Einzelbild herunterladen

Buntes Merlei

von

von

Kreis Büdingen.

war.

Kreis Lauterbach.

Starkenburg

tu

do- die

Lisbärbeefsieak und Löivenkeule.

Es gibt Feinschmecker, die manchmal auf bc» sondsrs exotische Gerichte Appetit haben. Ein

Cln Auto mit sieben Insassen vom Expreßzug überrannt.

1 25 Mk.

7 Oberseemen. 2. Ian. In einer der letzten Rächte brach der deutsche Schäfer-

* Aidda. 2. Januar. Am SonntugnQchmite tag veranstaltete die hiesige katholische Kirchen- gemeinde eine Weihnachtsfeier in der Turnhalle, zu der die Katholiken von hier und aus dem ganzen, sehr ausgedehnten Kirchenspren- gel mit it?ren Familien so zahlreich erschienen waren, daß die grobe Halle völlig beseht war. Aach einer Begrüßungsansprache des Pfarrers Gondlofs von hier trug der Katholische Kir­chengesangverein unter Leitung von Iuslizinspek- tor Dapper herrliche Weihnachtschöre vor. Schüler sangen die schönen alten Weihnachtslie" der. Gruppenbilder wechselten mit Deklamationen ab. Rachdem die Kinder ein schönes WeihnaHts- Märchen aufge.ührt hatten, folgte ein fünfaktiges Theaterstück, das von jugendlichen Mitgliedern der KirchsngeinLinde ii vortrefflicher Darstellmrg vor geführt wurde, tiefen Eindruck machte und großen Beifall bei allen Besuchern fand. Für di« in allen Teilen gelungene Feier hatten sich Pfar­rer G o n d l o f s und Mädchenturnwart Willi Stadler ganz besondere Verdienste durch Ein­übung der Darbietungen erworben.

Darlehen im Gesamtbeträge von 1 46 000 Mark gegeben zu haben. Der Buch­halter soll den Prokuristen dadurch zur Hergabe des Geldes bestimmt haben, daß er ihm erklärte, er habe eine bedeutende Erfindung gemacht, die er patentieren lasse, und die ein Vermögen ein* bringe. Der ehemalige Buchhalter wurde eben* salls vernommen und bestritt nicht, die Darlehen belmmnen zu haben. Er schwieg sich aber bei seiner Vernehmung über die ©rfinbung voll­ständig aus und stellte der Firma sein Geschäft und sein Lager in Wiesbaden zur Verfügung. DaS Lager soll einen weit höheren Wert be­sitzen als das Darlehen. Die Sache beschäftigt

S ch l i tz, 2. 3an. Den Höhepmttt der dies­jährigen außerkirchlichenWeihnachts feiern bot die wohlgelungone Veranstaltung der 3 u - gendgruppe des V. D. A Schüler der Real­schule und der Volksschule waren die Tllittoir- fentert des sehr reichhaltigen Programms. In dessen Mittelpunkt stand bas trefflich aufgeführte germanische Schauspiel »Das Iufest". Eine Glanznumnwr war unter anderen Spielen auch das Humperdiirksche KrippenspielBübchens Weih nachts träum". Von starkem Beifall begleitet war auch das erstmalige öffentliche Auftreten des von Rektor Adolph geleiteten Mund­harmonika-Orchesters ter Volksschule. Studienassessor R ü ck e r t, der Leiter der Iugend- gruppe. hob in einer Ansprache den Zweck der Veranstaltung hervor.

haftet worden.

Ein raffinierter Schwindler.

