Einzelbild herunterladen

cvqiäßigitiiii am Prozent erneut an Äedeii- tung gewonnen. (58 wirb vor allem darauf verwiese», daß die Furcht bei einer stärkeren Herabsetzung des Diskontsatzes vor übermäßigem Abzug von 2lusiandgeldcrn sich als unrichtig, wenigstens was die bisherige Entwicklung _cn* belangt, herausqestellt hat Dazu ist zunächst ;u sagen, daß die Geldverhältnisse im "Auslände im Augenblick recht ungeklärt sind und daher größte Vorsicht m der Diskontpolitik am Platze st Wenn auch aift deutschen Geldmarkt in immer Zeigendem ilmfange westeuropäisches Geld (Pa» ;i3) an die Stelle des amerikanischen getreten ift, so genügt dies doch noch nicht, daß dadurch .in gewisses Matz Llnabhängigkeit von den an­deren ausländischen Geldmärkten eingetreten ist. Man wird erst 'dann klarer sehen können, wie sich die Rückziehung von Auslandgeldern aus» wirken wird, wenn jetzt um den Ultimo herum gröhere Beträge fester Auslandgelder fällig wer­den. Sollte sich Herausstellen, daß Rückzahlungen beträchtlichen Ausmaßes. die natürlich Gold- abflüsse zur Folge haben würden, nicht eintreten, dann würde allerdings eine weitere Herabsetzung des Diskontsatzes um Vs Prozent zu rechtfertigen sein. Jedenfalls ift die Tendenz zur Rückzahlung von Anslandgeld tatsächlich vorhanden, was aus der Steigerung des Dollarkurses gegenüber der Mark hervorgeht. Abzuwarten ist ferner, was die "Besprechungen des Präsidenten der Bank von England in Reuyork zur Klärung der Lage bringen werden, ha die ausländischen Geldmarkt- Verhältnisse gerade durch den starken Goldabfluh voll London nach Reuyork unübersichtlicher ge­worden sind. Infolgedessen darf die gegenwär­tige, zum großen Teil saisonmätzig bedingte Geld- slüssigkeit nicht überschätzt werden, besonders in Richtung der Diskontfrage.

Bezüglich der Lage am Kapitalmarkt ist zu bemerken, daß das Ueberströmen von Geldern aus dem kurzfristigen Markt sich bisher nicht stärker bemerkbar gemacht hat. Die Lage des Kapitalmarktes ift nach wie vor gespannt, wenngleich eine gewisse Belebung im Angebot sestzustellen ist. Bel dem großen Kapitalbedarf in Deutschland hat selbst stärkeres Ueberströmen von Geldern auf den Kapitalmarkt nicht die gleiche Bedeutung, wie bei normalen Verhält- nrssen. Di« Anspannung deS deutschen Kapital­marktes ist eben eine stetige, und diese Tatsache wird bei der Beurteilung der Lage, da sie aus- »chlaggebend ist, stets zu beachten fein.

Generalversammlung der ReichSbank.

Die gestrige Generalversammlung der Reichs bank, auf der 36 878 300 Mk. Anteile mit 13 484 Stimmen vertreten waren, genehmigte gegen 702 Stimmen den gestern berichteten Ab­schluß. Don mehreren Aktionären wurde eine Erhöhung der Dividende angeregt Ein Antrag des Opponenten Winter, die Dividende von 12 auf 20 Prozent zu erhöhen, wurde als gesetz­widrig nicht zur Abstimmung zugelassen. Zu den sachlichen Ausführungen der Diskussions­redner betonte Reichsbankpräsident Dr. Schacht, daß weder das Daweskomitee, noch das Organ!» 'ätionskomitee vorausgesehen habe, daß die Ge­winne, die die Reichsbank aus der Wirtschaft herausgezogen habe, so groß sein würden, wie es angesichts der Kapitalknappheit rarn leider einmal fei. Cs sei niemals die Absicht dieser Komitees, noch der Reichsregierung gewesen, ein Institut zu schaffen, um den Reichsbankanteil- Eignern als zufälligen ehemaligen Besitzenr nun plötzlich große Gewinne aus dec Rot der deutschen Wirtschaft zuzuschanzen. Angesichts der Kurs­steigerungen der D^ichsbankan teile müsse betont werden, daß ein spekulatives Herauf­treiben der Re ich -b ankkurfe noch kein moralisches Recht auf eine hö­here Dividende gebe. Falls die ^>£00!^^- ^en Srpertenbesprechungen nicht zu einer Gen iral- ösung der Bankgesetzprobleme führen, werde man sich unmittelbar an die Reparationskommission wegen der Aenderung des Dankgesetzes zu wenden haben.

