Ausgabe 
3.8.1929
 
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vom

aus.

Der

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Stadttheater statt.

* Don der Landesuniversität.

Üfrtf dem Amtsverkündigungsblatt.

** Das Amtsverkündigungsblatt Nr. 54 vom 2. August enthält: Straßensperre. Haupükörung 1929. Fleischverkaufsordnung. Festschrift zur Feier des 10. Derfassungstages.

Longfield.

Stadttheater Gießen - Wald- bühne. Aus dem Stadttheaterbureau wird uns geschrieben: Am Dienstag, 6. August, wird Salome, Tragödie in einem Akt von Oscar Wilde in der Inszenierung des Intendanten: Dr. Prasch auf der Waldbühne wiederholt. Das Stück wurde bei seiner Erstaufführung Don einem zahlreich erschienenen Publikum mit lebhaftem Beifall ausgenommen. Die Aufführung begrzint diesmal bereits um 1/29 Uhr (20.30), um cch'ch weiteren Kreisen aus der Umgebung Gießens Gelegenheit zu geben, das Wert zu sehen. Aie Spieldauer beträgt knapp P/a Stunden. Ehn besonders verstärkter Stratzenbahnverkehr Bahnhof bis in die Aähe der Waldbühne wird für schnelle Hin- und Rückbeförderung der c3 - wärtigen Besucher sorgen. Es ist nur noch i eine Aufführung in Aussicht genommen, schlechtem Wetter findet die Vorstellung

ordentliche Professor in der philosophischen Fakultät der Landesuniversität, Geh. Hofrat Prof. Dr. Diet­rich Behrens zu Gießen wurde auf sein Nach­suchen vom 1. Oktober d.I. ab in den Ruhestand versetzt. Der Privatdozent Dr. Friedrich Maurer aus Gießen wurde zum außerplanmäßigen außer­ordentlichen Professor an der Landesuniversität mit Wirkung vom 1. August d. I. ab ernannt.

** Kirchliche Personalie. Dem Pfarr­assistenten Otto Geiß zu Lollar wurde durch die Kirchenregierung die evangelische Pfarrstelle zu Ober-Ofleiden, Dekanat Grünberg, übertragen.

" Berufsjubiläum. Die Hebamme Fräu­lein Anna Repp, Seltersweg 83, beging am 1. August ihr 25. Berufsjubiläum.

Der Hessische Städtetag hielt ge­stern unter dem Borsitz des Oberbürgermeisters Dr. Keller in Gießen eine Sitzung ab, die sich mit wichtigen kommunalen Fragen befaßte.

** Dom Straßenbau im Stadtinner n. Die Bahnhofstraße, die im vorderen Teil neu her-

Preußen.

Kreis Wetzlar.

-5- Aus dem Hüttenberg. 2. Aug. Dis seit mehreren Monaten anhaltende starke Rach­frage nach jungen Ferkeln hält ms Preise für diese auf unverändert gleicher Hohe. Ferkel im 211 ter von 5 bis 6 Wochen werden in unserer Gegend mit 42 bis 48 Mk. bezahlt, 6 bis 8 Wochen alte Tiere kosten 50 bis 55 Alk., wäh­rend für 8 bis 10 Wochen alte Ferkel und Läuferschweine bis zu 75 Mk. je Stück gefor­dert werden. Die schlechten Prcisverbältnisfe in den beiden Dorjahren hatten eine starke Ein­schränkung der Ferkelzucht in unserer Gegend zur Folge, so daß nur ein verhältnismäßig schwache- Angebot besteht. Die Preise für fette Schlacht- f ch w e i n e haben m den letzten Wochen fort­laufend angezogen. Augenblicklich werden von den Metzgern 86 Pfennig pro Pfund Lebend­gewicht bezahlt.

Maingatt.

