Ausgabe 
5.3.1929
 
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Geretteten ist e Weise mit of. u -u nah« «e. r entzündet puröe.

in China.

die Agentur Lndo i bei Peitana eine Truppen Tschong etwa viertausend

Armee eingereiht Han hat ihre Cnb hierbei zu einem i getötet und meh. indischen Generäle >«-ting sind hin. wiederhergestellt, von Lschang t worden sein. Die rt. Ein Wassenstill. Tchen-nien verlangt hung-tschang bietet

igeordnet, In Sun« , die die Aurbil> der Suomin« hat. Sie steht unter iffars. Die antl« herrscht weiter in die dort Daren ja» ilien, wurden mit legt. Luch ifl das rf unterdrückt. Die Abteilung Gendar- nbahMionrn von i zu schützen.

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Aus her pwvmziafhauptstadi

Gießen, den 5. März.

(Awas über das Atter.

Von einer alten Frau.

3m Greisenalter verliert der Mensch eines der ersten Menschenrechte, er wird, nicht mehr von seines Gleichen beurteilt. 3ug:nd hat k.in Ver­ständnis tüt das Alter, kann es nicht haben, und das ist gut so. Mit Wehmut erinnert man sich, wenn man selbst alt geworden ist, der Zeit, in der man verständnislos zuhörte, wenn der Vater sagte: ^A'twerden ist nicht schön. Früher war ich der beste Turner, aber jetzt muß ich langsam tun. Oder wenn die Mutter klagte:Mein Gedächt- nis nimmt immer mehr ab, jetzt hab ich den Vamen schon wieder vergessen. Das Alter ist eine Zeit der Entsagung. Vicht nur die äußeren Vorzüge schwinden, auch die geistigen und körper- lichen Kräfte nehmen ab. Einzeln werden einem die Federn auSgerupft. und auf viele- mutz man lernen zu verzichten: der eine mehr, der andere weniger, aber ungerupft b'eibt keiner. G'ücklich, wer Kinder oder liebe Menschen hat, die ihm liebend zur Seite stehen, die ihm Stützen sind, wenn die eigenen Kräfte versagen! Glücklich, wer so weise ist, die Leiden des Alters auf sich zu neh­men, ohne zu klagen! Denn wo fände er Mit­leid? Das traurige Schicksal eines jungen Men­schen kann vielleicht rühren in dieser harten Welt. Aber alt werden wir ja alle, wenn wir nicht jung sterben.

3m Altertum waren alte Menschen angesehen. Sie standen hoch in der Achtung ihrer Mitmen­schen. und man schätzte ihre Erfahrung und Weis­heit. Aber heute in unserer raschlebigen Zeit, wo nur da« schnell Auswertbare gilt, hat die 3u- aend für das Alter meist nur geringschätziaes Mitleid. .Grotzväti geht eben nicht mehr m't", sagt der 10jährige Enkel, der das Radio so schön erllären kann und die verschiedenen Arien der AutoS so gut zu unterscheiden weiß. Gewiß, im Alter sind wir unbrauchbarer für- prak'llche Le­ben, weniger leistungsfähig. Die .Arbeitskraft, die man jederzeit in Geld umsehen kann, schwin­det. Dei manchen Vauern ist der Alte, der nicht mehr schaffen kann, ein überflüssiger Drotesser. Für sie ist die Arbeitskraft der Wertmesser des Menschen. Sie verstehen nicht, daß dem Verlust an äußerem Können und Wissen andere größere Werte gegenüberstehen können, die sich auSwir- ken auf unabsehbare Zeiten. Das, waS von dem alten Großvater ausströmt, das, WaS er seinen Enkeln geben kann, ist vielleicht von größerer Be» deutung für ein Volk, wie der Ruhen. den irgend­eine neue technische Erfindung bringt. 3m Vo- vemberhe't der chaus'ranenzeitung stand ein klei- nes Gedicht _3m Stillesein von M. Feesche. Darin heißt es:

»Doch. daß es mein Sterze nur nicht vergißt, Daß "ns noch Bessres gegeben ist Als Arbeit und Wirken auf Erden Unb daS ist - Werden!

