Ausgabe 
5.3.1929
 
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Meine Buch-

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für Herren, Damen, Kinder

Bademantel-Stoffe

Der Sternhimmel im März

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STABEN

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schmale Scherbe des Mondes dem

tonnen.

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frteüne Kolonialwaren Groichandlg. such

SeUersurei 13. » ernrnt 2534.

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mit n"ter Scdulbildnna zu Ollern d.

an den <viei,ener 2u«zeiaer ermünfdit.

Wege schriftl.chen Angebots:

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MÄRZ 1929

den 2ahres. so ist Himmelsbcobachlung

auch der März für die sehr günstig. Er zeigt uns

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MÄRZ 1929

Drucksachen allerArt liefert in jeder gewünschten Ausstattung stilrein und nr eis wert die Brübl'eche Univ.-Druckerei, R. Lang»

AllgemeineOrtskranken- kaffe Gießen-Stadt

Die rückständigen Beiträge zur Kraulen- lasse. Invaliden- und Arbeilslosenver- Sicherung für den Monat Januar 1929 tonnen noch bis zum 12. März 1929 ohne Kosten bezahlt werden.

Nach Ablauf dieser Frist erfolgt Kostenberechnung u. evtl. Beitreibung. Sie Einzahlung lann Dienstags von ü bis 1 Llhr bei unserer Kasse, oder aus unser Postschecksonto Amt Frankfurt

a. M Rr.10833 ersolgen Gießen, den 4. März 1929 Winkler. Rechner

Nähere Auskunft durch den Unterzeich­neten.

Salzböden (Kr. Wetzlar), 2. März 1929. Der Jagdoorsteher.

Bodenbender.

(Nachdruck verboten!)

Sonnenaufgang: von 6.50 bis 5.40 Uhr.

Sonnenuntergang: von 17.35 bis 18.30 Uhr.

Lichtgestalten des Mondes: Drittes Diertel am 3. um 12 Uhr, Erstes Viertel am 18. um 9 Uhr, Vollmond am 25. um 9 Uht.

Wie überhaupt die ersten Monate des laufen-

Zuschlagsempfängern. Die Steigerung der Arbeits- losenziffern in dem genannten Zeitabschnitt ist in der Hauptsache darauf zurückzuführen, daß infolge der scharfen Kälte die Holzfällungsarbeiten in den Gemeindervaldungen gänzlich ruhen und das Bau­gewerbe vollständig lahmgelegt ist.

Klasse 22 Stück, 7,02 km.

Derbstangen.

1. Klasse 120 Stück, 10,80 km.

2. Klasse 80 Stück, 4,80 km.

und Losen bis spätestens Montag, den 11. März, nachmittags 2 Uhr, bei unter­zeichneter Bürgermeisterei, einzureichen, woselbst auch die Verkaufsbedingungen ein- gesehen werden können.

Oppenrod, den 5. März 1929.

Hessische Bürgermeisterei Oppenrod. Kloos.

Groß-Rechtenbach, 4. März. Ein schon jahrelang währender N e ch t s st r e i t über bie Un­ter b a 11 u n g des Pfarrhauses in dem be­nachbarten Volpertshausen wurde durch eine vor kurzem ergangene Entscheidung des Bezirksaus­schusses zu Koblenz, die inzw schen Rechtskraft er-

leH im Wege des öffentlichen Anerbietens für das Rechnungsjahr 1929 zur Lieferung »ergeben werden.

Die m Anlage A bcS Erlasses der Hess. Ministerien vom 16.6. 1893, das Ber- dingungswesen betreffend, enthaltenen Be­dingungen für die Vergebung von Arbeiten ixnb Lieferungen, sowie die hiesigen Lie­ferungsbedingungen liegen nur am 8. und 9. März 1929, vormittags von 912 Uhr, bei uns offen.

Die Angebotsformulare rönnen gegen Erstattung der Selbstkosten von und* be­zogen werden.

Angebote sind verschlossen und versehen mit der Aufschrift:Angebot zu der am L. Marz ausgeschriebenen. Lieferung" bis zum ErSssnungstermin: Freitag, den l». März 1929, vormittags 10 Uhr, hier- h:r einzureichen. In den Angeboten iind bie Bedingungen anzuerkennen.

