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Die Bauzeichnungen und Bedingungen liegen in den Geschäftsräumen der Reu- bauieitung in Dietzen, Licbigftratze 16 (Alle Rlinil) Zimmer 49, während der Dienststunden zur Sinstcht auS.

Die Verdingungsunterlagen tonnen, soweit der Vorrat reicht, von der Reubau- lellung II Gietzen gegen gebührenfreie Doreinsendung von 2-50 JUt sür Los 1 und 1-50 7R.N, für Los 2 bezogen werden Die Angebote sind verschloßen und mit entsprechender Anschrift verleben, bis zu dem öffentlichen DerdingungStermin am 12. Juli 1928, und zwar für LoS 1 vorm. 11'/, Udr, und für Los 2 vorm. 12 Uhr an di« Reubaulcitung II Dietzen einzusenden.

Seabanlettung II der Baugruppe des SandeSsinauzamtS. 04?«

Bekanntmachung.

Die Lefeholz-Srlaubniskarten werden 1 mit Wirkung vom 1. Juli 1928 an für ungültig erklärt. Anträge auf ReuauS- stellung von Erlaubniskarten sind unter

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Die amtsgerichtliche Verfügung ist an der Ortstafel, Bergstraße 20, zur Ginstcht auSgehängt.

Dietzen, den 26. Juni 1928.

3- X deS Amtsgerichts Gietzen Leo, OrtSgerichtSvorsteher.

Meinhessen.

SPD. Bingen. 27. 3uni. Am DienStagnach- mittag He, da- vier-ährige Söhnchen deS KavitünS Aikv'.auS Kvffer auS Dernsheim über Bord d<S Schi^feS ,Braunkohle 12". Ter Kavitän sprang 'einem Sohn nach und ver­suchte ibn xu retten Baker und Sohn kamen innen Fluten des Aheins um. Tie Mutter war Zeugin deS Hn>a!M.

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er zählt beute rund 70 Mitglieder Bon den Vlitvegründern leben heute nM>: Georg Quel­ler. Jinton Schneider (trüberer ttborleltet), Georg Amend und Wilhelm Debet. Diese Mitglieder wurden bereits früher auS Anlatz ihrer langjährigen Zugehörigkeit zu dem Verein zu tlbrcnmitglubcm ernannt

<^> Hoche lhei m . 27. Juni. Die hiesige D c- meindelagd soll an verschiedene hiesige Otn- wohner auf einen neunjährigen Zeitraum von «o'ort auS der Hand verpachtet werden. AIS jährlicher BachtpreiS ist der Betrag von 1153 Mark vereinbart, gegenüber einer Vorlrieggpacht von 1020 Mt Ter Jagdbezirk ist 699 Hektor grvtz. davon sind 171.5 ^ettar Dald und 527.5 Hektar Feld Tic 3ago hat einen guten Ach- wild- und Hasenbestand. Auch Schwarzwild kommt ab und zu alS Dechselwild vor. Die Pächter müssen, 'oweit sie nicht bereits MitaU-d des Allgemeinen Tcut*d?cn IagdschutzvereinB sind, dickem bciUcten. Dcibliches Rehwild darf im lebten Dachtrahre nicht geschossen werden.

(Eröffnung einer städtischen Galerie in Kassel.

Kassel. 27. Ouni. <DB.) Heute vormiUag fand in Anwe'enheit bei Oberprälibenten Dr. Schwandet, de« AcaierungSprä Identen Dr. 3tiebcn«burg und der Spitzen bet Behör­den. der Vertreter der staatlichen Akadende und der Leitung der staatlichen Sammlungen durch Oberbürgermeister Stadler die seierliche ör- öffnung der im Aesidenzschlvst von d.-r Stadt Äafei errichteten Galerie statt, d c esi e wert­volle Zort'etzung der weltberührnten staatlichen Galerie bildet.

4 707 487 Mark abschlietzt. An Realsteuerzufchtagen werden erhoben L50 v. f). zur Lohnsummensteuer und 025 o. f). zum ©töcrbcenrag. sowie 250 o. H. zur staetkichen Grundoermkgenssteuer.

