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Rödgen, den 7. Januar 1929.
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die trauernden Hinterbliebenen.
Gießen (Ludwigstrafie 62), den 7. Januar 1929.
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Berliner Börse.
Berlin, 7.Ian. (WTB. Funkspruch.) Im heutigen Frühverkehr hat sich noch kein Geschäft entwickeln können. Anregende Momente liegen nicht vor. doch scheint, soweit bis jetzt zu übersehen ist, die Tendenz nicht unfreundlich zu sein. An Kursen nennt man: Farben zirka 285, Siemens 420,50 bis 421. Am Devisenmarkt hört man das Pfund mit 485,20, den Dollar mit 4,201250.
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172D nn den Gien. An», erbeten.
10. Januar an mich ■ -
•* Die Herbst- und Minter stürme der letzten Wochen haben in bcn Waldunge. der Stadt Gießen stellenweise recht übel gehaust. Im Philo- sophenwald, in den hohen Fichtenbeständen an der Rödgener Straße, im „Stolzen Morgen" und an vielen anderen Stellen wurden zahlreiche Stämme verschiedener Holzarten, meist aber Fichten von be- trächtlicher Stärke — stellenweise bis zu 30 Stück an einem Platz — einige Meter über der Erde abgebrochen, entwurzelt und mit dem Erdreich um- gelegt, so daß ost ganze Erdwände in die Höhe ragen. Der scharfe Nord- und Ostwind der letzten Tage war den schutzlos dastehenden jungen Saaten auch nicht förderlich Es wäre daher sehr zu begrüßen, wenn die leichte schützende Schneedecke, die in der Samstagnacht die Fluren überzog, eine Verstärkung erfahren würde.
** Pfändung von Arbeitslohn durch die Finanzämter. Es kommt in der Praxis des öfteren vor, daß die Finanzämter einem Arbeitnehmer gegenüber rückständige Steuern durch Pfändung des Lohnes oder Gehalts eintreiben. Die Finanzämter vertreten dabei vielfach den Standpunkt, daß bei derartigen Pfändungen des Arbeitslohnes für rückständige Steuern die Vorschriften des Lohnbeschlagnahmegesetzes, welche einen Betrag von monatlich 195 RM. und einen bestimmten Prozent- satz des darüber hinausgehenden Betrages — von gewissen Ausnahmen, die Unterhaltungsforderungen usw. betreffen — unpfändbar lassen, nicht zur An- Wendung kommen könnten. Wie nun in den von Steuersyndikus Hermann Will herausgegebenen „Aktuellen Steuerfragen" mitgrteilt wird, ist diese Ansicht irrig. Nach der Vorschrift des § 342 der Reichsabgabenordnung findet jetzt das Lohnbeschlag, nahmegesetz auch bei der Einziehung rückständiger Steuern im Steuerzwangsverfahren Anwendung, so daß bei der Pfändung von Lohn und Gehalt auch die Steuerbehörden diese Pfändungsfreiheit beachten, müssen. In den einzelne Ländern, so z. B. in Preußen durch die Verordnung vom 16. März 1926, sind für die Pfändungen von Landessteuern entsprechende Bestimmungen erlassen worden.
*• Ausbau der Straßenbeleuchtung in der Marburger Straße. Das städtische Elektrizitätswerk ist gegenwärtig mit dem Ausbau der Straßenbeleuchtung in der Marburger Straße beschäftigt. Diese Arbeiten, deren Vornahme von den Anwohnern schon seit längerer Zeit gewünscht wurde, sind sehr zu begrüßen. Leider bestehen aber, wie man uns mit- teilt, im unteren Teil der Straße und in der Rähe der Straße Am Wingert einige Schwie
rigfeiten, die unter Umständen der Verbesterimg btt Beleuchtung hinderlich werden können. Hoffentlich gelingt es, di« gegenwärtigen Hemmnisse auf irgendeine Art zu beheben, damit die Beleuchtung durchweg in der ganzen Straße zeitgemäß gestaltet werden kann.