Reichsbank-Zenlralausschutzfitzuug.

In dec gestrigen Zentralaatsschußsitzung der Reichsbank würben die gesetzlich vorgesehenen Wiederwahlen und Re uw a hlen zu den Bezirksausschüssen vorgenommen. Än Anschluß daran fand eine Aussprache über die wirtschaft­liche Lage statt.

Der Eisenerzbergbau i in Lahn- Dill-Gebiet im 3 anu ar. Rach den Mit­teilungen der Frankfurter Handelskammer er­reichte der Erzabruf zwar noch nicht wieder die frühere Höhe; gleichwohl wurden die infolge der Absatzstockung seinerzeit ftillgelegten Gruben wieder in Betrieb genommen, weil die Drosse­lung der Förderung sich ungünstig in den Selbst- tosten ausgewirkt hatte. Ob diese Betriebsintensi­

vierung sich auf die Sauer wird durchhalten lassen, wird neben der Entwicklung aus dem Eisenmarrt vornehmlich von dem Ausmaß und dem Zeitpunkt des Einsehens bet von den be­hördlichen Stellen seit langem in Aussicht ge­stellten Hilfsmaßnahmen abhängen.

* S a m m e l a n l e i h e n des Deutschen Sparkassen- und Girooerbandes im Jahre 1 928. Bis Ende 1927 waren inländische Sammelanleihen des Deutschen Sparkassen, und Giroverbandes in Höhe von 163,4 Mill. Mark im Umlauf. Zählt man die Auslandanleihe mit 94,2 Mill. Mark hinzu, so ergibt sich ein Gesamtanleihe- betrag von 257,6 Mill. Mark. Im Laufe des Jahres 1928 wurden im Inland 84,47 Mill. Mark neu un­tergebracht. An ausländischen Anleihen kam ein Be­trag von 73,5 Mill. Mark hinzu. Insgesamt wurden also 157,9 Mill. Mark neu emittiert, dabei erhöhte sich der gesamte Umlauf der In- und Auslandan- leihen auf 413 Mill. Mark (ahne die kommunalen Sammelablösungsanleihen und unter Berücksichti­gung der oorgenommenen Tagungen).

* Günstige Entwicklung der land­wirtschaftlichen Genossenschaften. 9?ad) der Statistik des Reichsverbandes der deut­schen landwirtschaftlichen Genossenschaften waren am l. Februar insgesamt 40 428 Genossenschaften vor­handen, was gegenüber dem Ergebnis des Jahres 1928 eine Steigerung um 32 beträgt. Es ist also im neuen Jahre keine Unterbrechung der seit geraumer Zeit anhaltenden Aufwärtsentwicklung des land­wirtschaftlichen Genossenschaftswesens eingetreten. 101 Neugründungen stehen 69 Auflösungen gegen­über. Die Vermehrung ift im Januar in der Haupt­sache auf die starke Gründungstätigkeit bet den sonstigen Genossenschaften" zurückzuführen. Nicht ganz so lebhaft war die Gründungstätigkeit bei den Äolkereigenossenschaften, während die Spar- und Darlehnskassen und die Bezugs- und Absatzgenossen- schäften auch weiter rückgängig find.

* Schuhindustrie und Fabrikation von Lederbearbeitungsmafchinen im Januar. Dec Auftragseingang in der Schuh- industrie hat sich, wie die Frankfurter Handels­kammer berichtet, im Januar gebessert und die Beschäftigung ist im Vergleich zu den Vornrona- ten stärker. Die Lager des Schuhhandels sind ebenfalls aufnahmefähiger geworden. Man er­wartet das Anhalten der etwas besseren Konjurck- tur in der Schuhindustrie. 2n der Fabrikation von Lederbearbeitungsmaschinsn ging dagegen in­folge des geringen Auftragseinganges auch die Beschäftigung zurück, was teilweise auf Saison­schwankungen zurückzuführen ist. Die Verkaufs» bedingungen stich außerordentlich gedrückt. Von der Kundschaft werden im 3n- und Auslande immer längere Ziele verlangt, die zu finan­zieren außerordentlich schwer fällt, zumal die Kundschaft sich weigert, die Zinsen für Kredit­gewährung zu bezahlen.

