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Verantwortlich für Lokales: i. V. Dr. Thyri 0 t.

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möglich ist.

bat usw.

In den Sommerserien war er in den Bergen und sandte einige Kartengrühe. An ferne letzte Anschrift schrieb ich ihm, daß uns ferne Mit- teilung, wonach er uns im August besuchen wolle, sehr viel Freude gemacht hätte. Das Haus wäre geschmückt, alles zum Empfang bereit. Natürlich hätte er gar nichts davon erwähnt. Aber nur so konnte ich ihn fangen, lind er kam wirklich. ES waren vergnügte Tage, die wir verlebten, nachdem er gemerkt hatte, wie man

Dieser bedauerliche Umstand legt die Frage nach der Tätigkeit des Verschönerungsvereins einmal nahe. Sollte sie lediglich in dem Ein­sammeln von Mitgliederbeiträgen und deren zinstragende Anlage bestehen, während zahlreiche Ruhebänke an den Spazierwegen im nahen Walde verfallen und die Rasenflächen der städti­schen Anlagen fast nur noch aus Unkräutern be­stehen, so dürfte er sein Urteil über sich selbst gefällt haben und überflüssig sein.

Gießener Wochenmarktpreise.

ihn behandeln muhte.

Er versprach, nun regelmäßig zu schreiben. Das verlangte eigentlich kein Rtenfch. Aber er sagte:Sn Zukunft will ich deinen Dankesschrei- ben doch vorbeugen und zuerst mal selber etwas von mir geben, fonst komme ich aus einer Ver» legenheit in die andere. ....

Und er hielt Wort. Bon Zeit zu Zeit schickt er uns einige Zeilen, erkundigt sich nach uns, ver­gißt keinen Geburtstag, stellt Fragen usw. So ist er seit kurzem ein recht brauchbarer Brief­schreiber geworden, und ich glaube nicht, daß er jemals wieder schreibfaul wird: denn er ist seinem Wesen nach ziemlich hartnäckig. Wenn er einmal etwas anfängt, dann führt er es auch durchs

Allen denen aber, die ähnliche Bekannte, Ver- wandte oder Freunde hoben, stelle ich dieses Rezept der Dankbriefe auf nie erhaltene Glück­wünsche kostenlos zur Verfügung. Solltest du selber aber schreibfaul sein und deine Sünden bekennen, dann geh schnellstens in dich und gelobe Besserung, ehe dein Freund mit dem oben erwähnten Mittel beginnt. P-

Rettich 10 bis 20; Sellerie 10 bis 15; Radies­chen Bund 10 bis 15; Kartoffeln Zentner 5,00 bis 5,50 Mt.

Bornotizen.

Die beiden Allensteiner Brüder Otto Kung und Paul Kung, die im Sahre 1922 wegen Er­mordung des Holzhändlers Paul Kuchenbecker aus Hohenstein z u m T 0 d e verurteilt und dann zu lebenslänglichem Zuchthaus begnadigt wurden, betrieben ihr Wiederaufnahmeverfahren. Sie haben während ihrer langjährigen Zuchthaus­strafe fortwährend ihre Unschuld beteu­ert. Setzt ist ihnen unerwartet Hilfe gekommen. Der Berliner Kriminalkommissar Soh. Müller, der vor kurzer Zeit den Händler D a g i n s k 1 aus Ostpreußen überführte, in der dortigen Ge­gend einen Mord verübt zu haben, hat jetzt festgestellt, daß Daginski gleichfalls drin­gend verdächtig ist, auch den Mord verübt zu haben, wegen dessen die beiden Brüder Kung schon seit Sahren im Zuchthaus sitzen

Mit dem Fuhrwerk in den Mühlbach.

