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vermag allerlei mechanische Wirkungen auSzn- lösen, wie Glas za durchbohren. Holz zu entflammen. Flüssigkeiten innig zu mischen usw. Besonders merkwürdig ist, daß durch die überaus schnellen Schallwcl.en kleine und kleinste Lebewesen foiort getötet, ja in Stücke gerissen werden. Vielleicht öffnet sich hier der Heilkunde ein neuer Weg zur Bekamp, ung von Krankheitserregern. Die medizinische Röntgentechnik, die bisher neöen dem gewöhnlichen Röntgenbild und dem einfachen Leuchtbild nur das räumliche Röntgenbild kannte, hat durch das räumliche Röntgensehen ein neues Mittel in die Hand des Arztes gegeben. das unfchähbare Dienste leisten wird. Es ist dadurch möglich geworden, die innereit Teile des Körpers, wie z. D. das Herz, räumlich, das heißt als Körper nicht nur flachenhaft zu seifen.
Von Erfindung.n, d.e sich einführten, und die allgemeineres Interesse beanspruchen, seien kurz erwäh-t: das Photomaton g nannte „Käst- lein Knipsdich". d.e Reklametageslichtschrift mit Spiegelung der Hel igleit des Himmels und der Flettnerlüfter, der auf Straßenbahnen, Omnibussen usw. schon überall anzutresfen ist.
Zum Schluß sei noch der Regelung gedacht, die dem in der Industrie tätigen, erfindenden Angestellten ein Recht an seinen Erfindungen zubilligt.
Denn uns also das Jahr 1928 keine sprunghaften Fortschritte gebracht hat, so ist doch auf allen Gebieten rührig gearbeitet, und es sind weitere Fortschritte angebahnt worden, die sich
Da große Tag der westdeutschen Skimend.
Etwa 100 Jugendliche am Start. — Oie Fortschritte des Iugendskilaufs
bis 18,30: Lesestunde. 18,30 bis 19: Von Kassel: Vortövg. 19 bis 19,32: Funkhochschule: „Fett-
RrmHfrmkprogramm.
Sonntag, 6. Januar.
8,30 bis 9,30: Von Kassel: Morgenfeier.
sucht". Vortrag von Oberarzt Dr. Spiro. 19,30 bis 20: Rvrbert Jacques: Vorlesung aus eigenen Werken, „Der Ritt nach Dolores . 20: Vom großen Saal des Saalbaues: Rach Stuttgart: Konzert Umberto Urbano. Anschließend: Schall- Platten-Konzert: „Reuestes".
Mittwoch, 9. Januar.
6.30: Morgengymnajtik. 12,45 bis 13,15: Schulfunk: Gegenwartsstunde, oorzetragen von Schulrat Schwarzhaupt, M. d. A.: „Der Abgeordnete, seine Fraktion und die Fraktionen untereinander?'. 13,15 bis 14,15: Scha tt vlatt en - Konzert: Walzer,
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Dienstag, 3. Januar.
6.30: Morgengymnastik. 13,30 bis Schallplatten - Ko.rzert: Alte Operetten, bis 15,35: Stunde der Jugend,
bis 18,05: Von Stuttgart: Konzert
Rundfunkorchesters: Aus galanter Feit.
MbI-° tpärtigen PolmlVjJ sie die Schwierigst »olililchem ®eb'cle leien der ®ti sich ihrer Mr° Schicksal bewuhi u. a. fort: »Eben der Drohen Koa oierungsbildung^ ' zurüctkehtt, wnv e Scst'gung her KJ )Um 3ufammentntl der etwa om 22. nicht an. 2ln die Forderung richten nicht durch üb gen zu erschwere!
Der Artikel ver dings jede Parier durchaus berechlii daß auch die Dc tritt in die Drohe aussehungen | sie ihren Wähle: man alle die St' Verhandlungen l die, wie etwa di wisse sozialdei wünsche, nich prinzipielle Gesic politische Eftstcr stellt werden ki zum Beispiel nc den 11. Augus! tag zu erkläre: wehrprogrammat Aeichswehr in di ' sollte jetzt nur bilden, um die i fen zu können, f mauern des H richtung und De! Ernsie Lac für Arbeit Berlin, 7.3ar buchten Mitteilun» ans'alt für Arbeit ' ina n 31 elfen JMe Behauptung f, 3« - widerleg '* die finanzielle £ Jin st oerfchlech Tn wicklunq der fti!
