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Handelsschulen

Druckschrift Nr. G. 16 kostenlos. (

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Montag, 3. September 1928 in Didda, vormittag- 10 Uhr.

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Heimen WedizinalratS Prof. 2L Denker auf dem Lehrstuhl der Oto-, Rhino- und 2arvngolog:e an der Universität Ha lle ist Dr. mcd. Ad.Sckert- MöbiuS. a. o. Professor und Oberarzt an der Klinik und Poliklinik für Ohren«, Aasen- und Kehlkvpskrankheiten ebenda, in Aussicht ge­nommen. ~~

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Carl Hensel, Inh.: Fritz Jung

die Lllgemeinhett. 54 bin fest üb eräugt, M N* Stadt chr Möglichstes getan hat, um erstens eine schnellere Zustellung der Steuerbescheide zu er­reichen, daß sie zweitens bestrebt ist, die Betrage schneller der Stadtkaste zufließen zu lassen, als es bisher der hall gewesen ist. Mich wundert nur, daß die Stadlkaste ohne diese rückständigen Betrage aus- kommen kann. Es liegt mir gänzlich fern irgend­einer Person wegen der verspäteten Zustellung der Steuerbescheide einen Dorwurf zu machen: aber aus­fallend ist es, daß im ganzen Volksstaat Wien sich nichteine" Person findet, die es durchsetzt, daß die Steuerbescheide zur rechten Zeit den Steuer- pflichtigen zugestellt werden können, damit all die unliebsamen Erscheinungen, die jedem Steuerzahler bekannt sind, verschwinden. Vorauszahlungen, Vach- zahlungen, Anfragen, Nachfragen, Aufklärungen und Zurechtweisungen, etwas Schimpfereien am un- schuldigen Objekt und letzten Endes: Unkosten, Psandmeisler, Zwangsversteigerung usw. Nun, liebe Mitleidtragende, vergeltet nicht Böses mit Bösem

und latzt die unschuldige Stadttaste nicht durch 5 dis 6 Monate auf euere Zahlung warten! Zum Schluß möchte ich die Stadtverwaltung dringend bitten, den­jenigen Steuerzahlern, die bezahlen wollen, aber doch nicht können,weitgehende" Stundung kosten­los zu gewähren.

Ein Steuerzahler.

Hochschulnachnchten.

Der Ordinarius Dr. Erhard Lommatzsch in Greifswald hat den Ruf aus den Lehr­stuhl der romanischen Philologie an der Uni­versität Frankfurt als Nachfolger des ernen- tierten Geheimrats M. Friedwagner angenom­men 3n der medizinischen Fakultät der Frankfurter Universität ist der Privatdozent für innere Medizin Dr. med. et phil. Srwin Decher zum nichtbeamteten außerordentlichen Professor ernannt worden. Zur Wioderbesehung der erledigten außerordentlichen Professur der Physik an der Llniversitat Würzburg ist ein

putztdlles Was VIM putzt, blinkt wie Son­nenschein, was blind u. fleckig wird blank und rein.

VIM machtnie Schrammen dazu ist es viel zu fein. VIM gibt allen Dingen, Reinheit und Glanz.

schäftigungen meinerseits. Wird es einem aber durch ben reichlich verspäteten Eingang des Steuerbe­scheids noch erschwert, dann bleiben Aerger und Verbitterung der Steuerpflichtigen nicht aus. Wenn die Angelegenheit nicht so ernst und folgenschwer wäre würde ich meine freie Zeit zu etwas Besterem verwenden, als über die verspätete Zustellung der vorläufigen städtischen Steuerbescheide ein (Finge- janbt zu schreiben. Wer ist in der glücklichen Lage, olle die jetzt fälligen Ziele (staatliche und städtische) auf einmal bzw. zweimal zu bezahlen. Zch bin mit einer ansehnlichen Summe im Rückstand. Vorläu­fige und nachträgliche, Vorauszahlungen und Nach- Zahlungen sind eine üble Sache. Eie erschweren den ganzen Dienstbettieb, verursachen Mehrarbeit und fuhren zu Differenzen und Unannehmlichkeiten jeder Art. Dies ist wahrlich keine Steuervereinfachung und Erleichterung, sondern eine Erschwerung im ganzen Steuerwesen. Dies wird sich nächstens bei der Stadt - taste schon geltend machen. Wer ist der Geschädigte in vorliegendem Fall? Zunächst die Stodtkasse, also

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| Geschäfts-Llebernahme

Der verehrten Einwohnerschaft von Gießen und Umgegend D zur gefl. Kenntnis, daß ich ab 1. September 1928 das

I Restaurant zum Postkeller

übernehme. - Mein Bestreben wird sein, meinen Gästen das Äeste zu bieten. Empfehle meinen gut bürgerlichen Mittagstisch.

Um geneigten Zuspruch bittet

Jakob Steinbach

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............................

Frühobstversteigerung der Stadt Gießen.

Freitag, den 31. August 1928, vormittags 8*4 Uhr beginnend, wird das Frühobst der Stadt Gießen (Birnen und Aepfel) von den Bäumen an der Schützenstrahe, am Volks- bad, an der Steinstraße, am Wiesecker Weg, am Lutherberg, am Alten Stein­bacher Weg, im Lärchenwäldchen, bei der Liebigshöhe, im städtischen Obstbaumstück und im früheren Thromschen Garten an der Kläranlage öffentlich meistbietend ver­steigert Die Frühbirnen und -cipfel im Thromsd)en Garten werden am Dolksbad mitversteigert. 77338

Die Zusammenkunft findet vormittags um 8*4 Uhr am Schlachthof, um 9% Uhr am Wiesecker Weg und um 10 Uhr in der Licher Straße an der WirtschaftZur Stadt Lich" statt.

Gießen, den 28. August 1928.

Der Oberbürgermeister. Z. D.: Klingspor.

Lieferungs-Vergebung.

1000 cbm Basalt oder Grauwackcr, 20 bis 30 an Durchmcstcr, lieferbar innerhalb sechs Wochen. * 7744D

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