Die einzureichenden Warenmuster müs- l<n getrennt von den Angeboten verpackt utib mit der Aufschrift:Muster zum Aus- chreiben vom 1. März 1929 versehen sein.

Gießen, den 1. März 1929.

Die Direktion

twr Landes-Heil- u. Pflegeanstalt Gießen.

am Abenhi.mmel sichtbar, wobei freilich die Dauer der Sichtbarkeit bei allen dreien abnimmt. Deim Jupiter und dem Mirs ist dies auch mit einer Abnahme der Heilig! :it verbunden, wäh­rend die Venus just in der Monatsmitte am 15. im hellsten Glanze erstrahlt Auch Annäherun­gen des Mondes an zwei Helle Wandelsterne des Abendhimmels sind zu beobachten, wenn man auch leider in beiden Fällen nur die Hälfte des Vorgangs zu sehen bekommt. Am 14. nähert

Holzsnbmission.

Die Gemeinde Oppenrod verkauft im

zurSelbstanfedigung elegant. Bademäntel

i. größt. Auswahl neuest.Muster ModehausSalomon,Schulstr.

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Der Bedarf an: Fleischwaren, Wurst- und Fettwaren, Milch, Backwaren (Brot, Brötchen usw.), an sonstigen Verzehrungsgegenständen (Del, Essig, Zucker, Kaffee, Reis, Erb­sen, Linsen, Bohnen, Butter, Hand­käse, Margarine, Marmelade usw.), Reimgungsmaterialien (Kernseife, So­da usw.), 1887 D

Textilwaren (Hemdenflanell, Druckzeug usw.)

fterne in bequemer Abendstunde. Die herrlichen Wintersternbilder, die sich etwa von der Capclla im Fuhrmann bis zum Sirius hin erstrecken, bleiben zu Beginn des Monats bis 23 älhr. gegen Ende bis 21 Llhr sichtbar: erst dann be­ginnt ihr cLm-l)' ef>cc ilnlcrnang, der auch etwa zwei S.u-.den in Anspruch nimmt. Am östlichen Sternhimmel ist, wie immer im Frühjahr, das Höhersteigen der drei Sterne erster Größe Arclu,', Wega und Spica, zu beachten. Der mitt­lere, Arclur, steht am höchsten, erstrahlt am hellsten und wird leicht gefunden, wenn man die Deichsel des sog Himmelswagens im großen Bären über den llh.en der Deichselsterne, Benet- nasch, hinaus verlängert.

Ton den Wandelsternen sind die drei hellsten, die B e n u s, der Mars und der Jupiter

Landes-Heil- u. Pflegeanstatt Gießen

Phänomen Lieferwagen »IN "Lleirluf.kühluug 750 ku. Trimkraii der beite in.b billtnite Wagen für M tzger. vwrs.lhrnng mi: Wateubeiörderung int* verbindlich durch Verir. E. AltbofI, G.esseu,

Der die 24 Stundenzah 1 m von Mitter- nacht t>>« Mitternacht einet Taget ent­haltende Kreit und die dich punktierte Linie, der logenannte Horizont, find feit- stehend tu denken. Der Sternhimmel dreht eich samt dem auf Mitternacht zeigenden geraden Pfeil gewissermaßen dem Zei­ger der Himmel rühr m 23 Stunden und 56 Minuten im Sinne des gebogenen Pfeils einmal um seinen Mittelpunkt. Der eingezeichnete Horizont umrahmt die zu der Stunde, auf die der gerade Pfeil zeigt, um die Monatemitte sicht­baren Sterne. Unsere Karte zeigt also den Zustand um Mitternacht der Mo­natsmitte. ^Till man zu einer anderen Stunde beobachten so denke man sich den Sternhimmel samt dem geraden Pfeil io gedreht, daß dieser auf die Be­obacht ungsstunde zeigt; dadurch werden die zu dieser Zeit sichtbaren Sterne in den nicht mitzudrehenden Horizont hin­eingedreht. Für je 5 Tage vor der Mo­natsmitte ist der gerade Pfeil /3 Stunde früher, für je 5 Tagt nach der Monats­mitte t/3 Stunde später zu stellen. Man vergleiche die nächste Monatskarte. Der Mond nimmt die gezeichneten Stellun­gen ein. wenn er die angedeutete Licht­gestalt zeigt.

Holzverkauf.