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bis 12: Elternstunde. 12 bis 13: Geistliche Musik. 14 bis 15,30: Vom Stadion Nürnberg: Reprä- sentativ-Spiel Süddeutschland ge.;en Ri^>rrvster- reich. 15,30 bis 16,30: Stunde der Jugend. 16,30 bis 17,30: Konzert des Rundfunkorchesters: Opern- Musik. 17,30 bis 18,15: Stunde des Landes. 16,15 bis 19: eolunde des Rhein-Mainischen Verbandes für Volksbildung. 19 bis 19,30: Sportnachrichten. 20 bis 21: Fröhliche Stunde. 21: Sinfonie-Konzert. Darauf bis 0,30: Tanzmusik.
Montag, 7. Januar.
6,30: Morgengymna>iil. 12,30 bis 13,30: Schall- platten-Konzert. 15.05 bis 15,35: Sttnrde der Jugend. 15,55 bis 16,05: Hausfrauendienst: „Anregungen zur abwechselungsreichen Gestaltung des Küchenzettels: Einige winterliche Suppm". 16,35 bis 18,05: Konzert des Rundfunkorchesters: Reue Tanzmusik. 18,10 bis 18,30: Lefestunde. 18,30 bis 19: »Prolog im Himmel" in Goethes Faust!, Vortrag von Pfarrer Clemens Taesler. 19 bis 19,30: „ Lohnsteucrfragen.", Vortrag von ©teuer» inspertor Hermann Fleischer, FranAurt a. M. 19,30: Vom Frankfurter Opernhaus: »Carmen", Oper in vier Akten von Georges Dizet. Anschließend: Konzert auf zwei Klavieren.
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Marsche und Charakterstücke. 15,05 bis 15,35: Stunde der Jugend. 15,55 bis 16,05: Hausfrauendienst: Praktische Winke und Warenkunde: »Was muß die Hausfrau über die Säuberung der Wäsche wissen". 16,35 bis 18,05: Konzert des Rundfunkorchesters: Operettenmusik. 18,10 bis 18,30: Dücherstunde. 18.30 bis 18,45: Von Kassel: Fünfzehn Minuten Ratschläge für Mutter und Kind. 18,45 bis 19,15: Stenographischer Fortbildungskursus für Anfänger und Fortgeschrittene (Diktat von 60 Silben auswärts). 19,15 bis 19,30: Sencken berg -Viertel stunde: „Ein S .nicken berg-
Am morgigen Sonntag, 6. Januar, finden die Jugendwettläufe des S. K. S. in Winterberg statt. Dies ist ein Ereignis, dos von Jahr zu Jahr mehr Interesse und Beachtung in den Sportkreisen unserer Gegend findet. D. Red.
Schneller klopfen die Herzen der jugendlichen westdeutschenSkiläufer, wenn sie an den morgigen Sonntag denken, an dem sie vor einem großen und kritischen Forum Zeugnis ablegen sollen von ihrem Können auf den langen Hölzern. Sie laufen doch alle erst ein paar Jahre, aber sie brennen nun auf die Wettkämpfe, bei denen sie ihre jungen Kräfte messen können; und jeder von ihnen hofft auf die Siegespalme.
Im Gegensatz zu den letzten Jahren gab es in diesem Winter wenigstens in Westdeutschland schon guten Schnee, der zu einem Training nun einmal gehört und durch nichts anderes vollwertig zu er- setzen ist. Die Bergortsgruppen des S. K. S., die Sauerländer, waren darin selbstverständlich bevorzugt, denn im Flachland hält nun einmal der Schnee nicht lange.
