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Amerika lehnt Frankreichs Me um Hinausschiebung des Zahlungstermins ab

Tod der übrigen Insassen verhindern

sehen werden, welchen Fehler sie gemacht haben. Poincarö wird jetzt wahrscheinlich seine Absicht durchsetzen, die Befugnis zur Ratifizierung |

Gerade Poincare war es, der leidenschaft­lich immer wieder die französische Theorie Ame­rika gegenüber verfochten und zu heftigen An­griffen der gesamten Öffentlichkeit Frankreichs gegen den amerikanischen Shylock Anlaß ge­geben hat. Er hat nun endlich eingesehen, daß er mit seiner Theorie gegen die harte Praxis der amerikanischen Regierung nicht anzukämpfen vermag, und er war bereit, klein bcizugeben. 2m entscheidenden Augenblick aber brach in der französischen Kammer die Erregung ob der bevor­stehenden Enttäuschung durch, und es wurde gegen den Wunsch und gegen die Mahnung Poin- cared und Driands einstimmig der Beschluß gefaßt, noch einmal in Washington vorstellig zu werden. Run kann die amerikanische Regie­rung ohne die -Zustimmung des Kongresses in der Angelegenheit selbständig überhaupt keinen Schritt tun. und der Kongreß hat sich vor . kurzem bis zum Herbst vertagt. Es mußte also jedem halb­wegs verständigen Menschen klar sein, daß ein neuerlicher Versuch, in Washington vorstellig zu werden, sich als ein Schlag in die Luft erweisen würde. Der Kongreß hat auf Anregung des Prä­sidenten nach entsprechender Fühlungnahme mit der französischen Regierung Stundung der Han­delsschuld bis zum 31. Mai 1930 zugestanden unter der Bedingung, daß das Mel- lon-Berangersche Abkommen über die allgemeine Schuldentilgung mit Einschluß der Handelsschuld ratifiziert ist. Diese Sach­lage war so vollkommen klar und durchsichtig, daß es einfach unbegreiflich ist, wie sich die französische Kammer darüber hinwegzusetzen ver­mochte. Daß die Antwort so schnell kam. wie es in der Tat der Fall war. wird nun wohl so ab­kühlend auf die Franzosen wirken, daß sie ein»

skungsfähigkeit bei gleichzeitiger Verbilligung, Re­form der Budgetgebarung der öffentlichen

Schul'denabkommens auf dem Wege einer Verfügung zu vollziehen.

können. Wie weiter bekannt wird, geht es den Ge­retteten verhältnismäßig gut, abgesehen davon, daß beide einen Rervenchock erlitten haben. Beide liegen im Lindauer Krankenhaus. An dem Rettungwerk beteiligte sich auch die Landespolizei Lindau, Pri- vatbootbesiher, der Schwimmverein und die Sani- tätskolonne. 21m 8.30 Uhr abends waren sämt-

d e s ö f f e n t -

Presseberichte über die Sitzung der französischen Kammer vom letzten Donnerstag vom amerika­nischen Kabinett behandelt worden. Die Verfassung gebe dem Präsidenten nicht die Befugnis, die Fälligkeit einer Schuld hinauszu­schieben, und überdies hätte die Entschließung des Kongresses vom 19. Iuni ihm diese Befugnis, wenn er sie besessen hätte, genommen. Bezüglich der Einberufung des Kongresses machte