* Neue Auslandanleihe der Frank­furter Hypothekenbank. Wie WTB.-Han- dclsdienst erfährt, hat die Frankfurter Hypotheken­bank durch Vermittlung des Bankhauses Lincoln Menny Oppenheimer einen neuen Anleihevertrag Über 7 Proz. kapitalertragssteuerfreie Goldpfand­briefe im Betrage von 5 Millionen Goldmark mit demselben Konsortium abgejchiossen, das bereits im Jahre 1928 drei Auslandanleihen der Bank über­nommen hatte; dieses Konsortium besteht aus den Bankhäusern Mendelssohn & Co., Amsterdam und Pierson & Co in Amsterdam, sowie R. Mees & Zoonen in Rotterdam. Ein Teil der Anleihe wird wiederum zur Zeichnung aufgelegt, und zwar zum Emissionskurse von 96,5 o. H., der Rest soll im freien Verkauf untergebracht werden, wobei voraus­sichtlich höhere Verkaufspreise zu erzielen sind, die der Frankfurter Hypothekenbank zugutekommen.

* Hamburg-Südamerika n. Dampf- schiffahrts-Gesellschaft. Die Hamburg- Südamerikanische Dampfsch.ffahrts-Gesellschaft, die, wie bereits mitgeteilt, für das Geschäftsjahr 1928 eine Dividende von wieder 8 o. H. vorschlägt, erzielte im Berichtsjahre einen Betricbsgswinn von 7,70 (6,11) Millionen Mark. Rach Abzug der von 3,58 Millionen Mark auf 4,96 Millionen Mark ge­stiegenen Steuern, sozialen Abgaben und Unkosten verbleibt ein Reingewinn von 2,75 (2,54) Millionen Mark. Wie in dem Bericht ausaeführt wird, haben sich die in diesen, Jahre neu in Den Dienst gestellten MotorschiffeMonte Cervantes",Bahia* und Pernambuco" gut bewährt. Die Frachten, Haupt, sächlich tm ausgehenden Verkehr, sind auf einen Stand zurückgedrängt, der eine Rentabilität für ein­fache Frachtdampfer ausschließt.. Durch den kürzlich erneuerten Frachtenpool von AmsterdamRotter­damAntwerpenDünkirchen nach dem La Plata besteht die Hoffnung, daß die Raten wieder etwas aufgebessert werden können, was auch seine Rückwir­kung auf Hamburg haben würde. Rach Brasilien ist eine (Erneuerung des Pools noch nicht möglich ge= west . Das Passagegeschäft hielt sich ungefähr in dem Umfange des Vorjahres.

CRinfrertnarff in Gießen.

Zum heutigen Rindermarkt in Gießen waren 787 Stück Grotzvieß und 165 Kälber aufgetrieben. Der Handel war ziemlich flott. Gs wurden fol­gende Preise erzielt: Kühe 1. Qual. 550 bis 650 Mk.. Kühe 2. Qual. 350 bis 450 Mk., Kühe 3. Qual. 160 bis 250 Mk., Schlachtkühe 120 bis 280 Mk., ein- bis zweijährige Rinder 100 bis 200 Mk., Kälber je Pfund Lebendgewicht 50 bis 60 Pfennig. Für bessere Tiere wurden Preise über diese Äotiz gezahlt.

Frankfurter Börse.