WSA. Frankfurt a. M. 2. Ian. Im De­zember 1927 tourte der angebliche Schriftleiter Wilhelm Friedrich Konh aus Quierscheid bei Saarbrücken vom hiesigen Erweiterten Schöf­fengericht zu drei Iahren Gefängnis vor» urteitt. Er hatte unter dem Titel eines bayerte scheu Regierungsrates a. D. als Dr. K o n tz e n eine Anzahl Betrügereien verübt und speziell durch Insertionsaufträge für Werke über Städte- und Siedlungswesen viele tausend Mark erschwindelt, nachdem er früher einmal vier Monate als Dolontärarzt in der Ber­liner Charite gewirkt hatte, obwohl er nie eine Ausbildung als Mediziner genossen hat. Den Dr. phil. wollte er sich im Ausland erworben haben, aber seine Angaben darüber waren ebenso schwankend, wie über Öen Titel seiner Doktor­arbeit. der einmalDie Itec des Totentanzes in der Malerei", ein andermalGötz von Berlichin- gen im Lichte ter literarischen Forschung" gelautet haben soll. Gegen das Urteil hatte Kontz Be­rufung eingelegt, aber noch heute wartet man auf fein Erscheinen, denn er hat es inzwischen ver­standen, sich auf französisch zu empfeh­len. Er drückte sich auf eine nicht alltäglich» Art. Durch heiße Dämpfe erhitzte er in seiner Zelle sein« Lunge und stellte sich nachher ans Fenster, um hie falte Äachtluft hereinzulassen. Prompt stellte sich eine Lungen­entzündung ein und bald befand sich Kontz im Krankenhaus, tenn es gab damals noch nicht die jetzt gut ausgebaute Krankenabteilung In PreungesAm. Im Krankenhaus aber gelang ihm die ersehnte Flucht und seitdem ist Kvntzi verschwunden.

rtronj Arnold und Ernst Baty, recht flott gespielt, unb bk? Sterblichkeitsziffer gesunken ist. In den brachte humorvolle Stimmung unter die melcn Zu- grötIld)en Waldungen zwischen Gonterskirchen und Hörer. Erwähnt seien noch die guten Musikvor- T.nb einc f >- frage der Kapelle Sommer unter Leitung von Ka- I - - pellmeister Philipp Somme r. Eine Verlosung nebst flottem Tanz hielt die Teilnehmer bis zum frühen Morgen beisammen.

A Obbornhofen, 2. Ian. Der vor Jah­resfrist gegrüntete P s e r dev e r s iche ru n gs - verein hielt di.'ser Tage seine erste ordentliche Generalversammlung im Rathaussaale ab, za ter sich sämtliche Mitglieder eingesunten hatten. Der Vorsitzende Ludwig Widders heim l. erstattete den ersten Jahresbericht, atiä dem fol­gendes zu entnehmen ist: 'Die Zahl ter Mitglieder hat sich im Lause des ersten Geschäftsjahres um zwei auf 23 erhöht, so daß nahezu alle hiesigen PserdLbesitzer dem Vereine angeboren. Dir Ein­nahmen beliefen sich auf 952 Mark, Entschädi­gungen brauchen nicht bezahlt zu werten, so daß ter Rechner Hermann Groß I. diesen Be­trag zinstragend anlegen konnte. Da auch sämt­liche Vereinsämter einschließlich ter Abschätzer ehrenamtlich geführt werden, entstanden keine weiteren Ausgaben. Im verflossenen Dereins- jahre wurden 2 Prozent ter Versicherungssumme als Beiträge erhoben, in anbetracht des günstigen Kassenstandes tourte für das kommende Ge­schäftsjahr nur I Prozent des versicherten Kapi­tals in Einnahme gestellt.

11

KvKr J.totr Mutt?

«»4 in jwä-

ehen. gamfc

9t Ungtn. TietoAt «IS

^ItpDmnid euit gu,

unfe d-r Ich.

virtschMch M Wl sTS

-Mbrrg auf dm ft Mit OB» ita-bätoaijl tßurbe fern sesb lig iuMaib«

wi Sani frn Dersammlu^ an feint Stell« Mbclh 2olk M r. Dorsihendrn Jahr wird sich ter Win ildcssesten, bie and) mit je en tetbunten fbify unS an ter llmgeamd beteiligen.

tat 3m DDlbcle^en 6aafc am 5omti0(pjtnb däS dlcte nügen M Hesangver- if statt. Aach einer 2n» st-enden toutbc ein abend» id aUigesiihrt. Reicher 'M öttt Spiel LvVvhs DU Da, inaerjchar unter Leitung M teuen. leisteten

)ma4 in ter LiÄerauSvchi n tat Dortrag verrieten de» ,1-mH fchviens« Shon: «Mit und.0äMcho-"auZ Äach örlebignng des Pro- ! LtMU)enbt allen Msi i bem vrrdiechMm tto

Hrscheni dw

jbnt Msil HW dam MS , ranz noch tage Mammm. Su» der mngsten Sikitng L-d-ig ffUt MJÖ n Siadtvorstand aurzeschMn. in Den Ctattuorftonb neuem. )irt QManLi emrde von rpflititct Sodann l-yntt man jurÄ t>ae ausacschiedm

B.^"Ä |Ä Sm

'Uliui-.'b Thntmn »ii8 8

'dem dsk vM

Rheinhessen.

