Nr. 286 viertes Blatt Giehener Anzeiger (General-Anzeiger für Gberheffen)Zreitag, 6. Dezember 1929
Wirtschaft.
Unsere Handels- und Zahlungsbilanz.
Die Entwicklung des deutschen Außenhandels zeiftt in diesem Jahre ein erfreuliches Bild. Dieser Eindruck verstärkt sich noch, wenn man die Zahlen für die ersten-zehn Monate des laufenden wahres nach den Korrekturziffern des Statistischen Reichsamts berichtigt. 3m Fahre 1 928 erreichte die Einfuhr einen Wert von 13,91 Milliarden Mk., während die Ziffern für die ersten zehn Monate 1929 sich auf 11,18 Milliarden Mk. beliefen. Auf der Ausfuhrseite stellten sich die entsprechenden Beträge, einschließlich der Reparationssachlieferungen, auf 12,27 Milliarden Mk. für 1928 und auf 11,96 für die ersten zehn Monate des laufenden Jahres. 3m Vergleich zu der entsprechenden Zeit des Vorjahres ist die G e s a m t a u s f u h r der ersten zehn Monate 1929 bereits um 1,4 Milliarden Mk. höher. Der rechnerische Passivsaldo für das ganze 3ahr 1928 stellte sich, ohne Berücksichtigung der Reparationssachlieferungen, auf 2,91 Milliarden Mk. bzw. unter Berücksichtigung der Korrekturziffern auf 1,7 Milliarden ML Unter Hinzuziehung des Gold- und Silberaußenhandels. sowie der Reparationssachlieferungen erreicht der Gesamtpassivsaldo für 1928 d i e Höhe von 1,98 Milliarden M k. Cs steht heute schon fest, daß das 3a hr 1929 unter Berücksichtigung der gleichen Korrekturen einen Aktivsaldo von kaum geringerem Ausmaß bringen wird. Schon die ersten zehn Monate des Jahres 1929 haben ein Plus von rund 1,77 Milliarden Mk. aufzuweisen, und man darf annehmen, daß auch die Monate Ro- vember und Dezember mit aktiven Ziffern abschließen werden. Das 3ahr 1929 würde also gegenüber 1928 eine Verschiebung von wesentlichem Ausmaß zugunsten der deutschen Handelsbilanz bringen. Diese Verbesserung der Handelsbilanz steht selbstverständlich auch in engem Zusammenhang mit dem Rückgang des Kapitalimports nach Deutschland. da Kapitalimport immer Warenimport, genau wie Kapitalexport Warenexport zur Folge haben muß. Dadurch erfährt natürlich der günstige Eindruck der Entwicklung des deutschen Außenhandels eine Einschränkung, die aber anderseits keine überspannten Erwartungen bei aller Anerkennung der eingetretenen Verbesserung hinsichtlich der zukünftigen Entwicklung 'zuläßt. Auf jeden Fall ist vorläufig nicht damit zu rechnen, daß auch im nächsten 3ahr eine gleich günstige Gestaltung des deutschen Außenhandels eintritt. Zu bedenken ist. daß durch den Rückschlag in der amerikanischen Wirtschaft die Vereinigten Staaten alles daronsehen werden, um im Export Ausgleichsmöglichkeiten für die wahrscheinlich eintretende geringere Aufnahmefähigkeit des inneren Marktes zu finden. Die geringere Aufnahmefähigkeit des amerikanischen Marktes schwächt natürlich auch den Absatz deutscher Waren. Allerdings berechtigt die Tatsache, daß der weitaus größte Teil der deutschen Ausfuhr nach den europäischen Staaten geht und daß die im Jahre 1929 eingetretene Steigerung des Auslandabsahes deutscher: Waren zu einem hohen Prozentsatz auf Europa entfällt, zu der Hoffnung, daß es wenigstens möglich sein wird, die Aktivität des deutschen Außenhandels, wenn auch in verringertem Ausmaße, auch im neuen 3ahre zu erholten.
