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alte Daumkirchcr Gemeindeland mitzubenutzen. Rach einer alten Ordnung, die m ihrer letzten sKas.ung aus da? Jahr 1701 znrückgsht, wird das Gelände alljährlich auf St. CB I a f tu 6 tag (3. Februar) in 15 Losen wech c^nd unter den Anteilberech t;tcn durch den Schultheis ver-

"urch das fortdauernde gemeinfchastiche Eigen- nmr.rccht an der Allmende der alten Heimat usammengchalten wurde. Aoch vor l1/, Jahr- ahnten bestand die Gesellscha't au3 36 De­

in diesem Jahre wieder morgens 10 Uhr die i'abe der Gesellschalt mit den alten Akten und

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llefunbcn, die der Schulthei i in seiner Wohnung m Verwahrung Hot, von den sieben jüngsten brmmkirchern abgeholt und in die Versammlung getragen. Zunächst wurden die grschäst.ichen An­liegenheiten geordnet, die Weidetelle verlost und )ie Zinsen eingezogen. Hierauf wurde durch die ba .Siebener" (Ausschuß von sieben Mit­gliedern) die Rechnung geprüft. Hieran schloß ich wieder ein gemeinschaftliche s Mittagessen. Am vochmittag trat der neue Schultheiß. Hein- ri H Salz mann IJL, in seine Rechte. Dessen Later, Veteran von 1870, ist Ehrenschult- ie I b". Aach dem gemeinsckasllick^n Abendessen bewegte sich (gegen 9 Uhr) die Gesellschaft in ?inem Fackelzug nach der Wohnung des neuen Schultheißen, wo sie noch einige Stunden in munterer Unterhaltung verbrachte. Di? in das 18. Jahrhundert hinein wurde ein Gottesdienst | In Daumkirchen abgehalten.

L OberlaiS. 6. Febr. Am Sonntag trat ine Gesamtgemeindevertretung des Xtrchfpiels OberlaiS-GlaShütten zur

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Sehr. 2m Dimrtiu Wer Dilh. Del. Umgegend bdannit actraflcn. Sin gcvhs nb au) den bench »1 letzte Srlrite. Da Lebensjahre und HL ein ©emein&eamf vev t alten Echnsersamilii ater uni Dmgermeister 21 n.

6d&er einen hey m bei OöerhesM Ktitglkber sich ii alten, svrach der 3« von Dclierseld.

!m Sametagabend vo ।aft Derstadt btl e n S einen LichtbM irr. Lich, sprach ifo btf. Die auSgeK *xi4 Musterbild eint lm zweiten Teil W tzeymann, M« n4 unb bttTO über V kfl Orbeni m D pviitischer unb ttc Desvnberen 3achm SrmeinschastSgeback Bie bet Oungbeulö Ulf schm viil. ALqe nlentiefen CDortrag. > die ßenetalbct egeroertlni gte einen kleinen t Lechner Mibe » abtoall *' " bzubestellen.

hotten.

In altgevKtt»

>i Hern der alten Dculmkircher Wiesen Jetzt ist ie Gesellschaft auf 30 Besitzer zusammenge- LmoKen. Sie haben zugleich ba3 Recht, das

dieS ein Rechtsaltsrtum. das sich aus dem Wittel» alter bis in die Gegenwart gerettet hat. Land­gericht, dircktor Schmeckenbecher und Ober- Amtsrichter Zimmermann haben das Ver­dienst. es auch bei Anlegung des neuen Grund» duchs erhalten zu haben. Gegen daS Jahr 1100. als Laubach sich zur Stadt entwickelte, gingen verschiedene DCrser in den Tälern der Detter und des Dernbachs ein. $ie Bewohner . danr.tcn die Vorteile eines größeren Gemein- «esens und siedelten freiwillia nach Laubach aber. Daß, wie die Sage meldet, ein Bischof von Fulda oder ein Graf Solms sie zerstört ffabe. ist unzutreffend. Die ©raf:n Solms halten an der Zerstörung dieser Dörfer gar kein Inter» leise gehabt, waren im übrigen damals noch gar nicht in unserer Gegend, sondern faßen noch an der Lahn. Zu jenen verschwundenen Ortschaften geh rt auch Daumkirchen (eine halbe Stunde oberhalb Freienseen im Seen­tal), Ein Ueberrest dieses Dorfes ist die.Baum- ktrcher Mühle", die jetzt allgemeiner nach einem imheren Besitzer dieHoresmühle" heißt. In hrem neuen Wohnort Laubach bildeten jene "iitrantcrer ein gesch'o'senes Gemeinwesen, das

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folge im Schultheißenamt ist durch die Rcihen- inflfi-i/i°Ige der Häuser der Daumkircher in der Stadt

l/Ä? bestimmt. Aach der alten Ordnung wurde auch t v01' in diesem Jahre wieder morgens 10 Uhr die angehött, bet au? lee

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Gwßseuer in den Opelwerlen.

