Schuckert und Siemens konnten 7 bis 9 Prozent anziehen. Eine starke Kurserhöhung erfuhren die nunmehr in den Terminhandei einbezogenen Karstadtaktien mit plus 17 Prozent. A.-G. für Verkehrswesen konnten auf Kapitalerhöhungshoffnungen 10 Prozent gewinnen. Begehrt waren außerdem Bauunternehmungen, von denen Holzmann 8 Prozent anzogen, ferner Kaliwerte auf die Abschlüsse im Salzdetlurthkvnzern mit plus 4 bis 8 Prozent. Die Farbenaktie war nur wenig verändert, ebenso J.-G.-Bonds mit etwa 144 Prozent. Auf den übrigen Marktgebieten überwogen die Kursbesserungen im Ausmaße von 2 bis 5 Prozent. Deutsche Anleihen lagen still, doch etwas höher, ausländische Renten fast geschäftslos. Am Devisenmarkt herrschte weiter Angebot an Devisen, und die Mark erreichte gegen den Dollar einen Höchstkurs von 4,18.
Wochenbericht
vom Frankfurter Produktenmarkt.
3m Anschluß an die schwächeren Ausland- Notierungen war der Beginn der neuen Woche ebenfalls schwächer. Das Geschäft bewegte sich in engstem Rahmen. Dem Markte fehlte jede Anregung, auch blieben die Käufe der Mühlen und die Beteiligung des Konsums vollkommen aus, so daß eine größere Unluft und Zurückhaltung dec Händler eintrat. Doch trat bald wieder ein Tendenzumschwung ein, und die Stimmung wurde wieder freundlicher, auch traten die Händler teilweise aus ihrer anfangs geübten ZurüclhaUung heraus. Die günstiger lautenden Meldungen des Auslandes und die höheren amerikanischen Rotierungen übten eine gewisse Anregung aus. Auch die neuerliche Beteilung des Auslandes an deutschen Getreidemärkten verfehlte ihre Wirkung nicht. Trotzdem trat aber doch keine größere Belebung des Geschäftes ein, da die zweite Hand Ware an den Markt gab mit der Hoffnung größerer Gewinnsicherungen. Das Angebot in Weizen war ziemlich groß, nur Futterweizen wurde etwas reger gesucht. 3n Roggen konnte sich rm Laufe Der Woche wieder lebhafteres Geschäft entwickeln, da hier kaum Ware vorhanden war und das AuSlan) besonders für diese Ware größeres 3ntereffe bekundete. Sommergerste kam nicht an den Markt, so daß Umsätze hier überhaupt nicht zu verzeichnen waren. 3n Hafer kamen kaum Abschlüsse zustande, da hier die Forderungen der Provinz von selten der Händler als zu hoch erachtet wurden. M a i S (beibe Sorten) lagen still und vernachlässigt. Rur für Futterzwecke bestand von der Landwirtschaft etwas Interesse. Mehle lagen durchweg gefragter und fester. Auch in Kleie konnten größere Hm» sätze getätigt werden. Zum Wochenschluß war das Geschäft ruhig. Rur Futterartikel, besonders prompte Kleie, neuerdings wieder Hafer, wurden lebhafter begehrt. Kleie, ferne Sichten wird zu billigeren Preisen in größeren Posten angeboten.
Verglichen mit den Rotierungen der vergangenen Woche war Weizen 0,25 Mk.. Hafer und Mais für Futterzwecke je 0,50 Mk. und Mais (für andere Zwecke) 0,75 Mk. billiger. Roggen, Weizen- und Roggenmehl blieben gut behauptet. Roggenkleie wurde 0,25 Mk. höher notiert. Die Woche schloß zu folgenden Rotierungen: Weizen I 26,50 Mk.. Roggen 27,25 bis 27,50, Hafer 26,75 bis 27, Mais (für Futterzwecke) 24,25 bis 24,50, Mais (für andere Zwecke) 25 bis 25,25, Weizenmehl 37,75 bis 38. Aoggenmehl 37.75 bis 38, Weizenkleie 14,75, Roggenkleie 15,75 bis 16,25 Mk.