»
* Zahlungsein st ellung der Dank- firma Heinrich Emden & Co., Berlin- Fr a n k f u r t a. M. Die seit 1875 bestehende Bankfirma Heinrich Emden & Co., Berlin-Frankfurt a. M., hat sich an ihre Gläubiger gewandt und stellt einen Vergleichsantrag. Die Firma hat, wie sie mitteilt, alle Sanierungsmöglichkeiten erschöpft. Unregelmäßigkeiten sind nicht vorgekommen und Börsenengagements laufen nicht.
* Elektrische Licht- und Kraftanlagen A. - G., Berlin. Die Generalversammlung genehmigte den Abschluß mit wieder 10 Prozent Dividende auf das erhöhte Aktienkapital. 3m Zusammenhang mit dem im vergangenen 3ahre abgeschlossenen Freundschaftsvertrag mit der Elektrizitäts-A.-G. vorm. Schlickert & Co., Rürnberg, wurde deren Generaldirektor Berthold neu in den Aufsichtsrat gewählt. Der neue Vertrag habe durch die Ungunst der Verhältnisse noch
keine besonderen Auswirkungen gezeitigt. Auf den Geschäftsgang sei die rückgängige Konjunktur nicht ohne Einfluß geblieben. Durch rege Werbetätigkeit hätten die angeschlossenen Clektrizitäts- und Gasgesellschaften trotzdem die übliche Vergrößerung der Abnehmerkreise erreichen können.
Frankfurter Börse.
Frankfurt a. T'.., 6. Dez. Tendenz: schwach. Zu Beginn der heutigen Börse neigte die Tendenz zur Schwäche, obwohl ein Grund von besonderem Belang nicht oorlag. Das Memorandum des Reichsbankpräsidenten Dr. Schacht wurde viel besprochen. Erst später war man über die Auslassungen verstimmt. Das Geschäft bewegte sich in den denkbar eng st en Grenzen, da Kaufaufträge nicht vorgelegen haben dürften. Die Spekulation verhielt sich zurückhaltend und schritt zu vereinzelten Abgaben, so daß sich gegenüber der gestrigen Abendbörse in Spezialwerten teilweise ganz erhebliche B e r l u st e einstellten. Einigen ungünstigen Eindruck machte noch die schwankende Reuyorker Börse. Stark gedrückt eröffneten am Elektromarkt Siemens mit minus 6,5 v. f). Licht & Kraft verloren 3 v. H. und AEG. 2 v. S). Die günstige Geschäftslage bei Licht & Kraft machte keinen Eindruck. Stärker unter der unerwartet veränderten Situation hatten I.-G- Farben mit minus 4,25 v. H. zu leiden. Zellstoff- papiere gaben bis zu 4,25 v. H. nach. Bei Montanwerten gingen die Rückgänge bis zu 2,5 v. H. Am Bauunternehmungsmarkt konnten bei einigem Interesse Wayß & Freytag etwas anziehen. Bon Kunstseidewerten lagen Aku 3 v. H. und Bemberg 2,5 v. H. niedriger. Renten abbröckelnd. Im Verlaufe hielt die Lustlosigkeit an, und die Kurse waren nur wenig verändert. Am Geldmarkt war Tagesgeld mit 7,5 v. H. unverändert. Am Devisenmarkt nannte man Mark gegen Dollar 4,1762, gegen Pfund 20,388, London gegen Kabel 4,8820, gegen Paris 123,92
Berliner Börse.