Tie Gemeinde Gedern verkauft im Wege des_ schriftlichen Angebotes im Distrikt Schönau ca. 400 fm Fichtenstammholz laIlla-Klasse hessischer Sortierung. Tic

Zagdverpachtung.

Am Samsfag, dem 23. Mär; 1929, nachmittags um 2 llfjr, wird in der Gast­wirtschaft Weißbrod, dahier, die Jagd des gemeinkchastlichen Jagdbezirks Salzböden ab 1. April d. I. auf neun Jahre öffentlich meistbietend verpachtet. Größe des Jagd­bezirks 475 Hektar, darunter 182 Hektar

Zuxplah!

Oer Gesangverein Staufenberg feiert am 4. und 10. Zum 6,3- sein 50. Stiftungsfest urb vergibt h erzu den Fuxplah. .«s/d

Bewerber wollen sich bis zum 10. INärz, ^chm'ttags 2 Llhr, bei Gastwirt Q Zecher V., Ttavfenberg, melden, woselbst die Äebingun- <wn bekanntgegeben werden. Oer Vorstand.

Jupiter bis zu seinem Untergang. Die größte Annäherung der Gestirne fällt unter den Hori­zont. Llmgck hrt ist bei der Annäherung des Mordes an den Mars am 18. die größte Aähe unmittelbar bei Eintritt der Dunkelheit zu beob­achten, dann entfernt sich der Mond immer weiter nach links. Auch der Saturn, der äußerste der Wandelsterne, ist, wenngleich erst in sehr später Vacht oder vor dem Morgengrauen, am südlichen Teile des Himmels zu erblicken.

Ter Frühlingsbeginn fällt auf den 21. März, 3.35 Llhr. Daß sich die Sonne in den Teilen ihrer Dahn befindet, die am steilsten in nördlicher Aichtung aufsteigen, merken wir an der ungemein großen Schnelligkeit, mit der die Tageshelle zu­nimmt: sie macht morgens und abends zusammen mehr als zwei Stunden aus. st ermann

ülefern-Langholz.

1. Güteklasse N, 2a-, 2d-, 3a-Klasse

9 Stück, 5,08 km. Kiefern-Abschnitte lb-, 2a-,

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un8 Auffrieren der Hydranten empfindlichen Schaden verursacht. Da der Boden weit über einen Meier tief gefroren ist, sind di« Arbeiten zur Aufdeckung der Schäden mitunter sehr schwie­rig und langwierig. Manchmal füllen sich Haus- keller mit Wasser, ohne *> eine schadhafte 6 eile in der Aähe der Wohnu tg gefunden wird. Das Wasser sucht sich in lo-«»em Erdreich seinen Durchgang. 3n Gettenau mußten die Be­wohner ihre Zuflucht zu den stillgelegten Dorf­brunn e n nehmen, da die Leitung gänzlich ver­sagte. In vielen Hauskellern sind Kartof­feln und Dickwurz durchweg erfro­ren, größere Mengen Kartoffeln werden an Brennereien geliefert und mit 2 Mark pro Zent­ner bezahll. Um weiterem Frostschaden wirk, fam zu begegnen, werden kleine Kohlenöfen in die Keller gestellt. Das W l d leidet in den Wäldern sehr. Tote und halbverhungerte Rehe werben vielfach gefunden, auch zeigen sich hie nab da in Feld und Wald Spuren von Wild» schweinen, so im Markwalde und den weiter südlich gelegenen Wäldern der Gemeinden Blo­feld und Reichelsheim. Auch angebrochene Dick- wurzmieten in den Feldern werden von den hungrigen Tieren ausgesucht.

Kreis Schotten.

-«-9taiorob,4. März Die an dem Einbruch in die Jagdhütte auf dem Mühlenkopf betei­ligten Täter konnten jetzt ermittelt werden. Lei dem Versuche, ein gestohlenes Grammophon and Wollfachen an Dienstpersonal auf dem Häuser­hof in der Wetterau abzi letzen, wurde ein 2 4 Jahre alter Bursche fe st genommen und dann in das Gerichtsgcfängnis nach G ehen ver­bracht. An dem Einbruch waren drei Personen beteiligt. Das Lleeblatt scheint auch die südlicher ge­legenen Jagdhütten ausgeräubert zu haben. Man vermutet, daß es noch mit weiteren Straftaten be­lastet ist.

