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polnische Schauspielerin verfolgte, aber von ihr ablieh, als er, Kanch, dazwischentrat. Als den Verfolger der Dame bezeichnete er den Ange­klagten Ralwaja. Ernstliche Verletzungen hat er bei dem polnischen Schauspielpersonal nicht fest­gestellt. Der Assistent Lissy belundet, daß er vor demDeutschen Hause" in der Krakauer Straße eine Gruppe, die gegen die Polen eine drohende Haltung einnahm, beschwichtigen und zum Auseinandergehen bewegen konnte. Ge­schlagen worden seien die polnischen Schauspieler nicht. Oberstudiendirektor G r o n d sagt über die geistige Reife des angeklagten Untertertianers Funke aus, daß dieser das Gefühl der Strafbar­keit nicht haben könne. Der Zeuge M i ch a l c z y k belundet, daß er einen polnischen Theaterbesucher habe sagen hören, man sollte hier mit dem Knüppel dreinschlagen. Weitere Beratung Diens- tagvormittag.

Aus aller Welt.

Ein brennender Berg.

Seit einigen Tagen wütet an den Südabhängen des Kleinen Stolsteins in Rordtirol und der Hohen Warte in der Höhenregion von 1200 bis 1900 Metern ein gewaltiger Brand. Das Feuer wurde durch ungewöhnliche Trocken- h e i t gefördert und vom Sturme bergauf und nach Rordosten weitergetragen. Alle Anstrengungen der Forstbeamten, unterstützt von Arbeitern und der Gendarmerie, dem Feuer Grenzen zu ziehen, blieben bisher erfolglos, aber auch der Einsatz von Militär, der bevorsteht, wird in dem leblosen, felsigen, fast undurchdring­lichen Gelände nutzlos sein. Rur ein lang an­dauernder Regen wird den gewaltigen Brand löschen können, der bereits einen zweiten Fels­zug am Abhang überschritten hat.

Die Vorbereitungen

zu den Oberammergauer Passionsspielen.

Im Passionsdorf Oberammergau fanden die mit Spannung erwarteten Wahlen zu den nächst­jährigen «pieken statt. Dem Wahlakt voraus ging ein feierliches Hochamt in der Pfarrkirche, an dem sämtliche Mitglieder des Gemeinderates und des Wahlkomitees teilnahmen. Als Christus wurde der Bildhauer Aloys Lang, als Sprecher des Pro­logs der bisherige Christusdarsteller A n t o n Lang, als Pilatus der Bildhauer Peter Rendl, als Judas der letzte Darsteller Guigo Mayr, als Johannes der Sohn des Sanitätsrates Lang ge­wählt. Für die Rolle Marias wurde Anni Ruk ge­wählt, während Hansi P r e i s i n g e r Maria Mag­dalena verkörpern wird.

Die größten Kirchen der Well.

Die größte Kirche der Welt ist dem Fassungs­vermögen nach die Peterskirche inRom. Sie bietet nicht weniger als 54 000 Menschen Platz. Sie ist wohl überhaupt einer der größten Räume der Welt mit geschlossenem Dach, was ihr Fassungsvermögen angeht. Die Mailän­der Kathedrale vermag 37 000 Menschen aufzunehmen und die Paulskirche in Rom 36 000. Was die Höhe der Kirchtürme angeht, so sind die Kirchen Deutschlands führend. Der Turm des Ulmer Münsters mißt 161 Me­ter, die Türme des Kölner Doms 156 Meter, und die Hamburger Michaelskirche er­reicht die Höhe von 150 Metern. An vierter Stelle steht dann das Münster von Straß­burg mit 142 Metern.

Alle 20 Sekunden ein Amerikaner.

Die im nächsten Jahr stattfinoenoe allgemeine Volkszählung der Vereinigten Staaten wird nach Ansicht des Leiters des Statistischen Amtes eine Devölkerungsziffervon über 12 0 Millionen ergeben. Die Bevölkerung der Ver­einigten Staaten w ä ch st jetzt um rund 1,6 Millionen Köpfe jährlich, d. h. ungefähr um eine Person in 20 Sekunden. 3m Jahre 1930 wird die Einwohnerzahl mehr als das Dreißig- fache von 1790 und beinahe das Doppelte von 1890 betragen.