Lindau, 29. Juni. (WTB.) Ein überaus schwe­res Flugzeugunglück ereignete sich Samstag zwi­schen 17 und 18 auf dem Bodensee bei Lindau. Das Flugzeug D 1620, eine neue Flug­maschine, die vor ganz kurzer Zeit in den Dienst des Vodensee-Aero-Lloyd gestellt worden war, wollte eben nach einem Rückflug mit fünf Passagieren, dem Flugleiter und dem Piloten an Bord a u f das Wasser n i e d e r g e h e n, als sich das Flugzeug nur wenige Meter über dem Wasser nach einem scharfen Knall, wahrscheinlich von einer Ex­plosion herrührend, überschlug und dann nach weni­gen Minuten im See versank. Rasch herbeige­eilte Hilfe konnte zwei Personen, den Apotheken- besiher Hans Firley aus Friedberg in Hes­sen und den Kaufmann Hermann W ü st e r aus Barmen, mit Hand- und Rippenbrüchen bergen. Erst später konnte der Rumpf des Flugzeugs ausgeschla­gen werden und dann die Leichen des Flugleiters des Bodensee-Aero-Lloyd in Lindau, Ed. h a g g e, des Oberbaurats Haag aus Friedberg, Vor- j stand des hochbauamles Friedberg, und die der bei­den Frauen der Schwerverletzten Frau Firley und Frau W ü st c r, herausgeholt werden. Der Vorderteil des Flugzeugs mit dem Motor liegt noch auf dem Grund des Sees, vermutlich befindet sich in ihm auch die Leiche des Piloten Zins- m e i st e r. Alle Bemühungen, das Flugzeug an Land zu ziehen, mißlangen, so daß der Rumpf des Flugzeuges mit einem Trajektkahn unter Wasser in

den Hafen von Lindau geschafft werden muhte, um hier mit einem Kran hochgezogen zu werden.

Das Flugboot soll dadurch verunglückt sein, daß der Pilot, der gegen Westen bei glatter See in der Rähe von Lindau nach einem Rundfluge landen wollte, von der Sonne stark geblendet wurde und sich dadurch beim Abfangen der Ma­schine verschätzte. Das Flugboot geriet mit dem Bug unter Wasser und überschlug sich, wobei der Vorderteil des Bootes mit dem Piloten- sih abriß und unterging. Dadurch konnte das Wasser so schnell in die Pafsagierkabine eindringen. Sofort eilten Motorboote, Segler und Ruderboote von dem wenige Minuten entfernten Bad Schachen nach der Anfallstelle. In diesem Augenblick passierte der Bodenseedampser Baden" in etwa 100 Meter Entfernung die Un­glücksstelle. Laute Hilferufe drangen noch aus dem sinkenden Flugzeug heraus. Ruderer fuhren an den Dampfer heran und ersuchten um schleunige Hilfe. Der Führer des Dampfers lehnte aber jede Hilfe ab und fuhr unter den Schreckens­rusen der Zuschauer zur Landungsstelle in Bad Schachen. Die Empörung, die dem Kapitän entgegenschlug, veranlaßte diesen nun doch, zur Un­fallstelle zurückzukehren. Es war aber zu spät. Das Flugzeug war inzwischen versunken. Rach Aussagen von Sachverständigen hätte sofor­tige Hilfe durch Auswerfen von Slahltrossen und Abschleppen des verunglückten Flugzeuges sicher den

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Den wahren Grund der starren Haltung der amerikanischen Regierung hat man allerdings in Paris immer noch nicht verstanden. Sowohl Präsident Coolidge wie Präsident Hoover, Staatssekretär Kellogg und Schahamtssekretär Mellon, haben immer wieder erklärt, daß für Amerika keine Veranlassung vorliege, in die

München, 29. Iuni. (WTB.) Der hauptaus- schuß des Deutschen Industrie- und Handelstages hat einstimmig eine Entschließung gefaßt, die die folgenden Gesichtspunkte betont: Die Deutsch­land auferleglen Summen überschreiten er­heblich das Maß dessen, was die deutsche volkswirl- chaft aus eigener Kraft leisten kann. Die Maßnahmen, die nach dem Plan von der deutschen Volkswirtschaft die Gefahren fernhalten sollen, die die llebertragung von Zahlungen ins Ausland mit sich bringt, können ihr Ziel nur dann erreichen, wenn stets beachtet wird, daß Re­parationsleistungen und Ilebertragungen nur aus Wirtfchaflsüberschüssen durch deutsche Ausfuhr möglich sind, also auch eine gesteigerte Bereitwilligkeit der Gläubigerländer vorausschen, deutsche Waren abzunehmen. Für die Würdigung des Plans im ganzen ist es von höchster Bedeutung, ob mit ihm die abschließende Gesamtliquidie­rung des Krieges verbunden und erreicht

Schweres WgboownM aus dem Bodensee.

Ein Passagierflugzeug bei der Landung auf dem Wasser versunken. Fünf Personen ertrunken. - Zwei Friedberger unter den Todesopfern.

Schwedischer Königsbesuch in Riga.