Wochenbericht
vom Frankfurter Schlachtviehmarkt.
Das Geschäft am Frankfurter Schlachtviehmarkt konnte sich in dieser Woche nur langsam entwickeln. Der überwiegend größere Antrieb genügte vollkommen, es verblieb bei den meisten Biehgattungen Heberst and. Trotzdem in S ch a f e n der Auftrieb ziemlich klein war. konnte sich auch hier kein lebhafteres Geschäft entwickeln, es verblieb sogar noch Heberstand. Am Rinder markt waren In dieser Woche durchweg Qualitätstiere vertreten, so daß dem Begehr der Käufer hierin voll Rechnung getragen werden konnte. Der Export beteiligte sich diesmal hauptsächlich nur am Rindermarkt. Der Gesamtauftrieb bestand aus 1603 Rindern, darunter befanden sich 385 Ochsen, 79 Bullen. 671 Kühe und 380 Färsen, ferner aus 1841 Kälbern. 376 Schafen und 6635 Schweinen. Verglichen mit dem Auftrieb der vergangenen Woche standen in dieser Woche 167 Rinder. 111 Kälber und 157 Schweine mehr zum Verkauf: während 180 Schafe toeftiger angetrieben waren.
bezahlt wurde pro Zentner Lebendgewicht: Ochsen A I 58 bis 60, II 54 bis 57, B I 50 bis 53,
Auflösung des Reichstags.
Der Reichskanzler verliest das Auflösungsdelret des Reichspräsidenten.
Berlin, 31. März. (WTB. Drahtmeldung.) Zn der heutigen Reichstags- sihung verlas ReichskanzlerOr. Marx kurz nach 12 W nach kürzerer Ansprache, in der er die Arbeiten des Reichstags würdigte, die Verordnung des Reichspräsidenten, durch die der Reichstag aufgelöst wird.
II 42 bis 48. Bullen A 53 bis 55, B 48 bis 52. C 44 bis 47, Kühe A 45 bis 49, B 40 bis 44,
C 33 bis 39, D 25 bis 32, Färsen A 58 bis 62,
B 53 bis 57, C 48 bis 52, Kälber B 76 bis 30,
C 65 bis 75, D 58 bis 64, Schafe A 45 bis 50,
B 38 bis 44, C 33 bis 37, Schweine B 51 bis 54. C 52 bis 54, D 52 bis 55, E 50 bis 54. 3m Vergleich zu den Rotierungen der vorigen Woche gaben Rinder eine Mark, Schafe bis zu sechs Mart und Schweine bis zu einer Mark nach. Kälber blieben gut behauptet.
• Kommunale Landesbank, Darm- st a d t. Rach dem soeben erschienenen Geschäftsbericht der Kommunalen Landesbank in Darmstadt beträgt bei der Bank der Bestand an langfristigen Darlehen über 38,75 Millionen Mark, derjenige an kurzfristigen Kommunaldarlehen über 15,5 Millionen Mark. Der Hmlauf an Goldschuldverschreibungen erhöhte sich im Berichtsjahre auf rund 32 Millionen Mark. Die Bank konnte von Rovernber 1927 bis jetzt über 7 Millionen kurzfristiger Gemeindeschulben in langfristige Darlehen umwandeln. Der Hmsatz im 3ahr 1927 beläuft sich aus über 1,7 Milliarden Mark. Der Zinssatz für die kurzfristigen Kommunalbarlehen wurde wiederum so niedrig wie möglich gehalten, er schwankte zwischen 7 Prozent als niedrigstem und 9.5 Prozent als höchstem Satz. Die Schuldverschreibungen der Dank sind, sofern sie einer regelmäßigen Tilgung unterliegen, — dos ist bei den bis jetzt emittierten Goldschuldvcrschreibungen Reihen 1 bis 6 sämtlich der FÄl — zur Anlegung von Mündelgeld im ganzen Reichsgebiet geeignet.
