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mitgeteUt.

Aus dem Amisoeekündigungsblatt.

Das

Amts verkünd!

Nr. 47 vom 29. Ouni en

wieder?" Er

»4 hatte freudig gesagt

Im Namen der Hinterbliebenen:

Gießen (Kaiser-Allee 31 I), Frankfurt a. M.,

den 28. Juni 1928.

6244 D

Wiesede den 29. Juni 1928.

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ott an»»nleiben.

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fett

Lchr. Ving. u. 04873 an den Gieh. Anz.

Gießen. 29. Juni 1928

04859

20. Äartoffeln 5 biß 6.

Heidelbeeren 85 bis 70;

35. Johannisbeeren D;

Kirschen 60 biß 70;

Stachelbeeren 25 biß

Erboceren SO biß 90; 100 biß 120; Suppen- 5tüd Gier 12 biß 13;

Ludwig Frey Daniel Müller Robert Braun Karl Martin Emst Martin.

Familie Familie Familie Familie Familie

Plötzlich und unerwartet verschied unsere liebe Mutter, Schwiegermutter und Großmutter

atte seinen Verwandten brieflich mit- er 'ich und die Seinen umbr'.ngcn I batte er auch der Krimlnalpolizek Als di« Polizei die Wohnung Edel-

35; KS5e (10 etfid) 60 bis 140; Wiriing 15 biß 20, Weihkraut 20. gelbe Rüben 30 biß 40; Spinat 25; Rbmischkohl 15 biß 20. Bodnen. grüne. 60. Bohner gelbe. 60. Spargel ICO Erbten 25 biß 40; Muchgc'c 20. Tomaten SO biß 100; Zwiebeln 17 bis 20; Rhabaraer 15 biß

in allen Ausführungen Reichhaltiges Lager

An aui bürgerlichem tnAMMd können noch einige Herren und Damen tetlnebmen. Zu ex ft. in der ©eftbäfißft detz G. An-. 04868

Gestern morgen 81/, Uhr entschlief sanft nach mit großer Geduld ertragenem Leiden meine liebe Frau und gute Mutter ihres Kindes

mmebmen zartfühlend

nehmung ab. weil sich aus Gründ psychiatrischen Eutachtenß seine U läf)L Dah Sommer

Anion Wagner mech. Baw und Möbel«Schreinerei Marburger Straße 30.

Die Beerdigung findet Montag^ den 2. Juli 1928, nachm. 4 Uhr, auf dem Neuen rriedhofe statt.

Für die uns in so reichem Maße bewiesene Teilnahme und Ehrungen bei dem Heimgang unseres lieben Entschlafenen und für diu vielen Kranz und Blumenspenden saern wir auf diesem Wege herzlichen Dank. Insonderheit dem Herrn Pfarrer fflr seine trostreiche Grab­rede, der Landes- Universität Gießen, der Medizinischen Faknltlt. dem Physiologischen Institut, Herrn Professor Dr. Bttrker für seinen Nachruf, dem Krieg er verein Gießen, der kameradschaftlichen Ver­einigung ehemaliger Leibgardisten, dem Gesangverein Concordia für seinen erhebenden Gesang, seinen lieben Alterskollegen und allen, die Ihm das Letzte Geleit gaben.

Margarete Möser geb. Stöhr Marie Möser.

tragen worden

" Der Aliceschul-Bercin (Sieben blickt in Drrbß auf eine 50jährige Tätigkeit zurück Aus kleinen Anfängen entstand allmüb­lich eine Mädchmigewerbefchule, die neben Kurten im Wäschenäben, Schneidern. Sticken, Waschen und Bügeln, eine i?außhaltungßschu'.e ein Semi­nar ve-