WER. F r a n k f u r t a. M., 2. Aug. Der llmM bau des Gesellschaftshauses des Frankfurter Palmengartens soll bis 25. September voll­endet sein, da einige Räume für die Tagung des Deutschen Städtetages zur Verfügung stehen sollen, die am 26. und 27. September in Frank­furt stattfindet. Rach der polizeilichen Frem­denkontrolle, welche die sämtlichen von den Frank­furter Hotels und Gaststätten zur Acbernachtung gemeldeten Fremden umfaßt, beträgt die Ge­samtzahl der während der Monate Mai bis Iuli registrierten Fremden in Frankfurt zusam­men 154 760 Personen. Die Gesawtziffer bet polizeilichen Meldungen ist in diesem Iahrs gegenüber der gleichen Feit des Borjahres um rund 2300 Personen zurückgegangen. Während dagegen in oen Monaten Mai bis einschl. 3ult des Iahres 1928 insgesamt 10 873 Auslände« von den Frankfurter Gaststätten gemeldet wor­den waren, ist die Fahl der Ausländer, die wäh­rend der drei genannten Monate dieses IahreS in Frankfurter Gaststätten übernachteten, um rund die Hälfte der Fahl des Vorjahres auf insge­samt 15 308 gestiegen. Das überwiegende Aus­landbesucherkontingent Frankfurts wird von Ame­rika gestellt. Die hiesige Kriminalpolizei nahiN den 30 Iahre alten Hei ra ts schw indle « Hermann Horn fest. Horn, von Beruf Metzger, verstand es, unter Eheversprechen seintzn Opfern größere Geldbeträge und Schmucksachen abzu­schwindeln, um angeblich sich in seinem Heimats­orte als Metzger oder Viehhändler niederzu­lassen. Besonderes Interesse zeigte Horn für dre Sparkassenbücher der Heiratslustigen. _ Rach der vom Magistrat erlassenen neuen Gebühren­ordnung sollten die Gebühren für - die Standinhaber der Gr m a r k th a 11 e ab 1. Iuli um 30 Prozent erhöht werden. Die Standinhaber lehnten diese Erhöhung ab, abe« der Magistrat seinerseits erklärte, nicht auf die höheren Gebühren verzichten zu können. Wie wir erfahren, haben sich die Standinhaber _ in dieser Angelegenheit an den Regierungspräsi­denten gewandt.

Briefkasten der CReöaffwn.

(Rechtsgutachten sind ohne Verbindlichkeit der Schriftleitung.)

h. £. in A. 1. Die Einstellungsmöglichkeiten bei der Reichswehr sind für den 1. Oktober d.I. nur gering. Der nächste Einstellungstermin würde der 1. April 1930 sein. Das Durchschnittsaller der Anwärter liegt zwischen 17 und 19 Fahren, die Höchstgrenze von 21 Jahren darf nicht überschritten sein.

Zu 2. und 3.: Die Anmeldung erfolgt, in Ihrem Falle am besten schriftlich, bei dem betreffenden Bataillon, in das die jungen Leute einzutreten beabsichtigen. Born Bataillon wird ihnen alsdann ein Fragebogen nebst Merkblatt zugestellt, worauf die zur Anmeldung notwendigen Papiere verzeich­net sind. Erst wenn die Einstellung vom Batail­lon in Aussicht genommen ist, erfolgt eine persön­liche Vorstellung zur Untersuchung und Prüfung der jungen Leute.

Aus der provinzialhaupistadf.

Gießen, den 3. August 1929.

Freund Beitknüller.

Von Franz Gros.

Sommerzeit Ferienzeit Reifezeit Er- holungszeit Gästezeit. Der eine kann die hei­mischen Penaten auf längere Zeit verlassen, kann an die See, ins Gebirge, ins Auslands fahren, der andere muß daheim bleiben und fühlt sich sogar recht wohl dabei, bekommt keine See­krankheit, ertrinkt nicht in den Wogen oder stürzt nicht im Hochgebirge ab. Wieder andere gehen auf die Gevatterstrahe, die feit alten ßeiten höchst beliebt ist und hoffentlich noch lange bleiben wird. Sie ist der billige Weg, der zu lieben Der- wandten führt, die ihre näheren und ferneren Familienglieder gerne einmal bei sich sehen, sie mit offenen Armen aufnehmen, um liebe alte Erinnerungen aufzufrischen, die Familiengeschichte und -tradition im Zwiegespräche aufleben au lassen und sich mit einfachen Mitteln köstliche Stunden der Ruhe im hastenden Laufe der Zeit zu verschaffen, Ferien vom Ich für alle Be­teiligten. Wer solche noch so kurzen Tage und Stunden erlebt hat, weiß sie zu schätzen.

Die Reisezeit würfelt nun einmal die Menschen durcheinander: die Aktenmenschen und die Grübler, die Kranken und die Gesunden, die Hastenden und die Bequemen, die Bescheidenen und die An­spruchsvollen, die Fleißigen und die Foulen. Kurz gesagt: unseres lieben Herrgotts großer Tiergarten gerät durcheinander wie ein Bienen­schwarm. In den Bädern und Sommerfrischen aller Art fallen die Menschen ein, stellen kleine und große Ansprüche, sparen am richtigen Platze oder werfen das Geld am unrechten zum Fenster hinaus und haben nur das eine gemeinschaftliche Schicksal, daß sie samt und sonders mit leerem Deutel nach Hause zurückkehren.