* Discontogesellschaft. Die Generalversammlung der Discontogesellschaft, auf der 75 Kommanditisten mit einem Kapital von 95 258 980 Mark vertreten waren, genehmigte den bekannten Abschluß mit 10 v. H. Dividende.
• Vereinigte Stahlwerke. Wie wir erfahren, drücken sich die starken Einschränkungen aller Reichsbahnaufträge, wie vor einigen Tagen Generaldirektor Dr. Vogler auf der Generalversammlung des Stahlvereins hinwies, auf die Produktionsverhältnisse der Schwerindustrie immer stärker aus. so daß EinschränkungSmah- nahrnen erforderlich werden. Bei den Vereinigten Stahlwerken werden in diesen Tagen ganz wesentliche Einschränkungen der Erzeugung der Dortmunder Hnion vorgenommen werden, u. a. wird ein Hochofen gedämpft. Es dürsten zum mindesten eine Zahl von 1500 bis 2000 Arbeitern zur Entlassung kommen.
* Deutsche Eisenhandel A.-G. Die in der gestriaen Aufsichtsratssitzung vorgelegte Bilanz weist nach Abschreibungen und Reseroestellung einen Reingewinn von 1548 652 Mark aus. Der Aufsichtsart beschloß, der auf den 15. Mai einzuberufenden Generalversammlung die Verteilung einer Dividende von 6 v. $). (im Vorjahre 6 v. H.) auf die Vorzugsaktien und 6 v. $). (4 o. H.) auf die Stammaktien vorzuschlagen und die restlichen 470 096 Mark auf neue Rechnung vorzutragen.
* Daimler-Benz,*2l. -G., Mannheim. In der gestern in Mannheim abgehaltenen Generalversammlung waren von 50 Millionen Mark Stammaktien 36,26 Millionen Mark vertreten. Der VvkMende Dr. o. S t a u ß sprach zunächst von der bedeutenden Umsatzsteigerung von 68 auf 120 Millionen Mark, die auch im neuen Jahre angehalten Hal. Innerhalb eines Jahres konnte die Belegschaft von 7500 auf 15 000 Mann erhöht werden. Direkwr Schippert (Stuttgart) gab zu dem Posten der Vorräte in der Bilanz eine Erklärung ab. Die Verwaltung teilte mit, daß sie nach reichlicher Ueber- legung dazu gekommen sei, keine Dividende zu verteilen, sondern die Gelder für die innere Vervollkommnung anzulegen. Trotz der bedeutenden Auslandkonkurrenz hat sich der Umsatz im neuen Quartal gehoben. Gegen die Stimme eines Aktionärs, der Protest zu Protokoll gab, wurde die Bilanz genehmigt. Der Großaktionär Schapiro teilte mit, daß es nicht richtig sei, daß er für eine Dividenden-
Verteilung eingetreten sei. Außerdem habe er volles Vertrauen zu dem Werk, ein Vertrauen, das auch im Auslande vorhanden fei.
* Deutsche Hypothekenbank in Meiningen. — Preußische Boden- Credit-Actien-Bank in Berlin. Die beiden, der Gemeinschastsgruppe Deutscher Hypothekenbanken angeschlossenen Banken geben im heutigen Anzeigenteil bekannt, daß sie je GM. 10 000 000 ihrer 8 Prozentigen Gold-Pfandbriefe Em. XVII — beide nicht rückzahlbar vor dem 1. 3uli 1933 — (mit April/Oktober-Zins-
scheinen) zum Kurse von 97,5 Prozent zum öffentlichen Verkauf stellen. Die Rückzahlung der angebotenen Emissionspapiere muh mit 100 Prozent erfolgen. Die Stücke lauten in beiden Fällen über 100, 503, 1030. 2033 und 5033 Goldmark. Aufträge werden -von allen Banken und Bankiers, Spar- und Girokassen entgegengenommen. o
* Brown Boveri & C o., Mannheim. Die gestrige G.-V. genehmigte alle Anträge der Verwaltung einstimmig. Danach gelangt aus dem Reingewinn von 1,466 Millionen Mark eine Dividende von 9 Prozent, d. h. auf die Altbesitzgenußrechte ein Gewinnanteil von 6 Proz. zur Verteilung. Auf neue Rechnung werden 20 555 Mk. vorgetragen.