rtnnen. ein Fröbelseminar und eine Ämbettiflcge- rinnenschule umschlicht Taufende von jungen Mädchen sind in ihr auf den .'öauplged cten weiblicher Mtigfeit unterrichret und durch sie für dao vauß und den Beruf rorgebilder worden. Kapital- und Raummangel haben seit Äriegß- beginn die Weiterentwicklung der Schule ge­hemmt. heute kann immer nur ein Teil der jTtelbungen zum Eintritt In die einzelnen Ab­teilungen berücksichtigt werden, da die Schule trvn aufopfernder Tätigkeit ihres Borstandeß hart um Ihr Dafein zu kämpfen hat und sich nicht oergrdhern kann. Sine Feier am 28. und 2S. September soll alle ehemaligen Schülerinnen In den Bäumen dea Gesellschaltßvereinß (Ghib), Sonnen st rahr. perei nen Das nähere Programm wird noch bekanntaegeben.

" Gin Anze hlungSbetrüger der auch in Diehen Gastrollen gegeben hat. wurde die er Tage in Wiesbaden festgenommen. St gab sich alß Aufkäufer oon Proviant für das Personal des Tierparkes des Z.rkuß Hagenbeck-Altho'f aus und sprach befonders in Bäckereien, Wctzgere.cn und Ion tilgen Oebensmittelgeschäften Var. Gleich- ze:ii hat er Annoncen für den 5 des Untemefimenß entgegengenommen, wofür er eine Anzahlung von 20 Mk. verlangte D'e ausgestell­ten Quittungen unterzeichnete der Schwindler mit Dr. Lange. Geschädigte wo.len sich um­gehend mit der Kriminalpolizei Di eben inS Be­nehmen letzen

' D i e Museen sind Sonntag, 1. Juli, bei kleinen Eintrittspreisen geöffnet. Das Dermächt- niS von Dr. S p r u ck ist im Alten Schloh am Drandplatz ausgestellt.

In tiefer Trauer

Heinrich Dünfelder u. Kind

Reiskirchen, den 29. Juni 1928.

Die Beerdigung findet Sonntag, den 1. Juli, nach­mittags 2 Uhr statt 04884

her hatte er um ftinc~ Sntlaffungspapiere ge­beten und b geteilt, dah wolle. Dies

Rheinhessen.

JurtMbare Samilientraafrbie in WormS.

2PD. Worms. 30. Juni. Der frühere Stadt* verordnete E d e l in a n n . wohnhaft in der Turnerstrabe, wurde am Freitag mit Stau und zwei Kindern tot In der Wohnung aufgefunden. Die drei Per'vncn waren durch Leuchtgas vergiftet worden. Edelmann stand im 35., seine .Stau im 33 Lebensjahr. Das dritte ttind. ein zwölfjähriger Änabe, wurde dadurch verschont, dah er b?l feiner Drobmutter schlief. Cbclmann war Aufseher in den Leder­werken Doerr & Bernhardt Qr war den Erkun­digungen zufolge schwer nervenleidend, .stürz i?:r-

Lttt zwar verneinen müden, dafür aber waren k ule btt in ein lebhaftes Gespräch gekommen, tfen über Ihren dummen Zank gelacht und ein treß Dcrsöhnungsfeft unter bet Kuckucksuhr

gl eiert

Daß ist nun schon einige Zeit her. aber die Uhr St noch manchesmal ihren Dienst tun müf'en. r<6 die Frau weih jetzt, an welchem Droht ge-

Falsche Aeichsbanknoten. - Beschaffung von Arbeitskräften für die Landwirtschaft. Ont- wässerunq der Grundstücke in der Gemeinde Lon­dorf. Bau und Betrieb von Dampsbackdsen. Strahenfpcrren. Dienstnachrichten.

Fran Elisahelhe Martin Wwe

geb. Bachmann

hn Alter von 68 Jahren.

kündiaungsblattz thält: Abänderung der Verordnung über den Ersatz des Wildschadens.