*• Ein unzeitgemäßer Frühlings- b o t e in Gestalt eines Schmetterlings stellte sich dieser Tage in einer Wohnung in der Moltke- straße ein. 5>amU bem Vorwitzigen die Winterkälte nicht allzu schlecht bekomme, wurde ihm Gastfreundschaft in »er warmen Stube gewährt.
•• Das Betreten zugefrorener Flüsse, Teiche usw. ist untersagt. Vach Artikel 297 bzS Hessischen Polizeistrafgesetz, ltthes bürjen zügel rorene Flüsse, Teiche und hCiC Bäche bei Mcidung gerichtlicher Bestrafung nicht betreten oder mit Schlittschuhen, Wagen oder Schlitten befahren werden, solange dies durch polizeiliche Anord.rung ausdrücklich untersagt ist. Ekter.l, Erzieher ir.rd Lehrer werden vom Polizeiamt ersucht, ihre Kinder uni> Schüler auf das Verbot und die Gefahren des verbotenen: Betretens von zugesrorenen Flüssen, Teichen und tiesen Bächen aufmerksam zu machen.
— Die FleischbeschaubeiAotschlach- tungen. ES ist in letzter Zeit wiederholt di« Beobachtung gemacht worden, daß bei Rotschlcrch- tungen versäumt wird, möglichst vor Vornahme der Abschlachtung, bestimmt aber — wenn es die Dringlichkeit nicht anders gestattet — sofort nach derselben, den Flcischbeschauer zu rufen. Die Schlachtenden rufen in solchen Fällen in der Regel direkt oder b.xJ) Vermit.elung d r Bürger- meisteret den zuständigen Tierarzt. Wenn der Fleischbeschauer auch nicht zuständig ist, bei Rot- schlachlungen selbst zu entscheiden, so kann er doch Beobachtungen machen, die für die Entscheidung des ObergutachterS von größter Bedeutung sein können. Es ist deshalb darauf zu achten, daß bei jeder Rolschlachtung der Fleischbeschauer so schnell wie möglich, tunlichst bereits vor der Tötung, jedenfalls aber unmittelbar darnach, zugezogen wird.
•• Verein für das Deutschtum im Ausland. Die Arbeitsgemeinschaft der Gießener Jugend- und Schulgruppen des V.D.A. veranstaltete am gestrigen Sonntag auf der Lie- bigshöhe einen in jeder Hinsicht gut gelungenen .Bunten Abend". Der mit Girlanden. Kränzen, Fahnen und Wimpeln prächtig dekorierte Saal war bis auf den letzten Platz besetzt. Die zahlreichen Darbietungen zeugten sämtlich von regem Fleiß u :d bewundernswerter Hingabe der iugend- liche.l MitL i .kenden. Eingeleitet wurde die Vtt- anftallu.tg durch zwei flotte Märsche des Schü- lerorchestocs der Oberrealschule. Dieses gut zu- samme.igestellte Orchester, das unter Leitung von Studienrat Dr. Hillenbrand steht, z.igte auch bei den übrigen Darbietungen des Rachmittags auSgez.ich..ete Schulung und «va.'teS Zu- samme:rspiel. In dem folgenden Trio von Schubert (E-Dur-Symph.) boten Schüler des Gymnasiums beachtenswerte Leistungeit, die leider durch teilweise Unruhe im Saale nicht voll zur Geltung kommen konnten. Gymnasiast H. Kammer erfreut« mit einem in oberhessischer Mundart vorgetragenen Degrüßungsgedicht. Gymnasiast V. L o o S hielt eine temperamentvolle Ansprache, in welcher er die bedeutungsvollen Aufgaben dec Zagend innerhalb des V.D.A. schilderte und darauf hinwies, daß die Zagend zeigen wolle, daß sie die Hoffnungen, die man in sie setze, erfülle. Das zeige auch diese Veranstaltung, die allein von der Jugend angeregt und vorbereitet ei. Der Redner sprach dann noch von der Ab- icht des weiteren Ausbaues der Zugendocgar.i- ationen und gab Kenntnis von einer in Umlauf gesetzten Kundgebung, die u. a. zur Bildung von Arbeitsgemeinschaften in den einzelnen Schulen ausfordert. Sein Dank galt den zahlreichen Mtt- wirkenden. Rach der Ansprache brachten Schüler des Realgymnasiums (Drumlick, Fröhlich und Kiefer» ein net.es Lustspiel flott zur Aufführung. Starken Beifall erntete das Orchester bei dem Musikvortrag: „Vom Rhein zur Donau", so daß es fick zu einer Zugabe entschließen mußte. Allerliebst war das von zwei Schülerinnen der Stuktzenanstalt (Rollu. Rord- m a n n) gebotene Singspiel, bei dem gezeigt wurde, wie zahlreich die Melodien sind, nach denen das Lied: „Guter Mond, du gehst so stille" gesungen werden kann. Einen recht netten
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tränktes Pferd kann selbstverständlich bester arbeiten als ein durstiges. Das gilt für die käste Jahreszeit genau so wie für den Sommer.
