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Geschichten aus aller Wett

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1871: der Schriftsteller Hans Heinz Ewers in-Düssel­dorf geboren.

Daten für Montag, 4. November.

1743: Eröffnung der Universität Erlangen; 1847: der Komponist Felix Mendelssohn-Bartholdy in Leipzig gestorben; 1891: der Dichter Klabund (eig. Alfred Henschke) in Krossen a. d. O. geboren.

Kirche und Schule.

Kirchenweihe in Wetterfcld.

* Wetterfeld, 31. Oft. Dieser Tage fand hier eine Kirchweih statt, die das war, was der Rame sagt: Einweihung unserer tn zweijähriger Arbeit wiederherge­stellten Kirche. Die Erneuernngsarbeiten waren sehr umfangreich. Zwecks Trockenlegung hatte man den Fußboden erhöht, das alte Fr uen- gestüht durch neues erseht, eine electrische Hei­zung eingebaut, die Orgel gründlich repariert und die fehlenden Orgelpfeifen erseht, das Dach neu mit Schiefer gedeckt und das Innere der Kirche durch Kirchenmaler Kienz le (Eberstadt) aus­malen lassen. Eine zahlreiche Gemeinde hatte sich eingefunden, um sich an ihrem neuerstandenen Gotteshaus zu freuen, das jeht zu den schönsten der älmgebung gehören dürfte. Verschönt wurde die Feier durch die Anwesenheit des Ober­kirchenrates Wagner von Gießen eines Wetter­felder Pfarrecsohnes. Mit herzlichen Worten be­grüßte er seine ehemalige Heimatgrmeinde und übergab die Kirche ihrem Gebrauch. Die Fest­predigt hielt der Ortsgeistliche. Der Gottesdienst war umrahmt von schön vorgetragenen Liedern ernes aus Wetterfelder Iugend für diesen Zweck

Anfang

Ihei

Tagen die Gattin des Fabrikanten ihm seiner Freundin und sein eigenes Konterfei auf den Tisch legte, von dem sie fortan getrennt sein wollte... mußte er feststellen, daß Basile haar­scharfe Bilder zu machen verstand. Wie der Heberraichte mit seiner Frau fertig wird, ist eine andere Sache. Dem Photographen schwur der Fabrikant jedenfalls Aach«, lief zur Polizei und zeigte ihn an. Basile schwort Stein und Bein, daß er sehr diskret sei. Aber wie kommt das Bild in die Hände der Gattin? Basile wird den Kürzeren ziehen bei diesem Streit um das Aecht am eigenen Bilde, ein Recht, das der Russe irgendwie leichtsinnig verletzte. Wie konnte Basile auch nur. Sollen Männer nicht Zusammen­halten?

Tie Schönheitskönigin bleibt ungekützt.

(r) Kopenhagen.

In einem mondänen Badeort in der Rähe von Kopenhagen wurde neulich, der seit einigen Iah- ren üblichen internationalen Unsitte entsprechend, die dänische Schönheitskönigin gewählt. Friede­rike Born, eine junge Frau mit langen blonden Zöpfen, im Alter von etwa fünfundzwanzig Iah- ren, nahm die Huldigungen der versammelten Männerwelt mit nordischer Kaltblütigkeit ent­gegen und willigte ein, daß man einen Kuh von ihr für Wohltätigkeitszwecke versteigere. Der erste kußhungrige Iüngling bot die Lappalie von nur hundert dänischen Kronen, gar bald wurde aber der Kaufpreis in die Höhe getrieben, so daß an dem Wettbewerb nur noch kapitalkräftige Kava­liere teilnehmen konnten. Aachdem die Grenze von tausend Kronen überschritten war, machten alle Anwesenden schlapp und es verblieben nur zwei edle Kämpfer im Ring, die (wenigstens dem Anschein nach- um jeden Preis einen Kuß von der neugebackenen Majestät erhaschen woll­ten. Ein älterer Herr mit einem ausgewachsenen Bierbauch und einer formvollendeten Glatze, sowie ein eleganter Industrieller in den besten Iah- ren. Der Mann mit der Glatze überbot den Don Iuan stets mit fünf Kronen, während der letztere immer einen Hunderter zufehte. Zu guter Letzt ging dem kleinen Dicken die Puste aus: fchnau- fend, stöhnend und fluchend verlieh er flucht­artig den Saal. Der Industrielle blieb Sieger und war nunmehr berechtigt, sich für die Kleinigkeit von dreitausendsechshundert Kronen den Kuß abzuholen. Er wurde der Schönheitskönigin vor­gestellt, beugte sich vor ihr und begnügte sich mit einem Handkuß. Die Festversammlung war restlos erstaunt ob dieser Bescheidenheit, und die Königin konnte nicht umhin, den auf­fallend feschen Sieger zu befragen, warum er von feinem nach so heftigem Kampf erworbenen Rechte keinen Gebrauch machen wolle?"Weil ich", so lautete die phlegmatische Antwort,ledig­lich in der Annahme mitgeboten habe, dah der Kuh des ekelhaften alten Dicken Ihnen sehr zur Last fallen würde." Die Schönheitskönigin be­lohnte den edlen Menschenfreund mit einem süß- sauren Lächeln:Sie sind sehr gütig, mein Herr. Leider ist aber der ekelhafte alte Dicke, den Sie von mir fernhalten wollten, mein Mann!"...