LU. Von der Landesuniversität G I e h e n. Dem Dr. Alfred Storch wurde die venia legendi bei bet Medizinischen Fakultät für daß Fach der Psychiatrie und Äervenkrank- beiten, dem Dr. @ r n ft Zeh wurde die venia legendi bei der Philosophischen Fakultät. I. Ab­teilung für das Fach der mittleren und neueren Kunstgeschichte, erteilt

* Albrecht-Dürer-Dedächtniß-Auß- Teilung. Die von dem Oberhesslschen Jtunfl- verein und dem Kunstwissenschaftlichen Institut der Universität im Turmhaus am Brandplatz veranstaltete Albrecht-Dürer-Gedächtniß-Aus- stellung erfreut sich insbesondere auf feiten der Schulen regen Interesses Sie ist biß einschlieh- lich Sonntag. 15. Iuli. während der üblichen Zeiten, also Sormtaas. Montags, Mittwochs und Freitags von 11 bis 1, Mittwochs auch von 3 biß 5 älhr nachmittags geöffnet; Ihr Besuch ist febr mi empfehlen. Die ordentliche M11 - glieder-Versammlu n g deS stu n st v er- einß findet, wie bereits im Anzeigenteil be­kanntgegeben. Donnerstag, 5. Iuli. nachmittags 6 übt im Saale des Stadthauses (Derg- strab«) statt.

" Gin Drobflugtag zur Erinnerung an den SO. ©eburtßtag des Grasen Zeppelin findet am 8 Iuli auf dem Diebener Flughafen- geländc statt. Aähere Mitteilungen folgen noch in den nächsten Tagen im AnzeigentÄl.

* Leichtathletik-Meisterschaften der Universität Dieben. Anschließend an btt Leichtathletik-Meisterschaften der Univer­sität Giehen am 1. Iuli findet auf dem UnlDetfi- täts-Sportplatz ein Traininaß-Belehrungssviel zwischen der HniversttSts-Fubballmannschaft und DsB. Giehen-Liga statt.

Llumenkohi 20 biß 80; Salat 5 biß 15; Salat- gurken 30 biß 70; Obec stohlreb 8 bis 15; -stettich 10 bis 30. Tauben 70 bis SO; daß Bund Radieschen 10 biß 15 Pfennig

Tatra für Lonntag. 1.3«h

Sonnenaufgang 3.47 Uhr, Sonnenuntergang 20.20 Uhr Mondaufgang 19.1R Uhr. Monduntergang

1646: der Philosoph Gottfried Wilhelm o. Leibniz in Leipzig geboren; 1881: der Philosoph Hermann Lotze in Berlin gestorben. 1917: Äusnifunfl der konstitutionellen Monarchie in Chino.

Taten für Montag. 2 Zuli

Sonnenaufgang 3.48 Uhr. Sonnenuntergang 20.19 Uhr. Mondaufgang 20 18 Uhr. Monbunlergang 2.4R Uhr

1644. der stanzelredner Bdraham a Santa Clara In streenheinstatten geboren; 1714: der Kom­ponist Christoph Willibald stiller von Gluck auf Deidenwang geboren; 1724: der Dichter Friedrich Gottlieb stlopstock in Quedlinburg geboren; 1778: der Philosoph Ieon Jacques stousteau in (Ermenon- ville gestorben; 1857: der dänische Schriftsteller stark Ghellerup in stoholte geboren; 1877. der Dichter Hermann j)efie in Calw geboren; 1926: her Erfinder der autosuggesliven Heilmethode Emile Cous in Nancy gestorben

Bomotizen.

Tageßkalender für Samstag. Ru­derklub .vafsia", 8.30 Uhr Mitgliederversamm­lung im Bootshaus. Derem vertriebener Elsab-Lotbringer 8.15 Hbr Monatsverfaminlung im Hotel stöhicr. Lieoerfranz: 830 Ubr Fa­milienabend im SchützenhauS Lichtspielhaus Bahnhoistrabe .Gustav Mond du ge st so stille-, Astoria-Lichtspiele: .Der rettende stomet".