Daten für TienSiaq, 8. Januar.
1642: der Physiker und Astronom Galileo Galilei in Arcetri bei Florenz gestorben-, — 1822: der Naturforscher Alfred Russell Wallace in Usk geboren; — 1867: Wilhelm Stoltze, Begründer des stenographi- schen Systems, in Berlin geboren.
Bornotizen.
— Tageskalender für Montag. Goethe- Bund: 3. Dichterabend (Carl Zuckmayer), abends 8 Uhr, in der Neuen Aula der Universität. — Gießener Freiwillige Feuerwehr: Monatsversammlung, abends 8 Uhr, bei Kamerad König (Stadt Kassel). — Lichtspielhaus, Bahnhofstraße: Berliner Revue „Drunter und Drüber". — Astoria-Lichtspiele: „Der Posträuber von Nevada".
— Stadttheater Gießen. Aus dem Stadt- theaterbureau wird uns geschrieben: Morgen, Dienstag, 8. Januar, zum letztenmal „Der Patriot", Drama in fünf Alten von Alfred Neumann. Beginn 19.15 Uhr. — Als Premiere der Woche wird am Freitag, 11. Januar, das erprobte und wieder aktuell gewordene Lustspiel von Otto 'rrnft „Flachsmann als Erzieher" in Szene gehen. Julius Baftä, der nun auch noch feinen letzten Inszenierungen zum Regisseur ernannt worden ist, hat die Spielleitung dieses Stückes. Am Mittwoch. 9. Januar, 19.30 Uhr, „Charleys Tante" (Musik Hugo Hirsch). — Die In- tendanz hat für Sonntag, 13. Januar, das zu Leo Tolstois 100. Geburtstag mit so großem Erfolg auf- geführte Schauspiel „Und das Licht scheinet in der Finsternis" als Fremdenoorstellung zu ermäßigten Preisen angesetzt. Es ist dies die letzte Aufführung, Besetzung wie bei der Erstaufführung. Spielleitung Oberspielleiter Hans T a n n c r t.
Das der prvvinzialhaupistadi.
Gießen, den 7. Zanuar 1929.
Schützet einander vor Grippe!
Don Dr. Sell, Darmstadt.
8<it die Menschen nicht mehr als Einsiedler ^iftreut, sondern in Lebensgemeinschaften bei- xien wohnen, haben sie in steigendem Maße t unmäßig gemeinsam körperliche und geistige ' ilte und Geldmittel zur Abwehrung von Ge-
;cen verwendet, die jedermann bedrohen. Die >: nnann bedrohende Grippe ist wieder so Gelegenheit, um das alte Wort „Einer - alle und alle für einen" wahr zu machen.
•Ile sind bedroht, deshalb müssen qtr die Abwehrmaßregeln befolgen.