2Hit einer Bierflasche erschlagen.

.Beerensammler haben im Waldgebiet von Dohrenbach im Distrikt Furtwangen (Schwarz­wald) den 42 3ahre alten Landwirt Dorer, der sie vermutlich aus feinem Walde ver­weisen wollte und dabei mit den Beeren- sammlern, vier Männern und einer Frau, in Streit geraten war, mit einer Bier­flasche erschlagen, ehe ihm ein Ange­höriger zu Hilfe eilen konnte. Die Deeren- sammler sind unerkannt entkommc,n.

Ein sterbender Wald. .

Durch Kiesernspannersraß ist ein riesiges Meck­lenburger Kiefernwaldgebiet von insge­samt 19 200 Hektar Ausdehnung dem Untergang verfallen. Cs handelt sich um die zusammenhän­genden Waldungen der Karower Forst der Ros- sentiner Heide, der Klosterforst Malchow und der umfangreichen Privatforsten der angrenzenden großen Rittergüter. 3n diesem heimgesuchten Gebiet, das zwischen den Städten Malchow, Krakow und Karow gelegen ist, sind sieben Säge­werke mitten im Walde errichtet, um das Holz der abgestorbenen Kiefern zu verwerten. 3n dem gesamten Waldkomplex müssen schätzungsweise für 3,25 bis 4 Millionen Mark kranke und ab­

gestorbene Bäume heruntergenommen werden. Der von den Spannern angerichtete Schaden läßt sich ziffernmäßig noch nicht berechnen, da die meisten der vernichteten Bäume erst in eltoa 50 Jahren schlagreif gewesen toären.

Abgeschaffte Weihnachtszensuren.

Das Berliner Provinzialschulkol­legium will den Versuch machen, die Weih­nachtszensuren überhaupt einzustellen, so daß künftig Zeugnisse nur noch zu Ostern und zum Herbst verteilt werden. Anlaß dazu bilden die zahlreichen Schüler selb st- morde, die regelmäßig zu Weihnachten nach der Verteilung der Zeugnisse erfolgt sind. Das preußische Kultusministerium hat dem abhelfen wollen, indem es anordnete, daß die Zeugnisse schon am 1. Dezember verteilt werden. Das hat aber feinen rechten Sinn, weil dann die Zeit nach den Michaelisferien zu kurz ist. Vielleicht ist es so der beste Ausweg, überhaupt auf die Weihnachtszeugnisse zu verzichten, obwohl damit doch nur an Symptomen herumgedoktert wird. Schülerselbstmorde sind Folgen falscher Erzie­hung und falscher Einstellung zum Leben. Da gilt es «inzusetzen für die Lehrer und das Elternhaus. Und je enger sich hier die Wechsel­beziehungen gestalten, je größer das Vertrauen des Schülers wird zu der Hilfe, die ihm von beiden Seiten kommen muh, desto rascher wer­den auch diese trostlosen Dekadenzerscheinungen verschwinden.

Aus der provmzialhauptstadt.

Gießen, den 8. Oktober 1929.

Herbstfreuden auf dem Dorfe.

Wenn man jetzt zu Fuß, mit dem Rad oder mit dem Auto durch unsere Dörfer kommt, merkt man wenig von der vielgerühmten ländlichen Stille. Sei es nun am frühen Morgen, in der Mittagsstunde, oder am Abend. Es herrscht immer ein Leben, wie in einem Bienenstock.

