Sprechstunden der Redaktion
11.30 bis 12.30 Uhr. 16 bis 17 Uhr. Samstag nachmittag geschlossen.
Wieset Jugend und Gießen Jugend lie* forten sich in Wiefeck ein schönes Spiel. Bei Halbzeit führte Gießen 3:1. Dis Schluß glich Wiefeck beim Stande 4:4 aus und hätte mit etwas mehr Glück den Sieg redlich verdient.
Niedergirmes 1 überlieh die beiden Punkte kampflos der zweiten Wiesecks.
Das Spiel Gießen Ib gegen Alsfeld I. kcun ebenfalls nicht zum Austrag. Dadurch kam Gießen billig zu den ersten Punkten.
völlig beherrscht. Sonst gibts ein Hinfallen ohne Ende. Das größte Glücksgefühl liegt freilich in der Schußfahrt in tiefer Hocke. Der Läufer hockt dicht über den Ski. Das verleiht ihm eine ungewöhnliche Sicherheit. Den Steilhang geht's hinunter in rasender Fahrt. Freilich kann man ich derartiges nur in einem Gelände leisten, das man genau übersieht.
Ein Jubel geht durch die "Reihen der Ski- Gemeinde, wenn für den morgigen Tag eine Bergtour am schwarzen Brett verzeichnet steht. Wenn's sein muh, schickt der Weister am Abend zuvor rücksichtslos seine Zöglinge rechtzeitig ins Bett. Denn, wie gesagt, der Skilauf und nichts anderes regiert die Stunde. Damit soll nicht gesagt sein, daß nicht dann und wann ausgelassener Zunftbrauch die Ski-Genossen unb_ Genossinnen bis spät in die "Rächt hinein fröhlich vereint. Aber das sind Ausnahmen. An dem Eifer, mit dem in der Frühe die Ski gerichtet und mit Steigwachs oder Fellen versehen werden, merkt man gleich, daß heute etwas besonderes los ist. Bald sieht man die lange Kolonne, voran den Meister, einer hinter dem andern gipfel-
auf genommen mürbe. Gegenüber der gestrigen Abende börfe waren bei der bestehenden Abgabeneigung überwiegend Rückgänge bis zu 2 v.5). zu verzeichnen. Don Elektro werten eröffneten Thadc- Aktien 2,50 Mark. Licht 8- Kraft und Gesfürel je 2 v. .h., Siemens 2,5 o.ch., Bergmann und AEG- je 1,5 o.ch. schwächer. Schuckert dagegen behauptet. Am Farbenmarkt waren I.-G.-Farben 2,5 v. H. niedriger. Besonders stark gedrückt waren Deutsche Linoleum minus 4,5 o. f)., und von internationalen Aktien Svenska mit minus 5 Mark. Montanwerke uneinheitlich. Bei Mansfelder, Phönix und Köck- ner gingen die Verluste nur bis zu 1,25 v. ch. 3n tereffe bestand dagegen bei plus 1 o. ch. für Mannesmann, ebenso Bereinigte Laurahütte. die schon an der gestrigen Abendbölle erheblich gesteigert waren, plus 1 o. $). Gelsenkirchen gut behauptet. Bankwerte fast gefchäftslos und leicht nachgebend. Don Schiff- fahrtswerten lagen Hapag etwas höher, dagegen Rorddeutflk-er Lloyd zur ersten Notiz eine Kleinigkeit niedriger. Eine Ausnahme machten Kaliaktien. Der gesteigerte Kaliabsatz hatte eine Aufwärtsbewegung in diesen Papieren zur Folge. Salzdeffurth konnten bei lebhaftem Geschäft 8 v. H., Aschersleben 5 v. S). und Westeregeln 5,5 v. S). anziehen. Auch Autoaktien und von Zellstoffwerten Waldhof etwas gefragter. Renten still. Deutsche Anleihen leicht nachgebend. Im Verlaufe wurde es freundlicher, und das Geschäft konnte sich etwas lebl-aster gestalten. 3m Vordergründe des Interesses standen Elektro- aktien. Die meisten Werte dieses Marktes konnten bis 2,5 0.5). anziehen. J.-G.-Farben schlossen sich der Aufwärtsbewegung nur zögernd an und gewannen 0,75 v.ch. Auch für Kaliaktien bestand immer noch Nachfrage, und Aschersleben und Westeregeln zogen erneut bis 1,5 v. 5). an. Auch die übrigen Märkte profitierten von dieser Bewegung. Am Geldmarkt war Tagesgeld mit 6 v. .h. etwas gefugter. Am Devisenmarkt lagen Devisen Mailand und Madrid weiter schwach. Man nannte Mark gegen Dollar 4,2065, gegen Pfund 20,4660, gegen Paris 124,23, London gegen Kabel 4,8545, gegen Mailand 92,87, gegen Madrid 32,65, gegen Holland 12,10.