00 Münchholzhausen, 27. Jun,. Der hie­sige Männergesangvecein feierte am Sonntag und Montag fein vierziglährlgeS Jubiläum Am Sonntagvsrmlttng sand eine Shrung der Gefallenen am Kriegerdenkmal statt, wobei der stellvc t vtenbe Vorsitzende deS Ver­eins einen Kranz nieberlegtc. Von 12 Übr ab trafen die auswärtigen Veveine. rund 23 an der Zahl, au« den umliegenden Orten ein Um 1.30 Uhr bewegte sich ein ZeftHug durch die 6traben de« reichlich ausgefchmudteu Orte.' in einer Gröhe, wie »hn die hiesige Ge neinbe wohl selten gesehen hat Auf dem Aestplatze trug der Sängerchor deS festgebenden Verein« den Sängergruh vor. Sodann folgte ein Prolog, vorgetragen von $rL QRaria Jlecb. Die Fest­ansprache hielt Kaufmann Heinrich Amend von hier. 3m Anschluß daran fand die Ueberreichung der von den Dorfjungfrauen dem Verein aeftif- teten Ehrengaben, bestehend au« je einer Fahnen- schleife für den Fahnenträger und die beiden Begleiter, statt. Zm Hamen de« Männergesang- verein« fprachen der VereinSvorfitzende Wilhelm Weller und der Fahirenträger Karl Weber den Dorsjungfrauen den Dank de« Verein« au«. Darauf trug der Festverein da« auf dem Ge­sangswettstreit in Leihgestern preisgekrönte Lied: .Flamme empor", von Trunk, vor. Der weitere Teil de« Feste« wurde durch Singen der Gast- vereine auf dem Festplatze auSgefullk. wobei die Festteilnehmer Gelegenheit hatten, noch manches schone Lied zu h>ren. Zu VolkSbelustigungen ver- schicdener Art und auch zum Tanzen war reich­lich Gelegenheit gegeben. Bei günstigem Wetter nahm das Fest einen guten Verlaus. Der Wän- nergcsangverein wurde im Jahre 1888 gegründet.

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Vabnbofstr. 27. Aeruspr. 1681.

Bete. Konkurs über da« Vermögen der Automobil - Verkaufs - Gesellschaft m. b. H. in Gietzen.

Beschtuh.

Auf Antrag deS Konkursverwalter« wird Termin zur Abhaltung einer (Bläu- btgerDcrlammlung anberaumt auf Dienstag, den 7. August 1928, vorm.

10 Uhr, Zimmer 106, vor dem unterzeichneten Gericht. 6)36D

SS soll Beschlust gesaht werden über die Wahl von Srsahmitgliedem zum GläubigerauSlchutz für die Herren Rechts­anwalt und Notar Dr. Spohr, Gietzen, und Hans Simon, Inh. der 5a. Kiefer A Sv. in Fulda.

Gietzen, den 22. Juni 1928.

Hessische« Amtsgericht.

DLR. Wetzlar, 27. Juni. Die ctabloerorb- neten verabschiedeten gestern in achtstündiger Verö­den städtischen Hauehaltsplan für <. der In (Einnahme und Vurgabe mit

<^ommersprossen

auch tn den hartnäckigsten »Väüen, werden in einigen Tagen unter Garantie durch da« echte unfchädlicheTetntverschdnerungS- mlttei ^.Ven o* Stärke B Igel, geich.)

Heffstchen 6taaf gegenüber die Bürgschaft. Ge- suche um anrätigung des Wassergeldes wurden abaelehnt Der Gemeinderat billigt me Ber- Vänd ig un-g der Stadt mit den Vor- kriegSgläubigern auf der Grundlage einet 1 7»/, prozentigen Aufwertung

H Laubach. 26.3uni. 3n der jüngsten Sitzung bet ® e me i n b e r o t e rourhe der Bcschiutz über bte ve r pachtu n q des stadt. Steindruchi hn Strauches vertagt. The Pläne des Drtibeu- plans und die Fluchtlinie der Straßen mür­ben anerkannt, insbesonbcre in bezug aus bat Ge- länbe der bchottener Straße und des J>aln"; der Bau der Straße von her Sicher Straße nach bem Bahnhof wurde ebenfalls genehmigt Die Sür» germei ft erwähl wurde auf Sonntag, 22. Juli, festgesetzt Bei der Kanalisation der Stabt mürben außer den Fundamenten der 1808 abgerisse­nen ..Unicrpforte' in der Langegasse verschiedene rite Hufeisen von der bekannten mittelalter- sichen ^onn ohne Stollen und ein sehr alter Schlüssel mu Stamm in Form eines S)afen- freute- (für ein Echnappschiost) gefunden. Am crr.nl.ig unternahm ter hiesige Zweigoerein de» Öogel«b< iger HdhencluoS > i-e sie- er k Wanderung in diesem BereinSjihr unter ibning von Sefretär Becker. Wan benutzte b-n Worgenzug bi« Nidda. Don hier folgte man dem blauen Kreuz über WaUernhaufen. Finkenloch nach 6<fart«bom.' Aus der dortigen Hohe, dem fog .Domm". bot sich eine überaus reizvolle Aussicht nach Litzberg. wih n sich von (Marti1 boin aue die Wanderung richtete. Auf dem .Dvmm* hrfichtigte man noch die wenig be­kannte Ruine der mit Gesträuch überwachsenen sog. .Schaf kirche". deren Bild trefflich ih'er landschritlichen Umgebung sich anpastt. Sie Hit eine Länge von 7/r Meter bei einer Breite von 4J0 Meter Offenbar wir e« eine bloßeFeld- Tabelle; nur eine Nachricht im Litzberger ©ab- buch von I5l8erwähnt da« unschrinb rreGotteShauS. 3n Listberg besichtigte man die stattliche Burg, wor­über der Führer auSführsiche Grklärungen gab. Dann hielt man sröhlich.' »irkehr. Hierauf wan­derte man nach Ortende.g. dessen mancherlei Sehenswürdigtei ten (Schlotz. Stadtdesestigung, Kirche) ebenfalls genau besichtigt wurden. Aach- dem man sich von den Anstrenaungeir de« Tage« er­holt und mit Speise und Trank gestärkt hatte, nahm man den Abendzug zur Heimat. Gestern feierte da« im Alter-Heim des hiesigen Iohann- Friedrich-Stift lebende Irl. Marie Kolb, die älteste Einwohnerin unserer Stadt, ihren 91 PcburtStaa Die alte Dame ist genüg und torpertich vervältnismästig noch recht srifch Sie erfreut sich großer Beliebtheit, und so war es felbstverftändnch. daß zahlreiche Gratulanten