Neuorientierung der baltischen Staaten?

Riga, l.Iuli. (TU. Funkspruch.) Der von herrlichstem Sommerwetter begünstigte erste Tag des Besuches des Königs von Schweden in der Hauptstadt Lettlands schloß mit einem Festessen im Rigaer Schloß, an dem die Regierung und das diplomatische Korps teilnahmen. Bei dieser Gelegenheit wechselten der schwedische König und der lettländische Staatspräsident Reden, denen große Bedeutung zugeschrieben werden muß. Sn seiner an den König in sehr herzlichem Ton ge­richteten Ansprache sagte der lettländische Staats­präsident, daß er überzeugt sei, daß der Besuch des Königs die Freundschaft zwischen den beiden Staaten noch mehr festigen werde und daß diese Bande sich zur festen Grundlage für eine weitere volle Verständigung zwischen beiden Staaten gestalten werde. Lettland werde unermüdlich alles daran sehen, um ein wirklicher Friedensfaktor am OstuferderOstseezu sein.

Die Stadt ist in den lettischen und schwedi­schen Farben reich beflaggt. Sämtliche -Zei­tungen bringen Begrüßungsartikel, in denen die enge wirtschaftliche und tut tureIle Zusammenarbeit befürwortet und die po­litische Snteressengemeinschaft an der Ostsee betont wird. Das Rigaer Stadtober^ Haupt begrüßte den König mit einer Ansprache, in der er der Zeit der Schwedenherr­schaft in Livland als einer lichten Zeit in

I den harten Schicksalen des lettischen Volkes ge- I dachte. Durch den Besuch des schwedischen Kö­nigs erhält die skandinavische Orientierung de« baltischen Staaten großen Antrieb. Einige Blät­ter fordern sogar die Schaffung eines skandinavischen Staatenbundes, zu dem unter der Führung Schwedens auch die baltischen Staaten Lettland, Estland und Litauen gehören sollen. Die schon am ersten Tage vorhandene Begeisterung der Bevölkerung Rigas über den Besuch des schwedi­schen Königs Gustav schwoll am 2. Festtage, dem Sonntag, zu einem rauschenden Subei an. UeberaH wurde der König mit Hochrufen und Tücherschwenken begrüßt. Am Sonntag fand eine große Parade sämtlicher Waffengattungen des lettländischen Heeres statt, an der 6000 Mann teilnahmen. Am Rachmittag besichtigte der König die Sehenswürdigkeiten der Stadt und gab an­schließend ein Festessen für den lettländischen Staatspräsidenten in der schwedischen Gesandt­schaft. Alm 10 Llhr abends begab sich der König

d. h. vorbehaltlose Räumung des Rheinlandes, Rückgabe des Saarge- bietes, Einstellung b;w.Rückgängigmachung aller Maßnahmen zur Beschlagnahme und Liquida­tion deutscher Güter.

Die Entschließung weist dann darauf hin, daß die Lage von allen wirtschaftstätlgen Bevölkerungs- schkhlen besondere Anstrengungen und Opfer und pflichtbewußte Zusammenarbeit im Sinne einer sparsamen Wirtschafts­führung verlangt. Damit sei auch die entschei­dende Stunde gekommen, die staatliche Wirt- schafls-, Finanz- und Sozialpolitik einheitlich und folgerichtig auf die Steigerung der Produktivität unserer Gesamtwirkschast hinzuwen- den. Als Forderung in diesem Sinne werden auf­gestellt: Förderung der kapitalansamm- lung, Staats- und Verwaltungs­reform mit dem Ziele der Steigerung der Lei-

Oie kalte Dusche.

Auf den patriotischen Rausch in der französi­schen Kammer ist sehr schnell die kalte Dusche in Gestalt der ablehnenden Antwort aus Washington eingetroffen. Diese Abreibung zur Beruhigung der erregten Gemüter in Paris war dringend erforderlich; aber die Prompt­heit, mit der die Staatsmänner in Washington auf die Forderungen der Franzosen reagiert haben, wird selbst Poincare und Briand über­rascht haben. Beide hatten in sicherer Erwartung dessen, was kommen mußte, eifrig davor gewarnt, sich auf Experimente einzulassen, die von vorn­herein zum Fehlschlägen verurteilt waren. Aber es scheint nun einmal das Schicksal von Parla­menten, namentlich solcher von romanischen Län­dern. zu fein, sich von Hitzköpfen und Dema­gogen zu unüberlegten Schritten hinreißen zu lassen. Die politische Blamage kommt dann sofort hinterher.