Wenn noch schwere Nebel auf Dorf und Feld lasten, hier und da in den Häusern sogar Lichter brennen, werden schon die Tiere vor den Wagen gespannt, Säcke, Körbe, Leitern aufgeladen. Stim­men hört man überall. Die Mutter packt noch schnell das Frühstück zusammen; dann wird das Haus zu- geschlossen, und der Tag gehört nun ganz der Feld­arbeit. Höchstens daß ein Mitglied der Familie um die Mittagszeit heimgeht und frischen Kaffee holt. Alle andern bleiben draußen; denn die Tage sind kurz, und gegen sechs Uhr ist die Sonne ver­schwunden. Auf dem Felde aber sieht man Land- Icute, Knechte und Mägde, und nicht zuletzt auch die Kinder sich regen in fleißiger Arbeit. Kartoffeln, Rüben, Gemüse wollen geerntet sein. Das letzte Obst wird abgebrochen. Hier und da flackern Kartof- felfeuerchen auf. Kinderstimmen erschallen fast von jedem Acker. Fröhliche Zurufe begrüßen uns, wenn wir die Felder durchwandern. Wir begegnen schon manchmal einem Bauer, der auf dem kaum ab­geernteten Acker das Wintergetreide sät. Ernte und Saat in beständigem Wechsel, nirgends Stillstand, überall Sorge für neues Wachstum, für das täg­liche Brot.

Jetzt möchte ich Landmann sein! Wohl wurde die Frucht schon im August eingefahren, aber in die­sen Tagen erst kommt die Dreschmaschine in den Hof und brummt vom frühen Morgen bis spät in die Nacht hinein. Freunde, Bekannte und Nach­barn sind Helfer. Es ist wohl eine sauere, sehr stau­bige Arbeit, aber bei gutem Trunk und noch besse­rem Essen werden solche Stunden leicht über­standen.

Es muß doch ein ganz eigenartiges Gefühl sein, wenn man als Herr und Besitzer neben dem Dresch­wagen steht und sieht, wie die goldnen Körner lang­sam Sack für Sack füllen! Wie oft wird man dabei an die stürmischen Tage denken, an denen man einst die Körner der Erde übergab. Wie hat man ge­bangt und gehofft! Und nun fließen alle Mühe und Arbeit mit den winzigen Körnern. Die Fruchthaufen auf dem Speicher mehren sich von Stunde zu Stunde.

Wie aber sieht das herbstliche Dorf erst zur Abendzeit aus! Welch' geschäftiges Leben herrscht da auf den Straßen! Die Autofahrer wissen, was es heißt, jetzt durch abendliche Dörfer zu fahren. Kaum, daß man sich durchwinden kann. Lleberall kommen sie nun zurück, die fleißigen Landwirte, Magen, hoch beladen mit gefüllten Kartoffelsäcken, andere mit Rüben, wieder an­dere mit Obst... Lange Leitern starren uns ent­gegen und bringen oft als Hindernis an Weg­kreuzungen alles zum Stillstand. Kühe und Och­sen brüllen, sie haben Hunger. Auch die Tiere, die zu Hause geblieben waren, schreien nach Fut­ter. Der Schäfer treibt feine Herde ein. Aus dem Rachbarhaus brummt die Dreschmaschine. Das ist keine ländliche Ruhe mehr, das ist das Bild allerstärkster Arbeit, das wir in diesen Ta­gen auf den Dörfern in uns aufnehmen können.

Aber sobald Frost und Sturm einsehen, atmet der Bauer erleichtert auf; bann ist das meiste getan. Dann kann er Lieberschau halten, was ihm das 3ahr brachte für Keller, Speicher und Scheune. Aber er wird auch die Feder zur Hand nehmen müssen und einmal ausrechnen, was noch zu bezahlen ist. Bald ist auch der Martinstag da,

der Tag. an dem so vieles fällig ist. Gar oft müssen dann noch die gemästeten Gänse, statt in den eigenen Topf, zum Handelsmann wandern.

Aber ungetrübt und dankbar empfinden die Landleute die schönen Tage des Herbstes, die Tage der Ernte.

Gießener Wochenmarktpreise.