Sn Grälenhausen erlitt einen schweren Schick­salsschlag eine Landwirtsfamilie, die sich auf dem Felde befand. Die Tochter der Familie war nach Beendigung der Arbeiten dabei, die Egge auf­zuladen uni) Bater und Mutter standen auf dem Wagen, um die Gerätschaften zur Heimfahrt zu ordnen, als plötzlich die Kühe unruhig wurden und mit dem Gefährt durchgingen. Roch ehe es gelungen war, die Tiere zu zügeln, rannten sie in den nahen Mühlbach. Das Gefährt mit Personen und Tieren verschwand im nächsten Augenblick in dem an dieser Stelle besonders tiefen Wasser. Während es der Frau des Landwirts mit Hilfe der Tochter gelang, sich zu retten, wenn auch in schwerverletztem Zu­stand, erlitt der Landwirt den Tod. Auch eine der beiden Kühe fand den Tod im Wasser.

Der russische Induskrlalisierungsfonds.

Bor kurzem hatten die Arbeiter einiger Lenin­grader Betriebe vorgeschlagen, den religiösen Feiertag am 6. August als Sndustrialisierungs- tag zu proklamieren und den Verdienst dieses Tages dem Sndustrialisie- rungsfonds zu übergeben. Dieser Vor­schlag wurde allenthalben von den Gewerkschaften angenommen. Snfolgedessen arbeiteten Dienstag in der ganzen Sowjetunion die Betriebe und Institutionen in normaler Weise, wobei etwa 16 Millionen Rubel an Löhnen dem Sndu- strialisierungsfonds zuflossen.

Wieder ein Fremdenlegionswerber sestgenommen.

Sn Dingen konnte der ehemalige Fremden- Icgionär Heinr. Porth aus Sprendlingen (Rhein­hessen), der sich als Werberfür die Frem­denlegion betätigte, festgenommen werden Porth hatte im Mai d. S. den 25jährigen Chri­stian Wagner aus Sprendlingen in die Frem­denlegion verschleppt und sich nach Bekannt» werden feiner Schandtat unsichtbar gemacht. Ein Sprendlinger Einwohner sah ihn nun dieser Tage an der Bingener Drususbrücke. Er verständigte sofort die Polizei, die sich des Burschen sofort annahm. Man vermutet, daß Porth noch mehr j u n g e L e u t e in die Fremdenlegion verschleppt hat.

Aus der provinzialbauptstadt.'

Gießen, den 8. August 1929. I

Von den Schreibfaulen.

Gehörst du auch zu denen, die das Beant­worten eines Briefes als eine Last einpfinden, die sich jeden Tag vornehmen: Setzt muh ich aber diesen Dries schreiben, und dennoch nicht dazu kommen? Sie fangen wohl an, schreiben ein paar Sähe, streichen aus und vernichten das Ganze. Stöhnend erheben sie sich. Das Drief- schreiben wird verschoben und immer wieder verschoben. ,

Sa, wenn rnan's so macht, wird man halb in den Rus desSchreibfaulen" kommen. Man darf das Drieffchreibcn nicht als eine harte Last anfehen. Mein Vater sagte immer:Schreib so, als wenn du bei deinem Freunde stündest und I eS ihm mündlich erzähltest."

Wieviel Briefe haben wir schon in Gedanten geschrieben, aber in Wirklichkeit blieben fte Dod) I ungeschrieben. Auch mein Freund Paul gehörte zu diesen Schreibfaulen. Sa, als Geschäfts- I mann lieh er fein Angebot, keine gewinnbrin­gende Gelegenheit vorübergehen, um sich dazu I zu äußern. Da half ihm die Schreibmaschine. Aber Freundes- oder gar Familienbriefe? Das gab es nicht bei ihm. Auch auf feinen zahlreichen I Reisen war er sehr sparsam mit dem Senden von Lebenszeichen. Kaum, dah er sich zu einer I Ansichtspostkarte aufraffte. Von sich selber schrieb er nie etwas. Er vergaß die wichtigsten üa- milienseste, lehrte sich an keinen Geburtstag kurz er brachte mich mit feiner Schreibfaulheit geradezu in Verzweiflung. Wenn wir uns irgend­wo treffen wollten, bann mußte ich telephonieren fonst war ich nie sicher, ob er auf meinen Brief auch nur eine Zeile von sich gab.