Ein jeder Ferienreisende ist so ziemlich ein Kapitel für sich. Da kenne ich nun einen, den sie im Bekanntenkreise den Dettknüller nennen. Es gibt bekanntlich zerknüllte Zeitungen, Briefe, Taschentücher, Anzüge und auch zerknüllte Betten. Ieder Mensch hinterläßt allmorgendlich eine zerknüllte Lagerstätte und den Siebenmal­braven möchte ich sehen, der seine Bettstatt in so einwandfreiem Zustande verließe, daß sie nicht des Ausglättens bedürfte. Ein bekannter Bild­hauer war so verwöhnt, daß er auch bei längerem Besuche alltäglich von seinen Gastgebern frische Bettwäsche begehrte. Rur die Lumpe sind be­scheiden.

Mein Bekannter, der Dettknüller, macht es nun ganz anders. Er bleibt nirgends länger als 24 Stunden. Er hat es herausgeknobelt, daß er auf diese Weise zur heißen Sommerzeit all­abendlich in ein frisches kühles Bett steigt, daß ihm während seines kurzen Besuches »ach, Edmund, willst du uns denn wirllich schon wieder verlassen?" nur köstliche Atzung geboten wird und daß er sich während seines kurzen Aufent­haltes unter keinen Hmftänöen unbeliebt macht. Die Hausfrau bekommt ein Rosensträußlein, jedes Kind eine Schokoladezigarre und das Hausmäd­chen beim 2lbschied eine ganze echt silberne Mark. Das ist die letzte Tat unseres Freundes, des Dettknüllers. Denn er zerknüllt das Bett tüchllg. Wer zwei oder drei Wochen allnächtlich auf fremdem Pfühle schläft, schlummert nicht ruhig. Das Angewohnte bringt Aufregung mit sich das ist nun einmal so wie im Wachen, so im Schlafen. Darum ist der Dettknüller oft der Schrecken der Hausfrau, wie es kürzlich eine er­zählte, deren Verwandtschaft und Bekanntschaft nur aus Bettknüllern zu bestehen scheint. Sie wußte fabelhaftes von ihren Gästen zu erzählen, ja, daß ihr gesamter Wäscheschrank beständig m der Großwäscherei und Plätterei sei: Sie mache vor den Dettknüllern drei Kreuze! Die Dett­knüller kosteten auch dreimal mehr als andere Gäste. Das rechnete die gute Hausfrau haarscharf aus: alle anderen stimmten zu und wußten von einem gleichen Exempel zu erzählen.

So nahm ich mir denn vor. mich niemals zur Klasse der Dettknüller zählen zu lassen. Ich bleibe jetzt immer so lange zu Besuch, bis man mich hinauswirft oder gehe ins Hotel. Kommt aber ein Dettknüller zu mir, so verstecke ich ihm seinen Koffer, um ihm fein Handwerk zu legen. Eine ganze Woche muß er mindestens bleiben! Mein

