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DolksmundAugust der Starke",Mussolini" und Diktator" letzteres aber auch namentlich im Hin­blick auf die Rolle, die er mit Erfolg im Bürger­meisterkollegium und in der Stadtverordnetenver­sammlung spielte.

Prof. Eberle, Darmstadt f.

WER. Darmstadt, 1. Oft. Gestern nach­mittag ist im Alter von 60 Jahren der derzeitige Rektor der Technischen Hochschule, Professor Eberle, im städtischen Krankenhaus nach kurzem Krankenlager einerSepsiserlegen. Durch den Heimgang Professor Eberles verliert die Technische Hochschule Darmstadt einen ihrer be­deutendsten Köpfe.

Eberle, ein geborener Pfalzer, hat für die deutsche Wärmewissenschaft ganz außerordentliche Dienste geleistet. Während der schwersten roh­stoffarmen Zeit Deutschlands, 1920 und 1921, berief ihn das Reich zum Leiter der Haupt­stelle für Wärmewirtschaft. Als er im Jahre 1921 an die Technische Hochschule Darmstadt als Professor für Wärmelehre und -wirtschaft be­rufen wurde, siedelte die Reichswärmestelle nach Darmstadt über, wo jie Professor Eberle um» und ausbaute. Die dazu nötigen Mittel brachte er zum großen Teil aus seiner privaten Tätigkeit als Jndustrieberater auf. Für die hessische Re­gierung war er als Regierungskommissar für wärmewirtschaftliche Fragen tätig. So ist nach seinen Angaben u. a. das Braunkohlenkraftwerk Wölfersheim der Hefrag erbaut worden. Auch während seiner wissenschaftlichen Tätigkeit in Darmstadt beeinflußte er maßgeblich den Bau und die Einrichtung westfälischer Großkraft­werke. Bekanntlich wurde bet Verstorbene auch in der Frage der hessischen Gasfernversorgung als Gutachter mit herangezogen.

Ramens der hessischen Regierung hat Staatspräsident Dr. Adelung an den Pro­rektor der Technischen Hochschule in Darmstadt folgendes Telegramm gerichtet:Schmerzlich be­wegt spreche ich der Technischen Hochschule wärm st e Anteilnahme aus. Rektor Prof. Eberle wird in unserer dankbaren Erinnerung fortleben als vorzüglicher Gelehrter, uneigen­nütziger Ratgeber und trefflicher Mensch." Auch der Witwe des Verstorbenen hat Staatspräsident Adelung ein in den wärmsten Worten gehal­tenes Beileidstelegramm übermittelt.

Oberheffen.

Landkreis Gießen.

0 L i ch, 2. Okt. Die Darmstädter Musi­kantengilde wird am Freitag, 4. Oktober, abends 8.15 Ähr in unserer Marien st ifts- kirche eine musikalische Abendfeier veranstalten. Diese Veranstaltung bringt für Lich etwas Reues. Die Gilde, in der sich aus Liebe zur Musik über alle Berufsgrenzen hinweg eine junge Sängerschar zusammengefunden hat, will durch ihr Singen dazu anregen, daß der Musik sowohl im Dasein des einzelnen, wie auch im Leben der Gemeinde wieder der Platz eingeräumt wird, der ihr zukommt. Die zahlreichen Abend­musiken, die der Chor in Darmstadt, Frankfurt und in einer Reihe von oberhessischen Städten veranstaltet hat, haben bewiesen, daß er berufen ist, in diesem Sinn zu werben. Das Programm enthält neben wertvollen zwei- bis fünfstimmigen Sähen unserer großen Kirchenmusiker als Kern­stück eine achtstimmige Motette von Johann Se­bastian Bach. Man beachte die heutige Anzeige.

s. Utphe, 1. Okt. Die elektrische Strom­spannung unseres Ortsnetzes, die seither 110 Bolt betrug, erwies sich schon seit längerer Zeit als zu schwach, da Landwirte und Gewerbetreibende mehr und mehr zum Motorbetrieb übergehen. Da­mit sich diese nun bei gleichzeitiger Benutzung nicht in ihrer maschinellen Kraftentfaltung beeinträch­tigen, wird zur Zeit durch das Ueberlandwerk die Umschaltung auf 220 Volt durchaeführt, so daß der Uebelstand nun behoben ist. Wenn auch elektrische Geräte kostenlos umgearbeitet werden, so ist doch die Umstellung durch die Beschaffung neuer Glühbirnen, die der Stromverbraucher selbst zahlen muß, für viele Haushalte mit erheblichen Unkosten verbunden.

