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errschte bei her Wahl iftcnbe be* Aussichtsrau»

tat jedes tzaus ein Bäre.nsmi^l'ed Allent bafben sieht man nn Dorfe die Weißbinder

der Arbeit Die bis jetzt seitens der hiesigen Ein­wohnerschaft in grobem Maste bestellten Fahnen und übrigen Dekorationssaaxu lassen aus die schönste Ausschmückung unseres prächtig gelegenen Dörfchens schließen Auch an der nötigen Gast­freundschaft der Lardendacher iehlt es nicht. Es war für den leftgebenben Verein eine ÄlcinigMt. trotz des in den einzelnen Äamllien schon stark an gemeldeten Besuches, die Kesselbacher Sanges-

Der Volksbank «Prozeß in Wetzlar.

Lein, leitete. Die Venossenschast *ahh glied« mit einer Haftsumme von S3X __ ...

Aechner W.lhelm Lehr II erstattete die 3ab- resrechnung und Bilanz. Die Aktiva betrugen 1081035 Mk, die Passiva 10 524 24 Ml Der

eins lag aus dem Speicher in einem Schließ- kvrb. em anderes wurde ün Bureau aus einem Fenster, wo es mittlerweile hingebracht worden war. vorgesunden 3n dein Schreibttfch in der Wohnung des Angeklagten wurde noch em Schriftstück bett. Mahnung des Finanzamts we­gen rückständiger Börsenumsatzsteuer vorgefunden. Der Zeuge erwähnte weiter, daß der Angeklagte damals, als et ihm diese Unregelmäßigkeiten vorhielt, mit den Achteln zuckte, aber nichts ab­geleugnet habe. Auf Befragen gab der Zeuge den vom Angeklagten der Bolksbank zugesügten Schaden nut rund 160 000 Mk an. Die Frage deS Verteidigers. ob die Entnahme aus der Vollsbanl durch den Angeklagten in den Jahren 1924, 1925 und 1926 abgedeckt seien, beantwortete der Zeuge dahin, dast noch eine Schuld von 14 340 Mi vorhanden sei.

Der von der Staatsanwaltschaft geladene Schwager des Angeklagten sollte als Zeuae ver­nommen werden. Er verweigerte die Aussage und wurde daher wieder entlassen.

und das Vorstandsmitglied Wild Diehl III wurden wieder gewählt.

Lardenbach. 28 3uni. Zum ersten Male | 33 Jahren rüstet sich unsere Gemeinde wieder Mi einer gröberen Veranstaltung Damals war es Der Kriegervercin, der sein Faynenweihscst unter stärkster Beteiligung und Mitwirkung der Orts- enrwohnerschaft feierte. Jetzt gelten die Vorberei- tunaen dem in drei Wochen, am 14.. 15. und 16. Juli, ftattfmbenben Zahnenweihsest des De­fa navereins .Eintracht" Lardenbach- Klein-Eichen Die neue Zahne ist einPrachl- stück und zur größten Zufriedenheit ausgefallen. Das stärkste 3nt<teile bringt unsere Bevölkerung auch dieser Veranstaltung entgegen, stellt doch

die Obsternte, soweit Aepfel in Betracht kommen, mäßig aus. nur die Bäume, die in vorigem Fahr nicht oder kaum aetragen hatten, haben gut angefet>L Birnen versprechen gröbere Erträge, Der Ertrag des Steinobstes fallt lehr verschieben aus Au, die Zwetschenernte Icheini in vielen Gemarkungen vollen Ertrag zu bringen.

Äreie Schotten.

>( Ruppertsburg 28. 3uni. Deler Doge hcelt der piefige landwirtschaftlich« Konsumverein bei Dastwirt Schlörb lerne 9. ordentliche Deneralversammlung ao. die der Vorsitzende des Auffichtsrals Wilhelm

Reingewinn in Höhe ron 286.11 Mk soll für Verwaltungskosten. Befr edsrücklage und Den Ae- servefoichs verwandt werden Aus dem Defchälts- bericht sm bemerkt, dah der Warenbezug im ab- gelaufene» Jahre stark war. Bezogen wurden in der Hauptsache Düngemittel Futterarttkcl Sämerei en. Bnk.Us und Kohlen. Leider war aber nur ein schwacher Abfatz zu verzeichnen.