besonders zusammengestellten gemischten Chors unter Leitung von Lehrer Sitz le r. Auch der Rachmittagsgottesdienst sah wieder eine sehr zahl­reich versammelte Gemeinde. Der Volksschrift­steller Heinrich Raumann sprach in packenden, warmen Worten zu den gespannt lauschenden Hörern über den Sonntag und seine Heiligung. Die Schlußansprache hielt Dekan Schmidt (Grünberg), der die Grüße des Dekanats über­brachte und die Gemeinde zu bewußter Treue 2 ihre Kirche ermahnte. Es war ein wirk­licher Festtag, den das Dorf nicht so bald ver- 1 wird.

Schottischer Bilderbogen.

(0 Glasgow.

Der schottische Witz ist der Witz über den Geiz. Hier einige Beispiele:

William entschloß sich schweren Herzens, zum Zahnarzt zu gehen.Was kostet das Zahn­ziehen?", lautete seine zaghafte Frage.Vier Schillinge", lautete die Antwort.Können Sie mich betäuben oder noch besser ganz einschläfern, daß ich überhaupt keine Schmerzen empfinde?" Ia. Sie werden ganz bewußtlos." William zieht hierauf die Brieftafche hervor.Sie müssen erst hinterher bezahlen", wehrt der Zahnarzt höflich ab. William staunt:Wer denkt denn ans Bezahlen? Ich will ja bloß mein Geld nach- zählen."

In Aberdeen bittet ein Fremder einen Ein­geborenen um Feuer auf der Straße. Mit größ­tem Widerwillen reicht ihm der geizige Schölte seine Streichholzschachtel. Der Fremde betrachtet diese interessiert und sagt dann:Sie haben Glück, mein Freund, dah Sie unsere Streichholz­fabrikate benutzen. Ich bin der Vertreter dieser Firma und habe den Auftrag, jedem Bürger, der unsere erstklassigen Streichhölzer verwendet, ein Goldstück zu überreichen. Hier, nehmen Siel" Er gibt dem Schotten eine Goldmünze: ein halbes Pfund. Unb entfernt sich, in der Annahme, den Mann glücklich gemacht zu haben. Doch lief ihm der Schotte nach und holte ihn auch an der näch­sten Straßenkreuzung ein:Herr, geben Sie mir doch wenigstens meine Streichhölzer wieder!"

Dillh der Schotte besuchte feinen Londoner Freund Iames. Der Besuch dauerte acht Tage und Billy hatte nichts dagegen, dah der Gast­geber überall alle Zechen bezahlte. Dann kam die Stunde des Abschieds, die beiden tranlen noch einen letzten Whisky-Soda und Iames griff nach seiner Börse, um die Rechnung zu begleichen. Da erhob aber Dillh Protest:Kommt gar nicht in Frage. Run hast du schon solange alles bezahlt, da wollen wir wenigstens den Abschieds- schoppen ausknobeln!"

Derselbe Billy feuerte am Weihnachtsabend, wo feine versammelte Familie auf die Bescherung wartete, auf dem Hofe den Revolver ab und stürzte dann aufgeregt ins Wohnzimmer: Denkt euch nur, der Weihnachtsmann hat sich soeben erschossen!"

Der indiskrete Photograph.

Paris.

Seit Monaten schon stand Basile Biebokuloff am Eingang des Luxembourg in Paris und photographierte die vorüberkommenden Spazier­gänger mit seinem Kurbelkasten. Diele freuten sich, viele winkten unwillig ab, aber niemand ging zur Polizei, um Dasile einen Strick zu drehen aus seiner Kurbelfreudigkeit. Da muhte erst an einem schönen, sonnigen Rachmittag ein großer Fabrikant mit seiner Freundin des Weges kom­men. Die beiden merkten gar nicht, dah sie ge­kurbelt worden waren. Erst als nach einigen

Schuljubiläum in Bieber.