1 c lesen jetzt viel über die Grippe, das Wich- « b: ist. daß sie von einem Kranken durch die 8 n Husten versprühten Tröpfchen auf viele an- i) * übertragen wird. Wer sich nicht mitschuldig ■Isen will, daß vielleicht ein eigenes Kind an
Grippe erkrankt und für Lebenszeit dadurch , i. Krüppel wird, der helfe energisch mit an i Einbürgerung eines einfachen und wirksamen ährens zum gegenseitigen Schutze.
genügt nämlich nicht, sich beim Husten ab- t ernten, denn dort, wohin man sich wendet, ; j nm aud) einer stehen. Es ist sogar unzweckmäßig, Hi ä Taschentuch zum Aufsaugen dek bazillen- ljll igen Tröpfchen zu benutzen; denn beim nach- sti Gebrauche fliegen die an die Fäserchen des «tzZzics angetrockneten Da)illen mit diesen leicht •ftrt und schweben dann viel länger in der Lust ita Zimmers oder Theaters usw., als wenn die Lieschen nicht gefangen werden und sich langsam K Boden oder im Theater in die tieferen Ränge MSN.
3-<shalb sollte es unter allen Kulturmenschen, >. daS Taschentuch benutzen, zur Regel werden, «tz man sich für Husten «in zweites La schentuch — täglich frisch! — em- ■|edt und nur in die inneren Fächer dieses hustentuches" hustet oder niest. Das Hustentuch berf niemals auseinandergezogen und verknäult •teDen, wie ein Taschentuch, es muß immer glatt D'^en, daß man Innenseiten und Außenseiten Vterscheiden kann: es darf nicht für Stirne, ‘D|g oder zum Winken benutzt werden, es darf tM in Benutzung bleiben, bis es verbraucht <ss!eht, sondern jeden Abend in ein Gefäß mit Lm.tötender Lösung geworfen werden. Wenn so Jeimann, der Husten hat, die versprühten Krank- b.tdfeime einfängt, sorgfältig achtet, daß sie Tiit entschlüpfen und sie abends hinrichtet in <|-.m Gesäß mit Lhsollösung oder dergleichen, ic n können v.e.e Krankheiten, besonders aber i.i Drippe, sehr eingeschränkt werden. Wir könn- ln ihrem Herüberkommen aus Amerika viel ruhige rntgeg« ?sehen, wenn jedermann, Erwachsenrr nrd Kind, schon an den Gebrauch des „Husten- tckvs" gewöhnt wäre.
Oie Zugtiere im Winter.
Der Gießener T i e r s ch u tz v e r e i n, Kaiser- alie 1, teilt uns mit:
Jn den Wintermonaten sind die Zugtiere der ft'aljr des Stürzens besonders ausgesetzt. Man fl.cnge ein gestürztes Pserd ’unäd), ab, jo daß es sich frei bewegen kann, schiebe unter die Füße eine T\fe oder einen Sack (zur Not genügt auch Sand- [freu en), faste das Tier am Zaum und ermuntere es jrif) ruhigen Zuruf. Das Pferd wird dann leicht micchen, falls es nicht verletzt oder besonders alt ist Durch Schlagen mit der Peitsche und durch barsche Suanblung werden die Tiere nur aufgeregt und i i rgft.gt, s. daß sie vor Furcht beim Aufstehen im er wieder ausrutschen.
If.lr Frosttagen vergesse man nicht, falte <3 e- b;- V vor dem Einlegen warm zu reiben, t: fonft an dem 'alten Metall die empfindliche k^I<imhaut des Maules Höngen bleibt und wunde Stilen entstehen. Das Geschirrsoll bei Frost nicht d::, sondern i n dem Stall hängen, damit das Leder W hart wird.
Ein oft vernachlässigter Punkt in der Pferdepflege iis! a«s Tränke n. Daß die Tiere abends im Stall ijken Eimer Wasser bekommen, ist selbstverständlich. ■t'?e auch beim Füttern auf der Straße idte das Wasser hinterher nicht d e r - i|t| [en werden. Das trockene Futter vermehrt den •Ron durch die Arbeit erzeugten Durst. Ein gut ge-
Volkstanz zeigten bte SchÜlerttmön Denver, Koch, Loos und Rordrnann mit ihren Partnern Dachrn ann, Körber, Laqueur und Loos. Die von I Schülerinnen der Stubien- anftalt unter Leitung von Gesanglehrer Rebelt n g gebotene Sonate (a tre v. Steffany) erntete! ebenfalls reichen Beiiall. Rach d;cm weiteren Orchestervorttag: «An der schönen blauen D..nau" erfreuten 9 Schülerinnen der Studionanstalk mit einem netten Kärntnerliedchen. R. H. Reichert trug ein Gedicht: .Deutsch Döhmer-Land' cm« drucksvoll vor. Den Schluß der genußreichen Veranstaltung bildete ein flotter Madch des Orchesters der Oberrealschule. Rach Abwicklung des Programms fand gemütliches Züsammensein statt. Der Reinertrag der Veranstaltung fließt dem Unterstützimgswerk des V.D.A. zu.
