Turnen, Sport und Spiel
sind.
Kreis Friedberg.
zollern.
* Krofdorf, 6. Ian. Infolge der
werden in der Gemarkung Gi,tbrocken aus legt, die sich sehr gut bewährt haben. So tour
kalten Witte- Brauerei
Preußen.
Kreis Wetzlar.
Wiedereröffnung des Deutschen Ledcrmusemns in Offenbach
WSR. Offenbach, 5. San. Das von dem bekannten Architekten und Vorkämpfer des Werkbundgedankens Professor Hugo E b e r h a r d t un Jahre 1917 in bn Stadt dec Lederwaven, Offenbach <l OH., begründete und mit ilnterftuftung bti Reichs, des Staates Hessen, der Stadt Offen- bach und zahlreicher Gönner aus dem ganzen Reichsgebiet durchgeführte Deutsche Ledermuseum wurde nach der Aeuocdnung ferner
_jgt. Die sich feyr gut oewayrr uauw. w w«®« z.D. in Gins heim nicht weniger als 105 tote Krähen aufgelesen.
dienstlichen Zwecken angekauft
WSR. Groß-Gerau, 6. San. Um der 'überhandnchmenden Krähenplage zu steuern, werden in der Gemarkung Gijtbrocken ausae-
rung in den letzten Tagen konnte die
Abel mit dem Einbri 'en der diesjährigen E i s -
ernte von ihrem außerhalb des Ortes belegenen Eisteiche beginnen. Einer Anzahl hiesiger Arbeiter sowie Fuhrleuten ist dadurch Gelegenheit zu einem Verdienst geboten. Im vergangenen Jahre hat die Brauerei Äbel eine Eismaschine erworben, deren Anlage die Firma Hch. Brinkmann (Gießen) ausgeführt hat. Die Brauerei bcsteht bereits seit dc 1 Jahre 1855 und wurde von dem Schwiegervater der jetzigen In- haberin gegründet. Der Betrieb mußte infolge des Kriegsausbruchs im Jahre 1914 stillgelegt werden, wurde dann aber im März 1926 wieder eröffnet. Die Inhaberin, Frau Eduard Abel Wwe., steht bereits im 69. Lebensjahre, ist jedoch noch sehr rüstig und gesund.
Kreis Biedenkopf.
* Crumbach, 6. San. Dieser Tage stand unser Ort im Zeichen einer frohen Feirr.^0ln Stelle der alten Orgel in unserem alten, schonen Kirchlein war eine neue Orgel aufgestellt toorten. Diese neue, zweimanualige Orgel mit elektrischem Gebläse, von der Firma Walker & Do. in 2ub- wigsburg (Württemberg) erbaut, wurde im Dor» mittagsgotteSdienst eingetoeiht Rach einem gut vorgetraeenen Mädchenchor „Tröstet mein Roll weihte Pfarrer Schulz die neue Orgel zu ihrem Dienst. Hierauf erklang in feierlichen, mächtigen Akkorden das neue Instrument, die Zuhörer mit Staunen und Bewunderung erfüllend. Bei der folgenden Liturgie konnte man merken, was für Feinheiten die neue Orgel besitzt. Rach der Predigt sang der Rlädchenchor noch .Der Herr ist mein Hirt". Rachmittaas war eine musikalische Feier angesetzt, zu der sich viele Gäste auch von auswärts eingefunden hatten. Der Organist, Lehrer Kretzer, zeigte fai feinen DortragSftücken,
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4 Bad-Rauheim, 4. San. Beim Rückblick auf die S a is on d e S G e sa m t j a hreS 19 28 ergibt sich ein sehr erfreuliches Bild. Mit 41 112 Kurgästen (gegen 39 279 in 1927) wurde der höchste Frequenzstand seit dem Best.hm des Bades erreicht. Erfreulich gestiegen ist auch die Zahl der ausländischen Besucher, die nut 6531 ein Mehr von 690 gegenüber dem Vorjahr e aufweist. Hinsichtlich der abgegebenen Bäder ist infolge der Kurzküren, die der schlechten wirtschaftlichen Verhältnisse wegen viele Kurgäste heute gebrauchen müssen, der Höchststand von 486 000 vom Sahre 1912 noch nicht wieder er- reicht. Aber immerhin ist auch hier eine Zunahme von 26 392 gegen das Vorjahr zu verzeichnen. ES wurden in 1928 abgegeben 442 094 Bäder, darunter 16 232 Freibäder. Auf einen Kurgast kommen etwa 26 bis 28 älebernachtungen.