Freund Paul hat sich gebessert. Sch bilde Mir ein, ihn geheilt zu haben. Er schreibt stets pünktlich auf jeden Brief, gibt gern Auskunft, I vergißt keinen Geburtstag mehr. Meine Be­kannten nennen es ein Wunder. Es ist auch bei­nahe eins. Wie kam es also?

Eigentlich ganz einfach. Sch tat so, als ob ich wirklich eine Antwort von ihm erhalten hatte und schrieb dementsprechend. Zu Reujahr fing 0 an. Er hat uns natürlich nie Glück gewünscht. .Wozu?" pflegte er zu sagen,das sind so alt- I modische Sachen." Sch schrieb ihm also einen kurzen Brief, bedankte mich herzlich für seine Reujahrsgrühe und wünschte ihm ebenfalls Wohlergehen im neuen Sahr. Er mag wohl gestutzt haben. Vielleicht hat er auch gedacht, der irrt sich aber gewaltig. Er schrieb noch nicht. Kurz vor Ostern teilte ich ihm mit, daß wir uns in E. treffen wollten. Ratürlich blieb ich ohne Antwort. Sollte ich telephonieren? Re, iU Sch teilte ihm also auf einer Karte nut, daß ich an dem Tage, den er vorfchlug. nicht kommen könnte, wir müßten unsere Zusammenkunft um zwei Tage verschieben. Das wirkte. Sg>_ erhielt genau Rachricht, wann er in E. einträfe. Da fragte er natürlich:Dag mal, hab ich dir denn geschrieben, daß ich kommen wollte?RatürlichI log ich. Weiter erwähnte er die Sache mit dem Reujahrsglückwunsch. Auch hier spielte ich den Unschuldigen. Dann wurde von anderem ge­plaudert. Beim Abschied versprach er hoch und heilig, manchmal zu schreiben. Es kam mein Geburtstag, den er natürlich wieder vergaß. Am Tage danach setzte ich mich aber hin und schrieb ihm einen schwungvollen Dankesbnef für die Glückwünsche, die er mir zum 40. Wiegenfeste gewidmet hätte. Seht merkte er wohl doch etwas; denn einige Tage später kam em Schrei­ben von ihm, in dem er um Entschuldigung

Daten für Freitag. S. August.

Gonnenaufgani 4.35 Uhr. Sonnenuntergang 19.35 Uhr. Mondaufgang 9.52 Uhr, Monduntergang 21.34 Uhr.

1839: der Augenarzt Karl Theodor Herzog von Bayern geboren; 1890: der Lustspieldichter Eduard von Bauernfeld in Oberdäbling gestorben; 1896: der Flugtechniker Otto Lilienthal bei Rhinow ge­storben; 1919: der Naturforscher Ernst Haeckel in Jena gestorben.

Blumenschmuck-Wettbewerb und Verschönerungsverein.

Während in anderen Städten der Verschö­nerungsverein es als eine seiner ersten Aufgaben betrachtet, zur Verschönerung des Stadtbildes dadurch beizutragen, daß er alljähr­lich eine Prämiierung der besten Leistungen auf dem Gebiete der öffentlichen Dlumenpflege vor­nimmt, hat dies bei uns seither der Verkehrs­verein getan. Leider ist es ihm bei seiner überaus rührigen Tätigkeit für die Hebung des Fremdenverkehrs nicht mehr möglich gewesen, in diesem Sahre auch noch Mittel für Dlmnen- schmuck aufzubringen. Aus diesem Grunde ist an den Vorstand des Verschönerungsver- e i n s das Ersuchen zur tätigen Mitarbeit ge­richtet worden. Dieses Ersuchen wurde ab glehnt, so daß in diesem Sahre eine Prämiier rung von Fenster- und Dalkonschmuck leider nicht