Frankfurter Börse.
Frankfurt a. M., 31. März. Tendenz: freundlich. — Die heutige Samstagbörse eröffnete in weiter freundlicher Haltung. Eine Anregung ging von der glatten Ueberwindung des gestrigen Zahltages und des günstig lautenden Ber.chts der Com- merzbank aus, doch blieben die Umsätze ziemlich bescheiden, da der Ordereingang bei den Banken sehr gering ist und der weiter stabile Geldmarkt eine gewisse Zurückhaltung bei der Spekulation hervorrief. Bevorzugt und lebhafter gefragt blieben einige Spezialwerte. So hatten am Elektro- markt Siemens & Halske (plus 1,75 v. H), Schuckert plus 1,5 v. H., AEG. plus 0,75 v. H.. Gesftirel 1,25 v. H. größere Umsätze zu verzeichnen. Auch Schiffahrts werte begegneten weiter größerem Interesse. Hapag konnten 1 o. $). und Nordlloyd 1,75 v. j). anziehen. Am Montan- markt verstimmte die Produktionseinschränkung beim Stahlverein etwas, doch überwogen auch hier die kleinen Kursbesserungen. Rheinbraun lagen nach den größeren Kurssteigerungen der letzten Tage leicht vernachlässigt. Am Farbenmarkte herrschte eher Angebot, und J.-G.-Farben waren nur k napp behauptet. Am Bankenmarkt waren Danat mit plus 2 v. H, und Deutsche mit plus 1,5 o. H. bevorzugt. Disconto und Dresdner blieben knapp behauptet, während Reichsbank sogar 1,25 v. H. nachgeben mußten. Von Bauunternehmungen lagen PSayß 8c Frey- tag plus 1 v. H. und Holzmann plus 1,75 v. H. erhöht. Dagegen gaben Zement Heidelberg 1 o. H. nach. Zellstoff Aschaffenburg waren 1,5 v. H. und Waldhof 1 vH. höher. Am Auto markt waren Daimler auf die gesteigerte Umsatztätigkeit lebhafter verlangt. Auch konnten in Verbindung damit Kleyer und RSU. etwas anziehen. Am heimjschenRen- tenmarkt bestand für Ablösung ohne Option größeres Interesse bei anziehenden Kursen. Ausländer lagen still, aber behauptet. Im Verlause beschränkte sich die Umsatztätigkeit auf verschiedene Spezialwerte. Deutsche Erdöl konnten 1,75 o. H. und Commerz 2,5 o. H. anziehen. I.-G.- Farben lagen nur ganz geringfügig gebessert. Am Geldmarkt war Tagesgeld lebhafter gesucht und auf 8 v. H. erhöht. Am Devisenmarkt konnte die Reichsmark wieder anziehen. Man nannte Reichsmark gegen Dollar 4,1814 gegen London 20,406, London gegen Kabel 4,8815, Paris gegen London 124,02, Mailand 92,375, Madrid 28,95, Holland 12,1213.
Berlirrc Börse.