WSR. Mainz, 2. Ian. Zu den großen Unterschlagungen in der Ehe mischen Fabrik Albert in Mainz-Amöne­burg wird noch berichtet: Anfangs 1928 schied ein in den 70er Jahren stehender P r o k u r i st ans der Ehemischen Fabrik aus. Sein Rach- folger entdeckte nun ein Manko von 1 46 000 Mark. Die Firma nahm zuerst den ausgeschie­denen Prokuristen vor, der eingestand, im Laufe der vorhergehenden zwei Iahre einem aus der Firma Ende 1926 ausgeschiedenen Buchhalter, der sich in der Zwischenzeit selbständig ge­macht hat, auf dessen Drängen nach und nach

Kreis Friedberg.

4 Bad-Nauheim, 2. Ian. Nack) einem seit Jahren geübten Brauch versammelten sich am Sonn­tag die Schüler- und Schülerinnenabteilungen ter Turnvereine unterm Weihnachtsbaum. Im Turnverein 1860 machte die Stärks der Ab­teilungen etile Feier am Nachmittag für die jünge­ren und eine solche um Abend für die alleren Jahr­gänge notwendig, beide Male vor vollbesetztem Turnsaale. Im Vordergrund der Dortragssolge standen turnerische und rhythmische Ausführungen die unter Leitung von Turnlehrer Stun mell schone Leistungen auswiesen. Auch ein Weihnachts- spjtzl, gesangliche und deklamatorische Darbietungen fehlten nicht im abwechslungsreichen Programm. Eine besondere Ueberraschung bot derWech- uachtsmann", ter den Turnerfleiß ter Turnerjugend mit reichen Gaben belohnte. Dank ter Opferfrem bigfeit von Mitgliedern und Freunden des Verttns konnten an nahezu 200 Knaben und Wochen Weihnachtspakete im Werte von je 4 Mark über­reicht werten. Die Schüler-Weihnachtsfeier des Münnerturnvereinö im Turnerheim ,,Tha- lnsienhof" fand ebenfalls bei sehr gutem Besuch statt. Die Dortrogsfolge bot außer turnerischen Vor­führungen ein prächtiges Weihnachtsmärchen. Unter der bewährten Leitung des früheren Bezirksturn- warts Hartmann waren alle Darbietungen von eindrucksvoller Wirkung. (Eine Bescherung jur die Schüler und Schülerinnen bildete auch beim Man- viuMlrnverein den Beschluß ter Feier.

WSA. Darmstadt. 2. Ian. 3tx ter Avu- jahrsnacht singen mehrer« junge Leute, die in einer Wirtschast in ter Heidelberger Straße gezecht hatten, mit den fünf Insassen einer Autodroschke Streit an. Der 48 Iahre alte Eisenbahrtassistent Kies und Jein 19 Iahre alter Sohn wurden bei ter Schlägerei ver­letzt und dann noch durch ein in der Richtung Eberstadt fahrendes Personenauto aus Gerres­heim überfahren. Kies starb auf dem Transport nach dem Stadtkrankenhaus, während sein Sohir in schwerverletztem Zu st and in das Herz-Iesu-Hospital eingeliefert wurde. Der Fahrer des Autos und die Personen, die die Schlägerei angefangen haben, konnten er­mittelt werden.