Frankfurt, 5. Febr. Tendenz freunbüd). Bei Eröffnung der heutigen Börse konnte sich die freundliche Stimmung der gestrigen Abend­börse erhallen. Der wieder sehr stüjsige Geldmarkt bot eine Stütze, auf der anderen ®titc wurde der unregelmäßige Verlauf der gestrigen Neuyorker Börse nur wenig beachtet, doch erfuhr das Geschäft hierdurch eine gcw'sse Hemmung. D.e Spekulation hielt sich stark tm Hintergründe. Als jedoch einige Orders von außen her eintrafen, machte sich auch von dieser Seite einiges Deckungsbedürfnis bemerk­bar. Die Umsätze biteben jedoch äufjerft klein und beschränkten sich nur auf Spezialwerte, die zeitweise etwas lebhafter gefragt waren. Ungün­stige Momente lagen nicht vor, auch waren die Ab­gaben sehr gering, so daß im Grundton der Börse eine gewisse Zuversicht vorherrschte. Infolge der allgemeinen Geschäfts stille blieben die Kursbesserungen klein und gingen gegenüber der gestrigen Abendbörse kaum über 1,5 v. H. hinaus. Etwas vermehrtes Interesse bestand vor ollem am Elektromarkt für Siemens und Schlickert mit je 1,5 v. H.. AEG. dagegen vernachlässigt und nur knapp behauptet. Am Farbenmarkt konnte sich keine regere Geschäftstätigkeit entwickeln, und dieses Pa- pier eröffnete mit behauptetem Kurse. Zellstoffwerte begannen 1 o. H. höher. Autowerte waren 0,5 v. H. höher, Adlerwerte waren lebhafter gefragt. Schafft sahrtswerte uneinheitlich. Hapag plus 1 v. H., Nord­deutscher Lloyd minus Id. H Am Montanmarkt hatten nur vereinzelte Aktien ein lebhafteres Ge­schäft zu verzeichnen. Stahlaktien lagen etwas höher, die übrigen Werte biteben gut behauptet, während Gelsenkirchen mit minus 1 v. H. vernachlässigt waren. Am Bankenmarkt kamen Umsätze kaum zu­stande. Für Berliner Handelsgesellschast machte sich auf die immer noch umlaufenden Gerüchte einer Fusion dieser Gesellschaft mit einer anderen Groß­bank mit plus 2,5 v. H. weiteres Interesse bemerk­bar. Commerz-Bank bröckelten etwas ab. Renten still, Deutsche Anleihen etwas schwächer. Talon-Ser« ben etwas gefragt Im Verlaufe mar die Geschäfts tätigfeit äußerst gering, doch traten verschiedentlich kleine Erholungen ein. Siemens lagen bis erneut 0,75 o H. gebessert. I.-G.-Farben dagegen weiter leicht abgeschwächt. Am Geldmarkt erfuhr Tageegeld mit 5 v. H. eine weitere Entspannung. Am Devisen­markt hatte die Mark eine leichte Erhöhung zu ver­zeichnen. Man nannte Mark gegen Dollar 4,2135, gegen Pfund 20,427, London gegen Kabel 4,8482, gegen Paris 124,10, gegen Madrid 31,75, unter Schwankungen nach vorübergehender weiterer Ab­schwächung wieder etwas erhöht, aber immer noch unter dem Stand des gestrigen Kurses, Mailand 92,63, Holland 12,1013.

Bet ' wer Börse.

Berlin, 5.Febr. Obwohl auch zu Beginn der heutigen Börse eine Einheitlichkeit in der Kursent­wicklung nicht festzustellev war, schien doch die Be­ruhigung und langsame Gesundung eher wieder Fortschritte zu machen. Es tarn seitens der Kulisse zwar hier und da Ware heraus, da angeblich die Orders in dem erwarteten Umfange ausgeblieben waren und die Spekulation, die schon gestern übrig hatte, sich etwas entlasten mußte. Man suchte nach Gründen und verwies auf das unregel­mäßige Reuyork und auf den bis zu 8 v. H. ver­steiften Tagesgeldmarkt drüben. Auch seien die Aus­sichten auf eine Diskonlfenkung nach den gestrigen Ausführungen Dr. Schachts wesentlich geringer geworden, und die Koalitionsverhandlungen und die Vorbereitungen für die Reparationsverhandlungen seien ebenfalls störend. Trotzdem war unverkennbar, daß sich die Provinz und das Ausland schon wieder, wenn auch nur in bescheidenem Maße interessieren, und es lagen bereits bei den Banken Äaufümitcu vor, die allerdings in den meisten Fällen zu niedrig fein dürften. So wiesen die A n f a n g s k u r s s der heutigen Börse im allgemeinen keine größe­ren Veränderungen auf, die Abweichungen gingen nur ganz vereinzelt über 4 v. H. hinaus. Berliner Handelsgesellschaft, für die sich die ^u- sionsgerüchte weiter erhielten, lagen freundlich, Salzdetfurth konnten 2 v. H. gewinnen, Bergmann 3, Berlin-Karlsruher Industrie 1,5, Polyphon 2, Dessauer Gas 2, Siemens 1,25 v. H. usw. Dagegen verloren Chade-Aktien 3 Mark, Ilse Bergbau 2,25 Mark und Glanzstoff 7 o. H. Etwas lebhafter war das Geschäft besonders im Verlaufe in Spezialwer­

