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essen.

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die Preise auf der seitherigen Höhe. ES kosteten Duchenscheiter 3638 Ml., Buchenknüppel 28 biS 34 Mk.. Fichlenknüppel 1622 OHL und Fichten- Stöcke 46 Mk. je 2 Saummeter. Duchenreiser tarnen auf 1620 Mk., Eichenreiser auf 10 biS 15 Wk. und Fichtennutzreifer 3450 Mk. je fünf Saummeter.

t 21 u 9 dem ßumbatal, 6. Marz. 3n fast allen Gemeinden unseres Tales haben in der letzten Zeit Holzverfteigerungen ftattgcfunben. Als bemerkenswerte Tatsache konnte man dabei feststellen, daß die Preise hauptsächlich für Brennholz 50 bis 80 und mehr Prozent über denen des Vorjahres lagen. Diese steigende Tendenz liegt darin begründet, daß in jedem Haushalt die Vorräte an Brenn­material, das meist noch aus Holz besteht, durch die monatelang dauernde Kälte sehr stark verringert worden sind und ein Grundstock für den kommenden Winter unbedingt wieder geschaffen werden muß.

Ls. Langsdorf, 6. M^rz. Saajöera kürzlich stud. rer. pol. Hapvich (Gießen) im Auftrag der Liga zum Schutze der deutschen Sx u 11 ur über das Thema. Freie und gebundene Wirtschaft" gesprochen hatte, erklärte er sich zu einem weiteren Vortrage überSassen und Staat" bereit, der am Montag stattfand. In seinem ersten Vorträge gab der Redner einen längeren geschichtlichen Rückblick über die Ent­stehung des Handwerks und Handels, über seine Formen in den verschiedenen Zeiten, und be­leuchtete alsdann, wohin allmählich der Kurs führt, nämlich zu einem allmählichen Verschwin­den der Kleinbetriebe, zur Vertrustung. In seinem zweiten Tortreg: skizzierte dar Sedner die Sassen, wie sie in der Hauptsache in Europa und speziell in Deutschland vorkommen. Er stellte die charak­teristischen Merkmale In Kopfform und Körper­bau, sowie die geistigen Eigenschaften jeder ein­zelnen Saffe heraus und sprach dabei von vier charakteristischen Sassen, nämlich dem nordischen, dem ostischen, dem dinarischen und westischen Menschen. Wir Deutsche sind nach den Dar­legungen des Vortragenden heute eine Mischung der drei erstgenannten Sassen, behaftet mit allen

guten und weniger guten Eigenschaften derselben. Die Sassenfrage, die heute hier und da die Ge­müter bewege, dürfe nie dahin führen, daß wir Menschen wegen ihrer Sassenzugehöriskeit hassen, Der Staat als solcher, so führte der Sedner aus, habe sich um die SassenzugeHörigkeit seiner "Bür­get nicht zu kümmern, sondern kenne nur Staats­bürger. Tie Vorträge des Herrn H a p p t ch fan­den hier guten Anklang und Interesse, waS auch die steigende Besucherzahl wohl der beste Dank für den Sedner beweist. Für die Zeit zwischen Heu- und Fruchternte hat Herr Happich daS Wiederkommen versprochen, was dankbar begrüßt wurde.

KrciS Friedberg.

Pb. D u tz b a ch, 6. März. Die hiesige Fasel- markt-Gesells ch a f t hat heute beschlossen, den auf den 14. März festgesetzten Fasel-, Pferde-, Schweine-, Ziegen- und Zuchtvieh-Markt wegen deS ungünstigen Wetters erst am 21. März abzuhalten. Ebenso wird die Verlosung, sowie das vom Seit- und Fahrverein Butzbach und Umgegend geplante Seit-Turnier auf diesen Tag verlegt. Gestern sand an der Weidig-Obertealschule un­ter Vorsitz des Oberstudiendirektors Dr. V i nze l die diesjährige Abiturienten-Prüfung statt. Sämtliche Prüflinge, 14 an der Zahl, be­standen.

Kreis Schotten.

# Fretenseen, 6 März. Erst jetzt zeigen sich unter den Wildbeständen die Folgen des überaus st rengenWinters. Ein Gang durch unsere benachbarten Waldungen führt allenthalben zu Rudeln von Hoch- und Rehwild, die jegliche Scheu vor den Menschen überwinden und alle sonst geübte Vorsicht außer acht lasten. Sie treten aus dem Dickicht hervor und suchen die meistbegangenen Waldstraßen und Wege auf, gleichsam bei den Menschen Hilfe suchend. Die meisten Tiere sind derart ermattet, daß sie nicht selten am Wegrand liegen und kaum vom Fleck

weichen. So wurde dieser Tage ein entkräftetes Reh auf der Suche nach Nahrung in der Nähe der Schreinersmühle von Schulkindern angetroffen. Sie konnten sich ihm nähern, streichelten es und trugen es zu Vieren ins benachbarte Forsthaus Glashütte. Die Fütterung blieb ohne Erfolg, am nächsten Tage war es verendet. Es handelt sich hier keineswegs um eine Einzelerscheinung. Nicht gering scheint die Zahl der Hirsche und Rehe zu fein, die in nächster Nähe der Mühlen unseres Seengrundes ein O p f e r der Kälte wurden. Bis jetzt wurden vier Rehe und drei Hirsche aufgefunden, die dem ebenfalls hungernden Raubgetier eine willkommene Beute geworden waren Es ist anzunehmen, daß die reichen Wildbestände unserer Wälder trotz ausgiebiger Fütte­rung beträchtlich gelitten haben, so daß SchonungdesWilde» unbedingt geboten ist.