gerichtet und mit einer Asphaltdecke versehen wird, ist nahezu fertiggeftellt, sie wird in den nächsten Tagen für den Verkehr wieder freigegeben. Die Neustadt bis Oswaldsgarten wird zur Zeit ebenfalls umgebaut. Interessant ist hierbei zu beobachten, wie das alte Straßenpflaster mittels eines Betonbrechers moderner Konstruktion aufgebrochen wird. Der Apparat, etwa 1,25 Meter hoch, hat an einer starken Eisenstange unten einen schweren Eisenkeil: die Eisenstange ist von einem stab.len, kräftigen Eisen- mantel umgaben. Der Arbeiter, der den Beton­brecher an zwei als Griff dienenden Duerftangen führt, trägt auf dem Rücken einen Kasten, der einen elektrischen Apparat birgt, durch den nach geschlosse. nem Kontakt der im Innern des Eisenmantels an­gebrachte Benzinvergaser zur Explosion gebracht wird. Hierdurch wird der schwere obere Teil des Apparats in die Höhe gehoben, worauf er wieder in feine ursprüngliche Lage zurückfällt: dadurch wird ein kräftiger Schlag auf die vertikale Eisenftange mit dem Keil ausgeführt, wodurch letzterer, nach­dem er in die Fuge zwischen die Pflastersteine gesetzt ist, tief zwischen die Steine ins Erdreich ein­bringt. Nachdem die Pflastersteine auf diese Art schnell in größerer Anzahl gründlich gelockert sind, lassen sie sich leicht entfernen. Ist nun der Unter- gründ vorgerichtet, so werden die Pflastersteine als Füllmaterial verwendet, indem sie einfach umgelegt werden. Alsdann wird diese Unterlage mit einer dicken Betonschicht versehen, auf die dann der Asphaltbelag gebracht wird. Die Straßenfinkkasten, Randsteine usw. werden gleichzeitig mit renoviert bzw. ergänzt. Der von der Neustadt abzweigende Teil des Tiefenwegs ist mit einer ganzen Anzahl von Kesseln zum Kochen des Asphalts besetzt, ebenso ist der in die Neustadt einmündende Teil der Sand- gasse mit Baumaterialien aller Art angefüllt. Auf der linken Seite des Bürgersteigs der Neustadt wurde ein elektrisches Kabel gelegt. Die Pflaste­rung am Schienenstrang der elektrischen Straßen- bahn (Rote Linie), vom Marktplatz aus beginnend, ist jetzt bis zum Ludwigsplatz vorgeschritten. Die Schienen werden zu beiden Seiten von zwei Reihen Pflastersteinen aus gebranntem Kunststein (Schlackenstein) eingefaßt. Nach Beendigung dieser Arbeiten wird mit dem Ausbau der Westanlage zwischen Neustädter Tor und Bahnhofstraße be­gonnen. Die Ausführung der Straßenbauarbeiten ist der Bauhütte Gießen übertragen.

* V iey Märkte In Gießen. Der nächste Rindvieh-(Rutzvieh-)Markt findet am Dienstag. '6. August, statt: Schweinemarkt wird am Mitt­woch, 7. August, abgehalten. (Räheres in der heutigen Bekanntmachung.)

** Beförderungen von Wasser- und Wintersportgeräten. Seit dem 1. August können auf den deutschen Eisenbahnen auch Falt­boote und Wintersportgeräte auf Entfernungen bis zu 150 Kilometer nach dem vereinfachten Verfahren für Fahrräder auf Fahrradkarte ab­gefertigt und in den Packwagen der Personen­züge untergebracht werden. Die Gebühren be­tragen: auf Entfernungen bis 25 Kilometer 30 Pf., von 26 bis 100 Kilometer 50 Pf., und von 101 bis 150 Kilometer 80 Pf. Da die Mitnahme der Faltboote in die Personenwagen einen großen Umfang angenommen hatte und sich hierdurch für die Mitreisenden manche Anbequemlichkeiten ergaben, ist. nachdem jetzt die erleichterte Unter» Bringung in den Packwagen zugelassen worden ist. zugleich von der Reichsbahn angeordnet worden, daß Faltboote auf Dootswagen nicht in die Personenwagen mitgenommen werden dürfen, auch nicht in die Wagen für Reisende mit Traglasten. Das Gleiche gilt für Dootswagen allein, wenn die Räder nicht von der Achse entfernt find.

*6 0 Jahre Postkarte". In der heute bei­liegendenIllustrierten des Gießener Anzeigers" ist in dem unter der Spitzmarke60 Jahre Postkarte" erscheinenden Text zum Bilde des Staatssekretärs atm Stephan ein Druckfehler unterlaufen. Es muß hchßen:Der deutsche (nicht österreichische) Staatssekretär von Stephan", der vor 60 Jahren de»' Postkartenverkehr anregte."

** Das Knabeninstitut Lucius. Forst- Haws bei Echzell, teilt mit, daß der Schulbeginn auf den 12. September festgesetzt ist. Interessenten seiett auf die heutige Anzeige verwiesen.

freund, der liebenswürdige Anrast, soll mir als Dettknüller gewogen tleiben!

Gießener Wochenmarktpreise.