•• Kirchengesangvereinsfest in Gießen. Die Vorsitzenden und Dirigenten der evangelischen Kirchengesangvereine des evangelischen Dekanates G.ehcn tagten hier im Gasthaus „Hindenburg", um über die Ausgestaltung der Feier des diesjährigen KirchengesangvereinsiesteS des Verbandes evangelischer Kirchengesangverein: in Hessen zu beraten, das am Sonntag Cxaudi dieses Zahres, wie bereits berichtet, dahier stattfinden soll. Während der Vormittag dieses Tages dem Gießener Kirchengesangverein zur Feier seines 50jährigen Bestehens frei bleibt, findet am Rachmittag in der Stadtkirche Festgottesdienst unter Mitwirkung von etwa 500 Sängern und Sängerinnen der Vereine des Dekanats Gießen statt. 3n diesem Festgottesdienst wird Superintendent Wagner, Gießen, predigen. Die Vereine werden drei Massenchöre fingen: 1. ,Iomm, o komm, du Geist des Lebens", 2. ist noch nicht fest bestimmt, 3. „Kommt, Seelen, dieser Taa usw." Bei der in der Volkshalle stattfindenden Nachoersamm- lung, zu der sich die Vereine in geschlossenem Zuge von der Stadtkirche aus bewegen werden, soll als erster gemeinsamer Chor gesungen werden „O lieber Herr Jesu Christ". Dann folgen im Wechsel mit Ansprachen vier Gruppenchöre, an denen sich auch andere oberhessische Kirchengesangvereine beteiligen werden, mit Chören aus den Chorheften. Als neuester Verein hat sich der Evangelische Kirchen» aefanqoerein Oppenrod dem Verband ange- schlossen.
•* Auftrieb auf dem he u t i g e n Frankfurter Schlachtviehmarkt: 308 Ochsen, 54 Bullen, 512 Kühe, 380 Färsen, 442 Kälber, 165 Schafe, 4460 Schweine.
Kunst und Wissenschaft.
Besuch isländischer Studenten in Hamburg.
In Hamburg trafen zehn isländische Studenten aus Reikjavik auf dem Hauptbahn- hof ein. Sie sind von wissenschaftlichen Kreisen Hamburgs zu einem dreiwöchigen Besuch cin- ge.aden worden, um verschiedene Hamburger wissenschaftliche Znstitute gründlich zu besichtigen. Für die isländischen Gäste sind für die nächsten Tage verschiedene ehrenvolle Empfänge geplant, u. a. auch ein Senatsempfang. Mit der Einladung beabsichtigt Hamburg, sich zu einem Seil für die ausnehmend gastfreundliche Aufnahme erkenntlich zu zeigen, die deutsche wissenschaftliche Expeditionen« besonders in den letzten Zähren, in Island gefunden haben.
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Danksagung.
Allen denen, die unser während der Krankheit und bei dem
Heimgange unserer Entschlalenen so liebevoll gedachten, sowie für die zahlreichen Kranzspenden, besonders unserer Krankenschwester für die liebevolle Pflege und Herrn Pfarrer Bönning
für die trostreichen Worte am Grabe, sprechen wir auf diesem
Wege unseren tiefgetühltesten Dank aus.
Im Namen der trauernden Hinterbliebenen:
Wilhelm Bal&er X.
Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme, sowie
für die zahlreichen Blumenspenden bei dem Heimgänge meiner lieben Frau, treusorgenden Mutter
und Schwiegermutter
Frau FriedaVogel
geb. Lenz
sagen allen herzlichen Dank
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