Berlin, 31. März. Vorbörslich war die Teil- denz zunächst s e h r u n e n t s ch i e d e n, da die Ausführungen in der gestrigen Generalversammlung der Discontogesellschaft verstimmten. Doch war die Stimmung zum offiziellen Verkehr wieder
freundlicher: das Geschäft war aber kleiner als an den Vortagen, was wohl in erster Linie mit dem Samstag und vielleicyt auch mit dem Ultimo zusam- menhängen dürfte. Der Geldmarkt war unverändert. Tagesgeld und Geld über den Ultimo, was heute dasselbe ist, blieb mit 8 bis 9,5 o. H. gesucht. Monatsgeld 7,5 bis 8,5 v. H. Warenwechsel 7 v. H. und darüber. Die Produktiynseinfchrän- gen beimStahlverein verstimmten am Montanmarkt, doch waren auch hier gegen gestern mittag zumeist noch 1- bis 2-o. H.-Kurssteigerungen festzu- stellen. Die in den letzten Tagen vernachlässigten Far- benaktien lagen auch heute fest, nachdem sie schon gestern abend in Frankfurt höher gehandelt worden waren. Die ersten Kurse waren überwiegend 1 bis 2 v. H. gebessert. Mitteldeutsche, Glanzstoff, Spritwerte, Dessauer Gas, Deutsche Maschinen, Rheinstahl, Siemens, Stolberger Zink und J.-G.-Farben lagen durchschnittlich bis 3 v. H. erhöht. Dagegen Berger, Polyphon und Svenska niedriger. Arn deutschen Anleihemarkt war die Haltung freundlich. Ausländer lagen bis 0,5 v. H. erholt. Am Pfandbrief markt konnte sich bis jetzt noch kein Geschäft entwickeln. Im Verlaufe bestand Realisationsneigung. Auch scheint die Frankfurter Arbitrage zu geben. Die Kurse gingen mit Ausnahme weniger Werte um 1 bis 2 v. H. zurück. Lebhafter gehandelt wurden noch Dessauer Gar plus 3 d. H., Zellstoff Waldhof plus 5 v. H. Schiff, fahrtswerte nur gehalten, Karstadt unverändert.
Berliner Produktenbörse
Berlin, 30. März. Die Weizenhauffe in lieber» see fand gestern ihre Fortsetzung: die Gründe für die Preissteigerung werden hier mit einigem Zweifel ausgenommen. Die Cifpreise für Weizen und Roggen waren von der ersten Hand auch ziemlich beträchtlich erhöht, die zweite Hand ist jedoch weiter verkaufswillig. Hier kann sich der befestigende Einfluß der Auslandnachricht nur wenig geltend machen, da vom Konsum sede Anregung ausbleibt. Das inländische Wcizenangebot namenllich aus zweiter Hand, ist weiter zu beobachten. In erster Linie wird geringes Material offeriert, das bet der Unnachgiebigkeit der Forderungen nur schwer abzu- setzen ist. Das Roggenangebot ist sehr knapp, das Geschäft ist jedoch äußerst still, da die geforderten Preise nicht erzielt werden können. Für Weizemnehl werden verschiedentlich höhere Preise gefordert, die aber nicht durchzusetzen sind. Roggenmehl, in den Forderungen unverändert, ebenfalls sehr still. Am ßieferungsmartte stellten sich die Preise für Weizen und Roggen auf einig« Deckungskäufe höher, Umsätze im allgemeinen aber gering. Für Hafer bewilligt der Export höhere Preise und daraufhin greift auch der Konsum wieder etwas lebhafter zu. Gerste wieder ruhig. Es notierten (1000kg): Weizen, märkischer (74,5-kg/Ii!-Gewicht), 247 bis 250, Mai 274,50 bis 274 (Brief), 3uli 284 bis 283,50 Brief; Roggen, märkischer (69-kg/KI-Gewicht), 259 bis 261, März 275, Mai 282 bis 281,50, Juli 265,50 bis 264,75, September 246 bis 245 (stetig): Sommergerste 232 bis 280 (behauptet): Hafer, märkischer, 235 bis 243, März 253, Mai 262 bis 261,50 Brief, Juli 266,50; Mais, zollbegünstigter Futtermais, 237 bis 239 (stetig); (100Kg): Weizenmehl 31,25 bis 35 (stetig): Roggenmehl 34,15 bis 36,75 (befestigt); Weizenkleie 17 (fest); Roggenkleie 17 (fest); Biktoriaerbsen 46 bis 57; kleine Erbsen 35 bis 37; Futtererbsen 25 bis 27; Peluschken 24 bis 25; Ackerbohnen 23 bis 24; Wicken 24 bis 26; Lupinen, blau, 14 bis 14,75; Lupinen, gelb, 15,25 bis 16; Serradelle, neu, 25 bis 28; Rapskuchen 19.60 bis 19,70; Leinkuchen 24 bis 24,20; Trockenschmtzel 14,30 bis 14,70; Soyafchrot 22,20 bis 22,60; Kartoffelflocken 25,90 bis 26,60 Mark.