Am M.rtwoch, dem britteu Derhandlungotage. wurde Zunächst mit der Vernehmung des Zeugen Berbandsrevfsor Schneider fvrtgefahren Er berichtete über fein« Feststellungen bei de Revision am 7 . 8 und 9 April 1927 baß die ÄreD;tgrenzen ttiüixil« überschritten und Unterlagen »ür blefc Kredit« nicht da waren. Kurz gesagt der Zeug« fand eine große Un- orbnung vor. die er In kinem Aevisionsbericht nieberlegk Anschllestend fand dann M.ttc Mai. vom 16. bis 24 Mai 1927. eine eingehende Re­vision statt, wobei alle Äonlcn nachgepru'l wur­den. die dann zur Aufdeckung der Versetzlungen des Angel tagten führten. Der Zeuge erwähnte noch, baß mehrere Journale, die er benötigte, nicht zur Stelle waren. Zuerst wurde gesagt, diefe seien teilweise beim Buchbinder. Du ich- lenden Bücher wurden aber danach aufgefunden.

brüder. die ihr Erscheinen schon für den SamStag m Aussicht gestellt haben unter)ubrinqer 35 Dastvereine darunter 'olchc auc der Ouben^r Xb. haben bis jetzt ihre Zusage zur Teil- an dem Feste geschickt. Bei «inigtnKüfan günstiger Witterung versprich« du Veranstaltung einen vollen Erfolg für das deutsche Lied und den festgebenden Verein.

E.n als Zeuge vernommener Angestellter der Vvlksdanl erklärte, daß er seinerzeit ivvdl du Z red itc nm ahmen durch den Angeklagten gekannt, auch von der Zlred-tgewährung an du 21 et all- guherei gewuht habe Er hat aber nicht ge- wuht. bast der Angeklagte dies unberechtigt tat.

Auge! lagte abwesend war. das Borstanbsm.tgl-.ed A om ps daS Monte der Metalls ehere. geprüft und bäbc getagt habe der Zeuge falte dem Ang<Nagte>. imtlellen. es sollten kein« Auszah­lungen mehr auf dieses Monw erfolgen. Diefes sei dem Angektagun auch mitgetciU worden.

Als weiterer Zeuge ebenfalls von der Staats- anwa.:'dki!t gelabci. warb. Bant.ec Hertz von Düben über d.« Xähjfeit des. Ange.'lagten ver nommen. Der Zeuge fch Idert« den Angeklagten als llcib-ge.i unb acmnenbaftca Arbeiter, der vor dem Mriege 4 X^rc bei ihm als Lehrling, und nach dem Xriege als Kassierer 3 3a6rt tätig war. Zn seinem Betriebe au fraglicher Zeit vorgelommene Unreflclrnäfngleiten feien durch einen Lehrling der damals entlassen worden war. begangen worden. Hierüber habe auch ein gerichckiches Der'abren geschwebt, das mit der Aburteilung des Täters endete. Der Zeug« hat keinerlei Anhaltspunkte dafür, bah der An­geklagte be: ihm llnregdmäbigleiten begangen

Ein früheres Vorstandsmitglied der Dolls- banf. Äauhnann Sporn. gab zu. gewußt zu haben, dah der Aiigeklagte aus der Vollsbanl für fich Kredite entnahm; er kannte aber nicht die Hohe derselben Aach seiner Meinung könne dies jedoch keine Hobe Summe gewesen sein, da die VoVsbank ja selten Deld gehabt habe. Der Zeuge erklärte. Kontrolleur gewesen zu sein, doch nur dem 'Samen nach, da et vom Bank- betrieb keine Ahnung hatte

Zeuge Elektriker Wenzel, srühever Desell- schafter und Leiter der Metallgießerei und Freund des Angeklagten, sagte sehr zu Lngunsten des Angeklagten aus Er bekundet«, daß et 10000 Mk. zur Metallgießerei zwecks Abtragung dec Sicheruogahdpothek bei der Bolksbank «in- gezahlt hatte, die aber zur Deckung der Schulden Des vorherigen Inhabers bet Metallgießerei verwandt worden waren. Er bekundete weiter, vor dem Ztvangsversteigerungstermin der Me­tallgießerei habe der Angeklagte ihn überredet, nicht auf dies« zu bieten. Er. Angeklagter, werde sie kaufen und dann die Hälfte an sein« «des Zeugen) Frau übertragen taffen. Der Ange­klagte habe die Metallgießerei gekauft, aber nicht

Wort gehakten Der Zeug« «chlldert« einer. Vor­gang Der hier zum ersten Male zur Sprache kam. Er habe vom Angeklagten tm Jahve 1926 25 Mk für gelieferte 2tepfcl bekommen und hierüber Quittung geleistet. Diel« Quittung lau- Hk Bon Vokksnank > Konto Drefcher 25 Hf r.4) der Angeklagtepakr die Bezeichnungi Konto Drescher , und der "Be­trag wurde dem Zeugen als Entnahme aus der Bolk«6ai/ x m Konto belastet Von den durch den Angeklagten bet Metallgießerei ge­wahrten Krediten will der Zeug« nichts gewußt haben, obwohl er mehrfach Deld abgrholl habe, das aber Wie er annabm. tsm b-nbertegten iDc- f<bäfleante<len entstammte Heber em Konto von 5000 Mk bas hin den Zeugen be der Dollsdaiik eröffne« war, berichtete bi«ftt daß er d'ervon erst nach den Revisionen durch ein Dufttchlsrats- Mitglied privatim erfahren haben Di«fes Kcrnto beftanb bereits seit dem Sabre 1924 und war vom Angeklagten ohne des Zeugen Einverständ­nis eröffnet worden. Der Zeuge bestätigte auf wiederholtes Befragen durch den Vorsitzen­den. daß er in den ganzen Jahren hierüber keinen Kontoauszug erhalten und es daher auch nicht erfahren habe.