Die Arbeit ist etwas Wertvolles und GuteS, aber sie ist nicht der Zweck unseres Lebens. 3n jedem Menschen liegt ein Wesenskern. Goethe bezeichnet ihn nach Aristoteles mit dem griechi­schen Wort:Entelechie. Sie ist daS wunderbar Eigenartige. Ewigbleibenbe. was von Anbeginn in jeden Menschen gelegt kst. Etwas, was erst durch Entwicklung zu sich selbst gelangt. Diesen WesenSkern zu entwickeln uitb zur höchsten Ent­faltung zu bringen ist die Aufgahe jedes Men­schen. SeVstverwirlliibung der Zweck jedes We­sens. -3cbe Entelechie, sagt Goethe,ift ein Stück Ewigkeit und die baär 3ahre. die sie mit dem Körper verbunden ist. machen sie nicht alt. 3st diese Entelechie geringer Art. so wird sie während ihrer körperlichen Derdüstcung wenig Herrschott ausüben, vielmehr wird der Körper vorherrschen, und wie er aUert. wird sie ibn nicht halten und hindern. 3st aber die Gntele- chie mächtiger Art. wie es bei allen genialen Staturen der Fall ist. so wird sie bei ihrer be-

Ser Haushaltsplan Offenbachs 1929.

WSV. Offenbach, 4. März. Den Stadt­verordneten ist jetzt der Entwurf des Haus­haltsplanes für 1929 zugegangen. Der Etat schließt mit (alle Zis ern in Millionen Reichsmark) 32 566 gegen 28 282 im Vorjahre und einem Defizit von 2,132. DieBeamten* gehälter beanspruchen 3,496 (2,924). Die allge­meine Verwaltung schließt mit einem Zuschuß- bedars von 1,316 (1,107), die Polizei mit einem solchen von 0,378 (0,363), die Bauverwaltung mit 0.649 (0,565), die Schulen mit 1.139 (0,908), Kunst und Wissenschaften 0,073 (0,063). Ganz erheblich ist die Steigerung beim Wohlfahrts­wesen. das 5.135 gegen 3,932 erfordert. Dem­gegenüber sollen die Ueberschüsse aus den Be­trieben und Unternehmungen 0,630 (0,751) aus der Finanzverwaltung 8,063 (6,761) erbringen. Zur Deckung des Defizits wird vom Magistrat eine Erhöhung der Gas- und Strom­preise. ferner eine Erhöhung der Grundsteuer und ter Pflegesätze des Städt. Krankenhauses vvrgefchlagen.

Preußen.

Wiederaufbau des Limburger Schloßes

WSV. Limburg, 4. März. Wie wir er­fahren, wird das Limburger Schloß, das bekanntlich seit 1866 im Eigen tum des preußi­schen Staates steht, in dem alten Stil wieder auf gebaut werden. Väheres über den Zeitpunkt des Wiederaufbaues ist noch nicht bekannt; auch steht noch nichts über die Ver­wendung des restaurierten Schlosses fest. Bereits morgen wird damit begonnen werden, übet dem

Oberhessifche Provinzanleihen. Wie uns der Landesverband Hessen der Volks- recht-Partei durch den Gießener Ortsgruppen» Vorsitzenden gestern mitteilte, ist die Frist zur Anme.dung der Oberhcs.ischen Provinzanleihen bereits verstrichen. Da aber vielen Anleihe­gläubigern von einer solchen Fristsetzung nichts bekannt war und sie diese versäumt haben, will die ProvinzialdireLion aus Billigkeitsgründen auch verspätete Anmeldungen als Veubesitz zur Ablösung noch entgegennehmen, wenn ein be­sonderer Grund geltend gemacht wird, der die verspätete Einreichung der Stücke rechtfertigt. 3ntereffenten werden daher auf diese Gelegen­heit. sich vor Schaden zu bewahren, ausmertsam gemacht und an baldige Einreichung rückständiger Stücke unter Angabe des Grundes der Frist- Versäumnis erinnert.