Archlen-Langholz.

Güteklasse N, la-Klasse, 166 Stück, 27,41 km.

Güteklasse N, Id-Klasse, 94 Stück, ' 28,37 km.

Güteklasse N, 2a-Klasse, 33 Stück, 19,32 km.

Güteklasse N, 2d-Klasse, 9 Stück, 8,42 fm. i

Güteklasse N, 3a-Klasse, 1 Stück,1 1,36 fm .

Bekinnitiunclinng.

In unser Handelsregister Abteilung A wurde eingetragen: 1877 D

Am 12. Februar 1929: Die Firma Autoverkehr Beuern" Otto Damm, Beu­ern. Inhaber ist Otto Damm in Beuern.

Am 13. Februar 1929: bei der Firma D. Lublinski & (So. in Gießen: Tie Kom­manditisten sind ausgeschicden. Die Kom­manditgesellschaft ist aufgelöst und er­loschen. Das Geschäft ist mit dem Recht, die ieitberige Firma weiterzuführen, auf den seitherigen persönlich haftenden Ge­sellschafter Kaufmann David Lublinski in Gießen übergegangen, der die Firma als Einzelkaufmann fortführt.

Am 20. Februar 1929: a) bet der Firma Günther & Weiß in Gießen: Die offene Handelsgesellschaft ist aufgelöst amd in Liquidation getreten. Zum Liquidator ist Rechtsanwalt Eugen Rothenberger in Gießen bestellt, b) bei der Firma Leopold Mayer in Gießen: Der Kaufmann Her­mann Mayer ist aus der offenen Handels- gesellschaft ausgeschiedcn und diese er­loschen. Tas Geschäft nebst Firma ist mit dem Recht der Weiterführung der seit- herigcn Firma auf den Kaufmann Leopold Mayer in Gießen übergegangen.

Am 25. Februar 1929: bei der Firma Musikhaus Robert Schönau tn Gießen: Dem Kaufmann Karl Egner in Gießen ist Prokura erteilt.

Gießen, den 27. Februar 1929.

Hessisches Amtsgericht.

Preußen.

Zur Neubesetzung des Wetzlarer Landratspoffenei.

Wie wir hören, soll als Nachfolger des am 1. April in den Ruhestand tretenden Landrates des Kreises Wetzlar, Geheimrats Dr. Sarto­rius, der Bezirksfekretär Mies in Köln zunächst als kommisfarifcher Landrat in Aussicht genommen sein. Politisch gehört Bezirksfekretär Mies der Sozialdemokratischen Partei an.

Kreis Wetzlar.

Q Aus dem Kr« ise Wetzlar, 4. März. Die Zahl der Arbeitslosen im Bezirke des Arbeitsamtes Wetzlar hat auch in dem Zeitabschnitt vom 15. Januar bis zum 15. Februar wieder eine sehr wesentliche Steigerung erfahren. Während die Zahl der Arbeitslosen in der Arbeitslosenversicherung und in der Krisenfürsorge am 15. Januar nur 3054 betrug, wurden am 15. Februar in der Arbeitslosenversicherung, der Krisen­türsorge und der Sondcrfürsorge 3809 Arbeitslose unterstützt. Hiervon entfallen auf die Arbeitslosen­versicherung 1927 männliche und 184 weibliche Haupt- unterstützungsempfänqer mit 1868 Zuschlagsemp- föngern, auf die Krisenfürsorge 58 Hauptunter­stützungsempfänger mit 104 Zuschlagsempsängern und auf die Sonderfürsorge 1596 männliche und 44 weibliche Hauptunterstützungsempfänger mit 2804

»MX a.a cn.2Mo»non. nabe Marburg. S ra e, zn verpachten. Bach. 50 Mk iäurL Schrift!. Anaebole unter 196k I» an den Oste »en er Anzeiger.

DatlWM lllltz SWMl M W.

Aus der Praxis eines Arztes.