Als ein Ersatz — aber eben nur ein Ersatz — den zudem die Bergortsgruppen als Dortraining zum Skilauf nicht zu entbehren brauchen, sind die Trockenskikurse anzusehen, die von den Jugendwarten in Zusammenarbeit mit den Amateurskilehrern für die Jugendlichen der einzelnen Ortsgruppen abgehaiten werden. In diesen Kursen werden den Jungen und Mädels zuerst einmal die Skier, die Bindungen richtig.angepaßt und dann in langsamer Fortentwicklung, erst ohne, später mit Skiern die Glieder gelenkig gemacht, oder, was in diesem Alter wichtiger ist, sie werden gelehrt, Glieder und Muskeln willens- und oft zwangsmäßig zu gebrauchen. Aus der Turnhalle geht es dann, wenn irgend möglich, recht bald in den Schnee auf den Uebungshang, wo die gewonnenen Kenntnisse in der Praxis ausprobiert, durch den Skilchrer verbessert und durch Lob und Tadel gesteigert werden. Kleine Gemeinschaftstouren, Spiele auf Skiern bringen Abwechslung und neue Freude und regen zum Kräftemessen an.
Um den Jugendlichen des schneearmen Flachlandes die Ausübung dieses schönen und gesunden Sportes im weitesten Maße zu ermöglichen, ge- schicht allerhand. So verteilen reiche Ortsgruppen alljährlich eine ganze Anzahl von Gratisskiern, ober geben sie als Preise bei Jugendwettkämpsen ab. Dies scheint jedenfalls das richtigste Mittel zu fein, um ängstlichen Eltern auch des „Grundes" zu berauben, hinter dem sie ihre unbegründete Furcht vor dem .Lesährlichen" Sport verbergen; anderer-
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seits verbilligt sich dadurch die Anschaffung der Ausrüstung, die bei der schnellwachsenden Jugend allerdings durch ständige Neuanschaffung unverhältnismäßig teurer ist, als diejenige der erwachsenen Skiläufer.
Eine weitere Förderung des Skilaufs unseres Nachwuchses besteht in der Schaffung von billiger und dennoch guter Unterkunftsmöglichkeit, wie sie in der Einrichtung von Jugendherbergen in den Skigebieten des Westens gerade im letzten Jahre erfreulicherweise allerorts lebhaft in Erscheinung getreten ist. Die Jugendlichen sind dort gut, sauber und billig aufgehoben; man erwartet von ihnen ein selbständiges, freies und doch gesittetes Betragen; sie stehen unter einer für sie nicht fühlbaren Aufsicht aufmerksamer, stiller erwachsener Beobachter, die ihnen Freund und Berater zugleich sind. Die höheren Schüler, die über ein größeres Taschengeld verfügen, tragen sich mit größeren Plänen. Sie haben sich erstmalig in verschiedenen deutschen Städten zufammengeschlossen und in Montafon, am Fuße des herrlichen R h ä t i • ton, unweit der Silvretta, mit Hilfe der Eltern- und Lehrerschaft eine Hütte für die Wintermonate gemietet, die den ganzen Winter hindurch von einzelnen Gesellschaftsfahrten belegt ist. Ein Skilehrer ist jedenfalls dabei, der die Teilnehmer in ihrem Können fördert und mit ihnen die durchzuführenden Touren zusammenstellt. Andere Ortsgruppen mach- len in den Weihnachtsferien Ausfahrten noch Oberbayern, Tirol und Vorarlberg.
So wächst auch In dem schneearmen Westdeutschland ständig die Gemeinde der deutschen Skiläufer: Und daß sie nicht nur zahlenmäßig wachse sondern vor allen Dingen in ihren Leistungen besser werde und sich denjenigen der nordischen Ausländer an- paffe und sie überflügele, ist die Hoffnung, die wir auf die Skijugend setzen, well die älteren Skiläufer ihre Kräfte nicht mehr steigern können.
Der Jugendskitag erfreut sich dieses Jahr eines besonderen Interesses. Nahezu hundert Ju- gendliche haben ihre Meldungen abgegeben. Für den Geländelauf der Jugendklassen I und II find 66 männliche Jugendliche gemeldet; ferner starten 11 Mädchen. Zum Sprunglauf meldeten 31 Knaben, und zwar stellen Winterberg und Perleberg, ferner Willingen und Meinerzhagen das Springerkontingent. Das Programm wickelt sich wie folgt ab: 9.30 Uhr Geländelauf für Knaben. Die Jugendklasse II (14 bis 16 Jahre) hat drei Kilometer, die Jugendklasse I (16 bis 18 Jahre) 4 Kilometer zurückzulegen. Die Mädchen starten mit beiden Klassen zugleich über 2 Kilometer um 10.15 Uhr.