4= Rüddingshausen, 1.Okt. Bei der Ver­steigerung des Obstes an der Provin- zialstrahe RüddingshausenDeckenbach kam der Korb Dirnen im Durchschnitt auf 2 bis 3 Mk. Wie schon kürzlich gemeldet, hat der Sturm in den letzten Tagen einen beträchtlichen Teil der Früchte von den Bäumen gerissen, so daß der Behang merklich zurückgegangen war. Bei der Gemeindeobstversteigerung blieb der Erlös weit hinter dem Vorjahre zurück, da viele sonst stark behangene Apfelbäume in diesem Jahre fast keinen Ertrag lieferten. In der richtigen Er­kenntnis, daß der Obstbau eine ergiebige Ka­pitalanlage ist, hat die Gemeinde schon vor Jahren an einzelnen Wegen junge Obstbäume angepflanzt, die nun die ersten Früchte brin­gen. Zu erwägen wäre nun, auch alles unge-

SaiiernDerlrefer bei der hessischen Regierung.

WSR. Darmstadt, 1.Okt. Wie vor einigen Tagen angekündigt, sprachen jetzt die Führer des Hessischen Landbundes bei der hessi­schen Regierung vor. In Anwesenheit des Staatspräsidenten Dr. Adelung, des Wirt­schaftsministers K o r e l l, des Finanzministers Kirnberger und der Referenten fand eine dreistündige eingehende Aussprache über die Rotlage der hessischen Landwirt­schaft statt.

Der Vorsitzende des Landbundes, Abg. v. helmoll bezeichnete in seinen Ausführungen die Stim­mung unter der Bauernschaft als an Verzweiflung grenzend, da die Preis­bildung ihrer Produkte einen Lohn für die Arbeit des Bauers und seiner Angehörigen nicht mehr ermögliche. Kein Berufsstand arbeite so ungeheuer, wie die Landwirtschaft. Trotz der niedrigen Preise sei die Ernte kaum ver­käuflich, deutsches Obst werde nicht verlangt, während z. B. Weintrauben aus dem Ausland in Riesenmengen eingeführt werden. Die Sozial­lasten und Steuern wirkten bei dem Sinken der Einnahmen doppelt drückend. Die hessische Regierung möge bei der Reichsregierung die schärfsten Mittel befürworten, auch wenn schließlich der Verbraucher etwas höhere Preise zahlen müsse. Mit Krediten und Subventionen sei der Landwirtschaft jetzt nicht mehr zu helfen. Die Rentenbank­zinsen am 1. Oktober müßten Wegfällen.

Auch die Abgeordneten Glaser und F e n - ch e l unterstrichen und ergänzten die Ausführun­gen des Vorredners, insbesondere im Hinblick auf die durch die Dürre eingetretene Futter­mittelknappheit. Seit zwei Wochen habe man bereits zur Winterfütterung übergehen müs­sen. Der Vermahlungszwang für in­ländischen Weizen müsse schärfer gehand­habt werden. Reben Erleichterungen bei den Landes steuern möge die Regierung auf

einen Abbau der Gemeindesteuern hin­wirken.