WSR Rüsselsheim, 7.Jebr. während der Mittagspause gerieten auf dem FabrikgelSnde der vpelwerke neuerbaute Lagerhailen in Brand. Troß sofortigen Eingreifens der werk- fenerrvehr griff das Jener infolge des herrschenden Sturmes mit großer Schnelligkeit um sich, so daß im verlause von wenigen Minuten die getarn­ten Lagerhallen in einer Jront von 150 bi» 200 Meter in Hellen Flammen standen. Troß mehrfacher Venzinexplosioren gelang d e Abriegelung der Rachbargebäude, doch sind die Lagerhallen mitsamt den eingefahrenen wagen, elektrischen Zugmaschinen und sämtlichen Vorräten dem Jener restlos ;um Opfer gefallen. Menschenleben sind nicht zu beklagen. Der Scha­tz e n. der ar.f 500 000 bis 600 000 Mark beziffert wird, soll durch Versicherung gedeckt sein. Rektor Winter, M. d. L, 60 Jahre alt.

WSA. Mainz, 7. Febr. Heute ist der Vor­sitzende des Katholischen Lehrerver­ein S, Rektor und Landtagsaögeordne er Win­ter, 60 Jahre all geworden. Als Sohn eines Ssandwirtes in Klein-Welzheim bei Selsgenstadt geboren, verbrachte er seine Schulzeit auf der Volksschule seines Heimatortes, im Prozhmna- sium in Seligenstadt, in der Präparandmrschule -u Lindenfels und bereitete sich im Bensheimer Lehrerseminar zum Schuldienst vor. Der junge Lehrer fand dann in Klein-Rohrheim, Gerns­heim, Dvrndiel und Eppertshausen Verwendung, wirlle von 1903 bis 1914 an der Schule in Mainz- Mombach und darauf in Mainz, wo er 1922 zum Rektor ernannt wurde. Viele Jahre im Katho­lischen Lehrervercin tätig, wurde er 1921 dessen Vorsitzender und ist ein eifriger Verteidiger der konfessionellen Schule gewesem Posiiisch dem Zen­trum angehörend, wurde Winter 1919 Stadtver­ordneter in Mainz und 1927 Mitglied des Hessi­schen Landtags, dem er selldem an gehört.

W2N. Mainz, 7. Febr. Die städtische Derwal- turg plant den Bau einer Kunstgewerbc- schule mit einem Kostenaufwand von 3 Mil­lionen Mark, Eine entsprechende Denkschrift ist vom Beigeordneten Maurer ausgearbeitet wor­den. Am Montag fand eine Sitzung der an der Frage besonders interessierten städtischen Körper­schaften stall. Wegen der hohen Kosten wurden Be­denken laut und die Angelegenheit schließlich zur weiteren Prüfung an den vorberatenden Ausschuß zurückverwiefen.

Preußen.

Kreis Marburg.

WSA. Marburg. 7. Febr. Im Akter von 76 Jahren starb hier letzte Rächt der Professor für indische Philologie und vergleichende Sprach­wissensehasten, Gehelmrat Prosefsor Dr. Geld-

Äeine Dahnbauten im Westerwald.

WSA. Dom Westerwald, 7. Febr. 3m Jahre 1911 ist vom Landtag der Dau dar Westerwaldbahnlini« von H a i g e r über Gusternhain, Driedorf. Deist ein nach St ockha usen gesetzlich festgelegt worden. Kriegs- und Aachkriegszeit zwangen zur Ein­stellung der bereits begonnenen Arbeiter, die nach langer Unterbrechung nur teilweise wieder aufgenommen und sertiggestellt wurden, so Daß heute noch die Orte D r e i t s ch e i d und Gusternhain auf den Dahnanschluß warten. Auf eine Anfrage im preußischen Landtag über den voraussichtlichen le^inn des Ausbaues der Strecke hat dec preußische Handelsminister nun­mehr erllärt, daß das Dauprofeit wegen der gespannten Finanzlage zur Zeit nicht ge­fördert werden könne.

Unverminderte Grippe in Frankfurt.

Einschränkung des LtraßcnbahnbckricbS.