** Heinrich Balser t. Der langjährige Ana­tomiediener und Kolonnenführer der Gießener Sani­tätskolonne vom Roten Kreuz, He i n r i ch B a l s e r, ist gestern abend nach längerem Kranksein im 81. Lebensjahre verschieden, lleber seinen Lebensgang unb sein Wirken in seinem Berufe werden wir noch berichten.

eeSag des Buches. Auf Einladung der Bereinigung der Gießener Buchhändler fand gestern nachmittag im Sitzungssaal der alten Bürgermeisterei eine Vorbesprechung über die Vorbereitungen zumTag des Buches" statt, zu der die Vertreter der staatlichen und städti­schen Behörden und aller an der Sache inter­essierten Verbände erschienen waren. Man war allgemein der Ansicht, daß ein der Bedeutung des Tages entsprechendes und der Universitätsstadt Gießen angemessenes Programm zur Durch­führung kommen müsse, über dessen Ausführung ein Arbeitsausschuß im einzelnen beraten soll. Vor allem soll erstrebt werden, daß die staat­lichen unb städtischen Behörden dieser kulturellen, vom Staat und Städtetag unterstützten Kund­gebung ihre Hllfe zur Verfügung stellen.

Der Elternabend des Zugend­bundes im GDA. am Sonntag war gut be­sucht. Der Vorsitzende der Ortsgruppe, Herr

Zecher, hiell die Begrüßungsansprache, wobei er auf die Arbeit im und am Berufe des kauf­männischen Vachwuchse« einging. Die Zugend­pflege im berufsständischen Sinne sei von ganz besonderem Wert. Sporne sie doch die Zugend zu erhöhten Leistungen und Willenskraft an. Den Liebergangvon der Schulbank ins Leben" schilderte Herr Mack und zeigte die verschie­denen Gliederungen der Tätigkeit der Angestell­ten auf. Dann begann die Preisverteilung aus dem Derussweltkampf. Dom 1. Lehrjahre wur­den ausgezeichnet: Gustav Koch, Gießen, mit 72 Punkten, L. Wandler, Vieder-Weisel, mit 68 Punkten, L. Wetterhahn mit 65 Punkten, unb Olli 3 u n g mit 55 Punllen. 3m 2. Lehr­jahr: Lisel Veuser, Gießen, mit 82 Punkten, Lilli P l e tz mit 76 Punkten. Herrn. Buchner mit 65 Punkten, und Marg. Steinbock, Butz­bach, mit 56 Punkten. 3m 3. Lehrjahr unb Zungangeste lte: Otto Erb, Vieder-Ohmen, mit 76 Punkten, ^g. Hanitsch, Gießen, mit 73 Punkten, Anni Winkler, Gießen, mit 72 Punk­ten, Adolf Schrader mit 70 Punkten. Unter lebhaftem Beifall nahmen diese ihre Preise ent­gegen. Gaujugendsekretär D r o st vom GDA. Frankfurt a. Ri. forderte die Zugend auf, sich rege, an den Heimabenden zu beteiligen. Der FilmZugend im gleichen Schritt" war allen ein Erlebnis. Die eindrucksvolle Feier schloß Herr Drost mit einem Schlußwort ab.