Tageskalender für Sonntag. 23. Regatta der Giehener Rudergesellfchast. Beginn der Borrennen um 8 Hbr. der (oau^trennen um 2.30 Hbr. - Leichtatblelifche Meist.-rlchaften der Giebener Studentenschaft 15 Uhr Universitäts- sportplatz. Markußgemeinde: 3 Uhr auf der frarbt Demelndeseier. Lichtspielhaus Bahnhof» strahe: .Gustav Mond, du gehst so stille". Astoria-Lichtspiel«: .Der reitende stomet".

Danksagung.

Für die vielen Beweise innigster Teilnahme bei dem schweren Verlust der uns betroffen, sowie für die Kranz- und Blumenspenden sagen wir allen auf diesem Wege unseren besten Dank.

Adolf Becker.

Wiescck, den 30. Juni 1928.

jtgen werden mich

Mohl dem. der sich zu Helsen weihl P.

«ietzener B>ochcnmarktprcisc

Gs kosteten auf dem heutigen Mochenmartt Pfund Butter 170 biß 180; Matte 30 biß

Berliner Börse.

Berlin, 30. Iuni. (MTB. Funkspruch) Rach dem sich gestern abend im Berliner Frei- verkehr und an der Frankfurter Abendbörse bei 1 biß 3 Prozent festeren sturfen eine Erholung durchgeseht hatte, scheint es auch heute früh weiter freundlich zu bleiben. Daß Geschäft ist aber noch sehr klein und die Spekulation verhält sich abwartend. An stursen hört man: Siemens 367,50 zu 368,50, I.-G-Farben 273L0 zu 274, Tietz 281, Rordd. Wolle 226. Am Devisenmarkt

sich verhielt, wie man aus seinen Worten hätte schliesten können, ergab die Aussage des Zeugen D., dem von Frau Wichmann mehrfach daß Ver­halten Sommers geschildert wurde. Dem Zeugen selbst hat Sommer mitgeteilt, er habe dafür gesorgt, dast Wichmamt auf dem Wohlfahrts­amt keine Unterstützung bekomme, Wichmann ver­diene genug und versaufe alles. Sommer habe

ttus der pwvinziashaupissadi.

Gießen, den 30. Iuni 1928.

Die Kuckucksuhr.

□Zein Freund stark machte vor einigen Iähren «« Wanderung durch den Schwarzwald. Dabei t v er In Tri berg an vielen HbrrcKtäften vorbei- . ft kommen und hatte beim Anblick dieser ihren einen glänzenden Siniall gehabt. Als er Bngft wieder zu Hause war und den Geburts-

feiner Frau feierte, stand unter anderem aud) Ittt stuckuckßuhr auf dem Gabentifch. <3t tte fie seinerzeit gekauft und an einen Freund iSen lassen. Wenns auch gerade keine sehr jre Ubr war. denn stark war damals ziemlich i kXnbe feiner Wanderung und feineß Geldes Dcfen. so gabß doch eine schöne Heberra'chung c die tjraa und grobe Freude, als der stuckuck <f,ten und seine Stimme erschallen lieh. Gin loschen war bald gesunden, natürlich im Zimmer t Frau.

loch mit des Geschickes Mächten ift kein ewger mb zu Nechten, noch weniger mit einer stuckucks- < aus dem Schwarzwald. Genau vier Wochen

Heute abend 7l/t Uhr entschlief nach kurzem Krankenlager unser lieber Vater, Schwiegervater, Großvater, Urgroßvater, Schwager und Onkel

Herr Konrad Nau

im 85 Lebensjahr.

Im Namen der trauernden Hinterbliebenen

Andreas Rödel Wwe. geb. Nau

Gießen, den 27. Juni 1928.

Beerdigung: Montag, den 1 Juh", nachmütajp

manns erbrach, waren die ganzen WohnrSume mit Leuchtgas angefüllt

Preußen.

Kreis Biedenkopf.