Minister für Arbeit und wirtschaft, 6orell betonte in seinen Ausführungen als Grund der schlechten Lage die diesjährige Trockenheit und neben der Konkurrenz des Auslandes den Mangel an Mitteln in allen Ständen. Die Schlachtviehregulierung sei notwendig. Handelspolitisch sei die Einfuhrsperre nicht tragbar. Die Standardisierung habe teilweise versagt, teilweise sich gelohnt. Teil­weise sei die Absatzstockung auf Lieberproduktion zurückzuführen. Er werde demnächst den Bier­brauereien die Frage vorlegen, ob sie es bei den heutigen Dierpreisen noch verant­worten können, dem Landwirt einen so niedri­gen Gerstepreis anzubieten. Zollpolitisch sei er für Schuh von Sonderkulturen, von Vjeh und Diehprodukten, während er bei Getreide von der Wirksamkeit der höheren Zölle nicht über­zeugt fei. D i e hessische Regierung werde gegenüber höheren ZollVor­schlägen der Reichsregierung für Ge­treide nicht Rein sagen. Hinsichtlich des Vermahlungszwanges schloß er sich den gemachten Ausführungen an.

Finanzminister fiknberger erblickte in dem Kapitalmangel einen we­sentlichen Grund der Absatzstockung. Die Stadt­bevölkerung sei leider vielsach nicht genügend über die heimische Landwirtschaft aufgeuärt. Die Regierung werde dem Landtag Steuerermä- higungsvorfchläge unterbreiten, wenn sich die Richtigkeit der geschilderten allgemeinen gro­ßen Rot erweise.

Staatspräsident Dr. Adelung betonte zum Schluß, daß die Regierung den Vorwurf der Rückständigkeit gegenüber der hessischen Landwirtschaft zurückweife. Mit Worten des Dankes für die offene Aussprache schloß er die Unterredung.

nutzte Oedland, wie beispielsweise den sog. Sau- Platz links der Straße nach Weitershain, mit Obstbäumen zu bepflanzen. Zwischen der Straße und dem Sportplatz ließe sich eine ausgedehnte Obstplantage Herrichten. Daß die Bäume mit Ho­nigbirnen unrentabel find, hat sich auch bei der hiesigen Versteigerung wieder gezeigt. Für gut behangene Bäume wurden nur geringe Preise erzielt. Bei Wirtschaftsäpfeln kam der Korb auf 1 Mk. In dem links der Straße Rüd- dingshauf enDeckenbach gelegenen Basalt- steinbruch von Joh. Ranft, Rüddings- 5 auf en, wurde etwa 2 Meter unter der Erd­oberfläche eine, einem umgestülpten Kessel ähn­liche Höhle freigelegt. Der Durchmesser der Höhle beträgt etwa 1,5 Meter. Die Wölbung ist ziemlich glatt. Das Gestein ringsum sieht ver­brannt aus. Rote Beimengungen lassen auf Eisen­gehalt schließen.

Kreis Schotten.

Laubach, 1. Okt. Die Kartoffelernte ist hier in der Hauptsache beendet. Sie kann im allgemeinen als recht gut bezeichnet werden. Be­sonders die SortenIndustrie" undElla" haben reichliche Erträge geliefert. Weniger konnte die Blaue Odenwälder" befriedigen. Wenn auch die Knollen der Kartoffeln teilweise an Dicke zu wünschen übrig ließen, so hatten sie doch in diesem Jahr alle den Vorzug der Gesundheit: faule Früchte kamen fast gar nicht vor. Die Aussaat des Kornes hat bisher nur ganz vereinzelt begonnen. Der Boden ist noch allzu trocken und die Bearbeitung des Erdreichs ist noch zu schwierig. Am Sonntag hielt der hiesige Zweigverein des Vogelsber­ger Höhenklubs seine Monatsversammlung ab, in der Prof. R oeschen ein Lebensbild des alsSchinderhannes' in weiteren Kreisen bekannten rheinischen Räuberhauptmanns Johan­nes Dückler entwarf. Der Vortragende hat bereits im Jahre 1891 die Äntersuchungsakten dieses Banditen durchforscht und auch verschiedenes über dessen Peinlichkeit veröffentlicht.

Kreis Alsfeld.