WS2i. Reichenbach i. O., 2. Ian. Die bei dem Brand in Reichenbach gefundene verkohlte Leiche wurde als die des Knechts des Hofes identifiziert. Dieser hatte einer Magd mehrfach feine Liebe gestanden, aber keine Er- hörung gefunden. Rachdem er schon tagelang mit dem Gedanken umgegangen war, das Mäd­chen zu töten und sich dann der Polizei zu stellen niemand hatte diese Drohung ernst ge­nommen -, versuchte er einen Einbruch in die Kammer, wo er die Magd schlasend glaubte. Diese war aber am gleichen Abend zu ihren Eltern gegangen und entging so dem Tode. In der gleichen Rächt noch steckte der Knecht, dem zum 1. Ionuar gekündigt war, das Anwesen an drei Stellen gleichzeitig in Brand. Er hat sich dann wahrscheinlich selbst nicht mehr retten können und ist in den Flammen umgekommen. Wie man hört, war er ein zu­verlässiger und guter Arbeiter, dem die ver­schmähte Qiebc anscheinend den Verstand genom­men halte.

gutes Restaurant wird auch für diese »Ge­schmäcker" sorgen, und brsonters In London, wo ein so internationales Publikum die großen Hotels besucht, hat man auch dasür Vorsorge gc- trossen. »Wir suchen den Wünschen unserer Gäste in jeder Weise entgegcnyifommen und sorgen auch für eigenartige Gericht?, wenn sie recht^itig stellt werten, erzählt der Direktor eines großen Hotels.Beefsteak vom Eisbär gilt für einen großen Leckerbissen, ebenso gewisse Teile des Ele­fanten und des Löwen. Eine gut zubereitete Löwenkeule wird jeden Feinschmeller entzücken.

1 Haitz 6tfl?hÄn <K>nll>s ,

^.rtDÜtfe. st vech lWjt

gi mit

ab

Jt1 e'p

iia^r =a* ie>! zl ö«inen ^)ps %

Das Fleisch des Eisbären schmeckt wir Rind­fleisch, nur hat es ein ausgesprocheneres Qlro-na. An iloler liefern einen überaus zarten Braten. Der Millionär George Getz erhielt kürzlich ein eigenartiges Geschenk in Gestalt von zwei Zwerg- an'.Uopen, die er sich im ganzen auf dem Grill Aubereiten ließ. Es war eine Delikatesse ersten Ranges. Ein unteres exotisches Gericht, das wir schon' öfters bereitet haben, ist ein Omelette von Straußen.tern. Da die Straußenzüch'er in Süd­afrika die Metern nicht mehr verkau en können, so haben sie versucht, mit den Straußeneiern Hantel zu treiben. Ein Ei genügt, um ein Ome- ----------- . . ,

[alte für 15 Personen ter;u?te le *, ater dir meisten zur Zell die Staatsanwaltschaft. Die Firma sott Europäer dürsten an dieser Kost leine große keine Anzeige erstattet haben.

Freuoe haben, Denn das Straußenei, das sehr ,

nahrhaft ist, hat einen zu starken Geschmack für PrCUßCil.

ten. der an Hühnereier gewöhnt ist. Die merk- ..

würdigsten Menus bestellen bei uns d'.e Ind er. I

Da verlangt ter eine g?pfef erte Heusch ecken, Z Kroidorf, 2. Jan. Bei zwei in diesen Tag m der anterc eine Papageieirpastete. Wir Halen ux ber hteligen Gemarkung abgehaltenen Treib- aber auch für diese Speisen in zufr'.etenstellender j a g b c n kamen 16 und 21 Hasen zur Strecke. Weise gesorgt. Englische Soldatrn, die lange .

Zeit in Indien gelebt haben, es en am liebsten .9 Biedenkopf.

Huhn mit spanische n Psesser, das in Rum go- ch Bischoffen, 2. Ian. Der Ortseinwohner kocht ist." Solche sonderbaren Gerichte ien D. von hier wurde in ter Aar unterhalb natur'ich gehörig bezahlt werten', eins Löwen- I Ortes tot aufgefunden. D. weilte in teufe kostet gegen 250 Mart. Wie sehr man aber Offenbach; als er zu Hanse nicht eingetragen solche ungewöhnlichen Tell.ate ssn tegehrt, be- 1 war und die Erkundigungen ergaben, daß er weist die Tatsache, daß die großen Z.rtusunter- gegen 2lbend ben Heimweg schon anget.e en habe, nehmungim öfters Anfragen erhaltm, ob sie nicht I fand man ihn nach langem Suchen an der be» Fteisch von erschossenen oder einzegangenen Löwen, treffenden Stelle.