WSA. Frankfurt a. M., 7. Febr. Die Grippe hält in Frankfurt in unverminderter Stärke an. Infolge der hohen Zahl von Grippe- erfranZur.gen unter dem Fahrpersonal der S t r a- ßenbahn (zur Zeit sind 20 Proz. des Fahr« Personals erkrankt) ist die Straßenbahndirek- Hon gezwungen, einige Linien betriebs- m a ßig einzuschränken btzw. vorübergehend einzustellen. Mit Rücksicht auf den durch die starke Belegung des Städtischen Krankenhauses und seiner Zweiaanstalten mit Grippekranken hervorgerufcnen Mangel an Aerzten ist mit sofortiger Wirkung die Medizinische Poliklinik geschlossen worden. Gleich­zeitig wurden die Räume der Klinik als weitere stationäre Abteilung für Grippekranke einge° richtet. Auch in den Schulen macht sich der AuL'sall des Lehrpersonals durch Grippeerkran- kungen störend bemerkbar.

Beratung des Voranschlages 1929 m der Schule zu Oberlais zusammen. Die Kirchenge­meinde hat in vorbildlicher Opfersveudigkell im Jahr 1927 die uralte Kirche in Unterlais einer gründlichen Renovierung unterzogen, was einen Kostenaufwand von 17 003 Mark verursachte. Da lausende Mittel nicht zur Verfügung standen, wurden die notwendigen Darlehen auf "^nonnnen. 2kach dem vorliegenden TUgungsplan. der in brr Sitzung besprochen wurde, werden von der Schuld jährlich 2 Prozent getilgt. Tie KaN «lz-nsen wer- den bis zur Tllgung der ganzen Schuld jährlich rn gleicher Höhe gezahlt. Dies Verfahren hat den Vorteil, daß in drn Voranschlägen der nächsten Jahre immer die gleiche Summe zur Tilgung der Kirchbauschuld einge etzt wird. In 23 Jahren ist die Schuld ge.ilgt. 2Xrr Vorai^iUag wurde vom Kirchenvorstand und der Gemeindevertretung ein­stimmig in allen Teilen an Tenorn men. Er weist im ersten Teil in Einnahme und Ausgabe 4122.28 Mark auf. Da fast keine anderweiii «a Cinnahmen vorhanden sind, tragen die Gemeindeir Oberlais und Glashütten den ortskirchlichen Fehlbetrag. Der zweite Tell des Voranschlages schließt ab mit 939 Mark in Einnahme und Ausgabe. Die Kirchengemeinde hat nur ein kleines Pfarrgut. Aach Erledigung des Voranschlages folgte eine aussührliche Aussprache über das kirchliche Gemeindeleben, das im allgemeinen ein recht erfreuliches Bild zeigt. J>rsbesondere konn­ten die Kirchmckollekken und Haussamnrlungen für Werke der Wohltätigkeit als vorbildlich be­zeichnet werden.

Kreis Alsfeld.

o. Alsfeld, 6. Febr. Unter dem Vorsitz von Pfarrer Georgi, Ermenrod, und rn Anwesen­heit des Superintendenten Oberiirchenrats Wagner sand heute im kleinen Saale d:s Deutschen Hauses" der 5. D o r f k i r ch e n t a g der Vereinigung der Dorskrrchen- sreund« für das nördlicheOberhessen statt. Zahlreiche Zuhörer aus den Kreisen Als­feld und Lauterbach waren der Einladung gefolgt. Die Eröffnungsansprache hielt Pfarrer B e r n - deck aus Stockhausen über das Schriftwort Epheser 5,19:Singet und spielet dem Herrn in eurem Herzen". 3m M.ttelpunkte der Tagung stand ein Vortrag von Pfarrer l_ie. vr. S t um p f, Merlau, über das Thema:Die Kunst des Ehoralgesange s". In seinen Ausführun­gen behandelte der Vortragende die Formeir des Ehoralgesanges. die Art seiner Darbietung und die Frage der Erziehung unserer Gemeinden zu einem richtigen Ehoralgrsang. An zahlreichen 'Beispielen wurde der Stoff wischaulich erläutert, auch wurden einzelne besonder- cbarakteristischa Gesänge von den Zuhörern gemeinsam gesungen. In der AachmittagS.itzung fand «ine ausgiebige Besprechung des DortrazeS statt, die mancherlei Anregungen und Aufklärungen gab. Im nächsten Winter sollen zwei Tagungen, eine in Alsfeld und eine rn Lauterbach, abgehaltM werden.

Aus dem Amtsverkündigungsblatt.

* Das Amtsverkündigungsblatt Nr. 8 vom 5. Februar enthält: Gemeindef.nanzstat.stik, Reichssteuerüberweisungen. Dienstnachrichten.

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