35 bis 40; Kartoffeln 6; Frühäpfel 25 bis 30; Falläpfel 4 bis 5; Birnen 10 bis 30; Sauer­kirschen 40 bis 45; Heidelbeeren 35 bis 40; Stachel­beeren 20 bis 25; Sohannisbeeren 20 bis 25; Himbeeren 40 bis 45; Pflaumen 20 bis 25; ZWetschen 25 bis 30; Mirabellen 30 bis 3j; Reineclauden 30 bis 35; Aprikosen 40 bis 55; Pfirsiche 60 bis 65; Honig 40 bis 50; junge Höhne izo bis 1.30, Suppenhühner 1 00 bis 1,20; 1 *uerk.'Der'Begriff des Handwerks

S?8Q7O<5^at°io@bi5 15 Dalatgurken^p ist wirtschaftsgeschichtlich erwachsen und beruht so kLWKMWkt es» äs» mws 25; Ober-Kohlrabi 10 bis 12, Lauch 10 b , dclsgesehbuches aus.Sn Deutschland war und _, I ist noch heute das wichtigste äußere Zeichen des

I IS ttTS Ml Handwerks die Vereinigung der einzelnen Hand-

Ää WJt H ran H mgg I Werkergruppen zu Zünften und Snnungcn. Ein

fl» «M 0 ||| «W weiteres wesentliches äußeres Kennzeichen des

W sLn BL- 1 8L3 Ä S ® Handwerks ist, daß seine Angehörigen in die

" eM I Gruppen der Lehrlinge, Gesellen und Meister

tr A- Hae fiißRftnftr zerfallen und aus der einen Gruppe in die

für die Tagesnununer des UieDtmer Nächsthöhere nur nach Ablegung bestimmter Pru- Änvpinprs werden zweckmäßig am jungen gelangen. Alles das ist bei Molkereien Anzeigers werae y nicht der Fall. Cs entspricht denn auch weder

Nachmittag vorher aurgegeoen. nacn &en jetzigen wirtschaftlichen Anschauungen noch 9 Uhr vormittags kann die Aufnahme SS

der Anzeigen auch in Ausnahme- schließt es aus, den Betrieb als handwerklich -Ull . u- luarrtanl anzusehen; ein Unternehmen, das nach Herkom-

fäfilen nicht gewährleistet werden. men nnd' wirtschaftlicher Anschauung nicht als ,u,.,ern(l handwerklich gilt, stellt seinem Gesamtcharakter VERLAG DES 6IESSEO AHZEiGERS nach keinen Handwerksbetrieb dar."

hin Berliner Bone.

Die Kirche am Ver f a ss u n g s t a g. Der Reichsminister des Snnern ist an die Evan­gelische Kirche mit dem Wunsch herangetreten, daß des zehnjährigen Verfassungstages auch in kirchlichen Feiern gedacht werden möchte. Dabei wurde die Zusicherung gegeben, daß durch mög­lichste Freihaltung des Sonntagvormittags von weltlichen Feiern zum Besuch des Gottesdienstes ausreichend Gelegenheit gegeben fein wird. Daraufhin hat der Deutsch-Evangelische Kirchen- ausschuh nach eingehenden Beratungen den Lan­deskirchen unter Hinweis auf die Kundgebung des Königsberger Kirchentages von 1927 emp­fohlen, den kirchlichen Verhältnissen entsprechend, | der Anregung Folge zu leisten. Das Landes­kirchenamt in Darmstadt hat angeordnet, daß am Dersassungstag von 13 bis 13V« toie in früheren Sahren allgemeines Geläute stattfindet. Das betreffende Ausschreiben setzt ebenfalls voraus, daß seitens der Veranstalter der welt­lichen Feiern am Verfassungstag auf die Gottes­dienste die gebührende Rücksicht genommen wird. Die Tollkirsche reift! Es gibt fast kein Sahr, in dem die Zeitungen nicht von Ver­giftungen durch Tolllirschen zu berichten haben. Viele derartige Fälle haben schon einen trau­rigen Ausgang genommen, und es besteht beim Genuß der Giftbeere für Kinder immer die höchste Lebensgefahr. Darum sollten die Eltern ihre Kinder nicht allein und unbeaufsichtigt in die Wälder laufen lassen. Die Tollkirsche ist fast in allen Wäldern rings um jede Stadt und jedes Dors zu finden. Verschiedentlich haben Forstämter in der letzten Zeit zum Schuhe der Kinder die sämtlichen Schläge in ihrem Be­reich von dem Gistkraut reinigen lassen.