Darmträgheit und Verstopfung werden häufig in leichtsert ger Weise vernachlässigt, da es den wen'gsien Menschen bedentl'ch erscheint, wenn der Stuhlgang unregelmäßig oder ungenügend erfolgt oder vollständig ausbleibt. Es ist aber ganz falsch, diese Erscheinungen zu leicht zu nehmen. Denn wenn die Stuh.verstopfung auch vielfach zunächst nur allgemsi es Unbehagen und nervöse ustände hervorruft, so kann sie doch tocit ernstere Krankheiten veru fachen. Cs empfiehlt sich de her, schon bei den ersten Anzeichen von Derstop, n g ?u vernünftigen Gegenmaßnahmen zu greifen und Schlimmerem vorzubeugen. Zu diesem Zveck eignet sich am besten ein Abführmittel, das aus­schließlich aus pflanz''ichen Bestands i.'en /,u- sommeng:seht ist. Ein solches Mittel sind Apo­theker Richard Brand.'s Schweizerpil'en. S.e teir'en infolge ihrer rein pflanzlichen Zusammen- setzung mild und doch unbedingt zuverlässig, entleeren den Darm ergiebig und bieten den Vorteil daß sie selbst längere Zeit hindurch ohne jede nachteiligen Folgen gebraucht werden

langt hat, beendet. Zu der Pfarrei Volpertshausen gehören die Kirchengememden Vollnt.rch.u, Volperts. Hausen und Weidenhausen. Da diese über M.ttel n.chl verfügen, sind, um Die Erhebung von Kirchen­steuern zu vermeiden, die n.chl durch eigene E.n- nahmen gedeckten Ausaaben der K.rchengemcinden herkumm.'icherweise von den Z.vilgcmelnden ftciw.llig aufgebracht worden. Die Gemeinde Vollnkirchen stellte sich hierbei auf den Standpunkt, daß sie nur zu solchen Ausgaben beizutragen habe, die durch Neubauten entstehen, nicht aber zu solchen, die bic Unterhaltung des Pfarrhauses erfordern. Die Ge­meinden Volpertshausen und Weidenhausen gaben sich hiermit n.cht zufrieden und haben daher die An­gelegenheit auf dem Aerwaitungsrcchtswcge zum Austrag gebracht. Nach langwierigen Verhandlungen hat der Bezirksausschuß zu Koblenz eine Entschei­dung dahin getroffen, daß von den Kosten zur In­standsetzung und Unterhaltung de.> Pfarrhauses in Volpertshausen die Zivilgcme.nden Volpertshausen und Wcidenhausen zusammen die Hälft-, und zwar hiervon die Zivilgcn'.e nde Volpertshausen zwei Dr.t- tel und die Ztvilgemcinde We.denhausen ein Drittel zu tragen haben. Die andere Hälfte ist von der evangelischen 5-irchengcmeinde Volpertshausen Wei­denhausen-Vollnkirchen zu tragen. Da die Kirch n- gemeinde über Mittel nicht verfügt, treten an deren Stelle die drei Zivilgeme.nden Volpertshausen, Wei denhausen und Vollnkirchen als freiwillige Leistungs­trägerinnen. Die Gemeinden Lolvertshausen und Weidenhausen haben durch die Entscheidung des Be­zirksausschusses erreich', daß Vollnkirchen nicht nur zu Neubauten, sondern auch zur Jnstandsctzunq und Unterhaltung des Pfarrhauses in Volpertshausen beantragen hat

oo Aus dem Kleebachtal, 4. März. D e G r i p v e ist unter den Einwohnern des Kleebachl'ls zur Zeit in außerordentlich starkem Umfange verbreitet. In Dornholzhausen ist fast die Hälfte der Ortseinwohner erkrankt, und auch in Hochelheim und Hörnsheim ist die Zah' der Erkrankungen groß. Begleitet .st die Grippe in vielen Fällen von schweren Lungenentzündun­gen und Komplikationen seitens des Ohres

Sämtliches Holz ist mit Rinde gemessen.' Gebote sind getrennt nach Klassen ein» Angebote sind getrennt nach Sortiment1 zureichen. Das Holz ist mit Riirde ge-

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ntwers der Setlrtlct 'n 2tld Den ge­ile lan-wirtschastlicher ingcmitteL 5)en lang, lerreister Dch und -r)en aMhlih i^et iotitanb durch Ober- uidiplome überreicht, lein bei Kaffee und der Seiet.

en Hvrlosstal, man mehrere Arten )!gr des andauernden igäste bei uns ein- -n den leht.'N Jahren n zu sehen. Da fällt sig (F;i.igilla senius) ohen Aorden b'wvhnt. e Kchie. grüne Süden« ; und Dauch gelblich- m Doristrahen suchen zutraulichen Ddgelchen ist auch der Cöcrg« bei uns zu Gast. Äil und tiKÜjcm Unter« ändert und ob leinet nn gern grlüttert 3n auch der schinste un» der Alutflnkodet ;), bei uns eingestellt, iroßen Lchaden au

und am D)a'.iei°H ch nicht veriaqen. An ien Quellgewässern ist .fsen. Sie findet dort erhebt" sich schon bf> cher Annäherung « ruft, um bald an ihre

dingen.