Berlin, 6. Dez. Die heutige Börse wurde durch das zur Veröffentlichung gelangte Memorandum Dr. Schachts vor eine neue Situation gestellt. Die gefürchteten innerpolitischen Folgen — da vor allem die Frage noch nicht geklärt zu sein scheint, ob Dr. Schacht diesen Schritt in die Öffentlichkeit mit oder ohne Wissen der Reichsregierung getan habe —, wirkten ungünstig auf die Börsenentwickelung. Hinter diesem Hauptmoment blieben natürlich die sonst vorliegenden Momente wirkungslos. Der immer noch nicht vorliegende Endbericht über die Vorgänge bei der Frankfurter Versicherungsgesellschaft hätte aber sowieso nur tendenzhemmend wirken können. Die Börse, die sich in den letzten Tagen noch behauptet hatte, war heute zurückhaltend und nahm Abgaben vor. So war es nicht verwunderlich. daß die Kurse heute allgemein erheblich zurückgingen. Die Verluste betrugen durchschnittlich bis 3 v. H., bei Spezialwerten sogar bis 8 v. H. Eine Ausnahme machten Chemische Heyden, die um 3v. H. anzogen. Lorenz lagen, anscheinend auf eine Zufallsorder, 8,75 v. H. höher. Deutsche Anleihen gaben ebenfalls nach. Ausländer waren gescl äftslos. 5 v. H.- Mexikaner wieder fast 1 v. H. schwächer. Der Pfandbriesmarkt lag still. Der Geldmarkt war unverändert. Geld war eher gesucht, obwohl die Sähe für Tagesgeld mit 7,75 v. H. bis 9,75 v. H. und für Monatsgeld mit 8,75 bis 10 v. H. unverändert blieben. 3m Verlaufe traten in Reaktion auf die anfänglichen, ganz erheblichen Abschwächungen kleine Erholungen ein. Später überwogen aber wieder die Abgaben, die Kurse gingen erneut um 1 bis 2 v. H. zurück.
Amtsgericht Gießen.
Gießen, 29. Rov. Ein preußischer Assessor fuhr im Auto auf der Südanlage der Frankfurter Straße zu, hielt aber die vorgeschriebene Straßenseite nicht ein; er fuhr links, nahe an den Bordsteinen, statt rechts und veranlaßte durch dieses vorschriftswidrige Fahren einen Zusammenstoß mit einer Radfahrerin, die, von der Ludwigstroße kommend, gerade im Degrifk war, aus der Goethestraße in die Südanlage nach der Reuen Bäue zu einzubiegen, und zwar in dem vorgeschriebenen kurzen Bogen nach rechts. An der Ecke der Südanlage und der Goethestraße, einer bekannten Llnfallstelle. kam es zum Zusammenstoß, da die Radfahrerin, die mit mäßiger
Geschwindigkeit fuhr, ein Signal nicht gehört, aber ihrerseits ein solches abgegeben haben will, nicht annehmen konnte, daß sich ein Fahrzeug auf der vorschriftswidrigen Seite in der Südanlage bewegte. Die Radfahrerin kam zu Fall, verletzte sich auch unerheblich, stellte aber keinen Strafantrag. so daß der Autoführer sich nur wegen Verstoßes gegen die Verkehrsvorschriften zu verantworten hatte. Der Angeklagte wurde auch überführt, da ein völlig einwandfreier Passant die Angaben der eidlich vernommenen Verletzten ebenfalls unter seinem Eide bestätigte. Er erhielt eine Geldstrafe von 60 Mark.
Auf der Straße Großen-Linden—Lang-Göns begegneten sich zwei Fuhrwerke, die gerade im Begriff waren, einander auszuweichen, als ein Auto in sehr raschem Tempo zwischen ihnen durch
suhr. Dem einen Fuhrmann gelang es noch, feine Pferde seitwärts zu reihen und dadurch einen Unfall zu vermeiden. Rach bekannter Verkehrs- Vorschrift dürfen Autofahrer in solchen Fällen — Beengung der Straße durch andere Fahrzeuge — überhaupt nicht überholen. Der Autofahrer hat sich daher strafbar gemacht und erhielt eine Geldstrafe von 15 M k. Er wollte gar nicht der Täter fein, die Fuhrleute erkannten ihn auch in der Hauptverhandlung nicht als solchen. Diese halten sich aber die Autonummer genau gemerkl. Da der Angeklagte zugab, die fragliche Straße oft zu benutzen und das Auto mit der angegebenen Rümmer ausschließlich zu fahren, eine Schwarzfahrt auch ausgeschlossen war, gewann das Gericht die Ueberzeugung, daß nur c r der Täter sein konnte.