Kreis Alsfeld.

te* AlSfeld. 6.März. Stadtvorstands- f i h u n g : In der am Dienstag abgehaltenen Sitzung wurde zunächst die Vergebung deS RuhholzeS aus der Holzernte 19 2 9 vorgenommen. ES lagen hierzu vier Angebote vor. Der Zuschlag wurde den Höchstbietenden Schreinermeister Valentin Weppler zu Alsfeld und Genoffen za ihrem Angebot von 4259,61 Mk. erteilt. Wie das Forstamt mitteilt, ist bei der Submission die Taxe nahezu erreicht worden, und der Durchschnittspreis von 2955 Mk. pro Festmeter unter Berücksichtigung der dies­jährigen Holzpreife als gut zu bezeichnen. I Der Erlaß einer Verkehrspolizei- verordnung für öle Stadt AlSfeld, der in dieser Sitzung zur Erörterung stand, hat die Versammlung schon mehrfach beschäftigt. In dem ersten Entwurf war für verschiedene Stra­ßen das Einbahnstraßensystem vorgesehen. Der Stadtvorstand erhob jedoch gegen diese beabsich­tigte Regelung Einspruch, da er darin eine schwere Schädigung der Geschästsinteressen der Gewerbe­treibenden erblickte. Das Kreisamt hat nun einen neuen Entwurf vorgelegt, worin die Re­gelung der Einbahnstraße fallen gelassen ist. Die

Versammlung stimmte dem neuen Entwurf zu, wonach eine ganze Anzahl enger Gassen in der Altstadt für den Kraitjahr- und Radsahrver- kehr gesperrt werden. Allgemein bedauert wurde, daß in der neuen DerkehrSordnung nicht dem Wunsche der Stadt Rechnung getragen wird, daß die Höchstgeschwindigkeit für Kraft,ahrzeuge 20 Kilometer nicht übersteigen darf. Der von dem Stadtbauamt vorgelegte Bebauungsplan für den Stadtteil in der Siedlung Sambach wurde auf Grund der vorgelegten Pläne genehmigt, dabei wurde an zwei Straßen eine Verbreiterung von 8 Meter beschlossen. Eine längere Aussprache entfesselte der Punkt der Erhebung eines Zuschlags zum Was­sergeld für daS RechnungSiahr 1 9 2 9. Die Finanzkommifjion beantragte, wie seither in den drei letzten vorausgegangenen Jahren, wie­derum einen Zuschlag von 50 Prozent zu dem nach Einschätzung und Wassermesser festgesetzten Wassergeld zu erheben, um dadurch eine über­mäßige Anspannung der Umlagen zu vermeiden. Die Linke protestierte gegen diese Absicht und wollte den Betrag auf Die Umlagen ausgeschla- gen haben. Rach eingehender Debatte wurde der Antrag der Finanzkomrnission auf Weitererhe­bung deS 50prozentigen Zuschlag« gegen die Stimmen der Linken angenommen. Ein von so­zialdemokratischer Seite gestellter Antrag, die Erwerbslosen, Klein- und Sozialrentner und die OrtSarmen von der Erhebung des Zuschlag- auSzunehmen, wurde abgelehnt. Unter Mit­teilungen ergab der Vorsitzende die von der Finanzkommission vorgenommene Regelung der besonderen Beihilfe für die Brenn­stoffversorgung für Minderbemit­telte bekannt. Darnach erhielten alle Für­sorgeempfänger einen Gutschein in Höhe von 10 Mk., auf Grund dessen Brennstoffmaterial im entsprechenden Werte auf Kosten der Stadt ver­abfolgt wurde. Die Regelung erfolgte im Rah­men der bereits bewilligten Winterbeihilfe. An die öffentliche Sitzung schloß sich eine nichtöffent­liche Beratung an.

-jahraus jahrein immer nur dieselben Marken anzubieten haben.

Nicht wahr; das klingt unwahrschein-

Es gibt wirklich solche Raucher,

REUERBUR6, . ,

WWM die immer nur das Allerneuste rauchen wollen. Sie,, wissen, dass jede neu-

kissneR

HSSN

erscheinende Zigarette zuerst gut ist, dass

lieh und ist es auch in derTat.Entweder

sie aber nach kurzer Zeit schlechter wird.

kann der Fabrikant eine gute Zigarette

Das muss man eben rechtzeitig erken­nen,so sagen sie, und sich dann wieder

fabrizieren-, dann wird er diese Qualität auch durchhalten und sie sogar noctu

nach etwas Neuem umsehen.

Dürfen wir diese Raucher einmal bitten, k. itisch zu denken ? Sollte es wirklich Fa­

verbessern. Oder er kann es nicht, dann werden auch die neuen Marken nicht besser sein. Zudem verursachen Neu-

brikanten geben, die zwar eine gute Ziga­rette zu fabrizieren verstehen, die aber nach kurzer Zeit die Qualität absichtlich verschlechtern und sich damit ihre Kund­schaft wieder verscherzen ?Und wie schlecht müssten erst jene Fabrikanten berateru sein, die-wie zum Beispiel haus Neuerburg

Einführungen ganz erhebliche Kosten. Wer es irgend kann, vermeidet sie und verwendet alle Ersparnisse auf die Ver­vollkommnung seiner alten Marken.

So pflegen wir es zu halten, und wir glauben, dass nicht nur wir, sondern auch unsere Kunden dabei gut gefahren sind

O H G