ten. Deutsche Anleihen freundlich, Ausländer venk- verändert. Anatolier. Ungarn und Rumänen ehe» etwas gefragter. Psandbriefmarkt ruhig. Antetl- scheine etwas fester. Der Geldmarkt war weiter er' leichtert. Tagesgeld 6 bis 8, Monatsgeld 6,75 bis 8, Warenwechsel etwa 6,13 v. H. Der Verlauf blieb weiter uneinheillich, doch ergaben sich meist kleine, bis 1 v. H. betragende Befestigungen. Glanzstoff holten ihren Anfangsverlust wieder ein. DemaA lagen angeblich auf Interessenkäufe des Stahlver­eins weiter fest und mit 1,5 v. H. über Anfang. Schlesische 6.-Gas konnten sich um 2 v. H. bessern. Das Interesse für Chade-Aktien war dagegen^ehr gering und Chade-Aktien lagen weitere 3 Mark niedriger. Im weiteren Verlaufe machte sich die G e s ch ö f t s st i l l e wieder stärker fühlbar. Die Tendenz blieb zwar im großen und ganzen unner« ändert freundlich, die höchsten Kurse tonnten siäi aber nicht immer behaupten.

Frankfurter Getreide HHrse.

Frankfurt <l M., 5. Febr. Dar Produkten- markt verkehrte fjeu'.e in ruhiger Haltung. Ss- kamen auch heute wieder sehr gerinie Umsätze zustande, die Händler verharrten in abwartender Haltung. Für Brotgetreide mache sich heute etwas mehr Qlngc&ot bemerkbar, so daß ß ?t Preis für Weizen 0,25 Mark herab gefetzt wurde. Das Mehlgcschäft war nach wie vor z-emlick tev. Futtermittel lagen ruhig. Dir anderen Getrcid fortan find gut gehalten. Es wurden notiert Weizen 23,75; Roggen 23.53; Sommergerste für Brauzwecke 2450 bis 24,75; int. Hafer 24 bis 24,75; Mais (gelb) für Futterzwecke 23,50 bis 23,75; Weizenmehl, süddeutsches Spezial 0. 33,25 bis 34,25; Roggenmehl 31 bis 31.50, Weizen- kleie 14,25; Roggenkleie 15 Mk. Tendenz - fktig

Büchertisch.

Prof. D. GeorgBertram; Reue s Lestamen 1 und historische Methode. Bedeutung und Grenzen historischer Aufgaben in der neuLeftamerittichen Forschung. (Sammlungj gerne.nverständftcher Vorträge unb Schriften aus dem Gebiet der Theologie und Rsligionsgefchichte 134.) 1928. 46 Setten 8°. 1,80 Mk., in der Sub­skription 150 27k. I. C B. Mohr (Paul Sie­beck), Tübingen (758). Die neutestamentlichc Wissenschaft, besonders die Leben-Jesu-Forschung, hat em dringendes Interesse an der Klärung des Geschichtsbegriffs. Die kausalen wie die teleologü- fchsn Elemente in der Ge" chichtsdarstellung sind subjektiv bestimmt durch die Persönlichkeit des Forschers und seine Umwelt und entsprechen im allgemeinen der Psyche des modernen Menschen, wählend die neittestamentliche Heberlieserung hie WicLichkeit des Lebens Jesu in gegensätzlichen Typen, wie heilbringender Provhet, leidender Messias, erfaßt hak. Die historische Forschung 7". von der forrnge'chichllichen Beschreibung dieses Tatbestandes ausgehen, das In rationalisti­scher Geschichtsauffassung begründete logische Schema von Antithesen wiepalästinisches- und hellenistisches" Urchristentum überwinden und von der Alternative aus: ein vom Teufel De- srftener oder einer, der Vollmacht hat, in Jesus und seinem wirkenden Wort den Quellpunkt der christlichen Geschichte aufzeigen, ohne feine Ge­stalt näher begreifen oder rn das historische önt- wicklungsschema hineinziehen zu wollen.