Mrffch-st.
Oie Reichsbank Anfang April.
Der Ausweis der Reichsbank vom 6. April zeigt in der verflossenen Bankwoche einen Rückgang der gesamten Kapitalanlage in Wechseln und Schecks, Lombards und Effekten um 99,1 Will, auf 2481,8 Mill. Mk. Im einzelnen haben die Bestände an Wechseln und Schecks um 147,4 Will, auf 2148,4 Will. DHL, unb die Lombardbestände um 38,5 Will, auf 96,5 Mill. Mk. abgenommen, während der Bestand an Reichsschatzwechseln um 86,8 Mill, auf 143,8 Mill. ML angewachsen ist.
An Reichsbanknoten uni Rentenbanl- scheinen zusammen sind 413,5 Mill, in die Kassen der Dank zurückgeflossen, und zwar hat sich der Umlauf an Reichsbanknoten um 375,3 Mill, auf 4446 7 Mill. Mk., derjenige an Rentenbankschei- nen um 38,2 Mill. ML auf 465,5 Mill. Wk. ver- ringert. Unter "Berücksichtigung, daß in der De- richtswoche Rentenbankscheine in Höhe von 12,5 Mill. Wk. getilgt worden sind, sind die Destände der Reichsbank an Rentenbankscheineu auf 37,3 Mill. Mk. angewachsen. Die fremden Gelder »eigen mit 668,5 Mill. Mk. eine Zunahme um 190,4 Mill. Wk.
Die Destände an Gold und deckungsfähigen Devisen zusammen haben um 105,4 Mill, auf 2613,2 Mill. DHL. im einzelnen die Goldbestände um 103,2 Mill, auf 2579,5 Mill. ML und die Destände an deckungsfähigen Devisen um 2,3 Mill, auf 33,7 Mill. Mk. abgenommen. Dei der Höhe der Rotenrückflüsse zeigte die Deckung der Roten durch Gold allein trotz der Goldabgabe eine Zunahme von 55.6 Prozent in der Dorwoche auf 58,0 Prozent, diejenige durch Gold und deckungsfähige Devisen von 56,4 Prozent auf 58,8 Prozent.
• Die Spareinlagen bei den deutschen Sparkassen. 3m Februar belief sich der Stand der Spareinlagen bei den deutschen Sparkassen auf 7652,4 Millionen Mark gegen 7413,9 Millionen Mark Ende Januar.
• Kaiser-Friedrich-Quelle, QI.*®.. Offenbach a. M. Die G.-D. genehmigte den Abschluß mit 15 (i. D. 10) Prozent Dividende auf die Stammaktien. Ferner wurde eine Kapitalerhöhung um 250 000 Wk. auf 1 Mill. ML Stammaktien beschlossen. Das Dankhaus Herzfeld & Co. in Hannover übernimmt die neuen Aktien zu 105 Prozent mit der Verpflichtung, sie den alten Aktionären im Verhältnis 3:1 zu 110 Vrozent anzubieten.
• Deutsche Spiegelglas A. G. Der Abschluß weist nach 115 000 (72585) Mk. Abschrei, bangen einen Tleberschuß von 288 000 (239 496) Mark aus. Der Aufsichtsrat schlägt eine erhöhte Dividende von 6 (5) Prozent vor. Das Geschäftsjahr 1928 hat eine nicht unbeträchtliche Steigerung des Umsatzes gebracht, die sich gleichmäßig auf das In- und Ausland verteilt. Laut Dilanz sind 400 000 Wk. neu investiert worden. Die geldliche Lage der Gesellschaft ist nach wie vor liquide geblieben. Für das laufende Jahr hat sich dos Geschäft bis jetzt be- friedigend angelassen. Der Auftragseingang zeigt in den ersten drei Monaten einen weiteren stetigen Ausstieg. _r
• Julius Derger, Tiefbau-A. -G., Berlin. Der Aufsichtsrat beschloß, die Verteilung einer Dividende von wieder 20 Prozent in Vorschlag zu bringen.
Rindermarki in Gießen.