Kunst und Wissenschaft.
Geheimrat Enneccerus 85 Jahre all.
Der Senior der Hniverfität Marburg, Geheimrat Professor Dr. jur. Ludwig Ennecce- r u s, vollendet am 1. April sein 85. Lebensjahr. Der Gelehrte ist wegen seiner grundlegenden Arbeiten über das Rechtsgeschäft des gemeinen Rechts und wegen seines ausgezeichneten Lehrbuchs des Bürgerlichen Gesetzbuchs berühmt geworden. Gebürtig aus Reustadt a. A., Provinz Hannover, studierte er Rechtswissenschaften in Göttingen, wo feine Lehrer Friedrich Mommsen, gründe, Briegleb, Kraut und Zachariae waren. 1870 habiiitierte sich Enneccerus in Göttingen, wurde dort Extraordinarius und siedelte 1873 als Ordinarius nach Marburg über, wo er bis zu seiner 1921 erfolgten Emeritierung römisches und deutsches bürgerliches Recht vertrat. Geheimrat Enneccerus war Mitglied beS Hessischen Kommunallandtages und später auch des Hessen-Rassauischen Provinziallandtages, ferner Mitglied des Preußischen Abgeordnetenhauses sowie des Deutschen Reichstages.
Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.
Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt beschlossenen Dividende an. — ReichsbankdiSkont 7 Prozent, Lombardzinsfuß 8 Prozent.
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Berlin
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Berlin
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Datum
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Datum:
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Telegraphische Auszahlung.
Berlin 30 Märt
Geld
Brret
?sränjösische Noten.....
16,51
iä.5?
Holländische Noten ...
167.95
Htalicuische Noten......
Norwegische Noten......
22.17
111.28
58,67
II
Deutsch,Dcsterr-, ä ioo Kronen
Rumänische Noten......
2,59
Schwedische Noten......
111,93
Schweizer Noten.......
80,34
80.66
Spanische Noten .......
70,3!
70.60
Tschechoslowakische Noten > -
12,345
12,40,5
Ungarische Noten • •
72 80
73,10
Devisenmarkt Derlm
—Frankfurt a. M.
30. März
31 März
Amtliche Noti.rung
Amtliche Notierunä
Geld
Briet
Geld
Briei
Amtt^Ron
i68,2ä
168,59
168.23
168.57
Buen-AtreS
1.786
1.790
1,78b
1.79»
Brss.-Äntn,
»8.31
58,43
58,31
58,43
Ldrrsttanio
111,51
111,73
111,51
111,73
Kopenhagen
111,94
112.16
111.98
112.20
Ltockdotai
112.LZ
112.34
112.11
5s
belstagsorS-
10,515
10,635
10.515
Italien. .
<2,075
22,115
22,075
22,115
20,43
4,1855
London. . .
<0.391
20,131
20,39
'RtUDBrf . .
4.1780
4,1860
1,1775
Baris....
10,445
16.485
16,44
&A
Schweiz ..
>0,445
80,605
80,475
Svaiiea
70,38
70.52
70 33
<0 47
Japan
1.95
1.99
1,998
2,002
•Hü> de Jan
Wien in D--
0.503
0.595
d-502
0.504
Sest- abgest
■'S,77 12,379
68.89
»8.77
68.89
Prag Belgrad
12.390
12,382
12.402
7,348
7,362
7.348
7,367
Budapest.
78,97
73,11
72,94
Bal arten
3,919
3,025
3,019
9'ffabon
18,08
18,U
18,13
18.17
Danzig
81,50
81,66
81,52
81,68
«onst.iorta
2,118
2,222
2,118
2,122
atbtii
6,534
5.54V
5.534
6,646
Lana do
4,181
4.189
4,181
4,189
U ru aav
4,326
4,334
4,326
4,334
Wkr» . . .
20.916
20.4)66
80.916
80,956