Tigern, Baren intb Stefantcn. ab geben können. Mttingau

MSN. Frankfurt a.M.. 1.San. Bei der Sil- «»um»<«m r1111 vesterfeier in der Familie des Invaliden Franz

< , s o i - ä hi* (esini. Hohn in der Rohrbachstraße wallte der aus Würz-

Hund eines hreligen La ndwir ts rn die S^al- gebürtige 25jähr»ge Feinmechaniker Ludwig ßi w?t?offe0 cha^fe'''De/Schad n bürte Ä c h1 einen Revolver auf seine Schußfähigkeit unter ui. nut St? suchen. Dabei enttud sich die Waffe, und die Kugel

sich auf etwa 150 Mk. belaufen. | bie 21 We alte Frieda Kaufmann aus der

* Gedern, 2.Ian. In unserer Stadt fmden nn Mainzer Landstraße, die sofort tot zusammenbrach. Jahre 1929 folgende Märkte statt: 5.Marz WSR. Frankfurt a. M.. 2. Ianuar. Ilm Rindvieh« und SchweineMarkt', 9. April Rindvieh- Mitternacht fand in einer Wirtschaft ter Fahr- und Schweinemarkt: 13. Mai Pferde- und Krämer- gaffe c{ne größere Schlägerei statt, lei markt: 14. Mai Pferde-, Rindvieh-, Schweine-, Zie- 5cr mehrere Personen verletzt tourten gen* und Krämermarkt, verbunden mit Bullen- und un& tzje ganze Wirtschaftseinrichtung Rindviehprämiierung sowie Auktion; 9. Julierjt* zertrümmert worden ist. Als die Täter malig" Schr. einemarkt; 20. August Rindvieh-, kurze Zeit danach mit noch mehreren Personen Schweine- und Krämcrmarkt: 3. September Rind- nochmals in die geschlossene Wirtschaft. einzu- vieh- und SchweineMarkt; 8. Oktober Rindvieh- und bringen versuchten, konnten einige gefaßt und Schweinemarkt; 3. Dezember Schweine- und Krämer. guni Polizeirevier gebracht werden. Inzwischen markt. hatten sich etwa 400 Personen vor ter Wirtschaft

Y Gedern; 2. Ian. Im vergangenen I angesammelt, die bei der Sistierung des Wirtes Iahre 192 8 fanden hier statt: ' 53 Taufen eine drohende Haltung-gegen die Polizeibeam- (23 Knaben, 30 Mädchen) gegen 43 in 1927. 18 ten einnahmen. Rachdem die Menge bie Be- Trauungen gegen 13 tn 192t, 22 Beerdigungen amten umringt hatte und mehrere Personen mit (8 Männer, 10 Frauen. 4 Kinder) gegen 22 in Stöcken und Messern auf die Beamten ein* 1527. Ksnsirmiert tourten 43 Ämter (24 Knaben, drangen, muhte ein Oberwachtmeister in äußerster 19 Mädchen) gegen 29 in 1927. Am heiligen Rotwehr von seiner Schußwaffe Gebrauch Abendmahl nahmen 1180 Gemeinteg'ieder teil machen. Hierbei wurden mehrere Personen vcr- gegen 1069 in 1927. Heute vormittag brach letzst Eine größere Schlägerei fand auch trt in ter Stallung des Fritz Döhl dahier ter Ostendstraße statt. Von dem Ueber'allkom- Feuer aus. Die Untersuchung über die llr» manbo wurden fünf Personen sistiert, fache ist im Gange; anscheinend kommt Ämter- von denen eine mit schweren Verletzungen dem spiel in Betracht. Die herbeigeeilte Feuerwehr Krankenhaus zugesührt werden muhte. - Am brauchte nicht in Tätigkeit zu treten, da ter Silvesterabend wurde in der Äalner Straße ein Brand von Rachbarsleuten erstickt Passant, der auf der Fahrbahn sein Fahr» werten konnte, bevor größerer Schaden entstanden I r a d drückte, von einem in rasendem Tempo daherkommenden Taxameter ersaßt und zur Seite geschleudert. Der Bedauernswerte tourte mit schweren Kopfverletzungen und einem komplizierten Beinbruch in das Städtische Krankenhaus verbracht. Der Fahrer des Autos fuhr in noch schärferem Tempo, ohne sich um den Vcrletzteir zu Fümmenx, davon. Auf die Ergreifung dieses rücksichtslosen Chauf­feurs ist eine Belohnung ausgesetzt.