Das kürzlich yerauSgekommene Münchner. D i ch t e r b n ch (Verlag Knorr & Hirth G. m b.H., München, 4 80 Wt.. geb. 5,80 Mk. - 804 soll von dem Schafken einer jüngeren, in Mün­chen ansässigen Dichtergeneration Zeugnis geben. Im ganzen finden wir 21 Münchner Dichter vertreten, ohne daß damit irgendein Anspruch auf Vollständigkeit erhoben wurde. Paul Alver- des. Josef Dernhart. Hans Brandenburg, HanS Earossa. Hans Friedrich, Johannes p. Guenther. Alfred Happ. Hanns Iohst, Gottfried' Kölwel. Georg Lange, Joseph Maria Lutz, Ernst Pen° zoldt. Josef Ponten. Ruth Schaumann, Th assilo v. Scheffer. Wilhelm p. Schramm, Regina ftlll- mann, Josef Magnus Wehner, Leo Weis­mantel, Konrad Weiß. Maria Luise Weiß­mann eine Reihe, deren Schaffen über Mün- chen hinaus auf die Anteilnahme des lüerart- schen Publikums rechnen darf. Es geht in diesem. Buch nicht um Programme und Prophezeiungen, aber doch kann gesagt werden, da'h es einen einheitlichen, nicht nur an den Ort, sondern auch an die Zeit gebundenen Geist aus strömt. Dm Anlage des Buches ist fo getroffen, bah kurze Aussätze aus her Feder maßgebender Beurteiler zunächst Einblick in das Gesamt'chaffen eines Dichters vermitteln und daß bann kennz ichnenbe Proben aus dem Schaffen des Dichters folgen. Eine ganze Reihe von Beiträgen sind hier zum erstenmal veröffentlicht. Genaue Bibliographien geben außerdem alle weiteren erwünschten Hii^ weise.

Devisenmarkt BerlinAranksurl

a.Ht

Xelegraj bische Auszahlung.

Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.

Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe bei zuletzt beschlossenen Dividenbe an. Reichsbankdiskont 6,5 Prozent, Lombgrdzinskuß 7,5 Prozent.

Vertul ITTferitat' Hramöiikcoe 'Jimcn tiullanödibe ftotm ...... tuutientftbe 9?oten ...... Norweaüche Pole« . . . .

$entid)-CftrtT , 100 Krone» Rlnnmurche 'Boten .....

Sodweviiche Noten ...... edtroetwr «Hoten ......

Lvamlchc Noten ....... ZfcbrdioiloreaHftfir Kotes . . IhtaarMthe Noten

«Seid

Brief

16. U5

16,543

168.22

168.90

34.01

zu, 10

111.88

58.07

c$ ® 53

Ml

2.58

UZ. 18

U3.62

8(1.8?

81,19

64.1»

64.4-.

IM»

12.19?

73.17

73.4t

3rran6fnrt o.M

Berlin

Fraildlurt 0. M

Berit«

Fraiidiuna-M

Berlin

Schlub»! I-Uhl- ftnre ; ftura

Sch.u'3 '

Anfang

Sajiub-i 1-Ul-r- Äin 1 äurs

).u^ rin ang ft"T» . ftUH

Schlutz-; I-Uhr. fi"r» , tur»

Sch u(,.rin,08g Änr» | Sur*

Dalum

4.2. 1

5. 3.

1

5.2.

Dntum:

4. 2 1 5. 4.

4. 2

i » ---

Datum:

4.2^

5 r

1 *2

S.4

Vfc %U «eidHtonleüfr? 0 1927 tt Bnl.-fibldi^cbulB mll Mut lol^Slecfettn

$e1«l ohne Äuiwi.-Uiedjtt . .