I Dieber, 31. Oft. In alter Zeit hatten die Dörfer Rodheim a. d. Dieber, Fellingshau- fen, Bieber und Vetzberg eine gemeinsame Schule. Die Kinder der drei letztgenannten Orte hatten taglid) den Schulweg nach Rodheim zurückzulegen. Dieser Llmstand war wohl Grund genug dafür, daß ßch diese Dörfer in schulischer Hinsicht selb­ständig machten. Bieber, das keine selbständige Gemeinde ist, bildete einen Schulverband, dessen Träger die drei Gemeinden Rodheim a. d. B Fellingshausen und Königsberg sind. Am ver­gangenen Dienstag waren es nun 50 Iahre daß Bieber seine eigene Schule und feinen ersten Lehrer bekam. Dieser Tag wurde unter Teilnahme der Schüler, des Schulvorstan­des und der gesamten Bevölkerung feierlich be­gangen. Auch der nunmehr 75jährige, heute langst pensionierte erste Lehrer in Bieber, Herr M ü Her aus Oberndorf, hatte sich eingefunden. Sein Rachfolger, der jetzt pensionierte Hauptleh­rer Loll, wirkte fast 44 Iahre an der hiesi- gen Schule. Bei der Feier lieh Lehrer Wag-

Schmerzen und Blutungen am Ausgange des Mastdarms auch wenn sie noch o selten auftreten, sind meist Kennzeichen von Hämorrhoidalerkrankun« gen. Ihre Entstehung kann heute durch die neuesten Forschungsergebnisse leicht aus der Welt geschafft werden. Wer ein Interesse d. ran hat, von Hämor- rhoidalbeschwerden jeder Art befreit zu werden, wird das Posterisan anwenden, das als Salbe und als Zäpfchen in allen Apotheken erhältlich ist. Ausführ­liche, aufklärende Broschüre über das Posterisan kann man sich in den Apotheken kostenlos beschaffen. Originalpackung Posterisan-Salbe: RM. 1 75; Posterisan-Zäpfchen: RM. 2.65. ' 8772v

Nürburg

gibt einen neuen Beweis seiner besonderen Leistung und Zuverlässigkeit!

europäischen Rationen eine Mehrheit für so hohe Zölle zu finden sein dürfte, die rigoros jede ausländische Konkurrenz ausschlössen.

In Deutschland ist die Rot der Landwirt­schaft durch die Folgen des verlorenen Krieges eine besonders große. Zu den für alle euro­päischen Staaten gültigen allgemeinen Ursachen der Agrarkrise treten bei uns noch beson­dere krisenverschärfende Umstände, wie z. D. die Wirkungen des Raubbaues während des Krieges, die bei Beginn der Stabilisierung noch nicht überall überwunden waren, und die allgemeine Lage der deutschen Volkswirtschaft in­folge des Kriegsverlustes und der Reparations­leistungen. Ich habe versucht, das Maß der Aus- Wirkungen gerade dieser letzteren speziellen Ur» fachen festzustellen. Wenn auch die deutsche Land­wirtschaft nicht unmittelbar wie die deutsche In­dustrie und die Reichsbahn mit Zahlungen be­lastet worden ist, so wird man bei genauer Prüfung doch erkennen, dah sie einen großen Teil dieser Belastung dadurch zu tragen hat, daß Industrie und Gewerbe unter dem Schuh er­höhter Zölle die ihnen auferlegten Reparations­lasten im wesentlichen auf d ie Abnehmer ihrer Waren, also auch auf öie Land­wirtschaft. überwälzen. Das ist ein Hauptgrund für die erhöhten Ausgaben, die die Landwirt­schaft für ihre Bedarfsartikel machen muh. Hinzu kommt noch, dah die Landwirtschaft Preiskartelle und ähnliche Einrichtungen nicht treffen kann und infolgedessen unter dem Druck der ausländischen Konkurrenz auherstande ist, die üjr so aufgezwun­gene Verteuerung weiter auf ihre Abnehmer ab­zuwälzen. Diese Schwierigkeiten tragen nicht zu­letzt zu dem Mißverhältnis zwischen den Preisen für die verkauften landwirtschaftlichen Erzeugnisse und den Preisen für die De - triebsm ittel und sonstigen Bedarfsartikel der Landwirtschaft wie es in Deutschland immer wieder in Erscheinung tritt bei. Da­gegen muh man den großen Idealismus und die Zähigkeit bewundern, mit der die deutschen Bau- ern ihre Scholle verteidigen. Sie sind entschlossen, den garten Kampf zur Gesundung des landwirt­schaftlichen Lebens und Gewerbefleißes aufzu­nehmen, und sie können die Regierung in diesem Kampfe an ihrer Seite wissen.