# stSnigsberg, 28. Iuni. Zu der Aeu- grasversteigerung waren viele aus­wärtige stäuser von Bieber. Rodheim und Fel­lingshausen erschienen. Die Preise waren gegen daß Vorfahr bedeutend höher, die Steigerung betrug durchschnittlich 50 Prozent und mehr. Der Morgen brachte zwischen 75 und 85 Mk.. ein­zelne ganz gute Stücke kamen auf 112 biß 149 Mk. Der Graßbeftand der Wiesen stellt mitt­lere Ernte in Aussicht, wenn das Heu durch Regen nicht all zu sehr gefährdet wird.

j »rmacher, strengte sich danach wieder einige l «-chen an und blieb zuletzt ganz ftr'en. nachdem t«uT,b start einmal eigenhändig die iHe in Ordnung hatte bringen wollen. Rur eins :t?e stark dabei geseher,: 'Wenn er auf einen oiffen Draht drückte, dann rief .Kuckuck!", m übrigen war woll nichts mehr zu machen. Ter- irmt lieh er die Uhr hängen, und seine Frau igle .Schade war Immer so gemütlich, tzien er leinen stuckuck rief.

Die Monate gingen dahin. Die stuckuckßuhr |rt] stumm an il/rem Platz. Und wie so geht, tvch In den besten Ehen gibt einmal eine Relnungßoerschiedenheit. heftige Worte und er Ige Tage - manchmal sogar Wochen düstere kttnmungswolken. Mein Freund starl gestand |ic. dast er mit feiner Frau Streit gehabt hätte, ►et was. weist ich nicht mehr. Iedenfalls war sie WO geworden und hatte leit der Zeit nur noch kB Adligste mit Ihm gesprochen.

.Innerlich." meinte er ist sie ja längst wieder kßgelöbr.t. aber sie findet daß erlösende Wort t !-t. Daß ist bet uns immer so. Niemand will ter Anfang machen Wenn ich mir ernstlich vor- a >ne. heute «he ich mit einem Scherz über die k che weg unb seh« dann ihr abtrei enbeß Ge- |!>L stirbt mir der Sah auf der Zunge."

Die alte Geschichte. Doch konnte ich meinem freund einen guten Rat geben. Irgendwo hatte nämlich einmal etwas von der Friedenß- itede gelesen. Da war ein junges Ghepaar, fr S auch öfter* aneinander geriet, auf den Gin­stil gekommen, eine kleine Glocke aufzuhängen. Tenn nun nach irgendeiner MeinungSverschiedcn- st 1 oder einem Zank niemand den einleitenden '.r'dhnungs'atz sprechen konnte, dann schlug er e-kach an die Glocke, und die andere Ehebälfte tvf'te gleich: Ietzt ist e» wieder gut. Unter dieser kriedensglocke seien die schönsten Familienfeste y*eiert morgen, wurde in der Geschichte versichert.

aab also Freund Aart den Rat. sich auch t"C Glocke au kaufen. Gr schaute zuerst ungläu- kfU dann aber ging er nachdenklich weg. Gr hat f.'i keine Glocke getauft Aber eine ähnliche ( '. ttchtuna bat er nun doch getroffen. Gs ist bl eingefallen, er könnte einmal mit der lk^ckucksuhr versuchen. Sie rief ja noch, wenn s auf einen bestimmten Draht drückte. Gedacht, Bon. Als seine Frau in ihrem Zimmer sah.

Irlich noch unnahbar, kam Äjd. machte sich an tz Uhr au f(baffen, und auf einmal rief es Jfjdudl Da war baß Gis gebrochen, unb seine

Nachruf

Gestern abend verschied nach kurzem, aber schwerem Leiden unser hochverehrter Chef der Mitinhaber der Firma

"Tom Theater. Dem £ranfrirrtcrTbeattT- bireftor A Sander, der fett einigen Iahren die Operetten in unterem Stadtthrarer leticte, ist von der Lan>?Lhiuptitadt Äarlßrube das ^grvste Theater und Aonaerthauß für die Sommer- IricUctt jur Au"Ehrung von Operetten über-

Fraa Kaihart Melier geh. Krall

im 23. Lebensjahr.

den Zeugen auch gewarnt, tich gefchättkich mit Wichmann einiu!a"en

Di# Nachmiltogsfitzun« deoann mit der Verneh­mung des Zeugen Dilhelm st der 1921 als Unter­mieter bei commtr gewohnt hatte. Der Zeuge hatte dasselbe Zimmer inne, das später der Angeklagte be­zog. Auch zu diesem Zeugen waren Sommers rück­sichtslos. ..Sie waren sehr schikanös, nur mit dem Unterschied, dah ich mir nichts gefallen lieh.* Nach der lat hat Sommer mich ausgesucht und sich in ab­fälliger Weise der die Wichm.mns geouhert. (Fr kehrte hervor, dah er Immer geholfen habe.