4 Bad-Rau he im, 6. San. Die
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niachen, fmb je6t tM-n. Trotzdem 5e* ®. öt-Üen immer noch iinttn 'Tübingen— fltiuergfcim unb Tu- toideln sich sehr günstig, gut besetzt, bet F^hr- ßers anMchm to-tböt ►artigen Schülern emp- chulen erfreuen sich i -besuch. Z. 3m öpmna« n Gymnasien in Hessen st hen mehrere Parallel« t hü mit 82 Schülern erreiche Besuch auf« Ackerbauschule ist gut
sehlenden Glocken toiebtt ■ ist nun wieder voll« )cr stattlich: Kirchturm inb ein neuer Glocken«
Wirtschast.
Oie Jieichsbank am Zahresschluß.
Seit Monaten zeigen die Ausweise der Reichs bank, wenn man von den starken Zugängen an Gold und von der Vermehrung des Zahlungsmittelumlaufs absieht, in ihrer Entwicklung einen Rückgang bei fast allen Ziffern, der sich allmählich vollzogen hat. Diese rückgängige Tendenz hat bis zum Sahresschluß an- gehalten und zeigt sich auch bei der Gesamt- beanspruchung der Reichsbank zum S a h r e s - ultimo, die geringer ist, als Ende 1927. Sie wäre ihrem Umfange nach noch geringer wenn nicht das Lombardkonto am Ende des Sahres 1928 mit 100 Millionen Mark mehr In Anspruch genommen wäre, als 1927. Daß der Reichsbankstatus wesentlich besser als Ende 1927 aussieht, zeigen vor allem die stark gediegenen Giroguthaben, die um nicht weniger als 320 Mill. Mark zugenommen haben. Bei ei.iem Vergleich des Rcichsbankstatus zum Sahresende mit dem am Sahresultimo 1927 muß auch berücksichtigt werden, daß das neu eingereichte Wechselmaterial mit wesentlich knapperen Laufzeiten ausgestattet ist, Laufzeiten, die in Bankrveisen auf eine Verkürzung um etwa 8 Tags gegenüber 1927 eingeschäht werden. Für die starle Snanspruch- nahme des Lombardlontos dürsten besonders die Bedürfnisse der ösfentlichen Stellen verantwort- lich sein: auch die Preußenkasse, die bekanntlich zum SahreTschluß den Düngemittelkredit in Hotte von 100 Mill. Mark an das Reich abzudecken hatte, dürfte ihren Geldbedarf über das Lombard- kvnto bei der Reichsbank gedeckt haben. Es ist damit zu rechnen, daß die Lombardkredite der Preußenkasse sehr kurzfristig sind und bereits Anfang Sanuar wieder eingelöst werden. Dre Ansprüche an die 3entralnotcn'anl zum Jahreswechsel sind wohl ziffernmäßig als außerordentlich hoch anzusprcchen, daher haben die Ausweitung der Wirtschaftkredite als auch der Roteuumlaus Rekordziffern auszuweisen, jedoch ist nicht von der Hand zu weisen, daß der Bedarf der Wirtschaft an Zahlungsmitteln in Anbetracht der rückgängigen Koajunkturtewegtmg in Wirklichkeit den in Anspruch genommenen Krediten nicht entspricht, so daß man, wie auch an den letzten Monatsultimos des Sahres 1928, von einer älebersinanzierung sprechen kann. Da die Goldbewegung in der letzten Dezemberwoche zum Stillstand gekommen und gleichzeitig der Geldumlauf gestiegen ist, so ist zum Sahresultimo zum erstenmal seit langer Zeit ein Rück' ang im Deckungsverhältnis eingetreten. 3mmer: tn aber liegt di? Deckung 14,7 Prozent über dem Stande von Ende 1927. Der Zahlungsmittelumlauf hat in Deutschland im Sahre 1928 eine Steigerung von rund 315 Mill. Mark aufzuweisen. An dieser Steigerung ist der Papiergeldumlauf mit ungefähr Zweidrittel, der Münzenumlauf mit ungefähr ein Drittel beteiligt. An Gold sind der ReichLbank in 1928 nicht weniger als 865 Millionen dem Werte nach neu zu geflossen: damit ist eiie Steigerung des Goldbestandes innerhalb eines Sahres um nicht weniger alS rund 50 Prozent ein getreten.