% Oiootf. Hyp.-Bl Dv!dps. an Mebbsi bU 1932

LheiMche Hyp.-Baat 81^-

a6a. 8ottdefl6-£-bllflettoii -^yhHvrr 1932

tzchweiz- ißunDesb.-Äm.. . - 4% Ozftenddütfdx »ototte.. . . 1,80% Deaerr. Elldcrn?

4% Cefteneidj. einbeitl. 8tir

4% llnoartftbe Soldric. - -

4% Ungartj(6c Llaat-r. o. 1910

4H% oefifil. von 1913

4% ÜKflartitfje Ätxmeane..

1% tid. BoUanieibe v. 1911 . .

4%. LLrM(b- Bagdadl-ihN'Anl.. Serie l

«% beSgl Serie ll l% JtiBiiutn C8R6C«. «le.

1)4% Änmfrnen OfcRwrnL trott IMS

87,4

:.3,s 13.;

w

81,5

W 98

. i

21,2

23

ll.

11,1

9.03 19.4

13,6

87.5 1

53.73

18,75

Hl,® 3,13

25,4

23,3 nfi

U.3 11.5

19.13

I 1)111)111 1 1 1 £ ! '

Ü-U-» ...... 8

Sergmaiu, ........ 9

Seftr. etetftnaem . » 10

LtOU nno lttaN . . e W Stilen & Smllccmmo. « . G

Set. i. SrNr. Untern.. . » 10

Hovrb. ©rftz. Werte . . . 10

Khern. ®eta. . ...... 0 Lchle). Seta. tO

Schucken ....... 8

Siemens 4 .....M

Etons taOto ....... B

Labmev« 14s...... . 10

Suoerui - ...... 6

Deutichr tocdl ....... 6 tiliener 6tcuitoüe ...... 8

jenttrdxaex ... t H 3- 4

Harpenor ....... -6 Po-tcd e-tM». ....... « 3".k Bergbau ....... S SUMnenpettc ...9 KöUr-SieveNcn < ...... 9 ytanneSirunar ........ 8 ManKeWcr ........7

Cbcttold . . . Ä

Oberiälri. SMiwxit .8

Lhünri BeraSari . 5H

Khrinitche 6rmato!?lca . 10

RH-lMaü! t. % 3*

SiebertStaute* . . - 7,2

Steretniflie Stahl®. .... 4 Stasi ®tne- ..... 8 »6

Aall aidjewieben ..... 10 eart tieftetege® .... 10 ftdiroed SaliDettaO - U

3 «S üazKn.Jneeaa» - . U

Er,3cmn 91 .Ml . ...... 6 tod>etoeanftzm ....... S

Uiütgersroedt . ....... t ......«

176.65

210,5

3L2 141 238

377

167.5

--

irr

131.2d

210 106.5

1X5,5

EE s rr. 5

53o.. 1 1 Üi < - | 1 I 1 1 1 t J 1.1 L4

175 409.75 165,5

209 140,13 537 J5

164

211

324.5 376, <J 156.25

168,5 84.75 138.5

127 130.5 119 5

209 106,15 119.5

126 113.25

17.|.9 214 s

337

164,75 211,75

235,9 .7«

155,6

128.25

130.75

1.0 4

206.7.1 io?

119.5 125.9

114.75

Vi,uwv vuymann......7

Oeinelbetuei ttemeni . . 10 lewem £ JtlftaM ......8

ÖOQ8 dt grrüafl.....10

Sdmltbeti Sajenljolet . . . 15

Cftroerte .., 12

Sex. ©lOTjtofl ... 18 eembcxfl . 14

P,eUftott »aldv^ .... 12 Zelltwft aiAaffratnm , . 12 (Lharivirenburge-r Lasier . , . 7 ecfiaoCT Sa4 - ..... 8

Datmler Motor« ...... 0 Demo- . ...... 0

ebkrDfde tteee . ..... S

Heb». 2Deine ...» 10 Wert. -SntomoM . ...... 0 Crenftetn 4 Äoypd .... 5 ßeonlxnö tie» ...... « Namag-MearrtA . ...... 0 ,-rtoBff maxfrtM» ...... 6 «rchne, .**« U

HeyltgenOoedt ....... 0

Sngbeni ....... .4

Bettroerte ....... ,8 StmnttsföDtito ...... 8

Mag« 10

Äeferinistex ...... 8

Berns Untre ...... S <Sebt. «oeoer ...... Loiq, 4 eaefhttl ...... 8 SüöB. Lutter ....... 8

Lau!