Rach der ^.nehmung wc.lerer Zeugen aus Mortcld.-. die das Fami'.ienfeben des Ange-

-

| <t) n c < b c r Stellung zu der vom Bor itzendetH am Morgen gestellten Frage, ob auf Mord plädiert werde Gr bedauerte, bah die Staats- anird.t^i e el><n habe,

Slaatßanwaüfcha t rat Dr Berndt .Die Gr- närung farm ich gleich abgeben. Gs kann bM> keiner von mir verlangen, kkist Ich letzt schon, be* vor alle Zeugen gehört worden sind, erllärv. k ist ich eine 11 et-eric4ung aus«chatte. Auch habe ich btt '^achverständlgen nicht gehört, ob sie zu bet ?lnsia. t gelangen, dass der Anc.e.lagkc die Tat mit llebcrkflung außge übrl hat.' Somit bleibt bi« Mordanklage be'teTei. ^Verteidiger Stein« schncIder .Wenn die Mordanll'ge aufrecht- ciIxiltcn wirb sind wir gezwungen, weitere Be- wcisanträge Xu stellen und alle Wldersprüch« biß tnß lleinste auku lären!" De. kl.atsanwalt blieb bei feinet Erklärung. Damit endete bet fünfte Verhandlungstag.

Der Mordprozeß Wichmann.

WSA. Frankfurt a. W. 29. Iuni. Ss wurde im Zeugenverhör sortgesahren. Eine Kolonialwarenhandlerin berichtet, wie von der Familie Wichmann geborgt und eingekaust wurde, welch verzweifelten Eindruck Frau Wichmann oft machte, dah sie. die Zeugin, in den letzten beiden Tagen die Milch für Wichmanns abkochte. Aus Warnungen des Vermietersommer sperrte die Zeugin den Wichmanns eine Zeitlang den Kredit. Mit gewisser Spannung sah man der nun folgenden Vernehmung der Eheleute Som­mer entgegen. Zunächst kam die inzwischen von ihrem Mann geschiedene Frau Gommer zum Wort. Die Scheidung erfolgte, weil ihr Ehe­mann auf sie schost. Sommer ist deshalb mit sechs Monaten Gefängnis bestraft worden. Die Zeugin weih nichts davon, dast in schikanöser Weife Vas und Wasser abgestellt, noch das Klo­sett unzugänglich gemacht worden sei, unb schil­dert Frau Wichmann alß eine nette, saubere, ordnungsliebende Frau, die ihr einmal klagte, dah sie von ihrem Mann geschlagen worden sei. Als die Zeugin die Frau des Angeklagten zum Wohlfahrtsamt bea(eitet hatte, kam Frau W. furchtbar weinend heraus und klagte, dah alles abgeschlagen worden sei.

Der 50 jährige erwerbslose Silberpuher Äarl Sommer bestritt alle Schikanen, stellte aber Auseinandersetzungen wegen des Gasverbrauchs nicht in Abrede. Sommer befand sich schon wie­derholt in Heilanstalten, er entstammt einer psy­chopathischen Familie, und man bricht seine Ber-

Herr Friedrich Harries

Gießen

Wir »tehen trauernd an der Bahre eines Mannes, der uns ein leuchtendes Vorbild war in Gewissenhaftigkeit und Pflicht­erfüllung und werden wir Ihm stets ein ehrende* Andenken bewahren.

Die Angestellten und Arbeiter der Firma Fr. Harries <fc Co Wieseck