Der Austrieb zum heutigen Rindermarkt in Gießen betrug 1043 Stück Jung- und Großvieh und 189 Kälber. Der Handel war lebhaft, so daß fast kein Ueberstand verblieb. Es wurden bezahlt: für Kühe 1. Qualität 600 bis 700 Mk., 2. Qualität 350 bis 500 Mk., 3. Qualität 200 bis 250 Mark: Schlachtkühe 150 bis 350 ML: Rinder, ein bis zweijährig, 120 bis 250 Mk. das Slück; Kälber je Pfund Lebendgewicht 55 bis 70 Pf. Bessere Tiere erbrachten Preise über Rotiz.
Frankfurter Börse.
Berliner Börse.
Berlin, 9. April. Die Unsicherheit des heutigen Dormittagsverkehrs übertrug sich auch auf den offiziellen Dörsenbeginn. Die ersten Kurse zeigten keine einheitliche Tendenz, neigten aber überwiegend zur Schwäche. "Veränderungen von mchr als 2 Prozent nach beiden Seiten waren jedoch selten. Das Geschäft bewegte sich m ruhigen Dahnen, und Orders trafen bei den Danken nur spärlich ein. Die Spekulation neigte zu Glattstellungen, da die schwache Deranlagung der meisten Märkte verstimmte. Auch Svenska, Maximilianshütte und Derger. letztere wohl auf Grund enttäuschender Rachricht, daß keine Kapitalerhöhung geplant sei, schwächer. Dagegen erhiell sich Interesse für Schuckert. und es schienen weitere Tauschoperationen am Glektromarkt vorgenommen zu sein. Auch Sarotti waren um 2.75 Prozent erholt. Elektrische Lieferung lagen in Rachwirkung des guten Abschlusses 2 Prozent fester, bei "Bergmann regte die flüssige Bilanz an ohne daß aber der Kurs eine wesentliche Deränderung erfuhr. Mit Interesse wurden Einzelheiten über die heutige General-Dersammlung der Danatbank erwartet. Besonders eine Wahl Dr. Fritz Opels in den Aufsichtsrat würde tue Beziehungen dieses Unternehmens zur Autoindustrie stark befestigen. Deutsche Anleihen ruhig. Ausländer gefchäftsws. Pfandbriefe wenig verändert. Der Geldmarkt war unverändert. Tage-- gelb 6 bis 8 Prozent, Monatsgeld 7.5 bis 8 5 Prozent. Rach den ersten Kursen wurde die Stimmung allgemein etwas freundlicher. Spritwerte lagen bis zu 10 Prozent höher im Zusammenhang mit der gefallenen Biersteuer, auch Kaliaktien zogen bis zu 10 Prozent an. Kurst- 1 eidenwerte gewannen bis zu 6 Prozent. Die übrigen Papiere unter Führung von Siemens und R. W. E. bis zu 3 Prozent höher.
Frankfurter Getreidebörse.
Frankfurt a. W., 9. April. (Drahtbericht des .Gieß. Anz.") Das Geschäft am heutigen Produktenmarkt konnte sich infolge der festeren nordamerikanischen Meldungen etwas beleben. Die Grundstimmung blieb nach wie vor zurückhaltend. Umsätze kamen kaum zustande. Für Drot- getreibe, namentlich für Weizen, herrschte etwas regere Rachfrage, so daß die offizielle Dotierung 0.25 Mk. in die Höhe gesetzt werden konnte. ®te übrigen Preise blieben gänzlich unverändert. Es wurden notiert: Weizen 23.75—24.00, Roggen 23.00, Sommergerste 24.00, Hafer (inl.) 24.25, Mais 23.00. Weizenmehl (südd. Spezial 0) 33.00 bis 33.50. Roggenmehl 30.00 bis 31.00. Weizen- kleie 13.70 bis 13.80, Roggenkleie 14.75. — Ten- denz: stetig.
wärts ziehen. Was braucht noch weiter vom „Gipfelglück"' geredet zu werden, in Sonne und Schnee, unter blauem Himmel mitten in der Majestät der winterlichen Alpenwelt. Wenn man bei der kurzen Gipfelrast die Ski von den Füßen nimmt, um sich eine Sitzgelegenheit zu schaffen, merkt man so recht, was der Ski bedeutet für die Bezwingung der winterlichen Bergwelt. Bald verschwindet der, bald jener mit einem ober beiden Beinen im Schnee. Eine Dame versinkt bis unter die Arme, und lachend wird sie mit Hilfe eines Stricks herausgezogen.