WSR. Oberhöchstadt, 2. Ian. Der 17 Iahre alte Heinrich Schott aus Cronberg ist am Reujahrstage auf dem Wege zwischen Ober» Hochstadt und Rieterursel von dem 21 Iahre alten Schlosser Philipp Wolf aus Oberhöchstadt erschossen worden. Schott, der Sohn des Be­sitzers des HotelsSchützenhos" in Cronberg, wollte einen Streit zwischen Wolf und zwei jungen Mädchen aus Oberhöchstadt schlichten, woraus Wolf einen Revolver jog und Schott durch einen Schuh in den Hals niederstreckte. Der Tod trat nach wenigen Minuten ein. Der Täter ist noch geftern abend in Oberhöchstadt ver -

schirtensten Haushaltungen sollen zum Zwecke der s Nachprüfung des tatsächl.chen Wassel Verbrauchs | weitere a f f e r m e f (e r emaebaut werden. Die ursprünglich beantragte obligatorische Einführung von Wassermessern ist aus sinanziellen Gründen )teue TNikgUeder de» Vayrischen Moximilian-Ordens. fallen gelassen worden. Der neue Tarif sieht die Stelle von Geheimrat Dr/Willi Wien Erhebung eines Wassergeldes in folgender Welse wurde Universitätsprofessor. Geheimrat Dr. Erich vor: Unterschieden nach 6 Klaßen, entsprechend der v on Dry g a ls kr in der Abteilung für Wissen- Größe der benutzten Wohnungen (Klasse 1 bis zu schäft, un-d an Stelle von Akatemieprofessor Ritter 2 Zimmer und Küche, Klasie 2 3Zimmer und Küche, \ Stuck, in ter Abteilung für Kunst ter Klosse 3 4 Zimmer und Küche, Klasse 4 5 Zimmer Maler. Professor Fritz E r l e r zu Mllgltedern und Küche, Klassn 6 Zimmer und Küche, Klasse 6 des Bayerischen Maximilian-Ordens für Wissen- 7 und 8 Zimmer und Küche), zahlen einzelstehende sch^t und Kunst ernannt Drygalski und

Personen jährlich 3,75 Mark bzw. 4,50 bzw. 6 bzw. Ritter von Zügel tourten außerdem zu Mll-

7,50 bzw. 9 bzw. 11,25 Mark, Familien mit zwei gliedern tes Kapitels tes genannten Otten«

Personen jährlich 5,25 bzw. 6 bzw. 7,50 bzw. 9 gewählt.

fc; W« l,5° Sbi-rl, S-E-N E br,i Boil eiu£, Sd,ul|ungfn rt|W|tu.

Personen 6,75 bzw. 7,50 bzw. w vzw..öO vzw. ,, , , , , . '

bztv. 13,50 bzw. 15,75, Familien mU 4 Personen Unüberlegt trieb ln Oberwesel em Schuljunge 7,50 bzw. 9, bzw. 10,50 bzw. 12 bzw. 15,75 bzw. durch em gefahrl.ches Smol, daß er sich, um

18, Mark, Familen 5 Personen 8,25 bzw. 10,50 Ourchschtogökraft eiter klemcn P.stole au-zupro-

v> n ra bim ir hitn 909j"s Ttnrf blcren, eine Haustur al« Zielscheibe aus- milien mit ft und'mehr Personen 9 M, bzw. 12 bw. juchte. Dis Pistole hatte er sich zu Hause heimlich

13,50 bzw. 15 bzw. 20,25 bzw. 22,50 Mark. Für «ngerngnet Als er nun gegen die Dir schoß, wurde

die Wosierveriorgung von Badeeinrichtungen wie diest v o n e, nein fünfjährige n k i n d g e

auch für Wo serfpülklosetts sind pro Person und öffnet. D°s Kmd wurde von der Kugel n die

Jahr 1,25 Mark zu zahlen. Für Gewerbebetriebe rechte Brustseite getroffen und erlog alsbald sei.

