier stark herrschenden Grippe zuzuschreiben sein. Besonders unter den alten Leuten hat der Tod in diesem Zeiträume reiche Ernte gehalten, waren doch von den 17 Verstorbenen vier schon über 70 Sahre und 5 sogar schon in einem Alter von

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Bekanntmachung.

Nach § der Polizeiverordnung betreffend die Bekämpfung der Schnakenplage vom 28. November 1911 hat jeder Grundstücks­eigentümer in den Monaten April bis September einschließlich mindestens einmal monatlich die auf seinem Grundstück be­findlichen, den Schnaken zur Brut dienen­den stehenden Gewässer (Wassertümpel, Regenfässer, Bassins, Wasserlachen, Jauche­gruben, Abortgruben usw.) mit einem zur Vertilgung der Brut geeigneten Mittel (Saprol, Petroleum usw.) zu übergießen.

Ich fordere hiermit alle Hauseigen­tümer, die derartige Einrichtungen auf ihren Grundstücken besitzen, auf, obenge­nannter Polizeioerordnung entsprechend zu

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Oberheffen.

Landkreis Gießen.

C. Heuchelheim, 8. April. Eine beach­tenswerte Leistung von Fleiß und Tüchtigkeit hat ein hiesiger Junger Mann ganz in der Stille vollbracht. Er wurde im Jahre 1923 aus der hiesigen Volksschule entlassen und trat dann in eine Gießener Fabrik als kaufmännischer Lehr­ling ein. Nach Beendigung dieser Lehrzeit arbeitete er praktisch in den Werkstätten und erlernte die Schlosserei usw. Nebenher bereitete er sich durch Privatunterricht auf eine höhere Prüfung vor. Zu Ostern hat er nun auch das Maturitätsexamen be­standen. Die hiesige K l e i n k i n d e r s ch u l e, die seiner Zeit geschlossen wurde, soll nun, einem allgemeinen Bedürfnis entsprechend, am 1. Mai wieder eröffnet werden. Eine Gießener Dame, die auf dem Fröbel-Seminar ausgebildet wurde, übernimmt die Leitung. Zur Zeit werden die Lokalitäten wieder in Stand gesetzt. Das Schul­geld ist auf 50 Pfennig pro Woche festgesetzt.

[J Lollar, 8. April. Ein schwerer An­gl ü ck s f a l l ereignete sich in der Rächt zum Montag nach 1 Ahr auf der Straße nach Kirch­berg, kurz hinter bem Ortseingang Lollar. Dort wurde ein Radfahrer aus Salzböden auf dem Heimweg von einem aus entgegengesetzter Richtung kommenden Auto angefahren und beim Sturze im Gesicht und am Kopfe schwer verletzt. Die Arsache des Anfalls muß sich aus den polizeilichen Ermittlungen ergeben. Entschie­dene Verurteilung verdient das Verhalten der Autoinsassen, die sich des Verletzten nicht an- nahmen, sondern den Wagen verdunkelnd davon­fuhren. Mitglieder der Arbeiter-Samariterko-

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Kreis Schotten.

wg. Gedern, 8. April. Der diesjährige Konfirmanden - Jahrgang war der schwächste seit langen Jahren. Es wurden nur 25 Kinder konfirmiert (15 Knaben und 10 Mädchen).

Kreis Büdingen.

# Echzell, 8. April. Aus der Schule ent­lassen und konfirmiert wurden hier 23 Kin­der, und zwar 20 Mädchen und 8 Knaben. 3n dem benachbarten Bisses waren es nur acht Konfirmanden.

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