** Im Lichtspielhaus Bahnhofstraße sieht man seit gestern ein neues Programm. Neben einer interessanten, allerdings nicht mehr ganz aktu­ellen Reportage von der Hilfsexpedition des russi­schen Eisbrech.rs Krassin" zur Rettung der ver­unglückten ,Ztalia"-Mannschaft läuft ein von Max Reichmann gesch ckt inszenierter Kriminalfilm Ritter der Nacht", der sich durch Tempo, Spannung und eine bewegliche Handlung auszeich- net, welche zwischen der Oberschicht und der Ver­brecherwelt von Marseille sich abspielt. Das Manu­skript scheint übrigens in einzelnen Motiven nicht unwesentlich von den SchillerschenRäubern" beein­flußt, ist aber filmmäßig empfunden und wird rou­tiniert dargestellt. In den Hauptrollen begegnet man u a. Wilhelm Dieterle, Max Schreck und der anmutigen L a Jana.

weitere Lokalnachrichten im zweiten Blatt.

lebenden Durchdringung de« Körper- nicht allein auf dessen Organisation kräf.igen) und veredelnd einwirken, sondern sie w'.rd auch bei ihrer geisti­gen ilebermadjt ihr Vorrecht einer ewigen 3u- aenb fortwährend gellend zu machen suchen." So sagt Goethe, der selbst alt geworden ist und dem wir glauben dürfen. Helene Küchler.

Bornotizen.

TageSkalender für Dienstag. Stadttheater:Das Geld auf bpr Straße", 20 bis 22.15 Uhr. Männer- unb Frauen-Ver- einigung der Matthäusgemeinde in Gießen: Hauptversammlung. 8.30 Uhr, im Gemeindesaal, Kirchstraße 9. Männer-Dadeverein: General­versammlung, 8 Uhr, imPostkeller". Licht­spielhaus Bah..hosstraße:Vllter der Vacht". Astoria-Lichlspiele:50 000 Dollar Belohnung".

Stadttheater Gießen. Aus dem Stabttheaterburcau wird uns geschrieben: Die heutige erste Wieberholung bei Lustspiels .Das Gelb auf bet Straße" von Rubolf Dernauer unb Rudolf Oesterreicher beginnt um 20 Uhr. Zn bet morgigen PremiereHoffnung auf Segen" spielt Auguste Prasch Grevenoerg bie Hauptrolle der Kniertje. Es wirken ferner mit, bie Damen: Heß, Zahn. Jüngling. Koch, Krahmer. unb bie Herren: Arzdorf, Bast6, de Castro. Ebert-Gras» sow, Haeser, Linkmann, Ritter, Wesener, Schu­bert. Regie führt Oberspielleiter Hans Tannert. Donnerstag, 7. März, wirb auf befonbeten Wunsch bet Gießener Gewerkschaften zum letzten Male als Dolksvorstelluna (zu äußerst ermäßig- ten Preisen)Der Prozeß Mary Dugan" (The Trial of Mary Dugan) von Dayarb Dciller ge­geben. Der 4. Tag des Kammerspielzhklus, zusammen mit bent Goethebunb, finbet am Mon­tag. 11. März, statt. Anna Dahr-Milbenburg tritt mit ihrem GestaltungsabenbSchauspiel in der Oper" (Musik unb Gebärbe), Szenen von Gluck bis Strauß, einmalig auf.

am wenigsten beschädigten Teil des Schlosses auf Deranlasiung des Staatlichen Hochbauamtes in Diez ein Rotdach zu errichten.

Krcis Biedenkopf.

< Weidenhausen, 4. März. Gestern kamen unsere Dorsbewohner zu einem außergewöhn­lichen Sonntagsvergnügm. Gegen 1/^> Uhr sichtete man über unserer Gemarkung einen Frei­ballon. Et flog so niedrig, daß man nicht nur die Umschrift des Ballons (Karl Bamler) erkennen konnte, sondern auch die einzelnen im Ballon befindlichen Personen. Die Bejahung be­stand aus vier Herren, die um 11 Uhr in Dort­mund aufgeftiegen waren, um nach Marburg zu fliegen. Weil sie sich wegen ungünstiger Wind­verhältnisse zu lange aufgehalt.n hatten, mußten sie hier in Weidenhausen eine Landung vor­nehmen. Die aus der ganzen Umgegend hetbei- strömenden Zuschauer konnten genau beobachten, wie die Leute einen geeigneten Landungsplatz suchten. Schließlich warfen sie ein Seil aus unb ließen sich zum großen Zabel der Devöllerung zur Erde gleiten. Mit Hilfe einiger Männer wurde der Ballon dann zusammengel:gt unb ge­rollt und mittels eines Fuhrwerks zur Dahn geschafft.