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Gleichzeitig wird darauf aufmerNam gemacht, datz da« Forstaufstchtsperlonal angewiesen ist. die nach dem 1. Juli 1928 ohne neuen Ausweis angetrostenen Lese- holzsammler zur Anzeige zu bringen-

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Bedingungen tonnen bei der unter­zeichneten Verwaltung eingesehen werden.

Angebote sind verfchlostcn und ver­sehen mit der Aufschrift .Angebote für Heulieferung" htS zum 11. Juli 1928, vormittags 10 Uhr, einzurcichen.

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au« allen Ständen nicht verfehlten sie an ihrem Ehrentag herzlich zu begrüßen

Mreie Alvscld.

M Alsfeld, 27. 3unl D.c- Kanalar- hei ten, welche gegentoärtig un>crt Stadtver­waltung ausführen läßt, gestalten sich tnlolg» des in uncrwatic starkem Wahr vvrhand«nen hlfiacn Bvl en« zeitraubend und schwierig 3n manchen Grüben. inSbefondcr« in der Steinbornzrfte am Aohn.orlt und tn der ^lnt«cgarfe ft.dj man auf tiefgehende, geschlossene Del«- massen, deren Aushub wochenlang dauerte und nur mit Hilfe starker Sprengungen, eine mitten in der engen Stabt nich: ein ache Arbeit, gemacht werden konnte. Gs stellt sich immer mehr heraus, datz Alsfeld auf dem Abhang eineS vulkansichen Berge« aufgebaut ist. An einer Strafte muhten nicht weniger al« 433 Wagen Steine abgefahren werden. Bei den Kanal- avbe.ten entScdie man auch im Gebiete der AlederdruckwaNerleitung einen sicherlich icbon seit mehreren Jahren beflehenden Aoirbruch der Lei­tung. durch welchen der Stadt viel Waffer ver­loren gegangen ist Die Bruch teile konnte jetzt endlich beteiligt werden. Mit den Äanalarbeiten der dieaiahrigen Bauperiode soll am 1. August auigehört werden. Dic Arbeiten werden mit Mitte! der wertschafsenden SrwerbSiosenfürsorge gefördert, da immer noch zahlreiche Grwerbslofe vis in den Sommer hinein vorhanden sind. Mit den Grdarbeiten für den ^osthausneu- bau st nunmehr begonnen nordei Das neue Gebäude soll in diesem Herbst noch bi« zum Rohbau feriiggefteHt werden

r. A u s hem D b rn t a 1, 27. Juni. 2n den 2.t fern her hicsiaen (-legend begann jetzt die Heu­ernte. ds zeigt sich, daß auf btn von der Sonne beschienenen B<rglogen der Schnitt eine mäßige ÜRttlelerntc ergibt, während das (rrgcbnis der kühle­ren Bergwicfen und der Talstrecken ein äußerst mangelhaftes ist. Die Ursachen dieses fchlechtin Gras- wuchfes sind tn ber kalten Witterung des öpätfrüh- tings zu suchen. Gleichzeitig mit der Heuernte setzte eine andere Tätigkeit, das sog. Grassamen- schneiden, in brn Waldern ein Bekanntlich wird der Samen dieser Waldgräser sehr gut bezahlt. Durch diese Arbeiten findet eine ganze Anzahl ärmerer Fa­milien lohnende Beschäftigung.

Starkenburg.

DSN. Heppenheim, 27.Juni (Eine Düssel­dorfer Firma bat in der Nähe der Stadt Heppen­heim mit Bohrungen nach Erdöl begonnen. (Ein 20 Meter hoher Bohrturm ist bereit» errichtet worden. Die Bohrung soll unter Umständen aus etwa 1200 biß 1500 Meter oorgetrieben werden.

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(Mieten, den 27. April 1928.

I. A. deS Hess. Amtsgerichts Gießen

Leo, OrtSgerichtSvorsteher. 45730