um die Plätze in zwei Gruppen auszutragen. Sn München verlor Wacker München auf eigenem Platze gegen S. V. 1860 München mit 0:7 Toren. Das Resultat wird erklärlich, wenn man erfährt, daß Wacker nur zwei Mann seiner ersten Els zu stellen in der Lage war. Sn der Gruppe Südoayern ist somit Bayern München Meister, Schwaben Augsburg ist Tabellenzweiter und S. V. 1860 München Tabellendritter. Wacker fiel durch seine beiden letzten Riederlagen ganz aus.
Auch in der Gruppe Saar sind zwischen F. E. 07 Sdar. F. C. Pirmasens und Saar 05 Saarbrücken, die alle punktgleich sind, AusschetdungS- kämpse um den 2. und 3. Tabellenplatz erforderlich Das erste davon fand gestern zwischen dem F. C. Pirmasens und Saar 05 Saarbrücken in Kaiserslautern auf neutralem Platz statt. Saar 05 gewann verdient mit 4:2 Toren und wurde somit Tabellenz weiter.
Sn Saarbrücken wurde ein noch rückständiges Gruppenspiel zwischen Sportfreunde Saarbrücken und S. V. 05 Saarbrücken ausgetragen und von den Sportfreunden 4:1 gewonnen.
Handball.
Stuttgarter Kickers Ladisch-Württemdergischer handballmeister.
Der Württemberigsche handballmeister Kickers Stuttgart absolvierte gestern beim Karlsruher F. D. ein letztes Derbandsspiel und sicherte sich durch seinen 4:1-Sieg die Badisch-Württembergische Handballmeisterschaft.
Bobrennen im Sauerland.
Bei ausgezeichneten Wintersportverhaltnissen kamen am Samstag und Sonntag Dobrennen im Sauerland zum Aus trag. Die 1500 Meter lange Bahn war in sehr guter Verfassung. Es touttten Zweierbobrennen zum Aus trag gebracht, die mehrere Teilnehmer der Zwnerbob-Meisterschast 1928 am Start sahen. Diesmal blieb Bob .Fritze hau a bl" unter sechs gestarteten Bobs Sieger.
Die Ergebnisse: 1. Bob „Fritze hau ab!“ 3:36,2; 2. Bob „Vrötzgen" 3;39,6; 3. Bob „Bonzo" 3;41,7.
Sm ganzen Sauerland sind die Wintersport- Möglichkeiten ausgezeichnet. Etwa 5 Zentimeter Reuschnee sind gefallen, so daß die Schneedecke im Wintexfportgebiet 35 bis 60 Zentimeter hoch ist.
Deutscher Hockey-Sieg über eine englische Mannschaft.