128

180

259

191

60

58,25

60,5 104

76,6

118

24

101,5

123.5

tuten.

359.75

192

60.5

58,25

2

7

123

129.25

-«5,5

244 , 75 438

405 458

193

127,75

311.5

60,5 ö4,o 58.5

224

41.75 V3

236.5

62.25 IW

u»

384.25

243 428 406

258

189.5

218.5

60.76

54.75 LS. 5

223,75 ift, 13

255,9

Sllg. Demichc *44

bcmÄurfl-Slicerito fafei - d Hasb.-Südam Dampft®. P

baasa 10

?toi0beurid>eT Vlogb &

Wg DeuNche LrebUanL 1®

Qtrrmez Banlv«Nn V>

Btdtiui HaadelSgeteUiki». 19

lomtnerj. n»l» Privat-Bast U

Darrifl. u -tarionalboak 12

Deurjche Ban!

3Xitontofflefefl!dwh flUtt.. vo

Dretdr« öanl 1°

Rttttibeud*' luaUMtd . - 2 DirtalTbanf .... 9

ÄtftWWBl 12

128

126.75

138,75

140,5

266.75

201

2,8,0 1?1

H'6. b 171

,16

139

125,75

i-K.25 113.3 160.73

125,9

139

140,25

236.75 3U0

171

166

170.7.3

193,25

130,5

313,.»

123,25 139

Hl

170 1'38

130 311,5

38,145

373

97.75 70,ü

-73-5 Z76

-58.25

180

88,22

97,75

06.»

vS

272 377 4-5

-53.83

93 107.5 36.13

27.

131

97.5 70.4 27,.r->

4?7.5 494

.52.

107,9 96.16

273.5 l30,5

sr.o

70.25 2/2

378.75 406

253 US. 75

88.5

-

24.5

141.5

85

101.85

212

145,28

1 1 < i t S 1 1 1

118,5

88.75

97.75

$7rlm. 4 Februar

"ei'

ftmcnfamdx iMoee» ...

Läuricde 'Säten ...... 'xnotitoE Soää- .»***.

1 19 38.13 <11.98 ^.8*7

"i.U

I 58.57

I 113.42

10.4^

4 F btuar

5- Fehrum

Amtliche '-ton ruuvi

(2e(b 1 tinci

Lmrliche vämtnutp

(Seid

1 ®rur ttirsr

Ämtri-Rott

165.58

169.. 2

168.56

Bnen^LtreL

1.774

58,49 U2.16

1.778

69.61

1.775

58.50

>,<79

->3,62

112..8

112.16 112.20 lli-..8 ttl.585

113,37

«openfccoeB euxfbeü» feeffttitriotf.

114.36

112.39

10.5S3

112.47

112.61 tO.618

M

42,025

32.VV5

12.01

Ä.Ui

<V.4o.>

ru.405

3». 44.'

VietnNcf

4-40V«

4.4145

4,3605

16. <4

80. *5

*,2175

e

16 #4

30.£45

16.4«

81.105

io.48

81.lt

Bba ites .

M 20

64.41

4.ÖS

«J.l 1

t.wa

1.91*

1.914

1.018

Ä7»de S«

0,5l3

J.5U2

J.5O4

Men to D-- f~ rh

4M4

M.*6

»9, tu

>9.25

8rae tklitah

13.453

<3.479

(.402

12,4.4

«>

t.-A B.47

SnbairO

-4^6

Lv

(3.u3

Sol arten

,042

*.648

3.U.7

-,ihS

t'iflabon

13.5.

la.57

to.53

18.57

tanya

®oee jnta

51,38

3,073

31,74

3.077

ä,j» 3.07»

»1.22

3.Öel3

ritbat

>.435

.445

>.4i

>.44

Stonaee

Ur» ata» -

>.194 4.816

4..24

4.1«

4.81!

40.9SN

4.204 4,»l9

.«.92*,'

Ki.Wt

**,«*»