<5 Dannenrod, 1. Okt. Von der Arbeit heim­kehrende Steinbrucharbeiter aus Lehrbach fanden am Samstagnachmittag an dem Waldweg nach Lehr­bach (sog. Müllerweg) im Distrikt Hohe Halt auf der Lehrbacher Gemarkung den 65jährigen Waldarbeiter Otto Holz von hier neben einem Steinhaufen liegend tot vor. Morgens war er noch gesund zu seiner Arbeit (Steinschlagen) gegangen und an der Arbeitsstätte angelangt. Nach dem Zurechtlegen seines Geschirrs kam er durch einen unglück­lichen Fall in eine schlechte Körperlage, die den Tod durch Ersticken herbeiführte.

Großseuer bei der Vahnbedarss-A.-G. inDarmfladl

WSN. D a r m ft a b t, 1. Okt. Heute nachmittag kurz vor 3 Uhr wurde Darmstadt durch eine E x» plosion aufgeschreckt. In der Schrauben- f a b r i k der B a h n b e d a r f s - A. - G., in der es erst vor kurzem zu einem Brande gekommen war, hatte sich eine Kohlenstaubexplosion ereignet. Ein dichter Rauchschwaden zog über die Fabrik hinweg. Als die Feuerwehr eintraf, war durch die Explosion der Dach st uhlder Schrau­benfabrik in Brand geraten. Durch den star­ken Wind hatte das Feuer auch auf die anschließende Schmiedehalle übergegriffen, die ebenfalls in Hellen Flammen stand. Die Feuerwehr mußte mit mehreren Löschzügen eingreifen. Vier Arbeiter wurden mit schweren Brandwunden in das Krankenhaus befördert. Einer von ihnen ist seinen Brandwunden erlegen, während ein zweiter gleichfalls mit dem Tode ringt. Trotzdem ein heftiger Regen niederging, war das Feuer nach über ein« stündiger Tätigkeit noch nicht gelöscht.

Preußen.

Kreis Wetzlar.

(l) Münchholzhausen, 1.Okt. Von einem schweren Unglücksfall wurde der Landwirt Heinrich Weller I. von hier betroffen. Er war damit beschäftigt, einen Wagen Kartoffeln vom Felde nach Hause zu fahren. Auf dem abschüssigen Wege wollte er die Vorderradbremse anziehen, wobei er ausglitt und zu Fall kam, so daß der mit Kartoffeln schwer beladene Wagen ihm über den Unterleib ging. Die Verletzungen waren derart schwer, daß der Verunglückte sofort in die Klinik zu Gießen übergeführt werden mußte.

Kreis Biedenkopf.

XX Frankenbach, 30.Sept. Lehrer Löll, der über ein Jahrzehnt an der hiesigen Schule ge­wirkt hat, ist vom 1. Oktober ab nach Naunheim versetzt.

Berliner Börse.

Berlin, 2. Okt. (WTB. Funkspruch.) Im heuti­gen Frühverkehr verhält/sich die Spekulation wieder sehr abwartend, und die Tendenz bleibt recht unüber­sichtlich. Nachdem die Kurse gestern abend weitere Abschwächungen erfahren hatten, taxiert man sie heute auf dieser Basis etwa behauptet. Am Devisen­markt nannte man London gegen Paris 123,85, London gegen Mailand 92,85, London gegen Spa­nien 32,74, London gegen Kabel 4,8625, London gegen Berlin 20,3975 bis 20,40, Kabel gegen"Berlin 4,1945.

Büchertisch.