Am Sonntag mußte die englische Hockeyel Optimist Wanderers" in Frankfurt a. M. von
Franksurt 1880 eine hohe 7 :O-Tiuterlage hinnehmen. Rur 400 Zuschauer hatten sich zu vielem Tressen eingefunden, das sehr unter dem gefrorenen und glatten Boden litt. Vis zur Pause konnten die Frankfurter bereit» mit 3 Toren rn Führung gehen. Rach dem Wechsel gaben die Frankfurter ihre lleberlegenbeit durch vier weitere Tore zum Ausdruck.
Sieg Schmelings in Aeuyork.
Das Dereinsleben geht feinen gewohnten Gang. Reue Vereine kommen imm.r noch
Als schöne Reuerscheinung auf diesem Geriete begrüßt "man den neuen Orchesterver- cin, der bereits über 33 aktive Mitglieder zählt. Die Leitung liegt in bewährten Händen.
Die Düdinger Sehenswürdigkeiten ßührten auch im vergangenen Sahre wieder eine «roße Anzahl Besucher zu uns. Die sehr rege Werbung des Derlehrsvereins, unter Leitung leines bewährten Vorsitzenden Lehr, macht sich deutlich bemerkbar. Leider stehen aber immer iwch viele, gerade an dem Verkehr sehr stark interessierte Gastwirte. Kaufleute und andere Rahrungsmittelgeschäfisinhaber, dem Veretn fern. -Möge hierin das neue Sahr Wandel schassen, denn eine Stadt ohne moderne und zugkräftige Fremdenwerbung, mit Hilfe eines starken und 'a'Titalfräftigen Verkehrs Vereins, ist wie ein Satan :hne Schaufenster und Aushängeschild.
Bei dem Boxkampf im Madison Square Garden in Neuyork siegte Schmeling über seinen Gegner Sekyra. Dieser Sieg bedeutete eine große Sensation für die nahezu 14 000 Kopfe zählende Menge, die Schmelings lleberlegenheii durch alle zehn Runden mit brausendem Beifall begleitete. Obwohl Schmeling sich bereits als gewandter Borer erwiesen hatte, herrschten doch vielfach Zweifel, ob er dem viel erfahrenerem Gegner Sekyra gewachsen sei. Dies war jedoch zur großen lieber, raschung des Publikums von Anfang an der Fall. Sekyra war unfähig, auch nur einen Schlag von Bedeutung gegen Schmeling auszuführen. Schme- ling selbst entging spielend allen Angriffen, führte aber seinerseits eine Anzahl starker Schläge gegen Sekyra, die in der 6. und in den beiden letzten Runden nahezu den k. o. herbeiführten. In den letzten Runden vermochte sich Sekyra gerade noch zu behaupten.
Oderheffen.
Landkreis Grcszen.
• Burkhardsfelden, 5. San. Shr 50- ä h r i g e s A r b e i t s j u b i l ä u m bei der Fa.
3oh. Valth. Roll, Gießen, Filiale Burkhards- ;etan kann e gestern die (igarrenmachertnMaria r e t h e Mobus von hier feiern. Aus dte- em Anlaß wurde ihr von Kommerzienrat Roll, ter persönlich zu dieser Feier erschienen war, rin Glückwunschschreiben des Herrn Reichs- vräsidenten. sowie eine Subiläumsgabe der Firma überreicht. Auch ihre Mitarbeiterinnen hatten es sich nicht nehmen lassen, den Arbeitstisch der Subilarin mit Blumen zu schmucken und die irene Kameradschaftlichkeit hiermit Sv beweisen. In fröhlicher Stimmung und gesellschaftlicher Unterhaltung fand die seltene Feier einen tour- ^Fo^ingen, 5. San. Sn ter jüngsten Sitzung des (Seme in bet a t s wurde u. a. folgendes beschlossen: Die Feld- u n d Wald- laab soll in den nächsten Tagen wiederum auf sechs Sahre verpachtet werden. Der seitherige Pachtpreis betrug 400 Mark. Armen Mit wen n>iri> eine einmalige Minterbeihilfe in Höhe von 20 Mark gewährt. Durch einftinv migen Beschluß wird für die Besetzung der billigen 2-Schu Ist eile der jetzige Snhaoer Schul- Dertoalter wchaaf, vorgeschlagen, insgesamt hatten sich fünf Bewerber gemeldet.