Es kosteten auf dem heutigen Wvchenmarkt: Butter 190 bis 200, Mcttve 30 bis 35. Wirsing 20 bis 25, Weißkraut 20 bös 25, Rotkraut 35 bis 40, gelbe Rüben 15 bis 20, rote Rüben 15 bis 20, Spinat 20 bis 25, Römischkvhl 12 bi- 15, grüne Bohnen 20 bis 25, gelbe. Bohnen 20 bis 25, dicke Bohnen 15 bis 20. Erbsen 15 bis 20. Misch­gemüse 10 bis 12, Tomaten 25 bis 40, Zwiebeln 10 bis 20, Pilze 45 bis 50, neue Kartoffeln 6,5 bis 7, Frühäpfel 30 bis 35, Falläpfel 5 bis 6, ausländische Aepfel 45 bis 70, Birnen 10 bis 40, Kirschen 45 bis 70, Sauerkirschen 40 bis 45, Heidelbeeren 40 bis 45, Stachelbeeren 20 bis 25, Iohannisbeeren 20 bis 25, Himbeeren 40 bis 45, Pflaumen 50 bis 60, Mirabellen 50 bis 60, Reineclauden 50 bis 60, Aprikosen 50 bis 60, Pfirsiche 65 bis 70, Honig 40 bis 50, junge Hähne 120 bis 130, Suppenhühner 100 bis 120 Pfennig das Pfund: Käse (10 Stück) 60 bis 140 Pfennig: Tauben 70 bis 90, Eier 13 bis 14, Blumenkohl 30 bis 80, Salat 10 bis 15. Einmach- gurfen 3 bis 6, Salatgurken 15 bis 50, Endivien 20 bis 40, Ober-Kohlrabi 10 bis 12. Lauch 10 bis 15. Rettich 10 bis 20. Sellerie 10 bis 15 Pf. das Stück: Radieschen 10 bis 15 Pf. das Bund: neue Kartoffeln 5,50 bis 6 Mk. der Rentner.

Bornotizen.

Tageskalender für Samstag: Gie­ßener Ruder-Gesellschaft 1877 e. V.r 24. Ruder­regatta, 15 Uhr: 20.30 Uhr: .BegrüßL'ngsabend im Bootshaus. Verein ehern. Kavalleristen: Monats- Dcrfammlung, 20.30 Uhr, im Postkeller.1870/1920: Familienabend, Hardt-Terrasse, 20 Uhr: Marine- verein Gießen e. 23.: Versammlung, 20 Uhr, im Der- einslokal. Artilleristen-Derein: Momttsversamm- lung, 21 Uhr, im Dereinslokal. Lichtspielhaus, Bahnhofstraße:Die weiße Sklavin^; auf der Bühne: Gastspiel des Tänzerpaares Helios und Longfield.

Tageskalender für Sonntag: Gie­ßener Ruder-Gesellschaft 1877 e. 23.: 34. Ruder­regatta, 7 Uhr und 15 Uhr. Mcinner-Bndeverein: 93. Stiftungsfest, 9.30 und 15 Uhr. Gisenbahn- fahrbeamten - Verein: Familienausflug nach der Hardt. Gewerkschaft deutscher Lokomotivführer: Sommerfest, 15 Uhr, auf der Karlsruh. Licht­spielhaus, Bahnhofstraße:Die weiße Sklaven:" auf der Bühne: Gastspiel des Tänzerpaares HeUos und

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Londorf, den 3. August 1929.

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Für die vielen Beweise aufrichtiger Teil­nahme beim Heimgang unseres lieben, allzufrüh Entschlafenen

Ludwig Weber danken wir auf diesem Weg» herzlichst. Ganz besonderen Dank allen denen* die ihn während seines schweren Krankenlagers so liebevoll pflegten und seiner gedachten, sowie für die trost­reichen und ehrenden Worte und die vielen Kranzniederlegungen am Grabbe und für die sonstigen vielen Kranz- und Blumenspenden.

Im Namen der Angehörigen:

Wilhelm Pfeiff und Frau geb. Weber.

Danksagung.

Für die vielen Blumenspenden und herzliche Teilnahme beim Heimgange unseres lieben un­vergeßlichen Kindes

Rudi

sprechen wir hiermit unseren innigsten Dank aus. Besonderen Dank dem Herrn Pfarrer für die tröstenden Worte bei der Beerdigung.

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Im 84. Lebensjahre, tiefbetrauert von allen ihren Angehörigen.

Siegfried Nathan und Frau Mathilde geb. Katz

Emmy Götzel geb. Katz

Alfred Katz und Frau Marie geb. Wachenhelm

Anna Götzel geb. Katz

Julius Obermeyer und Frau Lilli geb. Katz

Wilhelm Katz und Frau Gretel geb. Barnase

14 Enkel und 10 Urenkel

Mannheim. Darmstadt, Kempten (Schweiz), Berlin, Den Haag, 3. August 1929.

Auf Wunsch der Verstorbenen fand die Einäscherung in aller 6530V

Stille statt.