So eilen die wenigen Urlaubstage dahin, die ihren Schimmer übers ganze Jahr werfen. Freilich, den einen oder andern hascht mitten in jenen Tagen das Schicksal. Ein heimtückisches Hindernis unter der Pulverschneedecke oder was es sonst sein mag, macht der Lust ein jähes Ende. Der Skiläufer, der vor Stunden noch mit sportgestähllen Gliedern hinausgezogen, fefjrt hinkend und humpelnd zurück. Oft ist's eine -Verrenkung, die in einigen Tagen wieder heilt. Aber manchmal ist's auch mehr. Dann heißt's auf- hören, wenn's am besten schmeckt. Und der Professor der Chirurgischen Klinik in München schüttelt das Haupt und meint, bald könne er die einzelnen Ski-Patienten nicht mehr auseinander- halten. „(Braun gebrannt find sie alle und der Knax sitzt meist an derselben Stelle." Dem Münchener sind die hinkenden Gestalten mit den sonnengebräunten Gesichtern geradezu selbstverständliche Erscheinungen. Wenn die Gelegenheit es mit sich bringt, redet er sie ohne Umschweif au ihre Skiverlehung hin an, gerade wie wenn im Februar und März in München jedes Hinken eben nur vom Skiläufen herrühren könne.
Der Skiläufer aber, den das Mißgeschick getroffen erträgt wacker sein Leid. Erstens war's viel zu schön in den Bergen, als daß man 6er Zell nachtrauem könnte, und zweitens heilt s schon wieder. Uebers Jahr zieht er halt doch wieder los mit seinen zwei Brettern, die ihm die Welt bedeuten!
Das Autounglück bei Babenhausen.
Die schuld des Lchrankenwärters.
IBS3L Babenhausen, 8. April. Nunmehr steht fest, daß die S ch r a n k e d e s V a h n ü b e r - ganges bei Vobenhaufen in dem Augenblick des Zusammenstoßes des Personenzuges mit dem Auto nicht geschlossen war. Der Schrankenwärter Volk, der verhaftet worden ist, gibt an, daß er im Augenblick, als das Auto nahte, im Begriff gewesen sei, die Schranke zu schließen, aber die caternen des Autos hallen ihn geblendet. Auch bie- ser Zeitpunkt der Schließung der Schranke muß als zu spät bezeichnet werden, da der Zug schon in der nächsten Rahe war.
Der Ski-Kurse gibt es viele im Hochgebirg. 1 Wohl jedes größere Hotel hat dort seinen eigenen < Skilehrer. Das besagt aber noch lange nicht, daß i an diesen Stätten der Skilauf schlechthin im Mittelpunkt der Interessen stehL Das leibliche Wohl, Essen und Trunk, besonders der letztere, Tanz, Jazzband. Flirt bis tief in die Rächt hinein sind oft allzu starke Konkurrenten. Es soll damit nicht gesagt sein, daß nicht auch dort Sklläuser der richtigen Art zu finden sind. Wem aber während seines kurzen Winterurlaubs die weihe Kunst alles bedeutet, der nistet sich schon besser in einer zünftigen Ski-Schule ein. beren es in Tirol und Oberbayern eine ganze Aeibe gibt. Hier sind nur hundertprozentige Skiläufer anzutreffen. Andere sind Fremdkörper und verschwinden bald. Stemmbögen, Christianias und Quersprung, Uebungs- hänge und Bergtouren einen dre auf kurze Zeit zusammengewürfelte Ski-Gemeinde einer solchen Schule Auch der geistige Arbeiter wird hier fast wieder zum Jungen von dazumal, der nur das Körperliche zu kennen scheinL Er freut sich seiner körperlichen Leistungsfähigkeit. Die geistige und seelische Erholung bleibt dabei nicht aus.