df. Langsdorf, 5. San. Sn der Rächt auf Samstag schreckte kurz nach 2 iUjr «jeuer- a I a r m die Bewohner unseres Dorfes aus den Betten. Sn der M ö b e l s ch r e i n e r e t von Wilhelm Krämer II. war im Maschinenraum Feuer ausgebrochen. Der Besitzer merkte es am Klopfen in der Dampfheizung. Mit Mtntmax- apparaten ging er gegen das Feuer vor, das aber ohne Wasser nicht zu löschen war. Beim Eintreffen tar Spritzen standen der Maschinen- raum und die Werlstatt in dichtem Qualm. Sn etwa 20 Minuten gelang es, des Elementes Herr ,u werden, so daß ein offener Brand, der sehr schlimme Folgen gehabt hätte, vermieden werden konnte. Es ist nur Sachschaden zu verzeichnen, ter im Verhältnis zu tarn ganzen -Unternehmen
Ro dheim a. d. H o r I o ff, 5. Sanuar. Am 1. Sanuar feierte Oefonomierat Klingel- hoffer von Hof Graß im Kreise seiner Der- tea .bten seinen 8 9. Geburtstag. Sn voller körperlicher und geistiger Frische nimmt er heute noch tätigen Anteil am öffentlichen Leben. Sn dem landwirtschaftlichen Betriebe feines Schwiegersohnes ist er jetzt noch eine wertvolle Kraft. Dazu versieht er seit vielen Saoren das Amt des Direktors tar Molkereigenossenschaft Hungen und legt den Weg dortym der etwa 1/2 Stunde ausrnachk, ost noch zu Fuß zu- rüct Sn nicht geringem Umfang hat er dazu bei getragen, daß die Molkerei Hungen heute als Musterbetrieb dasteht.
■7 Aus der nördlichen Wetterau, 5. Sanuar. Die Rachfrage nach Fetisch w e i n e n ist infolge der vielen privatem Haus- schlachtungen sehr rege. Cs werden gegenwärtig 70 bis 74 Pfennig für das Pfund Lebendgewicht bezahlt. Sehr gesucht sind auch Ferkel, die im Preise in den letzten Tagen sehr stark aagezogen
edhof wurde ertoeitert ngefriebigt ubbetämpfung im inen Sprengwagen. chrnüruMM touf.en gebracht. Ein Teil, tar den Daumttflaniungri i werden. Tamil Wick» and WM denn die Strafe herrsche, sind «werbe waren auch in chöstigl. So war ins« rbz durch Du« und Um« chnachlswochrn.fast voll i^6!en-urg«DudlnchH«. an ausgedehnlen Gari« ti Daumäsi:rs Scns« r.iböausanlage, wodurch 2efHästigung freinereini tomtcn ^r die Dint'-rarbcü sicher tengszew^ Mrd voll fS MmiMle ein«
ieinc Psor.cn
^»mirfeli. ---
]:[ Gelnhaar, 6. San. Dieser Tage feierte unsere Hebamme, Henriette He r ch e n - röder, ihr 40jähriges Dienst )ubi- l ä u m. Rachmittags fand aus diesem Anlahim Wohnhaus der Subilarin eine Feier statt. Me- dizrnalrat Dr. Wagner beglückwünschte die Subilarin urcb überreichte ihr das Anerkennungsschreiben taS Ministeriums. Bürgermeister Vur- lei n sprach im Rainen tar Gemeinde die herzlichsten Glückwünsche aus und überreichte tar Subilarin einen schönen Sessel mit einem kunstvoll gestickten Kissen. Sodann überbrachte die Vorsitzende des Hebamrnen-Krelsvcrbantas, Frau Qlaumann (Düdelsheim), eine kunstvoll ausgeführte Eh enurkunde und die rolden: D^o^che für Hebammen. Dr. O t t 0 (Wenings) überreichte im Rainen von Dr. Lucius (Hirzenhain) und von sich selbst ein schönes Rickelsevoice. Sm 75. Jahre steht jetzt die Subilarin, und sie hat ungefähr 725 Kindern zur Weltenlicht verholfen. Tag und Rächt war sie auf ihrem Posten. Aus Dankbarkeit bekam sie von der Gemeinde viele Geschenke, lebende Dlumm oder sonstigen Zierrat. Am Abend brachte ihr der Gesangverein »Eon- kordia" ein Ständchen. Möge nach tarn Wunsche der ganzen Gemeinde die Subilarin noch einen recht gesegneten Lebensabend im Kreise ihrer Familie verleben.