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messen und geschalt.

Das Holz kann in 4 Losen, aber auch insgesamt verkauft werden; deshalb sind für je ein Los zu ca. 100 fm und für ins gesamt 400 fm getrennt die Gebote ein zureichen.

Ferner werden verlauft:

14,8 rm Kurzgrubenholz I. Klasse und

13,1 rm 11. Klasse

aus dem Distrikt Seife.

Die Gebote sind getrennt nach Klassen einzureichen, das Holz wird jedoch gesamt verkauft.

Angebote sind verschlossen mit der Auf­schriftHolzverkauf" bis spätestens Freitag, den 8. März 1929, mittags 12 Uhr, der unterzeichneten Bürgermeisterei einzujen- den. Zuschlagsfrist 3 Tage. Tier> Verkaufs­bedingungen der Gemeinde werden durch Einreichen von Angeboten anerkannt.

Auskunft erteilt nach vorheriger Benach­richtigung der Gemeindeförster Kloos, Oberseemen. 18990

Gebern, den 2. März 1929.

Hess. Bürgermeisterei Gedern.

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die hellsten Fixsterne und die hellsten Wandel- sich die noch

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Mittwoch, d.S.Mrz 1929 nachm. 2 Uhr, versteigere ich Neucnwcg 28 (im Löwen) zwangsweise gegen Barzahlung: 1. Zwei Büfetts, drei Chaiselongues, 3 Näh-

Maschinen, 12 Vhd. A>paka-Loffel, Messer und Gabeln, zwei planmos, vier So'ao, drei Schreibtische, drei Kleiderschranke, einen Eisschrank, einen Framo-Eil-Lieferwagen, einen Personenwagen (Oürkopp), 1 Wurss- füllmaichme, drei Fahrräder, 24 paar Ga­maschen, 15 Ohd. Hosenträger, Holzflisie, Hanfgarn,Sohlnägei, 2l>paarHerreniei en. Gummiabsitze, Schuhschäste, eine Sckärf. maschine, iOSchafielle,Aktentaschcn, Koffer, eine Schreibmaschine, eine Bohrmaschine f. Zahnärzte, e nen Grasmäher, ein Diwan, einen Spiegel, einen kleinen Zimmerteppich, einen Opeipersonenwagen, em. Dreschwagen mit Strohpresse u. Spreubläser, einen tru- meau, einen Rauchtisch, 1 Büchergestell, eine Küchenanrichte, einen Regulator, zwei Tür- portieren mit Stangen, zwei Seilenstücken und lleberhanq, einen Aus-iehtssch, 6 Stühle, eine Korbga nitur (2 Sessel, 1 Bank, einen Tisch), eine Obstschale, eine Kristall »chatt, ein Bild, einen kombinierten Herd (Äoecker für Gas- und Kohlenfeuerung), 2 Küchenherde, eine Ladenthoke, eine Registrierkasse, e.ne Feldschmiede, drei ir.sche Cefen, 1 Mantel, ofen, einen Kesselmantel. 1918D 2. Bestimmt: Sporttriko s, Badeschuhe, zwei

Herren-Fa ^rrädc- (neu), Lennieschlager, Skistöcke, Paddel, Fahrradkctlen,Schiiipfer Kcuien, Trikots für Radfahrer, Fußball- stiefel, 1 eleftr. Musik nstrument (Cupfe(b) rnii 25 Noten, zwei Herrenfahrräder (ge- braucht), eine Schäflesteppmaschi. e.

3. Freiwill g bestimmt: eine Lettste e mit Matratze, eine eiserne Bettstelle, ein Sosa mit 6 Polsterstühlen, einen ovalen T>sch, einen itürig. Kleiderschrank, einen Kleider­ständer, eine Kommode und verschiedene Stühle und vieles andere.

Gerichtsvollzieher in Gießen