Richard Dillinger: Gedichte. 127 Seilen 8°. 2m Insel-Verlag, Leipzig 1929. (202) Dillinger, zuvor schon bekannt geworden durch seinPerchtenspiel" und durch einige lyrische Proben in der bei Reclam erschienenen Antho­logie (in derLiterarischen Welt" konnte man kürzlich auch eine kleine Erzählung von ihm lesen) DiUinger also legt hier nun gleich einen ganzen Dand seiner Verse vor, und man erkennt, wenn man sie aufmerksam gelesen hat, daß sie dem gleichen, festumgrenzten,, kaum je durchbrochenen Dezirk entstammen, wie jenes Le- gendenspiel und jene Erzählung: der Welt süd­deutschen Dauerntums: man könnte Dillinger also stofflich am ehesten dem kürzlich entdeckten Theo­dor Kramer benachbarn: doch scheint uns dieser eine stärkere und ursprünglichere Begabung zu sein als Billinger. Bei Billinger stört immer wieder der barocke Einschlag im Thema sowohl wie im Stil: eine oft und immer wieder zu spü­rende Verkrampftheit des Gefühls und des Aus­drucks: dazu kommen vielfach holprige Rhythmik und auch unreine Reime: Billingers Lyrik ist merkwürdig spröd und unmusikalisch. Dieser Ein­druck ist bei der Mehrzahl der hier vereinigten Gedichte nicht zu verwischen; um so mehr freut man sich, einige aus der Sammlung heraus­greifen zu können, die stark und eindringlich ins Ohr eingehen, die schlicht und unmittelbar gefühlt sind und ans Gefühl des Lesenden auch sich wenden: sie heißen etwa:Ein Brotlaib",Vorm Schlafengehn",Gebet des Kindes für die kranke Mutter",Wir Bauern",Für die Herrn auf Hub und Hackledtl",Der Garten haucht" und Drueghel", eine farbenkräftige Vision vom Wesen und Werk des großen Riederländers.

Ernst Johannsen: Fronterinne­rungen eines Pferdes. 54 Seiten 8°. Ladenpreis 1,50 Mk. Fackelreiter-Verlag, Ham­burg - Bergedorf 1929 (362). Das Buch ist den 9 586 000 Pferden gewidmet, die dem Welt­krieg zum Opfer fielen". Gewiß ist, daß auch der stumm und treu im Kriege kämpfenden und lei­denden Kreatur einmal ein Denkmal gesetzt wer­den sollte: Pferden und Hunden, den unermüd­lichen Kameraden des Menschen an der Front. Es hätte zu einem solchen Buche aber die große künstlerische Kraft und die Tierfeelenkenntnis etwa eines Fleuron aufgeboten werden müssen. Jo­hannsens Schrift enttäuscht: er gab mit seinen Vier von der Infanterie" Stärkeres. Sein Buch geht am Eigentlichen vorbei; es ist nicht objektiv genug. Es hat einige eindringlich geschilderte Episoden, aber im Ganzen verliert sich die Dar­stellung in die Tierfabel; das Buch ist eine Tendenzschrift gegen den Krieg und vermittelt auf Umwegen die umständlich und durchsichtig zu­gleich verkleidete Sozialphilosophie des Ver­fassers. Dazu wäre der Umweg aber nicht nötig gewesen und ist der an sich gegebene, große Stoff zu schade. Entweder: Tendenz, Programm, Leit­artikel oder Bericht, Schilderung, Chronik. Die hier vorliegende Mischung macht keinen er­freulichen Eindruck.

Westermanns Monats 5*f t e , Ver­lag George Westermann in Braunschweig. Das Oktober-Heft beginnt mit der Fortsetzung des neuen großen Romans von Rudolf Presber Die Witwe von Ephesus". Eichner führt uns mit seinem hochinteressanten Beitrag in die far­bige Welt des Malers H. Konnerth, der das absonderliche Reich der Künstler verläßt und gleichsam eine neue Gesinnung ankündigt. Ri­chards lieferte einen Aufsatz über den berühm­ten amerikanischen Humoristen Mark Twain. Werner behandelt den Humor in der Malerei von Clodvwiecki bis Dix. Kappstein schreibt über Verjüngung, ein Thema, über das gerade in der letzten Zeit viel gesprochen und geschrieben wurde. Leutsrt gibt einen Lieberblick über die 8. Ausstellung der Jahresschau deutscher Arbeit Reisen und Wandern". Detschs Wildwander­fahrt zwingt uns zum Rachdenken, weil der Auf­satz dns wahre Gesicht im Kampf mit Spiel und Sport um den Erfolg zeigt. Ein prächtiger Bei­trag ist von Plahmann erschienen, die in Offsett- druck mit herrlichen Bildern über die deutschen Jugendherbergen berichtet.

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