Starkenburg.
WSR. Darmstadt, 6. San. Das Gekmuta der Deutschen Vereinsbank. Ecke Rhein- und Reckarstrahe, wurde, wie wir hören von der Städtischen Sparkasse zum Preise von etwas über einer halben Million Mark zu
en E 3d) habe Ser E wenn "ich .^5* * *
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Bestände für Besucher wieder geöffnet Das Museum bezweckt die Beeinflussung tar deutschen kunstgewerblichen und kunstindustriellen Arbeit in Leder in geschmacklicher, technischer und qualitatiDer Beziehung. Es zeigt reichhaltige Sammlungen zum Teil hervorragender Geber* arbeiten aller Zeiten und Völker auf jetam Gebiet der Lederverwendung. Einen Zuwachs von besonderer Bedeutung erhielt das Deutsche Ge- dermuseum durch die Reueiwerbung aus der Sigmaringer Sammlung des Fürsten von Hohen-
tingen 05 0:3.
Gruppe Süd: Kurhessen Marburg — Her« mannia Kassel 2:2.
Süddeutsche Fußballmeisterschaft
Die süddeutsche Fuhballwelt interessierte sich natürlich in erster Ginie für das überraschende und erfreuliche 5:0, das die aus 7 Rürnberger und 4 Fürther Amateuren zusammengesetzte Elf Süddeutschlands gegen die Berufsspielermannschaft Rieder-Oe st e r - r e i ch s (Wien) zustande brachte. Aus einem „Lehrspiele" für die süddeutschen Herrenspieler wurde ein solches für die Wiener Profis. Saueben erregten natürlich auch die ersten Ergebnisse in den Kämpfen um die Meisterschaft des süddeutschen Verbandes großes Snteresse. Sn der
Runde der Meister
besiegte die Franlsurter Eintracht in einem vorbildlich schönen Spiele die für weit stärker gehaltene Germania Brötzingen, deren Cif körperlich viel zu schwach ist. Eintracht errang einen verdienten 4:0-Sieg.
Sn Reunkirchen siegte Borussia über die „Wundermannschast" Wo.matia Worms 1:0. Allerdings muhte Wormatia mit Ersah für ihre drei besten Geuie antreten.
In München reichte es den Bayern in ihrem ersten Treffen gegen den K.F.D. Karlsruhe nur zu einem 3:3, trotzdem sie das bessere Spiel lieferten. Sie ließen sich jedoch durch eine Elfmeterentscheidung derart aus der Ruhe bringen, daß der Gegner dies zum Ausg'eich ausnuhen konnte.
Runde der Zweiten und Dritten.
Gruppe Süd.
Die beiden Stuttgarter Ortsrivalen, Kickers und D. f. B., trafen sich als erste Gegner der Trostrunde. Bei den Kickers vermißte man den Mittelläufer Niedsrbacher sehr. In seiner Abwesenheit verlor seine Mannschaft mit 0:4 Toren, was übrigens auch auf die bessere Angriffsreihe des V. f. B. hm- roeift. Phönir Karlsruhe hielt sich gegen den für stärker gehaltenen A. S. D. Nürnberg sehr tapfer und rang ihm ein 0:0 ab, war sogar zeiweilig im Feldspicle überlegen. Zwischen dem F. E. Freiburg und den Augsburger Schwaben entschied die Schnelligkeit und die körperliche Durchbildung des einzelnen Spielers mit 5:3 zugunsten der Schwaben aus Augsburg. F. C. Freiburg spielte etwas unter feiner gewohnten Form und verlor mit etwas Mißgeschick.