Wn-tschasten, Bäckereien ufm. sind besondere Zu- ^n schweren Dertetzungen. Der Junge wurde

Siäge, die sich je nach Umfang des Betriebes zwi. der Pol.ze. in Haft genommen.

en 1 bis 25 Mark bewegen, au zahlen. Für ein Die Mailaoter Scala kommt nach Berlin. Die Malländer Scala wird unter Führung

1 WM? Wn terrtrS hrtndo o ö c a u i n i während der Berliner Festspiele

81ü'J ÄSffärfw für 1029 ein fünf bis sechs Abende umfassendes Ge- Krafttahrzeug/15 Mk., siir Motorräder 3 Mark und die^S^al^teit^ ihrer Grüntena

für Bauzwecke je 100 Äark Bauwert ein Zuschlag JJWJW; Jj« »JJ ®ri,nbun9

von 5 Pf. erhoben. Für besondere Gewerbebetriebe | außerhalb Italiens veranstaltet.

wie Brauereien, Metzgereien, Gärtnereien und Be­triebe mit Dampfkesseln sind Wassermesser vorge­schrieben. 3m Falle der Wasferabgabe nach Mes- I Der Lxpreßzug St. LouisSt. Franzisko fung werden neben der üblichen Wafserme sernuete überfute'an einem Bahnübergang ein mit sieben non jährlich 3,60 bzw. 6 ülart für Jcbcn Äubitmctcr I Ptzxfonen besetztes Automobil. Sechs von ihnen Wasser 20 Pf. berechnet. Für Großabnehmer werden ^rden auf der Stelle getötet, ein Insasse erlitt besondere Ermäßigungen zugestanden. Größere I fAmcre Verletzungen. Die Opfer dieses furchtbaren 'ermesser * Unglücks gehörten sämtlich ein und derselben Fa»

Falls die Wasierabnehmer den genannten ,, Sätzen nicht einverstanden sind, ist ihnen auf Grund der Ortssatzung über den Bezug von Wasser aus dem städtischen Wasserwerk die Berechtigung zuüe- standen, sich auf eigene Kosten einen Wassermesser setzen zu lassen. Entsprechend den von der Be- zirksfürsolgestelle gegebenen Richtlinien wurden an etwa 60 hiesige Familien nach den Vorschlägen des städtischen Wohlfahrtsausschusses Winterbei« Hilfen in Höhe von je 20 Mark bewilligt. Gleich­zeitig wurde der städttsche Woblfabrtsausschuß be­auftragt, in eine Nachprüfung Darüber einzutreten, welche Erwerbslose nach dem Stand von» 21. De­zember U.9- mit einer Beihilfe nicht bedacht wurden. Sofern sie entsprechend der Höhe des Unterstützungs. satzes für eine Beihilfe in Betracht komme, soll auch ihm die gleiche Beihilfe gewährt werden. Zu seinem Schlußwort ging der Bürgermeister näher auf die Ereignisse des verflossenen Jahres ein und gab einen Rückblick übe^ bie zur Ausfüh­rung gelangten Arbeiten. De mStadtoorstand, den städtischen Beamten, wie auch den Beamten der staatlichen Behörden sprach er in anerkennenden Worten seinen Dank aus. Zum Zwecke der Ein­richtung einer Reben ft ekle des Arbeits­amtes Gießen in hiesiger Stadt wurden zwei Bureauraume in einem Privaihouse mietweise zur Verfügung gestellt. Die Stadt Lich leistet einen Mietzuschuß von monatlich 10 Mark. Geeignete städtische Räume zur Einrichtung dieses Amtes stan­den leider nicht zur Verfügung.

ch Lich, 2. Jan. Am Rcujahrsabend veranstallete der Turnverein Lich 1860 (D.T.) in feiner Krcis Schotten.