' Achtet auf die Hunde im Walde! Cs muß immer wieder daraus hingewiesen wer­den. daß es eine Alnfitte und ein Unfug ist, mit unangeleinten Hunden durch Feld und Wald zu streifen. And gerade jetzt bedürfen die alten und jungen Bewohner des grünen Domes der un­bedingten Ruhe. Auch das harmloseste Kläffer­chen vermag Unheil au stiften, von den gewerbs­mäßigenStreunern" ganz zu schweigen. Selbst im besterzogenen Hunde regt sich zuweilen der vererbte tierische Sagdtrieo, wenn er auf eine frische Wildfährte kommt. Ein unbewachter Augen­blick, und der Satz junger Hasen ist abgewürgt und das Federwild vertrieben von seinem Drut- plah den es dann nie wieder annimmt. Rach den Paragraphen 227 und 228 des DGB. ist der Sagdpächtcr berechtigt, solche Hunde zu töten, und der Spaziergänger mit seinem unangeleinten Liebling kann nach § 823 des BGB. zum Scha­denersatz herangezogen werden. Se nach Lage der Dinge kann sogar ein Sagdvergehen vor­liegen, das nach den Paragraphen 292 und 293 des RStG. gesühnt werden müßte. Also die Leine mitnehmen, wenn es in Wald und Feld geht, damit die mitgenommenen Vierbeiner den Genuß des schönen Spazierganges nicht trüben?

* Entwertete Freimarken. Cs kommt ab und zu vor, daß einzelne Freimarken auf den mit der Post beförderten Briefsendungen nur geringfügige oder schwache Entwertungszeichen, oftmals nur Striche oder schwärzliche Flecken tragen, well sie beim Abstempeln in der Eile nicht voll getroffen worden sind. Selbstverständ­lich ist es verboten und auch straffällig, solche unvollständig entwertete Freimarken, nachdem sie von den Umschlägen abgelöst worden sind, noch­mals zur Freimachung anderer Postsendungen zu benutzen. Trotzdem geschieht dies sehr oft in der falschen Voraussetzung, der Betrug würde nicht bemerkt. Sn den meisten Fällen werden diese Gebührenhinterziehungen aber bei den Postanstal- 1 ien, Sie angewiesen sind, hierauf besonders zu

Berlin, 8.Aug. (WTB. Funkspruch.) Im heut, tigen Frühverkehr ist die Tendenz unsicher und an­scheinend auf Grund der politischen Situation eher schwächer, obwohl eine Diskonterhöhung in London sehr unwahrscheinlich ist. Kurse werden noch nicht genannt. Am Devisenmarkt hörte man London gegen Paris 123,97, London gegen Mailand 92,80, London gegen Spanien 33,19, London gegen Kabel 4,8510, London gegen Berlin 20,3640, Kabel gegen Berlin

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* Sehnte Graupeln « NeOtl "K G«wilter.@Wind$tille.«CK Xte leichter Ost y massiger "Südsüdwest Q stürmische» «ordwesk Ule Pfeile fliegen mit dem winde. Oie oeioen Stationen stehenden Zaib len geben die Temperatur an. Oie Limen verbindet» Orte mit gleichen auf nceresoiveau umgerechneten Cultdruck

Wettervoraussage.