Schach-Ecke.
Bearbeitet von W. Orbach.
Alle für die Redaktion bestimmten Mitteilungen, Lösungen usw. sind zu richten an die Schachredaktion des „Gießener Anzeigers".
Problem Nr. 241.
1
6
8
7
5
4
3
%
8
7
6
5
4
3
2
Weiß.
Don Dr. W. Galihkh. Schwarz, c d e t
a b
e h
Weiß zieht und seht in zwei Zügen matt. Weiß. 7 Steine. Kh8; Db7; Lc8; Sd5; Bc5, f2, g3. Schwarz; 4 Steine. Ke5; Sg8; h2; Bd4.
Eine sehr hübsche Aufgabe.
Partie Nr. 169
Spanisch.
22. Partie des Wettkampfes. Weih: Dogoljubow. Schwarz: Aljechin.
J.e2-e4,e7-e5 2. Sgl -f3,Sb8-c6 3.Lfl-b5,a7- ab 4. Lb5-a4, d7-d6 5. c2-c3, Lc8-d7 6. d2 - d4, g7-g6 7. Lei — g5, f7 — f6 8. Lg5-e3, Sg8-h6 9. 0-0, Lf8-g7 10. h2-H3, Sh6-f7 11. Sbl-d2,0-0 12. d4xe5, d6xe5 13. Le3-c5, Tf8-e8 14. La4- b3, b7-b6 15. Lc5-e3, Dd8-e7 16. Ddl-e2, Sc6- d8 17. Lb3-d5, Ld7-c6 18. c3-c4, Lc6xd5 19. c4xd5, f6-f5 20. Sd2-c4, Sd8-b7 21. Tal-cl, Ta8-d8 22. d5-d6, Sb7xd6 23. Sc4xd6, Td8xd6 24. De2xa6, De7-d7 25. Tcl-c2, c7-c5 26. a2- a4, f5 — f4 27. Le3-d2, g6-g5 28. Da6-b5, Dd7X b5 29. a4xb5, Td6-d3 30. Tfl-al, Sf7-d6 31. Tal-a6?, Te8-b8 32. Ld2-c3, Sd6xe4 33. Lc3x e5, Lg7xe5 34. Sf3xe5, Td3-dl+ 35. Kgl-h2, Se4-d2 36 h3-h4, Tb8-e8 37. Se5-f3, Sd2xf3 + 38. g2xf3, TeB-el 39. Kh2-h3, H7-h5! Aufgegeben, wegen undeckbarem Matt.
Partie Nr. 170.
Französisch.
24. Partie des Wettkampfes. Weih: Dogoljubow. Schwarz: Aljechin.
1. e2-e4,c7-e6 2.d2-d4,d7-d5 3. Sbl-c3,Sg8- f6 4. Lei -g5, d5xe4 5. Sc3xe4, Lf8-e7 6. Lg5x 16, Le7xf6 7. Sgl -f3, Sb8-d7 8. Ddl-e2, 0-0 9. 0-0-0, Lf6-e7 10. Kcl-bl, b7-b6 11. g2-g4,
Lc8-b7 12. Thl-gl, c7-c5 13. g4-g5, Dd8-c7 14. Lfl-h3, Kg8-h8 15. Tgl-g4, f7-f5 16. g5x f6, Sd7xf6 17.Se4xf6,Le7xf6 18.1 H3-g2,Ta8-d8 19. c2-c3, c5xd4 20. Sf3xd4. Lföxd4 21.c3xd4, Lb7xg2 22.Tg4xg2, Dc7 - f7 23. De2 - e4, Df7 - f6 24. a2-a3. Td8-d5 25. Tdl-d3, Df6-f5 26. 12-13, H7-h6 27. Kbl — c2, Tf8-c8+ 28 Td3-c3, Tc8x c3 + 29. b2xc3, Kh8-g8 30. Kc2 -d3, Kg8-f7 31. a3-a4, Td5-a5 32. Tg2-a2, Df5-h3 33. Kd3-c4, e6 —e5 34. d4 — d5, Dh3 -d7 35. De4xe5, Ta5xa4 + 36. Ta2xa4, Dd7xa4+ 37. Kc4-d3 Da4-dl+ 38. Kd3-c4, Ddl -a4+ 39 Kc4-d3, Da4-dl + 40. Kd3 —c4, Ddl -a4-s-Remis durch Zugwiederholung.