Zweimal am Tag tritt man pünktlich zum Uebungslaufen oder zum Gelandelauf an. Erinnerungen an den längst vergangenen Kommiß steigen auf. In mehrere ..Kompagnien sind die Läufer eingeteilt, je nach ihrem Können. Der Skiläufer aus dem Mittelgebirge erkennt bald, wie notwendig diese systematische Ausbildung für den Lauf im Hochgebirge ist. An den ^ebungs- hängen kann er feine heimatliche Skitechnik noch verwerten. Im Derggelande aber kommt er sich zunächst vor wie ein hilftzses Kind. Hange von ungewohnter Länge und Steile machen ihm zu schaffen. Aber mit freudigem Eifer mußtet sich ab, der neuen Technik Herr zu werden. Mit dieser Freude am körperlichen Können wachst Lebensmut und Selbstgefühl. Die meterhohen Schneemassen bieten im übrigen ganz andere Uebungsmöglichkeiten, wie die oft dünne Schneedecke der heimatlichen Hänge. Man probiert Skikünste aus, an die man sich „zu Haufe nicht so schnell heranwagt, weil einem Vort die Kniescheiben für die Stürze auf dem schwachen Schnee- Polster zu gut sind. Im Hochgebirge ist das Hinfallen auf den Uebungshangen sozusagen kein Problem für die Knochen. Man fallt tote m Watte, und zwar fo oft, bis man das gelernt hat, was man lernen will. ,
Eine besondere Rote in den Skikurs bringt die naturwüchsige Art der gebirglenschen Ski- Lehrer. Sie gehören durchgängig dein Verein für deutliche Ausdrucksweise an. Ob Jungfrau ober Jüngling. Wann oder Frau, Bürger oder Sproß aus altadligem Geschlecht, Student oder Honoratioren in Amt und Würden, alle lassen das „5hi“ über sich ergehen, tote wenn das selbstverständlich wäre, und alle bekommen beut» lich gesagt, welcher Körpertell aus skitechnlschen Gründen höher ober tiefer genommen werben muß. „Herr Profissoor! nimm bei Ho? n hall mehr bei'nanb, bann geht's glei besso. Abio Amalie", schallt es einer jungen Dame nach, Die auf wild geworbenen Ski, mit ben Stöcken in der Luft fechtend, sich in den "Abgrund des Tlebungshügels stürzt. „Schätzt es fahrt ve- fommt der weibliche Ski-Säugling zugerufen. Der den ersten Abfahrtsversuch macht. „LilY, nimm bei Quadrvt tiefa", und was dergleichen Zurufe mehr sind. Droht der Ski-Kurs in einen Stehkurs auszuarten, bann fährt bet Meister dazwischen mit dem Ruf: „Wollt ihr arbeiten! Ihr seids holt net zum Vergnüge hier. Aber gelernt wird etwas bei diesem System der deutlichen Ausbrucksweise, gerade wie's beim Militär gewesen ist. , .
Dor allem wird auf bas Sakrament bes Stemmbogens geschworen. Stemmbogen fahren unb nicht verzweifeln. Der Beisehstemmbogen mit ütoapilic gehört an besonders steilen Hängen auch dazu. Und bann: Wenden am steilen Hang. In endlosen Spitzkehren schraubt sich eine Skikolonne den SteilHang hinauf. Jedesmal an der Spitzkehre bergauf zeigt es sich, daß das "Denden mit Llmsetzen der Ski, bas im Mittelgebirge mehr ober weniger als Spielerei betrieben wird, hier eine bittere Rotwendigkeit ist. Die Abfahrt ist nur für den ein Genuß, der den (Stemmbogen
Ski-Kurs im Hochgebirg
Von Dr. Wodaege, Gießen.
F r a n k f u r t a. M., 9. April. Tendenz: nach- gebend. — Wie schon im heutigen Dormittagsver- kehr war auch die Haltung zu Beginn der offiziellen Börse gedrückt, und die Spekulation verhielt sich a b w a r t e n d. Orders lagen anfänglich nicht viel vor, so daß die Börse hiervon keine Stütze erfuhr. Das Geschäft bewerte sich in den eng ft en Grenzen. Nur Spezialwerte waren zeitweise etwas reger gefragt und etwa behauptet. Der schwache Schluß der gestrigen Neuyorker Börse drückte auf die Stimmung, und die Tendenz neigte eher nach unten. Eine gewiße Widerstandsfähigkeit im Grundton war jedoch zu erkennen, da die Entlastung des Reichsbankinstituts mit Befriedigung
Kurszettel der Berliner und Frankfurier Börse
- Reichsbankdiskont 6,5 Prozent, Lombardzinsfuß 7,5 Prozent.
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Ftanzouichc Violen ' VoUaildtlche 'Jtoten .....
>>l lienische Noten......
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4% Schweiz. Buadesb^Anll.
4% Oesterwichtsche Goldrte.
4,20% Oesterr. Silberne.
4% Oesterreich, etnheitl. Otte.
4% Ungarische Äoldrte. __
4% Ungarische Staatsr. v. 1910
8. pril
9. April
Amtliche Noncrung
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Amtliche Notierung (Selb Brie-
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169,01
169.35
169,05
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Berlin, 8. April
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Brief
I LtUicritannche Noten.....
4,209
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1 Belgische Noten . ....... | Dänische Noten........
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