Es ist richtig, daß sich Poincare und Briand mit aller Macht gegen den Beschluß der Kammer gestemmt haben, noch einmal in Wa­shington zu versuchen, eine Stundung der Zah­lung der am 1. August fällig werdenden 400 Millionen Dollar und der Ratifizierung des Mellon-Derangerschen Schuldenabkommens zu er­langen. Ein wenig kühle und ruhige lieber- legung hätte genügen sollen, um der gesamten Kammer ohne Ausnahme klarzumachen, daß die amerikanische Regierung politisch und rechftich gar nicht in der Lage war, einem solchen Gesuch stattzugeben. Sahrelang haben sich die Franzosen unter der Führung von Poincare selbst in der Hoffnung gewiegt, daß es wohl doch noch einmal gelingen möge, den harten Sinn der Amerikaner zu erweichen und die Streichung der französischen Kriegsschuld zu erlangen. Da­bei haben sie von vornherein den großen Fehler begangen, d i e eigentlichen Kriegsschul­den, die sie in der Form von Anleihen gemacht haben, also politische Schulden, mit der Han­delsschuld von vierhundert Millionen Dollar in einen Topf zu werfen. Diese ist die Bezahlung von Vorräten jeglicher Art, die von den ameri­kanischen Truppen nach Kriegsschluß in Frank­reich zurückgelassen und vor zehn Sahren von der französischen Regierung angekauft worden sind. Das ist also «keine Anleihe zu Kriegszwecken, sondern ein reines Handelsgeschäft, wosi die Ueberlassung einer bestimmten Warenmc,rze die Bezahlung einer bestimmten Summe innerhalb einer be­stimmten Frist vereinbart worden war. Wenn die Franzosen immer wieder betont haben, daß sie im Weltkrieg die größten Opfer gebracht hätten und deswegen ein Recht, wenigstens ein moralisches, auf die Streichung ihrer Kriegs­schulden an Amerika und England zu erlangen, so kann man darüber verschiedener Ansicht sein. Die Amerikaner haben aber vom ersten Augen­blick an keinen Zweifel darüber gelassen, daß sie auf die Rückzahlung wenigstens eines Tei­les dieser Schulden unbedingt bestehen müßten, nachdem sie bereits die Hälfte tatsächlich erlassen hatten.

Industrie und Voung-plan.

Oer Industrie- und Handelstag fordert Gesamtliquidierung des Krieges. Innerpolitische Folgerungen.

Streichung der Schulden zu willigen, solange Eu­ropa mit Frankreich an der Spitze sich den Luxus leistet, gewaltige Rüstungs­lasten den Völkern aufzubürden. Der Wink ist deutlich genug. Frankreich und England mit ihrem Anhang brauchen nur eine andere Hal­tung in der Abrüstungsfrage einzunehmen, dann wird auch Amerika Vorstellungen in der Kriegs­schuldenfrage zugänglicher sein. Das ist des Pu­dels Kern. Ader es scheint, daß man dagegen in Paris noch immer taube Ohren hat.

Die Antwort Stimsons.

Washington sind die Hände gebunden.

Paris, 29. Iuni. (wTv.) lieber die gestrige Unterredung des französischen Botschaf­ters in Washington mit Staatssekretär S tim- s o n über die von der Kammer geforderte Demarche wegen der Hinausschiebung des Zah­lungstermins für die von Frankreich 1919 ge­kauften amerikanischen heeresbestände hat Innen­minister Tardieu nach Beendigung der Sitzun­gen der Kammerausschüsse für Finanzen und aus­wärtige Angelegenheiten folgende Erklärung abge­geben: Nachdem der französische Botschafter um Hinausschiebung des Verfalltages des 1. August ge­beten halte, hat der amerikanische Staatssekretär er­klärt, als aller Freund Frankreichs, in dessen Adern französisches Blut fließe, habe er drei Iahre hindurch gearbeitet, damit sein Land in den Krieg e i n t r a t. Er sei mit 50 3atjren zum Militärdienst eingerückl und habe den ganzen Feldzug milgemacht. Die von der französischen Re­gierung aufgeworfene Frage sei auf Grund der

General-Anzeiger für Oberhessen

Druck und Verlag: Brühl',che Universitätr-Buch- und Steindruckerei B. Lange tn Liehen. Schristleitung und Geschäftsstelle: Schulftratze 7.