Lösung des Problems Nr. 237.
Don Dr. R. Leopold.
1. Sg3+hl!, h2! 2. Dh8!, Kxhl(fl,f3). 3. Da8, H3 matt. 1.....Kxhl 2. Dg7, B(K)H2 3. Db7(gl)matt.
1 . . . ., K13 2. Dg7 nebst 3. Dg3 matt. 1.....KU
2. Seg3 + , Kgl 3.D12 matt. 1. Se4 oder Dd4 oder Dg7 wird durch 1 . . . ., h2! pariert.
Oie Narrenkappe.
Splitter und Sparren vom RedaktionStisch.
Achtung auf den Hunds
Richard Rübezahl wollte Ramonas besuchen.
Ramonas bewohnten ein kleines Gartenhaus in der Richard-Wagner-Strahe. Vor dem Garten hing ein Schild:
„Achtung auf den Hund!"
Rübezahl bleibt stehen und traut sich nicht hineinzugehen. Klingelt. Wartet. Klingelt nochmals. Nichts rührt sich. Auch der Hund bellt nicht.
„Sicher hockt das Biest heimtückisch hinter einer Platane", öffnet jetzt Rübezahl ängstlich die Gartentür. Tritt in den Garten. Und läuft immer schneller marschmarsch bis an die Haustüre. Vor der Haustüre hängt ein Schild, größer als das erste:
„Achtung auf den Hund!"
Die Haustür ist angelehnt.
Rübezahl steckt den Kopf durch. Guckt und guckt. Macht humm und hömm. Pocht auf die Klinke. Aber kein Hund bellt. Da steigt Richard Rübezahl mutig bis zum ersten Stock. Vor den Wohnungseingang von Ramonas. Und wieder hängt hier das Schild, wieder größer als das an der Haustür:
„Achtung auf den Hund!"
Rübezahl klingelt.
Der Hausherr öffnet.
„Seien Sie uns willkommen!"
„Einen Augenblick", bleibt Rübezahl stehen, „wo ist der Hund?"
„Warum? Wieso?"'
„Wegen der Schilder! Er ist wohl sehr bissig?" „Im Gegenteil. Meine Frau hat einen ganz kleinen Zwergpinscher und die Schilder sind bloß deswegen da, damit niemand aus Versehen das Tier tottritt." (Lust. Bl.)
Der Zeuge.
„Sie find also der Ansicht, Herr Zeuge, daß'Va- chus Biermörder im Augenblick seiner Verhaftung sinnlos betrunken war? Woraus schließen Sie das?"
„Hoher Gerichtshof, er warf ein Zehnpfennigstück in den Briefkasten des Finanzamtes und blickte auf die gegenüberliegende Rathausuhr, gleichzeitig verzweifelt rufend:
„Um Gottes willen, ich habe wieder zehn Kilo abgenommen." (Lust. Bl.)
Kurszettel -er Berliner und Frankfurter Börse.
_______________________2'e hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt beschlossenen Dividende an. — Reichsbankdiskont 7 v. H., Lombardzinsfuß 8 o.H.
Frankfurt a Dk
Berlin
strankfurt a M
Berlin
Frankfurt a M
Berlin
Banknoten.
-schlug. Rn re
--um Rur:
edjluB' Rurc
Anfang. Rurc
schlug» ffure
-um
d|iu6' fhite
Anfang» Kur.
--chsub- Rur#
-Ul»
--chlub ftur»
Anfang.
Berlin, 5. Dezember
Geld
Arte?
Amerikanische Noten.....
Belgische Noten .......
Dänische Noten ........
Engllsche Noten ....... stranzusische Noten . ......
Holländische Noten .......