Freilich gibt es kein Allbeilmittel, mit dem man die Rot der Landwirtschaft von heute auf morgen beseitigen könnte. Das ist nicht nur in Deutschland, das ist in allen Ländern unseres Kontinents so. Rur in zähem Kampf und sehr langwieriger Arbeit wird es möglich fein, über den Derg zu kommen. Die deutsche Landwirtschaft, die sich des Ernstes ihrer Lage bewußt ist und das Gebot der Stunde erkannt hat, wird mutig den Weg entschlossener Selbsthilfe beschreiten. Sie wird zielbewußt an die Reuorganisierung ihrer Produktion gehen. Sie hat erkannt, daß planmäßige Ratio­nalisierung und Standardisierung der Produktion und der Produkte die Kernfrage der Krise lösen könnte, und es ist zu erwarten, dah sie die Mehrheit des deutschen Volkes, das ju.-u drei Vierteln aus Richtlandwirten besteht, bei diesem Unternehmen auf ihrer Seite hat. Es gilt, die Zahl der Produktionssormen ein und desselben Erzeugnisses zu verringern und han- delsmäßig einheitliche, den gleichen Anforderun­gen entsprechende Ware zu liefern. Die Lösung dieser Aufgabe muh auf genossenschaft­licher Grundlage vorgenomnen werden und nicht nur vom landwirtschaftlichen Erzeuger, son­dern ebenso eifrig vom landwirtschaftlichen Händ­ler angestrebt werden.

Auch von der Belastung der Landwirtschaft "üt Steuern und Zinsen soll und muh Abhilfe geschaffen werden. So soll u. a. auf eine Senkung der Real steuern h'.ngearbeitet werden. Das würde in erster Linie der Land­wirtschaft zugute kommen. Als letztes fernes Ziel, zu dem der Cpeg noch lang und steinig ist, bleibt die Erfüllung einer Forderung der letzten Internationalen Interparlamentarischen Handels­konferenz:Die Förderung der landwirtschaft­lichen Erzeugung in einer Weise, daß Kapital und Arbeit in der Landwirtschaft ebenso vergütet werden, wie in Industrie und Handel."

Ich schließe meine Ausführungen mit dem Wunsche, daß der deutsche Dauer, der von jeher ein vorbildlicher Kolonisator und Landibirt ge­wesen ist, mitarbeiten möge an dem großen Problem der Hebung der europäischen Agrarkrise und dah er darüber hinaus, gestüht auf feine musterhaften Leistungen und Eigenschaften, ein wertvolles kulturelles Dindeglied zwischen dem deutschen Mutterlande und den deutschen Sied­lungen im Auslande fein und bleiben möge.

Daten für Sonntag 3. November.

Sonnenaufgang 6.55 Uhr, Sonnenuntergang 16.31 ~ Mondaufgang 9.16 Uhr, Monduntergang 17.31 Uhr.

1500: der italienische Goldschmied und Bildhauer Benvenuto Eellini in Florenz geboren; 1801: der Buchhändler Karl Baedecker in Essen geboren; <

ner In feiner Ansprache ein Dild von der Ent­wicklung der Schule an den Augen der Er­schienenen vorübergehen. Als 140 Schüler da waren, wurde im Iahre 1902 die zweite Leh­rerstelle errichtet. 1913 kam bei 160 Kindern eine dritte Stelle dazu. Wegen starken Rück- gangs der Schülerzahl wurde die 3. Stelle am 1. April 1926 wieder aufgehoben. Zur Zeit be­suchen 94 Kinder die Schule. Der Redner ge­dachte der Lehrer, die an der Schule gewirkt haben, besonders auch des Lehrers, der vor fünfzig Iahren hier den Dienst antrat, Lehrer Müller, der jetzt im Ruhestand in Oberndorf bei Draunfels lebt. Zum Schluß sei­ner Ausführungen sagte Lehrer Wagner eini­ges über den Schulunterricht einst und jetzt. Die Degwffe: Lemschule. Erziehungsschule, Arbeits­schule wurden in ihrem Wesen und ihrer Be­deutung einer kurzen Betrachtung unterzogen. Die Ausführungen schlossen mit den Worten: 21m guten Alten in Treue halten, am kräftigen Neuen sich stärken und freuen, das soll und wird auch uns nicht gereuen. Lehrer Mül- l e r erinnerte in seiner Ansprache an die Schuleinweihung vor fünfzig Iahren' und wie er das Biebertal habe lieben und schätzen ge­lernt. Auch Hauptlehrer Loll, zu dem die allermeisten Bewohner des Dorfes zur Schule gingen, berichtete in anschaulicher Weise von seinem vor 45 Iahren erfolgten Eintritt in den Schuldienst und von bemerkenswerten Pun> ten aus der Zeit seiner Wirksamkeit. Zum Schluß sprach Pfarrer Vömel (Rodheim), als Mitglied des Schulvorstandes. Er wußte in treffenden Worten der Festgemeinde ein Bild dvn der Bedeutung des Diebertales und des Dünsbergs von alten Zeiten her zu geben.