Nr M Erstes Blatt w » 179. Jahrgang Montag, 1. Juli 1929

Eichener Anzeiger

liche Leichen der Passagiere gebot« Staatssekretär Stlmfon darauf aufmerksam, daß I gen, während die Leiche des Piloten Zins- alle Mitglieder des Repräsentantenhauses und des m e i f( e r noch nicht aus dem Flugzeug herausge- Senats sich gegenwärtig nicht in Washington auf- holt werden konnte, da sie in der Führer- halten und daß viele von ihnen, darunter der vor- kabine eingeklemmt ist. fitzende des Repräsentantenhauses, bereits außer- halb Amerikas weilten. Außerdem beständen (Qfo iW ReMlUlMll.

Schwierigkeiten, auf die die sehr bedingte Vertagung A/lV lT ,

durch die Entschließung vom 19. Iuni gestoßen sei, Frankreich Mit einem Aufschub bls MMS so daß dem Wunsche Frankreichs, einen August einverstanden.

zusagenden Beschluß zu^fassen nicht: e »t s pro - £onbon>1- 3ult (WTB. Funkspruch.)Times" chen werden könne. Der Staatssekretär habe m mG(öe{; Wichtige Besprechungen über die Frage der Bedauern zum Ausdruck gebracht, daß bte offe t- ßoncecen} )ur endgültigen Regelung des Key ar a- ^»nung in Frankreich ^ beunruhigt fei. tion6problcm5 bec Rheinlandräümung usw. sind noch Aber die M einunginbe Ve^gten ,^en Paris und London im Gange.

Staaten fei es n i d)f ro *i1 g r. $taa(sfe re ^^Wch? Regierung hat den britischen Bor- lat Stimson habe weil^ erklärt, daß die Der- baft die Konferenz in London ebgchalten

einigten Staaten freundschaftlich gegenüber Frank- ro(?rben joU(e> nod) nicht beantwortet, aber reich gehandelt hatten; denn durch das Abkommen ben britischen Botschafter in

von 1926 hatten sie in Wirklichkeit den Betrag der It)rtcU |ejnc Ansicht übermittelt, daß die

von Frankreich wahrend, des ^ges de Zusammenkunft, wenn dies Macdonald angeneh- amenkamschen Schatzamt ab9effme[ sein sollte, bis Mitte August ausge- abtommen g e ft eichen und die Last Frankreich b e n werden könnte, unter der Voraussetzung. T3 ;LUn-b aUCm $ * Vfl n b Ö daß zunächst die führenden Regie rungs-

Nachkriegszeit beschrankt. unb interessierten Minister zu-

____________ fammentreten würden, um eine Vereinbarung übet die Grundsätze zu erreichen. Alsdann wäre das Feld für die verschiedenen technischen Aus­schüsse freigegeben, die ein paar Monate Zeil brauchen würden, um ihre besondere Arbeit zu erledigen, hieraüf würde eine neue Konfei renz im Spätherb st abgehalten werden müs­sen. Bezüglich des Ortes der Zusammenkunft ver­tritt die französische Regierung die Ansicht, daß Frankreich als Hauptgläubiger Deutschlands und als Macht, die vor allem an der Rheinlandbesehung interessiert ist, verlangen könnte, daß die Konferenz in Paris abgehalten werde. Aber um die Be­handlung Deutschlands als eines gleichberechtigten heroorzuheben, wird ein neutrales Land wie die Schweiz bevorzugt, und man hofft, daß die britische Regierung dieser Anregung zustimmen werde.

werden wird. Eine solche Gesamtliquidierung ver- form der Buögetgebarui langt, daß die Politik der Diskriminierung, der Körperschaften und Reform Pfänder und Kontrollen endgültig verlassen wird, Glichen Steuersystems.