Italienische Noten........
Norwegische Nolen.......
Deutich-Oesterreich, 4 100 Schilling Rumänische Noten.......
Schwedische Noten.......
Schweizer Noten...... .
Spanische Nolen ........ Tichechcilowakische Noten..... Ungarilche Noten .......
Devisenmarkt Berlin
4.162
58,21
111,66 20,338
16,40 168,13
21,76
111,65
58,48
2,47 112,18
80,99
58,58 12,33
72,80
— Jtanffur
4,182
58,45
112,10
20,418
16,46
168,81
21,84
112,09
58,72
2,49
112,62
81,31
58,82
12,39
73,10
O.21L
Dalum
5. 12-
6. 12
5 12-
6. 12.
Dalum
5- 12.
6. 12.
5. 12.
6. 12.
Datum
5. 12.
6. 12.
5. 12.
6. 12.
6 . cu Iche tKcidpameiQc
cm ........
1% Deutsche RetchSanleihe von 1929 ........
Dl. An,. Ablös.-Schuld mit Cu» ws.-Rechlen........
TetW ohn- -I"»'oi.Recht-
8% Hess. Vollestaat von 1929 trückzahlb. 102%) • ■ • •
Oberhcssen Provinz-Anleihe mil Auslos.-Nechlen......
Deutsche Komm. Sammelabl.
Anleihe Serie 1
6% granks. Hnv-'B-nk Goldpte.
XIII unkündbar bis 1934 .
7% ,)ranks. Hnp.-Bank Goldpte. unkündbar bis 1932 .....
«%% Rheinische Hvv.-Dank Liqu. Goldpse........
8% Pr. Landespsandbrlesanstall.
Pfandbriefe R. i?.....
8% Pr. Landespsandbriesanstalt, Komm..£bl. R. 16.....
7% Pr. Landespsandbrtesanslall, Pfandbriefe R. 10.....
Sl.u.y). atm. -v orrrtegS- Obligation rückzahlbar 1932 .
4% OeNerretchiiche Goldne.. .
4.20% Oesterr Silbe rr»"
4% Ocslerreichilche Einheitliche Rente..........
4% Ungarische Goldrte.. . .
4% Ungarische Staatör. o. 1910 4^% beSgl. von 1913 ....
4% Ungarische Kronenrie.. . . 4% Türk. Zollanleibe v. 1911 .
4% Türkische Bagdadbahrr-Ars. Serie l.........
4% brffll. Serie II. . . .
5% Rumänisch» vereinh. Rente von 1903 . . . .
4!4% R'imänilche oereinh. Rente Wn 1913.........
*X iXiunanfltfie öeietejj. Reale .
87,3
99
50
8,45
89,65
46,05
96,5
85
79,75
98
95
89
21,15
19,25
1,925
7,25
7,25
8,8
13,8
7
8,25
21,25
87,5
99
50,1 8,4
89,25
46,3
98
95
88,5
24,5
2 21,25 19,4
2 7,4
7,5
8,85
14,25 7,25
II 1 1 1 £k> 1 1 £ 1 II | | | | 1 1 I I 1 I 3 I | |
HamburmAmerika Paket . . <
Hamb-Südam. Tamplich- - - f Hansa Dampffchisf.....K
Norddeutscher Lloyd.....*
Allg. Deutsche Crebttanst. . . 1' Barmer Bankverein .... 1< Berliner HandelSgelcllsch. . . 12 Commerz- und Privat-Baick. 1> Darmsi. u. Rationalbaal . • 1 Deutsche Bant......1'
Tleconto-Gesellschaft, Aat. • Dresdner Baak......1'
RetchSbaat ... 1
O.G.®. .
Bergmann . .
Eleklr. Lieferung kgeiellschait h Licht und Kraft...... 1-
stellen S Guilleaume. ... 7^ Gei. f. Eleltr. Untern.. ... 10 Hamb. Eleklr «Werke .... 1 Rhein. Elektr.........:
Schlei. Elekr-.......1(.