< Erdhaufen. 4. März. Unter überaus großer Beteiligung wurde am Samstag unser erster Lehret Karl Wege zu Grabe getragen. Seit Anfang des Krieges wirkte er in unserer Gemeinde. Trotz seiner schweren Kriegsverletzung, an deren Folgen er nun im 40. Lebensjahre ver­storben ist. übte er seinen Beruf treu unb gewissenhaft aus. Auch unfern Gesangverein leitete er zehn Zahre lang und stellte seine musikalischen Kenntnis e und Fähigkeit:n in dessen Dienst. Bei alt und jung war der Heimgegangene * durch sein ruhiges, freundliches Wesen beliebt

Mainqau

WSN. Frankfurt a. M.,. 4. März. Der Wirt- schastspolllische Ausschuß der Stadtverordnetenver­sammlung hat sich in einer Resolution gegen den Fortbestand der Frankfurter Messe ausgesprochen. Für den entstandenen Fehlbetrag von 280 000 Mark müsse der Aufsichtsrat der Messegesellschaft und der Oberbürger­meister haftbar gemacht werden, da der Ma­gistrat dem Beschluß der Stadtverordneten, die Messe zu liquidieren, nicht nachgekommen sei.

berliner Börse.

Berlin, 5. März. (WTB. Funkspruch.) Nachdem es gestern abend gegen Schluß der Frankfurter Abendbörse kursmäß g schon etwas leichter geworden war, ist es heute früh sehr ruh'.g. Eine Tendenz ist noch nicht ausgesprochen. Die Spekulation bleibt, da Anregungen nicht oorliegen, zurückhallend. Man taxiert die Farben 249,50 zu 250, Siemens zirka 377 und AEG. etwa 168. Am Devisenmarkt nennt man London gegen Paris 124,2250, London gegen Mai­land 92,66, London gegen Spanien 32, London gegen Kabel 485,25, Kabel gegen Berlin 4,2143.

Die Polizei machtlos, wenn Veranstaltungen durch Husten und Räuspern ge­stört werden. Oa helfen §ag's Sodener Pastillen!

Frtthjahrukur lür

Nervenkranke | u.Nervös-Erschöpfte. Spexlalknranstalt Holbein I Im Tannas b<-i Frankf.a.M. Prospekte durch H Or. M. Schulxe-Kahleyss, Nervenarzt. |

/

< /REGEN. WIND U. SCHNEE

I973D

Bezirksgruppe Gießen des Landesverbandes Hessen-Darmstadt im Reichsverband für den deutschen Gartenbau e.V.

Nachrut

Am 2 d. M. entschlief nach längerer schwerer Krankheit unser lieber Kollege

Herr Victor Pech told

Wir verlieren in demselben einen treuen Freund und werden ihm auch über das Grab hinaus stets ein ehrendes Andenken bewahren.

Heute mittag 12', Uhr entschlief sanft nach kurzer, schwerer Krankheit unser lieber Vater. Schwiegervater, Großvater, Bruder. Schwager und Onkel

Herr Heinrich Ruhs

im Alter von 78 Jahren.

Die trauernden Hinterbliebenen.

Lollar. 4. März 1929.

Die Beerdigung findet Mittwoch, 6. Mflrz, nach­mittags 5 Uhr statt. te#D

1866 Altersvereinigung 1916

Wirerfüllen hiermit dletraurize Pflicht.dleMitglie­der von dem Ab: eben unseres lieben Altersgenossen

Herrn VictorPechtold

geziemend in Kenntnis zu setzen.

Die Beerdigung findet Donnerstag, den 7. März, nachmittags l*'».Ubr, auf dem Neuen Friedhof statt Um recht zahlreiche Beteiligung wird gebeten.