Gruppe Nord.
Union Niederrad büßte mit 1:1 gegen den D. f. L. Neu-Isenburg unverdient einen Punkt ein. Union war etwas bester besser, erreichte aber ebensowenig als der Gegner seine beste Form.
Waldhof Mannheim hatte selbstredend mit dem F. Sp. D. Frankfurt a. M. einen sehr schweren Gegner, der auch 4:3 gewinnen konnte. Das Ergebnis ist allerdings knapper, als es dem Spielverlauf nach hätte fein können, denn Frankfurt a. M. schoß zwei weitere Tore, die als abjeits erklärt und nicht gewertet wurden.
In einem weiteren Spiele im Mannheimer Stadion, anschließend an das vorstehende, wurde F.Sp.D. 05 Mainz vom D. f.R. Mannheim 1:2 geschlagen, trotzdem er bessere und häufigere Torgelegenheiten gatte, als der Gegner. Bor allem waren die Mainzer nach der Pause sichtlich über- legen, konnten aber den 2:0-Berlust der Platzbesitzer nicht mehr ausgleichen. Es gelang ihnen nur ein Ehrentor.
Süddeutsche
Gruppen-Meisierschastsspiele.
Sm Südtautschan Fußball- und Geichtathletik- Derbanta waren noch einige Gntscheidungsspirle
wie fein btt neue Orgel .fingen" tarn, besonders das 2. Rkanual, daS mit seinen zarten Stimmen einem Fernwerk ähnelt. Es folgten Orgelstücke, Lieder. Gedichte und Vortragsstücke für Orgel mit zwei Violinen, einander Alles in allem: eine erhebende Frier, wie wir sie selten haben. Erwähnt sei auch noch tar Gemischte Chor Franken dach, tar die Feier durch zwei Lieder verschönte.
äLreis Marburg.
)( Marburg, 5. Jan. Im Einklang mit den guten finanziellen Abschlüssen der g e w e r b l i ch e n Betriebe derStadt Marburg, die im ver- lossenen Geschäftsjahre 224 000 Mark Ueberschuß abwarfen, stehen auch die Verbrauchsziffern ür Gas, Walser, Elektrizität, sowie die Personen- beförderung der elektrischen Straßenbahn. Das Gaswerk steigerte seine Abgabe von 1 740000 Kubikmeter Gas im Jahre 1927 auf 1 880 000 Kubikmeter im Jahre 1928, während das W a s f e r w e r k im Jahre 1928 1050 000 Kubikmeter Wasser gegen 950 000 Kubikmeter im Jahre 1927 lieferte. Das Elektrizitätswerk lieferte in 1928 4 380 000 Kilowattstunden Strom gegen 3 880 000 Kilowattstunden in 1927. Die elektrische Straßen- bahn beförderte in 1928 insgesamt 20860000 Per- fonen gegen 1 955 000 in 1927. Das städtische E i s- werk konnte an heißen Tagen den Bedarf nicht befriedigen, so daß eine Vergrößerung in Aussicht genommen ist. Auch der Fremdenverkehr hat im letzten Jahre eine starke Zunahme erfahren, was aus den Ziffern der Uebernachtungen in den hiesigen Gaststätten hervorgeht. Die Uebernachtungszahl stieg von 37 406 im Jahre 1927 auf 45 923 im Jahre 1928. Stärkster Besuchsmonat war der Juli mit 5325 Uebernachtungen.
Kreis Limburg.