r !£,ra$ 1)011 der hohen Bedeutung der Schule Münzstätte der Erziehung und schloß mit i>em Wunsche, daß das gute Einvernehmen zwi­lchen Bewohnern und Lehrern, wie es von jeher bestanden habe, auch weiterhin gewahrt bleiben möge. Mit Gedichtvorträgen und Gelängen der Schulkinder, beide gestimmt auf die Grundtöne Heimat und Vaterland, rahmt.

Kirchliche Nachrichten.

Evangelische Gemeinden.

Sonntag, 3. November. 23. Sonntag nach Trinitatis. Reformallonssest.

Sladlkirche. 9.30: Pfarrer Mahr; 11: Kinderkirche für die Matthäusgemeinde; Pfarrer Mahr; 5: Pfarr- affiftent Schlaudraff; Beichte und hl. Abendmahl für Matthäus- und Markusgemefnde. Iohanneskirche. 9.30: Pfarrer Bechtolsheimer; 11: Kinderkirche für die Lukasgemeinde; Pfarrer Bechtolsheimer; 5: Pfar. rer Ausfeld; Beichte und hl. Abendmahl für Lukas- unb Johannesgemeinde. Kapelle des Allen Fried­hofs. 9.30: Pfarrer Lenz; 11: Kinderkirche; Pfarrer Lenz. Llisabelh-Sleinklnderschule. 9.45: Pfarrer Lic. Waas; 10.45: Kinderkirche für die Petrus» aemeinde; Pfarrer Lic. ÜBaas. Kleln-Linden. 11: Kindergottesdienst; 1.30: Hauptgottesdienst. Mieseck. 9.30: Kollekte für die Gustav-Adolf-Stistung. Allen-Vuseck. 9.30: Beichte; 10; 11: hl. Abend­mahl; 1.30. Kirchberg. 10: Kirchberg; 11: hl. Abendmahl für die jungen Leute von Staufenberg; Kollekte für die Gustav-Adolf-Stiftung; 1.30: Mainz- (ar; Kollekte. Hausen-Garbenleich. 10: Garben­teich; 1: Hausen. Lich. 9.15: Beichte; 9 30: Stifts- dechant Kahn (Mitwirkung der Ehorschule); hl. Abendmahl: Kollekte für den Gustav Adols Verein Nieder-Bessingen. 2: Stiftsdechant Kahn; Kollekte für den Gustao-Adolf-Verein. Watzenborn-Steinberg, 1: Hauptgottesdienst; Kollekte; 2: Kinderkirche.

Katholische Gemeinden.

Samstag, 2. November 1929.

Gießen. 16.30 und 19 Uhr: Beichte.

Sonntag, 3. November. 24. Sonntag nach Pfingsten.

Gießen. 6.30 Uhr: Beichte; 7: Messe; Kommunion der Männer; 8: Kommunion; 9: Hochamt mit Pre­digt; 11: Messe mit Predigt; 5.30: Christenlehre und Andacht. Grünberg. 9.30: Messe mit Predigt. Hungen. 18: Andacht. Laubach. 10: Messe mit Predigt. Lich. 7.30: Hochamt mit Predigt. Ridda. 8.30: Hochamt mit Predigt. Schollen. 10.30: Hochamt mit Predigt.

Eonntaasdiei-st >. lerzre u. Avoii"-een nm 3 11 ?9 Dr. Neumann-Svengel. Dr. Schaffer. Hirsch- Avolbeke. jabnarat: Dr. Baum.D

Bei der internationalen Sternfahrt nach Barcelona legt ein vollständig serienmäßiger Nürburg- Touren-Wagen, mit fünf Personen besetzt, unter der Führung der Journalisten St. v. Szenasy und R. Otte die 3392 Kilometer von Riga nach Barcelona in drei Tagen 10 Stunden zurück.

Preis: 4-5sitziger offener Touren-Wagen RM. 13 5OO (ab Werk)

p^ Ö-7sitzige Pullman-Limousine.... RM. 15OOO (ab Werk)

Daimler-nenz A.-G., Verkaufstelle Giefeen, Bahnhofstrafee 90/92 ""

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