Durch die Ostwestverlagerung des gestern über Frankreich lagernden Ausläufers desRordmeer- tiefs ist eine Rinne tiefen Druckes zustandegekom­men, die sich in nordsüdlicher Richtung heute morgen über Deutschland erstreckt. An ihrer Rück< feite strömen etwas kühlere omanische Luftmassen zu, die zeitweise noch Bewölkung verursachen und die Temperaturen etwas zum Sinken brin­gen. Riederschläge werden höchstens noch in ganz leichten Schauern auftreten. Sm Westen steigt der Luftdruck weiter an, so daß später mit ruhi­gerem Wetter zu rechnen ist.

Wettervoraussage für Freitag: Teils heiter, teils wolkig, etwas kühler, nur noch stellenweise Steigung zu leichten Schauern.

Wettervoraussage für Samstag: Ruhigeres Wetter.

Lufttemperaturen am 7. August: mittags 26,1 Grad Celsius^ abends 19 Grad; am 8. August: morgens 19,8 Grad. Maximum 26,4 Grad, Minimum 16,6 Grad. Erdtemperaturen in 10 cm Tiefe am 7. August: abends 25 Grad; am 8. August: morgens 19,8 Grad. Niederschlag 1,6 mm. Sonnenschein­dauer 10% Stunden.

Tageskalender für Donnerstag. Hessische Handwerkskammer-Nebenstelle Gießen: Der. sammlung, Hotel Hindenburg, 20 Uhr. Massen- chorprobe zur Verfassungsfeier, 20.30 Uhr, in der I 4,1975. Bolksholle. 168em Monatsverfammluna, 20.30 Uhr, Postkeller. Lichtspielhaus, Bahnhofstraße:Die wunderbare Lüge der Nina Petrowna".

gehoben. Hm der dadurch möglichen Gefahr des Mietwuchers zu begegnen, bleiben aber das Reichsmietengeseh und das Wieter- schutzgesetz weiter für Mecklenburg in Kraft.

Aus aller Welt.

Der Luropa-Rundflug.

Die Teilnehmer des Curoparundsluges sind am ersten Tage bereits über eine weite Strecke verstreut und liegen gruppenweise in den ein­zelnen Pflichtlandungshäfen. Die Spitzenreiter, drei deutsche Maschinen, haben bereits heute abend St. Raphael erreicht, im einzelnen Rehring, Caberry und Altemeier. 18 Flugzeuge sind in Marseille gelandet, davon je acht deutscher und italienischer und je eins fran­zösischer und englischer Rationalität. Sn Genf sind insgesamt 35 Teilnehmer eingetrofsen, wo­von 30 mit einer kurzen Unterbrechung den Flug nach Lyon bzw. Marseille und St. Raphael fortgesetzt haben, Darunter 15 deutsche und zehn italienische. Se eine deutsche, italienische und französische sowie die beiden von Schweizer Pi­loten gesteuerten Klemm-Flugzeuge haben in Genf übernachtet. Roch weiter zurück liegen in 03 a f e l zwei deutsche und eine italienische Maschine, von denen eine deutsche bereis aus dem Wettbewerb ausgeschieden ist. Somit befinden sich also noch 17 deutsche Teilnehmer im Wettbewerb. Bei dem ausgeschiedenen Apparat handelt es sich um die von Loerzer gesteuerte zweite Maschine der Bayrischen Flugzeugwerke.

Neunzig Jahre Tierschutz.