Es kosteten auf dem heutigen Wochenmarkt das Pfund: Butter 210 bis 220; Matte 30 bis 35; Käse (10 Stück) 60 bis 140; Wirsing 15 bis 20; Weißkraut 10 bis 12; Rotkraut 10 bis 15; gelbe Rüben 10 bis 12; rote Rüben 10 bis 12; Spinat 20 bis 30; Römischkohl 10 bis 12; Llnter-Kohlrabi 8 bis 10; Feldsalat 100 bis 120; Tomaten 20 bis 25; Zwiebeln 10 bis 15; Meerrettich 50 bis 100; Schwarzwurzeln 60 bis 70; Kürbis 5 bis 8; Pilze 40 bis 45; Kartoffeln 4Vs bis 5; Aepfel 10 bis 15; Dirnen 10 bis 15; Preiselbeeren 40 bis 45; Pfirsiche 40 bis 60; Zwetschen 10 bis 12; Honig 40 bis 50; junge Hähne 120 bis 130; Suppenhühner 100 bis 120; Rüsse 50 bis 70; das Stück: Tauben 70 bis 90; Eier 16; Blumen­kohl 30 bis 80; Salat 10 bis 15; Salatgurken 10 bis 25; Einmachgurken 3 bis 5; Endivien 10 bis 15; Ober-Kohlrabi 10 bis 15; Lauch 5 bis 10; Rettich 10 bis 20; Sellerie 10 bis 30 Pfennig;

Wenn Ihre

Empfehlungsanzeige

in der Freitags- oder in der Samstags­nummer des Gießener Anzeigers durch sorgfältige, wirksame Satzausstattung

werben soll

dann geben Sie sie bitte spätestens im Laufe des Mittwochs beziehungsweise Donnerstags in der Geschäftsstelle auf

** Eine Personenstands- und Be­triebsaufnahme findet am 10. Oktober statt. Die Vorschriften hierüber sind aus der heutigen Be­kanntmachung der Stadtverwaltung zu ersehen.

** Dienstjubiläum bei der Reichs­bahn. Der Zugführer Heinrich Hederich, Bruch­straße 10, konnte am vorigen Samstag auf eine 25jährige Tätigkeit im Dienste der Reichsbahn zurück­blicken.

** Spielplanänderung im Stadt­theater. Aus dem Stadttheaterbureau wird mit­geteilt: Infolge Erkrankung muß eine Umstellung im Spielplan stattfinden. Die Vorstellung im Mittwoch- Abonnement (Mittwoch, 9. Oktober)Vasantasena" ist auf Mittwoch, 16. Oktober, verlegt worden. Am Mittwoch, 9. Oktober (morgen) wirdGrand Hotel", Lustspiel von Paul Frank, gegeben.

Wintersportzüge nach dem We­sterwald. Der Verlehrsbund Oberhessen, Sitz Gießen, teilt mit: Rach einer Mitteilung der Reichsbahndirektion Frankfurt a. M. an den Der- kehrsbund Oberhessen wird der bisher nur wäh­rend der Sommermonate an Sonn- und Feier­tagen zwischen Gießen und Dillenburg gefahrene Personenzug 1611, Gießen ab 5.19 Uhr, Wetz­lar ab 5.39 Llhr, zur Ausübung des Winter­sports im Westerwald versuchsweise an Sonn- und Feiertagen auch im Winter beibehalten. Der Zug hat Anschlüsse in Herborn nach Wester­burg und Montabaur, und in Dillenburg nach Siegen. 3n Herborn nimmt er den Anschluß von

der Zentner: Kartoffeln 3,50 bis 4; Wirsing 12 bis 15; Weißkraut 8 bis 10; Rotkraut 10 bis 12; Aepfel 8 bis 12; Dirnen 8 bis 10 Mark.

Bornotizen.

TageskalenderfürDienstag. Stadt­theater Gießen:Grand Hotel", 20 bis 22.15 Uhr. Gießener Ferienkurse: Rezitation Professor Freytag: Faust, 2. Teil, 20.15 Uhr, Großer Hörsaal. Evan- gelisationsoortrag:Das Gewissen und wie es zur Ruhe kommt", 20.15 Uhr, Löberstr. 14. Lichtspiel­haus, Bahnhofstraße:Drei Zirkuskönige" und Graf Zeppelins Reise um die Well in 20 Tagen." Astoria-Lichtspiele:Der falsche Sheriff" und Brandstifter Europas".

Aus dem Stadttheater wird uns geschrieben: Ludwig Hirschfeld errang bei seiner Uraufführung in München, und einige Tage dar­auf bei der ersten Ausführung in Köln einen durchschlagenden Erfolg mit seinem LustspielDie Frau, die jeder sucht". Die Intendanz des Gie­ßener Theaters hat sich entschlossen, dieses Stück auch in Gießen herauszubringen. Die neue jugend­liche Salondame, Marianne Mewes, wird Ge­legenheit haben, sich dem Gießener Publikum in der Rolle der Hello vorzustellen. Die Spiel­leitung hat Peter F a s s o 11, der selbst die Rolle des 'Aters übernommen hat, und sich dem Gie­ßener Publikum zum erstenmal als Regisseur vor- stellt.