Zeug« Delbg.eßer Schmidt, früherer tech­nischer Leiter der Metallgießerei und Arma- hircnfabrif, sagte aus. daß er bem Angeklagten mehrfach Wechsel auf den Samen der Firma Ae : ich old Sichter dies war die Vorgängerin der Metallgießerei, und der Zeuae früherer 3n> hader der Firma, die mcht mehr eitfttertr ausgestellt habe Seme öinWenbungen. daß «r doch kein D<ld hab« und di« Firma auch nicht mehr erfriere, hätte der Angeklagte daduvckr zerstreut, daß er sagte, das sei nur vorüber- gdKnb. er (Snaetiagter) besäße ®ertpapie*. Die aber z. Z nicht gut ständen.

Zeuge Kaufmann Weck. Vorstandsmitgliod der Volksbank feit 1925. Will nichts von dm: Kredideirtnahmmi des Angeklagten und Kredit­gewährungen an die Metallgießerei gewußt ha­ben. da er wenig oder kaum etwas vom Bank­wesen verstehe. Der Angeklagte habe einmal gefaat. wenn er ihm mal etwas zur Unter­schrift schicke, könne <t unbedenklich unterschrei­ben. Da mehrfach von ihm Unlerfchriften ver­langt wurden, da angeblich das VorstmidSmit- glich Sompf nicht zu Hause War. habe er ein­mal Sompf am andern lagt gefragt; dieser er­klärte ihm aber, daß er doch zu Hause war. Divs War dem Zeugen verdächtig

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Gießen (Asterweg 35 I), den 28. Juni 1928.

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Die Beerdigung findet am Montag, dem 2. Juli, nachmittags 3 Uhr, auf dem Neuen Friedhof statt

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Die Beerdigung findet Samstag. 30. Juni, nachmittags 3 Uhr. statt.

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Bekanntmachung.

Ben.: Die Stadtverordnetentoahlen.

Die Stadtwahlkommisston bat in ihrer Sitzung vom 26. Zuni 1928 festgestellt, daß nach Arttlel 57 o. der Slädteordnung. Aeallebrer Ludwig Hebrrmehl, der dem gleichen Wablvorschlag. Kennwort: .Deutsche Demokratisch« Partei'' angehört, an Stell« der verstorbenen Stadtvcrvrd- nelcn Frau Emma Biermann geb. Dem- bürg, in die Stadtverordnetenversammlung erntritt. Das Protokoll nebst den zuge­hörigen Schriftstücken deS Wahlverfahrens liegt vom 30. Juni 1928 an drei Tage lang während der Lienstftunden auf dem Stadtbaufe, Dergstr. 20, Zimmer Ar. 12, zur Einstcht offen. Einwendungen gegen Die Feststellung, fvwie gegen den hier­durch bestimmten Sfadlvervrdneten, können innerhalb dieser Frist bei Meldung deS AvLfchluftes. von den Sttmmbercchngter. fchriflllch oder zu Protokoll erhoben Werden.

Dießen, den 28. Juni 1928. [6179B

Der Oberbürgermeister (Sladtwahl- kvmmiffcrr) 3. 2- Dr. Seih.

Gott dem Allmacbügoii hat es gefallen, meine liebe gute Mutter, Schwiegermutter, Schwester, Schwägerin und Tante

Frao Margarelhe Börr geb. Straek nach arbeitsreichem Leben für ihre Lieben und langem schweren Leiden durch einen sanften Tod im Alter von 57 Jahren zu erlösen.

Die trauernden Hinterbliebenen: Hermann Hörr, Wilhelm Strack Paala Hahn, und alle Angehörigen.

Launsbach, den 29. Juni 1928.

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Bekanntmachung.

Unter Bezugnahme auf die Bekannt­machung über die Arbeitsvergebung für das Dienstgebaude der vp«- und Leih« taff« zu Hungen e. ®. m. b. H. vom 23. Juni 1928 in der Aummer 146 dieses Blattes sollen noch nachsteheiche Arbeiten und Lieferungen vergeben werden:

1. Drvbschl off er arbeiten

2. Trägerlieferung.

Der Termin für die Eröffnung der sämllichen Angebote ist auf den 7. 3ult 1928, nachmittags 3 älhr, verschoben worden. Freie Wahl unter den Be­werbern bleibt Vorbehalten-