Der Vorstand.

i i Idlib

O1O4II

Gießen (Diezstraße 8), 5. März 1929

I975D

Buchenstamm, 0,75 km.

Eichen-Derbstangen, 0,21 im.

rm Eichen-Nutzscheit, 2,50 m lang, rm Buchen-Brennscheit.

rm Eichen-Brennscheit rm Buchen-Knüppel. rm Eichen-Knüppel. Buchen-Wellen.

E.chen-Wellen.

rm Stöcke.

holzverfteigerung.

Aus der Waldung der Gemeinde Leih­gestern sollen Freitag, den 8. März L 3.. vormittags 10 llhr beginnend, versteigert werden: 1941D

32 Eichenstämme, 13,30 km.

Kriegerverein Gießen

Die Beerdiguna unseres Kameraden

Serrn Victor pechiold findet Donnerstag, dem 7. Marz, nachmittags 1,30 llhr, auf dem Neuen Friedhöfe statt.

Oer Vorstand.

1

3

55

106

200

22

52

930

3780

58

Todes-Anzeige.

Heute morgen 10 Uhr verschied nach kurzem Leiden, unser lieber Bruder, Schwager. Pate und Onkel, der

Landwirt Heinrich Horn

im 63. Lebensjahr.

Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Philipp Horn IV., Bürgermeister Wilhelm Kessler I. Wwe., Karoline geb. Horn

Annerod, den 4. März 1929.

Die Beerdigung findet Donnerstag, den 7. März, nachmittags 2 Uhr statt

1965b

Gott nahm uns heute unsere Hebe, treusorgende Mutter, meine gute Tochter, unsere Hebe Schwiegermutter, Grobmutter. Schwester, Schwägerin und Tante

Frau Elisahelhe Melmann Wwe.

geb. Neidei

nach langem Leiden, doch unerwartet, im 51. Lebensjahr.

In tiefer Trauer:

Ernst Henkelmann und Braut

Willy Engelhardt und Frau Marie geb. Henkelmann Familie Otto Henkelmann

Wilhelm Neidei V.

Heuchelheim, ALI ar. Essen, den 4. März 1929.

Die Beerdigung findet Mittwoch, den 6. März 1929, nachmittags 31/, Uhr, vom Sterbehause (Gießener Straße 79) aus statt.

Bullenverkauf.

Freitag, den S.' 2tt., nachmittags 2 Uhr, soll ein fetter, etwa 16 Zentner schwerer Vogelsberger Bulle

hiesiger Gemeinde auf dem Submissions-- wege vergeben werden. 1960D

Reiskirchen, den 3. Dcärz 1929.

Hessische Bürgermeisterei: Schomber.

Zusammenkunft: Distrikt Bucht. Leihgestern, am 2. März 1929.

Bürgermeisterei.

Dankeacting.

Für die vielen R? weise. herzlicherTeilnahme während der Krankheit, für die zahlreichen Kranzspenden, sowie dem Posaunen- und Gemischten Chor und die trosireichen Worte des Herrn Pfarrer Becker bei dem Heimgang unseres lieben Emschlafenen sage ich aden auf diesem Wege herzlichen Dank

Im Namfen der trauernden Hinterbliebenenx Hatte Lieb gen. Weiß,

Adendorf a. d. Lahn, den 5. März 1929. woib

Bekanntninchuug

In unser Handelsregister Abteilung B wurde am 25. Februar 1929 bei der Firma H. Schaffstaedt, Gesellschaft mit beschränk­ter Haftung in Gießen, folgendes ein­getragen: Dem Lberingenieur Arthur Fleischer und dem Kaufmann James Felix Meyer, beide in Königsberg, ist für die Zweigniederlassung in Königsberg i. Pr. Gesamtprokura erteilt 1888 D

Gießen, den 1. März 1929.

Hessisches Amtsgericht.

Danksagung.

Innigen Dank allen, die beim Heimgänge meiner

geliebten Schwester so herzlichen Anteil nahmen.

Anna übrig.