Personenzug 3370 von Gladenbach auf, der auch im Winter seine Sommerlage beibchält, Gladen­bach ab 5 LIhr, Herborn an 6.21 Uhr.

* Zahlungen bei überfül ltem Zah­lungsschalter an unzuständigeFinanz- beamte. In den von Bücherrevisor Hermann Will (Gießen) herausgegebenenAktuellen Steuer­fragen" lesen wir folgende Mitteilung aus der neue­sten Rechtsprechung des Reichsfinanzhofes: Der Steuerpflichtige hatte Lohnsteuergelder zum Finanz- amt bringen lassen. Der Bote lieferte die Gelder, da die Schalter überfüllt waren, an einen unzustän­digen Beamten ab, der sie unterschlug. Der Steuer­pflichtige erhielt darüber eine Quittung mit ge­fälschter Unterschrift. Er wurde erneut auf Zahlung der Steuern in Anspruch genommen. Der Reichs­finanzhof hat dazu folgendes ausgeführt (19. 6. 1929 VIA 638/29): Es könne zwar nicht allgemein der Satz aufgestellt werden, daß eine Zahlung in den Räumen der Finanzkasse an einen dort amt­lich tätigen Beamten den Steuerpflichtigen befreie. Sind in dem Kassenraum Einrichtungen getroffen, wonach nur ein bestimmter Schalter als Zahlstelle gilt, so kann von dem Steuerpflichtigen auch ver- langt werden, daß er sich an die Weisung hält, und es würde zu weit gehen, anzuerkennen, daß die Zahlung an irgendeinem anderen Schalter an einen mit anderen Dingen befaßten Beamten stets als Zahlung an die Kasse zu gelten habe. Im Er- gebnis aber gibt der Reichsfinanzhof dem Steuer- iflichtigen Recht, da der ungetreue Beamte schon rllher öfter bei starkem Verkehr die Gelder in Me­er Weise in Empfang genommen und auch richtig abgeführt hat und sich dadurch eine gewisse Hebung herausgebildet hatte. Die Behörde hatte damit selbst ihre Einschränkung der Zulassung der Einzahlung lediglich am Kassenschalter durchbrochen.

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Wettervoraussage.

Ein neues Tiefdruckgebiet liegt heute morgen über England und hat dort bereits Regen gebracht. Fal­lendes Barometer heutet darauf hin, daß auch unseren Bezirk seine Warmluftwelle überqueren wird. Dabei kommt es zu stärkerer Wolkenbildung, und die Temperaturen werden besonders nachts etwas höhere Werte erhalten. Auch sind bei dem Aufgleiten der Warmluft vereinzelte Niederschläge nicht ausgeschlossen.

Wettervoraussage für Mittwoch: Meist wolkiges Wetter, Temperaturen zwischen Tag und Nacht sich wieder mehr ausgleichend, vereinzelte Niederschläge.

Wetterooraussag - für Donnerstag: Wieder etwas kühleres Wetter, wechselnd wolkig mit Aufheiterung, Neigung zu vereinzelten Schauern.

Scrliner Börse.

Berlin, 8. Okt. (WTB. Funkspruch.) Auch der heutige Frühverkehr lag wieder sehr ruhig und fast geschäftslos. Nachdem es gestern nachmittag gegen die schwächeren Nachbörsenkurse wieder etwas fester geworden war, ist heute eine Tendenz bisher nicht zu erkennen, da Kurse noch nicht genannt werden.

Man soll des Guten nicht zu viel tun, darum fei wieder daraus hingewiesen, daß Maggi's Würze gerade bei sparsamer Verwendung ihre vorzügliche Wirkung entfaltet. Wenige Tropfen genügen, um schwache Suppen und Soßen überraschend zu ver­bessern und den Geschmack von Gemüsen und Salaten zu verfeinern. 246D

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