Schuckert & Co.......11
Siemens 4 Halske.....16
TranSradio.........8
Lahmeyer 4 So.......10
Buderus..........6
Deutsche Erdöl ....... 6 diener Steinkohle......t
Gelsenkirchener ..... S
Harpcner..........0
Hocsch Eisen. ....... 6^ Ille Bergbau.......10
Klöckncrwerke ..... .
Köia-Ncuellen 7
Mannesmann -Röhren .... 7
Moneselder Bergbau.....7
Lberichiei. Enenueoarf .... 6
Oberschlei. Kottwerke.....7
Phönix Bergbau......6^
Rheinische Braunkohlen. . . 10 Rheinstahl.........6
Riebeck Montan......
101,5
98,5
117,75
118
155.25
239
150
149
284,5
161
168
116.5
162
291
162
63,5
127
136
218
93,5
93,5
103
247,5
106^
99,75
97,13
'I
-
- =
159
165
284,5
162,5
124.6
91,25
101,5
246,5
105
101,25 162,5
99,25
118,25
117,75
177,5
155,4
238.5
150
1«
285.25
162
207.5
161,75
168
116,5
164,25
130
143
155
185
293,75 124,13
162
64
95.75
130.5
127,75
136
111,25
219
93,9
109,4
93
114,25
71.25
96,3
103,25
249
107,75
107,5
99,25
145
94,5
117
175,25
154
235 148,75
148
277
159
203
163.75
114,5
141
150 178,75
284,5 123,5
62,13 93,75 129,6
124,75
133,5
215
91,25
107
91 211,13
94.25
101,5
246 104,25
Bereinigte Stabiw . . .
Ltavi Minen . . 16'/,
Kai werke Äicherrleben . . . r
Km werke Westeregeln . . . lu
KMiw.r e Saiz der,urth . . 15
st ® ffarben.Invustrie... 12
Dynamit Nobel.......0
Scheideanstalt. ....... v
Goldschiniot ........5
Rülgerswerie ........ 6
MeiMigeiellichaft.......8
Philipp Heizmann .
Semen werk Heidelberg ... 10
Zementwerk Karlstadt ... 10
S3aoB 4 ,rrep ag .... 8
Schultheis Payenhofer ... 15
Oftwerke.........12
Bet. Glanzstoff......18
Bemberg.........u
Betiftofr Waldhof .... isy, Zellstoff Aschaffenburg ... iz Charlottenburger Wasser ... 8
Deiiauer Gas........9
Daimler Motoren ...... v Deutsche Linoleum.....
Maschinenbau A.-G...... 0
Ül < rro-cu- Q:c . ..... u tuom. Loew ic
Nat. Automobil ....... c
Orenstein 6 Koppel.....6
V'onbmB Tietz......10
SvenSko . ,•••••..
Franks. Maschinen ...... 4
Griyner...... . . . 0
Heoliaenstaedt .......o
stunghan»..........6
Lechtverke. .8
Mainkraftwerke Höchst o. SR. .8
Mtag. . . . . . . io
Gebr. Roeder.......jo
Borgt & Haeffne» •••*... 9
EÜLV. Zucker ••••••• 10
103
187,5 195 319
181
141
63,75 71
114
86,5 118
164
79,5
-
108
142,5
136,75
39 240
—
324
44 48
6 47,5
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187
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109
150
181,5
138 93,25 159,9 39,75 241,25 42,75
163 19,25 71,5 150,25
325
42,5 49,5
47,75
122
222 160,25
103
55 186.25
191
316
177
63,25
70
82,25
280,5
218
107
141 176,25
90,75
156
38 235,25 40,25
18,5
67,25 148
322,5
-
121
5 Dezember
6. Dezember
Amtliche Notierung
Geld Bries
Amtliche Notierung Geld Brie,
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Japan . . . ’Hto de Jan Wien in D-. £eft. abgeft Prag . . . . Belgrad . Budapest.
Bulgarien Lissabon Danzig. . . Konstantiu. Athen. . . Canada . . Uruguay. -
168.36 1.727
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20,925