Der Alte Tierschutzverein in Dres­den feiert am 9. August sein 90jähriges, ununter­brochenes Bestehen. Die Feier ist auf den Herbst verschoben worden. Mit ibm zusammen begeht auch die moderne Tierschuhoewegung dieses Such» läum, da er der älteste Tierschuhverein des Deutschen Reiches und des europäischen Fest- landes ist. Der Alte Tierschuhverein in Dresden wurde von Legationsrat Freiherrn von Ehrenstein gegründet, der im QHinifterium des Auswärtigen beschäftigt war. Das Wirken Ehrensteins führte dazu, daß der preußische Sustizminister v. Kamptz die Statuten des Vereins und Chrensteins jun- stische StudieSchild und Waffen gegen Tier­quälerei" als gesetzgeberische Grundlage für zwei Tierschutzparagraphen im preußischen Strafgesetz­buch benutzte. Snfofem hat der Verein bereits in seinem Gründungsjahre den denkbar größten Einfluß auf die Gestaltung des Tierschuhes im Strafrecht gehabt.

Aufklärung des Slarksiromatienlals.

Wie bereits gemeldet, wurden in der Rächt zum Montag auf der Straße von Korneuburg nach Rückersdorf (Oesterreich) drei Männer durch einen über die Straße gespannten Draht, der mit Der Starkstromleitung in Verbindung stand, getötet, während ein vierter Mann mit schweren Brandwunden davonkam. Die Rach­forschungen nach dem Urheber der furchtbaren Mordtat haben dazu geführt, dah der Stief­bruder eines der Ermordeten, der 25jährige Franz R e u m a y e r, verhaftet wurde. Dieser hat bereits ein Geständnis abgelegt. Er wollte heiraten, doch stand ihm der Stiefbruder im Wege, da er als der ältere das väterlich« Bauerngut übernehmen sollte. Daher beschloß er, ihn zu besei tigen. Er wußte, daß fein Bruder nm 10 Uhr heimkehren würde und spannte da­her kurz vor dieser Zeit den Draht über dio Straße. Mit elektrischen Arbeiten war et ver­traut, da er bei der Aufstellung der Starkstrom­leitung selbst mitgearbeitet hatte. Cs besteht auch der Verdacht, daß Franz Reumaher Mit­wisser seiner Tat gehabt haben muh.

Das Wiederaufnahmeverfahren beantragt.

achten, entdeckt; gegen die Absender wird dann von der oberen Postbehörde die Dafür in Dem Postgesetz vorgesehenen Geldstrasen verhängt. Allem Anschein nach werden derartige schwach entwertete Freimarten auch vielfach in betrüge­rischer Absicht als Ersah für Kleingeld in Ver­kehr gesetzt. Darum tut jedermann. Der sich Un- annÄjmlichkeilen ersparen will, gut, Freimarken, Die er nicht selbst am Postschalter gekauft hat, vor ihrer Verwendung genau zu besichtigen. Bei Der* richtigen Wahrnehmungen, insbesondere auch beim Fehlen des Klebstoffes auf der Rückseite, Es Mieten auf t>em heutigen Wochenmarlte I empfiehlt eine Anfrage Über ihre DÜltiglett

Käse 10 Stück 60 bis 1,40; Butter Pfund 1,90 am. Postschalter. .....

nia 0 no- rrOflHo 30 bis 35 Wirsina 20 bis 25' Fundgegen stände. Das Hessische Po-

25' Rotkraut 25 dis 30' gelbe lizeiamt teilt mit: Das Verzeichnis über Die IM R9b^ 5*bis 20- rote Rüben 15 bis 20* Spinat Monat Suli 1929 gesunDenen bzw. abgelieferten 20 to ^aflÄ6bil2^ "S&a mU.

innerhalb von zwei Monaten beim Fundbureau , während der Dienststunden geltend zu machen.

" Prüfung für das Sportabzeichen - im Schwimmen. Am Samstag, 10. August, findet um 18 Uhr eine Prüfungsabnahme für das Sportabzeichen im Schwimmen in Der 1 Müllerfchen Badeanstalt statt.

Molkereibetriebe gehören nicht

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