Turichalle eine Abendunterhaltung. Die Darbietun- sI L a u b a ch, 2. Jan. Im verflossenen Iahr gen der aktiven Turner am Barren unter Leitung Ovaren hier 10 Trauungen, 32 Geburten von Turnwart Heinrich Bolz sanden allgemeine unb 47 Todesfälle zu verzeichnen. Hierunter

Anerkennung, wie auch die Keulenübungen der audl hi Todesfälle im Iohann-Friedrich-Stift

Damenriege, getestet von ^urnwart Karl L u d - ini Altersheim einbegriffen, so daß sogar noch

wig. großen Beifall ernteten. Ein Drelakter von pin f[einer Ueberschuß an Geburten zu verzeichnen

6ranz Anwld und Ernst Bach, vecht flott tesplelt, unb bje Sterblichkeitsziffer gesunken ist. In den

hrnrhte humorhoUe Stimmuna unter die vielen Zil' I no^ih..^Qen Iwischen Gonterskirchen und

fanb eine Treibjagd statt, wobei auch Schwarzwild vorkam. GcorgGraf zuSolms- Laubach hatte das Glück, einen Keiler von etwa drei Jahren zur Strecke zu brin­gen, der das ansehnliche Gewicht von gegen zwei Zentner hatte. Die ungewöhnlich reichlich Eichel­mast dieses Jahres hatte zweifellos die Schwarz­kittel, die hier kein Standwild bilden, in die hiesi­gen Waldungen gezogen. Sie standen an der Sil- bach, einem linken Seitenbach der Horlvss. Außer­dem wurden sieben Stück Rehwild zur Strecke ge- bracht. Die letzte Treibjagd in den städtischen Wal­dungen, die zu gleicher Zeit stattsand, ergab eine Strecke von 35 Hasen. In den letzten Wochen wurden verschiedene hier seltene Dögel beob­achtet. An der oberen Wetter, in der sog. Stein­bach (benannt nach einem um 1400 ausgegangenen Dorf), zwei Kilometer östlich von der Stadl, und an dem Schöllenbach, einem rechten Seitenbach der Wetter, hält sich ein statllicher F i s ch r e i h e r auf, Hoffentlich wird der seltene Bogel kein Opfer über­eifriger Jagdleidenschaft. Dasselbe sollte man ver­schiedenen Turmfalken wünschen, die sich in letzter Zeit hier sehen lassen. Sie sind mehr nüklich als schädlich, da sie sich vomehmlich von Mäusen näh­ren. Leider werden sie hier öfter mit dem großen Sperber verwechselt. Auch zeigen sich neuerdings hier verschiedene E l st e r n , die früher hier häufiger auftraten, jetzt aber recht fetten geworden sind. Dies ist indessen nicht zu bedauern, denn die Elster ,st den Singvögeln sehr gefährlich. Sie jagt und mordet unablässig, ist auch ein sehr eifriger Nesträuber.

- Groß-Eichen 2. Ian. Im Iahre 1 9'2 8 wurden in unserem Kirchspiel 20 Kin­der getauft. Konfirmiert wurden int ganzen 22 | Kinder (13 Knaben und 9 Mädchen), darunter ein Knave und vier Mädchen aus Klein-Eichen. Getraut wurden 9 Paare. Kirchlich beerdigt touv- den 10 Personen. Die Gottesdienste wurden ut Groß-Elchen von 4372 männlichen, 4835 weiblichen Personen und 3296 Kindern besucht: in Klern- Eichen, wo etwa alle 14 Tage Gottesdienst statte sand, von 645 männlichen. 604 weiblichen Per­sonen und 176 Kindern. Am Kindergottesdienst nahmen teil 569 Knaben und 456 Mädchen. Die Christenlehrstunden waren von je 36 Iungen und 22 Mädchen im allgemeinen fleißig besucht. Am Heiligen Abendmahl nahmeit teil in Groh- Eichen 389 männliche und 394 weibliche Person«:, I ta Klein-Eichen 93 männliche und 92 welbttche Personen. Für die Heidenmission wurden ge­opfert 195,54 Mk. An Klingelbeutelgeldern und Vüchsenoplern für die Armen 134,30 Mk. An sonstigen Kollekten und Gaben gingen insgesamt ein 753,37 Mk. Don sämtlichen Guben entfallen aus den Kopf der evangellschen Gemerndegtteder