WSR. Gtmburg, 6. 3an. Am 19. März 1928 kam es auf tarn hiesigen Sportplatz bei einem Fußball-Meisterschaftsspiel zwischen Ossheim und Obsrbrechen zu einem blutigen Krawall, in den auch das Publikum einte* zogen wurde. Einige Personen tourten bei tar Schlägerei verletzt. Rachdem die gerichtliche Untersuchung trotz neunmonatiger Dauer bisher tein Ergebnis zeitigen konnte, hat in den letzten Tagen ter Limburger Ermittelungsrichter zwei Mitglieder ter Osfheimer Mannschaft als vermutliche Urheber des Krawalls v e r ha f t e n lassen. Die Verhastung erfolgte wegen Lands rie - densbruchs.
Maingau.
WEN. 5 ran tf urt a.TL, 6.Ian. Für das Rechnungsjahr 1928 haben die städtischen Körper- schäften für die städtischen Bühnen einen Zuschuß von 1,8 Millionen Mark bewilligt. Der Zuschußbedarf stellt sich aber nach einer Mitteilung des Magistrats an die Stadtoer. ordnetenoersammlung auf 2,3 Millionen Mark gegenüber 2,18 Millionen Mark im vergangenen Jahr, so daß weitere 500 000 Mark zu be« willigen sind. Dieser Mehrbedarf ist In der Hauptsache auf die Durchführung der Reformoorschläge, die einen Systemwechsel auf dem Gebiete des Billetvertriebs unter Wegfall aller Sondervergün- ftigungen gebracht haben, zurückzuführen. — Zur teilweisen Deckung der Gesamtkosten des W 0 h - nungsbauprogramms 1 9 2 8 van 708870 Mark beabsichtigt die Stadt Frankfurt a. M. ein Feingold-Darlehen im Betrage von 300 000 Mark aufzunehmen, das mit 6,5 o. S). jährlich zu verzinsen und mit 2 v. H. jährlich zu tilgen ist. Das Darlehen soll bei einem Dersiche- rungsträger ausgenommen werden.
Fußball in Hessen-Hannover.
Die gestrigen Spiele im Bezirk Hessen- Hannover hatten folgendes Ergebnis:
Gruppe Nord: Hessen 09 Kassel — S. E. 03
Kassel 1:0. — Spiel und Sport Northeim — Göt-
_ ......... .. zweite
größere wissenschaftliche Tagung, die in diesem 3ahre hier abgehalten toiro. ist der 4. All - gemeine ärztliche Kongreß fu r Psychotherapie. Er findet in den Tagen vom 11. bis .14. April im Kurhause statt.
D u h b a ch, 6. 3an. 3n schöner Weise hat ter hiesige K r i e a e r ve r e i n der Krieger- Waisen gedacht. Er veranstaltete dieser Tage noch nachträglich eine Weihnachtsfeier, tn deren Verlauf an 24 Kinder, die den Vater tm Weltkriege verlöten haben, schöne Weihnachtsgeschenke überreicht wurden. Die Mitten für dte Bescherung wurden durch eine Sammlung unter den Mitgliedern des Kriegervereins auf
gebracht.
Kreis Büdingen.
„T* Ridda, 6. Dez. Die bislang in jedem Jahre um die Weihitachtszeit in ter Holzindustrie einfehente Arbeitskrise schernt in diesem 3ahre das Himmelsbachsche Sägewerk nicht zu erfassen. Das Weick arbeitet nach wie vor in zwei Schichten und verfügt Über ausreichende Holzvorräte. Betriebstechnische Rücksichten verursachten toopl in den letzten Wochen des allen 3ahres einen etwa zehntägigen Stillstand, der aber den Arbeitern auf die Urlaubszeit angerechnet wurde. Auch -wischen den 3ahren wurde nicht gearbeitet Seitens ter Arbeiterschaft wird dieser Ausfall gern in Kauf genommen, wenn nur keine Entlassungen und keine Deschrärtkung der Arbeitszeit zu erwarten sind.