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3a5t*. Vortrag von Pros. DrevermaE 19,86 bis 19,45: Französische Litevaturprvben. 19,45 bis 20,15: Französischer Sprachunterricht. 20,15 bis 21,15: „Humor und Tragik der Zett". 21,15: Diolin-Konzert Alice Molnar.
Donnerstag, 10. Januar.
6,30: Morgengymnastik. 12,30 bis 13,30: Schall- Platten-Konzert. Orchesterstücke. 15,05 bis 15,35: Stunde der Jugend. 15,55 bis 16,05: Hausfrauen* dienst: »Die Konsumentin zur Konsumentin". 16.35 bis 18,05: Von Stuttgart: Konzert des Rundfunkorchesters. 18,10 bis 18,30: Lesestunde. 18,30 bis 18,45: Von Kassel: Vortrag. 18,45 bis 19: Englische Literaturproben. 19 bis 19,30: Englischer Sprachunterricht. 20,15 bis 21,30: Von Stuttgart: „Schwäbischer Abend". 21,33 bis 22,45: „Spanische Stunde" ^L'Heure Espagnole), Musikalische Komödie in einem Akt von Maurice Ravel, Text von Franc-Rohain.
Freitag, 11. Januar.
6,30: Morgengymnastik. 12 bis ,13: Schall- Platten-Konzert: Buntes Programm.' 15,05 bis 15,35: Stunde der Jugend. 15,55 bis 16,05: Hausfrau end ienst: „Was Konsumenttnnen fragen". 16,35 bis 17,15: Hausfrauen-Rachmittag, veranstaltet vom Frankfurter Hausfrauenvereiir, Frankfurt a. M., Wochenschau des Frankfurter HaussrAuenvcreins: Von der Kochtante: ^Was man aus Biskuitteig machen kann". 17,15 bis 17,45: Vortragszyklus des Fraueiwerbandes Hes- sen-Rassau. 17,45 bis 18,30: Von Köln: Konzert des Rundsuntorchesters. 18,30 bis 19: „Die Ro- vembersturmtage an der Rordsee und das S^e- rettungstvesen am der deutschen Küste", Vortrag von Karl Kühlenthal, Konter-Admiral a. D. 19 bis 19.30: Vortragszyklus des Allgemeinen Deutschen Getverkschaftsbundes. 19 3) b 5 19,50: Zwair- zig Minuten Fortschritte in Wissenschaft und Technik. 19,50 bis 20: Film-Wochenschau.
Samstag, 12. Januar.
6.30: Morgengymnastik. 12,45 bis 13,15: Schulfunk: Französisch 13,15 bis 14,15: MtttagS- konzert des Rundfunkorchesters. 15: Bericht über die Schneeverhältnisfe. 15,05 bis 15,35: Stunde der Jugend. 1555 bis 16.05: Hausfrauendienst: »Was bietet die Gasgesellschaft ihren Abnehmern?'' 16,35 bis 18,05: >Äach Stuttgart: Konzert des Rundfunkorchesters. 18,10 bis 18,30: Lesestunde. 18,30 bis 18,45: Briefkasten. 18,45 bis 19,15: Eftieraitto-H nter rich t. 19,15 bis 19,45: Vortragszyklus des Deutschnationalen Handluntzs- gehilfenveroandes: „Der sozialpolittsche und wirtschaftspolitische Sinn des 'Betriebsrätegesehes", VortraZ von Alfred Gürteler, Berlin. 19,45 bis 20,15: Stunde des Frankfurter Bundes für Volksbildung: „Das Hühnerei", Vortvag von Prof. Max Flesch. 20,15: „Die Hausdame", Lustspiel in drei Auszügen von Erik Hostrup. Anschließend: bis 0,30: Von Berlin: Tanzmusik.
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